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Donnerstag, 5. Dezember 2019

Update

Neuer Neukauf und neue Reviews

 

 

- Neuer Neukauf



- The Crazies

- Pink Bomb

- Ninja - The Final Duel

- Deadly Silver Angels


Zum Review des Filmes Dragon Kid gibt es ein neuen Nachtrag:

- Dragon Kid


 

Deadly Silver Angels Review





Deadly Silver Angels

Story:

Zwei Triaden-Clans bekämpfen sich. Lau Pak (Elsa Yang) trauert am Grab ihres Vaters, der von Triaden-Boss Lau (Wang Hsieh) getötet wurde. Lau Pak will Rache. Dafür lässt sie Kämpferinnen ausbilden. Derweil gibt es nach wie vor blutige Auseinandersetzungen zwischen den Triaden. Ein Undercover-Agent (Eagle Lee Siu-Fei) ist ebenfalls involviert und ebenfalls hinter Lau her…

Meine Meinung:

Weiterer Anfang 80er Jahren Crime/Triaden-Film aus Taiwan von Regisseur Chang Chih-Chao (Handsome Vagabond, The Mob Family) mit Star Elsa Yang (The Nude Body Case in Tokyo, The Challenge of the Lady Ninja, The Woman from Hell) in der Hauptrolle der international (leicht verändert) von IFD Films & Arts vertrieben wurde.

Die Story ist zunächst einwenig wirr und konfus. Man sollte auch gar nicht zu stark versuchen, die Figuren auseinanderzuhalten und wer jetzt genau wen und warum bekämpft. Hauptplot ist Elsa Yang auf Rachewegen plus der Undercover-Cop. Es gibt weitere Nebenplots (zwei Brüder die sich bekämpfen, da sie nicht wissen, dass sie Brüder sind und eine weitere Girl-Gang, welche sich Elsa Yangs Gruppe anschliessen, nach Kampf am Strand).

Nach Logik sollte man nicht suchen. Die Entwicklung der Geschichte wird im Verlauf jedoch immer besser und klarer. Selbes gilt für die Action-Szenen. Eine spektakuläre Choreographie sollte man nicht erwarten. Allgemein sind die Action-Szenen nur wenig spektakulär. Vor allem am Anfang. Doch auch diese steigern sich qualitativ. Es gibt blutige Shoot-Outs (wenig), amüsante Trainingsszenen am Strand, Frauenkämpfe (am Strand) und Messer-Kampfszenen (blutig und am meisten vertreten, beste Szenen: Finale!). In einer Szene sind auch Motorräder Inhalt einer Action-Szene (Angriffe auf Triaden-Boss Lau).

Die Leistung der Darsteller reicht von gut, okay, naiv bis zu nicht weiter erwähnenswert. Am besten waren Wang Hsieh, der eine Gangster-Bruder und Elsa Yang als Lead (auch wenn mir ihre Frisur nicht gefällt). Ihre Fans kommen, vor allem Dank der Rache-Action in der 2. Filmhälfte und dem Finale, voll auf ihre Kosten.

Fazit: Elsa Yang Fans greifen zu!

Infos:

O: Yan Zhi Hu

Taiwan 1981

R: Chang Chih-Chao

D: Elsa Yang, Wang Hsieh, Eagle Lee Siu-Fei, Ma Sha, Chiang Tao

Laufzeit der jap. VHS: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 19.10.19

Fassungen: Mir lag das VHS aus Japan vor = Uncut im Sinne der IFD Films & Arts Version (mit hinzugefügter Nackt-Szene zu Beginn, die jedoch nur mit Fogging Zensur vorliegt) und weniger Handlung als die Original-Taiwan-Fassung, Englischer Dub, jap. Subs, gute Bildqualität. Es gibt keine deutsche Fassung und eine O-Ton mit englischen Subs Fassung scheint es nicht zu geben (Stand: Okt. 2019).

Ninja - The Final Duel Review






Ninja – The Final Duel

Story:

Nachdem ein Japaner Suizid beging (nachdem er sah, dass er gegen die Kampfkünste der Shaolin keine Chance hatte), starten die japanischen Ninjas Angriffe gegen die Shaolin-Kämpfer (u.a. Alexander Lo Rei, William Yen, Li Yi-Min). Doch diese wissen sich zu wehren…

Meine Meinung (beruht auf dem Film):

Ninja – The Final Duel ist ein Taiwanesischer Ninja-Actionstreifen mit Alexander Lo Rei von Robert Tai, der ursprünglich auch mitspielte und auch für die Kampfszenen verantwortlich war. Im Gegensatz zu andern Taiwan-Ninja (oder Shaolin) Streifen mit Alexander Lo Rei (Shaolin Temple Against Lama, Shaolin Vs. Ninja, Shaolin Vs. Lama, The Super Ninja, Ninja Vs Shaolin Guards, Mafia Vs. Ninja, Ninja in USA, Ninja Condors, Ninja Hunter) Filmen ist Ninja – The Final Duel schlechter und kein Kracher.

Der Film, der ursprünglich als Serie gedacht war (siehe mehr Infos unter Fassungen), krankt vor allem in den ersten 45 Minuten mit Längen und wenig spektakulären Kampf- und Trainingsszenen. Dazu kommen die negativen Aspekte die daraus resultieren, eine mehrstündige TV-Serie als Film zusammen gekürzt zu haben. Soll heissen: es fehlt extrem viel Handlung, es fehlen viele Figuren, es fehlen auch viele Kampf- und Trash-Szenen, die dem Film gutgetan hätten.

Ab der 45. Minute wird Ninja – The Final Duel aber besser. Hier und da gibt es auch fetzige Martial Arts zu sehen, die speziell und originell gefilmt wurde. Das hatte Robert Tai einfach drauf. Cool sind vor allem die 1:1 Kämpfe, die den Gruppenkämpfen klar zu bevorzugen sind. Negativ ist hier und da, dass die Kämpfe massiv beschleunigt abgespielt wurden, was unecht wirkt und mir nur wenig gefällt.

Ein Plus hingegen sind einige Trash-Elemente durch die Ninjas oder die Szene mit Alice Tseng, die komplett nackt gegen die Ninjas kämpft. Für solchen Schmuddel, Trash, den Fantasieanteil und ulkige Dialoge (in der englischen Sprachfassung) ist der Film bei den Fans bekannt und beliebt. Alexander Lo Rei (Alexander Lo Rei = Reviews zu seinen Filmen = HIER KLICKEN) macht eine gute Figur, ebenso sein Co-Partner William Yen. Robert Tai ist nur in der Serie zu sehen (hätte den Film massiv qualitativ erhöht).

Schön ist auch, dass Gweilos dabei sind: Eugene Thomas (Kollege von Alexander Lo Rei, spielte in vielen Filmen mit ihm mit), Silvio Azzolini, John Ladalski (nur in der Serie) und Ken Russell Sohn und Kung Fu Film Experte Toby Russell (Kollege von Robert Tai, nur in der Serie). Besonders die Kampfszenen mit Eugene Thomas rocken und sind eindrücklich.

Die Settings sind schön und wechselhaft. Inhaltlich gibt es, trotz wirren, konfusen und zerstückelten Plots (fällt auf, dass viele Szenen fehlen), mind. zwei Überraschungen, die wir so nicht erwartet hätten. Aus diesen Gründen ist der Film, trotz Kritikpunkte, noch immer für sich gesehen gut, um in die Martial Arts Film-Sammlung aufgenommen bzw. auf der Wunschliste zu landen! Interessanter wäre aber die Serie, die leider offiziell nicht veröffentlicht wurde…

Fazit: Alexander Lo Rei Fans greifen zu!

Infos:

O: Ren zhe da

Taiwan 1986

R: Robert Tai

D: Alexander Lo Rei, Li Yi-Min, William Yen, Wang Hsieh, Wang Chi-Sheng, Eugene Thomas, Silvio Azzolini, Alice Tseng, John Ladalski, Robert Tai (nur in der Serie), Toby Russell (nur in der Serie)

Laufzeit der UK-DVD: Ca. 89 Min.

Gesehen am: 16.10.19

Fassungen: Beim Kumpel als UK-DVD gesehen = Gute Bildqualität, «Uncut», Englisch Dubbed. Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray. Es gibt scheinbar keine Mandarin mit Subs Fassung (offiziell). Der Film (ca. 89 Min.) war als Serie gedacht. Toby Russell selbst, Kumpel von Robert Tai, ist im Besitz der Originalserie. Diese auf VHS umgewandelt sähe wie folgt aus: 5 VHS, pro VHS je 3 Stunden Laufzeit, Mandarin, bessere/hellere Bildqualität als die UK DVD, ggf. anderen Soundtrack (im Film gibt es u.a. Musik zu Ghostbusters zu hören). Es fehlen Unmengen Stunden an Handlung (Band 1 startet mit Alexander Lo Reis Figur als Baby, die Szenen des Filmes beginnen erst auf Band 4!), Trash/Action-Szenen (mit Robert Tai, Kämpfe gegen Bronzemänner etc.) und Figuren (Robert Tai und sein Kumpel Toby Russell fehlen im Film komplett). Nachtrag 20.12.19: Für eine 2. Sichtung lag mir eine Bootleg DVD vor = O-Ton, englische und chinesische Subs, gleich "gut/schlechte" Bildqualität wie die UK DVD aber was die Fassung angeht gibt es einen Unterscheid: in der Englisch Dubbed Fassung (UK DVD) kämpft Alice Tseng komplett nackt, während sie in der O-Ton Fassung in Unterwäsche kämpft. Bleibt die Frage, ob dies bei allen O-Ton Fassungen so ist...

Pink Bomb Review




Pink Bomb

Story:

Eine Gruppe von Touristen (Waise Lee, Cynthia Khan, Loletta Lee, Fenny Yuen, Lau Ching-Wan) macht in Thailand Urlaub mit dem Bus. Als sie eine Anhalterin (Gloria Yip) mitnehmen, welches Geld von Gangstern gestohlen hat, wird der Ferienaufenthalt zu einem actionreichen Überlebenskampf…

Meine Meinung:

Pink Bomb war ein Spontankauf während meines Südkorea Urlaubes. Ich sah das VHS und ermittelte, dass es sich um eine Actionkomödie mit Waise Lee und Cynthia Khan handelt. Dies genügte schon, einem Kauf zuzustimmen. Ich sah auch, dass es nur wenig Alternativen gäbe: Online fand ich eine HK VCD für fast 50 (!) USD vor, während besagtes VHS nur ca. zwei USD kostete – um den Film einfach Mal zu sehen, um zu schauen, ob er mir gefällt oder nicht, eine gute Wahl. Daher auch zugeschlagen.

Vor der Sichtung fand ich heraus, dass der Film z.T. eher mau wegkommt und dass es nicht viel oder kaum Action geben soll. Dies war wichtig, um meine Erwartungen anzupassen. Mir war auch bewusst, dass viele der lustigen Szenen, gerade wenn es auch um Dialoge geht, für mich unlustig sein würden, da das VHS natürlich keine englischen Subs haben würde.

Nach der Sichtung kann ich sagen, dass der Film okay ist. Kein Kracher, aber auch nicht mies. Ich würde den Film allerdings nicht als Actionkomödie, sondern nur als Komödie mit vereinzelten durchschnittlichen Action-Szenen bezeichnen. Wenn man das im Vorau weiss, wird man weniger enttäuscht.

Die wenige Action betreffen ca. drei Szenen, in denen Cynthia Khan (In the Line of Duty 4, Tiger Cage 2, Three-Head Monster) am kämpfen ist. Okay, aber wirklich nichts Aussergewöhnliches oder Spezielles. Etwas schade war die Tatsache, dass im Finale keine Action zum Zug kommt (hingegen wird das Militär aufgefahren, fand ich hingegen lahm).

Die Zeit ging beim Schauen trotzdem mehr oder weniger vorbei. Und der Film hat das grosse Plus, dass nebst schnuckliger Cynthia Khan noch die niedliche Gloria Yip und die auch gutaussehenden Loletta Lee und Fenny Yuen das Zepter führen. Es ist so oder so Frauenpower angesagt. Die männlichen Figuren, Waise Lee (Mountain Warriors, To Be Number One) und Lau Ching-Wan (Black Mask, Live Hard), mimen hingegen die schwachen aber durchaus auch amüsanten und lustigen Charaktere.

Fazit: Wenn ich die zukünftige Blu-Ray für einen 5er oder 10er angeboten bekomme und zu viel Geld habe, warum nicht? Aber viel Geld dafür ausgeben? Nö – zudem reicht mir bisweilen dieses VHS aus Südkorea.

Infos:

O: Yan Sang Dak Yi Chui Chun Foon

HK 1993

R: Derek Chiu Sung-Kei

D: Waise Lee, Cynthia Khan, Loletta Lee, Fenny Yuen, Lau Ching-Wan, Gloria Yip

Laufzeit der koreanischen VHS: Ca. 95 Min.

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von SKC vor (vor Ort im Urlaub für ca. zwei USD gekauft) = Uncut, statt in Canto Dubbed in Mandarin, nur koreanische Subs, sehr gute und helle Bildqualität. Wer O-Ton und englische Subs möchte muss zur HK VCD oder zur kommenden HK DVD / Blu-Ray greifen (ab 18.10.19). Eine HK-DVD gab es bis dato noch nicht, ebenso wenig eine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2019).

The Crazies Review




The Crazies

Story:

In einer kleinen US-Ortschaft: Menschen verändern sich und werden plötzlich aggressiv. Der Sheriff beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

The Crazies ist das Remake von Romeros 1973er Version. Das Remake hat mich, ähnlich wie auch das Remake zu A Nightmare on Elm Street, nie interessiert. Das liegt auch daran, dass ich heutige Remakes oft schlechter finde als die Originale (Friedhof der Kuscheltiere, Child’s Play, Evil Dead, Friday the 13th, Last House on the Left…).

Nun habe ich mir den Film, es bot sich quasi eine Gratis-Chance an (via Stream), doch angesehen. The Crazies ist sicherlich eines der besseren neuzeitigen Remakes. Jedoch kein Mehrwert bietend d.h. kein Film für die Sammlung und/oder für Neusichtungen in der Zukunft.

Die Story orientiert sich am Original, auch wenn das Militär deutlich früher auftaucht und sich die Gruppe Überlebender nicht nur gegen Militär und Infizierte zur Wehr setzen muss, sondern auch gegen schiesswütige Hillbillys. Eine Spannung ist nicht vorhanden – weder inhaltlich oder in Sachen Spannung durch Szenen, Jump-scares und ähnlichem.

Der Film ist modern, gut gemacht und recht blutig und actionreich. Längen gibt es kaum, so dass The Crazies bis zum Ende solide unterhält. Die Darsteller sind okay und solide. Eine Atmosphäre ist nur zu Beginn vorhanden (Kleinstadtstimmung). Da trumpfte das Original auf und bot mehr Charme und Stimmung.

Da mir die Stimmung in alten Filmen oft mehr zusagt (plus Nostalgie-Bonus, da das Original als Kind/Jugendlicher im TV gesehen), kommt The Crazies schlussendlich nicht ans Romero Original an. Schlecht ist das Remake aber definitiv nicht und man kann sich den Film gut einmal ansehen, ohne enttäuscht zu werden.

Fazit: Geschmackssache – mir gefällt das Original besser...

Infos:

O: The Crazies

USA, Vereinigte Arabische Emirate 2010

R: Breck Eisner

D: Timothy Olyphant, Radha Mitchell, Joe Anderson, Danielle Panabaker, Christie Lynn Smith

Laufzeit der Originalversion: Ca. 101 Min.

Gesehen: Ca. Mitte Sept. 2019

Fassungen: Bei Familie und/oder Freunden im Originalton via Stream (Uncut) gesichtet. Gäbe es natürlich auch auf DVD und Blu-Ray (Kinowelt / Studiocanal).

Neukauf Anfang Dez.








Maria's Stomach
Japanischer Horrorfilm. Hört sich laut dem Buch Japanese Cinema: Encyclopedia - Horror, Fantasy, Science Fiction gut an. Landete auf der Wunschliste. Gekauft als jap. DVD für umgerechnet nur 5 Franken.