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Mittwoch, 25. Dezember 2019

Update

Neuer Neukauf und neue Reviews

 

 

Info:

Letztes Update 2019. Ab 01.01.20 folgen Reviews zum "Japanuary". 




Nachtrag:

Zu folgendem Review gibt es einen neuen Nachtrag:

- Tammy and the T-Rex





- Neuer Nekauf





Neue Reviews:

- Avengement

- The Open House

- May the Devil Take You

- The Club




Neukauf Ende Dez.










Tammy and the T-Rex
Jahrelang war dieser Film selten und als Uncut Fassung kaum zu bekommen (siehe Review) und nun ist die weltweit erste sehenswerte Vö schneller gekommen als erwartet: US-Blu Ray mit Schuber, Wendecover, Uncut Fassung, exklusiven Extras, englischen Subs und die Bild- und Tonqualität sind hervorragend. War erst ab dem Black Friday vorbestellbar und wurde mir von einem Kollegen bestellt. 2. Sichtung bereits erfolgt und Film macht in sehr guter Qualität definitiv mehr Spass. Was für ein Trash-Fest!

Lewd Lizard
Sehr seltener HK Horror (?) mit Norman Tsui. Soll es mind. als ultraseltenes VHS geben. Sah ich nie zum Kaufen. Nun als Trash Palace DVD gelauft (O-Ton mit Subs). Gespannt. Bin kein Freund von Bootlegs, aber in den USA fallen diese Titel unter den Public Domain Artikel und sind nicht illegal. Ausserdem sah ich Film offiziell noch nie zum Kaufen...

Pituitary Hunter
Wurde ich durch meinen Deutschland-Dealer aufmerksam, der diesen seltenen HK-Horrorfilm als US-VHS (sehr selten) verkauft hat (leider nicht an mich). Da ich Film weder als VHS noch VCD je zum Kaufen sah nun die Trash Palace DVD gekauft, um Film Mal schauen zu können. Als Motiv ziert das Plakat aus Thailand das Amary. In Chinesich mit englischen Subs. 


The Club Review





The Club

Story:

Triaden-Mitglied (Michael Chan Wai-Man) muss sich gegen andere Triaden-Bosse und Mitglieder (Philip Ko, Wilson Tong) zur Wehr setzen, um sein Leben fürchten. Er überlebt diverse Anschläge, andere haben weniger Glück. Am Ende planen sie (nebst Michael Chan Wai-Man stösst noch Norman Tsui Siu-Keung dazu) die Rache…

Meine Meinung:

The Club hat mir gut gefallen. Nimmt man die ersten 20 Minuten vorneweg (die sind in der Tat langweilig), dann bleibt ein solider, guter, unterhaltsamer und actionreicher Triaden-Crime Film mit Heroic Bloodshed Motiven und einem starken Cast.

Kirk Wong, nebst Tsui Hark, Ronny Yu und Co. ein New Wave Regisseur, erzählt eine Triaden-Geschichte, die auf einem wahren Fall zu basieren scheint. Der Film ist auch sozialkritisch und zeichnet ein düsteres Bild des Triadenlebens (am Ende wartet der Knast oder der Sarg auf dich).

Nach 20-30 Minuten wird der Film actionreicher, Längen nehmen ab, es folgen innovative und blutige Action- und Mordszenen (mit Sägen, Stichwaffen etc.). Alle Fassungen sind zensiert, aber auch in der zensierten Fassung bleibt genug Härte übrig, um zu überzeugen. Dazu der Cast:

Michael Chan Wai-Man, Ex-Boxer und wohl auch Ex-Triaden-Mitglied, ist natürlich die perfekte Rolle für den tragischen Lead. Er macht eine gute Figur und war auch für die Choreographie der Actionszenen zuständig. Michael Chan Wai-Man (Dress Off for Life), der nicht nur für die Shaw Brothers auftrat, war dazumal ein gefragter Mann hinter und vor der Kamera.

Co-Star soll Norman Tsui (Blood Ritual) sein, der wohl direkt aus den Dreharbeiten von The Challenger und The Loot zurückkehrte (vom Aussehen her mit Schnauz). Er hat jedoch nur eine Nebenrolle und nur am Ende Action-Szenen. Fans von ihm sollten daher nichts erwarten. Eine grössere Rolle hat Philip Ko (Angel’s Mission) als, natürlich Bösewicht. Dies gefällt wie auch Wilson Tong (Daggers 8) als Killer. Kent Cheng (The Accident), der direkt aus The Beasts zurückgekehrt sein dürfte (gleiches Aussehen = Glatze), hat eine Nebenrolle als Barkeeper. Die Mädels sind vor allem als Opfer, tragische Rollen und für Nackt- und Sexszenen zuständig.

Da der Film im Verlauf deutlich aufdreht sind die ersten lahmen 20-30 Minuten zu verschmerzen. Jedem Triaden- und Michael Chan Wai-Man-Fan zu empfehlen!

Infos:

O: Miu Teng

HK 1981

R: Kirk Wong

D: Michael Chan Wai-Man, Norman Tsui Siu-Keung, Kent Cheng, Philip Ko, Wilson Tong

Laufzeit der HK-VHS: 85:44 Min.

Gesehen am: 06.11.19

Fassungen: Gesehen beim Kumpel als HK-VHS von Ocean Shores = leicht zensiert (angeblich Sexszene und Folter gegen Kent Cheng), Englisch Dubbed, gute Bildqualität. Alle Fassungen weltweit sollen (anders) zensiert sein. Die englischsprachige OS VHS hat neue Musik (Lizenzprobleme). Eine deutsche Fassung gibt es nicht (Stand: Nov. 2019). Film wird als HK LD oder VCD (da O-Ton und Subs) auf die Wunschliste gesetzt. 04.02.20 Nachtrag: Für eine 2. Sichtug lag mir nun die HK VCD von Vascon vor = auch zensiert aber anders als das VHS (glaube das VHS hatte mehr Sex/Nackt-Szenen, dafür sieht man auf der VCD die Folterszene an Kent Cheng), O-Ton mit englischen Subs (1. Vorteil gegenüber dem Dubbed VHS), Original Musik/Soundtrack (2. Vorteil gegenüber dem Dubbed VHS), Bildqualität zuweilen zu dunkel (Finale). Die VCD wird z.T. sehr teuer angeboten (100 USD). Mein Exemplar war günstig (glaube 30-40 USD) aus einem HKer Auktionshaus.

May the Devil Take You Review





May the Devil Take You

Story:

Ray Sahetapy (Ray Sahetapy) hatte Glück und Erfolg in seinem Leben – Dank einem Deal mit dem Teufel. Dieser ist nun vorbei und Ray liegt im Krankenhaus – im Sterben. Seine zerstrittene Familie (u.a. Chelsea Islan) sucht in seinem ehemaligen Haus nach Wertvollem und stösst dabei auf das Böse, welchem Ray sein Schicksal zu verdanken hat. Der Kampf ums Überleben beginnt…

Meine Meinung:

Vom Regisseur von Headshot und The Night Comes for Us, kommt mit May the Devil Take You ein indonesischer Horrorbeitrag, den man gut einmal ansehen kann. Was Indonesien und Genre Filme angehen, kenne ich mich noch zu wenig aus. Da kommt mir natürlich das klassische Kino mit Barry Prima (Jaka – Der Rebell plus Fortsetzungen, Special Silencers), Suzzanna (The Queen of Black Magic) und obskure Titel wie Mystics in Bali in den Sinn.

Dagegen kann moderner Horror nicht mithalten. May the Devil Take You beginnt stark. Es gibt einiges, was positiv ist: die Darsteller agieren recht gut, der Film ist aufwändig gemacht, mit Bluteffekten wird in der ein oder anderen Szene nicht gespart, der Film war zudem schön gefilmt und bietet einige tolle Momente/Szenen/Aufnahmen und hier und da sogar einen Funken schwarzen Humor.

Jedoch gibt es auch Elemente, die Schuld haben, dass May the Devil Take You nicht als Highlight angesehen werden kann: die Laufzeit ist zu lang, es gibt Längen und das Setting war öde und langweilig. Spannend und/oder gruselig war das ganze auch nicht. Und der Film erinnert in einigen Szenen zu sehr ans Evil Dead Remake, was einen faden Nachgeschmack hat.

Fazit: Geschmackssache – für einen neuen indonesischen Horrorfilm alles andere als schlecht, aber es stand mit Timo Tjahjanto schliesslich auch ein erfahrener Mann hinter der Kamera! Bei mir bleibt es bei der einen Sichtung wegen den oben genannten Gründen…

Infos:

O: Sebelum Iblis Menjemput

Indonesien 2018

R: Timo Tjahjanto

D: Chelsea Islan, Pevita Pearce, Ray Sahetapy, Karina Suwandhi, Samo Rafael

Laufzeit der Online Fassung: Ca. 110 Min.

Gesehen am: 05.11.19

Fassungen: Gesehen via Netflix = Uncut, O-Ton, deutsche Subs. Es gibt keine DVD/Blu-Ray (Stand: Nov. 2019).

The Open House Review





The Open House

Story:

Mutter Naomi (Piercey Dalton) und ihr Teenager Sohn Logan (Dylan Minnette) machen nach dem Tod des Ehemanns / Vaters schwere Zeiten durch. Sie ziehen aufs Land ins Haus der Schwester, mit dem Ziel, dieses zu bewohnen, bis es verkauft wird. Doch schon kurze Zeit nach ihrem Einzug passieren komische, mysteriöse Dinge…

Meine Meinung:

Nach vielen Flops und durchschnittlichen Filmen auf Netflix hatte ich, was The Open House angeht, keine besonders hohen Erwartungen. Erst recht nicht, nachdem ich viele Bewertungen im Internet sah, die nicht gerade Bestnoten verteilten. Doch die Vorschau auf Netflix sprach mich an (abgelegenes Haus, verschneite Wildnis) und Dank des Gratismonats ist es mein Ziel, möglichst viele Filme in Sachen Genre Grusel, Horror oder Action zu schauen. Schlecht hin oder her…

Und im Falle von The Open House hat sich das für mich gelohnt. War bisher eine der besten Netflix-Erfahrungen. Mir gefielen der Film und die Story. Eine Spannung ist gegeben. Als Zuschauer weiss man nicht, was passieren wird, wovon die Bedrohung ausgeht. Geister? Killer? Indianerfriedhof? Paranoia? Hat es mit dem Verarbeiten des toten Ehemannes / Vaters zu tun? Mit den schrägen Nachbarn (da kam z.T. David Lynch / Twin Peaks Feeling auf)?

Das Ende gefiel mir sehr gut. Ich kann jedoch verstehen, dass es einem nicht gefällt. Was mir gefiel war die Abgelegenheit des Hauses, die Umgebung/Setting, die Tatsache, dass das Haus gross und unheimlich ist. Die Bedrohung ist zudem auch in ruhigen Szenen greif- und spürbar. Das fand ich toll. Auch in ruhigen Szenen/Kameraeinstellungen wird Grusel und eine bedrohliche Atmosphäre geschaffen, ohne nur auf 08/15 Jump Scares zu setzen.

Dazu kommt, dass die Darsteller gut agieren und der Film einen passenden, stimmungsvollen Soundtrack bietet, der gewisse Szenen in Sachen Grusel, Aufbau und Intensität unterstützt und aufwertet. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Was gibt es Schöneres, als sich gruseln und auf einen Film einlassen zu können?

Schade, dass es sich um einen Netflix-Film (aufgekauft) handelt – so wird man wohl nie eine DVD/Blu-Ray von zu Gesicht bekommen:-( Aber die einmalige Erfahrung via Gratismonat auf Netflix war der Film absolut wert!

Infos:

O: The Open House

USA 2018

R: Matt Angel, Suzanne Coote

D: Dylan Minnette, Piercey Dalton, Sharif Atkins, Patricia Bethune, Matt Angel, Suzanne Coote

Laufzeit der Online Fassung: Ca. 94 Min.

Gesehen am: 05.11.19

Fassungen: Netflix Film d.h. nur auf Netflix schaubar = Uncut, O-Ton, deutsche Subs. Es gibt keine DVD/Blu-Ray (Stand: Nov. 2019).

Avengement Reviews






Avengement

Story:

Cain (Scott Adkins) wird von seinem Gangster-Bruder verraten und muss im Gefängnis um sein Leben kämpfen. Cain gelingt die Flucht und er hat nur ein Ziel: Rache an seinem Bruder…

Meine Meinung:

Avengement ist ein Kracher und jedem Actionfan zu empfehlen und einer der besten Filme mit Scott Adkins (Pay Day, Accident Man, Ninja, Undisputed IV Boyka Is Back, Close Range, Hard Target 2, Universal Soldier: Day of Reckoning, Savage Dog, Der Spion und sein Bruder). Der Film von Jesse V. Johnson überzeugt durch eine englische Gangster-Geschichte mit simpler Rache-Story, die in Rückblenden erklärt und erzählt wird, und knallharten Action- bzw. Kampfszenen.

Scott Adkins brilliert in der Rolle als knallharter, rächender Bruder, der im Knast zuerst viel einstecken muss, damit er zur killenden Rachemaschine mutieren darf. Solche, fast schon «bösen» Rollen à la Undisputed II, liegen ihm einfach. Er überzeugt nicht nur in den Actionszenen, sondern auch als Darsteller. Damit hat der z.B. Van Damme schon was Voraus.

Auch der restliche Cast ist überzeugend und agiert toll – wer englische Gangster-Filme und schmierige Typen à la Bube, Dame, König, grAS mag, ist mit dem Actionfilm Avengement bestens aufgehoben. Der Film bietet genug Story, um von Actionszene zu Actionszene zu kommen. Diese sind stark gefilmt, choreographiert und äusserts blutig, brutal und schmerzhaft.

Action- und Scott Adkins Fans werden voll auf ihre Kosten kommen! Fazit: Landet auf meiner Wunschliste! Man darf auf weitere Scott Adkins und Jesse V. Johnson Zusammenarbeiten gespannt sein!

Infos:

O: Avengement

Großbritannien 2019

R: Jesse V. Johnson

D: Scott Adkins, Craig Fairbrass, Thomas Turgoose, Nick Moran, Kierston Wareing

Laufzeit der Online Fassung: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 05.11.19

Fassungen: Gesehen auf Netflix (Schweiz) – Uncut (in D soll zuerst auch die Uncut gezeigt worden sein, danach nur noch die zensierte Fassung), O-Ton und deutsche Subs. Die deutsche Blu-Ray/DVD ist ca. eine Minute zensiert. Uncut sind Import Alternativen (UK Disc). Soll Uncut von Nameless Media erscheinen (Über Österreich).

Freitag, 20. Dezember 2019

Update

Neuer Neukauf und neue Reviews

 

 

Info:

Ab 01.01.20 gibt es täglich ein Review zu einem japanischen Film. Grund: Start des "Japanuary" Monats!

 

 







- Temple 


Zudem gibt es zu folgendem Review einen neuen Nachtrag:

- Ninja - The Final Duel


 

Neukauf Ende Dez.








Once Upon a Time In...Hollywood
Gekauft als deutsche Blu-Ray im Basler Media Markt. Abarbeitung meiner Wunschliste.

Baby Blood
Gekauft als deutsche Blu-Ray (Bildstörung Vö) im Basler Media Markt. Abarbeitung meiner Wunschliste.

The Master Strikes
US-DVD von Ebay. War sehr lange unterwegs (Anfang Nov. bestellt glaube ich). Old School Kung Fu. 

Temple Review





Temple

Story:

Drei amerikanische Touristen suchen in Japan einen mysteriösen Tempel auf – keine gute Idee…

Meine Meinung:

Die imdb vergibt im Moment folgenden Notenschnitt für den 2017er Netflix Film Temple: 3,6/10. Und das passt. Temple bietet ausser einem schicken Cover und paar netten Aufnahmen aus Japan nichts, was das Sehen begründen würde.

Der Film, der nicht Mal 80 Minuten läuft, krankt an einer miesen, uninteressanten Story. Spannung und Grusel? Gibt es nichts. Dafür viel Klischees, uninteressante Figuren, Langeweile und ein unausgegorenes Drehbuch (von Simon Barrett, der schon Filme wie Blair Witch verbrochen hat), welches die Story nicht Mal richtig zu Ende erzählt und den Ausgang komplett offenlässt.

Das Finale, welches an Blair Witch erinnert, ist dann auch viel zu schnell zu Ende, so dass der Film fast nichts richtig macht. Die Love Triangle Geschichte der drei Figuren ist zudem auch, von Beginn an, schräg, deplatziert, vorhersehbar und alles andere als wirklich gut gespielt. Ausnahme: die japanischen Darsteller.

Nebst fehlender Spannung ist auch das Hin- und Her switchen der Geschichte (Film beginnt am Ende und wird dann anhand Videoaufnahmen und Rückblenden erzählt) mühsam und sorgt dafür, dass keine Intensität, Stimmung und Gradlinigkeit aufkommen mag.

Mit anderen Worten: Absoluter Dreck und nicht empfehlenswert!

Infos:

O: Temple

Japan, USA 2017

R: Michael Barrett

D: Naoto Takenaka, Asahi Uchida, Logan Huffman, Brandon Sklenar, Natalia Warner

Laufzeit der Onlin Fassung: Ca. 78 Min.

Gesehen am: 04.11.19

Fassungen: Netflix Film d.h. es gibt keine DVD/Blu-Ray (Stand: Nov. 2019). Gesehen in Uncut Fassung im O-Ton mit deutschen Subs.

Calibre Review





Calibre

Story:

Zwei Freunde gehen am Wochenende aufs Land jagen. Mit tödlichen Folgen…

Meine Meinung:

Calibre ist ein englischer Netflix-Film und zum Glück einer der besseren von vielen Durchschnittswerken, die sich auf Netflix tummeln. Der Film macht Vieles richtig und hier Story-Elemente zu verraten, wäre doof von mir, da Spannung raubend.

Der in Schottland gedrehte Film (schön Natur- und Wald-Aufnahmen) überzeugt zudem mit einer Kleinstadt-Stimmung, ethischen Konfliktfragen, Selbstjustiz-Inhalten und veränderten Lebensformen (Stadt Vs. Land) d.h. man könnte sogar von Backwood-Elementen sprechen.

Der Film ist sehr intensiv, ungeheuer spannend (habe lange nicht mehr so mitgefiebert, was die Figuren angehen, besonders kurz vor dem Finale im Wald war die Spannung fast unerträglich knisternd), schön gefilmt und vor allem von allen Beteiligten auch überzeugend und authentisch gespielt.

Bravo! So macht Neftlix Spass!

Infos:

O: Calibre

Großbritannien 2018

R: Matt Palmer

D: Jack Lowden, Martin McCann, Tony Curran, Ian Pirie, Kate Bracken, Cameron Jack, Cal MacAninch

Laufzeit der Online Fassung: Ca. 101 Min.

Gesehen am: 04.11.19

Fassungen: Gesehen via Netflix im O-Ton, Uncut und mit deutschen Subs. Netflix Film = es gibt keine DVD/Blu-Ray (Stand: Nov. 2019).

Malevolent - Und das Böse existiert Review





Malevolent - Und das Böse existiert

Story:

Die Geschwister Jackson (Ben Lloyd-Hughes) und Angela (Florence Pugh) sind Geisterjäger. Sie sind jedoch Betrüger, die a) nicht an Paranormales glauben und b) ihre Kundschaft bewusst betrügen. Bis Angela eines Tages bei einem Auftrag eine reale Erscheinung hat, die ihr und das Leben der Gruppe danach für immer verändern wird…

Meine Meinung:

Netflix (oder von ihnen aufgekaufter) Grusel-Film, der gar nicht zu überzeugen vermag. Der Inhalt ist absolut lustlos, lieblos, unspannend, alles andere als originell und vorhersehbar und mit billigsten Klischees untermauert, die das Genre in den letzten Jahren ausgemacht haben.

Fake-Geisterjäger treffen auf echte Geister, die jedoch nicht böse sind, sondern Rache wollen. Die echten Geister sieht man früh und es kommt weder Stimmung, noch Grusel noch sonst was in diesen Szenen auf. Folterszenen à la Hostel und Co. plus Backwood-Redneck Motive in der 2. Filmhälfte wirkten sehr billig und peinlich.

Dazu kommt, dass nahezu alle Figuren absolut unsympathisch sind (vor allem Angeles Filmbruder). Die Bösewichte konnte man auch nicht ernst nehmen, da viel zu überzeichnet (grenzt an Satire). Ich kann an diesem Film so gut wie nichts Positives finden = Zeitverschwendung. Der bisher schlechteste Film, den ich auf Netflix gesehen habe!

Fazit: Nicht empfehlenswert!

Infos:

O: Malevolent

UK 2018

R: Olaf de Fleur Johannesson

D: Florence Pugh, Celia Imrie, Ben Lloyd-Hughes, Scott Chambers, Georgina Bevan, Daniel Campbell

Laufzeit der Online-Fassung: Ca. 88 Min.

Gesehen am: Ende Okt. 2019

Fassungen: Auf Netflix gesehen Uncut, im O-Ton mit deutschen Subs. Es gibt keine deutsche DVD / Blu-Ray (Stand: Okt. 2019).

La Influencia - Böser Einfluss Review





La Influencia - Böser Einfluss

Story:

Alicia (Manuela Vellés) zieht ins alte Familienhaus. Ihre Mutter liegt im Sterben. Alicia kümmert sich zusammen mit ihrer Schwester um ihre Mutter. Mit dabei: ihr Ehemann und ihre kleine Tochter. Doch mit der sterbenden Mutter stimmt etwas nicht – im Dorf machen Gerüchte die Runde, dass diese eine Hexe sein soll…

Meine Meinung:

Ich hoffte bei der Ausgangslage auf einen Film à la Livid. Unheimliche Patientin im Sterbeprozess, Krankenschwester, grosses düsteres Haus, Geister-Story. Was will man mehr? Diese spanische Netflix-Produktion war ok, mehr leider nicht. Das Hauptproblem: nicht wirklich gruslig oder spannend.

Dazu kommt, dass mir zwei der Hauptfiguren nicht zusagten. Manuela Vellés als Alicia war unglaubwürdig. Schlecht gespielt. Noch schlimmer und mit böser «Greta Fratze» spielt ihre Film-Tochter, deren Schauspielleistung unterstes Niveau war. Der restliche Cast war gut, solide, glaubhaft, überzeugend.

Aber die zwei Hauptpunkte, die mir missfielen, fallen schwer ins Gewicht. Die Story bietet zum Ende hin auch keine wirklichen Überraschungen, so dass man, mehr oder weniger desinteressiert, den Verlauf betrachtet und dabei nichts empfindet. Kein gutes Zeichen.

Fazit: Auch dieser Netflix Film überzeugt nicht – reiner Durchschnitt und höchstens für eine einmalige Sichtung ok.

Infos:

O: La Influencia

Spanien 2019

R: Denis Rovira van Boekholt

D: Manuela Vellés, Maggie Civantos, Alain Hernández, Claudia Placer, Emma Suárez

Laufzeit der Online Fassung: Ca. 99 Min.

Gesehen am: 29.10.19

Fassungen: Gesehen auf Netflix = Uncut, in Spanisch mit deutschen Subs. Scheint eine eigene Netflix-Produktion zu sein. Die Chance, dass Film auf DVD / Blu-Ray erscheint, ist sehr unwahrscheinlich.

Sonntag, 15. Dezember 2019

Update

Neue Reviews und neuer Neukauf

 

 

- Neuer Neukauf


- The Forest of Love

- The Ritual

- Furie

- Day of the Dead: Bloodline

Neukauf






Pearl Diver
Südkoreanisches VHS des taiwanesischen Dramas vom Butcher Regisseur Chester Wong Chung-Gwong. Mit englischen Subs. Von meinem Korea-Dealer erhalten. 

Latitude Zero
Aka U 4000 - Panik unter dem Ozean als US-DVD von Tokyo Shock mit zensierter und veränderter US- und der jap. Uncut-Fassung in Jap. mit englischen Subs. Auf Ebay zu gutem Preis gefunden. DVD schon lange vergriffen. Abarbeitung meiner Wunschliste.
 

Day of the Dead: Bloodline Review




Day of the Dead: Bloodline

Story:

Nachdem sich ein Zombie-Virus auf der Welt ausbreitet, kämpfen Militär und Zivilisten in einer unterirdischen Einrichtung ums Überleben…

Meine Meinung:

Habe Day of the Dead: Bloodline mit Day of the Dead von Steve Miner (aus dem Jahre 2008) verwechselt – dennoch: für eine einmalige Gratissichtung via Netflix (Gratismonat) war auch dieses Day of the Dead Remake absolut okay und kurzweilig.

Der Film erinnert vom Beginn her zu erst an das Dawn of the Dead Remake, danach nimmt die Day of the Dead Story von George A. Romero, dem besten Zombie-Film seiner Reihe, Platz. Es wird, mehr oder weniger, die genau gleiche Story wie im Original erzählt.

Der Film war allgemein weniger schlecht als erwartet. Das Tempo ist hoch, einige Dinge wurden modernisiert, die Inhalte stimmen mehr oder weniger überein und wurden gekonnt umgesetzt (z.B. die Rahmenhandlung mit dem neuen «Bob»). Es gibt genug Action und Blut, um Fans zufrieden zu stellen und das Ganze war auch besser gemacht, als erwartet.

In folgenden Punkten überzeugt der Film jedoch nicht. Vor allem im direkten Vergleich mit dem Romero Original: Soundtrack, Effekte (Tom Savini und die KNB-FX Group bleiben unerreicht), Intensität/Atmosphäre und Figuren und deren Entwicklung. Es gibt im neuen Film mehr nervende Figuren, Kinder und allgemein sind alle Figuren viel zu jung, so dass diese in den Rollen (Ärztin, Militär) unglaubwürdig erscheinen.

Der Film kann heutigen Fans, die alte Filme nicht mögen (oder kennen), Fans von The Walking Dead und Co., ggf. gefallen, aber Fans der Romero-Filme sollten nichts erwarten und für diesen Film möglichst kein Geld ausgeben! Lohnt sich nicht!

Fazit: Besser das Original schauen!

Infos:

O: Day of the Dead: Bloodline

Bulgarien, USA 2018

R: Hèctor Hernández Vicens

D: Sophie Skelton, Johnathon Schaech, Jeff Gum, Marcus Vanco, Mark Rhino Smith

Laufzeit der Online-Fassung: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 28.10.19

Fassungen: Gesehen auf Netflix = Uncut, O-Ton, deutsche Subs. Gäbe es in D auch auf DVD/Blu Ray (Uncut von EuroVideo).

Furie Review





Furie

Story:

Als die kleine Tochter von Ex-Gangster Hai (Veronica Ngo) nach Saigon entführt wird, macht sich die kämpferische Mutter auf und daran, diese aus den Fängen der Kidnapper zu retten…

Meine Meinung:

Wenn ich an Vietnam und das Action-Kino denke, kommt mir nur The Rebel (2007) in den Sinn. Natürlich gab es noch andere Versuche, auf den damaligen Ong-Bak Zug aufzuspringen, doch diese konnten nicht mehr überzeugen (z.B. Clash). Auch im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern ist Vietnam nicht für das Martial Arts Genre bekannt.

Furie, den ich Dank Gratismonat auf Netflix sah, passt zu weiteren Action-Filmen dieser Art, welche in letzter Zeit entstanden: Maria, BuyBust, The Prey oder Jailbreak. Furie schien vor allem von Mrs K inspiriert gewesen zu sein (und/oder Maria). Auffallend in diesen Filmen: Frauen sind die kämpfenden Protagonisten, es gibt viel Drama und es geht meist um Entführungen um die Frauen aus der Reserve zu locken.

Furie ist okay für eine einmalige Sichtung. Nichts Besonders, aber okay (so ein typischer "Festival-Film" halt). Die Action ist das beste am Film. Gute Kämpfe, relativ hart, schön choreographiert und übersichtlich gefilmt. So muss es sein. Allerdings hätte es davon gerne (deutlich) mehr geben dürfen. Denn hier und da gute Action machen einen Film allein noch nicht sehenswert.

Der Film hat für meinen Geschmack zu viel Story, zu viel Drama und zu viele Längen. dazu kommt, dass man der Hauptdarstellerin die Kämpferin einfach nicht abnimmt. Der Inhalt und die Rahmenhandlung mit ihrer Vergangenheit und dem Kind haben allgemein mehr genervt, als gefesselt. Eine Endgegnerin war zudem ein Witz und für den Lead kein Problem.

Fazit: Kann man einmal schauen, so für nebenbei, aber kein Film für die Sammlung! Besser Mrs K schauen, da stimmte auch die Dramatik und die Figuren (Kara Hui, Simon Yam) geben mehr her!

Infos:

O: Hai Phuong

Vietnam 2019

R: Le-Van Kiet

D: Veronica Ngo, Lê Bình, Pham Anh Khoa, Thanh Nhien Phan

Laufzeit der Online-Fassung: Ca. 98 Min.

Gesehen am: 27.10.19

Fassungen: Gesehen via Netflix = Uncut, O-Ton, deutsche Subs. Gäbe es in den USA auf DVD / Blu Ray von Well Go USA da kein reiner Netflix Film (wurde nur in deren Vertrieb aufgenommen). Eine deutsche DVD/Blu-Ray gibt es nicht (Stand: Okt. 2019).