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Sonntag, 29. Juni 2025

Single Fighter

Single Fighter

Story:

China im 2. Weltkrieg während der japanischen Besetzung:

Ein Chinesischer Kämpfer jagt eine Liste hinterher, die Namen von chinesischen Verrätern beinhaltet…

Meine Meinung:

Single Fighter ist ein Mitte der 70er Jahre Basher aus Taiwan von Lee Chin-Chuan. Single Fighter ist Lee Chin-Chuan einzige Regie-Arbeit. Der Film ist wenig bekannt, gehört sicherlich nicht zu den Must See Titeln und ist kein Klassiker. Der Film wartet zudem mit keinen Stars auf. Mir sagte keiner der Namen etwas, die im Film mitwirken. Das ist leicht schade, denn so fehlte mir ein bekannter Name, eine Identifikationsfigur oder ein Sympathieträger.

Das Setting ist zwar aus Sicht der Chinesen mit viel Pathos verbunden, aber ich bin weniger ein Fan dieser Settings (2. Weltkrieg, japanische Besetzung). Da mag ich andere Settings lieber. Zudem war die Musik auch unspektakulär und oft gar nicht vorhanden. In minuten- und ellenlangen Fights hört man sehr oft nur Kampfgeräusche und Schreie, ohne irgendeinen Einsatz von Musik. Da wäre z.B. ein geklauter Italo-Western Soundtrack ein Traum gewesen und hätte magisch auf diese Szene gewirkt und diese Momente positiv aufgewertet.

Der Film, der zu 80% nur Outdoor gedreht wurde, bietet viele solide Kampfszenen, für die das Basher-Genre bekannt ist. In welcher Hinsicht Single Fighter jedoch viele seiner Kameraden hinter sich lässt ist die Tatsache, dass es unglaublich viele Kampfszenen gibt. Es wird zum Teil wirklich fast nur gekämpft und geprügelt. Ich würde sagen, dass ca. 70-80% des Filmes nur aus Kampfszenen bestehen. Das ist eine sehr hohe Quote. Auf der einen Seite ist das cool, auf der anderen Seite sogar leicht ermüdend, da die Kampfszenen zwar solide, aber im Grossen und Ganzen auch nichts Spezielles sind.

Fazit: Basher-Fans können bedenkenlos zugreifen!

Infos:

O: Du Chuang Long Tan

Taiwan 1974

R: Lee Chin-Chuan

D: Kuan Hung, Chang Chi-Ping, Yeung Lee-Gwan, Lee Ying, Ng Tung-Kiu

Laufzeit der US-VHS: Ca. 79 Min.

Gesehen am: Ende März 2025

Fassungen: Mir liegen zwei Fassungen vor. Ich begann die Sichtung mit der indonesischen Betamax von Video Movies = durchschnittliche bis mässige (Nachtszenen) Bildqualität, Vollbild und Englischer Dub mit indonesischen Subs. Mir fiel zuerst auf, dass der Vorspann des Filmes fehlt. Als ich mir die Laufzeit ansah sah ich, dass die Fassung nur ca. 69 Minuten läuft. Also fehlen ca. zehn Minuten im Vergleich zur US-VHS von Paragon. Danach schaute ich mir das US-VHS von Paragon an. Auch Englischer Dub und Vollbild, aber eine etwas bessere Bildqualität und ca. zehn Minuten länger. Es gibt keine deutsche Fassung, keine DVD und keine Blu-Ray (Stand: März 2025).

Freitag, 17. September 2021

The Killing of Satan Review


The Killing of Satan

Story:

 

Nachdem sein Onkel starb, nimmt Lando San Miguel den Kampf gegen den Satan höchstpersönlich auf, nachdem mehrere Frauen aus ihrem Dorf entführt wurden…

 

Meine Meinung:

 

The Killing of Satan sah ich bereits als Jugendlicher. Damals erhielt ich von einem Bekannten eine Kopie und kam in den Genuss des Filmes. Dazumal hatte ich aber noch einen sehr limitierten Film-Geschmack, war vor allem ein «Splatter-Film-Fan» und wusste diese Art Film noch nicht zu schätzen.

 

Nun kam ich in die Chance, den Film nochmals zu sehen. Ich konnte mich an praktisch nichts mehr erinnern. Etwa zwei Szenen hatte ich noch im Gedächtnis, ansonsten war die Neusichtung von The Killing of Satan quasi wie eine Erstsichtung.

 

Bei The Killing of Satan handelt es sich um einen Anfang 80er Jahre Horrorfilm aus den Philippinen. Ob es sich dabei um eine Comic-Verfilmung (à la Zuma 1 + 2) oder Ähnliches handelt, ist mir nicht bewusst. Ich denke nicht. Es geht mehr um die Mythologie hinter der Story: Christentum gegen Satan, das Gute gegen das Böse.

 

The Killing of Satan hat sie Neusichtung bestanden. Der Film gefiel mir klar besser als früher zu Jugendzeiten, auch wenn ich den Film nicht als Kracher betiteln und/oder dafür viel Geld ausgeben würde. Besagtes US-VHS z.B. sah ich auf diversen FB-Gruppen schon für +100 USD. Einen Preis, den ich z.B. für den Film nicht zahlen würde.

 

Dafür gab es, selbst in der gestrafften internationalen Fassung Längen und für meinen Geschmack etwas zu wenig Effekte und böse Szenen gegen echte Schlangen (aus einer machen sie sogar einen Knoten!). Abgesehen davon überzeugt der Film durch eine fantasievolle Story, hübsche Frauen, charmante Effekte (aber eben: hätte es gerne mehr haben dürfen), abgefahrene Ideen, solide Kampfszenen und nackte Haut/Schmuddel (was ich nicht erwartete).

 

Fazit: Die etwas andere Gut gegen Böse Geschichte! Für Fans des obskuren Films aus Asien zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Lumaban ka, Satanas

 

Philippinen 1983

 

R: Efren C. Pinon


D: Cecile Castillo, Charlie Davao, Paquito Díaz, George Estregan, Elizabeth Oropesa

 

Laufzeit der US-VHS: Ca. 95 Min.

 

Gesehen am: Jugendzeit / Neusichtung: 30.06.21

 

Fassungen: Mir lag für die Neusichtung die US-VHS (in der grossen Papp-Packung) von Paragon Video Productions vor = Ungeschnittene internationale Fassung (*), gute Bild- und Tonqualität (leicht bessere Qualität als die US-DVD), guter Englischer Dub. * Die Originalfassung läuft ca. 20 Min. länger. Dabei dürfte es sich, wie so oft, um Handlung handeln, die zu Straffungszwecken entfernt wurde! Die längste Originalversion welche ich fand läuft 116:48 Min. (auf Youtube, jedoch in Nackt-Szenen zensiert). Es gibt als VHS Alternativen: Spanien, Holland und mind. eine weitere PAL Ausgabe (Titel: Asesinons de Satan = VHS aus Uruguay). Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Juli 2021).