Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 7. Mai 2026

Update

Bei folgendem Review gibt es ein neues Cover und unter Fassungen einen neuen Nachtrag


- Gold Constables

Cinderella 2000

 

Cinderella 2000

Story:

Im Jahr 2047:

Der impotente Controller (Erwin Fuller) erlässt ein Verbot von nicht erlaubtem Geschlechtsverkehr. Roscoe the Robot (Eddie Garetti) sorgt zusammen mit seinen Männern für Verhaftungen und Bestrafungen. Cindy (Catharine Burgess) lebt zusammen mit ihrer immer geilen Stiefmutter (Renee Harmon) sowie ihren Stiefschwestern Bella (Bhurni Cowans) und Stella (Adina Ross). Als Cindy im Wald spazieren geht trifft sie auf Fairy Godfather (Jay B. Larson). Dieser öffnet ihr die Augen, so dass sie sich verwandelt und am Maskenball des Controllers teilnimmt und dort Tom Prince (Vaughn Armstrong) kennen und lieben lernt…

Meine Meinung:

Nach den Erfolgen von Alice In Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy sowie der Sci-Fi-Parodie Flesh Gordon wurde Cinderella 2000 ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine Sci-Fi Erotikkomödie mit Musical-Einlagen. Regie führte der fleissige Al Adamson (Female Bunch, Black Samurai, Death Dimension) und sorgt damit sich für einen seiner besseren und unterhaltsameren Filme in der Box von Severin Films (= Al Adamson - The Masterpiece Collection). Zumindest hatte ich damit meinen Spass.

Das Raumschiff und Weltraum-Setting sehen im Film sehr gut aus. Der Film zeigt eindrücklich, dass es für Requisiten, futuristische Kostüme oder einen Roboter nicht viel Budget braucht. Der Film ist crazy, unterhaltsam und legt gleich am Anfang mit viel nackter Haut los, um den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Auch andere Märchen werden angegangen (Schneewittchen und die sieben Zwerge = und das definitiv sehenswerter als in Disneys letztem Versuch).

Der Film empfand ich vor allem als lustig. Besonders Figuren wie Roscoe the Robot, der Controller, Tom Prince oder Fairy Godfather brachten mich durch ihr Overacting oder ihre lustigen Dialoge oft zum Schmunzeln. Das Highlight war die Tanz- und Song-Einlage von Fairy Godfather, als dieser erstmals im Wald auf Cindy trifft, die dort heimlich Cinderella liest. Catharine Burgess, die auch schon Erfahrungen im Erotikfilm vorzuweisen hatte, ist auch hier und da nackt zu sehen. Aber andere Mädels zeigen hier definitiv mehr und waren nicht scheu, ihre Körper dem Publikum zu präsentieren (Softcore).

Der Film war, durch sein Zeitgeist-Phänomen, an den Kinokassen ein voller Erfolg. Al Adamson drehte danach weitere Filme mit Erotikeinschlag = Sunset Cove und Bedroom Stewardesses wobei das nicht seine ersten Filme mit Erotikeinschlag waren. Er drehte zuvor schon Titel wie Lash of Lust oder The Naughty Stewardesses. Bis auf Lash of Lust (Sexploitation Western) handelt es sich bei den anderen erwähnten Titeln jeweils um Erotikkomödien. Solche waren dazumal in den Kinos (eine andere Möglichkeit, solche Filme zu sehen, gab es dazumal schliesslich noch nicht) populär und erfolgreich. Ein Kritikpunkt des Filmes ist, dass es doch auch die ein oder andere lahme Sequenz gibt. Vielleicht wäre der Film mit einer kürzeren Laufzeit (80 statt z.B. 104 Minuten) kurzweiliger ausgefallen.

Fazit: Einer der besseren Filme von Al Adamson!

Infos:

O: Cinderella 2000

USA 1977

R: Al Adamson

D: Catharine Burgess, Jay B. Larson, Vaughn Armstrong, Erwin Fuller, Bhurni Cowans, Adina Ross, Eddie Garetti, Renee Harmon

Laufzeit der US-Blu: Ca. 103 Min.

Gesehen am: 06.05.26

Fassungen: Gesehen via Al Adamson - The Masterpiece Collection = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, Englischer O-Ton mit englischen Subs. Der Film wurde in Deutschland als Liebe im Raumschiff Venus veröffentlicht (Stark zensiert = ca. 79 Minuten Laufzeit).