Bei folgendem Review gibt es neue Bilder und unter Fassungen einen neuen Nachtrag:
Film Reviews zu Filmen aus den Genres Horror, asiatischem Kino, Action etc. Alte Reviews & Berichte der HP www.reviews.ch.vu werden nach und nach auch hochgeladen und wenn nötig komplett überarbeitet.
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Dienstag, 8. September 2026
Shaolin Monk
Shaolin Monk
Story:
China im Jahr 528:
Ein Taoist-Priester (Chuan Yuan/ Chen Jen-Lei) trifft mit seinen Untergebenen in einer Stadt ein. Dort übernimmt er schnell die Kontrolle. Ihm gelingt es, das einfache Volk um den Finger zu wickeln. So lässt er z.B. Regen aufkommen. Danach sind ihm fast alle gehörig. Nur Chi Yun (Wen Chiang-Long) und Yen Chi (Judy Lee) erkennen die Gefahr, die vom Priester ausgeht. Da kommt ihnen ein Mönch (Chan Sing) gerade recht, um die Gefahr zu bannen…
Meine Meinung:
Shaolin Monk wird je nach Datenbank mit dem Film The Furious Monk from Shaolin aka Shaolin Vengeance verwechselt, da dieser je nach Fassung (z.B. die Betamax aus Indonesien) dort auch den Titel Shaolin Monk trägt und zudem gleicher Cast (Chan Sing, Philip Ko). Shaolin Monk, dessen On-Screen Titel Shaolin Tamo Buddhist Monk lautet, hat mir dabei deutlich besser gefallen als der andere «Shaolin Monk». Ich fand den Film besser, als ich es erwartet hätte. Ich konnte zwar nicht alle Motive verstehen, da keine englischen Untertitel, aber ich konnte dem Plot, nachdem ich ein anderes Review gelesen hatte, dennoch gut folgen.
Selten war es so einfach, Bösewichte (Chuan Yuan, Chen Jen-Lei, Phillip Ko Fei) und Helden (Wen Chiang-Long, Judy Lee, Chan Sing) auseinander zu halten, wie hier. Erstes sind keine dunklen Nachtszenen vorhanden und zweitens erkennt man schon an der Kleidung, wer zu den Helden oder Bösen gehört. Chan Sing (Big Boss of Shanghai) mimt den kaum besiegbaren Mönch, der seine Kampffähigkeiten jedoch bewusst zurückhält, auch wenn er hier und da von den Bösewichten angegangen wird. Judy Lee (The Lady Constable) und Wen Chiang-Long (Tiger Jungle) sind die Helden, die den Kampf gegen die Bösewichte aufnehmen.
Chuan Yuan spielt den Bösewicht, der wie ein Sektenguru anmutet. Er macht das toll. Vor dem Finale entpuppt er sich als falsche Identität, da eine Maske tragend und daher wird der Bösewicht im Finale dann von Chen Jen-Lei gespielt. Er liefert sich einen tollen Kampf gegen Judy Lee und Wen Chiang-Long, den nicht alle davon überleben. Erst im Finale taucht ein zweiter Bösewicht auf, natürlich mit weissen, langen Haaren. Dieser wird von Phillip Ko Fei (The Criminal) gespielt und ihn mag ich immer als Bösewicht. Er liefert sich dann den Finalkampf gegen Chan Sing. Auch das ist ein toller Kampf. Mit einzelnen Ausnahmen wird auf Klamauk verzichtet und der Film bietet skurrile Outfits und Frisuren (vor allem jene von Chan Sing) und die Musik hat Italo-Western Vibes.
Fazit: Eastern Fans zu empfehlen!
Infos:
O: Shao Lin Zu Shi
HK 1976/1977 (je nach Quelle)
R: Lin Fu-Ti
D: Chan Sing, Judy Lee, Wen Chiang-Long, Chuan Yuan, Chen Jen-Lei, Phillip Ko Fei
Laufzeit der südkoreanischen VHS: 86:52 Min.
Gesehen am: Sept. 2026
Fassungen: Mir lag das VHS von A-Joo Videoproduction vor =
Tai Seng Master in Vollbild (ggf. noch gezoomt), in Mandarin mit koreanischen Subs,
solide Bild- und Tonqualität, sah Uncut aus. Es gibt den Film in den USA und UK
auf DVD, jedoch nur Englisch Dubbed. O-Ton mit englischen Subs Fassungen sind
mir nicht bekannt. Ebenso wenig deutsche Fassungen oder Blu-Ray Versionen (Stand:
Sept. 2026).
