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Montag, 24. Juni 2019

Update

Neuer Neukauf und neue Reviews

 

 

- Neuer Neukauf


- Tsu Hong Wu

- Evil Under the Moon

- Carnosaur 3: Primal Species (komplett überarbeitet)

- Dreadnaught (komplett überarbeitet)

Neukauf Ende Juni









Emanuelle in America
US-Blu-Ray von Mondo Macabro (Code Free). Vom MM Store. Es handelt sich um die limitierte Blu-Ray mit Wendecover, roter Hülle, Booklet. Exklusive Extras vorhanden. Englisch/Ital. mit Subs. Bildqualität soll sehr gut sein. Uncut Fassung. Italo. Schund - habe ich bisher noch nie gesehen (aber schon viel gehört). Mit Laura Gemser. 


 

Dreadnaught Review




Dreadnaught

Story:

Mousy (Yuen Biao), der von seiner Schwester (Lily Li) unbewusst und heimlich in Martial Arts unterrichtet wird, würde gerne Schüler von Wong Fei Hung (Kwan Tak-Hing) werden. Wong Fei Hungs Schüler Foon (Leung Kar-Yan), der Mousys Freund ist, versucht zu helfen. Als es jedoch diverse Killer (Yuen Shun-Yi, Fung Hak-On) im Auftrag eines verfeindeten Club-Meisters (Phillip Ko Fei) auf Wong Fei Hung und Co. abgesehen haben (gibt auch Todesopfer), erschwert sich die Erfüllung von Mousys Traum und sogar ein ermittelnder Marshal (Fan Mei-Sheng) taucht auf, um die Morde zu untersuchen…

Meine Meinung:

Über zehn Jahre ist es her, seitdem ich diesen Golden Harvest Klassiker das letzte (und vielleicht sogar erste Mal) sah. Ich fand den Film heute besser als damals. Das Budget und Talent hinter und vor der Kamera sieht man dem Film in jeder Szene an. Die Kampfszenen sind atemberaubend.

Früher kritisierte ich, dass der Film nur wenig echte Kampfszenen hat. Das ist so – aber trotzdem gibt es viele Szenen, die eine spektakuläre Choreographie aufweisen – z.B. als Woing Fei Hung einen Patienten pflegt, als Wong Fei Hung vom Schneider beim «Anmessen» angegriffen wird und er die Versuche alle gekonnt abwehrt (absolut grandiose Szenen), als Yuen Biao vom Killer flüchtet, der eindrückliche Drachentanz im ersten Viertel des Filmes oder als Yuen Biao die nasse Wäsche trocknet und aufhängt.

Die Handschrift von Regisseur Yuen Woo-Ping kommt in diesen Szenen, er war nebst dem Yuen Clan auch für die Action verantwortlich, ist in jeder Szene wahrnehmbar und die Kampfszenen und deren Choreographie ist auf aller höchstem Niveau. Nebst starkem Endkampf (Yuen Biao Vs. Killer) gefallen auch die Kampfszenen von Leung Kar-Yan gegen den Killer und der Kampf von Wong Fei Hung gegen Phillip Ko Fei (der mit einer coolen Waffe kämpft).

Der Mix aus düsterer Mordgeschichte, Old School Kung Fu Film und aus Komödie funktioniert perfekt – der Film ist in höchstem Masse unterhaltsam und auch lustig. Dazu wartet der Film mit tollem Soundtrack (u.a. mit dem Wong Fei Hung Theme, vor allem bekannt aus den Once Upon a Time in China Filmen) und einem tollen Cast auf!

Namen wie Yuen Woo-Ping (Tiger Cage), Yuen Biao (The Young Master), Ex-Shaw Brothers Star Lily Li (The Bastard), Leung Kar-Yan (Brave Young Girls), Fung Hak-On (Edge of Darkness), Phillip Ko Fei (Eagle’s Claw), Ex-Shaw Brothers Star Fan Mei-Sheng (Darkside of Chinatown), der Yuen Clan (Drunken Tai Chi) oder Kwan Tak-Hing (spielte den Nationalhelden Wong Fei Hung rund 77x) lassen die Eastern Herzen höher schlagen!

Fazit: Absolut zu empfehlender Klassiker von Golden Harvest und sehenswerter Old School Eastern mit Yuen Biao von Yuen Woo-Ping! Tolle Action, toller Humor, unterhaltsame Story!

Infos:

O: Yung Che Miu Gui

HK 1981

R: Yuen Woo-Ping

D: Yuen Biao, Lily Li, Leung Kar-Yan, Fung Hak-On, Phillip Ko Fei, Fan Mei-Sheng, Kwan Tak-Hing, Yuen Shun-Yi

Laufzeit der UK DVD: 91:45 Min.

Gesehen am: März 2006 / Review überarbeitet: 04.05.19

Fassungen: Mir lag die UK DVD von HKL vor = O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität und exklusive Extras (Interview mit Lily Li) runden die Disc ab. Die Bildqualität empfinde ich auch heute noch als sehr gut, so dass kein Upgrade (sprich Blu-Ray) ins Haus kommt (bzw. eine Blu-Ray scheint es nicht zu geben, Stand: Mai 2019). Der Film ist in Sachen Tiersnuff (einem Huhn wird der Kopf abgerissen) zensiert. Es gibt keine dt. Fassung (Stand: Mai 2019).

Carnosaur 3: Primal Species Review





Carnosaur 3: Primal Species

Story:

Terroristen entführen eine falsche Militärladung und werden daraufhin vom Inhalt, Dinosauriern, gefressen. So auch herbeieilende Polizisten. Das Militär schaltet sich ein – ein Trupp soll die Dinos lebend fangen – ein Selbstmordkommando…

Meine Meinung:

Carnosaur und Carnosaur II habe ich erst vor kurzem wiedergesehen und nun sollte Teil drei an die Reihe kommen – ich war gespannt. Mein altes Review sprach von einem besseren Film als Teil zwei, doch wenn ich mich recht erinnere, wartet der Film mit einem Militärsetting auf...

Kann der wirklich besser als Teil zwei sein? Ich war skeptisch, ob meine Meinung nach Neusichtung meiner alten Meinung entsprechen würde. Roger Corman fungierte weiterhin als Produzent, Produktionsfirma war erneut Concorde-New Horizons und für die Effekte zeichnete sich einmal mehr John Carl Buechler (machte u.a. die Effekte für Prison) aus, wobei die Dino-Kostüme aus den vorherigen Filmen verwendet wurden (der T-Rex fand zudem noch einen Platz in dem Trash-Film Die Insel der Riesen-Dinosaurier).

Und ja: meine aktuelle Meinung entspricht meiner alten Meinung. Vergleichen mit dem Vorgänger ist Teil drei der bessere Film und was die ganze Reihe angeht würde ich sogar sagen, der unterhaltsamste Film mit den wenigsten Längen. Teil eins sehe ich als Gesamtpaket aber noch vor Teil drei.

Das Militär-Setting stört nicht, die Figuren sind, trotz Overacting und unbekannt, trotzdem irgendwie fast alle sympathisch, es gibt enorm viel (Dino)Action, echte Explosionen, viel Gore, viel Dinos und einen sehr hohen Bodycount! Es ist fast immer was los, längere Pausen ohne Dinos und Action gibt es kaum = kurzweilig, unterhaltsam, kaum Längen = zu empfehlen! Zumindest, wenn man auch die ersten zwei Filme mochte…

Infos:

O: Carnosaur 3: Primal Species

USA 1996

R: Jonathan Winfrey

D: Scott Valentine, Janet Gunn, Rick Dean

Laufzeit der US-DVD: 80:51 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Review überarbeitet: 03.05.19

Fassungen: Siehe Teile 1 und 2!

Evil Under the Moon Review




Evil Under the Moon

Story:

Während einer Gewitternacht in Südkorea zur Zeit der Chosun-Zeitspanne:

Sa-Yong Won tötet einen Mann, da er es auf dessen Ehefrau Seol-Ri abgesehen hat, welche er zu vergewaltigen beginnt. Seol-Ri beisst sich die Zunge ab, um der Tortur ein Ende zu setzen. Zehn Jahre später kehrt ihr Geist zurück, um sich an Sa-Yong Won (und dessen ganzer Familie) zu rächen…

Meine Meinung:

Dieser 1981er Gruselfilm aus Südkorea ist einer von vielen, die Regisseur Kim In-soo veröffentlicht hat. Die meisten sind Filme, die kaum zu bekommen sind und praktisch alle wurden ausserhalb Südkoreas nie veröffentlicht. Laut dem koreanischen Filmarchiv hat Kim In-soo u.a. Filme wie diese produziert bzw. führte Regie: Maid's Room (liegt ungesehen als südkoreanische VHS rum), Festival of Fear, Cemetery of Beautiful Women (liegt ebenfalls aus VHS aus Korea ungesehen rum), Public Cemetery of Grudges (liegt möglicherweise unter anderem Titel ungesehen als DVD aus Korea vor), Wal-nyo's Grudge oder Evil spirit.

Evil Under the Moon ist ein stimmiungsvoller Gruselfilm, den man sich gut ansehen kann. Vor allem optisch und vom Tempo weiss der Film zu überzeugen. Langweilig wird es nicht, es ist immer was los und die Story ist simpel und unterhaltsam. Was der Inhalt jedoch nicht ist: spannend, innovativ oder originell. Der Film ist spannungsarm und am Ende siegt eigentlich das Böse, da der Geist von Seol-Ri ihre Rache (leider) nicht bekommt.

Der Film und die Settings (Film spielt im klassischen Setting) passen gut zusammen. Die Darsteller agierten solide und was Effekte angehen begnügt man sich mit paar verlängerten Fingernägeln oder etwas roter Farbe, um Blut darzustellen (echten Gore darf man nicht erwarten). Die Musik könnte zum Teil aus westlichen Filmen stammen, bin ich aber nicht sicher. Zumindest hörte ich keinen Soundtrack, den ich verifizieren und einem westlichen Film zuordnen konnte, wie es ift im HK/Taiwan-Kino der Fall ist/war (oder eben dem südkoreanischen Kino - Fairy of the Night startet, so viel ich mich noch erinnere, mit Halloween Soundtrack).

Das einzige, was nicht ganz passt, sind paar Szene mit Klamauk und lustiger Musik. Zwar ist es im asiatischen Kino nichts neues, dass diese im Genre bzw. Grundton variabel sind (ernst, düster, amüsant, Slapatick…), doch Evil Under the Moon ist vor allem ernst und will unheimlich und düster sein - da passte der Humor (vor allem die zwei Sargträger) nicht recht ins Bild. Ist aber nur ein kleines Detail…

Fazit: Für Fans von südkoreanischen Fans von 80er Jahre Gruselfilmen zu empfehlen!

Infos:

O: Heubhyeolgwi yanyeo / 흡혈귀 야녀

Weitere Titel: The Female Vampire of the Night, The Vengeful Vampire Girl

Südkorea 1981

R: Kim In-soo

D: Choe Hui-jeong, Jin Bong-jin, Choe Bong, Park Am, Hwang Kun

Laufzeit der OV: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 02.05.19

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Hanjin Video vor = Vollbild, bis auf Nachtszenen eine gute Bildqualität, Koreanischer Ton, keine Subs. In ca. 2-3 Szenen sah es aus, als sei das VHS zensiert und/oder gibt es durch Masterfehler Jump-Cuts. Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Der Film wurde ausserhalb Südkoreas nie veröffentlicht (Stand: Mai 2019).

Tsu Hong Wu Review








Tsu Hong Wu

Story:

Der Film erzählt, auf sagenhafte Art und Weise mit einem weissen Affen, einem Drachen, Magie und einem Monster, wie es zur Gründung der Ming-Regierung kam durch Tsu Hong Wu, der als Kind im Kloster aufwuchs…

Meine Meinung:

Auf Tsu Hong Wu, der zumindest laut einem Plakat, welches ich im Internet fand, auch einen englischen Titel hat (The Founding of Ming Dynasty), wurde ich durch die Kaiju-Streifen The Fairy and the Devil und Flying Dragon Attacks aufmerksam, die beide Szenen aus Tsu Hong Wu für ihre Monster-Szenen verwendet haben.

Ich freute mich auf den Film. Die Handlung war mir vor und während dem Schauen nicht bekannt. Sie war, wenn man um den Inhalt im Voraus nicht Bescheid weiss, etwas konfus. Dazu kommt, dass die englischen Subs kaum etwas bringen und/oder mehr Infos generieren, da seitlich stark beschnitten und die Subs oft auch unter das Bild rutschen (nicht komplett, aber genug, damit das Lesen schwerfällt).

Es kommt leider zu Längen. Es handelt sich nicht um einen reinen Kaiju-Titel, dem sollte man sich als Fan des Genres bewusst sein. Und es sind jedoch genau diese Szenen, welche den Film sehenswert machen! Es gibt einen weissen Menschenaffen, der am Ende anwächst, um das rote Monster zu bekämpfen. Daneben gibt es noch mind. zwei Drachen. Es gibt dazu Miniaturbauten (Burg, dessen Zerstörung), Flut (dito), Laserstrahlen und sonstige Effekte die in die Kategorie charmant fallen.

Nervig war das eine Kind mit magischen Kräften und dessen Szenen (die genannten Längen). Das Finale (dort gibt es auch die meisten Monsterkämpfe zu sehen) nahm zum Glück mehr Zeit in Anspruch, als ich erwartet habe, was den Film schlussendlich Pluspunkte beschert. Für die Effekte zeichnete sich Takano Koichi zuständig, der schon in The Big Calamity die Fans mit spektakulären Zerstörungs- und Monsterszenen beglückt hat.

Fazit: Wer sich für Kaiju-Produktionen ausserhalb Japans interessiert (The Big Calamity, Flying Dragon Attacks, The Fairy and the Devil, Pulgasari, A Valiant Villain etc.), sollte auch in diesem Fall zugreifen!

Infos:

O: 朱洪武 / Zhu Hong Wu

Taiwan 1971

R: Hsu Ta-Chun

D: Peter Yang Kwan, Chu Jing, Sun Yueh, Chiang Ming, Tsao Chien, Su Chen-Ping

Laufzeit der HK VCD: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 02.05.19

Fassungen: Mir lag die HK VCD von Worldtrade Entertainment vor = O-Ton, englische und chinesische Subs (links und rechts stark abgeschnitten, oft rutschen sie auch etwas nach unten aus dem Bild), Vollbild (fehlt viel Bild), Uncut, gute Bildqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Mai 2019).