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Sonntag, 10. Oktober 2021

Curse of the Zombi Review


Horroktober 2021

 

Curse of the Zombi

Story:

Peter (Peter) besucht zusammen mit den beiden Hong Kong Chinesen Terrance (Lau Siu-Kwan) und Ching (Tsang Siu-Yin) Thailand. Das Ziel der Archäologen sind Ausgrabungen im thailändischen Busch. Dazu besucht das Trio das Dorf in welchem Peters Cousine Anna (Anna) lebt. Diese hilft dem Trio gerne und verguckt sich in Terrance, was dem Dorf-Macho Tiger (Kawee Sirikhanerut) nicht in den Kram passt. Dieser lässt mit Hilfe von schwarzer Magie einen Zombi auferstehen um seine Konkurrenz aus dem Weg zu räumen…

Meine Meinung:

Curse of the Zombi ist leider ein wenig empfehlenswerter «Horrorfilm» aus Hong Kong, der scheinbar in Thailand gedreht wurde. Die Sichtung lohnt eigentlich nicht und den Titel kann man, auch als Horrorfan, getrost vergessen. Kein Titel den man kennen müsse. Curse of the Zombi macht zwar nicht alles falsch, aber Highlights sind rar gesät.

Vor allem der Beginn des Filmes ist unendlich langweilig. Es passiert kaum etwas. Die trifft vor allem auf die ersten 40-50 Minuten zu. In der letzten halben Stunde wird es zwar weniger langweilig, aber dieser Umstand kann den Film nicht retten, aus der Sammlung entsorgt zu werden. Nebst den Längen passiert, wie gesagt, zu wenig.

Magie und Zauber-Szenen inklusive schwarzer Magie gibt es wenig. Der Zombie sieht billig aus, praktisch ohne jegliches Make-Up. Ich fühlte mich an den Kannibalen aus dem Jess Franco Film Devil Hunter erinnert. Die Martial Arts Einlagen in Curse of the Zombi sind okay, werden aber durch die billige Umgebung, Geräuschkulisse und den Humor zerstört. Zudem wirken die Szenen wie ein Fremdkörper. Der Härtegrad ist sehr gering (die 7/10 Punkte Härtegrad im Buch Die Angst sitzt neben dir kann ich nicht nachvollziehen).

Zudem waren einige der Hauptfiguren sehr unsympathisch und wenig gut in ihrer Darstellung, so z.B. Bösewicht Tiger. Peter sah aus wie Tai Bo und überzeugt haben eigentlich nur der Vater von Tiger und die Mädels Anna und Tsang Siu-Yin. Es gibt zweimal ekligen Tiersnuff zu sehen (eine kleine Eidechse und grosse Würmer/Maden werde bei lebendigem Leibe von den Bösewichten zwecks schwarzer Magie gegessen). Nebst diesen «Highlights» inklusive der Kung-Fu-Szenen und dem exotischen Thai. Setting überzeugte vor allem die geklaute Musik aus Filmen wie Hellraiser, Halloween oder Predator.

Fazit: Stinklangweilig und nicht zu empfehlen!

Infos:

O: Shi jiang

HK 1991

R: Lee Ho

D: Peter, Anna, Lau Siu-Kwan, Tsang Siu-Yin, Kawee Sirikhanerut, Ma On

Laufzeit der HK-VCD: 44:15 Min. (VCD Nr. 1) & 33:22 Min. (VCD Nr. 2)

Gesehen am: März 2008 / Neusichtung am: Okt. 2021

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Wing Artist Entertainment vor = Uncut (wahrscheinlich), Canto/Mandarin, durchschnittliche, unscharfe Bildqualität, englische Subs (wenn weisser Hintergrund schwer zu lesen). Manko: neues Cover, welches mit dem Film nichts zu tun hat und den Film quasi als «neuen, modernen» Film verkaufen möchte. Schade. Es gibt eine weitere VCD von Worldtrade wie auch ein VHS / LD von Universe.