Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Kurt Russell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kurt Russell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 30. Mai 2024

Tango & Cash

Tango & Cash

Story:

Gangster (Jack Palance, Brion James) schmieden einen Plan, um zwei Cops (Sylvester Stallone, Kurt Russell) ins Gefängnis zu bringen. Dort sollen sie dann getötet werden. Doch der Plan schlägt fehl: den zwei heroischen Cops gelingt die Flucht…

Meine Meinung:

Tango & Cash sah ich seit 14 Jahren nicht mehr (2010 zum ersten Mal gesehen) und der Film, eine Action-Komödie, ein sogenanntes «Buddy Movie», hat die Neusichtung bestanden. Der Film aus dem Jahr 1989 bietet all das, was das 80er Jahre Actionherz erfreut. Eine doofe Story, ein ungleiches Paar an Actionhelden, viele Klischees, eine unglaubliche Anzahl an amüsanten Sprüchen, coole Action und einen tollen Cast!

Zwar ist der Plot selbst für dieser Art Film arg unglaubwürdig, aber egal. Dies könnte auch an chaotischen Dreharbeiten gelegen haben: der Film lag über dem Budget, mehrere Regisseure wurden gefeuert, viele gedrehte Szenen fanden keine Verwendung und wurden entfernt. Dennoch ist Tango & Cash wunderbar kurzweilig und unterhaltsam. Die Action-Szenen sind wohl dosiert und abwechslungsreich. Es gibt Shoot-Outs, echte Explosionen, einen Gefängnisausbruch, kürzere Kampfszenen und Verfolgungsjagden.

Technisch sind die Szenen sehr solide in Szene gesetzt. Der Mix aus Action und Humor funktioniert gut. Der Film ist amüsant, regt zum Schmunzeln an und nimmt sich absolut nicht ernst. Besonders der Cast ist besser, als ich den in Erinnerung hatte. Sylvester Stallone (Rocky IV) und Kurt Russell (Das Ding aus einer anderen Welt) harmonieren prächtig. Teri Hatcher, die ich aus Desperate Housewives kenne, spielt Tangos Schwester. Sie kommt ab Mitte des Filmes vor.

An Brion James (Nemesis, Red Heat) als Bösewicht hatte ich Freude. Genau für solche Schurkenrollen ist er geschaffen. Am meisten Freude hatte ich aber, als ich sah, wer den Haupt-Bösewicht spielt: Jack Palance! Ihn mag ich immer als Bösewicht (Compañeros, Marquis de Sade: Justine). Eine Bereicherung für den Film. Er spielt die anderen zwei Gangster-Bosse an die Wand. Die Musik war flott und passend und die Gerichtsverhandlung urkomisch (dank Russell). Der Film stiehlt zwar aus anderen Filmen wie The Terminator (die Tiefgaragen-Verfolgungsjagd und Schiesserei), Police Story (der Stunt zu Beginn mit dem Bus) oder Lethal Weapon (Strom-Folter), aber das tut dem Spass keinen Abbruch!

Fazit: Für 80er Jahre Actionfans zu empfehlen!

Infos:

O: Tango & Cash

USA 1989

R: Andrey Konchalovskiy, Albert Magnoli

D: Sylvester Stallone, Kurt Russell, Teri Hatcher, Jack Palance, Brion James, James Hong, Marc Alaimo

Laufzeit der US-DVD: 103:41 Min.

Gesehen am: März 2010 / Neusichtung am: 28.03.24

Fassungen: Siehe Cobra. Es gibt O-Ton, englische Subs und die Fassung ist Uncut. Die Bildqualität würde ich jedoch nur als gut bezeichnen. Da könnte sich ggf. ein Blu-Ray Upgrade lohnen. In Deutschland von Warner zu haben (Blu-Ray, Uncut, Deutsch/Englisch mit diversen Untertitel-Optionen).

Dienstag, 7. Juli 2020

Das Ding aus einer anderen Welt Review

Das Ding aus einer anderen Welt

Story:

Ein Team aus Wissenschaftlern und Co. (u.a. Kurt Russell, Keith David) muss in der abgelegenen Forschungsstation in der Antarktis gegen eine unbekannte, ausserirdische Lebensform ums Überleben kämpfen…

Meine Meinung:

John Carpenter (Halloween), Legende des Horrorkinos, schuf ein Remake zum 1951er Gruselfilm Das Ding aus einer anderen Welt und ohne das Original gesehen zu haben kann ich behaupten, dass das Remake dem Original haushoch überlegen ist (ähnlich wie bei Die Fliege und/oder Der Blob).

Den Film, den ich schon zu Jugendzeiten sehr aufregend und toll fand (damals Uncut im Schweizer FREE-TV auf SF1 oder SF2 gesehen), wurde zu Ehren von Ennio Morricone neu geschaut und nach wie vor ist Das Ding aus einer anderen Welt einer der besten Horrorfilme und besten Filme von John Carpenter überhaupt (nebst Halloween, Die Fürsten der Dunkelheit, Vampire und In the Mouth of Madness).

Interessant ist, dass der Meister selbst, und das ist eine Seltenheit, nicht für die Musik im Film zuständig war, sondern dass man Ennio Morricone engagierte. Zwar wurde dazumal seine Musik vernichtend bewertet (wie auch der Film, der an den Kinokassen, Dank E.T., ein Flop wurde), aber das heisst nichts: heute wird diese, wie auch der Film, als grandios und als zeitloser Klassiker betitelt. Es gibt Filme, die erst mit dem Verlauf der Zeit Anerkennung finden. So auch Das Ding aus einer anderen Welt.

Das der Film an den Kinokassen ein Flop war, scheint bei der hohen Qualität des Filmes erstaunlich: stimmungsvolle, von Schnee bedeckte Bilder, eine spannende Story mit klaustrophobischen Szenen, ein toller Cast (Kurt Russell und Co.), packender, passender und stimmungsvoller Morricone Soundtrack (dessen Einsatz sehr ruhig und sporadisch verläuft – aber nur schon im Intro oder Abspann = ein Genuss!).

Nebst diesen positiven Tatsachen sind es vor allem die unglaublichen Spezialeffekte von Rob Bottin, die den Film zu einem wahren Genuss machen. Die sind einfach nur der Wahnsinn! Die Mutationen und Verwandlungen sind absolut sehenswert! Mir bleib, auch bei Neusichtung (und ich sah den Film schon paar Mal) fast die Spucke weg (z.B. die Szene mit den Hunden im Zwinger). Kunst ist das! CGI wird nie die Klasse solcher Effekte erreichen! Nicht Mal das 2. Remake aus dem Jahr 2011 kam in Sachen Masken, Modelle und Effekte ans 1982er Remake heran.

Etwas Kleines zu bemängeln gibt es trotzdem: Spannung ist nur zum Teil gegeben (ich denke niemand glaubt, dass Kurt Russell z.B. nicht überleben wird) und das Finale und die Szenen davor waren leicht unspektakulär. Aber dies ist nur ein kleines Detail...

Fazit: In meinen Augen einer der besten Filme von John Carpenter mit grandiosen Effekten und einem starken Soundtrack! Absoluter Must See Titel für jeden Horrorfan!

Infos:

O: The Thing

USA 1982

R: John Carpenter

D: Kurt Russell, Wilford Brimley, T.K. Carter, David Clennon, Keith David

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 108:34 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Review überarbeitet am: 07.07.20

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Universal vor = Uncut, Deutsch/Englisch, diverse Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt eine Neuauflage von Turbine/Universal, doch die reguläre, ältere Auflage von Universal ist für mich gut genug. Zudem liegt mir das VHS aus Italien von Universal vor = nie geschaut, nur gekauft in der Hoffnung am NIFFF John Carpenter (glaube war am NIFFF 2018) zu sehen Zwecks Autogramm und da schönes Cover-Motiv.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Bone Tomahawk Review

Bone Tomahawk

Story:

Im Jahr 1800: zwischen Texas und Mexiko werden drei Menschen auf einem Dorf entführt. Bei den Tätern soll es sich um einen kannibalistischen Stamm handeln. Ein Trupp Männer (u.a. Sean Young, Kurt Russell) machen sich auf die Suche nach den Verschleppten und bringen sich in tödliche Gefahr...

Meine Meinung:

Interessanter Mix aus Western und Horror- bzw. Survival/Kannibalenfilm. Für ein Regiedebüt muss ich sagen: tolle Arbeit! Interessant, technisch einwandfrei und solide in Szene gesetzt!

Einige Punkte waren mir zuvor bekannt - die Überlange von über zwei Stunden (gibt halt paar Längen, aber mich störte der langsame Aufbau des Filmes nicht Mal), das Fehlen eines Soundtracks (Mal was Anderes) und dass es im Finale hart zur Sache gehen soll (vereinzelt gibt es einige nette, harte Szenen zu sehen, ja).

Wenn man ohne grosse Erwartungen an den Horrorwestern herangeht, wird man gut und intensiv unterhalten. Der Film wartet zudem mit sympathischen Figuren auf (Kurzauftritte von Sid Haig und David Arquette zu Beginn des Filmes als Opfer und Kurt Russell und Patrick The Conjuring Wilson als Hauptcast) und einer atmosphärischen und spannenden Story, die mit schönen Landschaften aufwarten kann (Western Setting, Wüste, Gebirge...).

Wer Horror- und Western mag, kann sich den Film gut ansehen. Solide und Mal was Anderes als die ganzen 08/15 Horrorfilme der Neuzeit! Willkommene Abwechslung - man darf auch gespannt sein, was der Regisseur in Zukunft auf die Leinwand bringen wird!

Infos:

O: Bone Tomahawk

USA 2015

R: S. Craig Zahler

D: Kurt Russell, Sean Young, Patrick Wilson, Zahn McClarnon, Sid Haig, David Arquette

Laufzeit der deutschen DVD: 127:04 Min.

Gesehen am: 19.08.16

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD vor = gute aber stellenweise auch etwas dunkle Bildqualität, kein Wendecover, Uncut, O-Ton vorhanden aber keine UT. Die Synchronisation ist jedoch gut.

Donnerstag, 12. Januar 2017

The Hateful 8 Review

The Hateful 8

Story:

Ein Kopfgeldjäger (Kurt Russell) hat die Mörderin Daisy (Jennifer Jason Leigh) im Schlapptau und will sie vor Gericht stellen, kassieren und sie hängen sehen. Es ist ein hoher Betrag auf den Kopf von Daisy ausgeschrieben, welchen der Kopfgeldjäger mit niemandem teilen will. Ein Schneesturm zwingt ihn in einer Hütte mit anderen Unbekannten (Samuel L. Jackson, Walton Goggins, Demián Bichir, Tim Roth, Michael Madsen, Bruce Dern, James Parks), möglichen Freunden aber auch Feinden, auszuharren…

Meine Meinung:

The Hateful 8 habe ich im Kino verpasst und nun auf DVD nachgeholt (sogar günstiger gewesen als der Kinoeintritt) und muss sagen: muss man nicht gesehen haben und nichts für die Sammlung!

Man kann sich den Film gut einmal ansehen, aber ein zweites Mal würde ich mir den Film nicht anschauen.

Das positive: technisch wie immer 1a in Szene gesetzt, paar lustige Sprüche gibt es, zumindest Samuel L. Jackson und Zoe Bell (nur Kurzauftritt in Rückblende) waren stark wobei ich vor allem Kurt Russell erwähnen möchte! Die Shoot-Outs am Ende sind blutig (und stammen von der KNB FX Group) und vom Soundtrack her fand ich es toll, dass David Hess Now You’re All Alone aus dem Terrorklassiker Last House on the Left zu hören war. Stark!

Neutral und/oder negativ: Story kaum spannend, viel zu lang, zu Beginn zu viele Längen, Sprüche deutlich weniger cool, erfrischend und originell als zu früheren Tarantino Zeiten. Storyinhalt nicht neu, nicht originell. Morricone Soundtrack nicht der Rede wert (exklusive Arbeit für den Film), Action weitaus weniger hart und blutig als erwartet (wurde im Netz masslos übertrieben), Ende gefiel mir auch nicht (dachte da muss noch was kommen) und 90% der Figuren waren 08/15 und verschwendetes Potenzial. Da gefiel mir sein Vorgänger „Western“ Django Unchained, der sich auch nicht ernst nahm und immerhin noch lustig war, doch besser bzw. fand ich amüsanter und unterhaltsamer.

Fazit: Auch dieser Tarantino schafft es nicht an alte, glorreiche Zeiten anzuknüpfen! Schade.

Infos:

O: The Hateful Eight

USA 2015

R:  Quentin Tarantino

D:  Samuel L. Jackson, Jennifer Jason Leigh, Bruce Dern, Kurt Russell, Tim Roth, Michael Madsen, Channing Tatum, Zoë Bell

Laufzeit der CH DVD: Ca. 162 Min.

Gesehen am: 20.12.16

Fassungen: Mir lag die DVD aus der Schweiz vor = Uncut, O-Ton, deutsche UT vorhanden, sehr gute Bild- und Tonqualität. Schuber.