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Sonntag, 27. August 2017

Update

27.08.17 - Neue Reviews, Ankündigung FFF Spezial und Neukauf

 

Neue Reviews

- Nightwish (komplett überarbeitet)

- Die siegreichen Schwerter des goldenen Drachen

- Blutiges Blei

- The Bleeding House (Archiv Review)


Neue Rubrik

Unter Spezielles findet ihr neu die Rubrik Fantasy Film Fest 2017 Spezial. Der erste Inhalt ist Online:

- Mein Programm, Vorberietungen und Gedanken


Neukauf

- Neukauf

Nightwish Review







Nightwish

Story:

Ein Professor (Jack Starrett) entwickelt eine Maschine, mit welcher er unbewusste Alpträume aufzeichnen und real darstellen kann. Mit seinen Studenten plant er danach ein mysteriöses Anwesen, um welches viele Gerüchte herumgeistern (von Mutationen, die durch Trinkwasser verursacht werden bis hin zu Geistern oder Aliens), auf paranormale Phänomene hin zu untersuchen. Keine gute Idee…

Meine Meinung:

Nightwish, der 1988 gedreht aber erst 1990 veröffentlicht worden sein soll, ist eine eher vergessene 80er Jahre Horrorperle, wenn man so viel. Im Gegensatz zu vielen anderen Horrorfilmen wurde Nightwish eine optimale Fassung bisher erspart – und daher kamen viele Fans auch höchstens zu VHS Zeiten in den Genuss des Filmes und der Film ist allgemein weniger bekannt als andere Genre-Werke.

Bei mir war es vor über zehn Jahren die ultramiese Red Edition DVD – so dass der Film schnell wieder aus meinem Gedächtnis verschwand. Und über zehn Jahre passierte nichts, so dass Hardcore Fans auf alternative Medien (VHS, Laserdisc etc.) ausweichen mussten, um dem Film nochmals eine Chance zu geben.

Und eine passable Bildqualität ist gerade bei dem Film wichtig*. Nightwish ist ein nicht uninteressanter Film, der durch drei Gründe punktet:

1. Die Story ist Mal was Anderes im Vergleich zu den ewigen Halloweens, Freitag der 13. oder A Nightmare on Elm Street Fortsetzungen oder Klonen. Das muss man dem Film anrechnen. Es werden Mad Scientist Motive vermischt mit Übernatürlichem, Geisterhaus, Aliens und Body Snatchers Anleihen und Traumspielereien, so dass der Zuschauer wie die Figuren im Film nicht weiss wie im Geschieht – und am Ende darf interpretiert werden.

2. Eine gewisse unfreiwillige Komik tut sich in ein-zwei Szenen und was einige Figuren angehen auf. Das sorgt für Lacher und lockert das Gezeigte auf. Als Professor ist Jack Starrett (mir bekannt aus seiner Rolle in Rambo) zu sehen und die mir bekannteste Rolle hatte Brian Thompson (kannte ich aus Akte X). Der restliche Cast ist mir nicht bekannt, aber solide durchschnittlich (die zwei Mädels auch nicht hässlich). Natürlich ginge es besser – was Talent und Schauspiel angehen – aber ich habe schon deutlich miesere Leistungen gesehen und immerhin nerven die Figuren nicht.

3. *Für mich nebst Story der beste Punkt bzw. warum mir der Film am besten gefällt: die Spezialeffekte von der KNB Group. Dahinter verbergen sich Robert Kurtzman, Greg Nicotero und Howard Berger. Das Trio hat in vielen Horrorfilmen tolle Spezialeffekte auf die Leinwand gezaubert, z.B. in Body Bags, Jason Goes to Hell, Bride of Re-Animator, House III oder Mindwarp oder führten Regie und konnten dort ebenfalls mit Effekten auf sich aufmerksam machen (Wishmaster, The Rage).

So durften sie sich auch in Nightwish austoben und deshalb ist eine gute Bildqualität wichtig. Z.B. erkennt man in der deutschen Red Edition DVD Fassung die Mehrheit der Effekte NICHT. Und das ist schade.

Denn von obligatorischen Effekten (abgetrennte Gliedmassen, zombieartige Fressszene, beides zu Beginn des Filmes) gibt es auch im Verlauf der Story immer mehr sonderbare Effekte zu sehen – z.B. ein überfahrener Hase, ein abgetrennter Finger, ein sich öffnender Schädel aus welchem Insekten hinauskrabbeln, grosse Rückenwunde mit Blick auf die Wirbelsäule bis hin zu einer Beinwunde, Opfer welche à la Aliens an die Wand «geheftet» sind und als Brutstätte dienen inklusive viele eklige Beulen-Geschwür-Mutationen (vor allem Brian Thompsons «Endszene» ist schöne Effekte Kunst seitens der Special Effects Crew).

Vor allem ab Mitteilteil und vor dem Ende toben sich die Effekte Künstler so richtig aus, was für den Zuschauer bedeutet: etwas Geduld haben. Zu Beginn und zwischendurch gibt es auch immer Mal wieder einen Effekt zu bestaunen, doch die wirklich tollen Szenen kommen erst später. Warten lohnt sich…Paar Längen sind in einem solchen Film absolut normal, man sollte halt auch nicht zu hohe Erwartungen an einen solchen B-80er Jahre-Horrorfilm haben.

Daneben gibt es noch einige alte CGI Szenen, wenn man so will - welche natürlich für heutige Verhältnisse altbacken wirken. Manch einer wird auch billig und/oder Trash sagen – für mich sind es auch heute charmante Effekte, welche halt einfach dazu gehören und nicht weiter stören.

So gesehen ist Nightwish für mich ein sehr solider 80er Jahre Horrorfilm, der zwar nicht wirklich spannend oder stimmungsvoll ist, dafür mit soliden Figuren und starken Effekten aufwarten kann bei einer Story, welche 08/15 Slasher weit hinter sich lässt und immerhin etwas Neues bieten und eigene Wege geht.

Infos:

O: Nightwish

USA 1989

R: Bruce R. Cook

D: Artur Cybulski, Alisha Das, Tom Dugan, Elizabeth Kaitan, Clayton Rohner, Brian Thompson, Jack Starrett

Laufzeit der jap. VHS: Ca. 93 Min.

Gesehen bzw. Review überarbeitet am: 21.08.17

Fassungen: Die dt. DVD von Red Edition ist NICHT zu empfehlen*. Die franz. DVD ist nur Franz. Dubbed und Out Of Stock, hätte aber ein schönes Covermotiv zu bieten. 

Daher muss der Fan auf andere Medien ausweichen. Mir lagen das VHS aus Japan und die US Laserdisc vor. 

Jap. VHS = Uncut, O-Ton, feste englische UT, solide Bildqualität = besser und heller als bei der dt. DVD d.h. man erkennt jetzt endlich die schönen Effekte Kreationen der KBN FX Group, welche man in der dt. DVD teilweise gar nicht mehr als solche erkennt und wahrnimmt.

Die US LD ist natürlich Frei von festen UT im Gegensatz zum jap. VHS aber nicht mehr ganz so hell in den Effekten bzw. deren Szenen aber noch immer besser schaubar als bei der dt. DVD.

Wurde nun im August 2017 von Unearthed Films auf Blu Ray angekündigt – soll gar ein 4K Master sein. Wurde, welch Überraschung, kurz darauf auch von einem deutschen Label (CMV) angekündigt. Ein Vö Termin für die kommende US Blu Ray ist noch nicht bekannt.

*Meinung zur alten Red Edition DVD von meinem alten review zitiert:

«Der Film ist ganz gut und wäre kaufenswert, allerdings nicht in der deutschen Fassung von Laser Paradise. Die DVD ist Uncut und das ist das einzige gute an seiner Existenz. Die Red Edition DVD ist nur in Vollbild, hat keine richtigen Extras und kein O- Ton. Aber das schlimmste ist sicher die total miese und viel zu dunkle Bildqualität, teilweise erkennt man kaum was. Man hat da nur ein altes und mieses VHS Master als Vorlage gehabt, und weil man nicht selbst in der Lage ist, zu restaurieren, kam dabei halt auch nur Schrott raus d.h. kauft die DVD nicht. Ist keinen Cent wert. Warten auf eine bessere DVD aus dem Ausland…»

Nachtrag 05.11.19:

Nach Neusichtung ist die neue US-Blu-Ray von Unearthed Films nur zu empfehlen: Schuber, Booklet, exklusive Extras, 4K Master - der Film sah nie so gut aus! Endlich kommen die wunderbaren Effekte und Masken im Film voll zur Geltung!  Das lange Warten hat sich gelohnt!

Blutiges Blei Review


Blutiges Blei

Story:

Wilder Westen, Texas, USA: der aktuelle US Präsident (Van Johnson) setzt sich für die Schwarzen ein, was vielen Bürgern nicht gefällt. Als der Präsident einen Besuch in Texas plant, planen diverse Personen ein Attentat auf den Präsidenten zu verüben. In dem Schwarzen Jack (Ray Saunders) haben sie schon den potenziellen Täter ausfindig gemacht, doch Jacks Freund Bill (Giuliano Gemma) kann das erste Attentat verhindern und rettet den Präsidenten. Doch die Feinde, die Intrigen spinnen und grosse politische Macht geniessen, planen bereits die nächsten Schritte…

Meine Meinung:

Blutiges Blei stand lange auf meiner Wunschliste. Ich wusste nur, dass es ein Italo Western mit Giuliano Gemma in der Hauptrolle ist = reicht für mein Interesse und Kauf.

Der Film hat mir recht gut gefallen. Vor allem, dass es ein etwas untypischer Italo Western ist. Hauptthema und Motive der Figuren sind die Politik und mögliche Konsequenzen des aktuellen Präsidenten und dessen Entscheidungen, welche beeinflusst werden sollen. Bestechung, Korruption und Erpressung inklusive. Zudem kommt es am Ende gar zu einer spannenden Gerichtsverhandlung (quasi das Finale vor dem Actionfinale), welche früher in den deutschen Fassungen wohl stark zensiert wurde da viele der Dialoge nur in Ital. mit dt. Untertiteln vorliegen.

Den Soundtrack fand ich passend und gut, die eher spärlich eingesetzten Action-Szenen waren sehr solide und Settings, Drehorte und Ausstatung passten. Das nötige Kleingeld schien vorhanden und vor allem die Darsteller waren durchs Band überdurchschnittlich gut und glaubhaft. Zu einer Legende wie Giuliano Gemma brauche ich glaube ich auch nicht mehr Worte verlieren = Sympathischer Western-Held!

Fazit: Unterhaltsamer und sehenswerter Italo Western! Klare Empfehlung meinerseits! 

Infos:

O: Il Prezzo del potere

Italien, Spanien 1969

R: Tonino Valerii

D: Giuliano Gemma, Fernando Ray, Warren Vanders, María Cuadra, Ray Saunders, Van Johnson

Laufzeit der dt. Blu Ray: Ca. 109 Min.

Gesehen am: 07.08.17

Fassungen: Mir lag die dt. Blu Ray von More Films vor = kein Wendecover, dt. Ton (viele ehemals fehlend Dialoge/Szenen nur in Ital. mit dt. Subs), Ital. Ton (leider keine UT, aber nicht tragisch da dt. Synchro sehr gut), sehr gute Bildqualität, Uncut.

Die siegreichen Schwerter des goldenen Drachen Review



Die siegreichen Schwerter des goldenen Drachen

Story:

Ein Goldtransport wird von Gangstern überfallen. Für Vater und Sohn, die den Transport überwachen, endet der Überall ungesund: der Vater stirbt, der Sohn kann verletzt entkommen. Die Bösewichte hängen den Überfall selbst dem Sohn an und jagen ihn, während von offizieller Seite eine Untersuchung zu den Vorfällen eingeleitet wird. Der Sohn will indes den Tod des Vaters rächen und seinen Namen rein waschen…

Meine Meinung:

Mir unbekannter Swordplay Eastern mit einer typischen Goldtransport-Überfall-Rache-Geschichte der mich positiv überrascht hat.

Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass der Film von 1969 ist. Die Qualität der Actionszenen (inklusive Kameraführung, Choreographie, Einfallsreichtum), die Effekte und die Settings sind diesbezüglich überdurchschnittlich gut, so dass man dem Film sein Alter nicht unbedingt ansieht. Da haben andere Filme aus dieser Zeit doch eher mässige und lahmere Kampfszenen zu bieten als es hier der Fall ist.

Dank der simplen Story und der kurzen Laufzeit wird es auch nie langweilig, zumal sich die Kampf- und Actionszenen im Verlauf der Handlung und gegen Ende hin steigern – und teilweise auch recht blutig ausgefallen sind.

Verstärkt wird das Sehvergnügen durch eine beispiellose und erstklassige deutsche Synchronisation, welche den Film zusätzlich aufwertet und grossen Spass macht.

Der Cast ist auch überwiegend sehr gut, wobei auf bekanntere Namen verzichtet wurde. In Nebenrollen sind die späteren Shaw Brothers Stars Chen Kuan-Tai und Jason Pai Piao zu sehen (beide als Gangster).

Fazit: Für alle Fans des Genres uneingeschränkte Empfehlung! Kleine, unbekannte Perle!

Infos:

O: Ba Bu Dui Hun

HK 1969

R: Chiao Chuang

D: Chen Sisi, Chiao Chuang, Su Dan, Lam Kau, Chen Kuan-Tai, Chan Siu-Pang, Yang Wei, Jason Pai Piao

Laufzeit der dt. DVD: 81:21 Min.

Gesehen am: 07.08.17

Fassungen: Mir lag die dt. DVD vor = sehr gute Bildqualität, Uncut (zumindest in den Gewalt- und Actionszenen ganz sicher), Wendecover, nur deutschen Ton = jedoch wie auch bei vielen Italo Filmen früher spitzen Synchronisation die grossen Spass und Qualität bietet. Da ist der fehlende O-Ton schnell vergessen. Eine Alternative mit O-Ton und/oder O-Ton mit englischen Subs ist mir nicht bekannt. Sogar auf chinesischen Seiten à la youtube findet sich der Film unter dem englischen und chinesischen Titel nur in German Dubbed…

The Bleeding House Review



The Bleeding House

Story:

Ein Fremder namens Nick (Patrick Breen) hat eine Autopanne und fragt bei einer Familie (u.a. Alexandra Chando) an, ob er in ihrem Haus eine Nacht übernachten dürfe bis am nächsten Morgen der Abschleppdienst kommt. Die Familie willigt ein - ein Fehler...

Meine Meinung:

The Bleeding House beim Kumpel gesehen - ein Blindkauf. Der Film war besser und blutiger als erwartet! Man wird kurzweilig und gut unterhalten. Die Story erinnert an andere Filme dieser Art, bietet jedoch noch genug Eigenständigkeit und Überraschungen, um nicht als billiges Plagiat tituliert zu werden.

Der Film ist solide, relativ gut gespielt wenn auch einige Figuren zum Overacting neigen (Nick). Die Darsteller sind mir nicht bekannt, aber es handelt sich ja auch nicht um einen wirklich bekannten Film.

Ein kleiner, feiner Genre-Beitrag, der zudem blutiger als geraten ist. Früher wäre dieser Art Film mit Sicherheit zensiert, indiziert oder gar verboten worden, aber heutzutage wird (zum Glück) nach anderen Massstäben beurteilt. Der Film hat einige fiese und derbe Szenen und Ideen, wobei die Make-Up Effekte simpel aber auch sehr gut getrickst wurden (der Kehlenschnitt z.B.).

Der Film ist storytechnisch auch noch spannend und nur bedingt vorhersehbar, weil die Familie selbst auch Geheimnisse zu verbergen hat. Das sorgt ebenso für einige makabre und morbide Szenen, so dass teilweise auch so etwas wie eine Art Backwood Stimmung aufkommt.

Wenn man nicht zu viel erwartet kann man mit dem Film gut unterhalten werden. Für einen Blindkauf in der Tat keine üble Anschaffung.

Kein Must See Titel, aber alles andere als ein schlechter Film.

Infos:

O: The Bleeding

USA 2011

R: Philip Gelatt

D: Alexandra Chando, Patrick Breen, Nina Lisandrello, Charlie Hewson

Laufzeit der dt. DVD: 82:52 Min.

Gesehen am: 15.07.16

Fassungen: Mir lag die dt. DVD vor = Uncut, O-Ton, dt. UT, gute Bildqualität.

Fantasy Film Fest (FFF) Programm, Vorbereitungen, Gedanken

Fantasy Film Fest (FFF) Programm, Vorbereitungen, Gedanken

Programm:

17.9:
68 Kill

18.9:
Shock Wave / Rendel / Killing Ground / M.F.A.

19.9:
Replace / It Comes At Night / Fashionista

20.9:
Land Of The Little People / Game Of Death / I Remeber You / Psychopaths

21.9:
47 Meters Down

Gedanken zum Programm:

Ich gehe nur eine kleine Anzahl Filme schauen weil nur paar Tage Frei. Das Filmfest würde vom 13.9-24.9 laufen. Zudem kommt, dass einige Filme welche an den Daten, in welchen ich in Berlin bin, schon am NIFFF liefen und ich diese nicht ein zweites Mal schauen gehe (The Mermaid, Super Dark Times, The Autopsy Of Jane Doe). 
Zwei Filme (Marlina The Murderer In Four Acts und Colossal) lasse ich aus - diese wären beide auch am NIFFF gelaufen aber haben mein Interesse schon dort nicht geweckt. 

So schaue ich gemütliche 13 Filme, über welche ich bisher noch kaum etwas weiss, da die Reviews noch nicht vorbereitet wurden. 

Der Eröffnungsfilm ist It - die Neuverfilmung der Stephen King Geschichte. Zwei Streifen, welche ich leider verpasse sind Hatchet Victor Crowly (müsste Teil vier sein) und My Friend Dahmer. Hatchet läuft zwar am 21., aber an diesem Tag reise ich in die Schweiz zurück und My Friend Dahmer würde am 22.9 laufen (arbeite ich wieder). 

Vorbereitungen und Gedanken:

Mehr durch Zufall als geplant besuche ich relativ spontan das Fantasy Film Fest, welches in Deutschland seit vielen Jahren die Fans in die Kinos lockt - welches in mehreren Städten stattfindet. Ich gehe ans FFF in Berlin, da ich zu dem Zeitpunkt sechs Tage (effektiv nur 5.5 Tage) Frei habe. 

Das Programm zu Berlin wurde erst vor paar Tagen Ende August bekannt gegeben. Tickets kann man Online noch nicht kaufen. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass ich als Schweizer über die Sony Center Seite Tickets via Paypal werde kaufen können, was gemütlich ist. Der Preis von zehn Euro pro Film ist auch günstig (für Schweizer Verhältnisse). 

In Berlin laufen die Filme nur in einem Kino (Sony Center) und es laufen nicht mehrere Filme gleichzeitig wie am NIFFF - was gemütlich ist. Das heisst wenn jemand Frei hat und ans ganze FFF gehen kann, kann er theoretisch alle Filme anschauen gehen während das am NIFFF je nach Auswahl des persönlichen Filmgeschmacks nicht geht. 

Gäste die kommen sind nicht erwähnenswert. Ich fliege nach Berlin und habe ein Hotel gebucht (was teilweise nicht gerade tolle Bewertungen bekommen hat, aber meinen Ansprüchen wird es genügen) welches nur zehn Gehminuten vom Kino entfernt ist. Das war mir wichtig, möglichst nicht den ÖV brauchen zu müssen (und somit von potenziellen IS Attentätern auch nicht im ÖV in die Luft gejagt zu werden). Leider hat mein Hotel kein WLAN im Zimmer und ich habe eigentlich nicht vor, meinen neuen Laptop nach Berlin mitzunehmen, so dass die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass Reviews zu den Filmen und Festival Berichte erst zu einem späteren Zeitpunkt Online gehen werden. An Vormittagen, Mittagen und teilweise an einem Abend will ich zudem gut Fleisch essen gehen - drei Restaurants habe ich mir schon notiert.

Allgemein überlege ich mir ab 2018, nicht nur am NIFFF Ferien zu planen, sondern auch für das FFF in Berlin, so dass ich pro Jahr gleich zwei Film Festivals besuchen gehen könnte. Aber das entscheide ich erst nach dem FFF definitiv und dann ist es noch immer von der Ferienplanung bei der Arbeit abhängig, ob überhaupt möglich oder nicht.

PS: Das Plakat zum FFF finde ich überhaupt nicht schön...

Neukauf

Diese Woche erhalten:








Vier Schlitzaugen rechnen ab
Dt. DVD des Old School Eastern.

Voodoo Passion
Jess Franco - dt. DVD.