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Freitag, 12. Mai 2023

Dentist II

Der Film wurde 2003 am NIFFF (Beyond Re-Animator Sichtung) von Brian Yuzna signiert

Dentist II 

Story:

 

Nach den Ereignissen aus dem Vorgänger gelingt Dr. Feinstone (Corbin Bernsen) die Flucht aus der Irrenanstalt. In einer Kleinstadt legt er sich unter neuem Namen eine neue Zahnarztpraxis zu. Doch die Vergangenheit holt ihn bald wieder ein, sehr zum Leidwesen seiner Patienten…

 

Meine Meinung:

 

Wer den Vorgänger mochte, wird auch die Fortsetzung mögen. Sehr schade, dass es nie einen dritten Teil gab. Aus dem ersten Teil kehren Linda Hoffman (Nebenrolle), Corbin Bernsen und Regisseur Brian Yuzna (Faust: Love of the Damned, Necronomicon, Bride of Re-Animator) zurück. Der Film knüpft an die Ereignisse des Vorgängers an und wiederholt diese inklusive Sub-Plot um Brooke, die an ihrem Mann Rache üben möchte.

 

Derweil baut sich Dr. Feinstone, neu als Dr. Cain, in einer typischen US-Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, was ich in Filmen immer mag, ein neues Leben auf. Und das kann jedoch nicht gut gehen: sein Kontroll- und Sauberkeitswahn, seine Zwänge und mörderische Eifersucht, die von Beginn an ersichtlich sind, nehmen im Verlauf der Story mehr und mehr zu. Mit ungesunden Folgen für Dr. Cains Umgebung.

 

Der Film hat zwar auf der einen Seite nur das Niveau eines TV-Filmes, dennoch trübt das den Unterhaltungswert nicht. Corbin Bernsen als irrer Zahnarzt ist einmal mehr göttlich in all seinen Szenen. Er alleine und die wenigen, dafür umso deftigeren Zahnarzt-Gore-Szenen (vor allem der "Lügendetektortest") machen den Film zu seinem sehenswerten Vergnügen und sind für diese Art Film schon fast zu gut.

 

Der Rest ist simpel gestrickt: 08/15 Story-Aufbau, solide, aber klischeehafte Figuren, die man aus dieser Art Film auch erwartet. Wirklich bekannte Namen sind nebst Corbin Bernsen nur in Form von Clint Howard in einer Nebenrolle zu sehen. Ihn kennen Horrorfans aus Filmen wie Evilspeak (seltene Hauptrolle), Silent Night, Deadly Night 4: Initiation (auch Brian Yuzna Film), Silent Night, Deadly Night 5: The Toy Maker (Drehbuch von Brian Yuzna), Ticks (von Yuzna produziert), Carnosaur (besser als Jurassic Park) oder Leprechaun 2 (besser als der 1. Teil).

 

Fazit: Wer den ersten Teil mochte, kann bedenkenlos zugreifen! Wer an einer Zahnarztphobie leidet, sollte sich hüten, den Film zu schauen…

 

Infos:

 

O: The Dentist II

 

USA 1998

 

R: Brian Yuzna

 

D: Corbin Bernsen, Jillian McWhirter, Jeff Doucette, Jim Antonio, Clint Howard

 

Laufzeit der deutschen DVD: 94:29 Min.

 

Neusichtung am: 17.04.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von e-m-s vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, gute deutsche Synchronisation (O-Ton fehlt). Gibt es über Österreich von diversen Anbietern in Deutsch/Englisch mit Subs Uncut auf Blu-Ray.

Montag, 8. November 2021

The Dentist Review

The Dentist

Story:

 

Zahnarzt Dr. Alan Feinstone (Corbin Bernsen) findet heraus, dass seine Ehefrau Brooke (Linda Hoffman) ihn betrügt. Da drehen beim Zahnarzt die Sicherungen durch, was dem Umfeld (Hund der Nachbarin, seine Zahnarzt Klienten, seine Mitarbeiter) nicht gut bekommt, während die Polizei (u.a. Ken Foree) zu ermitteln beginnt…

 

Meine Meinung:

 

The Dentist schätze ich mehr als früher. Der Film von Brian Yuzna (Bride of Re-Animator, Beyond Re-Animator) stellt eine kleine, feine Genre-Perle dar, die zudem fortgesetzt wurde. Leider gab es nie einen dritten Teil. Der Film hat mir auch nach Neusichtung gut bzw. sogar besser als früher gefallen.

 

Der Film hat mir aufgrund von drei Gründen gefallen:

 

1. Der Inhalt ist originell, innovativ und fies! Zahnarzt-Besuche als Horrorfilm-Setting, cool! Gibt es Schlimmere Settings? Toll, wie der Film mit Urängsten spielt. Wer Angst vor dem Zahnarzt hat, sollte den Film definitiv meiden. Es gibt zwei-drei herrlich fiese (und schmerzhafte Szenen) die zudem gut getrickst wurden, trotz des geringen Budgets!

 

2. Der Film ist kurzweilig, unterhaltsam und nicht langweilig. Kurz: einfach unterhaltsam! Nur gegen Ende geht dem Film leicht die Puste aus bzw. nimmt die Spannung ab (das Finale).

 

3. Corbin Bernsen. Der B-Darsteller macht seine Sache mehr als ordentlich! Er trägt den Film mit einem genialen Schauspiel von alleine! Ähnlich wie ein Jeffrey Combs in Re-Animator. Starke Performance von ihm. Ohne dessen wäre der Film nur halb so gut gewesen.

 

Abgesehen davon wartet der Film mit schwarzem, bitterbösem Humor, Overacting und anderen Genre-Stars wie Ken Foree (From Beyond, Dawn of the Dead, Leatherface: The Texas Chainsaw Massacre III) oder Earl Boen (Zum Töten freigegeben, Terminator 2 - Tag der Abrechnung) auf.

 

Fazit: Wer gerne Horrorfilme mag und Zahnarztbesuche hasst, dem sei The Dentist vor dem nächsten Termin beim Zahnarzt ans Herz gelegt!

 

Gefolgt von: Dentist II

 

Infos:

 

O: The Dentist

 

USA 1996

 

R: Brian Yuzna

 

D: Corbin Bernsen, Linda Hoffman, Michael Stadvec, Ken Foree, Tony Noakes, Molly Hagan, Patty Toy, Jan Hoag, Virginya Keehne, Earl Boen

 

Laufzeit der deutschen DVD: 88:41 Min.

 

Neusichtung am: 26.07.21

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Laser Paradise (Red Edition) vor = Uncut, Vollbild, nicht anamorph, gute Bild- und Tonqualität vor. Aufgrund des Cannibal Ferox Trailer soll die DVD beschlagnahmt sein. Eine Blu-Ray in Deutsch gibt es daher über Österreich von NSM.

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Faust: Love of the Damned Review



Horroktober 2021

Faust: Love of the Damned

Story:

John Jaspers (Mark Frost) verkauft seine Seele M (Andrew Divoff). Damit erhält er Superkräfte und rächt sich an Gangstern (Francisco Maestre) am Tod seiner Freundin (Jennifer Rope). Danach will John nicht mehr töten – doch dies muss er laut Vertrag. Er zieht sich den Zorn von M auf sich, während eine Therapeutin (Isabel Brook) und ein Polizist (Jeffrey Combs) versuchen hinter das Geheimnis von John Jaspers zu kommen…

Meine Meinung:

Faust: Love of the Damned ist eine Comic Verfilmung der Comics des Duos Tim Vigil und David Quinn und die erste Produktion der durch Brian Yuzna (Necronomicon) und Julio Fernandez gegründeten spanischen Filmschmiede Fantastic Factory, welche es leider inzwischen nicht mehr gibt. Dies war 2000 der Fall und danach folgten weitere Genre-Produktionen wie z.B. Beyond Re-Animator oder Dagon wobei die Produktionen am Ende immer billiger wurden (Rottweiler, Beneath Still Waters etc.).

Faust: Love of the Damned muss fast als deren beste Produktion angesehen werden, auch wenn es bereits hier an Zeit und Budget mangelte, wie Brian Yuzna in einem Interview verrat (zu lesen im Booklet der deutschen Legend-DVD). Das sorgte schlussendlich auch dafür, dass der Film weniger blutig ausgefallen ist als die Comics, die für ihren extremen Gewalt- und Blutlevel bekannt sein sollen.

Der Film, der vom Plot her an Filme wie The Crow erinnert, gefällt mir trotzdem. Trotz der Tatsache, dass ich die Comics nicht kenne und kein Freund von Heavy Metal bin (= der Soundtrack des Filmes). Aber ich mochte z.B.  das Gummi-Kostüm des Anti-Helden, die handgemachten Splatter-Effekte, Re-Animator Star Jeffrey Combs in einer Nebenrolle, einige schleimige Effekte von Screaming Mad George (die Verwandlungsszene von Mónica Van Campens Brüsten und Hinterteil hat Society Niveau und war grosse Klasse) und vor allem Wishmaster Star Andrew Divoff als Bösewicht "M" gefiel mir sehr gut.

Allgemein gefielen mir die Bösewichte besser: Jeffrey Combs Wandel im Film kommt ihm entgegen, Andrew Divoff als Bösewicht ist so oder so zum Zunge schnalzen und Monica Van Campen war ebenfalls stark anzusehen. Die Figuren, die sie verkörpern, sagten mir mehr zu als die Helden-Figuren gespielt von Mark Frost oder Isabel Brook. Nebenrollen sind gut besetzt. Leider gibt es im Finale ein CGI Monster (dafür war die Schlangen-Szene toll und ohne CGI!!!). Wäre das mit altmodischen Effekten à la Children of the Corn 3 entstanden, hätte es Extra-Punkte gegeben!

Fazit: Alles in allem ein sympathischer Film à la Dagon und Co.

Infos:

O: Faust: Love of the Damned

Spanien, USA 2000

R: Brian Yuzna

D:  Mark Frost, Andrew Divoff, Isabel Brook, Jennifer Rope, Jeffrey Combs, Monica Van Campen, Francisco Maestre

Laufzeit der deutschen DVD: 96:45 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Neusichtung: Okt. 2021

Fassungen: Mir liegen die DVD aus Spanien* (von Filmax) und die deutsche DVD** von Legend vor = ** Uncut, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs, gute Bild- und sehr gute Tonqualität. Dazu gibt es die Soundtrack CD, Spezialverpackung (limitiert auf 3000 Stück) und ein Booklet mit unzähligen Extras über den Film plus Interview (U.a. Brian Yuzna). *Die spanische DVD behalte ich aus nostalgischen Gründen (kaufte diese als Jugendlicher in meinem Urlaub in Spanien, noch bevor es die Legend Disc gab). Gibt es von (Japan) Shock in D auf Blu-Ray.

Freitag, 17. September 2021

Necronomicon Review


Necronomicon

Story:

 

H.P. Lovecraft (Jeffrey Combs) findet in einer mystischen Bibliothek endlich das Necronomicon, aus welchem er drei Geschichten notiert:

 

1. Nach einem Unglück erweckt Edward De Lapoer (Bruce Payne) seine tote Ehefrau, obwohl er in einem Brief las, dass dies bereits seinen Vorfahren (u.a. Richard Lynch) nicht gut bekommen ist.

 

2. Eine junge Frau mietet sich in ein Haus ein und wird von ihrem gewaltbereiten Freund verfolgt, während im Obergeschoss ein Arzt (David Warner) mysteriöse Experimente durchführt…

 

3. Eine schwangere Polizisten (Signy Coleman) sucht nach ihrem vermissten Partner und einem Killer namens Butcher und dringt in die Pforten der Hölle vor…

 

Meine Meinung:

 

Bei Necronomicon handelt es sich um einen Episoden-Horrorfilm, der von einer Rahmenhandlung (mit Jeffrey Combs aus Re-Animator) und drei Episoden zusammengehalten wird. Regie führten Brian Yuzna (der auch produzierte), der Franzose Christophe Gans und Japaner Shûsuke Kaneko. Christophe Gans wurde erst danach mit seinen Hits Crying Freeman & Der Pakt der Wölfe zum gefragten Regisseur.

 

Brian Yuzna kennen Horrorfilm-Fans bestens: er realisierte u.a. Re-Animator 2 + 3 während Japaner Shûsuke Kaneko seine Karriere bei den Nikkatsu-Studios begann, ehe er zuletzt im Mainstream-Kino ankam (Azumi 2, Gamera: Guardian of the Universe). Eine interessante Mischung, die Yuzna da vereint hat. Yuzna selbst führte auch bei der Rahmenhandlung Regie.

 

Die ersten zwei Episoden sind gut. Nicht perfekt aber gut. In der ersten gefiel mir die H.P. Lovecraft Atmosphäre. Vor allem die Rückblenden und Szenen mit Richard Lynch (Invasion USA) sind sehr stimmungsvoll geworden wie auch die Effekte (Fisch-Monster und das Ungeheuer im Finale). Das waren noch Effekte! Die zweite Episode ist vielleicht vom Inhalt her die schwächste, aber bietet immerhin das beliebte Mad Scientist Thema und auch hier im Finale eine unglaublich gute Effekte-Sequenz, die ihresgleichen sucht (Schmelz-Szene).

 

Die dritte Episode stammt von Yuzna persönlich und ist die beste (nebst der Rahmenhandlung): alptraumhafter Inhalt, viele tolle Make-Up Monster und Splattereffekte! Sehr cool! Für die Effekte waren (zumindest laut imdb) gleich mehrere bekannte Künstler vertreten: John Carl Buechler (Mausoleum), Screaming Mad George (A Nightmare on Elm Street 4), Steve Johnson (Night Angel), oder ein Tom Savini (Maniac). Wahnsinn CGI wird nie dessen Qualität erreichen!

 

Fazit: Für Horror-Fans zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Necronomicon

 

USA, Frankreich, Japan 1993

 

R: Brian Yuzna, Shûsuke Kaneko, Christophe Gans


D: Jeffrey Combs, Richard Lynch, Bruce Payne, Belinda Bauer, Signy Coleman, Dennis Christopher, David Warner

 

Laufzeit der franz. DVD: 92:56 Min.

 

Gesehen am: Jugendzeit / Neusichtung am: 29.06.21

 

Fassungen: Mir lag zuerst die DVD aus Japan von Pioneer vor (damals DVD-Debüt). Uncut, Englischer Ton, jap. Subs. Später kaufte ich mir als Upgrade die franz. DVD von Metropolitan Filmexport da massiv hellere Bildqualität (und somit erkennt man die Effekte viel besser). Englisch mit festen franz. Subs. Gibt es inzwischen auch in D Uncut auf DVD (Kinowelt) oder Blu-Ray (Wicked Vision).

Mittwoch, 15. April 2020

Beyond Re-Animator Review

NIFFF 2003 Spezial
Beyond Re-Animator

Story:

Nach dem Ende von Teil zwei (Bride of Re-Animator) geht es wie folgt weiter:

Dr. West (Jeffrey Combs) wandert für 13 Jahre ins Gefängnis. Dort beginnt ein neuer Arzt (Jason Barry) seinen Job. Dieser hat Hintergedanken und ist an West interessiert – ebenso wie eine Reporterin (Elsa Pataky). Doch der fiese Gefängnisaufseher (Simón Andreu) wittert die Gefahr in der Sache und ermittelt – doch zu spät. In der Zwischenzeit gibt es schon diverse Tote, die wieder zum Leben erweckt wurden und unter den Gefangenen (Santiago Segura, Nico Baixas) ein Massaker anrichten…

Meine Meinung:

Brian Yuzna, erfahrener B-Film und Horrorregisseur mit Faible für H.P. Lovecraft, zog es nach seinen Jahren in Amerika nach Spanien, wo er zusammen mit Julio Fernández für Filmax die Firma Fantastic Factory gründete und für diese einige B-Horrorfilme realisierte. Darunter waren unter anderem: Faust: Love of the Damned, Rottweiler, Beneath Still Waters aber auch andere Filme von anderen Regisseuren (Dagon, Darkness, Romasanta).

Und natürlich: Beyond Re-Animator – die langersehnte Fortsetzung zum Klassiker der Re-Animator Reihe, bestehend aus Re-Animator und Bride of Re-Animator. Mit Fantastic Factory und Beyond Re-Animator und Faust: Love of the Damned gelang Brian Yuzna ein kurzfristiges Comeback. Leider wurde es zuletzt ruhig um ihm.

Bride of Re-Animator kam 1990 in die Kinos. Konnte die Fortsetzung, nach so langer Pause, überzeugen? Die Antwort ist simpel: Ja! Vor allem wenn man den Film 2003 am NIFFF in Anwesenheit des Regisseurs sichten durfte! Dennoch muss man sagen, dass der dritte Teil nicht an die Qualität der ersten zwei Teile heranreicht! Dies lag am kleineren Budget und damit verbundenen Nachteilen (weniger Effekte, spanische Darsteller, sparsame und wenig wechselhafte Settings).

Auch das Fehlen von Namen wie Bruce Abbott und David Gale machen sich bemerkbar. Zwar wurde versucht, diese adäquat zu ersetzen (Jason Barry und Co.), aber die Klasse der beiden wurde nicht erreicht. Der Film, der am Ende von Teil zwei anschliesst, macht aber auch vieles richtig:

Brian Yuzna gelang es, zumindest Jeffrey Combs einmal mehr für die Rolle von Dr. Herbert West zu gewinnen – was schon ein grosses Plus darstellt. Und jede Szene mit ihm ist ein Genuss und regen zum Teil zum Schmunzeln an. Jason Barry gibt, wie gesagt, eine solide Leistung als «Dan Cain» Ersatz ab. Simón Andreu als Warden gibt sowas wie ein Bösewicht (halt ziemlich platte Klischeefigur) ab und Elsa Pataky ist die einzige weibliche Hauptrolle im Film (und ausser gut auszusehen hat sie nicht viel zu tun).

Der Film ist, wie bereits der Vorgänger, ein Mix aus Humor und Splatter = Fun-Splatter. Dabei gibt es jedoch weniger Gore und Effekte zu sehen als bei den Vorgängern. Dennoch gibt es hier und da einige wirklich schöne und handgemachte Effekte zu sehen – z.B. der Reanimierte ohne Unterkiefer mit der langen Zunge, der aufplatzende Torso, der fliegende Augapfel etc. Für die Effekte war u.a. Screaming Mad George zuständig, der schon öfters mit Brian Yuzna zusammengearbeitet hat (Bride of Re-Animator, Initiation: Silent Night, Deadly Night 4, The Guyver, Necronomicon, Progeny, The Dentist 2, Society und Faust: Love of the Damned). Ich fand es ausserdem schön und wertschätzend, dass der Japaner mit dem kultigen Künstlernamen beim Abspann als erstes gewürdigt wurde!

Der Humor ist teilweise sehr ulkig und mit viel Klamauk behaftet (Ratte Vs. Penis). Ob das gefällt, ist stark Geschmackssache. Das Setting wirkt leider oft auch billig, der Film immerhin sehr amerikanisch obwohl eine spanische Produktion. Das Re-Animator Theme kommt leicht verändert vor und erinnert Fans an die guten, alten Zeiten. Zuweilen wirkt der Soundtrack jedoch auch sehr dürftig und billig (TV-Niveau). Das Finale war enttäuschend (Jason Barry Vs Elsa Pataky) und billig umgesetzt, so dass die Fortsetzung nicht an die Vorgänger heranreicht.

Fazit: Gute Fortsetzung mit Abstrichen, die Fans jedoch zufriedenstellend dürfte. Man sollte die Erwartungen hingegen klein halten, um nicht enttäuscht zu werden!

Infos:

O: Beyond Re-Animator

Spanien 2003

R: Brian Yuzna

D: Jeffrey Combs, Jason Barry, Elsa Pataky, Simón Andreu, Santiago Segura, Nico Baixas

Laufzeit der deutschen DVD: 92:08 Min.

Gesehen am: NIFFF 2003 / Review überarbeitet: 24.02.20

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von e-m-s vor = Uncut, viele Extras, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs. Die Bild- und vor allem Tonqualität empfand ich als sehr gut. Da brauche ich aktuell kein Upgrade auf Blu-Ray. Achtung: Die US-Disc (zumindest DVD) ist zensiert! Gäbe es in Deutschland Uncut auf Blu-Ray von Capelight Pictures.