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Donnerstag, 25. Januar 2018

Der Tanzstunden-Report Review

Der Tanzstunden-Report

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Die Schulmädchen-Report Reihe, welche in den Deutschen Kinos sehr erfolgreich lief und es bis auf 13 Teile brachte, brachte dem deutschen Sex-Komödien Genre, einem Zeitgeist Genre, auch viele Nachahmer. Es sollten hier und da andere «Report» Streifen, die Komödie und Sex miteinander verbanden, das Welt der Licht erblicken und im Hinblick auf das bekannte Original, Kasse machen. Sex sells – heute und auch früher.

Wenn ich bei deutschen Filmdatenbanken nach Report suche finden sich nebst den ganzen Schulmädchen-Reporten Streifen auch zig andere Titel:

Zum Beispiel Jess Francos Jungfrauen-Report, Bademeister-Report (1973), Call Girl Report (1971), Ehemänner-Report (1971), Facts - Kopenhagen-Sex-Report (1972), Teenager Report (1978), Frühreifen-Report (1978), sechsteilige Hausfrauen-Report Reihe (1971-1977), Heiße Hölle Erotik (Voyeur-Report) von 1972, Hochzeitsnacht-Report (1972), Hotelzimmer-Report (1972), Inseraten-Report (1977), Intim-Report (1968), Jürgen Roland's St. Pauli-Report (1971), Die Kleinen Scheinheiligen - Klosterschülerinnen-Report (1974), Krankenschwestern-Report (1972) oder Lehrmädchen-Report (1972).

Das meiste sind deutsche Produktionen und dazu gesellen sich paar wenige ausländische (amerikanische oder europäische und deren deutschen Titel) – aber die Anzahl und die Fantasie der Filmemacher schien damals diesbezüglich keine Grenzen zu kennen. Und ich hätte da noch deutlich mehr Titel nennen können.

Zu der Gattung zählt auch Der Tanzstunden-Report – der als Bonusfilm auf DVD in der Schulmädchen-Report DVD Box zu finden ist – nur deshalb habe ich mir den Streifen auch angesehen – als gratis Bonus. Denn gekauft hätte ich diesen Streifen bei Leibe nicht. Jungfrauen-Report wurde gischtet weil von Jess Franco (Two Female Spies with Flowered Panties). Ansonsten muss ich mich mit diesem ulkigen Sub-Genre der deutschen Filmgeschichte nicht weiter befassen (die Schulmädchen, da am bekanntesten, wollte ich halt einfach Mal gesehen haben). Der Tanzstunden-Report ist dann auch deutlich schwächer und weniger sehenswert als die Schulmädchen-Streifen – im direkten Vergleich. Ohne Vergleich bleibt ein recht harmloser und zahmer Film, der eine Sex-Klamotte darstellt. Aber eben sehr harmlos und ohne wirklich erotisch zu wirken. Es wird auch eine kleine Story erzählt und nicht eine «Fake-Doku», trotz dem Wort «Report» im Filmtitel. Zugegeben, paar der Mädels sehen recht gut aus, aber das alleine hat noch nie einen guten Film ausgemacht (wie auch alleine gute Splattereffekte einen schlechten Film noch nie besser gemacht haben).

Fazit: Muss man nicht kennen ausser man ist ein grosser Fan und Sammler von deutschen Sex-Komödie.

Infos:

O: Der Tanzstunden-Report

Deutschland 1973

R: Wolfgang Bellenbaum

D: Michael Büttner, Sandro Castell, Wolfgang Draeger, Angelika Duvier, Natascha Verell

Laufzeit der deutschen DVD: 74:14 Min.

Gesehen am: 10.12.17

Fassungen: Als Bonus-DVD in der Schulmädchen-Report Komplettbox von Studiocanal enthalten. Gute Bildqualität, Uncut, O-Ton vorhanden.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Schulmädchen-Report, 11. Teil – Probieren geht über Studieren Review

Schulmädchen-Report, 11. Teil – Probieren geht über Studieren

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Die 10. Fortsetzung der langlebigen Filmreihe reiht sich leider qualitativ im reinen Durchschnittssektor ein à la Teil zehn, den ich schon nur wenig prickelnd fand. So geht es leider auch hier weiter, so dass man als Fan der Reihe diese Fortsetzung eigentlich getrost links liegen lassen könnte.

Es gibt gar nichts Neues zu sehen und Originalität ist ein Fremdwort. Man versucht zunächst wieder mit einer dokumentarischen Rahmenhandlung Ernsthaftigkeit und Sozialkritik in den Film zu bringen. Durch uninteressante Episoden und der Tatsache, dass ja alles nur gespielt und nicht echt ist, wirkt dies jedoch stark unglaubwürdig und geht nicht Mal als Trash oder unfreiwillige Komik durch.

Auf bisschen Klamauk wird jedoch im Verlauf der Episoden nicht verzichtet und es gibt auch genügend nackte Tatsachen zu sehen. Jedoch versucht der Film zunächst abschreckend zu sein (Mädchen welches sich suizidiert, auch Vergewaltigungen kommen wieder vor) und erst später kommt Humor vor – welchen ich wegen Gesamtpaket/Gesamteindruck, trotzdem nicht wirklich lustig oder positiv aufwertend fand.

Daher gilt: muss man nicht kennen, auch nicht als Fan der Reihe (gilt eigentlich auch gleich für den Vorgänger). Der Kultfaktor der ersten Teile ist definitiv nicht mehr vorhanden, so dass ich diese Fortsetzung nicht empfehlen kann. Ich erwarte auch bei den restlichen Fortsetzungen keine tolle Qualität aber wer weiss – vielleicht tue ich diesen auch unrecht… 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 12. Teil - Wenn das die Mammi wüsste

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 11. Teil – Probieren geht über Studieren

Deutschland 1977

R: Ernst Hofbauer

D: Sandra Atia, Ulrich Beiger, Alexandra Bogojevic, Peter Böhlke, Astrid Boner

Laufzeit der deutschen DVD: 77:02 Min.

Gesehen am: 03.09.17

Fassungen: Siehe Teil 1!

Dienstag, 8. August 2017

Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an Review

Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte:


Im Gegensatz zum 9. Teil hat mir Teil zehn kaum gefallen. Alles ist hier durchschnittlich so, dass man diese Fortsetzung eigentlich getrost überspringen bzw. auslassen könnte.

Die Rahmenhandlung um Recht und Moral ist zunächst interessant, aber spätestens bei der total bescheuerten  Der Exorzist Parodie ist Schluss damit.

Der Film ist weder schockierend (Schülerin die Lehrer verführt und es andersrum darstellt), noch gross spassig und leider, trotz einiger Nacktszenen, nicht erotisch. Der Mix hat in den Teilen zuvor oft besser funktioniert d.h. der Humor war teilweise besser, einige Szenen etwas anstössig und verrucht und einzelne Szenen hier und da erotisch (wenn im Grossen und Ganzen auf alle bisherigen Filme gesehen eigentlich sehr selten der Fall war).

Teil zehn der Reihe geht uninteressant am Zuschauer vorbei. Ohne Highlights. Kann man, für diverse Arbeiten neben an, laufen lassen aber eher ein wenig empfehlenswerter Teil der Reihe. Es folgen noch drei Fortsetzungen – hoffe, dass diese spassiger werden.

Fazit: einer der schlechtesten Teile der Reihe! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 11. Teil – Probieren geht über Studieren

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an

Deutschland 1976

R: Walter Boos

D: Alexandra Bogojevic, Astrid Boner, Reiner Brönneke, Siggi Buchner, Walter Feuchtenberg, Paul Glawion

Laufzeit der deutschen DVD: 77:25 Min.

Gesehen am: Ende Juli 2017

Fassungen: Siehe Teil eins! Wobei bei Teil zehn nicht sicher ist, ob die ungeprüfte Fassung auch Uncut ist…

Donnerstag, 29. Juni 2017

Blutiger Freitag Review

Blutiger Freitag

Story:

Verbrecher Heinz Klett (Raimund Harmstorf) flieht aus dem Gefängnis und plant mit Verbündeten eine Bank zu überfallen. Doch der Überfall geht schief, die Polizei kesselt das Gebäude ein. Ein Nervenkrieg beginnt, welchen nicht alle überleben werden…

Meine Meinung:

Diese Deutsch-Italienische (Regie und Hauptdarsteller Deutsch, Soundtrack = von den Italienern) Co.-Produktion hat mir schon vor Jahren sehr gut gefallen, als ich mir den Film zum ersten Mal ansah. Ich war überwältigt.

Nun kam es, zum ersten Mal überhaupt, zur Sichtung der Langfassung welche mehr Dialoge, auch etwas mehr Gewalt (sichtliche Zensur in der Kinofassung) und/oder Alternatives Material bereithält (z.B. sieht man die Schlachthaus/Sexszenen nun ohne Filter).

Der deutsche Zeitgeist, die Erfahrung und Marke Rolf Olsen sieht man Blutiger Freitag in jeder Szene an, was den Film auch vom typischen Italo Gangster- und Polizeifilm unterscheidet und ihn schon alleine deshalb sehenswert macht.

Und natürlich verdankt der Film seine Qualität auch dem grossartigen Hauptdarsteller Raimund Harmstorf, der als Heinz Klett einfach ein Brett ist. Jeder seiner Dialoge und Szenen sind amüsant, politisch unkorrekt, trifft wie ein Vorschlaghammer die Lachmuskeln des Zuschauers ohne zu komisch zu wirken oder in unfreiwilliger Komik zu enden (sagen wir so: ich fand viele Dialoge amüsant und musste Schmunzeln), kurz = ein Genuss.

Nur schon deshalb und wegen einigen derben Gewaltszenen (ich sage nur: Granate) empfehlt sich der Streifen! Der tolle Soundtrack und Pseudo-Interviews, welche mit den Schaulustigen, welche der Banküberfall beobachten und sich für oder gegen die Todesstrafe aussprechen, als sie vom TV interviewt werden (richtiger «Report» Einfluss), runden das Werk positiv ab.

Trotz all diesen positiven Seiten wirkte der Film nach der 2. Sichtung definitiv nicht mehr so stark wie bei seiner Premiere und begeisterte weniger. Zudem fiel auf, dass der Film Zeit braucht, um in Fahrt zu kommen und der Beginn teilweise als etwas zäh und schleppend erlebt werden darf. Im Grossen und Ganzen fällt dies aber kaum negativ ins Gewicht, so dass ich Blutiger Freitag jedem Fan des deutschen Genre-Kinos nur empfehlen kann wie auch jedem Fan des Ital. Polizei- und Gangsterfilmes!

Infos:

O: Blutiger Freitag

Deutschland / Italien 1972

R: Rolf Olsen

D: Raimund Harmstorf, Amadeus August, Gianni Macchia

Laufzeit der deutschen DVD: 97 Min.

Überarbeitet am: Ende Mai 2017

Fassungen: Zu empfehlen ist die DVD / Blu Ray Combo Fassung (2 DVDs, 2 Blu Rays, Booklet mit vielen Infos, Schuber) von Subkultur (Vö: Mai 2017). Grund: neu restauriert, in Sachen Bild- Tonqualität, Extras, Ton und UT Spuren der alten DVD überlegen und vor allem: es sind drei Fassungen an Bord. Original Kinofassung (auch auf der alten deutschen DVD zu finden), alternative Ital. Fassung und vor allem die interessanteste Fassung: Langfassung mit neuen Szenen (mehr Dialoge, mehr Gewalt, veränderte Szenen etc.) welche auch zu empfehlen ist.

Freitag, 23. Juni 2017

Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur Review

Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Inhalt und meine Meinung:

Vorgeschichte: Siehe Teil 8!

Der 9. Teil war im Grossen und Ganzen okay und ohne jeden Anspruch Trash erster Güte und somit unterhaltsam.

Auf einen Doku Charakter wird weitgehend verzichtet. Es kommt zu einem Autounfall, in welchem mehrere Schulmädchen, die zuvor auf einer Party feierten, involviert waren. Zwei Polizisten gehen die Protokolle durch und somit finden sich diverse Geschichten diverser Schulmädchen – die der besagte Unfall-Story als Rahmenhandlung dienen bzw. umgekehrt.

Trotz viel Sex und nackter Tatsachen kann von echter Erotik keine Spur sein. Das Ganze ist zu komisch um beim Zuschauer Reaktionen hervorzurufen. Schockierend ist es auch nicht, auch wenn wieder einmal Themen wie Inzest und Missbrauch «lapidar» dargestellt werden. Der Film ist eher eine Sexklamotte – viel Humor und Trash – jedoch wirklich auch amüsant und kurzweilig mit ulkigen Dialogen und toller Situationskomik versehen die ein schönes Porträt der damaligen deutschen Erotikkomödien und «Report»-Streifen bieten wie sie heute nicht mehr zu sehen sind.

Die Darsteller sagen mir nichts, aber sie machen ihre Sache gut = schauen gut aus und/oder hatten sichtlich Spass beim Dreh!

Wer die anderen Teile zuvor mochte kann sich Teil neun bedenkenlos ansehen! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 10. Teil – Irgendwann fängt jede an

Infos:

O: Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Deutschland 1975

R: Walter Boos

D: Puppa Armbruster, Ulrich Beiger, Astrid Boner, Siggi Buchner, Flori Endlicher

Laufzeit der deutschen DVD: 87:36 Min.

Gesehen am: 19.05.17

Fassungen: Siehe Teil 1!

Mittwoch, 24. Mai 2017

Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen Review

Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Vorgeschichte zu allen anderen Teilen: HIER KLICKEN.

Der inzwischen 8. Teil ist ein reiner Durchschnittsfilm geworden. Nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Film was die vielen Schulmädchen-Report Fortsetzungen angehen. Inhalt ist, dass eine Schulklasse via Bus verreist. Ein Mädchen ist von einem Studenten schwanger, sie wollen heiraten, den Eltern bzw. dem Vater passt dies nicht. Das ist die Hauptgeschichte. Während der Fahrt erzählen sich die Mädels gegenseitig Geschichten ihrer erotischen Abenteuer = diese Szenen nehmen am meisten Platz ein.

Teil acht ist sehr harmlos und nun in der Tat eine reine Erotikkomödie. Von Fake Doku kann keine Rede mehr sein. Der Film ist im Vergleich zu all seinen Vorgängern sehr harmlos und sehr lustig – teilweise auch Dank verschiedenster Dialoge und deutschen Dialekten.

Das Ganze ist kurzweilig, jedoch alles andere als erotisch, sexy oder gar schockierend. Aber die Zeit geht vorbei, man wird ohne Ansprüche gut unterhalten. Nicht mein Favorit der Reihe, aber okay und trotzdem gespannt, wie es in Teil neun weitergeht. 

Gefolgt von: Schulmädchen Report, 9. Teil – Reifeprüfung vor dem Abitur

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Deutschland 1974

R: Ernst Hofbauer

D: Wolf Ackva, Puppa Armbruster, Astrid Boner, Rolf Castell

Laufzeit der deutschen DVD: 83:51 Min.

Gesehen am: 20.04.17

Fassungen: Siehe Teil 1! Hier = Uncut.

Samstag, 8. April 2017

Schulmädchen-Report, 7. Teil – Doch das Herz muss dabei sein

Schulmädchen-Report, 7. Teil – Doch das Herz muss dabei sein

Inhalt und meine Meinung:

Vorgeschichte:


Im Gegensatz zum schwachen sechsten Teil, der wie ein Remake zu Teil eins wirkte, hat mir diese Fortsetzung wieder besser gefallen und man besteigt Pfade, welche die Teile 3-5 so unterhaltsam und trashig gemacht haben.

Der Teil gibt kaum vor eine echte Doku zu sein. Inhalt ist, dass diverse Personen, darunter viele junge «Schulmädchen», vor Gericht stehen und dort ihre Geschichten (episodenhaft) erzählen. Erst nehmen kann man das Ganze nicht – auch wenn es ernste Themen wie Prostitution, Ehebrechung, Lehrer – Schülerinnen Sex und/oder um Mord geht (das ist neu in der Reihe).

Vor allem die erste Hälfte des Filmes hat mit gut gefallen, da amüsant, trashig (wie die erste Schülerin zur Richterin spricht), humorvoll (Der ital. Eisverkäufer, ein Darsteller der bisher in fast jedem Teil für den Humor zuständig war), nackt und teilweise auch recht sexy und erotisch zugleich (Solospielchen einer Schülerin in der Schuldusche). Ab der Hälfte und gegen Ende flachen die Episoden jedoch ab – teilweise ist überhaupt keine Erotik mehr vorhanden, die Frauen sind weniger hübsch und die Inhalte eher desinteressant. Daher schafft es Teil sieben auch nicht an die Teile 1-5 heranzukommen – aber im Gegensatz zum letzten Teil eine klare Steigerung und wieder in Richtung «Trash und unfreiwillige Komik» gehend = alles richtiggemacht! So darf es gerne weitergehen!

Fazit: Für Fans der Reihe zu empfehlen!

PS: Das Mädel aus der ersten Story hat ein Poster von Charles Bronson im Zimmer hängen und beweist damit einen guten Filmgeschmack! 

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 8. Teil - Was Eltern nie erfahren dürfen

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 7. Teil – Doch das Herz muss dabei sein

Deutschland 1974

R: Ernst Hofbauer

D: Puppa Armbruster, Elke Deuringer, Margot Mahler

Laufzeit der deutschen DVD: 88:48 Min.

Gesehen am: 06.03.17

Fassungen: Siehe Teil 1! Der 2. Film in der Box, der zensiert ist (eine Szene).

Sonntag, 19. Februar 2017

Schulmädchen-Report, 6. Teil - Was Eltern gern vertuschen möchten Review

Schulmädchen-Report, 6. Teil - Was Eltern gern vertuschen möchten

Inhalt und meine Meinung:

Vorgeschichte:


Nachdem es zuletzt kaum mehr pseudowissenschaftlich und (Fake) dokumentarisch herging und Trash, unfreiwillige Komik und Humor die Streifen ausmachten, besinnt man sich in Teil sechs an die guten, alten Zeiten zurück und dreht quasi eine Art Remake des ersten Filmes!

Ob Teil fünf weniger erfolgreich war? Ob die Richtungsauslegung zur Komödie nicht gut ankam? Ob man hoffte, dass sich der Fan nicht an Teil eins erinnern konnte?

Ich weiss es nicht. Fakt ist aber dass Teil sechs wie ein Remake zu Teil eins wirkt und somit GAR NICHTS Neues bietet. Zwei Teens werden beim Sex in der Schule erwischt und dürfen, vor Lehrern, Eltern und Pädagogen, gleich selbst dazu Stellung nehmen und heraus kommen viele schmutzige Details welche in und um die Schuler herum mit anderen «Schulmädchen» passiert sind während die Pädagogen «evidenzbasiertes Wissen» in den Film einbringen.

Somit kehrt man zu den Anfängen zurück, nur auf Strassen Interviews wird verzichtet. Und das ist schade, denn der Trash und Comedy Anteil der letzten Teile war das, was den Streifen sichtlich guttat. Man wurde amüsant unterhalten, die Filme nahmen sich absolut NICHT ernst. Es gab viel zu lachen. So nicht hier. Der Film ist bis auf eine Episode (mit dem gleichen Komiker den man schon die Filme zuvor sah) todernst und genau das ist auch das Problem des Filmes: Die Fake Doku funktioniert nicht, man weiss alles ist falsch und nur Mittel zum Zweck, man ist weder angetan, noch wirken Szenen erotisch und trotz Ernsthaftigkeit auch überhaupt nicht schockierend. Man nimmt das Gesehen hin, aber nimmt es relativ teilnahmslos und distanziert hin. Der Inhalt ist dem Zuschauer egal und gleichgültig, und wenn keine Emotionen aufflammen, dann hat der Film bzw. Teil als solches auch versagt.

Fazit: Für mich bisher der schlechteste Teil der Reihe da viel zu ernst! Der Verzicht auf Humor, das auf «erst gemacht und zu ernst sein wollen» wirkt sich negativ aus (inklusive nicht vorhandenem Erotikfaktor). Schade – Mal schauen wie es mit den Fortsetzungen weitergeht – wieder eher lustig, oder wieder eher ernst…

Gefolgt von: Schulmädchen-Report, 7. Teil – Doch das Herz muss dabei sein 

Infos:

O: Schulmädchen-Report, 6. Teil - Was Eltern gern vertuschen möchten

D 1973

R: Ernst Hofbauer

D: Puppa Armbruster, Gerd Arnau, Reiner Brönneke, Ulrike Butz

Laufzeit der deutschen DVD: 84:59 Min.

Gesehen am: 08.02.17

Fassungen: Siehe Teil 1!