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Sonntag, 26. Juli 2026

Evil Dead Burn

Evil Dead Burn

Story:

Alice (Souheila Yacoub) und ihre Familie trauern gemeinsam im Anwesen um Alices Ehemann, den sie heute beerdigt haben. Als die Dämonen von einzelnen Familienmitgliedern Besitz ergriffen, endet die Nacht in einem Gemetzel…

Meine Meinung:

Evil Dead Burn ist der dritte Teil der neuen Evil Dead Reihe nach Evil Dead und Evil Dead Rise. Eine Reihe, die es bisher nicht in meine Sammlung (oder wieder aus meiner Filmsammlung) geschafft hat. Mir sind die alten Filme (Evil Dead 1 + 2) einfach lieber. Mehr Nostalgie, mehr Charme, mehr Sympathieträger (Bruce Campbell). Evil Dead Burn wurde vom jungen französischen Regisseur Sébastien Vanicek inszeniert, der vor einigen Jahren mit seinem Tierhorrorfilm Infested zu überzeugen vermochte. Ich habe Evil Dead Burn am NIFFF verpasst. Die Sichtung holte ich mir heute mit dem Kumpel nach.

Ich habe mich nicht gross um den Film informiert, nicht viel gelesen und den Trailer sah ich gezwungenermassen während der Backrooms Kino-Vorstellung. Einiges, was ich über den Film wusste, gefiel mir nicht (z.B. französische Rap-Musik). Ich war skeptisch. Leider hat mir Evil Dead Burn nicht sonderlich gut gefallen. Für meinen Geschmack handelt es sich um den schwächsten der drei neuen Evil Dead Filme. Der Film war zwar meistens gut gemacht (wobei es auch einige CGI-Momente gibt) und eigentlich nicht wirklich langweilig (dennoch zog sich die 2. Hälfte ewig und ich kämpfte gegen die Müdigkeit), dennoch konnte ich mit dem Film nicht viel anfangen. Mit fast zwei Stunden Laufzeit fand ich den auch klar zu lang (es gibt ausserdem während und nach dem Abspann noch Szenen zu sehen).

Ein Plot ist kaum vorhanden. Die Bild-Optik war mir zu wenig wechselhaft. Die Bilder und Farben zu gleich, zu monoton. Die Kameraführung und Schnitte waren mir oft zu wild, zu hektisch, zu nah dran und/oder dann fanden Gewaltmomente doch nur im off screen statt. Wenn die Dämonen ihre Opfer minutenlang im Haus hin- und her schleudern, kam ich mir mehr vor, als sähe ich mir einen Marvel-Film an, statt einem Horrorfilm. Eine echte Spannung war nie vorhanden und ich fand den Film selten atmosphärisch oder stimmungsvoll. Das Hauptproblem waren jedoch alle Figuren. Die waren alle uninteressant und unsympathisch. Als Zuschauer baute ich zu keinem einen Draht auf und fieberte daher auch mit niemandem mit. Der Film und das Overacting (der Dämonen oder die Familienstreitigkeiten) waren zum Teil zu viel des Guten. Allgemein fand ich die Dämonen langweilig und auch in Sachen Gore und Splatter hätte ich mir, nachdem was ich alles gehört habe, mehr erhofft.

Fazit: Nicht mein Cup of Tea!

Gefolgt von: Evil Dead Wrath

Infos:

O: Evil Dead Burn

USA, Neuseeland 2026

R: Sébastien Vanicek

D: Souheila Yacoub, Luciane Buchanan, Hunter Doohan, Victory Ndukwe, Tandi Wright

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 110 Min.

Gesehen am: Juli 2026

Fassungen: Läuft in den Kinos in einer scheinbar leicht entschärften Fassung (Schnitte für das R-Rating). Ob auf DVD, Blu-Ray und UHD eine Uncut sprich Unrated Fassung erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. In Deutschland soll der Film am 31.12.26 auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen.

Sonntag, 19. Juli 2026

Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

Story:

Angela (Pamela Springsteen), die Killerin aus Sleepaway Camp 1 + 2, ist zurück und mordet nun im Camp New Horizons Teens ab…

Meine Meinung (Workprint):

Unmittelbar nach dem Beenden der Dreharbeiten des zweiten Teiles wurde am gleichen Ort gleich die nächste Fortsetzung mit dem Zusatztitel «Teenage Wasteland» gedreht. Wieder von Regisseur Michael A. Simpson und erneut mit Pamela Springsteen als Angela. Der Film hat wenig Plot und spielt neu mit der Idee, reiche und sozial benachteiligte Jugendliche in einem Camp zu vereinen. Abgesehen davon bleibt alles beim Alten. Ich sah mir den Workprint an, da die Kinofassung in Sachen Morden und Gewalt stark zensiert wurde.

Der Workprint ist zwar in den Gewaltmomenten Uncut, dafür ist die Bildqualität alles andere als toll (aber absolut okay), nur Vollbild und was am meisten irritiert hat, waren der fehlende Soundtrack, Musik sowie fehlende Toneffekte und Geräusche (so ist z.B. bei jeder Szene mit dem mobilen Radio keine Musik zu hören). Den Film kann ich Hardcore-Slasher Fans empfehlen, auch wenn Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland das Niveau des Vorgängers nicht halten kann. Der Plot wirkt nochmals dünner und der Film billiger als der zweite Teil. Dass der Film ein sehr kleines Budget hatte, sieht man der Produktion jederzeit an.

Pamela Springsteen spielt gut. Der Rest der Figuren und Charaktere sind 08/15 Stereotypen und spielen mit viel Overacting, schlecht oder austauschbar. Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland punktet in Sachen kreatives Töten und einem hohen Bodycount. Es gibt etliche Opfer. Auch auf einige Nacktszenen muss der Slasher-Fan nicht verzichten. Die Morde sind innovativ, aber selbst in der Workprint Fassung eigentlich nicht sonderlich brutal oder blutig, so dass die starke Zensur der Kinofassung nicht nachvollziehbar ist. Dennoch war es cool, z.B. einen Rasenmäher (noch vor Braindead) als Mordwerkzeug gesehen zu haben.

Fazit: Wer die ersten zwei Filme mochte, kann trotz den Mängeln einschalten!

Gefolgt von: Return to Sleepaway Camp

Infos:

O: Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

USA 1989

R: Michael A. Simpson

D: Pamela Springsteen, Tracy Griffith, Michael J. Pollard, Mark Oliver, Sandra Dorsey, Kim Wall, Daryl Wilcher

Laufzeit der US-Blu (Workprint): 84:48 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Ich habe den Film als US-DVD von Anchor Bay (zensierte Kinofassung) und US-Blu-Ray von Shout Factory in der Sammlung. Letztere bietet den Workprint (VHS-Master) als Bonus = immerhin Uncut in den Kills. Jedoch sollen einige Dialoge und Musikstücke fehlen da eben ein Workprint. Die Kinofassung ist stark zensiert. Schade, dass man für die Bonusfassung nicht das HD-Master nahm und die Uncut Szenen einfügte. Die Bild- und Tonqualität des Workprint sind durchschnittlich. O-Ton Englisch ohne Untertitel. Es gibt keine Musik und diverse Soundgeräusche fehlen, was die Sichtung gewöhnungsbedürftig macht. In Deutschland gibt es den Workprint von X-Rated auf DVD.

Sonntag, 28. Juni 2026

Sleepaway Camp II: Unhappy Campers

 

Sleepaway Camp II: Unhappy Campers

Story:

Angela (Pamela Springsteen) arbeitet nun in einem Sommercamp. Dort findet sie viele Gründe, die Jugendlichen Teilnehmer zu dezimieren…

Meine Meinung:

Nach dem Erfolg des ersten Filmes war eine Fortsetzung schnell beschlossene Sache. Diesmal führte Michael A. Simpson Regie, der auch im dritten Teil Regie führen sollte (glaube auch, dass die beiden Filme gleich zusammengedreht wurden). Wer sonderbare Charme des ersten Teils ist in der Fortsetzung nicht mehr spürbar. Dafür setzt die erste Fortsetzung typische Slasher-Klischees ein d.h. es gibt nun einen deutlich höheren Bodycount, die Morde sind blutiger und es gibt Nacktszenen zu sehen. Immerhin sind die Opfer hier Jugendliche, und nicht wie im Vorgänger, Kinder.

So viel ich weiss, kehrt aus dem Vorgänger niemand zurück. Angela ist nun auch älter als im ersten Teil und wird von einer neuen Schauspielerin verkörpert. Und zwar von Pamela Springsteen. Der Schwester des Rockstars Bruce Springsteen, die sich auch kurz als Schauspielerin versucht hat. Und ich muss sagen, dass sie das mit viel Hingabe, Lust und Motivation tut. Ihr Overacting ist sehenswert und sie macht definitiv Laune. Der Film ist allgemein sehr lustig und makaber inszeniert. Angela ist ein Moralapostel. Wer unmoralisches tut, stirbt. Sogar andere Horrorreihen werden durch den Kakao gezogen, wenn sich Teens als Freddy Krüger (A Nightmare on Elm Street) oder Jason Voorhees (Freitag der 13.) verkleiden.

Mit einer Laufzeit von nur 79 Minuten (und ohne Abspann geht es noch schneller) ist der Film herrlich kurzweilig und unterhaltsam. Humor, doofe Sprüche, fiese 80er Jahre Frisuren, originelle Morde und hier und da wenig nackte Haut oder Drogen machen den Film für Fans solcher 80er Jahre Slasher-Fans sehenswert. Nebst Pamela Springsteen spielen Renée Estevez (Intruder), Brian Patrick Clarke, Tony Higgins und Valerie Hartman mit. Herrlich stereotypische Klischeefiguren. Eigentlich absolut austauschbar, aber sie erfüllen ihre Pflicht.

Fazit: 80er Jahre Slasher-Fans können einen Blick riskieren!

Gefolgt von: Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

Infos:

O: Sleepaway Camp II: Unhappy Campers

USA 1988

R: Michael A. Simpson

D: Pamela Springsteen, Renée Estevez, Tony Higgins, Valerie Hartman, Brian Patrick Clarke, Walter Gotell

Laufzeit der US-DVD: 79:45 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 28.06.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Anchor Bay (Sleepaway Camp Survival Kit Box) vor = Sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton, keine Subs. Gibt es in Deutschland von NSM Records / AL!VE Uncut auf Blu-Ray (Titel: Das Camp des Grauens - Teil II).

Donnerstag, 14. Mai 2026

Sleepaway Camp

Sleepaway Camp

Story:

Ricky (Jonathan Tiersten) und dessen Schwester Angela (Felissa Rose) verbringen ihren Sommer im Sommercamp. Doch der Spass wird zum tödlichen Alptraum, als ein unbekannter Killer die Teens zu meucheln beginnt…

Meine Meinung:

Nach den Erfolgen von Halloween und Freitag der 13. war die grosse Zeit der 80er Jahre US-Slasher gekommen. Sleepaway Camp ist der erste Teil einer insgesamt fünfteiligen Reihe und speziell in den USA erlangte Sleepaway Camp Kultstatus. Der vierte Teil entstand erneut durch Regisseur Robert Hiltzik, jedoch erst deutlich später und zwar im Jahr 2008. Dass 2012 sogar noch eine weitere Fortsetzung folgte, war mir nicht bewusst.

Sleepaway Camp hat die Neusichtung bestanden. Der Film ist selbstverständlich kein Highlight und es gibt viele bessere Slasher, dennoch wurde ich doch relativ gut und anspruchslos unterhalten. Nicht mehr, und nicht weniger. Dennoch hat der Film auch einige interessante Aspekte zu bieten. Zum einen war ein grosser Teil des Cast während den Dreharbeiten minderjährig, so z.B. auch Hauptdarstellerin Felissa Rose (Victor Crowley, Terrifier 2). Das sorgt dafür, dass der Film, vor allem in Sachen Drogen und nackter Haut, sehr harmlos ist.

Auf der anderen Seite sehen die Kids und Jugendlichen auch Mal aus wie Kinder und Jugendliche. Auch in Sachen blutiger Morde ist der Film eher auf der harmlosen Seite, was nicht heisst, dass es nicht die ein oder andere blutige Szene zu sehen gibt. Einige der Morde sind, auch wenn mehrheitlich im off screen stattfindend, cool da innovativ und z.T. ist das Endresultat zu sehen. Und diese Make-Up-Effekte sind ziemlich cool. Die Kills sind innovativ und beinhalten u.a. kochendes Wasser oder Bienen. Im Grossen und Ganzen folgt der Film den 08/15 Klischees des Slasher-Genres. Die Ausnahme stellt das überraschende und originelle Ende dar, welches den Film und Schauspielerin Felissa Rose zu ihrem Kultstatus verhalf.

Fazit: 80er Jahre Slasher-Fans können durchaus einen Blick riskieren!

Gefolgt von: Sleepaway Camp II: Unhappy Campers

Infos:

O: Sleepaway Camp

USA 1983

R: Robert Hiltzik

D: Felissa Rose, Jonathan Tiersten, Karen Fields, Christopher Collet, Mike Kellin, Katherine Kamhi, Paul DeAngelo

Laufzeit der US-Blu: 84:50 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 14.05.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Shout Factory vor = Schuber, Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, O-Ton, englische Subs und diverse Extras (Interviews, Audiokommentare etc.) runden die Disc ab. Zudem liegt mir noch die Sleepaway Camp Survival Kit Box von Anchor Bay vor = alle drei Teile in einer Box inklusive Booklet. Die 1. Auflage mit rotem Kreuz musste nach Beschwerden des roten Kreuzes für spätere Auflagen abgeändert werden. Die Anchor Bay Fassung ist in Gewalt und Handlung zensiert. In Deutschland Uncut von Retro Gold 63 auf Blu-Ray zu haben (als Sleepaway Camp oder Blutiger Sommer - Das Camp des Grauens, je nach Cover-Auflage).

Samstag, 21. Februar 2026

The First Omen

The First Omen

Story:

Die junge Nonne Margaret (Nell Tiger Free) reist aus den USA nach Rom, wo sie einem Kloster beitritt. Bald schon merkt sie, dass dort merkwürdige Dinge vor sich gehen…

Meine Meinung:

The First Omen habe ich dazumal im Kino verpasst. Dafür sah ich damals den ähnlich gelagerten Immaculate. Und Immaculate hat mir deutlich besser gefallen als The First Omen. Wir schauten The First Omen zu dritt und wir fanden den alle schlecht. Leider. The First Omen erzählt, wie der Titel schon andeutet, die Vorgeschichte des Horrorklassiker The Omen. Letzterer ist zusammen mit Der Exorzist wohl der beste Film dieser Art und löste mehrere Fortsetzungen aus.

Mit einer Laufzeit von zwei Stunden ist der Film viel zu lang geworden. Es hätten locker 30 Minuten oder so entfernt werden können, ohne dass etwas Wichtiges aus dem Film geflogen wäre. Der Plot kommt nicht vom Fleck, ist spannungsarm (dass Damien am Ende geboren wird ist ja klar) und Twists sind vorhersehbar (wer die Mutter von Damien sein wird). Die erste Hälfte des Filmes ist schlecht und einfach stinklangweilig. Ich bin fast eingeschlafen.

Leider sind auch die Figuren allesamt mässig gecastet. Vor allem Lead Nell Tiger Free war eine schlechte Wahl. Unglaubwürdig und überfordert. Ihre Possession Darbietung im Finale war dreist und einer Isabelle Adjani nicht würdig. Ich kenne sie nur aus der Serie Too Old to Die Young, die ich auch schlecht fand. In dieser spielt sie die minderjährige Freundin eines Cops. Leider gibt es keine einzige Figur, die im Film wirklich interessant erscheint oder gut gespielt ist.

Zu sterile, saubere Bilder, zu viele nervende Kinder und billige CGI-Momente (brennende Nonne) inklusive vorhersehbarer Jump-Scares plus einen uninteressanten Soundtrack (nur im Finale gibt es die Musik aus The Omen zu hören) sind weitere Defizite dieses Filmes. Gut waren 2-3 Szenen wie z.B. die Geburtsszene, die Margaret beobachtet, bevor sie in Ohnmacht fällt. Laut Regisseurin Arkasha Stevenson sollte die Szene eine Kritik darstellen, wie Frauen (Körper) als Objekte dargestellt werden. Weniger Botschaften und stattdessen mehr Grusel, Stimmung und Qualität wären wünschenswert gewesen…

Fazit: Langweilig und nicht zu empfehlen. Ich gehöre definitiv zum Team Immaculate!

Gefolgt von: The Omen

Infos:

O: The First Omen

Italien, Kanada, Serbien, USA 2024

R: Arkasha Stevenson

D: Nell Tiger Free

Laufzeit der UK-Blu: Ca. 119 Min.

Gesehen am: 21.02.26

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von 20th Century Studios vor = Schuber, Uncut, O-Ton, englische Subs (auch Deutscher Ton ist dabei), Region-All-Disc.

Montag, 19. Januar 2026

28 Years Later: The Bone Temple

28 Years Later: The Bone Temple

Story:

Nach dem Ende des Vorgängers geht es wie folgt weiter:

Spike (Alfie Williams) muss eine Prüfung ablegen und wird, mehr gegen seinen Willen als freiwillig, in Sir Jimmy Crystals (Jack O'Connell) Gang (u.a. Erin Kellyman) integriert. Danach ziehen sie mordend durch das Land bis sie zufällig auf Dr. Kelson (Ralph Fiennes) stossen, der in der Zwischenzeit mit Alpha Samson (Chi Lewis-Parry) experimentiert hat…

Meine Meinung:

Nach dem Ende des Vorgängers, welches mir missfallen hat, wollte ich mir die Fortsetzung von Candyman Regisseurin Nia DaCosta eigentlich nicht (im Kino) ansehen. Aber nach einigen Reviews und Zeilen, die ich dazu gelesen habe, entschied ich mich dann doch, den Film spontan im Kino zu besuchen. Eigentlich sollte jedoch abgewartet werden, bis auch noch der neue dritte Teil dieser Trilogie folgt und dann sollten alle drei Filme am Stück als "ein Film" angesehen werden. Das käme sicher besser. Ich mochte die Tatsache, dass der Film nicht wirklich ein 08/15 Mainstream-Streifen ist und die künstlerische Note des Filmes gefiel mir auch.

Dennoch mochte ich den ersten Teil etwas mehr da mehr Plot, mehr Action, mehr Abwechslung, mehr Settings, optisch interessanter und mehr Tiefe und Dramatik die Figuren betreffend. 28 Years Later: The Bone Temple hat so gut wie keinen Plot, ist an sich wenig spannend und war z.T. vorhersehbar. Das galt zum einen für das offene Ende oder die Tatsache, wer aus Jimmys Truppe überleben wird und wer nur Kanonenfutter ist. Mit den Jimmys wurde ich nicht sonderlich warm, konnte sie als Story-Gerüst aber annehmen. Deren Sub-Plot nimmt mehr Zeit ein, als jener von Ralph Fiennes und Samson (letztere haben schon fast unterschwellig homoerotische bzw. Bob und Day of the Dead Vibes). Am Ende gibt es die tolle 28 Days Later Musik zu hören. Unschön fallen mehrere billige CGI-Momente (mit Feuer) ins Auge. Der Gewalt-Level ist in einigen, wenigen Momenten nett anzusehen.

Alfie Williams wird in den Hintergrund gedrängt. Seine Figur kann sich nicht entfalten und es gibt kein Wiedersehen mit seinem Film-Vater. Das ist etwas schade, da er im ersten Film sehr überzeugt hat. Ralph Fiennes spielt klasse. Sein Overacting im Finale war fast zu drüber. Die Iron Maiden Szene war Edel-Trash vom Feinsten. Alpha Samson wird weiter charakterisiert (wie erwähnt à la Bob in Day of the Dead). Die Tanzeinlagen fand ich hingegen grossen Mist. Jack O'Connell spielt den Anführer der Bösewichte, die scheinbar vom Pädophilen Künstler Jimmy Savile inspiriert wurden. Ein Schlag für alle Missbrauchsopfer auf der einen, auf der anderen Seite halt britischer, schwarzer Humor. Jack O'Connell fällt am Ende ab, was seine Darbietung angeht. Er gefiel mir als böser Vampir in Sinners besser. Eindrücklicher. Von den neuen Figuren hat mir Erin Kellyman (The Green Knight) gut gefallen. Es darf gespannt sein, wie es im dritten Teil, der noch nicht gedreht wurde, weitergeht.

Fazit: Nur schon wegen der Iron Maiden Nummer lohnt sich der Kinobesuch!

Infos:

O: 28 Years Later: The Bone Temple

Grossbritannien, USA 2026

R: Nia DaCosta

D: Jack O'Connell, Ralph Fiennes, Emma Laird, Alfie Williams, Chi Lewis-Parry, Erin Kellyman, Robert Rhodes

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 110 Min.

Gesehen am: 19.01.26

Fassungen: Im Kino gesehen = Uncut (ab 16), Englischer O-Ton, deutsche Subs. Soll am 31.12.26 von Sony Pictures in Deutschland auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen. In Deutschland hat der Film keine Jugendfreigabe erhalten.

Donnerstag, 4. Dezember 2025

The Conjuring: Last Rites Review

The Conjuring: Last Rites

Story:

Ed und Lorraine Warren (Vera Farmiga, Patrick Wilson) nehmen einen neuen Fall an. Und wer ist auch involviert? Ihre eigene Tochter Judy (Mia Tomlinson)…

Meine Meinung:

The Conjuring: Last Rites kann das Niveau der ersten zwei Filme nicht halten. The Conjuring: Last Rites, der die Reihe abschliessen soll und in den USA überraschend erfolgreich angelaufen ist (sehr hohe Anzahl Kinobesuche), beruht wie schon bei den Vorgängern (The Conjuring 1, 2 + 3) auf einer wahren Geschichte. Bild- und Tonaufnahmen davon sind im Abspann zu sehen und zu hören. Ich ging ohne grössere Erwartungen an den Film.

Was ich an dem Film mochte, war sein Aufbau und sein Charme. Der Film nimmt sich Zeit, seine Geschichte zu erzählen, den Verlauf darzulegen, dem Zuschauer die Figuren vorzustellen und näher zu bringen und die Sub-Plots miteinander zu verflechten. Dass diesmal ein Spiegel der Ausgang der Gruselgeschichte ist, erinnert an klassische Gruselfilme wie Mirror, Mirror. Als die Warrens kehren einmal mehr Vera Farmiga und Patrick Wilson zurück. Die spielen das einmal mehr sehr gut, wie auch der restliche Cast.

Allerdings ist der Film mit einer stolzen Laufzeit von über zwei Stunden zu lang geraten. Am Ende war ich müde. Da half auch das Gruselfinale mit vielen Action geladenen Momenten nichts: ich war im letzten Viertel des Filmes müde und kämpfte ohne Übertreibung gegen das Einschlafen an. Leider empfand ich den Film leider nicht als gruselig oder schreckhaft. Einige Set Pieces muteten sogar billig an. Das Finale, vor allem den Kampf gegen den Spiegel, fand ich sehr enttäuschend und schwach. Schlussendlich wird mit The Conjuring: Last Rites nichts Neues geboten…

Fazit: Fans der Reihe können zwar einen Blick riskieren, aber die Erwartungen sollten nicht zu hoch angesetzt werden…

Infos:

USA 2025

R: Michael Chaves

D: Vera Farmiga, Patrick Wilson, Ben Hardy, Beau Gadsdon, Elliot Cowan, Madison Lawlor

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 135 Min.

Gesehen am: 13.09.25

Fassungen: Im Kino gesehen (IMAX, Englisch mit deutschen Untertiteln, Uncut). In Deutschland soll der Film am 31.12.25 auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen.

Montag, 17. November 2025

Maniac Cop Review


Maniac Cop

Story:

Ein Cop (Robert Z'Dar) bringt Menschen um. Die Bevölkerung sorgt sich. Polizist Frank (Tom Atkins) versucht den Fall zu lösen, während ein anderer Cop (Bruce Campbell) zum Buhmann wird, da falsch verdächtigt, der «Maniac Cop» zu sein…

Meine Meinung:

Einige Regisseure müssen nicht viele Filme realisiert haben, um im Genre-Bereich bekannt zu sein. So einer ist William Lustig. 1980 schlug mit Maniac seine Stunde und an dessen Erfolg konnte er nie mehr anknüpfen (was den Kultstatus angeht, finanziell weiss ich es nicht). William Lustig, der heute ein Label-Chef ist (Blue Underground), hat danach nur noch einige Filme realisiert. Mehrere spielen in New York und/oder befassen sich mit Themen wie der Selbstjustiz. Man merkt es seinen Filmen an, dass er in der Bronx geboren und aufgewachsen ist.

Keiner versteht es, die Gasen und Strassen New Yorks so gekonnt einzufangen, wie er. Nebst Maniac dürfte seine Maniac Cop Trilogie zu den bekanntesten Werken seiner Regie-Karriere zählen. So wie ich das im Kopf habe, ist der 2. Teil mein Favorit. Die Fortsetzungen sah ich aber beide jeweils nur einmal. Maniac Cop macht Spass und er gefällt mir. Man wird anspruchslos gut unterhalten. Die nebligen und dunkeln Schauplätze der Story sind atmosphärisch dicht in Szene gesetzt. Auch die Musik mag ich. Nur schon der Start in den Film finde ich äusserts vielversprechend.

Die 1. Hälfte ist mehr Horror lastig, während die 2. Filmhälfte dann mehr in den Actionbereich gleitet inklusive Stunts (aus dem Fenster fallen), Auto-Crashs und Verfolgungsjagden. Der Maniac Cop agiert hier und da fast wie eine Art, Jason, Michael Myers oder Terminator. Der Cast besteht aus sympathischen und bekannten B-Movie-Namen: Tom Atkins (Lethal Weapon, Two Evil Eyes), Bruce Campbell (The Evil Dead, Evil Dead II), Richard Roundtree (Amityville - A New Generation). Und natürlich Robert Z'Dar (Tango & Cash), der perfekt in die Rolle des irren Cops passt.

Fazit: Für Horror- und B-Actionfans zu empfehlen!

Gefolgt von: Maniac Cop 2

Infos:

O: Maniac Cop

USA 1988

R: William Lustig

D: Tom Atkins, Bruce Campbell, Robert Z'Dar, William Smith, Laurene Landon, Richard Roundtree

Laufzeit der jap. DVD: 85:09 Min.

Gesehen am: März 2010 / Neusichtung am: 13.08.25

Fassungen: Gesehen als jap. DVD von King Records = Uncut, Englischer O-Ton, gute Bild- und Tonqualität. Die DVD wurde am NIFFF von Regisseur William Lustig signiert. Inzwischen gibt es den Film auch Uncut, in Deutsch und auf Blu-Ray (von NSM Records).

Samstag, 15. November 2025

I Know What You Did Last Summer Review

I Know What You Did Last Summer

Story:

Eine Gruppe von Jugendlichen wird, nachdem sie vor einem Jahr bei einem Unfall einen «Mord» vertuscht haben, ein Jahr später bedroht und danach von einem Killer dezimiert. Sie finden heraus, dass das in der Vergangenheit bereits geschah (In Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast) und suchen die Überlebenden von damals auf (Freddie Prinze Jr., Jennifer Love Hewitt)…

Meine Meinung:

I Know What You Did Last Summer ist die überraschende Fortsetzung von Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast aus dem Jahr 1997. Wie es scheint, werden die ersten zwei Fortsetzungen ignoriert (und die TV-Serie sowieso). I Know What You Did Last Summer wollte ich mir im Kino ansehen. Dafür habe ich sogar Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast sowie Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast, aufgefrischt. Nur um leider festzustellen, dass der Film vor Ort nicht in Englisch lief. Ich gehe prinzipiell nur Originaltonvorstellungen schauen was zur Folge hatte, dass ich den Film daher gestreamt habe.

Und sogar das hat sich nicht gelohnt. Der Film ist schwach. Da half es auch nichts, mit Jennifer Love Hewitt und Freddie Prinze Jr., die Original-Stars aus den ersten zwei Teilen in den Plot zurückkehren zu lassen. Selbst Sarah Michelle Gellar kehrt für eine besondere Szene zurück, auch wenn sie mir zu unecht, zu künstlich und digital verjüngt dargestellt aussah. Die anderen Figuren sind Figuren aus der Hölle. Uninteressant, nervend, oberflächlich, dem Zuschauer total gleichgültig. Und somit ist der Plot, der nahezu eine 1:1 Nachahmung aus dem Original darstellt, langweilig.

Dazu kommt, dass der Film mit einer Laufzeit von fast zwei Stunden (ca. 111 Minuten) viel zu lang geraten ist. Den hätte man 80 Minuten kurz halten sollen. So stellen sich Längen ein. Ich empfand den Film weder als spannend noch nostalgisch noch stimmungsvoll. Der Twist im Finale ist auch schwach. Der Film endet offen, soll heissen, es könnte eine weitere Fortsetzung geben. Die Musik ist, wie der Rest des Filmes, uninteressant und trägt nichts zu einer gelungenen Horrorstimmung bei. Die Morde (zwei sogar total blutleer) sind auch nicht speziell erwähnenswert.

Fazit: Unnötige Fortsetzung!

Infos:

O: I Know What You Did Last Summer

USA 2025

R: Jennifer Kaytin Robinson

D: Madelyn Cline, Chase Sui Wonders, Jonah Hauer-King, Tyriq Withers, Sarah Pidgeon, Billy Campbell, Freddie Prinze Jr., Jennifer Love Hewitt

Laufzeit der Originalversion: Ca. 111 Min.

Gesehen am: 05.08.25

Fassungen: Lief in Bern leider nur in Deutsch, so dass ich auf einen Stream ausgewichen bin, um den Film im Originalton schauen zu können. Es ist noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD angekündigt (Stand: Aug. 2025). Aktuell läuft der Film noch im Kino.

Dienstag, 11. November 2025

Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast Review

Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast

Story:

Julie (Jennifer Love Hewitt) nagt noch immer an den Ereignissen, die sich in Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast, ereignet haben. Um einen klaren Kopf zu bekommen, fährt sie mit Freunden (Brandy Norwood, Mekhi Phifer, Matthew Settle) auf die Bahamas. Doch im Hotel lauert ihnen der Killer mit dem Haken (Muse Watson) erneut auf und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Derweil macht sich Julies Ex (Freddie Prinze Jr.) auf, seine Angebetete zu retten…

Meine Meinung:

Früher fand ich Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast, die Slasher-Fortsetzung von Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast, besser als den Vorgänger. Den zweiten Teil sah ich 1999 (als 13jähriger in Begleitung der Eltern) sogar im Kino. Ob es daran lag? Nostalgische Erinnerungen? Nun empfinde ich es anders als früher. Unterschiedlich.  Zwar hat der 2. Film mehr Action, mehr Blut, ein höheres Tempo und einen höheren Bodycount, aber ich mochte den langsameren Aufbau des ersten Filmes, dessen Setting und die Figuren des Vorgängers mehr. Figuren à la Ryan Phillippe oder Sarah Michelle Gellar fehlen hier leider.

Schlecht ist Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast deshalb noch lange nicht. Schlecht war z.B. die miese I Know What You Did Last Summer Serie, die 2021 lief. Das ist schlecht. Ich weiss noch immer, was du letzten Sommer getan hast ist immerhin pure Unterhaltung. Zugegeben stupide Unterhaltung (Hauptstadt von Brasilien) mit vorhersehbarem Plot und Figuren (Sohn des Killers), aber auf jeden Fall unterhaltsam. Der Film drückt mächtig aufs Gaspedal, das Setting der isolierten Ferieninsel gefällt (auch wenn mir das Fischerdorf im 1. Film mehr zusagt) und an Jeffrey Combs (Re-Animator) Nebenrolle hatte ich Freude (Das wusste ich gar nicht mehr, dass er mitspielt).

Jennifer Love Hewitt und Brandy Norwood haben überzeugt. Freddie Prinze Jr. gerät in den Hintergrund und Mekhi Phifer (Dawn of the Dead) passt zwar gut in die Rolle, mutiert aber, auch wie unser Killer im Finale, zum Sprücheklopfer à la Freddy Krüger oder Chucky.  Matthew Settle empfand ich als schwach. Seine Rolle ist, wie schon angedeutet, vorhersehbar. Nebst Jeffrey Combs gibt es weitere bekannte Namen in Nebenrollen zu sehen, z.B. Bill Cobbs (Demolition Man). Es gibt nette Slasher-Morde und sogar eine Hommage an Freitag der 13. – Jason kehrt zurück zu sehen. Als Horrorfan fand ich das ziemlich cool.

Fazit: Wer den 1. Teil mochte, kann bedenkenlos einschalten!

Gefolgt von: Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast und als Reboot Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast

Infos:

O: I Still Know What You Did Last Summer

USA 1998

R: Danny Cannon

D: Jennifer Love Hewitt, Freddie Prinze Jr., Brandy Norwood, Mekhi Phifer, Matthew Settle, Muse Watson, Bill Cobbs, Jeffrey Combs

Laufzeit der deutschen DVD: 96:30 Min.

Gesehen am: 1999 (CH-Kino) / Neusichtung am: 14.07.25

Fassungen: Ich sah den Film als 13jähriger 1999 im Kino und für eine Neusichtung lag mir die deutsche DVD von Columbia TriStar zur Verfügung = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD.

Montag, 10. November 2025

Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast Review

Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast

Story:

Julie (Jennifer Love Hewitt), Ray (Freddie Prinze Jr.), Helen (Sarah Michelle Gellar) und Barry (Ryan Phillippe) fahren nachts nach einer Party einen Mann an. Sie einigen sich, die Leiche im Meer zu versenken. Dabei stellen sie fest, dass das Opfer noch gar nicht tot war. Ein Jahr später: Julie erhält eine mysteriöse Nachricht, in der «Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast» geschrieben steht. Kurz darauf wird die Clique von einem Unbekannten terrorisiert…

Meine Meinung:

Nachdem demnächst ein neuer Teil in die Kinos kommen wird (mit dem gleichen Titel = Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast), der offiziell nach dem 2. Teil spielen wird (und den dritten Teil Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast ignorieren wird), wollte ich mir die ersten zwei Filme der Reihe erneut ansehen. Denn im neusten Film, der Mitte Juli dieses Jahres in den Kinos starten wird, sind Jennifer Love Hewitt sowie Freddie Prinze Jr., zwei der Hauptfiguren aus den ersten beiden Filmen, wieder mit von der Partie.

Ich bin gespannt, wie der neue Film an die alten Filme anknüpfen wird. Ich sah die alten Filme seit Ewigkeiten nicht mehr. Beides sind aber nostalgische Erinnerungen, da ich beide Filme in meiner Jugend sah (den ersten als deutsches VHS und den zweiten mit den Eltern im Kino, da wir noch unter 14 Jahre alt waren). Ich hatte den 2. Teil immer als besser abgespeichert. Mal schauen, ob dies aktuell noch der Fall sein wird. Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast hat die Neusichtung bestanden. Mir gefiel der Film und die ganze 90er Jahre und Kleinstadt-Stimmung, in welcher der Film angesiedelt ist.

Die Teenie-Slasher-Welle der 90er, durch den Erfolg von Scream ausgelöst, gefällt mir. Nebst Filmen wie Düstere Legenden oder The Faculty gehört auch Ich weiss, was du letzten Sommer getan hast dazu. Lustig ist, dass Elemente aus Düstere Legenden auch hier kurz Anwendung finden (die besprochenen Horrorgeschichten am Lagerfeuer). Zudem war Star Sarah Michelle Gellar (Dexter: Original Sin, Buffy - Im Bann der Dämonen) später in Scream 2 zu sehen, während ihr Co-Star Ryan Phillippe (One Shot) danach mit Sarah Michelle Gellar in Eiskalte Engel vor der Kamera stehen sollte.

Der Plot erfüllt seinen Zweck und der Film ist unterhaltsam. Kevin Williamson, der das Drehbuch schreib, tat das auch für andere 90er Jahre Slasher wie die bereits erwähnten Scream, Scream 2 oder The Faculty. Zwar ist das Ende etwas vorhersehbar, aber es hat dem Unterhaltungswert des Filmes nicht geschadet. Die Figurenzeichnungen wirkten glaubhaft und sind stark gespielt. Die Stimmung, welche durch das Fischerdörfchen entsteht, ist stimmig. Die Morde sind meist harmlos und die FSK18 Freigabe konnte ich schon bei der Veröffentlichung nicht nachvollziehen. Dennoch sind einige nette Werkzeuge dabei und der Haken ist definitiv eine fiese Tötungswaffe (Candyman lässt grüssen).

Fazit: Für 90er Jahre Slasher Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Ich weiss noch immer, was Du letzten Sommergetan hast

Infos:

O: I Know What You Did Last Summer

USA 1997

R: Jim Gillespie

D: Jennifer Love Hewitt, Freddie Prinze Jr., Sarah Michelle Gellar, Ryan Phillippe, Johnny Galecki, Muse Watson, Stuart Greer

Laufzeit der deutschen DVD: 96:48 Min.

Gesehen: Jugendzeit / Neusichtung: 13.07.25

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Columbia TriStar vor = gute Bild- und Tonqualität (die deutsche Synchro ist sehr gelungen) und Uncut (die 18er Freigabe empfand ich jedoch schon früher als zu hoch). Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray und UHD.

Sonntag, 19. Oktober 2025

Creepshow Review

Horroktober 2025

Creepshow

Story:

Ein Vater (Tom Atkins) nimmt seinem Sohn (Joe Hill) das Horrorcomic Creepshow weg und entfernt es im Müll. Der Film erzählt danach fünf Kurzgeschichten mit diversen Inhalten. Es geht um Rache, Monster, Beziehungen, Gefahren aus dem All und Angst vor Käfern…

Meine Meinung:

Creepshow ist unter Horrorfans bekannt. Es handelt sich um den ersten Teil einer dreiteiligen Horrorreihe. 2019 folgte noch eine TV-Serie, welche und das überrascht mich, es doch bisher schon auf vier Staffeln schaffte (ich startete mit der 1. und brauch während der Staffel ab, da zu wenig gut und zu viel CGI). Creepshow ist eine Hommage an 50er Jahre Horrorcomics und der Film wartet mit diversen Persönlichkeiten auf, die Horrorfans kennen. Daher überrascht der Erfolg des Episodenfilmes auch nicht.

Mit Creepshow bringen sich Namen wie George A. Romero (Die Nacht der Lebenden Toten, Dawn of the Dead, Day of the Dead), Stephen King (Menschenjagd, Es, Im Kabinett des Todes), Tom Savini (Land of the Dead, From Dusk Till Dawn, Friday the 13th: The Final Chapter), Adrienne Barbeau (stand schon in Two Evil Eyes in einem George A. Romero Film vor der Kamera) oder Tom Atkins (Halloween III – Season of the Witch) in Verbindung. George A. Romero hatte mit seinen Zombiefilmen grossen Erfolg. Tom Savini ebenso (plus seine Arbeit in Filmen wie Freitag der 13. und Co.).

Adrienne Barbeau war damals die Ehefrau von Halloween Regisseur John Carpenter und spielte daher in einigen Horrorfilmen mit. Creepshow hat, trotz dieser Namen, die Neusichtung nicht bestanden und fliegt aus meiner Filmsammlung. Der Film war mir mit einer Laufzeit von zwei Stunden zu lang. Die Episoden (der Film hat fünf Episoden und eine Rahmenhandlung) waren vor allem durchschnittlich und wenig interessant. Dazu kommt, dass mir der Film zu lustig und zu harmlos war, Tom Savini Effekte hin oder her (er legt auch einen Cameo-Auftritt ab).

Es gab für meinen Geschmack im ganzen Film nur zwei Highlights, die wirkliche Freude in mir ausgelöst haben. Das «Affenmonster» (aus der Kiste) inklusive zwei Make-Up-Effekte, welche es verursacht, und wie in der letzten Episode die Käfer aus der Leiche brechen. Ansonsten gab es überraschend wenig Effekte zu sehen. Die Story mit Stephen King hatte The Curse & Die Farbe aus dem All Vibes. Gut gespielt hat nur Leslie Nielsen. Nebst Leslie Nielsen, Tom Savini, Stephen King, Adrienne Barbeau und Tom Atkins wartet der Film noch mit einem jungen Ed Harris (Love Lies Bleeding, In einer kleinen Stadt, A History of Violence) auf.

Fazit: Durchschnittlicher Episoden-Film.

Gefolgt von: Creepshow 2

Infos:

O: Creepshow

USA 1982

R: George A. Romero

D: Tom Atkins, Leslie Nielsen, Tom Savini, Stephen King, Adrienne Barbeau, Ed Harris, Ted Danson, E.G. Marshall, Hal Holbrook, Fritz Weaver, Joe Hill

Laufzeit der franz. DVD: Ca. 120 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die franz. DVD von TF1 Video vor = Uncut, Englischer O-Ton mit festen franz. UT, sehr gute Bild- und Tonqualität. Gibt es inzwischen auch Uncut in Deutschland, auch auf Blu-Ray. In Deutschland heisst der Film Die Unheimlich verrückte Geisterstunde.

Samstag, 18. Oktober 2025

Cabin Fever Review


Horroktober 2025

Cabin Fever

Story:

Eine Gruppe von Freunden (James DeBello, Joey Kern, Jordan Ladd, Rider Strong, Cerina Vincent) verbringen in einer abgelegenen Blockhütte ein spassiges Wochenende, als sich ein tödliches Hautvirus zu verbreiten scheint…

Meine Meinung:

Cabin Fever mag ich. Der Film von Eli Roth (Death Wish, Thanksgiving), der an Klassiker wie Tanz der Teufel (Blockhütte, Kamerafahrt), Dawn of the Dead (Schraubenzieher im Ohr) Das Ding aus einer anderen Welt (Paranoia der Infizierten), Blutgericht in Texas (eine Kamerafahrt), Night of the Living Dead (Verbrennung der Toten) oder Last House on the Left (Musik aus Last House on the Left, gesungen von David Hess, ist mehrfach im Film zu hören) erinnert, macht einfach viel Spass, wirkt nostalgisch und unterhält ohne Ansprüche. Eli Roth, der im Film auch einen Gastauftritt hinlegt, war damit erfolgreich. Es gab mehrere Fortsetzungen und 2016 ein unnötiges Remake.

Mit seinen nur 88 Minuten Laufzeit wird Cabin Fever zu keiner Sekunde langweilig. Die Figuren sind zwar grösstenteils Arschlöcher und wenig sympathisch, aber auch hübsch überzeichnet oder verrückt (der Cop, der Hypochonder, das Kind an der Tankstelle). Sie erfüllen ihren Zweck. Dem Film gelingt es gekonnt, eine hübsche Backwood-Story zu erzählen. Der Film erinnert an Klassiker des US-Horrorfilmes und ist ein Mix aus Backwood- und tödlichem Virus-Inhalt. Hillbillys kommen ebenso vor. Der Unterhaltungswert ist gross. Für die Effekte war die KNB-FX Group (Halloween 5: The Revenge of Michael Myers, Skinner) verantwortlich.

Der Film bietet zahlenmässig einige tolle Splatter-Effekte. Sogar ein echter Feuer-Stunt liegt drin. Es ist immer schön zu sehen, wenn noch mit echtem Feuer gearbeitet wurde statt mit CGI-Effekten. Es gibt diverse Wunden, Hautveränderungen, einige Splatter-Effekte und überraschend viel Tier-Gore (Hund, Reh, Schwein). Besonders die Szene mit dem Reh war urkomisch. Allgemein ist der Film so dargestellt, dass der Inhalt nicht ernst genommen werden kann. Der Film amüsiert mehr. Auch wenn der Zuschauer ein Gespür für makabren und schwarzen Humor haben muss. Auch das fiese Ende entsprach genau meinem Geschmack.

Fazit: Für Horrorfans zu empfehlen!

Gefolgt von: Cabin Fever 2

Infos:

O: Cabin Fever

USA 2002

R: Eli Roth

D: Giuseppe Andrews, Eli Roth, James DeBello, Joey Kern, Jordan Ladd, Rider Strong, Cerina Vincent

Laufzeit der deutschen DVD: 88:14 Min.

Gesehen am: 13.01.04 / Neusichtung: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Sunfilm vor = Doppel DVD mit Schuber, von Eli Roth am NIFFF signiert, Uncut, Deutsch/Englisch mit Subs. Die Bild- und Tonqualität sind gut, aber entsprechen nicht heutigen Qualitätsstandards. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray.

Sonntag, 12. Oktober 2025

Final Destination 5

Horroktober 2025

Final Destination 5

Story:

Überlebende (Jacqueline MacInnes Wood, Emma Bell, Paralee Cook, Nicholas D'Agosto, Miles Fisher, Ellen Wroe, David Koechner) eines Brückeneinsturzes werden danach vom Tod via bizarre Unfälle doch noch in die Totenwelt überführt…

Meine Meinung:

An Final Destination 5, der vor Final Destination spielt, konnte ich mich von all den Fortsetzungen am wenigsten erinnern. Nicht eine Sequenz war mir geblieben. Als ich den Film auffrischte, fühlte es sich so an, als guckte ich mir den Film zum ersten Mal an. Wie schon der Vorgänger wurde der Film in 3D in die Kinos gebracht. Final Destination 5, der wie die anderen Filme aus der Reihe mit Tony Todd (Hatchet II) aufwartet, gefiel mir nicht (mehr). Ich würde sogar sagen, dass das der schlechteste "Final Destination" überhaupt ist/war.

Der Film ist zwar nicht langweilig, die Kills nicht vorhersehbar (bis auf das Paris-Ende) und kreativ und die Laufzeit angenehm kurzweilig (unter 90 Minuten), dafür empfand ich die Figuren als uninteressant. Nicht eine Figur konnte mich überzeugen oder war sympathisch. Selbst die wenigen Auftritte von Tony Todd haben da nichts ausgelöst oder Qualität in den Film gebracht. Die Figurenzeichnung war schlecht. Das Finale fand ich gar enttäuschend und unpassend (zu viel Action inklusive Einsatz von Handfeuerwaffen).

Enttäuschend empfand ich nicht nur das Finale, sondern auch der Start in den Film. Die Vision und die Katastrophe, die im Film passieren, war das Schwächste aus der ganzen Reihe. Viel CGI, sehr unspektakulär und alles wird so schnell von den Figuren hingenommen und akzeptiert. Und andere Dinge waren bloss (qualitativ schlechtere und weniger glaubhafte) Sequenzen aus den Vorgängern, speziell aus dem ersten Film. Cool war hingegen der Abspann, der unendlich viele Kills aus der ganzen Reihe zu einem langen Trailer zusammenfügt.

Fazit: Der schlechteste Teil der Reihe!

Gefolgt von: Final Destination: Bloodlines

Infos:

O: Final Destination 5

USA, Kanada 2011

R: Steven Quale

D: Tony Todd, Jacqueline MacInnes Wood, Emma Bell, Paralee Cook, Nicholas D'Agosto, Miles Fisher, Ellen Wroe, David Koechner

Laufzeit der deutschen DVD: 88:03 Min.

Gesehen am: Jan. 2012 / Review überarbeitet: Okt. 2025

Fassungen: Gesehen via deutsche DVD von Warner Bros = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit diversen Subs. Davon gibt es inzwischen auch eine UHD.

Dienstag, 7. Oktober 2025

Hatchet II Review

Horroktober 2025

Hatchet II

Story:

Marybeth (Danielle Harris) überlebt ein Aufeinandertreffen mit Victor Crowley (Kane Hodder). Zusammen mit Reverend Zombie (Tony Todd) und anderen (u.a. Tom Holland, AJ Bowen, Alexis Kendra, R.A. Mihailoff, Parry Shen) begibt sie sich erneut in den Sumpf, um Victor ein für alle Mal zu töten…

Meine Meinung:

Hatchet II hat mir, wie schon der Vorgänger, nicht mehr gut genug gefallen, um in der Filmsammlung zu verweilen. Mein Filmgeschmack hat sich z.T. verändert und gerade bei neuen Filmen bin ich deutlich strenger geworden, so dass Hatchet II aus der Sammlung fliegt. Dafür lohnen sich Blog-Specials wie der Japanuary, Shawgust oder der Horroktober gut. Aus dem Vorgänger kehren Adam Green (Regie), Kane Hodder (spielt den Killer), Tony Todd (gleiche Rolle) und John Carl Buechler (gleiche Rolle) zurück. Neu an Bord stösst Danielle Harris (Halloween 4 & 5, Last Boy Scout) und Tom Holland (Regisseur von Child’s Play und Fright Night).

Zwar ist der Film absolut nicht langweilig (ich würde sogar sagen, der hatte weniger Längen und Startschwierigkeiten als der Vorgänger), aber abgesehen von den Effekten (die übrigens in der Fortsetzung nicht mehr von John Carl Buechler stammen) konnte mich der Film nicht mehr überzeugen. Abgesehen von den sehenswerten und fantasievollen Tötungssequenzen und starken, handgemachten Effekten, die, ich muss es zugeben, teilweise wirklich der Wahnsinn sind, bietet der Film keinen Mehrwert, je wieder gesichtet zu werden.

Die Optik des Filmes erinnert an einen sterilen, billigen TV-Film. Eine Spannung oder Atmosphäre will nie entstehen. Die Musik (z.B. im Vor- oder Abspann) ist unpassend gewählt (und/oder entspricht weniger meinem Geschmack) und der Vorspann wirkt auch billig und für einen Film, der auf Old School machen will, wirkt dieser zu modern. Der Humor ist doof und pubertierend (wie auch die wenigen Nacktszenen) und alle Figuren sind uninteressant. Da können auch Danielle Harris, Kane Hodder (Kill Her Goats, Robin Hood: Ghosts of Sherwood) oder Tony Todd (der ein echtes Arschloch spielt) nichts ändern.

Fazit: Für Fans der Reihe sicherlich zu empfehlen, wer jedoch mehr als nur guten Gore sehen will, sollte sich für andere Filme entscheiden!

Gefolgt von: Hatchet III

Infos:

O: Hatchet II

USA 2010

R: Adam Green

D: Tony Todd, Kane Hodder, Danielle Harris, Tom Holland, AJ Bowen, Alexis Kendra, R.A. Mihailoff, John Carl Buechler, Parry Shen

Laufzeit der US-DVD: 85:15 Min.

Gesehen am: Feb. 2011 / Neusichtung am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag die Uncut-US-DVD von Dark Sky Films vor = Schuber, O-Ton, englische Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. In Deutsch und Uncut nur über Österreich zu haben!

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Night of the Seagulls Review

Horroktober 2025

Night of the Seagulls

Story:

Dr. Stein (Víctor Petit) und seine Ehefrau Joan (María Kosty) sehen sich in einem kleinen Küstendorf, wo Dr. Stein eine neue Praxis eröffnen wollte, einem tödlichen Kult und tödlichen Tempelrittern ausgesetzt…

Meine Meinung:

Neuer Horroktober, neuer Blind-Dead-Titel. Mit Night of the Seagulls schliesst Regisseur Amando de Ossorio (Der Exorzist und die Kindhexe) seine Blind-Dead Reihe solide und stimmungsvoll, sogar sehr stimmungsvoll, ab. Ich wusste um den Film, den ich bisher nur einmal in meinem Leben sah, nichts mehr. Gemäss meinem alten «Review» empfand ich den Film als schlecht. Sollte sich meine Meinung nach der 2. Sichtung ändern? Ja!

Nach dem enttäuschenden und schwachen dritten Teil (The Ghost Galleon) war ich froh, dass die letzte Fortsetzung qualitativ wieder stieg. Die Sichtung ist ansehnlich. Der Plot ist schnell erzählt und eigentlich sehr dünn. Aber die Filme glänzten noch nie wirklich durch originelle, abwechslungsreiche oder tiefgründige Erzählungen. Es geht um Stimmung und Atmosphäre.  Die Bilder sind atmosphärisch dicht.

Wenn die Tempelritter angaloppiert kommen (Slow-Mo mit den Pferden durch das Wasser), dann ist das einfach, wie auch ihre langsamen Bewegungen (hier und da Zombie-Vibes), toll anzusehen. Der Film trieft nur so vor Atmosphäre. Die weiblichen Schauspielerinnen sehen gut aus und geben hübsche Opfer ab. Dazu gibt es paar schön blutige Make-Up Effekte. Die halten sich zwar in Grenzen, aber mir machten sie dennoch Spass, auch wenn man nicht immer die Tat selbst zu Gesicht bekommt.

Fazit: Starker Abschluss einer im Grossen und Ganzen sehenswerten und äussert kultigen Horrorreihe!

Infos:

O: La Noche De Las Gaviotas

Spanien 1975

R: Amando de Ossorio

D: Víctor Petit, María Kosty, Sandra Mozarowsky, José Antoni Calvo, Julia Saly, Javier de Rivera

Laufzeit der US-DVD: 88:45 Min.

Neusichtung: Okt. 2025

Fassungen: Gesehen via US-DVD von Blue Underground (The Blind Dead Collection). Code Free, Uncut, alle vier Teile und eine Bonusdisc inklusive Booklet in einer Sarg-Box. Englisch/Spanisch mit englischen Subs. Auch heute noch eine hervorragende Bild- und Tonqualität. In Deutsch von XT-Video auf Blu-Ray zu haben (kein spanischer O-Ton vorhanden).