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Montag, 1. April 2019

Flying Dragon Attacks Review




Flying Dragon Attacks

Story:

Dr. Kim untersucht am Meer mysteriöse Phänomene (z.B. das Auftauchen eines gigantischen Vogels und dessen Eier). Reporterin Kang Ok-hi will mehr darüber in Erfahrung bringen und gibt sich als Nanny aus – um auf Dr. Kims kleine Tochter aufzupassen und um Recherchen über die Arbeit von Dr. Kim durchzuführen. Derweil tauchen mehr und mehr Monster im Meer und zu Lande auf, welche vom Militär angegriffen werden, während die Menschen zu flüchten versuchen…

Meine Meinung:

Auf Flying Dragon Attacks, der eigentlich The Flying Monster heisst, freute ich mich sehr. Ich wurde durch einen anderen Schweizer Filme-Sammler auf den Film aufmerksam und kann sagen: absolute Kaufempfehlung! Vor allem für Freunde des Kaijū Genre ist der Film uneingeschränkt zu empfehlen!

Der Film braucht am Anfang ein wenig Zeit, um in Fahrt zu kommen. Ca. 30 Minuten. In dieser Zeit wird die Story begründet und die Figuren eingeführt. Diese agieren solide und sind sympathisch. Die Reporterin als Nanny ist zudem auch alles andere als unattraktiv (aber halt typische 80er Jahre Frisur). Sie spielt sehr gut, so auch das kleine Kind, welches nicht nervt.

Nach dieser halben Stunde folgen Monster-Action-Szenen – Monster die Monster bekämpfen, auftauchen, vom Militär angegriffen werden und/oder die Stadt in Schutt und Asche legen und/oder für Naturkatastrophen sorgen (Explosionen, Tsunamis etc.). Diese Szenen halten bis zum Ende an d.h. es gibt sehr viel abwechslungsreiche Kaijū Daueraction bis zum Ende zu sehen.

Längen sind Geschichte, durch die vielen diversen auftauchenden Monster (u.a. Vogel, Menschen in Gummikostümen à la Godzilla und ein See-Ungeheuer / Drache) macht das Gezeigte einfach unglaublich viel Spass und Freude! Die Monster- und Effekte-Szenen sind auch die Highlights des Filmes. Dazu sei aber gesagt, dass diese wohl alle (bin nicht 100% sicher) aus anderen Filmen (!!!) gestohlen wurden wie auch der Soundtrack (Star Trek, Star Wars…).

Ich kenne keine der Filme, woher die ursprünglichen Monster-Szenen stammen. Laut dem Review meines Kollegen stammen die Szenen z.T. aus der japanischen Ultraman Serie und dem unbekannten taiwanesischen Film Tsu Hong Wu (1971), wobei ich letzteren, ein Glückstreffer sozusagen, als HK VCD fand und diesen gleich bestellte. Wie ich solche naiven Fantasy-Filme mit Monstern, kämpfenden Affen und Martial Arts aus Taiwan liebe!

Regisseur Kim Jung-yong ging geschickt vor, so dass die Szenen aus den anderen Filmen nicht störend wirken, sondern zur Handlung, die um die Monsterszenen konzipiert wurde, passt und den Zuschauer nicht verwirrt. Man kann der Story auch ohne englische Subs (mehr dazu unter Fassungen) gut folgen – immerhin handelt es sich bei Flying Dragon Attacks um einen ultraseltenen Kaijū-Titel, der nur in Südkorea auf VHS veröffentlicht wurde.

Fazit: Für Kaijū Fans absolut empfehlenswert!

Infos:

O: Bicheongoesu

Südkorea 1984

R: Kim Jung-yong

D: Kim Ki-ju, Nam Hye-gyeong, Kim Da-hye, Moon Tai-sun, Kim Uk, Jang Cheol, Lim Hae-lim

Laufzeit des südkoreanischen VHS: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 23.01.19

Fassungen: Mir lag das VHS von D & S aus Südkorea vor = Uncut, in Koreanisch, keine Subs, gute Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2019). Titel des VHS: Flying Dragon Attacks. Der Film heisst aber eigentlich The Flying Monster.

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