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Mittwoch, 16. Januar 2019

Taeguk School and Shaolin Temple Review




Taeguk School and Shaolin Temple



Auch bekannt als:

- Shaolin and the Tae-keuk Martial Arts
- Sorimgwa taegeukmun
- 소림과 태극문
- 少林과 太極門
- Shaolin and Taichi
- Shaolin vs. Tai Chi
- 少林與太極
- Shao Lin Yu Tai Ji



Story:

Zwei Brüder werden, nachdem ihre Mutter brutal getötet wurde, getrennt. 20 Jahre später treffen sie sich wieder: einer als nobler Schwertkämpfer und Held, der andere (Yau Kwok-Tung) als Ex-Shaolin Mönch. Nun streben sie zusammen die Rache am Mörder ihrer Mutter (Eagle Han Ying aka Kim Young-il) an…

Meine Meinung:

Egal ob der Film nun eine rein taiwanesische oder koreanische oder gar Co-Produktion beider Länder ist (die Literatur gibt diesbezüglich oft falsche, ungenaue und/oder widersprüchliche Daten wieder), Old School Kung Fu Film Fans sei der Film, auch wenn nicht so gut wie die grossen Vorbilder mit namenhaften Stars oder aufwändigen Sets/Kulissen, zu empfehlen.

Dass nicht das grosse Geld vorhanden war und man Ideen von grossen Vorbildern (allen voran The Shaolin Temple mit Jet Li stand Pate wie auch diverse Shaw Brothers und/oder unabhängige Produktionen, die auch Bösewichte mit langen, weissen Haaren bieten) in die Story brachte, kann der Fan dieses Genres verschmerzen zumal nicht neu.

Das die Settings vor allem in der Natur und ausserhalb von Sets und Studios gedreht wurde, ebenso. Asiatischer Klamauk und Slapstick, nicht für jedermann geeignet, ist ebenfalls im Film vertreten wie die bekannte Storyline, die am Ende zusammenläuft. Die Highlights des Filmes waren die Kampf- und Trainingsszenen.

Davon gibt es eine Menge. Schliesslich spielen Teile der Story auch im Shaolin Tempel. Die Kampfszenen sind mehrheitlich realistisch und spielen sich auf dem Boden der Tatsachen ab. Es wird mit oder ohne Waffen gekämpft. In Gruppen oder einer gegen mehrere oder 1:1 Duelle. Der Hauptheld, gespielt von Yau Kwok-Tung, macht dabei eine überzeugende Figur. Besser als sein Filmbruder. Noch besser und herrlich fies war Eagle Han Ying (= Kim Young-il), der den weisshaarigen Bösewicht spielt. Ein Merkmal, dass viele filmische Bösewichte im Eastern Genre schmückten – z.B. Lo Lieh in den Shaw Brothers Klassikern Clan of the White Lotus, Abbot of Shaolin oder Executioners from Shaolin oder Hang Jang-Lee in den The Secret Rivals Streifen. Jede Szene und vor allem Actionszene mit Eagle Han Ying war sehenswert. Das absolute Highlight des Filmes: das harte Duell der zwei Brüder gegen den schier unbesiegbaren Gegner im Finale - stark!

Fazit: Für Old School Kung Fu Film Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Shao Lin Yu Tai Ji / Sorimgwa taegeukmun (je nach Datenbank)

Taiwan, Südkorea (je nach Datenbank) 1983

R: Wu Chia-Chun, Lee Yeong-u (aka Lee Young-woo, 이영우) – auch hier: je nach Datenbank anders

D: laut Korea Film Archiv: Kim Young-il, Uguk-Dong, Choi Hee Jung, Kang Cheong-ri

D: laut hkmdb.com: Eagle Han Ying (= Kim Young-il), Yau Kwok-Tung, Ma Chin-Ku,

Laufzeit der US-DVD / Korea VHS: 83:27 Min. / Ca. 90 Min. (laut VHS Cover).

Gesehen am: Dez. 2013 / 2. Sichtung bzw. Review überarbeitet: 15.11.18

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Video Asia vor. Der Film ist in der «Shaolin Vs.» Box zusammen mit anderen Filmen enthalten. In Mandarin mit englischen und chinesischen Subs. Die DVD soll zensiert sein – Uncut soll die Franz. Dubbed DVD aus Frankreich sein. Mir lag zudem das VHS aus Südkorea von Sam Boo Video Production vor = komplett in Koreanisch. Im Mittelteil hatte das Band mehrere Aussetzer und eine obligatorische Pause, in welcher Werbung für das Medium VHS gemacht wurde, kam auch vor. Mir ist nicht bekannt, ob der Film nun eine Produktion aus Südkorea oder Taiwan oder eine Co-Produktion ist. Dementsprechend unbekannt ist die Frage nach dem O-Ton (Mandarin oder Koreanisch). Eine dt. Fassung gibt es hingegen nicht (Stand: Nov. 2018).

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