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Donnerstag, 1. März 2018

Outrage Beyond Review



Outrage Beyond

Story:

Nach Teil eins geht es wie folgt weiter:

Einem korrupten Polizisten ist die Macht der Yakuza ein Dorn im Auge. Er versucht die Clans gegeneinander aufzuhetzen, damit sie sich gegenseitig zerstören. Dies gelingt nicht. Also fasst sich dieser den Alt-Yakuza Boss Otomo (Takeshi Kitano) ins Auge – dieser wird entlassen (und wurde bis dahin für tot erklärt), tut sich mit seinem ehemaligen Feind zusammen, um die neue Bedrohung auszuschalten und selbst die Macht zu übernehmen…

Meine Meinung:

Dass es einen zweiten Teil gab (und ein dritter wurde als Veröffentlichung, zumindest in Japan auf Heimmedium, bereits angekündigt) wusste ich lange gar nicht. Der erste Film stammt von 2012 und erst 2016 sah ich zufällig, dass es einen neuen «Outrage» Film mit und von Takashi Kitano (Violent Cop) gab.

Musste ich natürlich zuschlagen, auch wenn ich von Teil eins kaum mehr was wusste. Die Handlung spielt nach dem Ende von Teil eins. Die Geschichte entwickelt sich interessant und spannend. Noch spannender ist das offene Ende, welches dann wohl im dritten (und letzen?) Teil zu Ende erzählt wird.

Der Film entwickelt sich langsam. Action kommt erst später und gegen Ende etwas mehr vor. Der Film lebt aber nicht Mal von den Actionszenen, sondern von der Story, den Figuren und wie sich diese entwickeln. Wie sich die Clans ausspielen und die Yakuza im Film dargestellt werden (alte gegen neue Generation, Versuch ins legale Geschäft einzusteigen, Einfluss der auf beiden Seiten des Gesetzes stehenden Cops) war sehr gut dargestellt. Ich fühlte mich mehr als einmal an die grossen Klassiker von Kinji Fukasaku erinnert (seine Battles Without Honor & Humanity Streifen) beim Schauen, was ich als gutes Zeichen werte.

Die wenige Action ist gut, und wie man es aus früheren Kitano Streifen her kennt, teilweise fies und schmerzhaft in Szene gesetzt (nebst regulären Shoot-Outs beisst sich ein Yakuza selbst einen Finger ab, in einer Folterszene kommt ein Bohrer zum Einsatz oder Baseball Bälle) und stehen im krassen Kontrast zum sonst sehr ruhigen Film.

Die Darsteller und Figurenzeichnungen haben mir sehr gut gefallen. Vor allem der Oberboss, Takashi Kitano, sein Erzfeind und der korrupte Cop haben mir sehr zugesagt! Bin sehr gespannt wie es weitergeht, da der Film an einem spannenden Ort endet und eine wichtige Figur das zeitliche segnet.

Fazit: Für Fans von Teil eins und Takashi Kitano unbedingt zu empfehlen! Schönes Yakuza Kino, welches an alte Klassiker erinnert!

Infos:

O: Autoreiji: Biyondo

Japan 2012

R: Takeshi Kitano

D: Takeshi Kitano, Ryô Kase, Toshiyuki Nishida, Ken Mitsuishi, Hirofumi Arai

Laufzeit der dt. Blu Ray: 111:57 Min.

Gesehen am: 08.01.18

Fassungen: Mir lag die dt. Blu Ray von Capelight vor = Uncut, erstklassige Bild- und Tonqualität, Jap. Ton und dt. Subs an Bord wie auch ein Wendecover.

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