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Donnerstag, 10. September 2026

Kinder des Zorns

Kinder des Zorns

Story:

Burt (Peter Horton) und Vicky (Linda Hamilton) erreichen, nachdem sie ein Kind (Jonas Marlowe) auf der Strasse angefahren haben, die Kleinstadt Gatlin. Dort erwartet sie ein tödliches Geheimnis…

Meine Meinung:

Kinder des Zorns ist sicherlich eine der erfolgreichsten Verfilmungen eines Stephen King Romans, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich ursprünglich «nur» um eine 30seitige Kurzgeschichte handelt. Die Kinder des Zorns-Reihe, die im Original Children of the Corn heisst, hat es immerhin auf neun Filme und zwei neue Interpretationen/Remakes gebracht (das 1. Remake lohnt sich gar nicht). Von der Original-Reihe dürfte ich alle, bis auf den letzten Film (Kinder des Zorns 9 - Runaway) gesehen haben. Aber wie schon bei anderen Horrorreihen (Hellraiser u.a.) haben die Filme ab dem fünften Teil an Qualität verloren, da zu dem Zeitpunkt nur noch Direct to Video statt Kinoproduktionen bzw. sehe ich, dass schon die Teile drei und vier nicht mehr fürs Kino produziert wurden.

Kinder des Zorns ist grundsolide. Das liegt auch an einem gewissen Nostalgie-Bonus, den auch die beiden Fortsetzungen von mir erhalten. Ich mag die 80er Jahre Stimmung, ich mag allgemein die 80er Jahre Stephen King Verfilmungen (Friedhof der Kuscheltiere, Es, Schlafwandler) und ich mag die Kleinstadt-Stimmung, die der Film aufbringt. Das liegt auch daran, dass ich diese Filme alle mit meiner Kind- und/oder Jugendzeit in Verbindung bringe. Kinder des Zorns ist einfach irgendwie unterhaltsam, auch wenn es bis zum Finale gar nicht sonderlich viel Action oder Horrorparts zu bestaunen gibt. Der Plot entfaltet sich gemächlich und eigentlich auch ohne wirkliche Überraschungen.

Dennoch funktioniert der Film. Mordende Kinder sind im Horror-Genre immer gern gesehen, z.B. The Children, Die Brut, Who Can Kill a Child? (Review 1/Review 2), Weapons, Ice Cream Man oder Come Out and Play. So auch hier. Mit Peter Horton und Linda Hamilton hat man zwei relativ sympathische Hauptfigur an Bord. Besonders Linda Hamilton war ein kluger Schachzug, da seit Terminator ein Star. Bei den Kids sind es Courtney Gains (The Burbs), John Franklin (Tammy and the T-Rex) und Julie Maddalena, die zu überzeugen vermögen. John Franklin legte sogar in einer der deutlich späteren Fortsetzungen einen Gastauftritt hin (= Children of the Corn 666: Isaac’s Return).

Für heutige Verhältnisse ist der Film eigentlich sehr harmlos. Alles geschieht langsam und mit angezogener Handbremse. Bei dem Stoff hätte es sicherlich mehr Potenzial gegeben. Auch der Blutgehalt ist sehr moderat und kaum explizit. Zudem sind auch andere Effekte, ich würde sie Mal altmodische «CGI-Effekte» nennen, ziemlich aus der Zeit gefallen und doch, ich muss es so sagen, «schlecht gealtert». Dennoch haben die Szenen einen gewissen Charme. Wer 80er Jahre Stephen King Verfilmungen mag, kann einen Blick riskieren!

Gefolgt von: Kinder des Zorns II - Tödliche Ernte

Infos:

O: Children of the Corn

USA 1984

R: Fritz Kiersch

D: Linda Hamilton, Peter Horton, Courtney Gains, John Franklin, Robby Kiger, AnneMarie McEvoy, Jonas Marlowe, Julie Maddalena

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 92:09 Min.

Gesehen am: Kind- oder Jugendzeit / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Gesehen als deutsche Blu-Ray von capelight pictures / NSM Records = Mediabook mit den ersten drei Teilen der Reihe. Zu Teil eins: Sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs (die deutsche Synchro ist gelungen). Es gibt Extras wie ein Making of, Interviews und Audiokommentare. In England gibt es den Film von Arrow Video inzwischen auch als UHD. Angeblich soll eine frühere Variante des Filmes härter gewesen sein (Ermordung der Erwachsenen zu Beginn). Ob diese Szenen jemals gedreht und/oder für die US-Kinofreigabe entschärft wurden, ist mir nicht bekannt.

Samstag, 29. August 2026

Friedhof der Kuscheltiere

Friedhof der Kuscheltiere

Story:

Das Ehepaar Louis (Dale Midkiff) und Rachel Creed (Denise Crosby) ziehen mit Katze Church sowie ihren zwei Kindern (Miko Hughes, Blaze Berdahl) in ein neues Haus. Als Katze Church überfahren wird, zeigt Nachbar Jud (Fred Gwynne) Louis ein Geheimnis, welches dramatische Folgen nach sich ziehen sollte…

Meine Meinung:

Friedhof der Kuscheltiere ist eine Kind- und/oder Jugenderinnerung für mich. Der Film, eine Stephen King Verfilmung des Romans mit dem gleichnamigen Titel, ist daher mit viel Nostalgie verbunden. Ich kenne auch die Fortsetzung, das Remake und den Roman. Das Remake finde ich schlecht und auch den Roman fand ich eher mässig. Diesen 1989er Film von Regisseurin Mary Lambert finde ich hingegen sehr stark. Mary Lambert sollte auch im 2. Teil Regie führen. Mit weiteren Horrorfilmen wie Urban Legends: Bloody Mary blieb sie dem Horrorgenre treu.

Ich mag eigentlich praktisch alles an dem Film, was ich besagter Nostalgie zu verdanken habe. Ich weiss nicht mehr, ob ich den Film als Kind oder Jugendlichen erstmals sah. Ich hatte aber grosse Angst und dieses Gruselgefühl war damals herrlich. Sich bei Horrorfilmen zu gruseln, ist das höchste aller Filmgefühle. Ich mag den langsamen Aufbau des Filmes und die Konsequenzen, die der Verlauf des Filmes mit sich bringt. Ich empfinde den Film als stimmungsvoll, unterhaltsam und nicht als langweilig. Zwar gibt es nicht sonderlich viele Effekte im Film zu sehen, doch die wenigen Make-Up-Effekte sind sehr gut getrickst.

Und Horrorparts gibt es auch abgesehen von der Haupthandlung genug. Man denke da z.B. an den Unfalltod des Mannes, dessen Geist danach mehrfach zu sehen ist, an den Suizid der Haushälterin, die Flashbacks, die Jud zum Besten gibt oder die Traumata von Rachel, als sie von ihrer kranken Schwester Zelda erzählt (ich habe übrigens mehrere Jahre mit Menschen, die an MS erkrankt sind gearbeitet, und die filmische Darstellung ist höchst unrealistisch aber für einen Horrorfilm natürlich immer gut). Und Themen wie Tod und Verlustängste sind essenziell im Leben. Die Schickale der Familie und was für Folgen ein dramatischer Tod haben kann, wird intensiv dargestellt. Die Schauspieler waren überzeugend und die Musik gefiel auch. Stimmungsvoll und passend.

Fazit: Nebst Es und Schlafwandler eine der besten Stephen King Verfilmungen!

Gefolgt von: Friedhof der Kuscheltiere 2

Infos:

O: Pet Sematary

USA 1989

R: Mary Lambert

D: Dale Midkiff, Denise Crosby, Miko Hughes, Blaze Berdahl, Fred Gwynne, Brad Greenquist

Laufzeit der deutschen DVD: 98:29 Min.

Gesehen am: Kind- und Jugendzeit / Neusichtung: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von Paramount = Deutsch/Englisch mit Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Den Film gibt es inzwischen, auch in Deutschland, als Blu-Ray oder UHD.

Freitag, 28. August 2026

The City of the Dead

 

The City of the Dead

Story:

Studentin Nan Barlow (Venetia Stevenson) begibt sich auf Rat ihres Professors (Christopher Lee) nach Whitewood, um dort in Sachen Hexen zu recherchieren. Sie verschwindet, was danach ihren Freund auf den Plan ruft, der sich um den Verbleib von Nan sorgt und ebenso nach Whitewood reist…

Meine Meinung:

The City of the Dead war der zweitletzte ungesehene Film aus Severin Films All The Haunts Be Ours: A Compendium Of Folk Horror Vol. 2 Box, den ich mir heute Morgen angesehen habe. Es handelt sich um eine britische Produktion aus dem Jahr 1960. Nicht um eine Hammer Produktion, sondern um eine Vulcan Films Produktion. Ob ich schon Filme dieser Produktionsfirma sah, ist mir nicht bekannt. Dennoch reichte es aus, Hammer-Star Christopher Lee (The Bloody Judge, Die Rache der Pharaonen, Dark Mission) für eine Hauptrolle zu gewinnen.

The City of the Dead ist nebst Titeln wie Edge of the Knife, The Ninth Heart, The White Reindeer, To Fire You Come at Last oder Beauty and the Beast einer der soliden Durchschnittsfilme in der Collection. D.h. kein Kracher, aber auch kein Flop. Der Film ist, auch durch den unkomplizierten Plot und die kurze Laufzeit, kurzweilig. Durch die s/w-Bilder und vor allem durch den vielen Nebel (da sieht im Vergleich sogar ein Film à la Conquest dagegen alt aus) ist der Film optisch gelungen. Auch der Vor- und Abspann ist stimmungsvoll gehalten.

Im Vergleich zu diversen Alternativtiteln (z.B. Hexen: Quälen - Schänden - Töten) ist der Film jedoch sehr harmlos. Gut möglich, dass da ein Link zu Mark of the Devil hergestellt werden sollte. Reines Marketing der deutschen Verleiher. Nicht das erste Mal und oft auch amüsant, aber kann natürlich auch falsche Anreize und Erwartungen schüren. Der Film ist optisch zwar nett, aber inhaltlich relativ spannungsarm inszeniert. Eine richtige Spannung kommt nicht auf. Das Schauspiel der Beteiligten ist zwar solide, mutet aber auch etwas angestaubt, steif und hölzern an. Wer gerne alte britische Grusel- und Gothic-Filme hat, kann sicherlich einen Blick riskieren.

Infos:

O: The City of the Dead

Großbritannien 1960

R: John Llewellyn Moxey

D: Venetia Stevenson, Christopher Lee, Patricia Jessel, Dennis Lotis, Tom Naylor

Laufzeit der US-Blu: Ca. 78 Min.

Gesehen am: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (All The Haunts Be Ours: A Compendium Of Folk Horror Vol. 2) = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt viele Extras (Audiokommentare, Interviews etc.). In Deutschland als Stadt der Toten auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Englisch, keine Untertitel).

Donnerstag, 27. August 2026

Messenger of Death

Messenger of Death

Story:

Eine Mormonenfamilie wird ermordet. Reporter Garret Smith (Charles Bronson) beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

Bei Messenger of Death handelt es sich um eine weitere Zusammenarbeit zwischen J. Lee Thompson und Star Charles Bronson (Death Wish, Death Hunt, Das Gesetz bin ich) und um eine The Cannon Group Produktion. Beide haben u.a. zusammen Ein Mann wie Dynamit, The White Buffalo oder Death Wish 4 gedreht. Mit dabei war auch erneut Gene Davis bekannt aus Ein Mann wie Dynamit. Hier spielt er jedoch nur eine kleine Nebenrolle. Die Hauptfigur ist Charles Bronson, der diesmal einen Reporter verkörpert.

Heute war ich Wandern und abends wollte ich mir, zum Entspannten, einen anspruchslosen Film ansehen. Einen Film, dessen Sprache ich verstehe und ich war zu müde, um wirklich Untertitel zu lesen. Also entschied ich mich für einen Film mit Charles Bronson und suchte mir Messenger of Death aus. Den sah ich nur einmal vor elf Jahren. Ich wusste nichts mehr über den Film. Messenger of Death ist solide, aber gehört definitiv nicht zu den Krachern in Charles Bronsons Karriere. Dafür gab es zu wenig Action, war die Action und das Finale zu unspektakulär, der Plot zu klischeehaft und mag ich Charles Bronson lieber als Cop oder Vigilanten statt als Reporter.

Als Reporter war er mir fast zu unbesiegbar, was leicht unrealistisch anmutet und auch keinerlei Spannung aufkommen lässt. Das Ende war doch etwas unglaubwürdig. Abgesehen davon ist der Film ansonsten solide. Ich wurde mehr oder weniger, wie erhofft, anspruchslos unterhalten. Die Kleinstadtstimmung war okay und die wenigen Actionszenen solide. Das Highlight war der kurze Kampf im WC, das Massaker zu Beginn und der Crash und die Explosion mit dem Auto und LKW. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sehen. Mit einer Laufzeit von nur knapp 88 Min. ist der Streifen kurzweilig. Charles Bronson macht seinen Job sehr solide. Der Rest des Cast spielt leider eher uninteressante Figuren.

Fazit: Nur für Hardcore-Charles Bronson Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Messenger of Death

USA 1988

R: J. Lee Thompson

D: Charles Bronson, Trish Van Devere, Laurence Luckinbill, Daniel Benzali, Marilyn Hassett, Charles Dierkop, Jeff Corey, John Ireland

Laufzeit der UK-DVD: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 2015 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Mir lag die UK-DVD vor, die inhaltsgleich mit der deutschen DVD zu sein scheint. Es wäre auch eine deutsche Tonspur an Bord. Ich sah mir den Film im O-Ton mit englischen Subs an. Uncut. Die Bild- und Tonqualität sind gut. Den Film gibt es inzwischen auch von diversen Labels in Deutschland auf Blu-Ray (als Das Gesetz ist der Tod).

Mittwoch, 12. August 2026

Ice Cream Man

Ice Cream Man

Story:

Kinder werden, nachdem sie Glace eines mysteriösen Glace-Verkäufers (Ari Millen) verzehrt haben, zu mordenden Werkzeugen gegenüber Erwachsenen. Eine Gruppe von Kindern (Charlie Zeltzer, Shiloh O’Reilly, Kiori Mirza Waldman) versucht zu überleben und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen…

Meine Meinung:

Ice Cream Man ist der neuste Film von Eli Roth (Cabin Fever, Death Wish) und leider hat mir der Film weniger gut als z.B. sein letzter (Thanksgiving) gefallen. Für eine Sichtung ist Ice Cream Man okay, aber im Grossen und Ganzen ist der Film eigentlich sehr belanglos und richtige Höhepunkte sucht der Zuschauer vergebens. Die Geschichte erinnert leicht an den Rattenfänger von Hameln. Das Motiv ist am Ende auch weniger originell, als erwartet. Das Ende gefällt trotzdem da kein Happy End.

Was Ice Cream Man gut macht ist die Tatsache, dass der Film nicht wirklich langweilig ist. Es ist immer was los und der Film nimmt sich keine Sekunde ernst. Zudem gibt es viel Splatter. Wer nur auf Splatterszenen aus ist, wird gut belohnt, auch wenn einige Szenen durch zu nahe Close-Ups oder durch eine Wackelkamera (besonders dann, als die Gruppe Kids aus der Schule über den Schulplatz flüchtet sind praktisch alle Szenen durch die Wackelkamera in ihren Gewaltmomenten entschärft da viel weniger explizit) negativ beeinflusst werden. Ari Millen (Unspoken) spielt den Glace-Verkäufer gut. Er verzichtet praktisch auf Dialoge und spielt mit Mimik und Körpersprache.

Daher erinnerte er mich an Art the Clown an den Terrifier Filmen. Die Kinder, die die Überlebenden darstellen, agieren auch gut. Ansonsten sind die Figuren relativ öde und peinlich (vor allem Eli Roths Auftritt). Die Dialoge sind allgemein übel und auch der «Humor». Ich musste im Kino nicht ein einziges Mal lachen. Eli Roth gab zu, dass einige der Szenen (Animationen) durch KI entstanden sind (plus den Abspann). Warum, ist mir ein Rätsel. Die Animationen hätten genau so gut weggelassen werden können und haben praktisch nichts zum Film oder den einzelnen Szenen beigetragen. Kein Film, der lange in Erinnerung bleiben wird…

Infos:

O: Ice Cream Man

USA 2026

R: Eli Roth

D: Ari Millen, Charlie Zeltzer, Shiloh O’Reilly, Kiori Mirza Waldman, Sarah Abbott, Eli Roth

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 86 Min.

Gesehen am: Aug. 2026

Fassungen: Ich sah den Film in Bern im Kino = Uncut (ab 18), Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Soll in Deutschland am 05.11.26 auf DVD, Blu-Ray und Co. erscheinen.  

Samstag, 18. Juli 2026

In the Mouth of Madness

In the Mouth of Madness

Story:

Privatdetektiv John Trent (Sam Neill) nimmt einen neuen Auftrag an. Er soll einen verschwundenen Horrorautoren (Jürgen Prochnow) finden. Was zunächst als einfacher Auftrag beginnt, endet in einem Horrortrip…

Meine Meinung:

In the Mouth of Madness wurde zu Ehren von Sam Neill (Possession) gesichtet, der am 13.07.26 verstorben ist. In the Mouth of Madness ist ein Mitte der 90er Jahre Horrorfilm von John Carpenter (Pro-Life, Cigarette Burns). Ich sah den Film in meinem Leben bisher sehr wenig (ich glaube nur 1-2x) und ich wusste nicht mehr sonderlich viel. Nach der Sichtung kann ich sagen, dass der Film zwar sehr gut ist, ich ihn aber nicht ganz zu meinen aktuellen John Carpenter Highlights zähle (zu denen gehören Halloween, Das Ding aus einer anderen Welt und Vampire).

In the Mouth of Madness würde ich zu den besseren Filmen im Mittelfeld zählen. Ich denke, dass z.B. auch Die Fürsten der Dunkelheit in dieser Kategorie landen würde. Und danach Filme wie Sie leben, Ghosts of Mars, Christine oder Escape from New York. Praktisch alle diese Filme sah ich bisher nur einmal und müsste ich dringend auffrischen. In the Mouth of Madness dürften Sam Neill Fans voll auf ihre Kosten kommen, da sehr viel Screentime und Hauptrolle. Er erzählt in der Gummizelle, wie es dazu kam, dass es in dieser gelandet ist. Wenn ich am Film etwas kritisieren muss, dann dass der Film nicht wirklich gruselig, ziemlich blutleer und die Musik unauffällig ist.

Zu den Stärken gehören ansonsten der Plot, der inhaltlich spannend, interessant, unterhaltsam und durch und durch phantastisch ist. Alles scheint möglich. John Carpenter hat sich stark an H.P. Lovecraft orientiert. Am meisten erinnern die Tentakel-Wesen an das grosse Autorenvorbild. In einer Szene kommen auch Hellraiser Vibes auf. Nebst Sam Neill ist der Film mit Namen wie Julie Carmen (sammelte bereits in Fright Night Part 2 Horrorerfahrungen), Jürgen Prochnow (Beverly Hills Cop II, The Keep) oder David Warner (Necronomicon) solide besetzt. Für die spektakulären Make-Up-Masken und Wesen aus einer anderen Dimension war die KNB-FX Group (House III, Nightwish) verantwortlich.

Fazit: Horrorfans zu empfehlen!

Infos:

O: In the Mouth of Madness

USA 1994

R: John Carpenter

D: Sam Neill, Julie Carmen, Jürgen Prochnow, David Warner, John Glover, Bernie Casey, Peter Jason

Laufzeit der US-Blu: 95:22 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von New Line Cinema/Warner vor = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Nebst dem O-Ton befindet sich sogar die deutsche Sprachfassung an Bord. Ich sah mir den Film in Deutsch an. Die Synchronisation ist gelungen und Sam Neill hat seine bekannte deutsche Stimme abbekommen. Die US-Blu-Ray soll inhaltsgleich mit der deutschen Blu-Ray sein. In England gibt es bereits eine UHD.

Freitag, 10. Juli 2026

The Holy Boy

NIFFF 2026 Spezial

The Holy Boy

Story:

Ein Lehrer nimmt in einem abgelegenen Berg-Dörfchen eine Stelle als Lehrer an. Bald muss er erkennen, dass die Ortschaft ein schreckliches Geheimnis hütet…

Meine Meinung:

Was genau mich in The Holy Boy, einem Italienischen Film von Paolo Strippoli (Flowing, A Classic Horror Story), erwarten würde, war mir nicht bekannt. Ich habe zwar kurz in den Trailer gesehen und das was ich sah, erinnerte mich irgendwie leicht an Midsommar, aber so genau wusste ich das nicht. Ich wusste nur, dass ein Lehrer in einem abgelegenen Dorf eine befristete Stelle annimmt und das in der Ortschaft etwas nicht stimmt. The Holy Boy hat zwar versucht, etwas Neues zu schaffen, dennoch erinnert der Film mit seinem Spiel aus Trauer, Verlust und Traumata, und wie Menschen damit umgehen, an andere Genre-Werke der letzten Jahre.

Der phantastische Umgang damit verdient sicherlich Anerkennung. Dennoch konnte mich The Holy Boy nicht wirklich vollumfänglich überzeugen. Der Film bleibt am Ende Antworten schuldig, es gibt mieses CGI (Feuer) und die Figuren sind mehrheitlich wenig sympathisch. Michele Riondino (Interstate), er spielt den Lehrer, fand ich sehr unsympathisch. Er erinnerte mich an den Protagonisten aus Hokum. Auch die anderen Figuren (der Junge, dessen Vater oder der Geistliche etc.) fand ich allesamt unsympathisch. Auf der einer Seite kann man fast sagen, dass der Junge durch die Ankunft des Lehrers eine Art Coming of Age Erfahrung macht.

Das hat mich aber alles relativ kalt gelassen und wenig gefesselt. Richtig spannend war der Film auch nicht. Gerne hätte sich der Film am Anfang mehr Zeit nehmen dürfen. Die Begegnung zwischen dem Lehrer und dem Jungen und deren Kraft ging für meinen Geschmack viel zu schnell. Diese Szenen wirkten gehetzt und unglaubwürdig. Abgesehen davon sieht der Film ansonsten schick aus. Die Settings wirken authentisch und das abgelegene Dorf in Italiens Bergen hat definitiv seinen Charme. Die Musk hat mir in vielen Szenen hingegen nicht gefallen. Wirkte unpassend. Falls ich das Ende richtig interpretiert habe, erinnerte es an Hexensabbat (1977).

Fazit: Hat mich leider am Ende nicht überzeuget. Aber es gibt definitiv Extrapunkte für den Versuch, etwas Kreatives zu präsentieren!

Infos:

O: La valle dei sorrisi

Italien 2025

R: Paolo Strippoli

D: Michele Riondino, Romana Maggiora Vergano, Roberto Citran

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 122 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Den Film gibt es in Deutschland bereits auf Blu-Ray (Deutsch/Ital. mit deutschen Untertiteln, Uncut). 

Samstag, 4. Juli 2026

Fish, Fists and Ambergris

NIFFF 2026 Spezial

Fish, Fists and Ambergris

Story:

In einem Fischerdorf wird eine wichtige Requisite von Gangstern gestohlen. Der Bruder des Verdächtigen und sein Kumpel reisen nach Saigon, um den Bruder mit dem geklauten Gegenstand zu finden.  Dieser hat Schulden bei Gangstern…

Meine Meinung:

Aka Chase for Amber. Fish, Fists and Ambergris ist eine Martial Arts Komödie aus Vietnam. Der Trailer sah okay aus. Einige der Kampfszenen entsprachen mehr dem klassischen Kung-Fu Film, so dass ich mich auf den Kinobesuch freute. Der Plot wirkte minimalistisch und aufgrund des gestohlenen Gegenstandes fühlte ich mich sofort an Ong-Bak (Buddha Kopf wird gestohlen) oder an Tom Yum Goong (Baby Elefant wird gestohlen) erinnert. Dass der Film nicht die Qualität der genannten Kracher aus Thailand erreichen wird, war mir im Voraus klar.

In der Zeit nach Ong-Bak und Co. brachten auch die Vietnamesen einen Actionfilm in die weite Welt heraus: The Rebel mit Johnny Trí Nguyễn aus dem Jahr 2007. Ansonsten blieb es ruhig d.h. mir ist zumindest nichts Gegenteiliges bekannt. Fish, Fists and Ambergris stammt von Dương Minh Chiến. Dieser ist mir total unbekannt, wie auch der Cast des Filmes. Der Film ist am Ende eine durchschnittliche Angelegenheit mit Licht sowie Schattenseiten. Die Drehorte wirken authentisch, die Kampfszenen waren in der Tat schön Old School inszeniert (wenn auch nichts Neues) und zumindest der 2. Boss am Ende hat auch in der Schurkenrolle überzeugt. Auch die Helden haben in den Kampfszenen eine gute Figur gemacht.

Die Schattenseiten betreffen die Laufzeit. Obwohl der Film nur 103 Min. läuft, fühlte sich die Laufzeit wie zwei Stunden an. Es gab etliche Füllszenen, die unwichtig waren und die man auf Straffungsgründen hätte eliminieren können. Viele Szenen die Dramatik, Rückblenden und unnötige Erklärungsversuche liefern, hätten alle weggelassen werden können. Auch nach dem Ende des Finalbosses gibt es noch zu viele unnötige Dialoge. Da lobe ich mir die Shaw Brothers Filme, in der nach dem Tod des Bösewichtes (oder aller Personen) sofort «The End» eingeblendet wird.

Sogar die Szenen mit der Frau hätte man theoretisch alle weglassen können, da sie in den Kampfszenen nicht wirklich integriert wird. Die Massenkampfszenen am Ende entsprachen auch weniger meinem Geschmack und es ist schade, dass der Oberboss nicht im Kampf besorgt wird. So was mag ich nie und ist natürlich Geschmackssache. Ihn hätte ich im Finale gerne länger kämpfen sehen, da er unseren Helden doch einiges abverlangt hat. Technisch war der Film gut gemacht. Der Humor hat nicht immer gezündet, aber hier und da fühlte ich mich ans HK-Kino der 90er erinnert (Billige Ekel-Jokes mit Speichel).

Fazit: Geschmackssacke. Für einen Kauf für die Filmsammlung überwiegen die Schattenseiten des Filmes zu schwer, so dass es bei dieser einen Sichtung bleiben wird…

Infos:

O: Truy Tim Long Dien Huong

Vietnam 2025

R: Dương Minh Chiến

D: Quang Tuấn, Hoàng Tóc Dài, Ma Ran Đô, Nguyên Thảo, Doãn Quốc Đam, Thanh Nam, Tân Quốc Hy, Tuấn Voi

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 103 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

Freitag, 29. Mai 2026

Der Blob

Der Blob

Story:

Ein militärisches Experiment schlägt fehl = Der Blob droht die Einwohner (Kevin Dillon, Shawnee Smith) einer Kleinstadt zu vertilgen…

Meine Meinung:

Der Blob ist eine Kindheit/Jugenderinnerung von mir und damit mit viel Nostalgie verbunden. Der Film von Chuck Russell (A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors) ist ein Remake des Ende des 50er Jahre Filmes The Blob. Dieses sah ich nie (glaube ich) und muss sagen, dass mich dieses auch nicht interessiert (so alte Filme sagen mir i.d.R. kaum zu). Damit gleicht Der Blob John Carpenters Das Ding aus einer anderen Welt. Wie in diesem überzeugen in Der Blob auch die phänomenalen Effekte- und Make-Up-Sequenzen.

Die Monster- Schleim- und Zersetzungs- und Splatter-Effekte in Der Blob sind der Wahnsinn. Da einzelne Namen rauszupicken, die dafür verantwortlich waren, ist kaum möglich, bei der schier grossen Auswahl an Personen, die an den Effekten gearbeitet haben. Auf jeden Fall sind es absolut sehenswerte Effekte und Horrorfans werden voll auf ihre Kosten kommen. Zudem mag ich die 80er Jahre sowie die typische US-Kleinstadt-Stimmung, in der jeder jeden kennt. So was mag ich einfach. Der Film hat mich von der ersten bis zur letzten Sekunde unterhalten. Dazu kommt, dass mir die Mehrheit der Figuren gefällt. Diese sind, bis in die kleinsten Rollen, toll gewählt und wirken authentisch. Oder zumindest so, wie ich mir das vorstellen würde.

Kevin Dillon (der Haarverlängerungen trug) und Shawnee Smith (Summer School, Saw X) geben ein sympathisches Duo ab. Als Zuschauer fiebert man mit ihnen mit. Was die Figuren angehen, gibt es zwei Überraschungen. Zum einen, dass die von Donovan Leitch gespielte Figur, die zuerst als Hauptfigur eingeführt wird, ein schnelles Ende findet und dann die Szene mit Eddie in der Kanalisation. Das war für einen US-Mainstream Film ungewöhnlich, auch wenn es nicht immer ganz ausgeschlossen werden kann (siehe die Swimming-Pool Szene mit dem Kind in Der Horror-Alligator). Und als Twin Peaks Fan war es eine nette Überraschung, Jack Nance (Blue Velvet) in einem Gastauftritt erleben zu dürfen. Cool.

Fazit: Für mich der beste «Blob»!

Infos:

O: The Blob

USA 1988

R: Chuck Russell

D: Kevin Dillon, Shawnee Smith, Jeffrey DeMunn, Joe Seneca, Del Close, Donovan Leitch, Paul McCrane, Jack Nance

Laufzeit der deutschen DVD: 91:02 Min.

Gesehen am: Kind- oder Jugendzeit / Neusichtung: 29.05.26

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von Columbia TriStar (Horror Box zusammen mit Ghosts of Mars und Candyman’s Fluch) = Uncut, Deutsch/Englisch (die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen), gute Bild- und Tonqualität. Den Film gibt es in Deutschland inzwischen auch auf Blu-Ray.

Mittwoch, 13. Mai 2026

Stadt des Bösen

Stadt des Bösen

Inhalt:

«Der gewaltige Kampf zwischen Gut und Böse, von dem Barker in «Jenseits des Bösen» erzählt, ist aufs neue entbrannt. Schauplatz der furchtbaren Konfrontation mit den Mächten der Finsternis ist Everville, ein geheimnisvoller Ort der Magie und der Mysterien, wo Vergangenheit, Gegenwart und Traumwelt auf wunderbare Weise ineinander verschmelzen. Everville öffnet die Türen zu einer neuen Realität, die voll phantastischer Möglichkeiten ist - ein Reich der Mythen und Abenteuer, der Schrecken und Visionen.»

Meine Meinung:

Jenseits des Bösen war einer der besten Romane, welchen ich in den letzten Monaten gelesen habe. Umso schöner war es, als ich sah, dass es eine Fortsetzung namens Stadt des Bösen gab. Dieses begann ich kurz vor meinem Trip nach London zu lesen und habe ich nun vorletzte Nacht auf der Arbeit (ich arbeite als Nachtwache) beendet. Stadt des Bösen hat mir genauso gut gefallen wie der Vorgänger. Da die Figuren bekannt sind, wirkte das Lesen wie ein Klassentreffen mit alten Bekannten. Es kommen jedoch auch neue Figuren dazu.

Austragungspunkt der neuen Geschichte ist die Stadt Everville (übrigens auch der Originalname des Romans). Der Roman beginnt fesselnd. Der Inhalt ist spannend. Als Leser fiebert man den diversen Parteien mit. Der Inhalt ist sehr phantastisch. Es geht erneut um die Magie, die Kunst und die Essenz. Es wird diesmal mehr Zeit in der Essenz verbracht als im ersten Roman. Ich mag Kleinstadt-Settings und obwohl der Film auch andere Orte beleuchtet, findet die Mehrheit der Handlung ist der Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, statt. Und das mag ich. Zudem bekommt die Figur Harry D'Amour auch mehr Zeit eingeräumt (der ist in Lord of Illusions die Hauptfigur = motiviert, den Film aufzufrischen).

Die neuen Figuren sind auch sympathisch. So auch die neuen Bösewichte. Zudem werden einige Geheimnisse gelüftet, die ich so nicht erwartet hätte. Der Roman, die Beschreibungen der Kreaturen und/oder der zwei Welten ist sehr fantasievoll. Wer solche magischen «Märchen» mag, kommt mit Stadt des Bösen voll auf seine Kosten. Der Roman endet zwar mit einem Art Happy End, aber auch offen. Diverse Schicksale sind ungeklärt und der Kampf von Gut gegen Böse ist definitiv noch nicht zu Ende erzählt. Clive Barker sieht sein Werk als Trilogie an. Der dritte Band ist leider noch nicht geschrieben, und das obwohl Stadt des Bösen nun schon ca. 30 Jahre alt ist. Der Roman hat mich auch motiviert, Barkers Gewebte Welt aufzufrischen. Das habe ich letzte Nacht zu lesen begonnen und freue mich, erneut in eine märchenhafte Fantasywelt eintauchen zu können!

Fazit: Lesenswert!

Infos:

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 779

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Clive Barker

Erschienen: 2. Auflage 1995 (Deutsche Erstausgabe)

Dienstag, 21. April 2026

Normal

Normal

Story:

Ulysses (Bob Odenkirk) wird vorübergehend Sheriff in der Kleinstadt Normal. Dumm nur, als in dem ansonsten ruhigen Örtchen später nach einem Raubüberfall die Hölle los ist…

Meine Meinung:

Als ich im Kino den Trailer zu Normal sah, war ich überrascht. Ich hörte zuvor noch nie von diesem Film. Ich sah keine Plakate, keine Ankündigungen auf Social Media und auch in dem einzigen Forum, in welchem ich noch etwas aktiv bin, las ich nichts über Normal. Der Film kam wie aus dem Nichts.

Ich hatte aufgrund zwei Dingen, die ich im Trailer sah, Freude. Zum einen an Bob Odenkirk, der hier nach Nobody 2 in einer neuen Actionrolle zu sehen ist (und das noch mit einem Schnauz). Ich kenne von Bob Odenkirk nur Nobody und dessen Fortsetzung. Und Nobody finde ich nach wie vor super. Das zweite was mir sofort gefiel, waren starke Fargo Vibes. Davon liebe ich die Serie (vor allem die ersten vier Staffeln). Das Setting von Normal (friedliche Kleinstadt, verschneite Bilder und Landschaften) hat mich sofort gepackt

Der Film von Ben Wheatley (In the Earth, Kill List) ist relativ unterhaltsam und bietet einige Twists, die ich so nicht erwartet hätte. Der Film war hier und da auch blutiger als erwartet und es gab innovative Tötungen à la Final Destination zu sehen. Die Actionszenen bestehen mehrheitlich aus Schiessereien. Die waren für meinen Geschmack zu rasant und zu sehr à la John Wick inszeniert. Es gab auch einige Explosionen und ein bis zwei Kampfszenen.

Bob Odenkirk und der trockene Kleinstadthumor haben mir gefallen. Auch das Setting sowie der Start in den Film. Wenn der Song Paranoid von Black Sabbath als japanische Variante im Vorspann auf der Kinoleinwand zu hören ist, ist das schon eine sehr coole Nummer (der Film beginnt bei den Yakuza in Japan = Klischee-Bösewichte, leider im Film nicht ganz ernst zu nehmend).

Bei dem Humor, es handelt sich um eine Actionkomödie, zündete nicht jeder Gag. Auf der anderen Seite gab es auch kein Kinopublikum, welches für Stimmung gesorgt hat. Ganze zwei Menschen waren in der Vorstellung. Wo der Film schwächelt sind viele der anderen Haupt- und Nebenfiguren sowie einige Drehbuchentscheidungen, die zu nichts führen. Und schlimm war der CGI-Elch. Billige CGI-Tiere gehen für meinen Geschmack gar nicht.

Fazit: Okay für einen langweiligen Abend, aber leider nicht auf dem Niveau von Nobody!

Infos:

O: Normal

USA, Kanada 2025

R: Ben Wheatley

D: Bob Odenkirk, Lena Headey, Henry Winkler, Brendan Fletcher, Summer H. Howell, Jess McLeod

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 20.04.26

Fassungen: In Bern im Originalton mit deutschen Untertiteln und Uncut im Kino gesehen (ab 18 Jahren). Soll am 31.07.26 in Deutschland auf Blu-Ray und Co. erscheinen.

Samstag, 4. April 2026

Blutige Nachrichten

Blutige Nachrichten

Inhalt:

«Vier neue Kurzromane von Stephen King.

Als Detective Ralph Anderson den Umschlag öffnet, findet er einen USB-Stick mit der Aufschrift Blutige Nachrichten, offenbar eine Anspielung auf die Journalistenregel, dass blutige Nachrichten sich gut verkaufen. Darauf gespeichert ist ein Audiobericht von Holly Gibney. Sie klingt atemlos.

Ich habe mein Bestes getan, Ralph, nur reicht das vielleicht nicht. Trotz meiner ganzen Planung besteht die Chance, dass ich die Sache nicht überlebe. Falls ich sterbe und du fortführen willst, was ich begonnen habe, pass bitte auf. Du hast Frau und Sohn.»

Meine Meinung:

Blutige Nachrichten von Stephen King (Im Kabinett des Todes, Menschenjagd, Stark - The Dark Half) präsentiert vier neue Kurzgeschichten. Zwei davon wurden mittlerweile verfilmt (The Lift of Chuck als Kinofilm und Mr. Harrigans Telefon als Netflix-Serie).  Ich kaufte den Roman vor allem wegen der titelgebenden Story Blutige Nachrichten, da es hier ein wiedersehen mit Holly gibt. Holly ist eine fiktive Figur, die Stephen King ans Herz gewaschen ist.

Daraus resultierten die Romane Mr. Mercedes, Holly sowie Der Outsider inklusive sehenswerter TV-Serien (zumindest die 1. Staffel von Mr. Mercedes war toll und The Outsider war ebenfalls klasse). Irritierend war, dass Holly in der Outsider TV-Serie schwarz war, während sie in Mr. Mercedes weiss war. Zumindest nach dem Lesen von Blutige Nachrichten kann gesagt werden, dass Hollys Hautfarbe definitiv weiss ist. Der Roman als ganzes hat mich eher enttäuscht.

Das lag vor allem an den ersten zwei Geschichten.  Mr. Harrigans Telefon fand ich langweilig, repetitiv und nervend. Da werde ich mir auch sicher die TV-Serie nie ansehen. Auch die zweite Episode fand ich schwach. Zwar fängt die mysteriös und auf eine Art und Weise auch spannend an, aber Antworten gibt es nie. Also auch keine wirkliche Auflösung. Und da ich keine Person bin, die gerne das Tanzbein schwingt, empfand ich die viele Tanz-Passagen als uninteressant. Die Story war nicht ganz so schwach wie Mr. Harrigans Telefon, aber ich war froh, als sie zu Ende war.

Blutige Nachrichten war die beste der vier Geschichten. Ich fühlte mich an ein Klassentreffen erinnert und die Figuren bedürften kleine lange Einleitung. Natürlich gibt es Links und Querverweise zu Der Outsider und Mr. Mercedes. Die beiden Romane sollten zuerst gelesen werden. Dann Blutige Nachrichten und als letztes Holly. Einige der familiendramatischen Inhalte hätten etwas gestrafft werden können wie auch einige politische Seitenhiebe seitens Stephen Kings (in der er seine persönliche, politische Meinung einbringt). Aber abgesehen davon war das gradlinige, solide und fesselnde Krimi-Unterhaltung mit Figuren, die dem Leser bereits zuvor ans Herz gewachsen sind.

Die letzte Geschichte namens Ratte war dann auch gut. Die war spannend, kurzweilig und amüsant. Zwar bleiben danach Raum für Interpretationen (King geht im Nachtwort u.a. drauf ein), dennoch habe ich diese Geschichte am schnellsten gelesen (zwei lange Zugfahrten). Blutige Nachrichten nahm von den Seitenzahlen am meisten Platz ein. Von den vier Geschichten Mr. Harrigans Telefon, Chucks Leben, Blutige Nachrichten sowie Ratte sind zumindest die zwei letzten lesenswert. Wobei das noch immer Geschmackssache ist…

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 573

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Stephen King

Erschienen: 2. Auflage 08/2021

Dienstag, 10. März 2026

Litan

 

Litan

Story:

Nora (Marie-José Nat) träumt, dass ihr Freund Jock (Jean-Pierre Mocky) stirbt. Beide befinden sich in der Kleinstadt Litan, in welcher aktuell ein Fest zu Ehren der Toten gefeiert wird. Nach ihrem Alptraum macht sich Nora auf die Suche nach Jock. Doch mysteriöse Vorkommnisse erschweren es Nora, zu Jock zu gelangen…

Meine Meinung:

Litan ist der nächste Film aus der All the Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2 Box von Severin Films. Eine französische Produktion aus den frühen 80ern. Ich war skeptisch, da ich das Plakat des Filmes nicht speziell mag (Trommel und Flöten spielende Gestalten). Daher habe ich nichts erwartet, was immer gut ist, da dann keine falschen Erwartungen und ich mich ggf. auch positiv überraschen lassen kann. Der Plot hörte sich simpel, aber interessant an.

Litan hat mir gut gefallen. Ich wurde in der Tat positiv überrascht und damit reiht sich Litan zu anderen sehenswerten Filmen aus der Box (Demon, Nang Nak, Born of Fire, The Enchanted, Bakeneko: A Vengeful Spirit, Sundelbolong) dazu. Der Film hat eine ganz spezielle, surreale Atmosphäre. Viel Nebel, wunderschöne, stimmungsvolle Bilder. Die Kleinstadt hat Charme. Die Settings sind toll gewählt. Der Film ist zwar nicht gruselig, aber schräg, komisch und auch schwarzhumorig. Twin Peaks Vibes trifft es für meinen Geschmack gut.

Die mir unbekannten Darsteller haben einen tollen Job gemacht. Jean-Pierre Mocky, einer der Hauptdarsteller, war ausserdem auch der Regisseur des Filmes. So hatte er volle Kontrolle über das Produkt. Der Film und Verlauf wirken wie ein Fiebertraum. Am Ende reagieren Anarchie, Chaos und Wahnsinn. Es gibt auch Mad Scientist Motive und am Ende ist es wahrscheinlich simpler, als gedacht (die Frage, was nach dem Tod kommt). Quasi die harmlosere (auch wenn es diverse blutige Szenen und Morde gibt) aber auch bessere Variante von Martyrs.

Fazit: Sehenswert abgedreht!

Infos:

O: Litan

Frankreich 1982

R: Jean-Pierre Mocky

D: Jean-Pierre Mocky, Marie-José Nat, Nino Ferrer, Marisa Muxen, Bill Dunn, Georges Wod

Laufzeit der US-Blu: Ca. 88 Min.

Gesehen am: 10.03.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (All the Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2) = O-Ton Franz. mit englischen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut. Als Bonus gibt es u.a. ein Archiv-Making-Of. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: März 2026).

Dienstag, 17. Februar 2026

Jenseits des Bösen

Jenseits des Bösen

Inhalt:

Randolph Jaffe (später der Jaff genannt) arbeitet in einem Postzentrum und kommt einer mysteriösen, möglichen Verschwörung um einen Geheimkult und einem magischen Geheimnis «die Kunst» betreffend, auf die Spur. Er tut sich mit dem Wissenschaftler Richard Fletcher zusammen. Dieser erschafft den Nuncio, der beide verändert. Randolph Jaffe will mit der Macht des Nuncio Böses bewirken, während sich Fletcher ihm entgegenstellt. Ein Kampf folgt, dessen Fortsetzung in der Stadt Palomo Grove und mit den Kindern von Flechter und Jaffe weitergeführt wird…

Meine Meinung:

Jenseits vom Bösen, dessen Originaltitel The Great and Secret Show lautet, wurde mir von einem Freund empfohlen.  Ich war erstaunt, dass der Roman von Clive Barker (Die Bücher des Blutes IV-VI, Cabal, Gewebte Welt, Hellraiser, Nightbreed, Die Bücher des Blutes I-III) nicht mehr erhältlich war d.h. nach Veröffentlichung im Januar 1990 erfolgte später keine neue deutschsprachige Auflage. Das ist schon speziell. Speziell ist auch, dass der Roman, zumindest in der deutschsprachigen Ausgabe, keine Zusammenfassung bzw. Inhaltsangabe bietet. So wusste ich gar nicht, um was es bei diesem Roman ging.

Ich begann daher voller Überraschung mit dem Lesen. Und ähnlich wie Clive Barkers Gewebte Welt ist Jenseits des Bösen ein absolut komplexes Werk voller fantastischer Inhalte, welches sich über mehrere Jahrzehnte und Welten und mit einer grossen Anzahl von Figuren befasst. Das macht das Lesen, vor allem zu Beginn, nicht immer leicht verständlich, da der Leser bei der Sache sein muss. Es lohnt sich auch, keine grösseren Pausen beim Lesen einzulegen und sich auf dem Plot zu fokussieren. Es nach einer gewissen Zeit, kristallisiert sich mehr und mehr eine Art Haupthandlung heraus.

Ich fand den Inhalt absolut faszinierend, fesselnd, episch, märchen- und fantasievoll. Für mich stellt Jenseits des Bösen zusammen mit Gewebte Welt die bisher beste Arbeit von Clive Barker dar, welche ich bis dahin gelesen habe. Auch besser als seine Werke, die später verfilmt wurden (z.B. Cabal oder Hellraiser). Letztere finde ich sogar auf eine Art und Weise, zumindest als Romane, überbewertet. Da fand ich die Filme schon immer besser, vor allem Hellraiser. Jenseits des Bösen ist packend und lohnt sich, entdeckt zu werden. Es lohnt sich, dran zu bleiben und nicht entgeistert aufzuhören, nur weil der Inhalt sonderbar, komplex und vielleicht zuerst kompliziert anmutet.

Was ich erst nach dem Lesen erfuhr ist die Tatsache, dass es sich bei Jenseits des Bösen um den ersten Band der «Buch der Künste» Trilogie handelt. Dessen Fortsetzung habe ich soeben bestellt. Der dritte und letzte Band hingegen ist noch nicht geschrieben. So freue ich mich auf die Fortsetzung. Ob diese den hohen Qualitäts-Standard weiterführen wird? Es bleibt zu hoffen! Clive Barker Fans sollten sich Jenseits des Bösen unbedingt auf ihre Wunschliste setzen! Es lohnt sich!

Gefolgt von: Stadt des Bösen

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 713 Seiten

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Clive Barker

Erschienen: 01.01.90 (Deutsche 1. Auflage) (Das Original erschien 1989).

Montag, 22. Dezember 2025

Eddington Review

 

Eddington

Story:

Mai 2020 Eddington, eine Kleinstadt in New Mexico:

Sheriff Joe Cross (Joaquin Phoenix) hält nicht viel von der aktuellen Covid-Pandemie. Er und der Bürgermeister Ted Garcia (Pedro Pascal) geraten sich mehrfach in die Haare. Inmitten von Chaos und diversen Herausforderungen (Traumata von Joes Ehefrau, Covid-Pandemie, Ausschreitungen im Zuge nach Black Lives Matter Bewegungen, Social Media, Verschwörungstheorien, Eifersucht unter Jugendlichen) stellt sich Joe zur Wahl zum Bürgermeister und zieht so den Zorn von Bürgermeister Ted Garcia auf sich…

Meine Meinung:

Eddington ist die neuste Arbeit von Ari Aster (Midsommar, Hereditary) und eine weitere A24 Produktion (Bring Her Back, Heretic, Love Lies Bleeding). Ich war seit der ersten Meldung und dem ersten Trailer gespannt. Ari Aster arbeitet hier nach Beau Is Afraid erneut mit Joaquin Phoenix zusammen. Mir gefiel der Einbezug von realen Ereignissen, die Kleinstadtstimmung sowie das New Mexico-Setting. Erfrischend und mit Western Vibes. 

Den Film fand ich trotz seiner stolzen Laufzeit von ca. 150 Minuten als nicht langweilig. Jedoch ist es ein Film, der wohl bei der nächsten Sichtung Längen aufweisen wird. Der Plot hat mich gefesselt, unterhalten, amüsiert und bei Laune gehalten. Wie in der Inhaltsangabe erwähnt werden diverse reale Ereignisse grotesk, satirisch und nicht vorhersehbar in den Plot geflochten. Regisseur Ari Aster bezieht dabei keine klare Stellung, sondern gibt sich neutral. Der Film ist von allen Beteiligten stark gespielt.

Der Film hat Western Vibes, aber ist zugleich auch bitterböse Satire und schwarzer Humor vermischt mit dramatischen Momenten und harten Action-Momenten (blutige Shoot-Outs). Am Ende stellte ich mir die Frage, was der Sinn des Filmes ist. Das letzte Viertel bzw. Ende hat mir leider nicht gefallen. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber ich fand es unpassend und das Ende an sich wenig befriedigend. Auf der anderen Seite stelle ich mir die Frage, wie der Film denn besser hätte enden können. Und darauf habe ich keine Antwort.

Fazit: Erfrischendes Kino und kein 08/15 Inhalt. Jedoch mit ärgerlichem Ende.

Infos:

O: Eddington

USA, Finnland 2025

R: Ari Aster

D: Joaquin Phoenix, Pedro Pascal, Emma Stone, Luke Grimes, Austin Butler

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 148 Min.

Gesehen am: 21.12.25

Fassungen: In Bern im Kino gesehen = Uncut, O-Ton mit deutschen Untertiteln. In Deutschland erscheint der Film von LEONINE am 06.03.26 auf Blu-Ray.

Gremlins Review



Gremlins

Story:

Billy (Zach Galligan) bekommt von seinem Vater (Hoyt Axton) ein besonderes Weihnachtsgeschenk: einen Mogwai. Ein niedliches, flauschiges und liebeswertes Haustier, welches Billy Gizmo tauft. Es gibt drei Regeln zu beachten. Leider werden diese nicht eingehalten. Die Folge ist, dass sich Gizmo vermehrt und seine Nachkömmlinge sind das Gegenteil von lieb, flauschig und niedlich. Sie beginnen, die Gegend zu terrorisieren…

Meine Meinung:

Gremlins ist ein Klassiker von Joe Dante, produziert von Jaws-Regisseur Steven Spielberg. Daher wirkt der Film auch wie Jaws, Poltergeist oder Zurück in die Zukunft. Der Fingerabdruck von Steven Spielberg ist unverkennbar. Steven Spielberg und Joe Dante haben zudem auch Änderungen am Drehbuch vorgenommen (wäre das ursprüngliche Drehbuch verfilmt geworden, wäre wohl ein R-Rated Film daraus geworden) und Spielberg hat auch einige eigene Ideen in den Film gebracht, wobei er sich nicht immer (gegen Joe Dante) durchsetzen konnte.

Ich sah Gremlins nur einmal. Das war vor zehn Jahren. Ich war dazumal ca. 30 Jahre alt. Die Fortsetzung sah ich hingegen schon als Kind/Jugendlicher öfters. Als mich der Kollege aus Zürich fragte, ob ich Gremlins in Zürich im Kino ansehen wolle, sagte ich zu. Die Sichtung fühlte sich nicht wie eine 2. Sichtung, sondern wie eine Premiere für mich an. Ich wusste nämlich seit der Sichtung vor zehn Jahren praktisch nichts mehr. Ich wusste um die Kleinstadt und um die verschneiten Bilder. Mehr blieb nicht hängen. Zu einer guten Stimmung im Kino hat der Film die 2. Sichtung bestanden.

Der Humor von Joe Dante (Piranha, Meine teuflischen Nachbarn) macht viel Spass und der Film vermag zu unterhalten. Nebst sympathischen Hauptfiguren wie Zach Galligan (Hellraiser III - Hell on Earth, Warlock: The Armageddon) oder der schnuckeligen Phoebe Cates gefallen auch bekannte Namen in Nebenrollen. So sehen wir hier Namen wie Corey Feldman (Friday the 13th: The Final Chapter), Dick Miller (Ritter der Dämonen) oder Judge Reinhold (Beverly Hills Cop Reihe). Die Schauspieler machen ihre Sache ordentlich. Der Film war spassig, unterhaltsam, kommt mit Herz und mit sensationellen Effekten daher. CGI wird das nie toppen können. Die Kreaturen-Effekte (inklusive Verwandlungen, die z.T. an Alien erinnert haben) waren der Wahnsinn. Spektakuläre Arbeit von Chris Wales (Die Fliege 1 + 2, Naked Lunch, Dragonslayer). Der Mix aus Grusel und Humor hat bestens funktioniert und andere Filmemacher liessen sich davon inspirieren (Critters-Reihe oder zuletzt in The Creeps).

Fazit: Gremlins wird seinem Klassiker-Status gerecht!

Gefolgt von: Gremlins 2

Infos:

O: Gremlins

USA 1984

R: Joe Dante

D: Zach Galligan, Phoebe Cates, Hoyt Axton, John Louie, Keye Luke, Corey Feldman, Dick Miller, Judge Reinhold

Laufzeit der CH-Kinofassung: Ca. 106 Min.

Gesehen am: 2015 / Neusichtung am: 02.12.25

Fassungen: Ich habe die deutsche DVD Zuhause. Für diese Neusichtung sah ich mir den Film jedoch mit dem Kumpel in Zürich im Kino an (Iconic Night, Christmas Edition) = Uncut, im O-Ton, keine Subs. Obwohl die Vorstellung nicht ausverkauft war, war die Stimmung im Kino sehr gut.