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Freitag, 5. Januar 2018

Update (05.01.18)

05.01.18 - Neue Reviews und neuer Neukauf

 

 

- Neuer Neukauf


- Karate Kill

- Law on the Brink

- Bluebeard

- We Are the Flesh (Archiv Review)

Neukauf (05.01.18)

Anfang 2018 erhalten:



















Zeder
Dt. DVD von CMV. Der Film kommt zwar demnächst auf Blu Ray von X-Rated und deren Vös waren zuletzt spitze, aber die CMV ist auch Uncut, hat nebst Synchro Fassung auch Ital. Ton und  dt. Subs = für mich ausreichend. Zudem billig im Preis.  


Ziieagle Box
Ich habe mir eine 2. Ziieagle Box als Reserve gekauft. Das macht Sinn. Die Box ist selten, ein Ebay User aus Singapur hat in den letzten sechs Monaten fünf solche Boxen verkauft (diese dazu gezählt), zuvor sah ich die Box NIE zum Kaufen. Die Box kommt mit Originalverpackung und Buch daher. Der Preis war günstiger als die erste Box (1. Box 600 USD, diese Box 420 USD), welche ich gekauft habe. Wenn die erste Box einmal kaputt gehen sollte (oder die Bedienung dazu), habe ich nun eine zweite, FREU:-) Das Buch ist klasse: 382 Seiten, 95% in Englisch und Chinesisch, Geschichte zu den Shaw Brothers, alles zur Box, zu den Restorationsaufgaben, Inhaltsangaben und Infos zu ALLEN in der Box enthaltenen Filmen (668 Filme), endlich die Codes mit denen die Filme schneller ausgewählt werden können etc. Nur ca. 10 Seiten mit Infos zu den Stars und Regisseuren im Buch ist nur in Chinesisch - alles andere hauptsächlich in Englisch. Es sind fast alle Shaw Brothers Filme erhalten. Einige unveröffentlichte Titel fehlen - das sind auch jene, welche ich noch kaufen werden, sollten diese Mal erscheinen oder wo ich schon gekauft habe (z.B. Die Wilden Engel von Hong Kong). Die regulären Shaw Brothers Filme, welche es auf VCD/ DVD gibt, welche ich als DVD/VCD nicht in der Sammlung habe, werde ich nicht mehr kaufen - da langt mir diese Box.

Karate Kill Review



Karate Kill

Story:

Karate Experte Kenji (Hayate) reist nach Amerika, um dort nach seiner verschwundenen Schwester (Mana Sukura) zu suchen. Wie sich herausstellt, wurde diese von einem mordenden Kult (à la Manson Family) verschleppt…

Meine Meinung:

Regisseur Kurando Mitsutake kehrt nach zwei guten Filmen (Lone Wolf: The Samurai Avenger 2009 und Gun Woman 2014) mit diesem japanisch-amerikanischen Low-Budget Film zurück in die Filmwelt. Leider schafft es Karate Kill nicht, an die anderen beiden Streifen heranzukommen. Diese waren qualitativ besser und hatten sicherlich auch ein höheres Budget.

Es lag zum einen sicher auch am kleinen Budget. Das hat mich, zumindest was man dem Film ansieht, teilweise nicht Mal gestört. Der ausländische Japaner, der mit tollen Karatekämpfen gegen den Abschaum der US-Strassen (Dealer, Gangs, Schwarze, Japaner etc.) gewinnt und aufräumt, macht zuerst Spass. Es ist auch ein hohes Tempo vorhanden und der Film hat wenig Längen.

Der Beginn fesselt definitiv und macht Laune. Man ist gespannt und hofft auf mehr. Hayate ist auch überzeugend und nebst Action, hier und da bisschen Gewalt gibt es auch nackte Haut und Schmuddel zu sehen. Doch – danach flacht der Film in ein Ärgernis ab – und kann bis am Ende nicht mehr überzeugen. Es kommt zu Längen.

Zudem sieht man dem Film jetzt seit Budget definitiv auch an = Setting, billigste CGI Bluteffekte, welche gar nicht so recht zu Regisseur Kurando Mitsutake und seinen Filmen passen wollen. Vor allem der miese CGI Gore war ein grosser Negativpunkt. Ein weiterer war nebst Längen der, dass diese Cult-Sekte à la Manson Family sehr nervt und eigentlich kein ernstzunehmender Gegner ist. Deren Overacting ist mies, billig, nervend, nicht glaubhaft, auch wenn man sie im Film als das ultimative Böse und Perverse darstellen möcht - es wirkt zu keiner Sekunde glaubhaft. 

Daher fand ich Karate Kill, auch wenn er vielversprechend beginnt (so à la B-Movie), am Ende aber vor allem lahm und den Zuschauer genervt zurücklässt – soll heissen: durchschnittlicher Film, der keinen Platz in meiner Sammlung finden wird.

Infos:

O: Karate Kill

USA, Japan 2016

R: Kurando Mitsutake

D: Hayate, Mana Sukura, Yuu Asakura, Asami, David Sakurai

Laufzeit der US-DVD: Ca. 90 Min.

Gesehen am: Ende Nov. 2017

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Dark Cut vor = Uncut, solide Bild- und Tonqualität, O-Ton (Englisch/Japanisch) und englischen Subs vor. Behind-The-Scenes und Audiokommentar als Extras. In Deutsch muss sich der Fan mit einer 3-Set Fassung über Österreich (schön teuer) begnügen. Inhalte: DVD, Blu Ray, Soundtrack CD! Die Edition hat ein Booklet und viele Extras (mehr als die US Fassung), wobei zumindest der Audiokommentar bei der deutschsprachigen Ausgabe zu fehlen scheint. Sicherlich eine schöne Edition für Fans.

Law on the Brink Review



Law on the Brink

Story:

Hong Kong Anwalt Shen (Ray Lui) reist nach China, um dort seinem Bruder beizustehen, der wegen Mord auf der Flucht und gesucht wird. Shen will dessen Unschuld beweisen. Beim Opfer handelt es sich um einen jungen Zuhälter, dessen reicher Vater schon diverse Killer (u.a. Elvis Tsui) auf dem potenziellen Täter angesetzt hat. Ebenso ist die Mainland Police (Veronica Yip) auf der Suche nach dem Flüchtling…

Meine Meinung:

Law on the Brink ist ein unbekannter Film und Mix aus Gerichtsfilm, Action, Komödie und Sozialkritik. Ich habe zuvor nie etwas von diesem Film, den ich von einem HK Dealer geschenkt bekommen habe (dank vielen Käufen verschickt sie VCD und gar LDs als Geschenk), gehört, aber wenn es gratis Filme zu sehen gibt, und sie meinem Geschmack entsprechen könnten, mache ich davon Gebrauch.

Im Falle von Law on the Brink hat sich das Schauen des Filmes ausgezahlt. Obwohl ein Low-Budget Film, tut das dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Der Film gefällt nebst Genre-Mix und unzähligen lustigen, actionreichen und abwechslungsreichen Verfolgungsjagden vor allem durch seine sympathischen Figuren und durch das Festland-China Setting. Vor allem letzteres ist im Gegensatz zu den ewigen Bildern aus Hong Kongs Metropole eine willkommene Abwechslung.

Vor allem Ray Lui als vifer Anwalt, Veronica Yip als Festland Polizistin (daraus resultiert viel HK Vs China Geschwätz/Kritik zwischen den beiden) und Elvis Tsui als Festland-Killer (nahezu unzerstörbar, hat mich an seine Rolle in Long Arm of the Law III erinnert, in welcher er auch einen Festland-Chinesen spielt, der Andy Lau hinterherjagt) haben mir gut gefallen, so dass der Film kurzweilig und abwechslungsreich daherkommt.

Fazit: Kann man sich als Fan des HK Kinos aus dieser Zeitspanne (Anfang/Mitte 90er Jahre) gut ansehen!

PS: Shing Fui-On, Francis Ng oder Jason Pai Piao sind im Film NICHT vorhanden/spielen nicht mit und werden auch auf HKMDB nicht gelistet im Gegensatz zur dt. Onlinefilmdatenbank...

Infos:

O: Lau Man Lut Si

HK 1994

R: Cheng Tung-Chuen

D: Ray Lui, Elvis Tsui, Veronica Yip, Lam Wai, Abby Lai Yan

Laufzeit der HK VCD: Ca. 89 Min.

Gesehen am: 29.11.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung und es scheint keine DVD Ausgabe zu geben (Stand: Dez. 2017). Mir lag die HK VCD von Universe Laser & Video vor = durchschnittliche aber immer helle Bildqualität, Uncut, O-Ton, englische Subs. Gibt es mind. auch in den USA von Tai Seng auf VHS. In China gäbe es auch eine VCD (ohne englische Subs, nur Mandarin Dubbed) und ebenso in Taiwan (soll auch nur in Mandarin sein und ohne englische Subs). Alle drei VCDs sind schon lange Out Of Stock. Zumindest die HK VCD sieht man günstig auf Ebay und Co. angeboten.

Bluebeard Review



Bluebeard

Story:

Ein Doktor (Cho Jin-woong) erfährt von einem sedierten Patienten, welcher zudem sein Vermieter ist (zusammen mit seinem Sohn), dass dieser scheinbar ein Serienkiller ist. Als der Doktor später einen menschlichen Kopf in seinem Kühlschrank findet, nimmt das Grauen seinen Lauf…

Meine Meinung:

Bluebeard war ein Blindkauf. Bei südkoreanischen Filmen mache ich kein Geheimnis daraus, dass ich ein grosser Skeptiker bin und mir viele Filme, oft auch nicht 100% zusagen. Es gab zuletzt (wie hier und da schon immer Mal wieder erwähnt) Ausnahmen (The Chaser, Asura: The City of Madness, Snowpiercer, The Wailing, Musa, I Saw the Devil) und daher gab ich Bluebeard, da Thriller/Krimi/Serienkiller-Genre, was ich eigentlich recht mag, eine Chance.

Leider sagte mir der Film nicht sonderlich zu. Das Interesse verflog schnell und der Film wird definitiv nicht in der Sammlung bleiben. Es ist natürlich immer stark Geschmackssache, aber der Film konnte mich einfach nicht fesseln und ich fand das Gezeigte stellenweise zu dramatisch, uninteressant und langweilig (und natürlich wieder ca. zwei Stunden Laufzeit) obwohl eine spannende Serienkillergeschichte voller Twists, optisch tollen Bildern und überzeugenden Darstellern erzählt wird. Aber der Funke wollte bei mir nicht recht zünden…Wer auf andere Filme mit dem Namen Bluebeard schaut, weiss in etwa, was ihn in diesem Film erwarten könnte (rein auf den Twist bezogen)…

Vielleicht würde mir der Film bei einer 2. Sichtung besser liegen – aber ehrlich gesagt habe ich gar kein Interesse, dem Film nochmal eine Chance zu geben. gefiel mir einfach nicht – punkt!

Fazit: Auch wenn sich mein Geschwätz harsch anhört – so sollten zumindest Fans des Korea-Kinos einen Blick wagen da meine Meinungen zum Korea Kino sicherlich nicht die beste Anlaufstelle ist…für meinen persönlichen Geschmack empfand ich Bluebeard als schlechten Blindkauf (kann ja nicht immer Glück haben).

Infos:

O: Haebing

Südkorea 2017

R: Lee Soo-yeo

D: Jo Jin-woong, Kim Dae-myeong, Sin Goo, Song Yeong-chang, Lee Cheong-ah

Laufzeit der US Blu Ray: Ca. 117 Min.

Gesehen am: 29.11.17

Fassungen: Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Nov. 2017). Mir lag die US Blu Ray von Well Go USA vor = Uncut, erstklassige Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden.

We Are the Flesh Review


NIFFF 2016 Spezial



We Are the Flesh

Story:

In einer zerstören und nahezu unbewohnten Zukunft: Ressourcen sind knapp. Ein Grossteil der Menschen ist ausgestorben. In Mexiko City trifft ein Geschwisterpaar auf einen Fremden, der über Nahrungsmittel verfügt. Die beiden quartieren sich bei dem Mann ein. Doch dafür zahlen sie einen hohen Preis mit unerwarteten Folgen...

Meine Meinung:

We Are the Flesh ist der einzige Film der am diesjährigen NIFFF ab 18 Jahren freigegeben war. Der Film ist ein Mix aus Endzeitfilm, Arthouse Kino und Surrealismus. Doch trotz vielen abgefahrener und perverser Ideen hat mir der Film nicht wirklich zugesagt. Die erste Hälfte war sehr langweilig, ohne Action und teilweise schon fast nervend. Was danach folgt ist zu sichtbar sinnlos und provokativ, um zu fesseln, zu überzeugen oder um zu überzeugen.

Dazu war der Film trotz vieler tabubrechender Szenen (Inzest, Orgien, Nekrophilie, HC Szenen, männliche & weibliche Geschlechtsteile in Nahaufnahmen, Natursekt, Menstruation als Perversion, Kannibalismus, Männer in Frauenkleider...) zu sinnlos oder wirkte gar wie eine billige Kopie von grossen Vorbildern (Antichrist).

Der Film kommt ohne Sinn und Verstand daher. Teilweise wurde es anstatt schockierend gar unfreiwillig komisch was die Filmemacher mit ihren schockierenden Szenen sicher nicht im Sinn hatten. Zumindest gab es einige hübsche What The Fuck Momente und die 2. Filmhälfte war immerhin unterhaltsam, was man dem Film zu Gute halten muss.

Aber kein Must See Titel – höchstens für Fans von tabubrechenden Arthouse Streifen interessant…

Infos:

O: Tenemos la carne

Mexiko, Frankreich 2016

R: Emiliano Rocha Minter

D: Maria Evoli, Diego Gamaliel, Noé Hernández

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 79 Min.

Gesehen am: NIFFF 2016 / Juli 2016

Fassungen: Habe den Film am NIFFF (Neuchatel International Fantasy Film Fest) 2016 gesehen in Spanisch mit englischen UT. Nachtrag 27.12.17: Gibt es in Deutschland Uncut von Alive/Donau Film oder Wicked-Vision (Deutsch oder Spanisch mit dt. Subs).