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Montag, 23. September 2019

Attrition Review

Attrition

Story:

Ehemaliger Soldat (Steven Seagal) tut sich notgezwungen mit seinem alten Team zusammen, um eine Tochter, die magische Kräfte besitzt und entführt wurde, aus den Händen der Entführer zu retten…

Meine Meinung:

Attrition dürfte nur von echte Steven Seagal Fans sehenswert sein. Der Film wird nämlich als bester Steven Seagal Film der letzten Jahre betitelt und ich muss sagen, ja: man kann sich Attrition wirklich gut ansehen und es gibt viel, sehr viel Steven Seagal zu sehen! Er spielt die Hauptrolle und bekommt viele Szenen spendiert. Es handelt sich nicht nur um einen fünfminütigen Gastauftritt.

Dazu kommt, dass die Kameraführung besser ist in Sachen Action als in manch anderem US-B-Actionfilm. Man sieht, dass Steven Seagal selbst viele der Kampfszenen gedreht hat statt eins Doubles (wobei er in einigen Szenen selbstverständlich doch auch gedoubelt wurde). Der Film, für dessen Drehbuch Steven Seagal verantwortlich war (er macht einen auf Ip Man, Wong Fei Hung etc.), krankt aber auch an dessen Philosophien und Weltansichten, die nerven und unfreiwillig komisch wirken.

Die Action-Szenen, gerade die Martial Arts, kommt meiner Meinung nach trotz nicht schlechter Kameraführung nie über den Durchschnitt und Spektakel oder Sehenswertes gibt es in dieser Hinsicht nicht zu sehen. In Sachen Shoot-Outs ist der Film in dieser Hinsicht schon besser. Eine gewisse Optik und Ästhetik, die für den B-Actionfilm auffallend künstlerisch ausgefallen sind, sind positive Aspekte, die erwähnenswert sind.

Nebst Steven Seagal tummeln sich viele Chinesen und Thailänder im Film, dessen Namen man z.T. kennt: Ex-Shaw Brothers Star Fan Mei-Sheng (Darkside of Chinatown), Fan Siu-Wong (spielt in Story of Ricky «Ricky»), Yu Kang (spielt einen der Killer in Wu Xia, die von Donnie Yen überwältigt werden) oder Vithaya Pansringarm (The Prey). Der Regisseur ist mir unbekannt.

Fazit: Kann man gut einmal gucken, aber da ich nicht der allzu grosse B-Actionfilm bin (was neue Filme angeht), werde ich den Film nicht in die Sammlung aufnehmen, viel Steven Seagal hin oder her, dafür war die Action einfach nichts Spezielles und hat gegen die gute alte HK-Action-Film-Schule keine Chance.

Infos:

O: Attrition

Großbritannien, Hong Kong, Thailand, USA 2018

R: Mathieu Weschler

D: Steven Seagal, Rudy Youngblood, James P. Bennett, Fan Siu-Wong, Kat Ingkarat, Vithaya Pansringarm, Bayra Bela

Laufzeit der Ital. DVD: 81:43 Min.

Gesehen am: 19.07.19

Fassungen: Mir lag die DVD aus Italien von Italian International Film vor = Uncut, O-Ton (Englisch, Chinesisch etc.) ohne bzw. höchstens mit Ital. Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt noch keine deutsche Fassung (Stand: Juli 2019).

Sonntag, 30. Dezember 2018

China Salesman Review

China Salesman

Story:

Der chinesische Geschäftsmann Yan (Dong-Xue Li) versucht in Afrika einen Mobilfunk Deal über die Bühne zu bringen. Bürgerkriegsnahe Zustände, die fremde Kultur, Söldner (Steven Seagal), Konkurrenz und nichtmotivierte Stammesangehörige (Mike Tyson) erschweren die Durchführung des Deals…

Meine Meinung:

Wolf Warrior 2 war in Sachen Action eine Bombe, ein Kracher. Sonst aber nervend. Der zuletzt gesehen Operation Red Sea hingegen legte noch eins drauf in Sachen Action und war auch sonst ein Kracher – und weit weg von nervend! Chinesische Filme im Afrika-Setting sind der Renner – so wurde dem unbekannten Regisseur Tan Bing die Chance gegeben, sich in dieser Action-Kategorie verwirklichen zu dürfen.

Um den Mehrwert zu steigern, gerade für ausländische Fans, holte man sich Boxer Mike Tyson und B-Action-Star Steven Seagal an Bord. Steven Seagal, der Actionfans mit seinen Arbeiten wie Zum Töten freigegeben, Alarmstufe: Rot, Auf brennendem Eis oder Deadly Revenge – Das Brooklyn Massaker zu entzücken vermochte, ist seit vielen Jahren nur noch im B- oder gar C-Film tätig. Weit weg aus Erfolgen vergangener Zeiten. Mike Tyson, ehemaliger Boxer, versucht sich mehr und mehr in Actionfilmen in Szene zu setzen. Mir fallen spontan seine Rolle in Ip Man 3 (sehenswerter Kampf gegen Donnie Yen) und seine Nebenrolle im Trash-Film Kickboxer - Die Abrechnung ein.

Beide sind in China Salesman verschenktes Potenzial. Der Film ist grottenschlecht und hat mir in keiner Hinsicht gefallen. Ich war so genervt vom extrem miesen, billigen Treiben, dass ich nach 28 Minuten genug hatte und die Sichtung abbrach. Der Film nervt extrem, die Dialoge sind absolut lächerlich, billig, das Schauspiel miserabel, die Darsteller zum Teil nachsynchronisiert (billig), Story wirkt hölzern, Szenenabläufe völlig aus den Haaren gegriffen, miese Soundeffekte, miese Kameraführung in den Actionszenen (die auch alles andere als toll sind) und extrem peinliche CGI Einfälle / Effekte (einem Chinesen auf Motorrad wurde einfach Steven Seagals Gesicht digital draufkopiert).

Fazit: Grottenschlecht, billig, peinlich. Funktioniert nicht Mal als Trash und/oder unfreiwillige Komik!

Infos:

O: Zhong Guo Tui Xiao Yuan

China 2017

R: Tan Bing

D: Mike Tyson, Dong-Xue Li, Steven Seagal,

Laufzeit der deutschen DVD: Ca. 106 Min.

Gesehen am: 05.11.18

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Eurovideo vor = Uncut, Wendecover, Deutsch oder O-Ton (Chinesisch, Englisch, Afrikanisch OHNE Subs), gute Bild- und Tonqualität. Gäbe es vom gleichen Label auch auf Blu-Ray. Fehlende Subs = ärgerlich.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Alarmstufe: Rot 2 Review

Alarmstufe: Rot 2

Story:

Antiterror Experte Casey Ryback (Steven Seagal) ist zusammen mit seiner Nichte (Katherine Heigl) per Zug unterwegs – Urlaub. Der Zug wird von Terroristen (u.a. Eric Bogosian, Everett McGill) entführt die planen, mit einer geheimen Armeewaffe (Satellit) das Pentagon zu zerstören…

Meine Meinung:

Der zweite Teil hat mir mind. genauso gut gefallen wie Teil eins und zähle ich, auch wenn er hier und da sehr trashige Momente hat, doch zu Steven Seagals besten Arbeiten!

Die Story orientiert sich an Teil eins (Alarmstufe: Rot), wird jedoch vom Schiff in einen Zug verlegt. Auch das funktioniert prima für diese Art Film. Eine echte Spannung oder Originalität sucht man vergebens, dafür gibt es viele blutige Action, viel Steven Seagal und viele dumme/amüsante Sprüche seitens Seagal oder der kultigen und total übertrieben gespielten Bösewichte! Von denen haben mir vor allem Eric Bogosian als PC-Nerd sehr gefallen und Twin Peaks Star Everett McGill in einer sehr untypischen Rolle für ihn – glaub hab ihn noch NIE so ernst spielen sehen! Das Ganze wirkt unfreiwillig komisch, so dass für tolle, stupide Actionunterhaltung gesorgt ist.

Das Ganze ist mir einer gesunden Härte, viel Ironie und den nötigen 08/15 Klischees behaftet, so dass der Actionfan, einige miese Effekte hin oder her (Seagal der die Schlucht runter hängt, der Typ der die Schlucht runter fällt etc.), gut unterhalten wird. Die gutaussehende aber schauspielerisch nicht viel leistende Katherine Heigl und der sehr nervende «Quotenneger» fallen dabei nicht gross ins Gewicht – muss man halt aushalten und ignorieren, vor allem letzteren.

Dank genug Unterhaltung, Witz/unfreiwilliger Komik und vor allem genug harter Action und Steven Seagal sehr unterhaltsam und zu empfehlen!

Infos:

O: Under Siege 2

USA 1995

R: Geoff Murphy

D: Steven Seagal, Eric Bogosian, Everett McGill, Katherine Heigl

Laufzeit der deutschen DVD: 95:28 Min.

Gesehen am: 06.02.17

Fassungen: Siehe Teil 1!

Sonntag, 19. Februar 2017

Alarmstufe: Rot Review

Alarmstufe: Rot

Story:

Terroristen (u.a. Tommy Lee Jones) bringen das US-Kriegsschiff USS Missouri mit Hilfe von ortsansässigen Offizieren (Gary Busey) in ihre Gewalt. Koch Casey Ryback (Steven Seagal) versucht die Terroristen zu stoppen...

Meine Meinung:

Ohne es genau zu wissen würde ich behaupten, dass Alarmstufe: Rot der teuerste Steven Seagal war und zugleich eine seiner besten Arbeiten! So erfolgreich, dass es gar eine Fortsetzung gab (im Zug spielend).

Der Film von Regisseur Andrew Davis (der auch Filme mit Arnie und Chuck Norris und zuvor auch schon mit Steven Seagal drehte) ist zwar ein dreister Stirb langsam Klon, aber ein aufwändiger, actionreicher und unterhaltsamer.

Die Story gibt in der Tat nicht viel her und Überraschungen gibt es nicht (welche es z.B. in Stirb langsam noch gab). Doch was zählt ist der Unterhaltungswert und die Actionszenen, und diese rocken hier! Langweilig wird es nicht, es gibt blutige Shoot-Outs, Messerkämpfe, Explosionen. Alles was das Herz begehrt. Und da genug Kleingeld vorhanden war wirken die Szenen sehr aufwändig.

Dazu viele tolle Macho Sprüche der Gangster und/oder dumme Sprüche von Steven Seagal. Fans von ihm kommen voll auf ihre Kosten. Auch die Gangster sind überzeugend d.h. vor allem Gary Busey! Er spielt den Verräter absolut glaubhaft, amüsant und ist ein herrlich fieses Arschloch! Da war Tommy Lee Jones die schlechtere Wahl – er hat mich in dieser Rolle immer mehr genervt als überzeugt, inklusive seine Sprüche und sein Messerkampf am Ende, der einfach nur lächerlich ist da er gegen Seagal keine Chance hat und der Kampf schon nach paar Sekunden vorbei ist (fühlte sich zumindest danach an).

Trotz diesen kleinen Details, welche natürlich sehr Geschmackssache sind (so fand ich z.B. auch das Ende für Gary Busey eher schwach, hätte anderen Abgang verdient gehabt) kann ich Alarmstufe: Rot, einer der besten Steven Seagal Actionfilme, jedem seiner Fans nur empfehlen!

Infos:

O: Under Siege

USA 1992

R: Andrew Davis

D: Steven Seagal, Gary Busey, Tommy Lee Jones, Erika Eleniak, Nick Mancuso

Laufzeit der deutschen DVD: 98:20 Min.

Gesehen am: 05.03.07

Überarbeitet am: 04.02.17

Fassungen: Die deutsche DVD von Warner ist Uncut und gibt es als Einzel-DVD oder zusammen mit Teil zwei in einem Schuber. Wird dann als «Alarmstufe: Rot Die Edition» angeboten und verkauft. Film ist Uncut, O-Ton ist an Bord, deutsche Synchro ist gut gelungen, UT wären vorhanden, die Bild- und Tonqualität sind sehr gut.

Freitag, 10. Februar 2017

Zum Töten freigegeben Review

Zum Töten freigegeben

Story:

Agent John Hatcher (Steven Seagal) kämpft gegen die Dealer und Mörder um Gangster Screwface (Basil Wallace) – jamaikanische Drogendealer. Screwface Männer gehen für ihren Boss in den Tod – dies bringt auch Johns Familie in Gefahr…

Meine Meinung:

Harter Actionfilm mit einem motivierten und gut aufgelegten Steven Seagal (klicke hier für weitere Filme), der hier voll in seinem Element wüten darf. Er war ein Star, gefragter Mann und grosse Studios rissen sich um ihn. 20th Century Fox schnitt den Film genau für unseren Star und Actionlegende zu recht und das zeichnete sich aus.

Für meinen persönlichen Geschmack für Actionfans der 80er (Ende 80er) und 90er (Anfang 90er) klar zu empfehlen. Wenn man Filme mit Arnie, Stallone, Van Damme, Norris, Lundgren und Co. mag, wird man auch diesen Film mögen.

Inhaltlich spielt Steven Seagal seine 08/15 Rolle wie gehabt. Er überzeugt mit Coolness, lockeren Sprüchen und macht auch in (knochenbrechenden) Action- und Kampfszenen, Dank seinem realen Kampfkönnen (Aikidō), eine gute Figur. Die Action rockt und dies sind die Höhepunkte des Filmes – es gibt Kampfszenen (teilweise sogar via Schwert), Verfolgungsjagden, es geht viel kaputt (im Kaufhaus) und blutige Shoot-Outs (Bar-Szene).

Dazu sind die Bösewichte diesmal amüsant da sie ihren Boss Screwface für eine Art Gottheit halten und um auch magische Fähigkeiten anrechnen und für ihn auch in den Tod gehen und sich opfern (Link zu heutigem Terrorismus) – das bringt noch etwas exotisches Flair in den Film (mit dem ganzen Voodoo Kram und so).

Aber Seagal ist wie immer unzerstörbar, da muss man als Zuschauer keine Spannungen befürchten. Ansonsten tummeln sich auch sonst paar bekannte Namen in dem Film des Regisseurs Dwight H. Little (Halloween 4):

Keith David (The Thing), eine sehr junge Danielle Harris (u.a. auch Halloween 4), Danny Trejo (damals noch total unbekannt und oft in solchen Kleinrollen zu sehen – wer konnte schon ahnen, dass er viele viele Jahre später in Machete gegen Steven Seagal antreten würde in einer Hauptrolle?) oder Earl Boen (The Terminator). Viele bekannte Gesichter in Neben- und/oder Kurzrollen.

Langweilig wird es nicht und wer die Filme von Steven Seagal mag oder sie noch entdecken will, dem sei der Film ans Herz gelegt. Einer seiner besten Arbeiten!

Infos:

O: Marked for Death

USA 1990

R: Dwight H. Little

D: Steven Seagal, David Keith, Earl Boen, Danielle Harris, Danny Trejo, Basil Wallace

Laufzeit der deutschen DVD: 89:26 Min.

Gesehen am: 16.04.05

Überarbeitet am: 02.02.17

Fassungen: Die deutsche DVD ist Uncut, hat eine sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und Subs, aber natürlich auch Deutschen Ton (deutsche Synchronisation ist gut).

Dienstag, 7. Februar 2017

Auf brennendem Eis Review

Auf brennendem Eis

Story:

Alaska: Ein korrupter Öl-Konzern sorgt bei den Ureinwohnern und Umweltschützern für Aufsehen, da illegale Mittel und unsichere Methoden. Der oberste Boss, Jennings (Michael Caine), will einen Mitarbeiter aus dem Weg räumen, da dieser Beweise hat, welche das Unternehmen in Bedrängnis bringen könnten. Dies wird getan. Desweitern soll Mitarbeiter Forrest (Steven Seagal) beseitigt werden – doch dieser überlebt den Anschlag und sinnt auf Rache während Jennings einen Trupp Söldner aufstellt, welche Forrest endgültig beseitigen sollen…

Meine Meinung:

Im Vergleich zu den anderen Seagal Filmen, die ich kenne, eine Nummer schlechter. Damit meine ich vor allem Vergleiche mit Nico, Deadly Revenge, Alarmstufe: Rot 1 u 2, Hard to Kill und Zum Töten freigegeben.

Jedoch ist der Film, vor allem zu Seagals neusten Werken, eine wahre Wohltat. Ich fand den Film nun, nachdem ich ihn ein zweites Mal gesehen habe, klar besser als noch vor zehn Jahren.

Steven Seagals Karriere ging jedoch danach bergab. Nach seinen Erfolgen, die er zuvor feierte, durfte er hier auch gleich selbst Regie führen und hat sich selbst inszeniert – wo es nur ging. Als Held, als Unbesiegbarer, als Umweltschützer und er schreckte auch nicht davor zurück, viele seiner eigenen Interessen, Weltveranschaulichenden etc. in die Story zu tragen und dies der ganzen Welt zu verkünden. Seine Botschaft.

Das sorgt für unfreiwillige Komik (seine Rede zu dem Typ in der Bar, nachdem er diesem die Nase platt geschlagen hat, die Rede am Ende mit kritischen Szenen zur Umweltverschmutzung) und für Längen im Mittelteil (das gefunden werden durch die Eskimos und seine «Auferstehung»). Diese Ökobotschaften sind der negative Teil des Filmes. Wenn man das aber weiss und sich darauf einstellt, sind sie nur noch halb so schlimm. Ausserdem regen die Szenen zum Schmunzeln an und sind lustig. Vielleicht wollte das Seagal sogar genauso haben?

Dann sieht man auch die positiven teile des Filmes: Wunderschöne Naturszenen, wechselndes, willkommenes, neues Setting (verschneites Alaska) weg von US Grossstädten, tolle Filmbösewichte (Michael Caine als Boss und auch alle anderen Nebendarsteller als Bösewichte), eine fiese Folterszene, echte Filmexplosionen und vor allem coole Steven Seagal Action! Da gibt es z.B. die Barfight Szene (jedoch eher harmlos, keine gebrochenen Knochen ausser vielleicht die Nase beim letzten Typen), Shoot-Outs und Fallen im Wald, der Tötungsversuch via Explosion, die Folterszene (war noch hart, auch wenn nicht explizit, dies bringt manchmal mehr den gewünschten Effekt) und natürlich das lang andauernde, aufwändige und abwechslungsreiche Finale (Stunts, Kämpfe, blutiger Einsatz von Messern, blutige Shoot-Outs…) welches Action- und vor allem Steven Seagal Fans zufrieden stellend sollte.

Fazit: Auch, wenn nicht perfekt kann ich den Film jedem Steven Seagal Fan nur empfehlen!

Infos:

O: On Deadly Ground

USA 1994

R: Steven Seagal

D: Steven Seagal, Michael Caine, Joan Chen, John C. McGinley

Laufzeit der deutschen DVD: 97:35 Min.

Gesehen am: 29.04.07

Überarbeitet am: 01.02.17

Fassungen: Die deutsche DVD ist zu empfehlen = tolle Bild- und Tonqualität, O-Ton und Subs vorhanden, deutsche Synchro ist jedoch gut geworden, Film Uncut.

Hard to Kill Review

Hard to Kill

Story:

Polizist Mason Storm (Steven Seagal) ist an einem heissen Fall dran an welchem hohe Politiker (William Sadler) und korrupte Cops ihre Finger im Spiel haben. Dies wird sein Todesurteil. Im Gegensatz zu seiner Frau überlebt Mason, aber landet für ca. sieben Jahre im Koma während die Presse und die Bösewichte meinen, Mason sei tot. Als er nach vielen Jahren aus dem Koma erwacht sind die Bösewichte bereits wieder hinter ihm her und er versucht, aus dem Krankenhaus zu entkommen…

Meine Meinung:

Souveräner und guter Steven Seagal Film den ich Fans seiner alten Filme oder Neueinsteigern sehr ans Herz legen kann. Das waren noch echte Actionfilme!

Der Film fällt im Vergleich zur Nico und Deadly Revenge jedoch etwas ab, aber ist noch immer gut. Hauptgrund ist, dass es im Film und der an sich originellen «Koma» Story Längen gibt und die Action, vor allem bei einigen der Shoot-Outs, unblutig und uneffektiv in Szene gesetzt sind. Die Action nimmt vor allem erst gegen das letzte Viertel zu und dort gibt es dann wie gewohnt blutige Shoot-Outs, Verfolgungsjagden und harte Kampfszenen zu sehen! Der Actionfan wird am Ende doch noch befriedigt sein, muss aber die ein oder andere lahme Füllszene in Kauf nehmen.

Dazu kommt, dass mir William Sadler als Bösewicht nur bedingt gefallen hat. Er war okay, aber auch etwas blass und unmotiviert. Da fand ich ihn z.B. in Stirb langsam 2 oder Ritter der Dämonen (auch wenn er dort den Helden mimte) klar besser und eindrücklicher. Zudem gab es somit keinen echten Finalkampf. Da wäre ein anderer Martial Artist wünschenswert gewesen. Kelly LeBrock spielt Seagals Filmfrau und war damals auch im echten Leben seine Frau.

Fazit: Für Actionfans der alten Schule (Arnie, Stallone, Norris, Bronson etc.) uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Hard to Kill

USA 1994

R: Bruce Malmuth

D: Steven Seagal, William Sadler, Kelly LeBrock

Laufzeit der deutschen DVD: 91:43 Min.

Gesehen am: 13.04.05

Überarbeitet am: 30.01.17

Fassungen: Die deutsche DVD von Warner kann ich nur empfehlen = Uncut, Deutsche Synchro i.O., O-Ton und Subs enthalten, Bild- und Tonqualität sind sehr gut.

Samstag, 4. Februar 2017

Nico Review

Nico

Story:

Der New Yorker Polizist Nico Toscani (Steven Seagal), Kampfsportexperte und Vietnam Veteran, schlägt sich recht gelassen durch die Banden und Gangster von New York, doch bei seinem neuesten Fall scheinen höhere Mächte, bzw. Leute aus der CIA, Dreck am Stecken zu haben. Das bekommt ihm und seiner Partnerin (Pam Grier) nicht…

Meine Meinung:

Dies war Steven Seagals (Glimmer Man, Exit Wounds - Die Copjäger, Alarmstufe: Rot 1 + 2, Hard to Kill, Zum Töten freigegeben) Filmdebüt, im recht hohen Alter von damals 37 Jahren, welches er seinem heutigen Kollegen und Regisseur Andrew Davis (Alarmstufe: Rot) zu verdanken hatte. Beachtlich wenn man das grosse Studio und viele andere Top-Stars neben sich hat – und das damals als No Name in einem «hirnlosen» Actioner!

Andrew Davis inszenierte einen recht soliden 08/15 Cop-Thriller mit vielen Klischees und einigen gelungenen kurzen dafür, blutigen Actionszenen. Hier mimt Seagal zum ersten Mal einen Cop, eine Rolle, die er in seinen späteren Filmen fast nie mehr ablegen würde.

Hier wirkt er recht souverän und darf sich neben anderen Stars rumtummeln, z.B. Pam Grier oder Sharon Stone welche hier nur in einer eher nichts aussagenden Nebenrolle zu sehen ist.

Gut gefallen hat mir hingegen Italo und Euro Cult Star Henry Silva (Der Horror-Alligator) als Bösewicht! Leider hat er teilweise nicht viele Szenen, wirkt natürlich schon etwas gealtert und hat vor allem im direkten Kampf keine Chance gegen Seagal, so dass das Finale nicht wirklich spektakulär oder spannend geworden ist. Aber schön ihn in einem solchen Film als Bösewicht und Foltermeister zu sehen! Das gibt Pluspunkte für jede Szene, in welcher er vorkommt.

Die Actionszenen sind gut, aber kurz. Es kommt zu Schiessereien, Kämpfen (gegen Ende der ein oder andere harte Knochenbruch) und einigen Verfolgungsjagden! Die Szenen machen Spass!

Fazit: Steven Seagals erfolgreiches Filmdebüt sollte man sich als Fan von 80er/90er Jahre Actionstreifen nicht entgehen lassen! Hat mir z.B. auch besser gefallen als der Nachfolger (Hard to Kill).

Infos:

O: Above the Law

USA 1988

R: Andrew Davis

D: Steven Seagal, Pam Grier, Henry Silva, Sharon Stone

Laufzeit der deutschen DVD: 95:10 Min.

Gesehen am: 04.04.05

Überarbeitet am: 29.01.17

Fassungen: Die deutsche DVD von Warner ist zu empfehlen = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, gute deutsche Synchronisation wobei O-Ton und UT auch an Bord wäre. Die Filme habe ich immer in Deutsch gesehen, daher werden sie auch weiterhin in Deutsch geschaut. Und früher waren die Synchronisationen noch klasse und nicht so schlecht wie heute.