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Montag, 30. Januar 2023

Battle in Outer Space Review

Japanuary 2023

Battle in Outer Space

Story:

Die Menschheit muss gegen die Gefahr aus dem All bzw. gegen Aliens  ankämpfen…

 

Meine Meinung:

 

Nach dem lahmen und enttäuschenden The H Man hegte ich kleine Hoffnungen, dass der 2. Film des Double Feature Sets (siehe Fassungen) besser sein würde. Und tatsächlich: Battle in Outer Space kann man gut weggucken. Ist absolut ok, vor allem unter Einbezug der Tatsache, dass der Film von 1959 stammt. Also ich das las, was ich fassungslos! So alt hätte ich den Film nicht geschätzt.

 

Das spricht aber auch definitiv für die tolle Tricktechnik der Japaner. Der Film von Godzilla Regisseur Ishirô Honda (Half Human, King Kong vs. Godzilla) sieht nämlich, was die Effekte angehen, für das Jahr 1959 sehr gut aus. Die schöne Musik, die sehr an den Score aus Godzilla erinnert (von Akira Ifukube), macht die Szenen noch sehenswerter und stimmungsvoller.

 

Die Effekte-Szenen sind die Highlights des frühen Sci-Fi Filmes. Interessant ist, dass selbst in der jap. Originalfassung westliche Darsteller / Figuren im Plot integriert wurden. Dies ist aber auch nötig, da im Plot mehrere Politiker-Treffen dargestellt werden. Diese Szenen sind Füllszenen und etwas lahmer. Immerhin wird auf Humor/Klamauk verzichtet.

 

Mit 91 Minuten ist der Film unterhaltsam und abwechslungsreich geworden. Zwar gibt es hier keine Riesen-Monster oder Aliens per se zu sehen, dafür genug Raketen, Raumschiffe, Weltraum-Szenen inklusive Lasterstrahlen und Explosionen. Und die besten Szenen waren jene, die auf der Erde gezeigt wurden: z.B. der abstürzende Zug oder die Zerstörungen im letzten Viertel des Filmes. Effekte genau nach meinem Geschmack. Viel Charme und herzliche Naivität! Cool!

 

Fazit: Für Sci-Fi-Fans zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Uchû daisensô

 

Japan 1959

 

R: Ishirô Honda

 

D: Ryô Ikebe, Kyôko Anzai, Koreya Senda, Minoru Takada, Leonard Stanford

 

Laufzeit der US-Blu: Ca. 91 Min.

 

Gesehen am: Jan. 2023

 

Fassungen: Siehe The H Man. Die US-Blu beinhaltet sowohl die US- wie auch die Original-Fassung aus Japan. Diese guckte ich auch. Uncut, O-Ton, englische Subs und eine hervorragende Bild- und Tonqualität runden die Disc ab. Alternativen: das UK-Set von Eureka oder die deutsche Scheibe von Anolis.

Sonntag, 23. Januar 2022

The H-Man Review


Japanuary 2022

The H-Man

Story:

Ein Gangster wird durch Radioaktivität zu einem tödlichen Wesen (à la Blob), der nun seine Konkurrenz ausschaltet, während die Polizei im Fall ermittelt. Auch die Freundin des Gangsters ist in Gefahr…

Meine Meinung:

Godzilla Regisseur Ishirô Honda (Latitude Zero, Mothra, King Kong Escapes) kritisiert mit The H-Man, einer 1958er Toho-Produktion, einmal mehr die Wirkung und Folgen von Atomwaffen. Im Gegensatz zu Godzilla, einem Klassiker und wegweisenden Film mit unzähligen Fortsetzungen, kann The H-Man bis auf 2-3 einzelne Szenen nicht überzeugen.

Der Film war nämlich einfach nur eins: stinklangweilig, trotz einer kurzen Laufzeit von 87 Minuten. Es wundert mich nicht, dass de US-Fassung rund zehn Minuten kürzer läuft aber selbst dann braucht der Zuschauer genug Sitzfleisch, den Film bis zum Ende zu ertragen. Es passiert kaum etwas Aufregendes, so dass sich schnell Langeweile breit macht.

Dazu kommt, dass die Figuren wenig interessant ausgearbeitet sind und das Schauspiel hier und da hölzern wirkt. Effekte und Action sind Mangelware. Die «seltenen Highlights» des Filmes sind, wenn «The Blob» attackiert. Dabei orientieren sich die Japaner an The Blob, der in den USA im gleichen Jahr im Kino lief. Zufall? Wohl kaum…

Zudem kommt, dass der Plot fast mehr aus Gangster-Plot statt Sci-Fi oder Monsterfilm besteht. Es gab auch dazumal in diversen Kaiju-Streifen solche hölzernen Gangster-Nebenplots, welche ich nicht mochte, z.B. in Space Monster Dogora. Die mehrfach gezeigten «sexy» Bühnen- und Gesangseinlagen gefielen mir auch nicht. Das schaue ich mir lieber richtig sexy Bühnenshows in Jess Franco Filmen an…

Fazit: Für sich gesehen nicht zu empfehlen. Zum Glück lag mir ein Double Feature mit Battle In Outer Space vor. Ich hoffe sehr, dass der Film besser wird damit kein 100%iger Reinfall…

Infos:

O: Bijo to ekitai ningen

Japan 1958

R: Ishirô Honda

D: Yumi Shirakawa, Kenji Sahara, Akihiko Hirata, Koreya Senda, Makoto Satu, Yoshifumi Tajima

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 87 Min.

Gesehen am: Jan. 2022

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray Sci-Fi Double Feature von Mill Creek Entertainment vor = Uncut, US- oder Jap. Originalversion (mit Subs), hervorragende Bild- und Tonqualität. Ebenfalls im Set enthalten ist: Battle in Outer Space. In D von Anolis erschienen (Titel: Das Grauen schleicht durch Tokio).

Sonntag, 31. Januar 2021

Mothra Review

Japanuary 2021

Mothra

Story:

 

Auf einer Insel werden zwei Feen gefunden. Diese werden von einem skrupellosen Geschäftsmann entführt. Die Feen rufen Mothra zur Hilfe, die sie retten und zur Insel zurückbringen soll…

 

Meine Meinung:

 

Nebst Godzilla und Gamera ist Mothra, die Riesenmotte, sicher das bekannteste jap. «Filmmonster» aus dem weitreichenden Kaiju-Universum. Damit habe ich mich bis dato nur wenig beschäftigt. Es gibt das 1961er Original, welches ich bis dato nicht kannte, eine 90er Jahre Reihe, von denen ich nur Mothra III – King Ghidora kehrt zurück gesehen habe und natürlich die Begegnungen mit Godzilla in Mothra Vs. Godzilla, Ghidorah - The Three-Headed Monster, Godzilla Vs. The Sea Monster, Godzilla - Kampf der Saurier-Mutanten, Godzilla, Mothra, King Ghidorah: Giant Monsters All-Out Attack oder Godzilla: Final Wars. Gut möglich, dass ich den ein oder anderen Titel vergessen habe…

 

Mothra, das 1961er Original, ist einer der besten Kaiju-Filme von Godzilla Schöpfer Ishirô Honda (King Kong Escapes). Der Film erzählt eine märchenhafte Story, dessen Inhalt gefällt. Der Verlauf der Story ist ruhig und die Macher lassen sich Zeit. Soll heissen: bis Mothra auftaucht vergehen gut 45 bis 50 Minuten und erst danach darf der Kaiju-Fan auf Monster-Action hoffen.

 

Inhaltlich hat sich Ishirô Honda an King Kong orientiert. Die Figuren sind gut gezeichnet und es gibt genug eigenständige Personen, die aus der Masse herausragen, so z.B. der böse Geschäftsmann oder der rauchende Reporter. Nervende Kinder kommen zum Glück kaum welche vor.

 

Auf den ruhigen Verlauf der Story folgen nach ca. einer Stunde pausenlose Kaiju-Action bis zum Ende = die besten Szenen des Filmes! Mothra kommt als Raupe mehr vor als Motte. Die Effekte sind spektakulär und der absolute Wahnsinn! Kaiju-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen! Es überrascht mich daher nicht, dass Mothra nebst Godzilla und Gamera zum bekanntesten «Filmmonster» Japans wurde!

 

Fazit: Pflichtprogramm für jeden Kaiju-Fan!

 

Infos:

 

O: Mosura

 

Japan 1961

 

R: Ishirô Honda

 

D: Hiroshi Koizumi, Kyôko Kagawa, Ken Uehara

 

Laufzeit der US-Blu: 90:11 Min.

 

Gesehen am: Jan. 2021

 

Fassungen: Mir lag die US-Blu Ray von Mill Creek Entertainment vor = Steelbook, US- und jap. Fassung, Uncut, O-Ton, englische Subs, erstklassige Bild- und Tonqualität. Alternativen: UK Blu-Ray (Eureka), deutsche Blu-Ray (Anolis).