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Freitag, 2. Oktober 2026

Cold War 1994

 
ZFF 2026

Cold War 1994

Story:

Hong Kong drei Jahre vor Übergabe an China:

Die Polizei ermittelt in einem Entführungsfalles. Beim Einsatz stirbt ein Polizist. MB Lee (Terrance Lau Chun-Him) schwört Rache am Triaden Tiger Wong (Samuel Pang King-Chi). MB Lee gerät bei seinem Ziel, Tiger Wong zu finden, zwischen die Fronten aus Polizei (Michael Chow Man-Kin), Triaden (Tai Bo), reichen Geschäftsmännern (Tse Kwan-Ho, Kent Cheng) und zwielichtigen Politikern (Aidan Gillen)…

Meine Meinung:

Das ZFF (Zürich Film Festival) zeigt jährlich Produktionen aus Hong Kong. Meist schaue ich mir dort mind. einen Film pro Jahr zusammen mit dem Kumpel aus Zürich an. Leider selten lohnenswert. Filme wie Sons of the Neon Night oder Detective vs. Sleuths waren schon nicht wirklich toll und so ist es auch mit Cold War 1994, der zweiten Fortsetzung zum Film Cold War (und eine neue Fortsetzung soll auch kommen). Aus der HK-Reihe und ZFF war eigentlich nur Back Home gut. Cold War sah ich nur einmal und wusste nichts mehr. Den zweiten Teil liess ich links liegen, so dass mir die ganze Vorgeschichte nicht mehr präsent war.

Cold War 1994 krankt an einem nicht fesselnden, eigentlich auch uninteressanten Plot. Das haben die Italiener besser drauf, wenn sie Filme mit Mafia, Polizei, Vatikan und Politik-Inhalten drehen. Die politischen Einschübe (mit Aidan Gillen aus der irischen Gangster-Serie Kin) gegen Ende kamen zu spät und was die Actionszenen angehen, war eigentlich keine einzige wirklich gute dabei. Es ist schon erschreckend, wenn HK-Film zwischen 1985-1995 zehnmal bessere Actionszenen bieten als ein heutiger HK-Film. Die mit dem Flugzeug war noch cool, aber ansonsten war die Kameraführung viel zu nah dran, zu unübersichtlich, viel zu billig (Motorradsequenzen) oder ohne Biss und Substanz (die Schiessereien).

Was der Film gut machte, war der Retro-Charme. Der Plot, der leider immer wieder durch Flashbacks und Zeitsprünge verzögert wird, spielt hauptsächlich im Jahr 1994 und das dortige Hong Kong wird stimmungsvoll eingefangen. Auch die Szenen mit den Triaden oder die Tatsache, dass alle am Rauchen sind, gefiel mir. Was ebenso cool war, war die grosse Anzahl an Gaststars, die Kurzauftritte oder sogar Nebenrollen spielten. Aaron Kwok (Close Escape) habe ich für Louis Koo (Paradox) gehalten. Chow Yun-Fat (Long Good Bye) sowie Yuen Biao (A Kid from Tibet) inklusive Kent Cheng (Run and Kill) waren natürlich einfach zu entdecken.

Michael Chow Man-Kin (The Third Full Moon) fiel mir besonders durch sein markantes Gesicht auch auf und stolz war ich, Tai Bo (Law with Two Phases) und Karen Mok (Black Mask) während der Sichtung gesehen zu haben. Tai Bo ist nur zweimal ultrakurz im Gambling-House zu sehen und Karen Mok taucht einmal im letzten Viertel des Filmes auf. Karen Mok scheint nicht gealtert zu sein. Nicht aufgefallen sind mir Daniel Wu (Overheard) und der Gastauftritt von Cecilia Yip (Nomad). Tony Leung Ka-Fai (She Shoots Straight) erkannte ich natürlich auch. Er und Chow Yun-Fat dürften auch in der weiteren Fortsetzung wieder zum Zug kommen. Terrance Lau Chun-Him (Twilight of the Warriors: Walled In) als Lead hat überzeugt. Während dem Abspann wird besagte Fortsetzung angedeutet.

Fazit: Einmal schauen und vergessen!

Infos:

O: Han zhan 1994

HK 2026

R: Lok Man Leung

D: Terrance Lau Chun-Him, Samuel Pang King-Chi, Tse Kwan-Ho, Aidan Gillen, Michael Chow Man-Kin, Tai Bo, Yuen Biao, Chow Yun-Fat, Karen Mok, Kent Cheng, Louis Koo, Aaron Kwok, Tony Leung Ka-Fai, Cecilia Yip, Daniel Wu

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 120 Min.

Gesehen am: Okt. 2026

Fassungen: Gesehen am ZFF in Kantonesisch (paar Dialoge auch in Englisch) mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray, UHD inklusive deutsche Fassung (Stand: Okt. 2026).

Mittwoch, 30. September 2026

Scorpion Thunderbolt

Scorpion Thunderbolt

Story:

Eine mysteriöse Mordserie, die durch schwarze Magie verursacht wird, erschüttert Hong Kong. Die Polizei (Richard Cui Shou-Ping) ermittelt. Und dann ist da noch Richard Harrison…

Meine Meinung:

Scorpion Thunderbolt wurde zu Ehren von Richard Harrison angesehen, der vor kurzem verstorben ist. Richard Harrison ist Kult, obwohl ich persönlich nie ein allzu grosser Fan seiner Filme von Godfrey Ho (Lethal Panther, Secret Ninja Roaring Tiger, Angel Enforcers) war. Ich muss aber auch gestehen, dass ich, glaube ich, nur drei Godfrey Ho und Richard Harrison Zusammenarbeiten kenne. Zum einen der hier besprochene Film, den ich schon bei der Erstsichtung toll fand. Dann Ninja Terminator, dessen Originalfilm ich auch sehr mag (The Uninvited Guest of the Star Ferry). Und der dritte Film war Cobra vs. Ninja, mit dem ich jedoch nie richtig warm wurde (wäre heute vielleicht anders, aber die Disc habe ich nicht mehr).

Obwohl die Bildqualität der US-DVD, welche zum Schauen vorlag, grottenschlecht war, war der Film spassig, unterhaltsam und sehenswert. Trotz Godfrey Ho und Richard Harrison wird hier auf Ninjas verzichtet. Das Ausgangsmaterial stellt eine Co-Produktion aus Südkorea und Taiwan dar. Ein Horrorfilm um eine Schlangengöttin, Tierhorror- und Monster-Elemente und charmante Gummikostüme und tollen Effekten genau nach meinem Geschmack. Den Originalfilm würde ich nur allzu gerne auch einmal finden und ansehen. Je nach Datenbanken heisst der Originalfilm Grudge of the Sleepwalking Woman aka Snake Woman. Diesmal hat Godfrey Ho verhältnismässig wenig neue Szenen gedreht, würde ich meinen. Und wohl deshalb mag ich den Film, da zu 80% der Originalfilm.

Die neuen Szenen machen ausschliesslich Kampfszenen und schmuddelige Sexszenen mit Richard Harrison aus. Was vom Originalfilm entfernt wurde, ist mir nicht bekannt. Der Mix aus Action, Sleaze, Monster-Horror und schwarzer Magie macht den Film jedoch zu einem stark vergnüglichen und sehr abwechslungsreichen Seherlebnis, welches ich nur empfehlen kann. Ein gewisser Trash-Faktor ist, natürlich durch das todernste und hölzerne Schauspiel von Richard Harrison gegeben. Die Musik wurde wohl auch aus diversen anderen Filmen zusammengeklaut. Unter anderem hörte ich Musik aus Söldner kennen keine Gnade. Cool. Der Film bietet eine Vielzahl von blutigen Effekten und abgefahrenen und exotischen Momenten.

Fazit: Die beste Godfrey Ho und Richard Harrison Arbeit, welche ich bisher sah!

Infos:

O: Scorpion Thunderbolt

HK 1988

R: Godfrey Ho

D: Richard Harrison, Juliet Chen Li-Yun, Nancy Lim, Bernard Tsui, Cynthia Ku

Laufzeit der US-DVD: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 2015 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen via US-DVD von VIDEOASIA (Tales of Voodoo Vol. 5) = Englischer Dub (wenig gut), Vollbild, sah Uncut aus, grottenschlechte Bildqualität. Zitat aus der ofdb: «Das Bild ist stellenweise so dunkel, dass man garnichts mehr erkennt. Quali ist extrem grottig.». Stimmt. Besonders im Finale schade, wo tolle Monster-Effekte zu sehen wären. Da werde ich eine neuere Version kaufen. Die deutsche DVD (als Das Schlangenmonster) von AVV soll eine bessere Bildqualität haben und sie hat auch ein anderes Bildformat. Die deutsche Synchronisation könnte ggf. auch mehr Spass machen als der Englische Dub. Scorpion Thunderbolt ist ein Produkt, welches sich mehrheitlich Szenen des Filmes Grudge of the Sleepwalking Woman bedient (wohl eine Co-Produktion aus Südkorea und Taiwan) und in diese Godfrey Ho neue Szenen mit Richard Harrison hinzugefügt hat.

Mittwoch, 23. September 2026

The Flag of Iron

The Flag of Iron

Story:

Cao Fung (Lu Feng) organisiert eine Falle, um seinen Clan-Leader (Liang Yao-Wen) zu töten. Nun wird er selbst zum Leader und will weitere ehemalige Clan-Mitglieder (Phillip Kwok) töten lassen…

Meine Meinung:

The Flag of Iron von Chang Cheh (Four Riders, Iron Bodyguard, The Bloody Escape) sah ich sehr lange nicht mehr (April 2008). Am kommenden Wochenende steigt ein Event in London, in welchem Venom- und Shaw Brothers Star Lu Feng (Fight Among the Supers, Masked Avengers, Crippled Avengers) als Gast geladen ist. The Flag of Iron hat ein schönes Artwork (HK-DVD) und ausserdem spielt Lu Feng dort, nachdem ich recherchiert habe, die Rolle des Bösewichts. Das find ich cool. Als Bösewicht gefiel er mit schon in anderen Filmen wie Masked Avengers, Crippled Avengers oder sein Kampf gegen Andy Lau und Beardy in The Shanghai 13.

The Flag of Iron mag nicht der allerbeste Venom-Film sein, aber im Grossen und Ganzen ist das natürlich trotzdem allemal sehenswerte Martial Arts Unterhaltung. Lu Feng, der u.a. auch die Kampfszenen inszeniert hat, spielt den Bösewicht, vor allem im Verlauf des Plots, immer besser. Zunächst wirkt er in seiner Rolle etwas steif und dass er für den Tod seines Meisters verantwortlich ist, ist eigentlich schnell klar. Der Plot ist wenig originell. Nett waren die Heroic-Bloodshed Momente mit Lung Tien-Hsiang (Usurpers of Emperor's Power, Little Dragon Maiden, Demon of the Lute). Letzterer hat nebst Lu Feng und Phillip Kwok (Ninja Kung Fu, The Big Heat, Das Höllentor der Shaolin) am meisten überzeugt.

Der Plot ist natürlich nur Mittel zum Zweck. Ich fand, in den ersten 30 Minuten und auch kurz vor dem Finale, gab es Längen. Dialoge und zu wenig Kämpfe. Da hätte der 108 Minuten lange Film kürzer ausgefallen dürfen. Die Venoms schaffen es auch nicht, was ihr Charisma angeht, an andere Shaw-Stars wie Ti Lung (Death Ring), Jimmy Wang Yu (The Criminal), David Chiang (Vengeance!), Gordon Liu (Dirty Ho) oder Chen Kuan-Tai (Killer Constable) anzuknüpfen. Dafür haben es die Venoms halt in Sachen Kämpfen und Choreographie extrem drauf. Das, was sie an Charisma nicht haben, kompensieren sie mit absolut spektakulären Kampfszenen und ihrer physischen Fähigkeiten. Und das sind auch die Highlights des Filmes, auch wenn ich der Meinung bin, dass das Finale gerne noch etwas länger hätte laufen dürfen. Die Musik im Vorspann ist jene aus Shaolin and Wu Tang. Die passt perfekt zu einem Eastern und ist auch später immer wieder im Film zu hören.

Fazit: Für Shaw Brothers und Venom-Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Tie Qi Men

HK 1980

R: Chang Cheh

D: Lu Feng, Phillip Kwok, Liang Yao-Wen, Chiang Sheng, Chan Shen, Lung Tien-Hsiang, Wong Lik

Laufzeit der HK-DVD: 108:06 Min.

Gesehen am: April 2008 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen via HK-DVD von IVL = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland als 5 Kämpfer aus Stahl auf DVD raus (filmArt). Es gibt keine Blu-Ray (Stand: Sept. 2026).

Dienstag, 15. September 2026

Begegnung des Drachens

Begegnung des Drachens

Story:

China zur Zeit der Unabhängigkeitskämpfer gegen die Japaner:

Agent Huan (Michael Chan Wai-Man) untersucht den Tod seines Onkels, der vor Ort für Ruhe und Ordnung sorgte…

Meine Meinung:

Aka Only the Brave Stands. Ein 1974er Basher von Ngai Hoi-Fung, der sich später vor allem als Cinematographer verwirklichen würde. Die Hauptrolle spielt Michael Chan Wai-Man (Ruthless Law, Crimson Street, Carry On Yakuza), der auch mithalf, die Kampfszenen zu choreographieren. Und Fans von ihm werden voll auf ihre Kosten kommen, da viel Screentime und sehr viele Kämpfe zeigend. Die Darstellung der Kampfszenen ist realistisch gehalten. Es wird meist ohne Waffen gekämpft, hier und da mit Stöcken. Es ist ersichtlich, dass Michael Chan Wai-Man echte Kampffähigkeiten besitzt, die er gekonnt in die Choreographie einfliessen lässt.

Der Plot ist simpel und hält keine wirklichen Überraschungen parat. Es gibt sehr viele Outdoor-Aufnahmen und der Film versucht vor allem ernst zu sein. Auf Klamauk wird verzichtet, auch wenn es ein-zwei unfreiwillig komische Momente gibt = die Szenen mit dem Aphrodisiakum, der stöhnenden Frau, Fake-Sex-Gestöhne). In diesen Szenen hat der Film auch einen kurzen Hänger, denn zuvor gab es verhältnismässig viele Kampfszenen und diese Story-Elemente bremsen die Action etwas aus. Aber danach legt sich das wieder und die Anzahl Kampfszenen nehmen schnell wieder zu. Die vielen Outdoor-Aufnahmen resultieren aus einem kleinen Budget, da kein grosser Studio hinter dem Film stand.

Dafür ist der Film jedoch mehr als ordentlich. Die deutsche Synchronisation ist zudem relativ gut und jedem Englischen Dub vorzuziehen. Auch das Widescreen-Format der deutschen VHS ist ein Plus, da der Film in den Kampfszenen einige coole und innovative Kameraeinstellungen parat hält. Michael Chan Wai-Man ist der einzige mir bekannte Name und er macht seine Sache sehr gut, auch wenn ich ihn lieber als Bösewicht sehe, statt als Helden. Wo der Film etwas schwächelt ist die Musik (gibt fast keine) und die Bösewichte. Die waren wenig charismatisch und wirkten im Vergleich zum Lead schwach und wenig interessant. Zudem empfand ich den Film als relativ harmlos. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau.

Fazit: Fans von Michael Chan Wai-Man zu empfehlen!

Infos:

O: Long Hu Tan

HK 1974

R: Ngai Hoi-Fung

D: Michael Chan Wai-Man, John Chang Wu-Lang, Kong Lung, Lee Man-Tai, Kitty Meng Chui, Tang Chin-Tang

Laufzeit der deutschen VHS: 80:55 Min.

Gesehen am: Sept. 2026

Fassungen: Mir lag das deutsche VHS von VMP vor = Gute Bildqualität, durchschnittliche Tonqualität (das VHS hatte diverse Tonprobleme), Widescreen, gute deutsche Synchronisation. Der Film machte einen ungeschnittenen Eindruck. Es fehlen Vergleichsmöglichkeiten. Es gibt keine DVD, keine Blu-Ray und keine UHD. Laut einem imdb Review sind auch Englisch Dubbed Fassungen unbekannt. Eine Mandarin-Fassung ist mir ebenso unbekannt (Stand: Sept. 2026).

Freitag, 11. September 2026

Ruthless Law

Ruthless Law

Story:

Seung Tung (Alex Man) ist ein Immigrant, der nach Hong Kong kommt, um familiäre Dinge zu erledigen. Primär will er seine Grossmutter besuchen. Dabei reist er illegal aus China ein. Er erwischt mehrfach der Polizei. Seung Tung trifft auf Ah Zheng (Eddy Ko), der ihm helfen will, seine Grossmutter zu finden. Doch diese ist bereits tot. Durch Zufall gerät Seung Tung später an Wu Guoxiong (Michael Chan Wai-Man), der bei Kredithaien Schulden hat und seine Freundin (Deannie Yip) verprügelt. Seung Tung hilft ihr und beide verlieben sich. Später entführt Wu Guoxiong die Tochter seiner Freundin, um Lösegeld zu erpressen. Seung Tung plant, das Mädchen zu retten…

Meine Meinung:

Aka Ruthless Family. Ruthless Law ist ein seltener Film. Der Ende der 80er Jahre Streifen, eine Hong Kong Produktion von Max Lee Chiu-Jun (Shaolin Vs Manchu, Who Cares), der danach zwar nur wenige, aber fast nur sehenswerte Filme produziert hat (= Who Cares, That's Money, Mountain Warriors), ist ein Drama. Ich hatte mehr ein Action-Drama erwartet und wurde enttäuscht, da eigentlich kaum Action-Szenen. Ich ging daher mit falschen Erwartungen an den Film.

Ich finde im Netz keine einzige englischsprachige Inhaltsangabe zum Film. Auch kein Review. KI half nur teilweise und hat öfters die Zuordnung der Darsteller (Eddy Ko, Michael Chan Wai-Man) zu ihren Figuren falsch wiedergegeben, so dass ich auch in der Hinsicht z.T. falsche Erwartungen hatte. Der Film ist definitiv kein Kracher und die Tatsachen, dass es keine englischen Untertitel gibt und die Bildqualität für einen Film aus dem Jahr 1988 erschreckend schwach ist, half auch nicht unbedingt, ein vergnügliches Seherlebnis zu generieren.

Warum ich den Film am Ende trotzdem behalte? Ganz knapp? Wegen Michael Chan Wai-Man (Talk to Me, Dicky, Profile in Anger, Black Dream). Er spielt, wie es aussieht, den Hauptbösewicht. Was er genau tut und warum, ist mir jedoch nicht bekannt. Aber ich mochte ihn im Finale des Filmes, da auch gleichzeitig fast die einzige Action-Szene des Filmes. Er kommt fies und brutal rüber. Wirkt wie ein echter Killer. Das Setting mit den Eisblöcken war auch cool. Ich mag Eis in solchen Filmen. Hat fast Full Contact oder The Big Boss Vibes. Alex Man (Lucky Diamond) muss im Finale viel einstecken. Das kommt gut rüber.

Michael Chan Wai-Man kam ansonsten weniger vor, als erhofft. Zudem wirkte er, so förmlich gekleidet und sogar Brille tragend, sonderbar. Im Finale trägt er die Brille dann zum Glück nicht mehr. Er scheint im Finale Spass zu haben, Gewalt anzuwenden. Alex Man macht seinen Job sehr solide. Das Ende, das keinen Platz für Selbstjustiz lässt, ist dementsprechend folgerichtig. Eddy Ko (Cunning Kids) spielt nur eine Nebenrolle und Walter Tso Tat-Wah (Midnight Angel) mimt natürlich einen alten Cop. Phillip Ko Fei (Duell der 7 Tiger) habe ich nicht erkannt. War auch schwierig, bei der schlechten und dunklen Bildqualität.

Fazit: Nicht wirklich zu empfehlen. Bleibt nur wegen dem Finale mit Michael Chan Wai-Man in der Sammlung!

Infos:

O: Fat Lut Mo Ching

HK 1988

R: Max Lee Chiu-Jun

D: Alex Man, Michael Chan-Wai Man, Eddy Ko, Deannie Yip, Irene Wan, Chun Wong, Walter Tso Tat-Wah, Phillip Ko Fei

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 86:37 Min.

Gesehen am: Sept. 2026

Fassungen: Mir lag die VHS aus Südkorea von Life Production vor = mässige und öfters sehr dunkle und unscharfe Bildqualität, solide Tonqualität, O-Ton mit koreanischen Subs. Die US-VHS ist ebenso nicht Englisch freundlich (Canto O-Ton mit chinesischen Subs). In HK gibt es den Film von Winson auf LD. Auch hier: Im O-Ton und ohne englische Subs. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Sept. 2026).

Thunderbolt

 

Thunderbolt

Story:

Der international gesuchte Gangsterboss Warner «Cougar» Krugerman (Thorsten Nickel) wird dank der Mithilfe des Rennfahrers und Autowerkstattbesitzers Chan Foh To (Jackie Chan) in Hong Kong verhaftet. Doch Gangsterboss Krugerman wird von seinen Untergebenen (u.a. Ken Lo) aus dem Gefängnis befreit und dieser schwört Rache an Chan Foh To…

Meine Meinung:

Auf Thunderbolt war ich gespannt. Ich sah den Film nur einmal und das war im Feb. 2006. Vor mehr als 20 Jahren. Thunderbolt von Gordon Chan (Fight Back to School II, Fist of Legend, Beast Cops) ist sicherlich nebst Titeln wie New Police Story, Crime Story oder Shinjuku Incident einer der ernsteren Filme in der langen Karriere von Jackie Chan (Who Am I?, Battle Creek Brawl, Dragon Lord). Leider konnte mich der Film nicht wirklich überzeugen. Ich empfinde den Film als mittelmässig. Thunderbolt entstand nach Rumble in the Bronx. In diesem hat sich Jackie Chan am Knöchel verletzt (Fraktur), so dass dies Auswirkungen auf die Action-Szenen in Thunderbolt hatte.

Thunderbolt markiert nach langer Abstinenz eine Zusammenarbeit zwischen Jackie Chan und Sammo Hung (Pantyhose Hero, Encounters of the Spooky Kind 2, Slickers Vs Killers). Sammo Hung hat geholfen, die Action-Szenen zu realisieren. Zusammen mit Jackies Team. Und das sind auch die Highlights des Filmes. Die Actionszenen. Der Film ist nicht per se ein Martial Arts Film. Es gibt Verfolgungsjagden (mit Rennwagen durch Hong Kong und das Finale), eine Zerstörung einer Arbeitsstätte (cool, geht viel kaputt), einen Ausbruch aus dem Polizeirevier (hat fast Terminator Vibes und blutige Shoot-Outs) und drei Kampfszenen. Dabei gefällt diese in der Arbeitsstätte und jene in Japan. Das war es jedoch auch schon, was die positiven Seiten des Filmes sind.

Der Film war mit einer Laufzeit von fast zwei Stunden zu lang, die Musik wirkte billig, die Kameraführung und das Editing sind teilweise rätselhaft (beschleunigt, stockend, Slow-Mo) und/oder in einigen Kampfszenen zu nah dran (wahrscheinlich aufgrund Jackie Chans noch nicht 100% genesenem Knöchel zu verdanken), die Love-Story und das Ende mit dem Kuss waren peinlich wie auch einige der schauspielerischen Leistungen (Jackie Chans und Michael Wongs Zusammentreffen im Krankenhaus waren schlecht gespielt). Die Bösewichte waren ein schlechter Scherz und konnten nicht ernstgenommen werden, mit Ausnahme der Japan-Fraktion (Ken Lo und Co.). Das Finale war auch unspektakulär.

Nebst Jackie Chan, Michael Wong (First Option, Her Name Is Cat, Knock Off) und Ken Lo (Cheetah on Fire, Police Story 3 Super Cop, Lucky Dragon) sind hier noch Namen wie der ehemalige Shaw Brothers Regisseur Chor Yuen (The Sniping, City Warriors, Full Moon Scimitar), Chin Ka-Lok (keine Actionrolle), Corey Yuen (Kurzauftritt als Arzt im Spital, der Jackie Chan die Nadel aus dem Arm zieht) sowie Shing Fui-On (Brave Young Girls, Code of Honor) zu sehen. Shing Fui-On spielt keinen der Bösewichte und hat nur eine kurzen Gastauftritt. Langweilig wird es eigentlich nicht, aber es gibt trotzdem viele unnötige Füllszenen, die man hätte weglassen können.

Fazit: Nur dank den Actionszenen geniessbar!

Infos:

O: Pik Lik Foh

HK 1995

R: Gordon Chan

D: Jackie Chan, Anita Yuen, Thorsten Nickel, Chor Yuen, Daisy Woo Hoi-Yan, Annie Man Chung-Han, Michael Wong, Dayo Wong Chi-Wah, Sawada Kenya, Ken Lo, Kayama Yuzo, Chin Ka-Lok, Eguro Mari, Shing Fui-On, Corey Yuen

Laufzeit der UK-UHD: 110:40 Min.

Gesehen am: Feb. 2006 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Ich sah den Film als UK-UHD von Arrow Video (Jackie Chan's Breakout Hits!) = O-Ton (Kantonesisch/Englisch/Jap. mit englischen Subs), neu restauriert (den Film gab es bisher nur auf DVD d.h. es gab keine Blu-Ray). Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut, wenn mir auch zu dunkel. Ich musste tatsächlich am Helligkeitsregler des TV drehen um mir das Bild etwas heller stellen zu können. Es gibt einiges an Extras (jap. Fassung, das Feature Breakout! Part 3: Thunderbolt oder Outtakes.) In Deutschland Uncut von Kinowelt auf DVD zu haben. Ob sich dort der korrekte O-Ton befindet (oder ein Englischer Dub), ist mir nicht bekannt.

Dienstag, 8. September 2026

Shaolin Monk

Shaolin Monk

Story:

China im Jahr 528:

Ein Taoist-Priester (Chuan Yuan/ Chen Jen-Lei) trifft mit seinen Untergebenen in einer Stadt ein. Dort übernimmt er schnell die Kontrolle. Ihm gelingt es, das einfache Volk um den Finger zu wickeln. So lässt er z.B. Regen aufkommen. Danach sind ihm fast alle gehörig. Nur Chi Yun (Wen Chiang-Long) und Yen Chi (Judy Lee) erkennen die Gefahr, die vom Priester ausgeht. Da kommt ihnen ein Mönch (Chan Sing) gerade recht, um die Gefahr zu bannen…

Meine Meinung:

Shaolin Monk wird je nach Datenbank mit dem Film The Furious Monk from Shaolin aka Shaolin Vengeance verwechselt, da dieser je nach Fassung (z.B. die Betamax aus Indonesien) dort auch den Titel Shaolin Monk trägt und zudem gleicher Cast (Chan Sing, Philip Ko). Shaolin Monk, dessen On-Screen Titel Shaolin Tamo Buddhist Monk lautet, hat mir dabei deutlich besser gefallen als der andere «Shaolin Monk». Ich fand den Film besser, als ich es erwartet hätte. Ich konnte zwar nicht alle Motive verstehen, da keine englischen Untertitel, aber ich konnte dem Plot, nachdem ich ein anderes Review gelesen hatte, dennoch gut folgen.

Selten war es so einfach, Bösewichte (Chuan Yuan, Chen Jen-Lei, Phillip Ko Fei) und Helden (Wen Chiang-Long, Judy Lee, Chan Sing) auseinander zu halten, wie hier. Erstes sind keine dunklen Nachtszenen vorhanden und zweitens erkennt man schon an der Kleidung, wer zu den Helden oder Bösen gehört. Chan Sing (Big Boss of Shanghai) mimt den kaum besiegbaren Mönch, der seine Kampffähigkeiten jedoch bewusst zurückhält, auch wenn er hier und da von den Bösewichten angegangen wird. Judy Lee (The Lady Constable) und Wen Chiang-Long (Tiger Jungle) sind die Helden, die den Kampf gegen die Bösewichte aufnehmen.

Chuan Yuan spielt den Bösewicht, der wie ein Sektenguru anmutet. Er macht das toll. Vor dem Finale entpuppt er sich als falsche Identität, da eine Maske tragend und daher wird der Bösewicht im Finale dann von Chen Jen-Lei gespielt. Er liefert sich einen tollen Kampf gegen Judy Lee und Wen Chiang-Long, den nicht alle davon überleben. Erst im Finale taucht ein zweiter Bösewicht auf, natürlich mit weissen, langen Haaren. Dieser wird von Phillip Ko Fei (The Criminal) gespielt und ihn mag ich immer als Bösewicht. Er liefert sich dann den Finalkampf gegen Chan Sing. Auch das ist ein toller Kampf. Mit einzelnen Ausnahmen wird auf Klamauk verzichtet und der Film bietet skurrile Outfits und Frisuren (vor allem jene von Chan Sing) und die Musik hat Italo-Western Vibes.

Fazit: Eastern Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Shao Lin Zu Shi

HK 1976/1977 (je nach Quelle)

R: Lin Fu-Ti

D: Chan Sing, Judy Lee, Wen Chiang-Long, Chuan Yuan, Chen Jen-Lei, Phillip Ko Fei

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 86:52 Min.

Gesehen am: Sept. 2026

Fassungen: Mir lag das VHS von A-Joo Videoproduction vor = Tai Seng Master in Vollbild (ggf. noch gezoomt), in Mandarin mit koreanischen Subs, solide Bild- und Tonqualität, sah Uncut aus. Es gibt den Film in den USA und UK auf DVD, jedoch nur Englisch Dubbed. O-Ton mit englischen Subs Fassungen sind mir nicht bekannt. Ebenso wenig deutsche Fassungen oder Blu-Ray Versionen (Stand: Sept. 2026).

Montag, 7. September 2026

Four Riders


Four Riders

Story:

Nach dem Ende des Korea-Krieges bekommen es vier Soldaten (Chen Kuan-Tai, Ti Lung, David Chiang, Wang Chung) mit einer Rauschgiftbande zu tun (Yasuaki Kurata )…

Meine Meinung:

Mit Four Riders wurde ich irgendwie bereits in der Vergangenheit nicht 100% warm. Ich weiss auch nicht genau warum. Chang Cheh (The Fantastic Magic Baby, The Duel, Heaven and Hell), der diesmal mit seinen Stars Chen Kuan-Tai (Return to Action), Ti Lung (Shaolin Prince, Inheritor of Kung Fu, A Warrior's Tragedy), David Chiang (The Singing Killer, What Price Survival, The Generation Gap) und Wang Chung (Cops and Robbers, The Informer, The Imp) in Korea drehte, lässt die Geschichte im Korea der 50er Jahre spielen. Eine Abwechslung zu sonstigen klassischen Kung-Fu-Geschichten. Reviews lassen erahnen, dass die Settings mehr an die 70er erinnern, satt an die 50er. Dennoch war es nett, Mal andere Settings zu sehen.

Allerdings gefallen mir i.d.R. die klassischen Chang Cheh-Filme meist besser. Was mich an Four Riders störte waren diverse Dinge. Zum einen gab es mit Ausnahme des Finales zu wenig Action. Und diese war auch zu harmlos, zu unblutig. Es gab Längen und mich störte die Tatsache, dass Yasuaki Kurata (Aces Go Places II, Return of the Sister Street Fighter, Wang Yu - Der Karatebomber) nicht der Hauptbösewicht ist, sondern nur der Lakaie eines ausländischen Bösewichtes. Und die Konstellation der vier Hauptfiguren als Freude fand ich unglaubwürdig. Es dauert ewig, bis die vier überhaupt Mal zusammenkommen und einige Dinge waren schlicht unglaubwürdig (David Chiang, der Chen Kuan-Tais Verlust nicht ernst nimmt). Zudem fand ich auch das Schauspiel in einigen dramatischen Momenten schlecht gespielt (Chen Kuan-Tai und sein Verlust).

Die Kampfszenen waren absolut solide und immerhin im Finale dann auch hart, blutig und abwechslungsreich. Mehr davon, schon vor dem Finale, wäre wünschenswert gewesen. Von den vier Stars bekommt Chen Kuan-Tai am wenigsten Szenen, gefolgt von Wang Chung. David Chiang ist der eigentliche Star der Stunde. Am Ende sind sie aber alle tot. Ich mochte das nihilistische und Happy End freie Ende. Lily Li (Relentless Broken Blade) spielt eine Nebenrolle und endet in einer überraschend blutigen Szene. Tina Chin Fei bringt eine Spur Erotik und Sleaze (kurze Nacktszene) in den Film. Ansonsten wirkten die Helden relativ blass und eigentlich auch wenig sympathisch, in ihren Rollen. Aber das Finale und Setting entschädigt dafür.

Fazit: Überbewertet. Dennoch können Chang Cheh Fans einen Blick riskieren!

Infos:

O: Si Qi Shi

HK 1972

R: Chang Cheh

D: Chen Kuan-Tai, Ti Lung, David Chiang, Wang Chung, Lily Li, Yasuaki Kurata, Ching Li, Tina Chin Fei, Lu Ti, Andre Marquis

Laufzeit der HK-DVD: 103:55 Min.

Gesehen am: Jan. 2008 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Mir lag die HK-DVD von IVL vor, die 2011 in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signiert wurde = in Action Uncut (= es fehlen ca. 25 Sek. = eine Dialogszene, der im deutschen VHS zu sehen war), sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden. Gibt es in Deutschland von mehreren Anbietern als Blu-Ray (Deutsch/Mandarin mit Englischen und/oder deutschen Subs, je nach Label).

Sonntag, 6. September 2026

Sleazy Dizzy

Sleazy Dizzy

Story:

Undercover-Polizist Lung (Chen Kuan-Tai) wird von Gangstern verfolgt und fast getötet. Dabei verliert er sein Gedächtnis. Zuvor versteckte 50 Millionen und trifft danach auf seiner Flucht zufällig auf einem Dieb (Stephen Chow) und auf Yang Bao Lin (Sibelle Hu). Das zieht jedoch die Aufmerksamkeit der Gangster (Alex Fong, Kenneth Tsang Kong, Josephine Koo Mei-Wah) auf sie und nun sind die alle in Gefahr…

Meine Meinung:

Sleazy Dizzy gehört zwar nicht zu den allerbesten 90er Jahre Streifen mit Stephen Chow (Fight Back to School, King of Comedy, Fist of Fury 1991, The Magnificent Scoundrels), dennoch hatte ich mit dieser Actionkomödie von Shaw Brothers Regisseur Chu Yuan (The Magic Blade, The Duel of the Century, Haunted Tales) meinen Spass. Es sollte eine der letzten Regiearbeiten des ehemaligen Shaw Brothers Regisseurs werden. Der Film ist wirklich ein Mix aus Action (vor allem Shoot-Outs, aber auch Kämpfe und Verfolgungsjagden), jedoch fast immer mit humorvollem Slapstick vermischt. Und eben eine Komödie. Dabei ist das Talent von Stephen Chow schon sehr deutlich erkennbar und es macht einfach Spass, dem Treiben auf der Leinwand zuzusehen, sofern man etwas erkennt (der Film ist mehrheitlich stockdunkel und die Qualität der Fassung wirklich stark optimierungsbedürftig).

Der Plot ist simpel. Zu Stephen Chow gesellen sich Shaw Brothers Legende Chen Kuan-Tai (The Bloody Escape) sowie Sibelle Hu (The Holy Virgin Versus the Evil Dead, Horror Holiday, Drugs Area). Beide sind Kampferfahren und vor allem Sibelle Hu macht auch in den lustigen Szenen eine gute Figur. Sie muss viel einstecken in dem Film. Sibelle Hu mag ich fast mehr in solchen humorvollen Rollen. Keine Ahnung warum. Sie hat für mich nicht den gleichen Stellenwert wie z.B. eine Yukari Oshima, eine Moon Lee oder eine Cynthia Khan. Bei den Bösewichten sind auch keine Unbekannten Namen dabei: Alex Fong spielt den Mittelmann (wird schon sehr früh gezeigt) und Kenneth Tsang Kong (The Immigrant Policeman) mimt den alten, bösen Mann im Hintergrund.

Unterhalten wird der Fan nur, wenn man mit diesem HK-Humor der 90er etwas anfangen kann und sofern man die Stars d.h. Filmes, das heisst vor allem Chen Kuan-Tai, Stephen Chow sowie Sibelle Hu kennt. Wer kein einziges Gesicht kennt, wird auch mit dem Verlauf des Filmes grosse Mühe haben, da so dunkel. Wer die Gesichter nicht zuordnen kann, wird aufgrund der Dunkelheit des Prints nicht mehr wissen, wer wen verfolgt oder wer wen bekämpft. Die Szenen sind zwar dunkel, aber im Grossen und Ganzen ist es noch leicht erkennbar. Ich habe, und das ist tragisch, schon schlimmere Prints gesehen. Es ist eigentlich eine kleine Schande, dass die Filme in Hong Kong so schlecht veröffentlicht und präsentiert wurden. Eine anständige Restauration würde den Film mit Sicherheit aufwerten.

Fazit: Unterhaltsam!

Infos:

O: Xiao tou A Xing

HK 1990

R: Chu Yuan

D: Chen Kuan-Tai, Stephen Chow, Sibelle Hu, Alex Fong, Kenneth Tsang Kong, Josephine Koo Mei-Wah, Ricky Ho Pui-Tung, Shum Lo

Laufzeit der malaysischen DVD: 92:46 Min.

Gesehen am: Sept. 2011 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Mir lag die malaysische DVD von Dragon Jester vor = Uncut, durchschnittlich und mehrheitlich zu dunkle Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs. In HK selbst gibt es den Film nicht auf DVD. Da gäbe es z.B. eine VCD. Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Sept. 2026).

Shaolin King Boxer


Shaolin King Boxer

Story:

Gangster Su Ting-Cheng (Lau Kar-Wing) wird von seinen Gangster-Kollegen Liang Pao (Leung Kar-Yan) sowie Pao Po-Pi (Wilson Tong) aus dem Gefängnis befreit. Su Ting-Cheng kennt nur ein Ziel: Rache an dem Inspektor, der ihn verhaftet hat. Doch Inspektor Chiu Tien-Hsing (Chen Kuan-Tai) überlebt den Angriff, bleibt jedoch verletzt zurück, während seine Familie den Tod findet. Er schwört Rache an den Gangstern und bekommt von Ting Yi-Lan (Meng Fei) Unterstützung… 

Meine Meinung:

Aka Shaolin Kingboxer und Iron Fists. Den Film von Karl Maka (sein Name im Vorspann lautet Kais Mak) sah ich seit 16 Jahren nicht mehr. Und das war von all den Chen Kuan-Tai (Thunderclap) Filmen, welche ich diese Tage sah, der bisher beste Titel. Was für ein Kracher! Aber bei Namen wie Karl Maka (Aces Go Places), Chen Kuan-Tai, Lau Kar-Wing (His Name Is Nobody), Leung Kar-Yan (Legend of a Fighter), Meng Fei (Take the Rap) oder Wilson Tong (The Treasure Hunters) auch keine wirkliche Überraschung! Der Film legt ein hohes Tempo und eine simple Story mit Italo-Western-Elementen an den Tag (Raub, Verrat, teilweise könnte auch die Musik aus Italo-Western stammen).

Der Plot ist wirklich simpel und es dauert keine fünf Minuten, bis absolut sehenswerte Kampfszenen folgen. Und davon gibt es, fast pausenlos und bis zum Ende, jede Menge zu bestaunen. Der Film ist auch ernst und dramatisch inszeniert. Es gibt keinen Klamauk. Meng Fei spiel einen ähnlichen Charakter wie in The Prodigal Boxer 1 + 2 inklusive The Secret of Shaolin Poles. Einen lausbübischen Charakter. Das liegt ihm aber. Er und Chen Kuan-Tai, letzterer als eiskalter Rächer, der den Tod seiner Familie rächen will, geben ein tolles Duo ab. Beide haben eigene Waffen, die gekonnt in die Kampfszenen eingebracht werden.

Und an den Bösewichten hatte ich selbstverständlich auch Freude. Wie könnte ich nicht, bei Namen wie Wilson Tong, Leung Kar-Yan sowie Lau Kar-Wing?!. Letzterer ist der Hauptbösewicht und alle drei dürfen spektakuläre Kampfszenen demonstrieren. Es gibt einzelne Szenen, die künstlich beschleunigt wurden. Das war leicht schade und dass sich die Parteien im Finale verraten und gegenseitig an den Kragen gehen, fand ich ebenfalls leicht schade. Ich hätte es lieber gesehen, wenn sie im Kampf gegen die Helden besiegt worden wären. Freude hatte ich auch am Mädel auf der Seite der Bösewichte. Leider wird ihr Name in einigen Filmdatenbanken (z.B. hkmdb) nicht gelistet. Laut KI soll es sich um Hilda Liu Hao-Yi handeln, die u.a. auch für das Stunt-Team vom Lau Kar-Wing tätig war. Sie kämpft im Film mit Messern und macht dabei eine gute und absolut tödliche Figur. Ob es sich bei ihr tatsächlich um Hilda Liu Hao-Yi handelt, kann ich dennoch nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. In anderen Reviews lese ich, dass es sich um Yang Pang An oder Wong Gwan handeln soll. Auf jeden Fall überzeugt sie, da die einzige grosse Frauenrolle im Film.

Fazit: Pflichtprogramm für Eastern Fans!

Infos:

O: Tit Kuen

HK 1977, 1979 (je nach Quelle)

R: Karl Maka

D: Chen Kaun-Tai, Lau Kar-Wing, Leung Kar-Yan, Wilson Tong, Meng Fei, Chen Hui-Lou, Yeh Fei-Yang, Ko Fei, Huang Ha, Wang Yao

Laufzeit der US-DVD: 88:14 Min.

Gesehen am: Aug. 2010 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen als US-Bootleg DVD, die 2011 in Amsterdam von Chen Kuan-Tai signiert wurde = eine Kopie einer US-VHS. Vollbild, Englischer Dub (keine gute Quali, aber erträglicher da der Film praktisch auf Klamauk verzichtet), durchschnittliche Bild- und Tonqualität. Es gibt weder eine Blu-Ray noch eine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2026). Da muss ich mich nach einem Mandarin Print (in China) umsehen!

Iron Bodyguard

Iron Bodyguard

Story:

Hundert-Tage-Reform (1889) am Ende der Qing-Dynastie:

Der Gelehrte Tan Si-Tong (Yueh Hua) will zusammen mit anderen Verbündeten (u.a. Dean Shek) Reformen vorantreiben und das Land verändern. Durch Zufall trifft er an den Kämpfer und Leibwächter Wang Wu (Chen Kuan-Tai). Es entsteht eine Freundschaft. Wang Wu und seine Männer (u.a. Danny Lee) helfen Tan und schützen ihn vor Attentätern. Tan wird auch von seiner Schwester (Lily Li) unterstützt. Zuerst sieht alles gut aus, doch dann macht die Regierung und dessen Angestellte (u.a. Chiang Tao) offiziell Jagd auf Tan und seine Anhänger…

Meine Meinung:

Iron Bodyguard hat mir besser gefallen als bei meiner Erstsichtung im Jahr 2011. Der Film von Chang Cheh (Police Force, Die 13 Söhne des gelben Drachen, Boxer Rebellion) und Pao Hsueh-Li (The Greatest Eight Kinds of Kung Fu, The Beauty Escort, Man of Iron) ist ein nahezu perfektes Vehikel für Star Chen Kuan-Tai (Die siegreichen Schwerter des goldenen Drachen, Shadow Cop). Ein Jahr zuvor erlebte Chen Kuan-Tai mit Der Pirat von Shantung seinen Durchbruch. Danach stieg er zum Star auf und lieferte Kracher um Kracher. So überrascht es nicht, dass er hier für die Hauptrolle auserwählt wurde.

Iron Bodyguard basiert auf wahren geschichtlichen Gegebenheiten. Natürlich wurde seitens der Shaw Brothers viel dazu gedichtet, um Kung Fu Kämpfe zeigen zu können. Die Freundschaft mit der von Chen Kuan-Tai gespielter Figur gab es in Wahrheit nicht, ebenso wenig Kämpfe oder Attentatsversuche. Der echte Tan Si-Tong und vier andere politische Männer sollen in Peking öffentlich geköpft worden sein, was später zur Revolution (1911) geführt haben soll. Eine historische Grösse wie Tan Si-Tong in einen Shaw Brothers Plot zu verflechten, war aus rein kommerzieller Sicht gewinnbringend.

Chen Kuan-Tai spielt den loyalen Kämper an dessen Seite. Und er macht das sehr gut. Einmal mehr überzeugt er in den Kampfszenen sowie durch sein Charisma. An seiner Seite ist ein junger Danny Lee (Love to Kill, Law with Two Phases, The Gambling Syndicate) zu sehen, der ebenfalls zum Helden wird. Danny Lee sollte später in den Filmen von John Woo zum gefeierten HK-Star werden. Die historische Figur Tan Si-Tong wird von Yueh Hua (On the Wrong Track) verkörpert. Er macht das sehr gut. Seine Filmschwester wird von Lily Li (The Pier) dargestellt. Bei den Bösewichten gefällt vor allem Chiang Tao (Schweig oder stirb), während Namen wie Dean Shek (Blood Reincarnation), Ricky Hui (Mr. Vampire) sowie Fung Hak-On (The Sniping) nur sehr kleine Rollen bekommen haben. Die Mehrheit der Kampfszenen ist im Finale und vor dem Finale zu sehen.

Fazit: Shaw Brothers und Chen Kuan-Tai Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Da Dao Wang Wu

HK 1973

R: Chang Cheh, Pao Hsueh-Li

D: Chen Kuan-Tai, Yueh Hua, Lily Li, Danny Lee, Chiang Tao, Fung Hak-On, Ricky Hui, Dean Sheak

Laufzeit der UK-Blu: 98:33 Min.

Gesehen am: Jan. 2011 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von EUREKA! (Furious Swords and Fantastic Warriors) = O-Ton, englische Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2026).

Samstag, 5. September 2026

Big Boss of Shanghai


Big Boss of Shanghai

Story:

Nach einem Kampf und einem Todesfall fliehen die Freunde Wong Chun Yung (Chen Kuan-Tai) und Cheung Fu Sum (Lung Fong) nach Shanghai. Durch ihre Kampfkünste steigen sie schnell zu mächtigen Männern auf. Doch aus den Freunden werden Feinde, als sich Cheung Fu Sum von Wong Chun Yung abwendet und mit Gangster-Boss Lam Kin See (Chan Sing) eine Allianz eingeht, um Wong Chun Yung zu töten…

Meine Meinung:

Chen Kuan-Tai (New Pilgrims to the West, 14 Blades, Ghost Killer), eine Shaw Brothers Legende, feierte mit Der Pirat von Shantung seinen Durchbruch. Danach kamen viele Filme mit ähnlichen Inhalten. 1979 durfte Chen Kuan-Tai in einer Lo Wei Produktion selbst Regie führen und die Hauptrolle verkörpern und er orientierte sich dabei an seinem Erfolgsfilm Der Pirat von Shantung. So gibt es inhaltlich keine Überraschungen, dafür gibt es hochwertiges Eastern-Kino. Dank der Produktionsfirma von Lo Wei war das nötige Kleingeld vorhanden, und das sieht man der Produktion auch positiv an. Kostüme, Settings, Requisiten. Top.

Der Film ist von Anfang an simpel gehalten und unterhaltsam. Wer schon mehrere solche Eastern sah, wird dementsprechend auf wenig Überraschungen stossen. Dafür gibt es eine grosse Anzahl von sehenswerten und harten Kampfszenen, tolle Bilder- und Settings, einen starken Cast und, und das ist etwas sehr Tolles, gestohlene Italo-Western Musik. Ich kann nur nicht in Erfahrung bringen, aus welchem Italo-Western die Musik stammt. Aber sie passt, schon im Vorspann, perfekt zu den Settings. Und ich liebe Italo-Western Musik im Eastern-Genre. Dank der grossen Anzahl Kampfszenen wird es nie langweilig.

Chen Kuan-Tai macht, wenig überraschend, eine tolle Figur. Er spielt am Ende den Helden, während Lung Fong (The Rebellious Reign) zum Bösewicht mutiert. Und in solchen Rollen mag ich Lung Fong lieber. Apropos Lung Fong: dieser stand schon mit Chen Kuan-Tai vor der Kamera, und zwar in Dangerous Person. Auch Chan Sing (Die Depesche des Todes, Black List, Das Geheimnis der Todesschlange) sowie Cheng Kang-Yeh (Heroes of the East) standen schon mit Chen Kuan-Tai vor der Kamera. Nämlich in Filmen wie Tough Guy, The Bloody Fists, Return to Action oder Executioners from Shaolin. Und Action-Choreograph Chen Mu-Chuan (The Jade Fox) arbeitete schon in Hero Tattooed with 9 Dragons mit Chen Kuan-Tai zusammen.

Fazit: Sehenswerter Eastern mit vielen tollen Kämpfen!

Infos:

O: Shang Hai Tan Da Heng

HK 1979

R: Chen Kuan-Tai

D: Chen Kuan-Tai, Lung Fong, Chan Sing, Cheng Kang-Yeh, Chen Hui-Lou, Lee Ho, Cheng Fu-Hung

Laufzeit der HK-DVD: 92:46 Min.

Gesehen am: Nov. 2010 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Mir lag die HK-DVD von Joy Sales / Fortune Star (The Legendary Collection) vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Sept. 2026).

The Sniping

The Sniping

Story:

Bei einem Gefängnisausbruch werden zwei Polizisten (Wilson Tong), darunter der Sohn von Chu (Chor Yuen), getötet. Die Gangster (u.a. Norman Tsui, Dion Lam Dik-On) nehmen Tsang Tin-chee (Eric Tsang) als Geisel. Die Polizei (Chen Kuan-Tai) arbeitet an dem Fall. Tsangs Freundin (Irene Wan Pik-Ha) und ihr Vater (Wu Fung) heuern einen Privatdetektiv (Alex Man) an, um Tsang zu finden. Derweil geht Chu einen Pakt mit Triaden (u.a. Fung Hak-On, Phillip Ko Fei) ein, denn er will die Mörder seines Sohnes nicht hinter Gittern, sondern unter der Erde sehen…

Meine Meinung:

Von all den Filmen mit Chen Kuan-Tai (Angel’s Mission, The Black Magic with Buddha, The Era of Vampires), die ich die letzten Tage gesehen habe, hatte er in dem Modern Day Action Film The Sniping die bisher kleinste Rolle. Man kann hier wirklich nur von einer kleinen Nebenrolle sprechen. Zudem führte Chen Kuan-Tai hier auch keine Regie, schrieb nicht am Drehbuch und hat den Film auch nicht produziert. Er spielte «nur» eine solide Nebenrolle. The Sniping verdanken wir vor allem Wilson Tong (Kung Fu Genius, Daggers 8, Ghost Nursing), der Regie führte, einen Gastauftritt hinlegte und auch mithalf, die Action-Szenen zu choreographieren und als Produzent des Filmes fungierte er auch.

Der Film hat die Zweitsichtung bestanden, auch wenn es in den ersten 50 Minuten gerne mehr Actionszenen hätte geben dürfen. Die Actionszenen sind abwechslungsreich anzusehen. Zudem sind die Actionszenen allgemein hart, schmerzhaft und blutig in Szene gesetzt. Das gilt für Morde, Shoot-Outs und die Szenen, in denen mit Messern und Macheten verletzt und getötet wird. Die kürzeren Kämpfe sind rasant und übersichtlich choreographiert. Sie machen viel Spass, zumal es auch den ein oder anderen kleineren, sehenswerten Stunt zu bestaunen gibt. Die Macher zeigen eindrücklich, wie mit wenig Budget tolle Action entstehen kann.

Dass dabei der dünne Plot nicht viel hergibt, versteht sich von allein. Dennoch gibt es zwei kleinere Überraschungen beim Plot. Zum einen, dass ein schräger Vogel wie Eric Tsang (They Came to Rob Hong Kong, The Thirty Million Dollar Rush, The Challenger) im Film eine Freundin wie Irene Wan Pik-Ha (Bloody Brotherhood) abbekommt, was schon fast unrealistisch anmutet (sieht man Mal von diversen echten Me Too Anschuldigungen ab, wobei man sagen muss, dass Eric Tsang nie offiziell angeklagt oder verurteilt wurde), und zum anderen soll die von Shaw Brothers Regisseur Chor Yuen (Killer Clans) gespielte Figur homosexuell sein und eine Affäre zu einem westlichen Mann führen. Für einen HK-Film aus der Zeitspanne auch sonderbar. In der VHS aus China fehlt auch Handlung. Ob es sich um Dialoge handelt, welche sich auf diese Affäre beziehen? Gut möglich! Abgesehen davon gibt es eigentlich keine Überraschungen. Selbst der Heldentod im Finale ist nicht wirklich überraschend. Halt ein typisch Heroic Bloodshed Moment. 

Die Action rockt derbe, vor allem jene auf der 2. Disc (der VCD-Fassung aus Hong Kong = ca. 50 Minuten Laufzeit). Dazu macht auch der Cast eine gute Figur. Alex Man (The Secret, Prince Charming) ist einmal mehr cool als Low-Budget Chow Yung Fat. Norman Tsui (Wounded Tracks) ist etwas «ungenutzt». Er hätte mehr von seinem Potenzial ausschöpfen können. Fung Hak-On (The Protector) gibt natürlich einen der Bösewichte ab und macht seine Sache ordentlich. Phillip Ko Fei (The Club) auch, auch wenn dieser eigentlich nur eine Szene abbekommt und im Gegensatz nur kurz zu sehen ist. In den Kampfszenen hat auch der mir unbekannte Dion Lam Dik-On absolut überzeugt (fast mehr als ein Norman Tsui). Das könnte auch daran liegen, dass es gleichzeitig eine Karriere als Choreograph und Action Director aufgebaut hat und in Filmen wie The Stone Age Warriors oder Fatal Chase die Actionszenen überwacht und inszeniert hat.

Fazit: HK-Actionfans zu empfehlen!

Infos:

O: Kei Bing

HK 1989/1990 (je nach Quelle)

R: Wilson Tong

D: Alex Man, Norman Tsui, Eric Tsang, Chen Kuan-Tai, Chor Yuen, Irene Wan Pik-Ha, Wu Fung, Dion Lam Dik-On, Fung Hak-On, Wilson Tong, Phillip Ko Fei

Laufzeit der HK-VCD: 91:02 Min.

Gesehen am: Juli 2014 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Worldtrade Entertainment vor = Statt Widescreen in Vollbild, durchschnittliche Bildqualität, O-Ton, keine Subs, Uncut. Es gibt eine VHS in China in Widescreen und mit englischen Subs, jedoch ist diese leicht (16 Sek.) in Gewalt und stärker an Handlung zensiert und nicht im O-Ton sondern Mandarin Dubbed. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Sept. 2026).