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Freitag, 3. Dezember 2021

7 Men of Kungfu Review


 

 

7 Men of Kungfu

Story:

 

Ein rothaariger Inspektor aus Peking, Inspektor Cho (Chang Yi), reist in die Provinz um Morde an Steuereintreibern aufzuklären. In Wahrheit jedoch plant Inspektor Cho Rebellen (Chang Fu-Chien, Lo Lieh, Chan Sing, Phillip Ko), die gegen die Mandschu kämpfen, zu eliminieren…

 

Meine Meinung:

 

7 Men of Kungfu ist für Fans des taiwanesischen Eastern-Films zu empfehlen. Wie oft punktet der Eastern mit speziellen Waffen, Gimmicks, Fantasy-Elementen und skurrilen Figuren. Deshalb macht 7 Men of Kungfu Spass und unterhält, auch wenn es in der Fassung Defizite gibt (nur Dubbed statt O-Ton, statt 2.35:1 nur Vollbild und möglicherweise noch gezoomt = massiv viel Bildinformationen gehen verloren).

 

Der Plot wirkt zunächst auch wirr. Am Ende ist der Plot jedoch simpler als gedacht: böse Mandschu gegen gute Chinesen (Rebellen). Wie gehabt, schon unzählige Male gesehen. Dennoch überrascht der Film am Ende auch inhaltlich, wenn alle Helden den Tod finden und mit Doris Lung Chun-Erh (The 18 Bronze Girls of Shaolin) ein cooler Endgegner inklusive «Zombie» aus dem Hut gezaubert werden.

 

Die Bösewichte gefielen mir einmal mehr besser als die Helden: Doris Lung Chun-Erh kämpft im Finale sehr cool, Nebendarsteller Tsai Hung (Return of the Kung Fu Dragon) macht ebenso eine gute Figur und am meisten Freude hatte ich an Chang Yi (Gambling for Gold) als rothaariger «Killer Constable» mit Falken. Seine Kampfszenen sind mit Ausnahme der von Doris Lung am besten. Toll choreographiert und coole Waffen.  Die Kampfszenen sind zuweilen auch schräg und innovativ gefilmt und geben der Taiwan-Produktion einen eigenen Stil.

 

Was die Helden angehen darf der Film trotz bekannter Namen nicht allzu viel erwarten. Vor allem Fans von Chan Sing (The Beasts) und Phillip Ko (The Boxer’s Omen) dürften enttäuscht werden, da die beiden nur wenig Screentime abbekommen und nur als «Kanonenfutter» hinhalten dürfen. Hauptfigur bei den Helden ist Chang Fu-Chien (Young Kickboxer) gefolgt von Lo Lieh (Clan of the White Lotus), wobei letzterer in 2-3 Szenen unpassenden Klamauk (inklusive nervender Soundgeräusche) ins Spiel bringt.

 

Fazit: Wer auf Taiwan-Eastern der Zeit abfährt, kann bedenkenlos zugreifen!  

 

Infos:

 

O: Qi xia ba yi

 

Taiwan 1978

 

R: Chang Heng

 

D: Chang Yi, Chang Fu-Chien, Lo Lieh, Chan Sing, Phillip Ko, Doris Lung Chun-Erh, Tsai Hung

 

Laufzeit der indonesischen Betmax: Ca. 86 Min.

 

Gesehen am: 04.09.21

 

Fassungen: Mir lag die indonesische Betmax aus dem Jahr 1981 von SP Video vor = Englisch Dubbed (durchschnittlich); Vollbild und möglicherweise gezoomt, solide Bildqualität, wahrscheinlich Uncut. Es scheint zudem eine VHS in Südkorea zu geben (die Pics sind aber Mal wieder nicht aus dem richtigen Film) und es gibt in China mind. eine DVCD (werde ich später bestellen in der Hoffnung auf Mandarin Ton).

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