Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label TVP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label TVP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 24. November 2024

Shang Li - Der Tod hat tausend Namen

Shang Li - Der Tod hat tausend Namen

Story:

Shang Li (Charlie Chin Chiang-Lin) verlässt seinen Clan. Grund ist eine Frau namens Pearl (Pearl Chang Ling), die von Shang Lis Kollegen begehrt wird und Shang Li wollte diesem nicht im Wege stehen. Da wird plötzlich Shang Lis Meister getötet. Der Clan beginnt, nach ihm zu suchen. Shang Li taucht mit Gewissensbissen in einem Bordell unter. Er ist nicht der Täter. Im Bordell verliebt sich eine Frau (Nora Miao) ihn in, die den Tod ihrer Eltern rächen möchte. Derweil plant Lo Lieh den Kaiser in den Tod zu schicken, um seinen Platz einzunehmen. Shangs Ex-Clan sieht in Shang den Mörder ihres Meisters. Doch der wahre Täter und Verräter ist ein anderes Clan-Mitglied, welches in Pearl verliebt ist und ihn Shang Li und dessen Kollegen zwei Stolpersteine auf dem Weg zu seinem Glück sieht. Derweil sieht Cliff Lok in Shang Li einen Gegner, mit welchem er sich in einem Tempel voller Fallen duellieren möchte…

Meine Meinung:

Shang Li - Der Tod hat tausend Namen aka Men of the Hour ist ein durchschnittlicher Eastern aus Taiwan aus dem Jahr 1977. Der Film krankt an einem mässigen Whodunit-Plot, der wirr ist und es mangelt dem Film vor allem an sehenswerten Kampfszenen und Duellen. Da gibt es wirklich nur 2-3 bessere Kampfszenen zu sehen. Der Plot ist konfus und der Film bietet mehrere Story-Stränge, die locker Platz für drei Filme geboten hätte. Einerseits ist Shang Li «auf der Flucht» und es geht darum, wer den Meister getötet hat. Dann gibt es den Sub-Plot mit Lo Lieh, der eigene Ziele verfolgt und mit dem eigentlichen Plot gar nichts zu tun hat. Und der kleinste Sub-Plot ist der mit Cliff Lok. Der will sich mit einem starken Gegner duellieren. Er kommt praktisch nur in den ersten und letzten fünf Minuten vor, ebenso der mit Fallen gespickte Tempel, der als Austragungsort gilt.

Leider sorgt das für Längen. Ich musste in lahmen Füllszenen zocken, damit ich nicht einschlief (Broforce). Immerhin gibt es wechselhafte Settings, bunte Kostüme und paar coole Waffen und Gimmicks. Und es wird, das muss ich der Produktion von Regisseur Chen Ming-Hua (The Invincible Swordswoman), der auch das Drehbuch verbrochen hat, hoch anrechnen, dass auf Humor, Klamauk und Slapstick verzichtet wird. Immerhin etwas. Chen Ming-Hua, der mehrfach mit Wolf Devil Woman Star Pearl Chang Ling (The Elimination Pursuit, The War of the Boundary, Inheritor of Kung Fu) zusammengearbeitet hat, erreicht mit Shang Li - Der Tod hat tausend Namen nicht die Klasse und Qualität eins The Invincible Swordswoman. Die anderen Filme der beiden kenne ich (noch) nicht.

Nebst Settings, Ausstattung, Kostüme und Waffen überzeugt vor allem Star Pearl Chang Ling. Sie bekommt nach 54 Minuten auch die erste (!!!) sehenswerte Kampfszene des Filmes präsentiert. In einem Wald, der an King Hus Ein Hauch von Zen erinnert. Einer der Antihelden wird von Charlie Chin Chiang-Lin (On the Run) gespielt, der mir namentlich nicht bekannt ist. Der macht das mässig bis solide. Cliff Lok (Chinese Kung Fu Against Godfather) bekommt kaum Screentime. Mit Nora Miao (The Beauty Escort) hingegen liess sich, wie auch mit Shaw Brothers Legende Lo Lieh (City War), gut werben. Lo Lieh, obwohl nicht den Hauptbösewicht spielend und auch nur eine Nebenrolle, überzeugt von den Männern am meisten, was das Schauspiel und sein Charisma angeht.

Fazit: Für Sammler und Fans von Lo Lieh oder Pearl Chang Ling ok, aber definitiv kein Must See Titel.

Infos:

O: Feng Yun Ren Wu

Taiwan 1977

R: Chen Ming-Hua

D: Charlie Chin Chiang-Lin, Pearl Chang Ling, Nora Miao, Lo Lieh, Cliff Lok, Tien Yeh, Chiang Ming

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: Ca. 91 Min.

Gesehen am: 13.10.24

Fassungen: Mir lag das deutsche Mediabook von TVP vor = DVD/Blu-Ray, Mediabook, Schuber, Uncut-Fassung, Deutsch/Englisch (kein O-Ton an Bord, schade) und Weltpremiere eines HD-Masters in Widescreen (hervorragende Bildqualität). Die Qualität der deutschen Sprachfassung ist nicht hervorragend, aber besser als der Englische Dub. Auf YouTube gibt es einen Mandarin-Cut des Filmes (ohne Untertitel) zu sehen. Eine O-Ton Fassung abseits der YouTube-Fassung ist mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2024).

Montag, 20. Mai 2024

Lethal Panther

Lethal Panther

Story:

Polizistin Betty Lee (Sibelle Hu) wird nach Manila geschickt, um dort eine Geldfälscherbande unschädlich zu machen. Die Verdächtigen (u.a. Lawrence Ng Kai-Wah) werden von zwei Profikillerinnen (Miyamoto Yoko, Maria Yuen Chi-Wai) attackiert. Dies macht Bettys Job nicht einfacher…

Meine Meinung:

Aka Deadly China Dolls. Das ist ja ein Ding: Lethal Panther lag mir als cooles VHS aus England vor! O-Ton und englische Subs. Als diese deutsche Blu-Ray vor mehreren Jahren angekündigt wurde, habe ich das VHS verkauft. Erst jetzt, viele Jahre später, schaute ich mir den Film an und siehe da: bei Lethal Panther, den ich verkauft habe, handelte es sich gar nicht um diesen Lethal Panther von Godfrey Ho, sondern um den zweiten Teil, der nur in England als VHS-Fassung den Namen Lethal Panther trug. Soll heissen: den Film muss ich neu kaufen (HK-LD soll es diesmal werden, da Widescreen, Nachtrag = erledigt, siehe Neukauf).

Daher freute ich mich umso mehr auf Godfrey Hos Lethal Panther, da ich den Film extrem lange nicht mehr sah (Sichtung muss zwischen 2002-2006 gewesen sein, Tai Seng DVD, Englisch Dubbed). Die Sichtung fühlte sich also an, als täte ich den Film zum ersten Mal schauen. Lethal Panther wird auch von meinem Filmkumpel aus Zürich zu den besten Filmen von Godfrey Ho gezählt. Zu Recht. Die anderen Kracher in der Sparte sind Angel Enforcers & Princess Madam (= in UK Iron Angels 4).

Deadly Target aus dem Jahr 1994 habe ich jedoch auch noch als gut und flott in Erinnerung. Einen Film, den ich vor vielen Jahren beim Kumpel sah, muss ich mir noch in die Sammlung stellen: Kampf um die Ehre. Der Film wurde aus zwei Filmen zusammengeschnitten. US-Szenen (mit Cynthia Rothrock) im Wechsel mit HK-Szenen (mit Waise Lee, Robin Shou, Yukari Oshima) = unterhaltsam und actionreich. Apropos zwei Fassungen, Godfrey Ho und Cynthia Rothrock. In der Hinsicht lohnt sich auch Bloody Mary Killer!

Zurück zu Lethal Panther. Der Film ist vor allem für Fans von Girls with Guns-Fans zu empfehlen, wobei der Film auch eine schmuddelige und sleazige Note abbekommt, da einige Nackt- und Sexszenen. Das machte früher halt Kasse. Der Film soll aus einem Guss sein, der Plot wirkt aber zunächst recht verworren und spielt auch in verschiedenen Ländern. Es gibt mehrere Personen und Sub-Plots. Einige der Stars sind auch z.T. recht lange nicht zu sehen. Der Plot gewinnt damit nicht an Qualität.

Wie schon in Godfrey Hos Angel Enforcers hören wir hier, jedoch nur einmal und kurz, Musik aus John Carpenters Halloween. Die bekanntesten Namen dieser ggf. Co-Produktion zwischen Hong Kong und den Philippinen sind Sibelle Hu (Crystal Hunt), Ken Lo (The Holy Virgin Versus the Evil Dead), William Ho Ka-Kui (The Dragon Family), Alex Fong (Iron Angels II) und Lawrence Ng (Hassobjekt und Super-Ekel Bösewicht aus The Black Wall).

Was mir gefiel war der grosse Unterhaltungswert. Es gibt praktisch keine Längen, einige der Nackt-Szenen sind ästhetisch, andere einfach nur schmuddelig und ein Mix aus Sex und Gewalt. Der Film ist extrem actionreich. Es wird fast alle fünf Minuten getötet, gekämpft oder blutig erschossen. Dabei ist der Film cool und übersichtlich gefilmt. Die Musik macht auch abgesehen von Halloween Theme von John Carpenter einen passenden und fetzigen Eindruck.

Fazit: Eine der besten Arbeiten von Godfrey Ho!

Infos:

O: Jing Tian Long Hu Bao

HK 1991

R: Godfrey Ho

D: Sibelle Hu, Lawrence Ng Kai-Wah, Miyamoto Yoko, Maria Yuen Chi-Wai, William Ho Ka-Kui, Lam Chung, Ken Lo, Alex Fong, Wong Wan-Choi

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 96:39 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 02.03.24

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von TVP vor = Schuber, O-Ton, deutsche oder englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Ich sah den Film bisher nur einmal als miese US-DVD, und das war irgendwann zwischen 2001-2005 d.h. den Film nun in einer würdigen Fassung und quasi als neuen Film zu sehen, war cool. Als Bonus gibt es u.a. einen Audiokommentar und ein Interview mit Regisseur Godfrey Ho.

Freitag, 16. Juni 2023

Shaolin – Eine Faust die tötet

Shaolin – Eine Faust die tötet 

Story:

 

Lung Chun-San (Chi Kuan-Chun) wird von einem Mann, der sein Gesicht hinter einer goldenen Maske verbirgt, beauftragt und bezahlt, einen Mord zu verüben. Gesagt, getan. Dumm nur, dass sich das Opfer als Lungs Bruder herausstellt. Lung sinnt nun auf Rache. Doch wer ist der Mann hinter der goldenen Maske?

 

Meine Meinung:

 

Aka The Golden Mask. Auf Shaolin – Eine Faust die tötet freute ich mich. Die Bilder zum Film liessen mich auf einen fantasievollen Taiwan-Eastern mit hübschem Trash-Gehalt hoffen. Coole Waffen, coole Gimmicks. Die Maske und die Waffen, welche ich auf den Bildern sah, entsprachen genau meinem Geschmack. Dazu Shaw Brothers Star Chi Kuan-Chun (Relentless Broken Blade, The Naval Commandos, Crazy Horse and Intelligent Monkey). Was will man mehr?

 


Der Film beginnt auch stark. Die deutsche Synchronisation ist zum Glück gelungen, so dass das Sehvergnügen trotz fehlendem O-Ton nicht beeinträchtigt wird. Die gestohlene Musik (z.B. aus James Bond Filmen) passt auch gut dazu. Und die Kampfszenen waren erste Sahne. Der Film wirkt am Anfang wie ein Videospiel, in welchem Chi Kuan-Chun von einem Gegner zum nächsten hetzt, um "ein Level weiterzukommen". So weit, so gut.

 

Leider gibt es danach Längen. Im Mittelteil, aber auch vor dem Finale bremst der Film immer wieder unangenehm aus. Der Krimi-Plot ist lahm, hier und da wirr und eigentlich wenig interessant. Da wäre mir ein unkonventioneller Plot lieber gewesen. Plus mehr Action. Chi Kuan-Chun macht seine Sache sehr gut. Er darf viel von seinem Können zeigen und in den Kämpfen braucht er oft nur einen Arm. Wang Kuan-Hsiung (Dirty Trick, Chase Step by Step, Chivalry Deadly Feud) ist der mysteriöse Fremde. Feind oder Freund?

 

Doris Lung Chun-Erh (Eunuch of the Western Palace, The Secret of Shaolin Poles, 7 Men of Kungfu), unglaublich schön anzusehen, bekommt leider zu 99% keine Kampfszenen spendiert. Das war schade! In einer Nebenrolle überzeugt hat Stephen Tung Wai (Hard Boiled), der auch für die Choreographie zuständig war. Wie es der Zufall will, sah ich vor kurzem einen weiteren Film mit ihm: Killer Wears White! Ein doch unterschätzter und zu wenig bekannter Martial Arts-Star. Die Highlights an Verrücktheit bietet das Ende, in dem auch die fliegende Guillotine mitmischen darf. Eine Waffe, die Eastern Fans aus The Flying Guillotine und dem Jimmy Wang Yu Klassiker The One-Armed Boxer vs. The Flying Guillotine kennen.

 

Fazit: Nicht der perfekte Eastern aus Taiwan, aber ein Film, der seine Momente hat und den sich Fans des Genres gut ansehen können!

 

Infos:

 

O: Hong Yi Leng Xue Jin Mian Ren

 

Taiwan 1977

 

R: Ting Chung

 

D: Chi Kuan-Chun, Wang Kuan-Hsiung, Stephen Tung Wai, Doris Lung Chun-Erh

 

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: Ca. 93 Min.

 

Gesehen am: 03.05.23

 

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von TVP vor = restauriertes 35mm (?) Master, Deutsch/Englisch, keine Subs, Uncut, Mediabook mit Blu-Ray, DVD und Booklet. Schade, dass kein O-Ton dabei ist! Die deutsche Synchro ist jedoch mehr als gelungen. Die Edition ist auf 333 Stück limitiert (es gibt mehrere Cover-Motive).

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Das Todeslied des Shaolin Review

Das Todeslied des Shaolin

Story:

Die Japaner wollen den chinesischen Fürsten stürzten und das Land zusammen mit korrupten Chinesen neu führen. Ein Patriot (Jimmy Wang Yu) versucht die Prinzessin (Chin Chi-Min) zu retten und gegen die Japaner (Emily Chang Ying-Chen, Hsueh Han, Kan Ti-Men) und ihre Verbündeten (Lung Fei, Chin Kang, Wang Yung-Sheng, Blacky Ko Shou-Liang, Ricky Cheng Tien-Chi, Hou Po-Wei, Li Chiang)  anzukämpfen…

Meine Meinung:

Das Todeslied des Shaolin (es kommt kein einziger Shaolin-Tempel und/oder Shaolin-Kämpfer im Film vor) aka Return of the Chinese Boxer ist die inoffizielle Fortsetzung zum Shaw Brothers Meisterwerk The Chinese Boxer. Jimmy Wang Yu, Original-Held aus The Chinese Boxer, spielt im «2. Film» nicht nur die Hauptrolle, sondern führt auch gleich wieder Regie.

Ich mag diese ganzen Taiwan-Filme mit und/oder von Jimmy Wang Yu à la The Deadly Silver Spear, One Armed Against Nine Killers oder Haruschi - das blanke Schwert der Rache inklusive Master of the Flying Guillotine (ok, letztere sind beide aus Hong Kong, nicht Taiwan). Die versprühen viel Charm, viel Natur, viel Trash, viele fantasievolle Innovationen und vor allem extrem abgefahrene Kämpfer, Stile, spezielle Waffen und meist versteckte Gimmicks.

Deshalb sagt mir dieser Jimmy Wang Yu (The Black Friday, The Magnificent Chivalry, Assassin Vs Assassin, Kung Fu Mama, The Iron Man, Die Todeskarawane der Shaolin, The One-Armed Swordsman, Wu Xia, My Son, Showdown) Film sehr zu. Aufgewertet wird der Film durch eine starke deutsche Sprachfassung, die einfach herrlich anzuhören ist und den Film gegenüber anderen synchronisierten Fassungen sicherlich aufwertet und favorisiert.

Die Story ist relativ dünn, erfüllt aber ihren Zweck. Die Japaner kommen für einen Jimmy Wang Yu Film verhältnismässig gut weg und auch weibliche Charaktere spielen im Film eine grössere Rolle = Emily Chang als böse Japanerin und Chin Chi-Min die am Ende eine Kamikaze Aktion durchführt weil der Bösewicht mit dem Schwanz denkt. Ansonsten bekommt es Wang Yu mit Japanern und dessen Killern zu tun.

Und diese sind unterschiedlicher Natur – so muss Wang Yu u.a. gegen einen Messerkämpfer, gegen zwei Thais (u.a. Blacky Ko), gegen vier Zombies, gegen einen Speerkämpfer und natürlich in einem spannenden Finale mit Zeitlupenaufnahmen und fliegenden Tauben (ist John Woo heimlicher Jimmy Wang Yu Fan?) gegen Lung Fei (The Green Jade Statuette) bestehen, der mit Schusswaffen ausgestattet ist. Jimmy Wang Yu geht innovativ dagegen vor. In einer Flashback-Turnier-Szene ist noch Phillip Ko Fei (Shaolin Death Squads) als Kämpfer mit sehr cooler Waffe zu sehen!

Fazit: Höchst unterhaltsam und einer der besten Jimmy Wang Yu Eastern! Klarer Must Have Titel!

Infos:

O: Shen Quan Da Zhan Kuai Qiang Shou

Taiwan 1977

R: Jimmy Wang Yu

D: Jimmy Wang Yu, Emily Chang Ying-Chen, Lung Fei, Chin Chi-Min, Chin Kang, Hsueh Han, Wang Yung-Sheng, Blacky Ko Shou-Liang, Ricky Cheng Tien-Chi, Kan Ti-Men, Phillip Ko Fei, Hou Po-Wei, Li Chiang

Laufzeit der deutschen DVD: 94:40 Min.

Gesehen am: Nov. 2008 / Review überarbeitet am: 30.10.20

Fassungen: Mir lag für eine neue Sichtung nach der zensierten Englisch Dubbed-US-DVD die deutsche DVD von TVP vor = Uncut, Widescreen, zu 95% tolle deutsche Synchro, Uncut, recht gute Bild- und Tonqualität. Aus Südkorea liegt mir zusätzlich ein VHS von A-Joo Videoproduction vor = O-Ton Fassung aber die Bildqualität ist unterirdisch schlecht und viel schlimmer ist, dass oben und an den Seiten massiv viel Bild fehlt. So viel, dass die Fassung, O-Ton hin oder her, nicht geschaut werden wird!

Sonntag, 10. Februar 2019

Die Rache des Karatetigers Review

Die Rache des Karatetigers

Story:

Geschäftsmann Tanaka schüchtert chinesische Bauern mit Gewalt ein, ihm ihr Land überschreiben zu lassen – viele der Bauern willigen ein und unterzeichnen die Verträge. Doch einzelne wehren sich und spüren der gewalthaften Gegenwind von Tanaka und seinen Schlägern. Doch ein Mann (Tong Lung) nimmt den Kampf gegen Tanaka auf…

Meine Meinung:

Wer hätte das gedacht? Da ist ein Old School Kung Fu Film aus Taiwan, der mir zu wenig gefiel, um in der Sammlung zu bleiben! Das ist ja Mal eine Seltenheit aber leider wahr! Die Rache des Karatetigers gefiel mir zu wenig…

Die Story ist wie immer im Genre nicht wichtig und nur Mittel zum Zweck. Leider gibt es tatsächlich Längen und schon während dem Schauen fragte ich mich, wann der Film denn nun endlich vorbei sei – nie ein gutes Zeichen. Das Schauen kam mir auch länger vor, als die Laufzeit hergibt.

Und die Story war sehr dünn und dazu gab es eher wenig Action. Ein Negativpunkt sind auch die Kampfszenen. Diese bieten absolut kein Spektakel. Diese wirken billig, auch was die Choreographie und die Kameraarbeit angehen. Dazu kommt, dass Schreie in der deutschen Sprachfassung synchronisiert wurden was sich billig und nervend anhört. Und viele der Kampfszenen wurden sichtlich beschleunigt abgespielt, was unecht aussieht.

Das Kampfszenen in einem solchen Film nicht überzeugen, ist schon fast ein Todesurteil. Gegen Ende nimmt zwar die Anzahl zu, aber die Qualität der Kampfszenen wird leider nicht besser. Und dazu die erwähnten Längen. Ein weiteres grosses Negativbeispiel ist die Tatsache, dass die Mehrheit der (Haupt)Figuren wenig charismatisch wirken. Im Gegenteil: sie spielen schlecht, schon fast unfreiwillig komisch mit Link zum Trash und wirken hölzern, nicht sympathisch und gar schon nervend, da einfach naive Darstellung der Figuren. Ihre Darbietung ist störend, nervend und einfach gesagt nicht überzeugend.

Fazit: Daher wird der Film, grosser Eastern Fan hin oder her, nicht in die Sammlung aufgenommen. Die deutsche Sprachfassung erreichte auch nicht die Qualität von anderen Eastern (z.B. diese aus der Asia Line) und was einige Sprecher angehen war sie sogar billig. 

PS: Da waren andere Old School Kung Fu Filme, welche ich zuletzt sah, um Längen besser (Daggers 8, 13 Poles from Shaolin, Two Crippled Heroes, Heroes of Shaolin, Taeguk School and Shaolin Temple)!

Infos:

O: Meng Hu Chuang Guan

Taiwan 1973

R: Li Kuan-Chang

D: Tong Lung, Seung-Goon Hung-Au, Ou-Yang Chung, Shih Chung-Tien, Cho Kin

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: 93:36 Min.

Gesehen am: 09.12.18

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von TVP vor = «Uncut», sehr gute bis durchschnittliche (= eingefügte Szenen) Bildqualität, Deutsch/Englisch mit englischen Subs. Es liegt im Mediabook auch eine DVD-Ausgabe und ein Booklet vor. Extras uninteressant und auf meinem Player fehlerhaft (Restauration Extra läuft bei mir nicht ab, sondern der Player / die Disc springt immer wieder ins Extra Menü). Deutsche Synchronisation durchschnittlich (ein-zwei Sprecher) bis gut. Auffällig ist jedoch, dass die Synchro weniger Spass macht und den Film qualitativ weniger aufwertet, als das z.B. bei den Eastern Kollegen von Schröder Media und Co. der Fall ist (deren Asia Line). Interessant ist, dass im chinesischen TV eine minim längere HD Fassung des Filmes lief, auf welchem Master die TVP NICHT beruht und die Fassung daher auch nicht 100% vollständig ist. 

Donnerstag, 9. August 2018

Black Mask Review


Black Mask

Story:

In Hong Kong wird ein Gangsterboss nach dem anderen getötet. Die Polizei (Lau Ching-Wan) ermittelt und versucht, den letzten lebenden Gangsterboss (Anthony Wong) zu schützen. Doch diverse Killer (u.a. Françoise Yip) der Spezialeinheit 701 (Soldaten, die durch Serum keinen Schmerz fühlen) unter Führung von Commander Hung Guk (Patrick Lung) sind hinter dem Gangsterboss und der Polizei her. Ex-701 Mitglied Chui Chik (Jet Li) kämpft gegen seine Vergangenheit an und hilft seinem Polizistenfreund Rock (Lau Ching-Wan) mehrfach aus der Patsche – jedoch wird seine Kollegin (Karen Mok) unfreiwillig zur Zielscheibe der Killer um Chui Chik aus der Reserve zu locken…

Meine Meinung:

Black Mask, eine Verfilmung eines HK-Comics von 1992, kenne ich schon seit Jugendjahren (zuerst als Starlight VHS als D, danach als US-DVD von Artisan). Black Mask war eine meiner ersten Jet Li Erfahrungen, der 1982 durch den chinesischen Film The Shaolin Temple und seine zwei Nachfolger (Kids from Shaolin 1984 und den Shaw Brothers Film Martial Arts of Shaolin 1986) zum HK-Star aufstieg.

Seine besten Zeiten hatte Jet Li in seiner HK-Filmkarriere vorzuweisen. Vor allem die Arbeiten mit Tsui Hark (Once Upon a Time in China 1-3, The Master), Corey Yuen (Fong Sai Yuk I-II, The Bodyguard from Beijing, My Father Is a Hero), Yuen Woo Ping (The Tai-Chi Master, Fist of Legend) oder auch Spassvogel Wong Jing (Last Hero in China, Kung Fu Cult Master, The New Legend of Shaolin, High Risk) sind zu erwähnen wobei auch andere Filme von ihm durchaus zu empfehlen sind (soweit ich das noch in Erinnerung habe – bei vielen Filmen ist die letzte Sichtung Jahre her).

Da wären z.B. noch einzelne Filme wie Born to Defence (seine erste und einzige Regiearbeit), Dragon Fight (Jet Li vs Dick Wei und Stephen Chow in einer seiner ersten Kinorollen als Nebenrolle), Swordsman 2 (wie die Teil eins und drei zu empfehlen, schwindelerregende Wuxia Action) oder The Scripture with No Words (von A Chinese Ghost Story Regisseur Tony Ching Siu-Tung).

Danach folgte der Abgang nach Hollywood (Debüt = Lethal Weapon 4 = sehenswerter als das was danach kam in Sachen Hollywood) und Frankreich – vor allem die von Luc Besson produzierten Filme haben gefallen (Kiss of the Dragon und Danny the Dog). Danach folgten Filme, wo Jet Li zwischen den USA (z.B. die The Expendables Reihe), neuen Highlights aus Hong Kong (Fearless) und dem immer mehr wachsenden Markt aus China (The Sorcerer and the White Snake*, Flying Swords of Dragon Gate 3D** oder Badges of Fury) hin- und her wechselte, wobei der heute nur noch für den kommerziellen, cgi-lastigen 08/15 Schund aus China vor der Kamera zu stehen scheint (z.B. League of Gods 2016).

*Die Legende um die weisse Schlange wurden schon oft verfilmt, u.a. durch die Shaw Brothers oder von Tsui Hark (Green Snake 1993) wobei vor allem Harks Film ein ziemliches Meisterwerk geworden ist.

** Remake von Dragon Inn (HK 1992).

Weiter mit Black Mask:

Heute mag ich vor allem das HK Kino bis ca. 1995. Alles was danach kam, vor allem Filme ab den 2000ern, entsprechen weniger meinem Geschmack. 1997 (HK ging an China zurück) bedeute eine Krise in der HKer Filmlandschaft – umso schöner ist es, dass Jet Li 1996 mit Black Mask ein wahrlicher Kracher gelang – der mir auch heute, nach so vielen Jahren, noch immer sehr gut gefällt.

Die Verfilmung und Rolle des maskierten Superhelden sind genau auf Jet Li zugeschnitten. Seine Fans werden bestens bedient. Jet Li macht in den Kampfszenen, die von Yuen Woo Ping choreographiert wurden, eine wunderbare Figur. Viel Zeitlupe, immer übersichtlich obwohl auch rasant und fantasievoll in Szene gesetzt. Wirework ja – aber nicht störend. Jet Li hat schon mit anderen grossen Regisseuren viele Wirework-Szenen zu drehen gehabt (Corey Yuen, Tsui Hark…) und was solche Actionszenen mit Drahtseil-Hilfsmitteln angehen, ist jet Li Meister seines Fachs. Seine Bewegungen wirken trotzdem sehr ästhetisch – sein Background (Wushu Champion) half ihm dabei und dies nutzt er auch heute noch als grosse Ressource für Actionszenen.

Und der Schnitt und die Kameraeinstellungen tun ihr Übriges dazu – die Handschrift von Yuen Woo Ping oder Tsui Hark (Produzent und auch fürs Skript tätig, scheint aber auch in die Regie eingegriffen zu haben) sind unverkennbar. Die Actionszenen bestehen aus Martial Arts, Explosionen, waghalsigen Stunts- und vielen blutigen Shoot-Outs (oder sonstigen blutigen Szenen). Der Film hat einiges an Gewalt zu verzeichnen (nur die Taiwan Fassung ist in dieser Hinsicht komplett Uncut), welche durch typischen, amüsanten Hong Kong Humor immer wieder aufgelockert wird – darunter fällt u.a. auch die comicartige Rolle – welche, wenig überraschend, von Anthony Wong dargestellt wird – der schon so oft Psychopathen gespielt hat (Ebola Syndrome, Love to Kill, The Untold Story…).

Nebst Jet Li und Anthony Wong überzeugen auch Karen Mok (in vielen Stephen Chow Komödien zu sehen und bekannte Cantopop Sängerin), Patrick Lung als charismatischer Bösewicht (dauert das lange im Finale, bis seine Brille kaputt geht), Xiong Xin-Xin (darf keine Action erwarten) und Johnnie To Liebling Lau Ching-Wan (nebst Jet Li und Karen Mok dritte grosse Hauptrolle). Und diverse Gewilos tummeln sich als 701 Squad Mitglieder (Mike Ian Lambert dürfte wohl der bekannteste sein, wirkte u.a. in Cheap Killers, Who Am I?, The Blacksheep Affair oder Enter the Eagles mit).

Der Mix aus brachialer Gewalt, comicartig-übertriebe Action, den hohen Produktionsstandards (für HK Filmverhältnisse) und den Beteiligten hinter- und vor den Kamera verdankt es Black Mask, dass daraus ein toller, spektakulärer, unterhaltsamer und vor allem actionreicher Film geworden ist, den man als Hong Kong Actionfilm- und Jet Li Fan unbedingt gesehen haben sollte! 
 

Infos:

O: Hak Hap

HK 1996

R: Daniel Lee

D: Jet Li, Lau Ching-Wan, Karen Mok, Patrick Lung, Anthony Wong, Françoise Yip, Xiong Xin-Xin

Laufzeit der deutschen Blu Ray (Extended Fassung): 101:28 Min.

1. Sichtung: Jugendzeit / Review überarbeitet: 19.05.18

Fassungen: Ich kann die deutsche Blu Ray von TVP empfehlen = Mediabook mit Booklet (keine neuen Infos werden dem Fan in diesem präsentiert) und vier Discs und vier Filmfassungen. Der unangetastete Taiwan Cut ist NICHT unter diesen vier Fassungen. Es handelt sich um die a) internationale Fassung, b) die HK Fassung, c) den TVP Cut und d) eine Extended Fassung. Ich habe das Set nur wegen der Extended gekauft. Alle Szenen aus dem Taiwan Cut sind dort enthalten plus Szenen (Handlung), welche in der Taiwan Fassung fehlen = diese Fassung ist länger als die Taiwan Fassung. Vorteile der Extended Fassung gegenüber der Taiwan DVD:

- Bessere Bildqualität
- Bessere Tonqualität
- O-Ton Kantonesisch (ganz wenige Szenen sind Mandarin Dubbed und eine Szene in Deutsch)
- Längere Filmfassung mit allen Szenen

Es gibt zum O-Ton deutsche und englische Subs. Bei den deutschen Subs wurde jedoch nicht alles übersetzt – würde die englischen Subs empfehlen. In der letzten Szene vor dem Abspann sind die Subs fehlerhaft (werden mehrere Sekunden vor der Szene eingeblendet).

Weiter: das Set kommt mit einem Schuber daher und es gibt diverse Extras (Trailer, US-Vorspänne, Audiokommentar, ein englisch und chinesisch untertiteltes Making of welches zu 80% nur Action-Szenen aus dem Film zeigt etc.). Forced subs der Taiwan Szenen wurden digital verfremdet, was in mind. einer Szene störend auffällt. Ist aber nur ein kleines Detail. Die Fassung ist auf 1111 Stück limitiert und die DVD aus Taiwan vom Label Ritek werde ich trotzdem behalten (Nostalgie). Nachtrag: Ca. sechs Sekunden aus der Taiwan Fassung hat man vergessen in die Extended Fassung zu integrieren, wobei es zum Glück keine Action/Gewalt-Szenen betrifft. Nachtrag 02.06.24: Inzwischen habe ich die TVP-Fassung entsorgt und mir das Set aus England von Eureka geholt. Dies aus zwei Gründen: die Extended Fassung der Deutschen ist unvollständig und der eigentliche Taiwan-Cut fehlt im Set. Eureka bietet eine komplette Extended Fassung an (also ohne Fehlstellen) und die Taiwan-Fassung ist auch als Bonus an Bord. Im Vergleich zur DVD aus Taiwan hat die UK-Blu-Ray (Taiwan-Fassung) auch eine bessere Bildqualität. Siehe Vergleich unten. Das Set von Eureka kommt im Schuber, mit Booklet und vier Fassungen daher: HK-Kinofassung, Export-Fassung, Extended Fassung und die Taiwan-Fassung. Viele exklusive Extras runden das Set ab. Angeblich soll in Deutschland eine Neuauflage von Shamrock Media kommen. 














Montag, 21. August 2017

Die Bande des gelben Drachen Review

Die Bande des gelben Drachen

Story:

Hsieh Chun (Chung Wah) kehrt nach zehn Jahren in sein Heimatdorf zurück. Diese wird von einer Kung Fu Schule regiert. Bösewichte, die Opium schmuggeln, wickeln Hsieh um den Finger und setzen ihn auf die Schüler der Kampfschule an - Hsieh im Glauben lassend, dass diese die Bewohner terrorisieren und schikanieren. Als Hsieh seinem Bruder und seiner grossen Liebe begegnet und die Bösewichte Hsieh mehrere Morde anlasten, eskaliert die Situation...

Meine Meinung:

Auf The Killer, so der englische Titel, war ich sehr gespannt. Denn: es handelte sich um einen bis dato unveröffentlichten Shaw Brothers Streifen (die Medien VCD, DVD, Blu Ray und Ziieagle Box betreffend) so dass der Film in die Kategorie rar und selten eingestuft wurde!

Der Film ist nun offiziell erhältlich und das lange Warten hat sich gelohnt: alle Shaw Brothers Fans finden mit The Killer einen starken Genre Beitrag von Chu Yuan vor, den man gerne als Must Have Titel für die Sammlung bezeichnen muss. Die Story ist schön simpel (und vereint Mal wieder Klischees wie Opium, böse Japaner...) und unterhaltsam.

Vor allem optisch bietet der Film viele tolle Bilder und Sets. Die Actionszenen sind natürlich die blutigen Highlights des Filmes, vor allem gegen Ende geht gut die Post ab. Mit Blut wird nicht gespart und einzelne Szenen sind gar so übertrieben und realistisch geworden, dass man meint, man schaue sich gerade The Street Fighter an (der mit Sonny Chiba).

Chung Wah als cooler Antiheld gefällt auch und Ku Feng als japanischer Killer (mehr Präsenz wäre cool gewesen und dann ist er im Finale doch relativ schnell und einfach besiegt) macht auch einen tollen Job! Auch die restlichen Darsteller machen ihre Sache gut. Für die Kampfchoreographie war u.a. Yuen Woo Ping, der spätere Jackie Chan und Donnie Yen Entdecker, zuständig (bzw. Jackie Chan schon zuvor von Regisseur Lo Wei entdeckt wurde, aber erst durch die Yuen Woo Ping Filme 1979 wurde er zum gefragten Star).

Einziges Manko des Filmes: die Liebesgeschichte ist kitschig, lahm und verpasst dem Film einige unnötige Längen! Diese hätte man gut zugunsten einer temporeicheren Inszenierung streichen können! Bis auf dieses Detail jedoch ein sehr guter Shaw Brothers Film, den ich nur empfehlen kann!

Infos:

O: Da Sha Shou

HK 1972

R: Chu Yuan

D: Chung Wah, Ku Feng, Wang Ping, Chiang Nan, Cheng Miu, Yeung Chi-Hing

Laufzeit der deutschen DVD: Ca. 93 Min.

Gesehen am: 18.07.16

Fassungen: Den Film gab es bis Juli 2016 nicht offiziell auf DVD und VCD und gehörte zu den bisher unveröffentlichten (Ausnahmen VHS) Shaw Brothers Werken! Der Titel wurde auch nicht in der ZiiEagle Box (668 Shaw Brothers Titel beinhaltend) veröffentlicht. In D kam der Film im Juli 2016 nun von TVP auf DVD heraus = sehr informatives Booklet zum Film, selbst aufgenommener Bey Logan Audiokommentar (mit deutschen UT), Uncut, O-Ton mit deutschen UT, hervorragende Bild- und Tonqualität (Celestial Master). Noch 2016 soll Die Wilden Engel von Hong Kong offiziell von TVP veröffentlicht werden (Uncut und länger als die HK Fassung und/oder Bootlegs).