Ich schlief schlecht. Da ich Freitag bis Samstag für meine Verhältnisse lang geschlafen habe, war ich nun abends nicht müde. Ich schlief am Ende zwischen vier bis fünf Stunden (und wurde noch von einer Mücke angegriffen, die ich aber schnell abwehren konnte) und stand bereits um 07.00 Uhr auf. Theoretisch hätte ich noch länger schlafen können (ich würde das Haus erst um 10.15 Uhr verlassen), aber ich habe gerne Zeit am Morgen und mag es nicht stressig. Ich ass extra nichts, da ich heute am Mittag in Neuchatel mit dem Kumpel aus Zürich essen gehen würde. Wie bereits gestern gab es von Bern keine Direktverbindung nach Neuchatel. Nun wusste ich aber Bescheid. Mir gelang es sogar, ungeplant, auf eine frühere Zugverbindung, so dass ich bereits um ca. 11.30 Uhr in Neuchatel ankam, statt um 12.00 Uhr. Am Bahnhof stand ich in eine Pfütze und rutschte in dieser fast aus. Ich weiss nicht, was es war, wahrscheinlich nur Wasser (da nicht klebrig, im Geruch neutral). Dennoch ging ich draussen (Brunnen) meine Wade und später auf einem WC meine Hand noch mit Seife waschen.
Ich holte den Kumpel vom Hotel ab, welches er sehr lobt. Ich
denke, wenn ich in Zukunft auch Mal wieder vor Ort in Neuchatel verweilen
würde, dann auch in dem Hotel (= Hotel Beaulac) wie er. Unsere ersten Filme
würden heute um 16.45 Uhr starten. Spät. Wir hatten zum Start unterschiedliche
Filme. Wir liefen fiel (am Ende über 10'000 Schritte) und sahen uns mögliche
Restaurant-Optionen an. Denn wir hatten mehrere Stunden Zeit. Ich zeigte ihm
Gegenden, die er von Neuchatel noch nicht kannte. Er war inzwischen wieder sehr
sonnig und warm. Toll. Wir entschieden uns für das Okapi Restaurant = siehe Restaurant Bericht. Danach suchten wir einen Geld Automaten, da ich gezahlt
hatte (Vorschlag des Kumpels) damit mir der Kollege das Geld zurückgeben konnte
(ich habe nicht mehr viel für den Monat). Danach liefen wir über eine neue
Route zum Bahnhof, wo wir uns mit kalten Getränken und ich auch mit einem
Sandwich eindeckte. Das Sandwich sollte als Abendessen, wenn ich abends wieder
nach Bern fuhr, fungieren. Nach den zwei Desserts und nachdem ich am Bahnhof
Neuchatel noch viel trank (Red Bull ohne Zucker, Café Latte) war mir fast etwas
schlecht. Im Gegensatz zu gestern hatte ich in einer kurzen Zeitspanne sehr
viel gegessen und getrunken.
Danach gingen wir am Nachmittag noch ins Les Brasseurs etwas kaltes Trinken. Und ich nahm dort meine 3. Crème Brulée. Die war ebenfalls sehr fein, aber danach wurde mir wirklich kurz schlecht. Auch das Cola füllte mich gut ab. Aber nach ca. 10-15 Min. besserte es sich wieder. Vor dem ersten Film ging der Kumpel noch kurz ins Hotel, während ich noch etwas im Les Brasseurs blieb. Mich zog es danach noch kurz an den See, ehe mein erster Film startete. Ghost in the Cell war total ausverkauft. Am Wochenende muss damit am NIFFF gerechnet werden. Das Kino war sehr warm, da kein Klimaanlagengebrauch. Ich hatte schon etwas Mühe im Kino. Mit der Wärme und mit dem Sitzen. Zudem kamen erneut diverse unappetitliche Gerüche auf. Danach hetzte ich gleich in die nächste Vorstellung. The Furious. Da gab es Probleme mit dem Ticket, aber als sie es nochmals probierte (auf meine Aufforderung hin, sie wollte mich an die Kasse schicken), ging es. Der Kumpel war bereits im Kino und hielt Plätze frei. Die Vorstellung war total ausverkauft. Es war kühler, aber mein Gesäss tat weh und es war eine mühsame Sichtung. Der Film hat mich leider enttäuscht, auch wenn ich da ziemlich allein dastand (viele Szenen, die während der Sichtung beklatscht wurden, haben mir nicht gefallen), auch wenn es auf Letterboxd über 70 Seiten schlechte bis mittelmässige Meinungen zum Film gibt. Ich fühlte mich «anders», was aber vollkommen okay ist. Der Vorsteller war mühsam. Kostete wertvolle Zeit, war laut meinem Kumpel auf Koks und es fand eine Versteigerung von, so wie es aussah, Postern statt.
Der Kumpel ging danach erneut ins Hotel, da er noch einen weiteren Film auf seinem Programm stehen hatte. Mich zog es zum Bahnhof, wo ich nach Hause fuhr. Es war eine andere Verbindung als gestern, so dass ich heute nicht nach Hause laufen würde. Ich hatte keinen Hunger und sah mir das Fussball-Spiel zwischen Norwegen und Brasilien an. Die Rückreise war mühsam. Eine Mutter mit zwei oder drei Kindern machte 30 Minuten Dauerlärm. Und wirklich lauten Lärm. Die Mutter liess ihre Kinder einfach machen. Ich bin einmal mehr froh, selbst keine Kinder zu haben. Danach ging es im Westside ins Tram. Dieses war total heiss und wurde scheinbar den ganzen Abend nicht klimatisiert. Auch während der Fahrt hielt es der Fahrer nicht für nötig, die Klimaanlage zu gebrauchen. Er hatte sogar das Fenster in seiner Sitzkammer geöffnet so dass alle die Musik hören konnten, welche er abspielte. Mühsam. Im Europaplatz wechselte ich dann auf den Zug und schaute mir das Fussballspiel zu Ende an (mit schönem Ende), während ich bereits die zwei Reviews schrieb. Das Sandwich ass ich dann erst zwischen 00.00-01.00 Uhr, ehe es mich um ca. 01.20 Uhr ins Bett zog. Zwar würde bald noch England - Mexiko gezeigt werden (02.00 Uhr), aber darauf hatte ich dann trotzdem keine Lust mehr.
Diese Nacht schlief ich länger. Um 09.30 Uhr hiess es
aufstehen und noch letzte Berichte fertig schreiben. Dann musste ich unbedingt
noch kurz einkaufen gehen (Kaffeerahm) und die Katzenkisten machen. Heute war
es heisser als in den letzten Tagen, das merkte ich bereits auf dem Weg zum
Einkaufen. Heute könnte es sein, dass ich auf Regisseur Quarxx treffen würde.
Dessen Film (The Ones Who Grieve) wird heute gezeigt. Er wird, wenn ich nicht
irre, drei Tage vor Ort sein. So suchte ich die französische Blu-Ray von All
the Gods in the Sky und die Stifte zum Signieren (bis ich die gefunden hatte…).
Packte ich Mal vorsichtshalber ein. Ich machte mich auf den Weg und ich sollte
um ca. 16.00 Uhr in Neuchatel sein (der erste Film würde um 17.00 Uhr starten).
Ich war jedoch erneut 30 Min. früher in Neuchatel.
Dort musste ich am Bahnhof erstmal etwas zu Essen und
Trinken kaufen. Ein Schokoladenriegel war das Erste, was ich um ca. 15.30 Uhr
heute ass. Danach ging ich in die Passage schauen, ob ich Quarxx sehen würde.
Angeblich stellt er nur heute seinen Film vor, auch wenn dieser noch ein
zweites Mal gezeigt würde. Ich sah keinen Quarxx. Also ging ich noch an den
See. Der erste Film lief leider wieder im Kino Studio. Ich wurde müde, aber das
besserte sich mit dem Verlauf des Filmes (Hen Vorstellung). Und dann das: die haben
das Kino, obwohl nicht ausverkauft wie am Wochenende, tatsächlich Mal gekühlt! Auch
vor der Vorstellung von The Ones Who Grieve sah ich Regisseur Quarxx nicht.
Erst auf der Bühne, als er den Film vorstellte. Er macht einen leicht nervösen,
aber auch schrillen Eindruck. Er sah den Film auch komplett an und danach gab
es wohl noch ein Q&A. Danach hatte ich aber keine Lust zu warten, sondern
wollte nach Hause. Ich war müde und so wichtig war mir ein Autogramm von Quarxx
jetzt nicht, dass ich extra (z.B. draussen vor dem Kino) warten wollte. Um
22.00 Uhr hiess es ab nach Hause. Ich schaute mir noch Fussball an (Portugal
gegen Spanien = ziemlicher Grottenkick) und musste im Zug zweimal den Platz
wechseln, da ich von einer ekligen Fliege attackiert wurde. Statt bis nach Bern
zu fahren und dort lange am Bahnhof zu warten, lief ich heute vom Westside im
Dunkeln nach Hause (30 Min.). Trotz falscher Schuhe und unbequemem Weg über das
Feld. So war ich ca. 20-30 Min. früher zu Hause, als wenn ich mit dem ÖV über
Bern gefahren wäre. Schade, dass die Station Riedbach regulär gar nicht bedient
wird. Das schien am Wochenende nur eine Ausnahme gewesen zu sein. Mal schauen,
ob es Verbindungen von Neuchatel nach Riedbach gibt, ggf. mit einer anderen Verbindung.
Zuhause ass ich dann noch ein zweites Sandwich da wieder Hunger habend und um
00.00 Uhr ging es ins Bett.






















































