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Mittwoch, 17. Oktober 2018

My Bloody Valentine Review

Horroktober 2018 Spezial



My Bloody Valentine

Story:

In einer Kleinstadt:

Der Valentinstag nähert sich und mehrere Personen verschwinden und/oder werden von einem unbekannten Killer umgebracht. Ob es damit zu tun hat, dass vor 20 Jahren bei einem Grubenunglück eine Tragödie geschah und seither der Valentinstag nie mehr gefeiert wurde? Die Polizei beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

My Bloody Valentine, ein Anfang 80er Jahre Slasher aus Kanada, braucht sich hinter seinen US-Kollegen à la Freitag der 13., Halloween, Prom Night, The Mutilator, Killer Workout, Hide and Go Shriek, Happy Hell Night, Madman, Witchtrap und Co. nicht zu verstecken. Im Gegenteil: im Vergleich zu einigen US-Slashern bietet My Bloody Valentine in Sachen Schauspiel, Härtegrad und Effektearbeit ein deutliches Plus.

Die Story ist simpel – wie in vielen anderen Slashern und/oder Filmen aus dem Giallo Genre, ist ein Traumata Ursache der Morde. Eine Kleinstadt (ich mag Kleinstadt-Stimmung) hat seit 20 Jahren am Valentinstag auf Feste und Partys verzichtet – doch dies soll sich nun ändern und prompt nimmt eine Mordserie ihren Lauf. Wer ist der Täter? Damit ist für solide Spannung garantiert.

Der Film, der trotz Herstellungsland Kanada sehr amerikanisch wirkt, baut eine grundsolide Stimmung auf. Die Figuren sind okay – nerven weniger, nerven mehr oder gar nicht. Schön zu sehen, dass auch erwachsene Figuren eine Rolle spielen und nicht nur Teens. Der Soundtrack ist bis auf den Song im Abspann, den ich sehr mag (erinnert mich an den Song vom Abspann aus Madman), nichts Spezielles. Auf Klischees wie Drogen und Sex darf der Slasher-Fan alleridngs nicht hoffen.

Dafür gibt es einige originelle, aufwändig getrickste, blutige und handgemachte Splattereffekte zu sehen, welche die Highlights des Slashers darstellen. Zudem stellt My Bloody Valentine in der Hinsicht das perfekte Beispiel dar, dass beweist, dass ehemals zensierte Szenen doch noch vorhanden und aufzutreiben sind – selbst wenn vor über 20 Jahren die Schere angesetzt wurde! Da können sich andere Majors und Studios eine Scheibe abschneiden, wenn ich da an zensierte Filme wie Total Recall, Sex oder stirb, The Crow, Stirb langsam 2, The Cliffhanger, Freitag der 13. Reihe (vor allem die Teile 2, 4, 5, 6, 7 und 8), Schrei, wenn du kannst oder Picking Up the Pieces denke – wo es in vielen Fällen bis heute keine echten Uncut Fassungen gibt.

Fazit: Wer alte Slasher mag, kommt um My Bloody Valentine, der 2009 ein gutes Remake erfahren hat, nicht hinweg. Lohnt sich!

Infos:

O: My Bloody Valentine

Kanada 1981

R: George Mihalka

D: Paul Kelman, Lori Hallier, Neil Affleck, Keith Knight

Laufzeit der US-DVD: 92:55 Min.

Gesehen am: Nov. 2006 / Review überarbeitet am: 17:10.18

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Lions Gate / Paramount vor = Special Edition im Schuber, englischer Ton, englische Subs, weltweit das erste Mal Uncut = Unrated Fassung. Alle anderen Fassungen, die seit VHS Zeiten das Licht der Welt erblickten, entsprachen der stark zensierten R-Rated Kinofassung, in welcher viel Gewalt zensiert wurde. Erst 2009 wurde die Unrated Fassung veröffentlicht, welche es bis dato nur in den USA und Kanada zu kaufen gibt. In Deutschland bisher nur als R-Rated Fassung auf DVD zu haben (Stand: Okt. 2018). Die DVD und auch Blu-Ray, die 2009 veröffentlicht wurden, sind kaum mehr zu bekommen. Nur noch gebraucht und zu Preisen von ca. 140-500 USD! Die Blu Ray wäre, zumindest laut Cover, sogar Region All. Die DVD hat eine sehr gute Bildqualität, während die eingefügten, ehemals zensierten Stellen qualitativ leicht abfallen aber noch immer eine ausreichend gute Bildqualität bieten (bis auf eine eingefügte Szene im Finale, die ist deutlich schlechter).