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Montag, 21. Mai 2018

Update

Neue Reviews und neuer Neukauf

 

 

- Neuer Neukauf


- Accident Man

- Hellraiser Judgment

- Night of the Virgin

- Seoul Station (Archiv Review leicht angepasst)

Neukauf










Mrs K
Produktion aus Malaysia / Hong Kong mit Simon Yam und Ex-Shaw Brothers Legende Kara Hui. Trailer sah vielversprechend aus. Sah diesen schon lange - vergass danach den Titel wieder. Durch ein Forum wieder auf Film aufmerksam geworden, welchen es inzwischen englischuntertitelt auf DVD gibt (DVD aus Malaysia) - sehr billig auf Ebay erworben. 

Rendea-vous of Japanese Kanto
Durch Forum auf Film, der in der ofdb nicht gelistet ist, aufmerksam geworden. Action aus Taiwan - soll sehr acionreich und blutig ausgefallen sein.  Mit Mark Cheng und Sibelle Hu. Für ca. zehn Franken auf Ebay vom Taiwan-Dealer gekauft (O-Ton, englische Subs) als TW-DVD (mit wie immer schrecklich wenig ansprechendem Cover-Motiv). 

Six Kung Fu Heroes (Heros steht auf Cover)
Auf Facebook günstig von einem Engländer gesehen, der viele tolle VHS angeboten hat (One Armed Swordsman Vs. 9 Killers HK VHS im O-Ton mit Subs und Widescreen Bildformat habe ich leider verpasst!!!!) als HK VHS von Ocean Shores gekauft. Die Mehrheit der VHS waren Englisch Dubbed Fassungen und für mich nicht interessant. Six Kung Fu Heroes ist aber im O-Ton mit Subs = interessant. Scheint wohl keine DVD Fassung zu geben (VCD? LD?). Habe den Film wegen folgenden Zeilen auch sofort gekauft:


"Besides Mortal combat(crippled avengers) this is probably the best movie about crippled fighters. The martial arts is very descent..."

Quelle: http://hkmdb.com/db/movies/reviews.mhtml?id=9721&display_set=eng

Mit Crippled Avengers ist das Shaw Brothers Meisterwerk gemeint, welches in D als Vier gnandenlose Rächer veröffentlicht wurde!

Accident Man Review



Accident Man

Story:

Mike Fallon (Scott Adkins) gehört einer Profikiller Bande (Ray Stevenson, Michael Jai White, Ray Park, Amy Johnston, Perry Benson, Stephen Donald) an. Jeder Killer ist auf seinem Gebiet spezialisiert. Mike ist der «Accident Man», der jeden Mord wie einen Unfall aussehen lässt. Als plötzlich Mikes Ex-Freundin tot aufgefunden wird und Mike herausfindet, dass einer der anderen Killer der Täter ist, eskaliert die Situation und Mike wird selbst zum Gejagten…

Meine Meinung:

Basierend auf englischen Comics sehr sehenswerter englischer Film und Actionkomödie bzw. Comicverfilmung mit Scott Adkins. Sicherlich eine der besseren Adkins Arbeiten nebst Undisputed 2 (plus Fortsetzungen, was aber vor allem nur für die Action gilt), Savage Dog, Close Range, Universal Soldier: Day of Reckoning oder The Expendables 2. Scott Adkins mag ich dann am liebsten, wenn er a) Bösewichte spielt, b) sich nicht ernst nimmt oder c) wenn alles am Film/Regisseur/Drehbuchautor stimmt (d.h. wenn auf Dramatik, Kitsch, Klischees verzichtet wird, nicht wie bei einigen ganz schlimmen Van Darm Zusammenarbeiten).

Dem Film tun das englische Flair, der Comic-Charakter, die diversen, abwechslungsreichen Killer und die unkomplizierte Story gut. Dazu gibt es viel schwarzen Humor, tolle Sprüche und gutes Schauspiel aller Beteiligten. Weiter: die Action rockt! Zwar wird nichts Neues geboten, aber in Zeiten, wo es viele tolle Actionfilme gibt, ist es auch verdammt schwer, Vergangenes noch zu übertreffen. Aber die Action ist ansehnlich und sind auch die weiteren Highlights des Filmes.

Adkins macht Spass und brilliert – er hat den Film auch produziert. Mit Namen wie Michael Jai White (Skin Trade, Undisputed 2 – Gegner von Adkins), Ray Stevenson (Punisher War Zone, Serie Rom) und Amy Johnston (Raze, Female Fight Club mit Dolph Lundgren, HK Hommage an Bloodfight = Lady Bloodfight) sind auch mehrere kampf/actionerfahrene Vertreter ihres Fachs an Bord, so dass Adkins auch gute Gegner bekommt, welche eindrucksvoll und solide in Szene gesetzt sind, wenn es um Kampfchoreographien geht. Die Actionszenen sind indes gut geschnitten und gefilmt (viel Zeitlupe) – weg vom hektischen schnellen Schnittgewitter von US-Actionfilmen. Auch dies ist zu begrüssen.

Eine charmante, sympathische und sich nicht ernstnehmende Actionkomödie, die einfach nur gut unterhält = alles richtiggemacht! Fazit: Für Scott Adkins Fans sehr zu empfehlen! Bitte mehr davon!

Infos:

O: Accident Man

Großbritannien 2018

R: Jesse V. Johnson

D: Scott Adkins, Ray Stevenson, Ashley Greene, David Paymer, Michael Jai White, Ray Park

Laufzeit der dt. DVD: Ca. 105 Min.

Gesehen am: 01.03.18

Fassungen: Mir lag die dt. DVD von Sony Pictures vor = Uncut (ab 18), Wendecover ja, erstklassige Bild- und Tonqualität, O-Ton und diverse Subs (auch Deutsch) vorhanden.

Hellraiser Judgment Review



Hellraiser Judgment

Story:

Ein Serienkiller treibt sein Unwesen. Drei Cops (Damon Carney, Randy Wayne, Alexandra Harris) versuchen den Täter zu fangen. Die Cenobiten (Gary J. Tunnicliffe, Paul T. Taylor) versuchen ebenso, an den Täter zu gelangen, um ihn einer Jury (Andi Leah Powers, Mary Kathryn Bryant, Valerie Sharp) zu präsentieren ob schuldig oder nicht…

Meine Meinung:

Die Reihe präsentiert mit Hellraiser Judgment bereits den zehnten Film der langlebigen Reihe. Nach dem schwachen Teil neun, den ich übrigens nie gesehen habe (anhand Reviews, Trailer, Bilder, Cover, Wahl des Pinhead Darstellers boykottiere), war ich auf den neusten Streich gespannt – denn der Trailer sah gut und interessant aus. Vielversprechend. Man schien wieder eine düstere Grundstimmung zu fahren – weg von den Teilen sechs, sieben und acht, die anspruchslose und durchschnittliche Direct To Video Fortsetzungen waren.

Auf dem Regiestuhl, aber mit einem kleinen Budget auskommend und auch direkt auf Video (DVD/Blu Ray) veröffentlichend, nahm Gary J. Tunnicliffe Platz – ein Effekte Künstler. Er wirkte schon in früheren Horrorfilmen mit, wenn es um Spezialeffekte ging. Zum Beispiel Kinder des Zorns 2, Lord of Illusions, Wishmaster, Sleepy Hollow und anderen Hellraiser Fortsetzungen (Hellraiser Inferno, Hellraiser Deader, Hellraiser Hellworld). Weiter: Filme wie Scream 4, Autopsy, The Collection, Feast, Warlock 2, Candyman oder Waxwork 2. Also der Mann kann auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn schauen und sich durch viele Effekte Kreationen in Genre-Filme auszeichnen.

Auch vor Hellraiser Judgment hat er bereits auf dem Regiestuhl Platz genommen, die Werke sind aber wenig interessant, bekannt oder vor Bedeutung (z.T. auch diverse Kurzfilme dabei). In Hellraiser Judgment war er auch für die sehenswerten Effekte (vor allem wenn man das Budget bedenkt) zuständig und spielte die neue Cenobiten Figur The Auditor – nebst Pinhead, die Jury, The Butcher, The Surgeon und die Cleaner die am meisten auftauchende neue Figur (plus der Typ, der die Seiten frisst und das Ergebnis der Jury präsentiert). Und ein weiterer Cenobite nebst Pinhead, den man bereits aus Teil eins kennt, kehrt ebenso zurück! Welcher – dies sei an dieser Stelle nicht verraten.

Der Film hat mir im Grossen und Ganzen Gefallen. Okay, guter Durchschnitt, wenn man keine Ansprüche stellt. Das Ende fand ich zu konstruiert und es ging plötzlich Schlag auf Schlag – das war etwas schade. Da schien Cast und Crew Studio vorgaben eingehalten haben zu müssen – nur 81 Minuten und keine Minute länger schien die Devise. Gerüchte behaupten ja, der Film wurde nur gedreht, damit Dimension Films die Rechte weiterhin halten darf. Das Ende ist sicherlich stark Geschmackssache. Die Szenen zuvor im Finale (inklusive Jesus wept Hommage) aber vor allem die ersten drei Viertel des Filmes sind für mich die Highlights des Filmes. Das Ende selbst, so kann man Studio Dimension Films gar vorwerfen, sich bei ihren anderen Produktionen bereichert zu haben, was Ideen angeht (z.B. God’s Army). Da bin ich gespannt, wie das bei einer zukünftigen 2. Sichtung wirken wird. Leider wird auch einiges noch offengelassen (was passiert mit den zwei anderen Cops?).

Die Cenobiten Figuren und alle ihre Szenen waren für mich Highlights. Der Film ist düster, ernst und auch recht derb, auch wenn viel im off geschieht (gibt aber genug Bluteffekte zu sehen, keine Angst). In vielen anderen Reviews werden Filme wie Saw oder Hostel zitiert. Diese Meinungen kann ich nicht ganz teilen, da die Cenobiten schon immer aus diesem Setting bzw. umgekehrt hätten stammen können. Nur aus Aussehen des «The Surgeon» fand ich etwas schwach, weil wirklich nicht als Cenobite zu erkennen – kommt mehr aus der Fetisch-S/M Szene. Paar Neuerungen (Blutdusche, das mit dem Erbrochenen etc.) passen gut dazu und dürften einigen Zuschauern eklig aufstossen / vor den Kopf stossen. Die Vermischung von sexueller Komponenten und Gewalt passt aber gut zum Hellraiser Universum, wie ich meine (oder zu Clive Barker allgemein, nicht nur auf seinen Hellraiser Roman oder Film bezogen, auch auf seine sonstigen Romane). Pinhead fand ich gut – zwar kein Doug Bradley, aber Paul T. Taylor macht einen ordentlichen Job und ist sehr bemüht Doug Bradleys Schauspiel zu imitieren.

Der Plot, um die menschlichen Figuren und die Cenobiten zusammenzubringen, ist nicht neu oder originell, aber war halt nötig und fand ich neutral gesehen okay. Ein Serienkiller-Subplot (wie schon in Teil fünf, wenn ich nicht irre) mehr – verschmerzbar. Gewisse Spannungen sind vorhanden, die Darsteller okay, wenn jedoch, was die menschlichen Charaktere angehen, nicht wirklich gross sympathisch sind. Immerhin nerven sie nicht und trotz Vorhandensein von einigen Klischees halten sich diese arg in Grenzen. Heather Langenkamp, Star aus A Nightmare on Elm Street (Teile eins, drei und sieben), wird zwar im Vorspann erwähnt, hat man nur einen kurzen Gastauftritt erhalten – trotzdem sympathisch sie aus der Versenkung zu holen und ihr damit zu würdigen.

Fazit: Solide Fortsetzung, die zumindest nicht schlechter als die Teile 5-8 ist. Wem diese gefallen haben, kann sich gut an Hellraiser Judgment wagen. Aber – die Reihe hätte eigentlich nach Teil zwei bzw. spätestens nach Teil vier enden sollen – und die Filme danach sind nüchtern betrachtet auch keine Klassiker, Highlights oder Must See Titel mehr…

Infos:

O: Hellraiser Judgment

USA 2017

R: Gary J. Tunnicliffe

D: Paul T. Taylor, Damon Carney, Randy Wayne, Alexandra Harris, John Gulager, Gary J. Tunnicliffe, Tony Payne

Laufzeit der US-DVD: Ca. 81 Min.

Gesehen am: 01.03.18

Fassungen: Es gibt noch keine dt. Fassung (Stand: März 2018). Mir lag die US-DVD vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, englische Subs vorhanden. Die DVD ist von Dimension / Lions Gate.

Night of the Virgin Review



Night of the Virgin

Story:

Nico (Javier Bódalo), eine männliche Jungfrau, versucht seine Unschuld in einer Silvesternacht zu verlieren. Die jungen Mädels scheinen an Nico nicht interessiert. Erst die etwas reifere und ältere Medea (Miriam Martín) zeigt Interesse und nimmt Nico zu sich nach Hause – der Alptraum beginnt…

Meine Meinung:

Letztes Jahr besuchte ich das erste Mal in Deutschland, Berlin das Fantasy Film Fest. Da ich nur Frei aber keine Ferien hatte konnte ich das Filmfest nur fünf Tage besuchen. Einige Filme, welche mich noch interessiert hätten, habe ich daher verpasst. Das wären Titel gewesen wie 68 Kill (von dem Cheap Thrills Machern), The Crucifixion (vom Frontier(s) Regisseur, wenn ich nicht irre), das Remake zu Es (im regulären Kino nachgeholt), Kuso (soll total eklig sein), Mayhem (steht auf Wunschliste), My Friend Dahmer (Filme über Serienkiller finde ich immer interessant), Victor Crowley (Teil vier der Hatchet Reihe) und auch Night of the Virgin.

Night of the Virgin, ein spanischer Genre-Beitrag und Debüt von Regisseur Roberto San Sebastián, hat meiner Meinung nach sehr gut zu einem Festival gepasst. Auch wenn eine Meinung zu einem Film immer stark Geschmackssache ist, so passen die Inhalte des Filmes gut zu einem Filmfest, da der Film einfach total verrückt ist! Ich denke, der ist bei einigen sicher gut angekommen und hat für viel Fun und Unterhaltungswert gesorgt.

Der Film, der mit zwei Stunden Laufzeit zu lang bemessen ist (der Start ist durchaus eine zähe Angelegenheit), ist ein Genre-Mix aus schwarzem Humor, Horrorfilm (im Ansatz), Komödie, Kammerspiel (spielt praktisch nur in der Wohnung von Medea), Trash und bizarrer Ekel-Groteske der besonderen Art. Da gibt es einige herrliche skurrile und innovative Einfälle, welche vor Fantasie nur so strotzen. Das muss man den Machern lassen: man hat sich Gedanken gemacht und was Originelles auf die Leinwand gezaubert!

Die Effekte haben mir auch gefallen (vor allem gegen Ende, will aber nichts verraten), eine gewisse Spannung ist vorhanden (welches Geheimnis verbirgt Medea?) und die Figuren waren herrlich sympathisch und überzeichnet! Zudem mutige Leistungen der Darsteller (auch was Nacktszenen bzw. Close Ups von Geschlechtsteilen angehen) – so soll Javier Bódalo z.B. alle seine Stunts selbst durchgeführt und sich mehr als nur einmal dabei verletzt haben. Auch die Musik gefiel – vor allem der eine Song am Ende entsprach einem durchaus «schlechten Geschmack» was die Wortwahl anging.

Ab einem gewissen Zeitpunkt ist der Film herrlich überdreht, spassig, amüsant, regt zum Schmunzeln an – auf einem tiefen Niveau, aber mit Charme und Niveau (lieber tiefes Niveau und Anspruch als gar keins)!

Fazit: Kann man sich als Fan des Skurrilem Kinos durchaus ansehen! Mal was anderes und nur schon deshalb interessant! Obs gefällt ist dann stark Geschmackssache…wer mit Fäkalhumor und Trash nichts anzufangen weiss, sollte den Film meiden…

Infos:

O: La Noche del virgen

Spanien 2016

R: Roberto San Sebastián

D: Javier Bódalo, Miriam Martín, Víctor Amilibia, Ignatius Farray

Laufzeit der dt. DVD: Ca. 113 Min.

Gesehen am: 28.02.18

Fassungen: Mir lag die dt. DVD (ab 18 Uncut und Wendecover) von Al!ve vor = spanischer O-Ton mit dt. Subs vorhanden, sehr gute Bild- und Tonqualität. Gibt es auch auf Blu Ray, die DVD war mir aber ausreichend da günstiger in der Anschaffung.

Seoul Station Review

NIFFF 2016 Spezial


Seoul Station

Story:

In Seoul: eine mysteriöse Krankheit lässt die Einwohner gewalttätig werden. Ein Vater sucht seine Tochter...

Meine Meinung:

Seoul Station ist eine durchschnittliche Zombiegeschichte geworden wie viele andere auch. Überraschungen gibt es keine. Dafür viel Dramatik und auch Längen, wie es bei koreanischen Filmen oft der Fall ist. Der Film versucht mehr sein zu wollen (Sozialkritik an Land, Gesellschaft = Links zu den Obdachlosen, dem sozialen Status etc.) als er schlussendlich ist.

Man kann den Film gut einmal schauen, aber im Vergleich zu den anderen Filmen, welche ich bisher am NIFFF sah war Seoul Station dann teilweise doch sehr arg und zäh zum Schauen. Vor allem die Rahmenhandlung mit der Tochter und "Vater" (einzige coole Überraschung am Ende) hat viel Zeit gefressen, die man hätte weglassen können. Es kommt zu Längen.

Der Animations-/Zeichenstil hat mir auch nicht wirklich Gefallen! Ob es der Versuch war, sich absichtlich von den Königen des Genres, den japanischen Animes, abzugrenzen? Hat leider nicht funktioniert, weder inhaltlich, noch qualitativ. Kann man einmal gucken, aber darf keine Wunder erwarten.

Ich bleibe diesbezüglich in Zukunft lieber bei den Japanern! Da bekommt man mehr fürs Geld!

Infos:

O: Seoul Station

Südkorea 2016

R: Sang-ho Yeon

D: Shim Eun-kyung, Ryu Seung-ryong, Lee John

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 92 Min.

Gesehen am: Juli 2016 am NIFFF

Fassungen: Habe den Film am NIFFF (Neuchatel International Fantasy Film Fest) 2016 gesehen in Koreanisch mit englischen UT. Nachtrag 21.05.18: Gibt es inzwischen in D Uncut, in Deutsch / Koreanisch mit dt. Subs von Splendid auf DVD oder Blu-Ray.