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Dienstag, 18. Juli 2023

Krähen


Krähen 

Inhalt inklusive meiner Meinung:

 

Krähen wollte ich mit der Kollegin im Kino schauen gehen und habe es aufgrund Krankheit verpasst. In Bern lief die Dokumentation aus der Schweiz, welche über Krähen berichtet, nicht mehr. Ende Mai war ich in Zürich und siehe da: dort lief Krähen noch. Also haben wir den Kinobesuch nachgeholt und was soll ich sagen? Es lohnt sich!

 

Ich bin kein Kenner von Krähen. Ich wusste nur, dass es intelligente Tiere sind, ich mag Krähen und finde sie schön. Mein Kumpel hatte früher Mal eine Krähe. Krähen sind die einzigen Vögel, welche mich nicht nerven. Reguläres Vogelgezwitscher und- Gesang nerven mich nämlich sehr (nebst Laubbläsern), so jedoch nicht die Geräuschkulisse von Krähen. Und ich weiss, dass Krähen auch in Filmen eine wichtige Rolle spielen, so z.B. in Dario Argentos Opera oder dem Film The Crow.

 

Wer also Krähen mag, schön findet und/oder interessant, wird nur schon aufgrund des Settings Krähen mögen. Die Dokumentation stammt von Martin Schilt und es handelt sich um eine einheimische sprich Schweizer Dokumentation. Der Film startet und endet mit coolen Animationen. Auch der Abspann ist ein Genuss für Krähen-Fans. Dazwischen wird auf die Krähen eingegangen. Es geht nicht primär um die Krähen selbst, sondern wie diese auf uns Menschen reagieren und sich anpassen.

 

Die Evaluation (Krähen werden die Menschen sicher überleben) und deren kognitiven Stärken werden anhand von spannenden und eindrücklichen Beispielen gefilmt, erklärt und studiert. Dabei kommen diverse Profis, Wissenschaftler und Forscher zu Wort und es wurde in unterschiedlichen Ländern gedreht, u.a. in den USA, Indien (Müllberge) aber auch Japan. Dabei gibt es viele wunderschöne Aufnahmen aus besagten Ländern zu sehen. Allgemein gibt es tolle Naturkulissen und Aufnahmen zu bestaunen. Und sie zeigen, wie in jedem Land mit Krähen umgegangen wird. Selbstverständlich packen die Japaner gewisse Probleme am besten an, da disziplinierter.

 

Fazit: Krähen ist unterhaltsam, schön, lustig & interessant!

 

Infos:

 

O: Crows

 

Schweiz 2021

 

R: Martin Schilt

 

D: -

 

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 90 Min.

 

Gesehen am: 24.05.23

 

Fassungen: Im Schweizer Kino gesehen im O-Ton (diverse Sprachen mit deutschen Subs). Ob die Doku einmal auf DVD/Blu-Ray erscheinen wird (oder Stream?) ist mir nicht bekannt.

Sonntag, 2. Oktober 2022

Mad Heidi Review

 
ZFF 2022

Mad Heidi

Story:

 

Heidi (Alice Lucy) sinnt auf Rache am Regime des Käse-Diktators President Meili (Casper Van Dien) und seinen Schergen (u.a. Max Rüdlinger, Katja Kolm, Rebecca Dyson-Smith, Pascal Ulli) aufgrund des Todes ihres geliebten Goat Peter (Kel Matsena)…

 

Meine Meinung:

 

Wenn ich ans Schweizer Horror-Kino denke, ist da mit Ausnahme von Jess Franco/Erwin C. Dietrich (z.B. Jack the Ripper), dem legendären Blutgeil (den ich nie gesehen habe) und ein-zwei kommerziellen Werken (Sennentuntschi) nichts vorhanden, was erwähnt werden muss. Kein Wunder, denn die Geldförderungsmaschinerie unterstütz solchen "Schund" i.d.R. nicht und in der Schweiz kann der Horrorfilm-Fan und Konsument "dank" dem schwammigen Paragraphen Art. 135 willkürlich angezeigt werden (für Erwerb und/oder Besitz von "verbotener Gewaltdarstellung").

 

Umso erfreulicher ist es, dass ausgerechnet zwei Schweizer Regisseure (Johannes Hartmann, Sandro Klopfstein) nach Crowdfunding und ohne Einbezug eines Studios und mit Hilfe von Fans einen Schweizer Exploitation-Film von Film-Fans für Film-Fans auf die Beine gestellt haben. Dafür nahm man sich dem legendären Heidi-Thema an und bediente sich bei der Exploitation-Umsetzung an vielen Exploitation-Klassikern und grossen (US)Vorbildern. Und überraschend: das SRF hat den Film dann am Ende doch auch (finanziell?) unterstützt!

 

Ich fühlte mich an aufgrund diverser Szenen an Filme wie Kill Bill: Vol. 2, Django, Gladiator, Starship Troopers, Ilsa, She Wolf of the SS, Female Prisoner #701: Scorpion, Frauengefängnis oder Escape from New York erinnert. Der Cast ist auch international angesiedelt: Alice Lucy (aus London) spielt Heidi (erste Hauptrolle), Schweizer Star Max Rüdlinger die rechte Hand vom Diktator, Katja Kolm ist Ilsa Verschnitt Fräulein Rottweiler, David Schofield (Gladiator) spielt Heidis Grossvater (oder war es der Onkel?) und Casper Van Dien spielt den Diktator. Daneben gibt es noch Gastauftritte der Künstlerin Milo Moiré oder dem teilweise wenig beliebten Booklet-Schreiber Nando Rohner (Cameo). Der Blutgehalt ist deutlich kleiner, als erwartet. Der Film ist mehr Komödie als Splatterfilm. Für einen Teil der Effekte (die blutigen) zeichnete sich der Programmdirektor des BRUGGGORE Horror Movie Festival (Daniel Steffen) verantwortlich.

 

Der Film, der ein kleines Budget und nur ein kleines Zeit Fenster zum Drehen bot (27 Tage), wurde u.a. in Bern und Wallis gedreht. Mad Heidi präsentiert schöne Bilder aus der Schweizer Natur. Der Film ist ein Mix aus schwarzer Komödie/Satire, Exploitation und Fake-Grindhouse. Der Film war allgemein besser und professioneller als erwartet. Man merkt, dass dies ein Film von Film-Fans für Film-Fans ist. Für das Budget darf man mit dem Endergebnis zufrieden sein. Vor allem war der Film eines: sehr unterhaltsam! Schweizer Klischees und Stereotypen (Käse, Uhren, Sackmesser, Pünktlichkeit etc.) werden amüsant parodiert und integriert!

 

Gekonnt wird eine satirische und sozialkritische "Diktatur" Story erzählt, in der Menschen mit Laktoseintoleranz gejagt und getötet werden, inklusive Verhör- und Fondue-Boarding (sehr geile Idee!) oder Mad Scientist Motive.  Die WIP-Szenen hätten noch mehr Sleaze vertragen dürfen (Rebecca Dyson-Smith als sichtbar lasziv lesbische Wärterin hätte mehr Potenzial gehabt) und die Kampfszenen fand ich schwach. Zwar hat Alice Lucy Taekwondo-Erfahrung (vom 11.-19. Lebensjahr), aber aufgrund des Budgets und wenig Zeit, wurde dies wenig gekonnt in den Plot eingeflochten.

 

Ansonsten hat Alice Lucy überzeugt. Max Rüdlinger sieht man seine Erfahrung an und auch Nebenrollen waren stark besetzt (Rebecca Dyson-Smith, Katja Kolm, Katja Kolm). Das grosse Plus stellt aber Starship Troopers und Sleepy Hollow Star Casper Van Dien dar. Vom dem gabs lange Zeit keine Bilder oder laufende Videos zu seiner Rolle. Ich dachte schon, der hat nur einen Gastauftritt von ca. fünf Minuten oder so. Hauptsache grosser Name dabei. Aber Pustekuchen: der geht als durchgeknallter Diktator und einer der Hauptrollen mit viel Overacting extrem gut ab und hatte sichtlich Spass an der Rolle!

 

Fazit: Durchgeknallt, unterhaltsam, kurzweilig! Schön, einen solchen Film aus der Schweiz sehen zu dürfen!

 

Infos:

 

O: Mad Heidi

 

Schweiz 2022

 

R: Johannes Hartmann, Sandro Klopfstein

 

D: Casper Van Dien, David Schofield, Rebecca Dyson-Smith, Katja Kolm, Leon Herbert, Alice Lucy, Milo Moiré, Julia Föry, Pascal Ulli, Klemens Niklaus Trenkle, Max Rüdlinger

 

Laufzeit der ZFF-Version: Ca. 92 Min.

 

Gesehen am: ZFF 2022

 

Fassungen: Gesehen am ZFF 2022 = O-Ton, Subs, Uncut. Wird Ende Nov. 2022 regulär in die Kinos kommen (Schweiz, Deutschland, Österreich). Im Dez. 2022 wird der Film Online auf madheidi.com verfügbar sein. DVD/Blu-Ray solle gemäss Homepage ab Feb. 2023 erhältlich sein.

Montag, 8. November 2021

Shining Sex

Shining Sex

Story:

 

Eine Stripperin (Cynthia) wird von einem ausserirdischen Wesen (Evelyne Scott) und ihrem Sklaven (Raymond Hardy) als Sex- und Mörderwerkzeug missbraucht…

 

Meine Meinung:

 

Shining Sex war ein bis dato seltener Jess Franco (The Sadist of Notre Dame, A Virgin Among the Living Dead) Film da dieser bisher, zumindest nicht auf digitalem Medium, zu bekommen (u.a. gab es eine VHS in Japan) war, was Dank Severin films nun der Vergangenheit angehört. Der Film hat mir gefallen und ist nicht uninteressant.

 

Aber man muss Jess Franco und seine Arbeiten schon mögen, sich darauf einlassen können und in der richtigen Stimmung sein, damit es klappt. Shining Sex ist ein Mix aus style over substance, Erotik/Sex-Film und Science-Fiction. Ein Plot ist jedoch kaum vorhanden. Auch Dialoge sind spärlich. Der Film hat phasenweise eine ganz spezielle Atmosphäre, die, wenn man für Franco-Filme offen und zugänglich ist, in seinen Bann ziehen kann.

 

Der Film wirkt zuweilen sehr surrealistisch und wie ein langer (sexueller) Fiebertraum, der von passenden Klängen und (unscharfen) Kamerafahrten und Zooms à la Franco abgerundet wird. Fans von ihm wissen sofort, was ich meine. Die Musik hört sich teilweise experimentell an und auch der von Franco geliebte Jazz ist mehrfach zu hören. Die Musik passt gut zu den stimmungsvollen Bildern.

 

Der Film, der ganz leicht (im Entferntesten) an den neuen Film Under the Skin erinnert, wartet in den Hauptrollen mit Raymond Hardy (dazumal noch Ehemann von Lina), Evelyne Scott und einer total rasierten Lina Romay (Two Female Spies with Flowered Panties, Bahia Blanca) auf, die mehrfach Einblicke in ihre Intimzone gewährt. Jess Franco, für dessen sich Lina später von ihrem Ehemann trennen sollte, ist in einer unbedeutenden Nebenrolle zu sehen (als ein im Rollstuhl sitzendes Medium).

 

Fazit: Für Erotik-, Jess Franco- und Lina Romay Fans klar zu empfehlen!

 

Infos:

 

O: Shining Sex

 

Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz 1977

 

R: Jess Franco

 

D: Lina Romay, Jess Franco, Raymond Hardy, Evelyne Scott

 

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 106 Min.

 

Gesehen am: Ende Juli 2021

 

Fassungen: Mir lag die Region All Blu-Ray aus den USA von Severin films vor = Schuber, Uncut, Englischer Dub, restauriert.  Bild- und Tonqualität sind superb. Es gibt englische Subs und Unmengen an Extras (u.a. HC-Szenen, Interviews etc.). Es gibt keine deutsche Fassung. Eine Fassung im O-Ton mit englischen Subs ist mir nicht bekannt (Stand: Juli 2021).

Donnerstag, 2. September 2021

Die Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne Review


Mit Jess Franco am NIFFF 2008

Die Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne

Story:

 

Die 16jähig Maria (Susan Hemingway) wird von ihrer Mutter (Patrícia Leal) mehr oder weniger gezwungen, ihr Leben als Nonne in dem Serra D'Aire Konvent fortzuführen. Dort erlebt sie durch die Mother Superior (Ana Zanatti) und den Zuchtmeister (William Berger) sexuellen Missbrauch, doch niemand schenkt ihr Glauben. Im Gegenteil: man bezichtigt sie als Hexe und bald schon wird sie gefoltert, um ein Geständnis zu erzwingen…

 

Meine Meinung:

 

Die Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne ist eine der besten Arbeiten von Jess Franco (A Virgin Among the Living Dead). Dank dem Budget und den Ressourcen des Schweizers Erwin C. Dietrich konnte Jess Franco aus dem Vollen schöpfen. Dies sieht man dem Film auch an.

 

Die Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne wirkt aufwändiger und technisch besser als viele andere Franco Filme. Dies lag auch daran, dass Peter Baumgartner (Ich – Ein Groupie, Jack the Ripper) und nicht Jess Franco hinter der Kamera stand. Jess Franco und Erwin C. Dietrich haben zusammen mehrere Arbeiten realisiert (u.a. Greta – Haus ohne Männer).

 

Wer jetzt einen derben Frauenfolter-Film erhofft, wird enttäuscht werden. Es wird mehr Wert auf Story, Ausstattung & Figuren gelegt. Natürlich gibt es vor dem Finale noch die ein oder andere härtere Szene und auch genug nackte Haut, aber der Hauptfokus liegt auf dem Inhalt, dessen Verlauf und auf den Figuren, nicht auf Sex und Folterszenen.

 

Der Film ist stark gespielt. Susan Hemingway (Frauen für Zellenblock 9), William Berger (If You Meet Sartana…Prey for Your Death, Spider Labyrinth), Herbert Fux (Hexen geschändet und zur Tode gequält) und Ana Zanatti brillieren. Während Herbert Fux nur in einer Kurz-Szene zu sehen ist, überzeugt das andere Trio als Hauptfiguren.

 

Sie wirken glaubhaft, so dass auch der Plot und Umsetzung glaubhaft wirken. Susan Hemingway, Herbert Fux und William Berger arbeiteten mehrfach für Jess Franco zusammen (The Sinister Eyes of Doctor Orloff, Eugenie... the Story of her Journey into Perversion, Two Female Spies with Flowered Panties und Sinfonía erótica). Noch ein Wort zu Susan Hemingway: sie stand als minderjährige für Jess Franco vor der Kamera. Sie soll erst 16 Jahre alt geworden sein während der Dreharbeiten.

 

Da werden Erinnerungen wach an Jess Franco und seine Zusammenarbeit mit der Deutschen Katja Bienert, die auch als minderjährige bereits in Jess Franco Filmen (oder deutschen Produktionen) zu sehen war. War wohl so ein Zeit-Geist-Ding, dass dazumal auch minderjährige in erotischen Filmen mitwirkten (weitere Beispiele: die Ital. Produktion Spielen wir Liebe oder Désirée Nosbuschs Rolle in Der Fan). 

 

Susan Hemingway scheint dies nicht gestört zu haben, da sie danach noch in anderen Jess Franco Filmen mitwirkte, unter anderem sogar in zwei HC-Produktionen. Die deutsche Synchro & die Dialoge sind exzellent. Und Francos Kritik am christlichen Glauben sehe ich immer gerne. Das Ende gefiel mir auch, obwohl ein Happy End. Der Plot (mit Ausnahme des Endes) hätten genauso gut von De Sade stammen können…

 

Fazit: Für Jess Franco Fans uneingeschränkt zu empfehlen! Eine seiner besten Arbeiten!

 

Infos:

 

O: Die Liebesbriefe einer portugiesischen Nonne

 

Deutschland, Schweiz 1977

 

R: Jess Franco

 

D: Susan Hemingway, William Berger, Herbert Fux, Ana Zanatti, Patrícia Leal

 

Laufzeit der CH-DVD: Ca. 89 Min.

 

Neusichtung am: 10.06.21

 

Fassungen: Mir lag die CH-DVD von VIP vor = Uncut, O-Ton, interessante Extras (Interviews mit Erwin C. Dietrich, Jess Franco, Lina Romay und Herbert Fux). Auch die Doku zum Mastering (Kinorolle zur DVD) ist höchst interessant! Gibt es in Deutschland Uncut von Ascot auf Blu-Ray mit vielen Extras.

Freitag, 14. Februar 2020

The Untamed Review

The Untamed

Story (Achtung: SPOILER):

Alejandra (Ruth Ramos), die in der Fabrik ihrer Schwiegermutter arbeitet, hat es im Moment nicht leicht: ihr Mann Ángel (Jesús Meza) begehrt sie nicht, trinkt und lässt seine Wut an ihr aus. Gleichzeitig hat Ángel eine heimliche Affäre mit Alejandras Bruder Fabián (Eden Villavicencio). Dieser will die Affäre beenden, Ángel jedoch nicht. Als Fabián schwer verletzt aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Ángel. Der Grund ist jedoch etwas Mysteriöses, sich in einer abgelegenen Scheune nahe einem Walde aufhaltend. Verónica (Simone Bucio) kennt das Geheimnis und führt Alejandra an diesen Ort – das Leben aller ist danach nicht mehr dasselbe…

Meine Meinung (Achtung: SPOILER):

Ich wusste leider schon im Voraus Bescheid, dass es in dem mexikanischen Arthouse-Streifen The Untamed z.T. auch um ein Monster mit Tentakeln geht, welches in sexuelle Handlungen mit einbezogen wird (à la Possession von Andrzej Żuławski) – aber nicht in welchem Ausmass und wie die Szenen in die Story eingefügt wurden und zu was sie führen.

Daher war von Anfang an, auch wenn der Film sogar mit einer Nackt- und Tentakel-Szene beginnt, eine Spannung gegeben. Ich finde, auch wenn man dieses Detail kennt (Tentakel-Monster), ist der Film trotzdem spannend und mysteriös. Man wird gefesselt und es wird eine unheimlich intensive Atmosphäre geschaffen, die nichts Gutes verspricht. Eine Bedrohung und Negatives liegen permanent in der Luft. Kein Film, der Hoffnung verspricht. Diese Stimmung mochte ich sehr.

Dazu kommt das Element des Familiendramas mit viel Kritik an mexikanischer Rollenverteilung und Familienverständnis, unterdrückten (sexuellen) Wünschen und gesellschaftlichen Erwartungen. Ansonsten bin ich kein Fan solch dramatischer Klischees, aber in The Untamed wurde dies gut, glaubhaft und authentisch eingefangen. Wohl einfach, weil es kein 08/15 Hollywood-Schmarrn ist.

Teilweise liegt eine knisternde, erotische Stimmung in der Luft, auch wenn der Film deutlich weniger Nackt- und Sexszenen zeigt, als erwartet (oder befürchtet). Der Film funktioniert nur so gut, weil alle Beteiligten exzellent spielen. Inhaltlich bleibt Vieles unbeantwortet, aber so ist das halt im Arthouse Film. Man braucht keine Antworten und/oder kann selbst Antworten für sich suchen und in Szenen oder das Ende interpretieren.

Die Kameraführung und die Bilder waren eine Wucht. Der Soundtrack half mit, ein ungutes Stimmungsgefühl zu entwickeln und das Wesen mit den Tentakeln war stark getrickst! Auch in der Liebesszene. Wer gerne spezielle Filme und das Arthouse Kino mag, sollte sich den optisch schicken The Untamed nicht entgehen lassen!

Infos:

O: La Región salvaje

Mexiko, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Norwegen, Schweiz 2016

R: Amat Escalante

D: Ruth Ramos, Jesús Meza, Simone Bucio, Eden Villavicencio

Laufzeit der UK-Blu Ray: 98:17 Min.

Gesehen am: 23.11.19

Fassungen: Mir lag die UK-Blu Ray von Arrow Video vor = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden wie auch Extras und Booklet. In D lief der Film im Kino und Free-TV, aber eine DVD/Blu-Ray scheint es nicht zu geben (Stand: Nov. 2019).

Donnerstag, 6. Februar 2020

Greta – Haus ohne Männer Review

NIFFF 2015 Spezial
Greta – Haus ohne Männer

Story:

Abbie Phillips (Tania Busselier) will in einer Frauenanstalt, in der menschenunwürdige Bedingungen und Folter herrschen sollen, dem Schicksal ihrer verschwundenen Schwester (Angela Ritschard) auf den Grund gehen. Arzt Milton Arcos (Jess Franco) schickt Abbie Phillips Undercover und unter falschen Namen in die Institution, die durch harte Hand durch Greta (Dyanne Thorne) geführt wird. Demütigungen, Folter und sexuelle Orgien folgen…

Meine Meinung:

Greta – Haus ohne Männer ist einer der Jess Franco Filme, die der Spanier für den Schweizer Erwin C. Dietrich realisiert hat nebst Filmen wie Frauengefängnis oder Jack the Ripper mit Klaus Kinski und in meinen Augen einer der besseren Jess Franco (The Sadist of Notre Dame, Sinfonía erótica, Faceless, Two Female Spies with Flowered Panties, Voodoo Passion – Ruf der blonden Göttin, Dr. Orloff’s Monster, The Sinister Eyes of Doctor Orloff, The Silence of the Tomb, Night Has a Thousand Desires, Daughter of Dracula, 99 Women) Arbeiten und eine inoffizielle Fortsetzung der Ilsa Filme (Ilsa: She Wolf of the SS, Ilsa, Harem Keeper of the Oil Sheiks, Ilsa, Tigress of Siberia).

Der Film, der im Ausland auch als Ilsa Fortsetzung vermarkt wurde, wartet ähnlich wie Jack the Ripper mit einem internationalen Star auf: Jess Franco und Erwin C. Dietrich gelang es, Ilsa Darstellerin Dyanne Thorne als Lagerherrin Greta zu gewinnen – ein perfekter Schachzug, um dem Film Qualität, einen bekannten Namen und eine starke Vermarktung zu ermöglichen.

Die Story ist eine typische WIP Story und bringt alle Elemente mit sich, die sich der Fan aus so einem Film nur wünschen kann. Zwar gibt es kaum irgendwelche Effekte zu sehen, dafür viel nacktes Fleisch, Erotik, schöne Frauen und viel Schmuddel, Sleaze und perverse Ideen (die Arschleck-Szene z.B.). Auspeitschungen und Stromfolterungen dürfen natürlich ebenso wenig fehlen die lüsternen Aufseherinnen, Lesbensex und die obligatorischen Dusch-Szenen oder misslungene Fluchtversuche. 

Jess Franco, der selbst eine Rolle innehat (als guter Arzt, der die Machenschaften in der Anstalt an den Pranger stellen will), gelang das Kunststück, einen Sub-Plot und eine fast schon horrorfilmhafte Nebenhandlung zu generieren. Inhalt: Snuff-Filme. Dazu passt das fiese Ende, welches direkt aus einem Horrorfilm stammen könnte.

Dyanne Thorne, die natürlich nicht alleine im Mittelpunkt steht und sich die Bühne mit anderen Stars wie Tania Busselier, Eric Falk oder Jess Franco Geliebte Lina Romay (leider mit Kurzhaarfrisur) teilen muss, ist, wie in den Ilsa Filmen, in jeder Szene ein Genuss! Ihr zuzusehen macht Spass und es überrascht nicht, dass die Amerikaner den Film auch als «Ilsa» Film vermarktet haben, denn im Grunde genommen setzt Jess Franco auf dieselben Methoden wie die Macher der Ilsa Filme.

Fazit: Allen Jess Franco und Dyanne Thorne Fans zu empfehlen! Unbedingt in der deutschen Originalsprache schauen, macht deutlich mehr Spass und Film wird durch eine wunderbare deutsche Sprachfassung aufgewertet!

Infos:

O: Greta – Haus ohne Männer

Schweiz 1977

R: Jess Franco

D: Dyanne Thorne, Lina Romay, Tania Busselier, Eric Falk, Jess Franco, Angela Ritschard

Laufzeit der CH-DVD: 94:08 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Review überarbeitet: 06.02.20

Fassungen: Die Erstsichtung ganz früher und als mir der Film (und Jess Franco ganz allgemein) noch nicht gefielen erfolgte als Englisch Dubbed Anchor Bay DVD die schon lange nicht mehr in der Sammlung steht. Erst 2015, als ich den Film in Deutsch am NIFFF sah, änderte ich meine Meinung zum Film (und Jess Franco mochte ich inzwischen). Für die neuste Sichtung lag mir die CH DVD von VIP vor = Uncut, Deutscher O-Ton, sehr gute Bild- und Tonqualität, exklusive Extras. Film gäbe es inzwischen auch auf Blu-Ray.

Montag, 25. Februar 2019

Blood Lust Review

Blood Lust

Story:

Ein psychisch kranker und traumatisierter junger Mann (Werner Pochath) schändet auf Friedhöfen und Gruften mehrere Leichen. Niemand weiss, dass er «Mosquito» ist, der die Taten verübt. Seine Passion: das Blut seiner Opfer. Sein Ziel: seine naive, verträumte Nachbarin (Birgit Zamulo) – doch als diese in den Tod stürzt nehmen seine Triebe stark zu, so dass seine Aktionen immer riskanter werden…

Meine Meinung:

Mosquito – Der Schänder ist sehenswerte Exploitation aus der Schweiz bzw. Deutschland. Die Schweiz gilt als Herstellungsland, da der Film durch die Schweizer Firma Monarex (mit Sitz in München) produziert wurde. Aber ansonsten hat der Film mit der Schweiz nichts gemein – weder Regisseur (Marijan David Vajda), noch die Produzenten (z.T. Amerikaner) und auch nicht die Darsteller stammen aus der Schweiz (sondern Deutschland und Österreich).

Auch der Inhalt, der sich an einer deutschen Mordserie orientiert, dem Kuno Hofmann Fall («Der Vampir von Nürnberg»), hat nichts mit der Schweiz zu tun. Wenn man sich über Kuno Hofmann informiert, so muss man den Filmemacher eingestehen, gute Arbeit geleistet zu haben. Mosquito – Der Schänder, der in den USA als Blood Lust vermarktet wurde, geht sowohl als Exploitation wie auch als True Crime Streifen durch (à la Henry – Portrait of a Serial Killer) sowie als Fairytale für Erwachsene durch inklusive psychedelische, hypnotische Szenen.

Für letzteres sorgen Traumvisionen, lesbische Sexszenen, der hörenswerte Soundtrack und Birgit Zamulo als naive und verträumte Nachbarin und Tänzerin. Die Szenen aus der Kindheit des Killers könnten jedem Giallo entsprungen sein. Man hat sich wirklich gut am Markt orientiert, der damals vorherrschte, um erfolgreich zu sein.

Nebst einigen morbiden Szenen mit Leichen und deren Schändung, gefällt die schonungslose Darbietung vor allem dank dem Deutschen Werner Pochath – der die Rolle mit Bravour meistert. Er spielte in einigen Genre-Werken der 70er mit und war u.a. auch im deutschen Film zu sehen (in der gelungenen Serie Der Alte spielte er hier und da Gangster-Rollen) und Rollen als Bösewichte liegen ihm, so auch hier: er spielt das Monster, das selbst ein Opfer seiner Vergangenheit und seinem kindlichen Missbrauch war, überzeugend und dramatisch. Auch der restliche Cast ist gut – allen voran Birgit Zamulo, dessen Filmmutter und/oder Werner Pochaths Arbeitskollegen.

Amüsant und stark ist auch die deutsche Sprachfassung – laut Booklet der US-Blu Ray wurde der Film in Englisch gedreht d.h. also, dass Deutsch gar nicht der O-Ton wäre. Aber wie so oft in dieser Zeit (z.B. dem Italo Kino) ist die deutsche Synchronisation äusserst gut und sorgt in einigen Dialogen für Schmunzeln (vor allem wenn die Prostituierten oder Arbeitskollegen über Werner Pochath herziehen).

Fazit: Wer schmuddeliges «Bahnhiofskino» und Exploitation der 70er Jahre mag, sollte sich diesen obskuren Film aus der Schweiz nicht entgehen lassen!

Infos:

O: Mosquito - Der Schänder

Schweiz 1977

R: Marijan David Vajda

D: Werner Pochath, Gerhard Ruhnke, Ellen Umlauf, Birgit Zamulo

Laufzeit der US-Blu Ray: Ca. 92 Min.

Gesehen am: Mai 2014 / Review überarbeitet am: 02.01.19

Fassungen: Mondo Macabro hat dem Film Ende 2018 ein Blu Ray Debüt spendiert, welches die ultimative Fassung zum Film darstellt. Uncut Fassung, neues Master / Restoration (Deutsch/Englisch, Subs = Englisch), exklusive Extras (Interviews mit Schauspielerin in Deutsch mit englischen Subs u.a.), Lobby Cards als Gimmick, Region All Disc. In Deutschland bisher nur Uncut auf DVD zu haben, aber nicht auf Blu-Ray (Stand: Jan. 2019). Als Sammelstück liegt mir noch das jap. VHS von Tokuma Communications Company vor.

Samstag, 8. September 2018

Mädchen, Machos und Moneten Buchtipp

Mädchen, Machos und Moneten

Inhalt:

"Mädchen, Machos und Moneten: die unglaubliche Geschichte des Schweizer Kinounternehmers Erwin C. Dietrich. Verlag Scharfe Stiefel, Eppenberger/Stapfer Hardcover, Deutsche Sprache. Auf über 200 Seiten und in Großformat wird das Leben und reichhaltige Schaffen des erfolgreichsten Schweizer Kinopioniers aufgezeigt. Mit ca. 150 farbigen Abbildungen! Daniel Stapfer (Eugen/Achtung, Fertig, Charlie) und Comic-Autor Benedikt Eppenberger haben ein Standardwerk geschaffen, was seinesgleichen sucht!"

Quelle: amazon.de

Meine Meinung: 

Das Buch habe ich vom Kollegen ausgeliehen bekommen. Erwin C. Dietrich war mir als Filmfan vor allem durch seine Jess Franco Zusammenarbeiten ein Begriff. Später durch seinen Verleih (Ascot, welches jetzt von seinen Nachkommen Ralph Dietrich und Karin Dietrich geführt wird - und auch ein Ex-Atlantis Chef Marzio Frei arbeitet für Ascot) und als ich dieses Jahr von seinem Tod erfuhr, guckte ich mir ihm zu Ehren einen Film an (siehe dieses Update). 

Das Buch ist sehr zu empfehlen! Sehr informativ, bietet schöne Bilder und Plakate (aber nicht nur) und ein wunderschönes Cover-Motiv (gezeichnet). Das Ganze ist sehr amüsant und locker geschrieben, so dass das Lesen viel Spass bereitet. Das ganze ist sehr gut und interessant recherchiert, so dass man als Fan viele Infos bekommt. Das ganze wird chronologisch (wie eine Biographie) erzählt und ist in diverse Kapitel gegliedert (z.B. Kapitel über die Franco Jahre etc.). 

Ich habe mir paar Infos notiert, welche ich nicht wusste oder welche mir zusagten: 

1. Dietrich hat den Film Seitenstrassen der Prostituation, obwohl die FSK Zenrusauflagen verordnet hat, trotzdem in Deutschland Uncut gezeigt, nachdem er der FSK zuvor eine zensierte Fassung vorlegte. So viel Mut muss man erst Mal haben! 

2. Dietrich hat ein Fake-Format, den Uraniascope, erfunden und in einigen Filmen "gebraucht" - so zu Lesen im Vorspann und/oder Plakat einzelner Filme (z.B. Die Nichten der Frau Oberst"). 

3. Die Hammer-Studios und Rogar Corman waren Vorbilder von Erwin C. Dietrich. 

4. Es gibt Einblicke in die Zensurgeschichte der Schweiz.

5. Über Jsss Franco sagte Dietrich, Zitat: "lebender Mythos und Abgott einer weltweiten Kultgemeinde". Wie wahr!

6. Dass Howard Vernon Schweizer ist und mit bürgerlichem Namen eigentlich Mario Lippert heisst, wusste ich nicht! Gehörte als Stammschauspieler zu vielen Filmen von Jess Franco!

7. Jess Franco hat das Treatment zu Frauengefängnis im Zug von Rom nach Zürich geschrieben, um es Dietrich fristgerecht vorlegen zu können. 

8. Lina Romays Ehemann gehörte auch zu den Franco Stammschauspielern (was mich überraschte, da Franco und Lina später ein Paar wurden). 

9. Dietrich musste wegen Ilsa vor Gericht. Teil 1 lief mit dem Titel Ilsa, die Hündinnen vom Liebeslager 7 in den Schweizer Kinos und wurde von 180'000 Schweizern gesehen! 

10. Auf die vier "Ilsa" Filme bezogen ein Zitat aus dem Buch s109: "So ausgleichend gerecht ist die Exploitation-Welt; ob in Deutschland, Lateinamerika, Saudiarabien oder der Sowjetunion: sadistische Lesben gibt es überall!". 

11. Das Bildnis der Doriana Grey soll Franco als Abschluss für Dietrich, quasi als Geschenk und ohne dessen Gelder, gedreht haben. Grund: Franco hat mit dem ersten Film (und Geld) für/von Dietrich heimlich zwei Filme realisiert, einen davon aber nur in Frabkreich veröffentlicht. Dietrich hatte daran keine Freude. Die Franco Filme für Dietrich, vor allem später zu DVD-Zeiten (die VIP Collection), sollte Dietrichs grösster finanzieller Erfolg gewesen sein.

12. Ein Franco Schauspieler für eine Dietrich Produktion wurde mit der RAF in Verbindung gebracht und tauchte unter.

13. Die Info, dass Evelyne Kraft mit einem "SB" (Shaw Brothers) verheiratet war, konnte ich nicht verifizieren. Vielleicht auch nur eine Redewendung, die ich nicht verstehe da Kraft in zwei Shaw Brothers Produktionen mitwirkte. Verheiratet war die Schweizerin laut Blick.ch später mit einem gewissen Felix Matthys. 

14. Dietrich zeigt Marketing Strategien der Franzosen auf: diese nahmen auch schon Mal einen Dietrich Film, haben im Vorspann einfach die Namen gewechselt und französiche Namen verwendet, um Dietrichs Film als ihren verkaufen zu können inklusive neuen Filmtitel. 

15. Richard Harris erhielt vertraglich ein Alkoholverbot während den Dreharbeiten zu The Wild Geese

16. An Die Wildgänse kommen soll Dietrich am meisten verdient haben (Kino).

17. Kommando Leopard war in der Schweiz ein grosser Erfolg - es gab viele Berichte zum Film und Dietrich. Mit: Klaus Kinski und dem Schweizer (ehemaligem Bobfahrer und Olympia Siger 1972) Hans Leutenegger. Letzterer wurde als "Burt Reynolds aus dem Thurgau" betitelt - da kommt mir der Vergleich Chan Sing - "Charles Bronson Asiens" in den Sinn (wurde immer im deutschen Eastern Lexikon so genannt). Kinski und Leutenegger haben für den Film viel Werbung gemacht. Unvergessen der ca. sechsminütige Auftritt 1985 im WWF Club wo Kinski keine Fragen beantwortet hat und, als das Interview vorbei war (das Moderator sagte Kinski in etwa, dass die sechs Minuten immer recht schnell vorbei sind), sagte Kinski: "Wir haben den Motor laufen lassen draussen im Auto". Kann man sich auf Youtube anschauen = "Klaus Kinski Interview (WWF Club 1985)" als Suchbegriff eingeben. 

18. Dietrich war immer gegen "Brutalos" und gegen (HC)Pornos. Bsp: Mad Foxes fiel für Dietrich unter die Kategorie Brutalos, auch wenn der Film ein ziemlich grosser Erfolg war.

19. Dietrich hat in der Schweiz die ersten zwei Multiplex Kinos gebaut - das Capitol (5 Säle) und später das Cinemax (10 Säle). Beide in Zürich. Der erste Film, der im Cinemax lief, war Cliffhanger

21. Nachdem Dietrich dem Sex-Geschäft abschwor und ein eigenes Kino hatte, gestattete sich die Zusammenarbeit mit anderen Anbietern als schwer. Man versuchte zunächst, Dietrich aus dem Geschäft zu mobben. Zitat aus dem Tagesanzeiger vom 12.12.83: "Lieber schliesse ich meine Kinos oder verkaufe sie, als dass ich mich mit Herrn Dietrich an einen Tisch setze. Das hat mit Stil zu tun". 

22. 1984 war Dietrich: Produzent, Verleiher und Kinobesitzer. 

23. Kitag hat gegen Dietrich geklagt: man wollte nicht, dass Dietrich in seinen Kinos Jurassic Park zeigen durfte - Kitag verlor die Klage. An seinem 75jährigen Geburtstag hat ein gesundheitlich angeschlagener Dietrich nach langem Kampf seine zwei Kinos an Kitag verkauft. 

Infos:

Autor: Daniel Stapfer, Benedikt Eppenberger

Herausgeber: Verlag Scharfe Stiefel

Sprache: Deutsch

Buchart: Gebunden

Anzahl Seiten: 198

Roman/Sachbuch: Sachbuch

Erwähnung: Am Ende gibt es noch eine Filmografie der Dietrich Produktionen und für das Vorwort zeichnete sich Jess Franco verantwortlich!