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Donnerstag, 9. Juli 2026

Hokum

NIFFF 2026 Spezial

Hokum

Story:

Ohm Bauman (Adam Scott) reist aus den USA nach Irland, um die Asche seiner Eltern zu verstreuen und ihrem Wunsch zu entsprechen. Doch es kommt anders, als geplant…

Meine Meinung:

Damian McCarthy sorgte mit The Oddity am NIFFF 2024 für einen Erfolg. Hokum ist sein neuster Film und ich war sehr erfreut, als ich sah, dass der am diesjährigen NIFFF laufen würde da der Film keinen regulären Kinostart (in der Schweiz) haben würde. Hokum war unterhaltsam, aber irgendwie dennoch auch nichts Besonderes. 100% überzeugt hat mich der Film nicht. Vielleicht hatte ich einfach auch zu viele oder zu hohe Erwartungen.

Auf der anderen Seite wusste ich inhaltlich sehr wenig. Der Film geht inhaltlich in eine andere Richtung, als ich das erwartet hätte. Der Film ist ein Mix aus Krimi und Ghost-Film. Für einen Horror- und Geisterfilm muss ich jedoch bemängeln, dass ich nicht einmal erschrocken oder zusammengezuckt bin. Trotz einiger Jump-Scares und/oder dem Versuch, Spannung durch Bilder und Setting zu generieren. Das war schon etwas enttäuschend. Ich denke, in der Hinsicht hatte The Oddity die Nase vorn. Der Mix des Plots war zwar etwas erfrischend, auf der anderen Seite auch relativ unglaubwürdig.

Dazu kommt, dass der Film auch eine Komödie ist. Es gibt viel zu lachen und der Film war in der Hinsicht auch oft zu lustig, um dann auch wirklich gruselig oder unheimlich zu sein, auch wenn andere Kinobesucher durchaus erschrocken sind. Ich bin da wohl einfach schon abgestumpft. Der Film ist gut gespielt, aber die männliche Hauptfigur, gespielt von Adam Scott (Hellraiser: Bloodline, The Monkey), war mit oft nicht sonderlich sympathisch. Das Finale fand ich auch enttäuschend, im Keller gab es mir dann doch auch zu viele CGI-Fratzen und die unbeantworteten Fragen störten mich diesmal. Aber unterhaltsam war Hokum auf jeden Fall.

Fazit: Horrorfans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Hokum

Irland, Vereinigte Arabische Emirate, USA 2026

R: Damian McCarthy

D: Adam Scott, Peter Coonan, David Wilmot

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 107 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

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