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Freitag, 14. Februar 2020

Critters Attack! Review

Critters Attack!

Story:

Die 20jährige Babysitterin Drea (Tashiana Washington), ihr Bruder und Co. (= Kinder, auf welche sie aufpassen muss) inklusive die Bewohner der Gemeinschaft werden von Critters angegriffen. Drea und Co. entkommen und versuchen zu überleben. Derweil ist auch ein Bounty Hunter (Dee Wallace) hinter den Critters her…

Meine Meinung:

Critters Attack! ist deutlich besser als der vierte Teil, was jedoch keine grosse Kunst ist, da dieser wirklich in allen Belangen grottenschlecht war. Nach langer Zeit (Teil vier wurde 1992 veröffentlicht) kam nun Teil fünf, jedoch als TV-Film und eine Serie soll es auch noch geben (EDIT = Critters: A New Binge). Ich hielt daher meine Erwartungen gering und bekam die Chance, den Film gratis zu sichten (DVD als Geschenk).

Als einmalige Sichtung und für kurzweilige Unterhaltung ist der Film okay. Kein Meisterwerk, nichts für die Sammlung, nichts wofür man Geld ausgeben sollte aber wenn man die Chance hat, den Film gratis zu schauen, warum nicht? Die 90 Minuten vergehen schnell, die Effekte sind handgemacht und aus Teil eins, dem Original, kehrt die Film-Mutter, diesmal als Kopfgeldjägerin, zurück (Dee Wallace).

Mit handgemachten Effekten meine ich: die Critters, deren Angriffe und der Critters-Gore (davon gibt es deutlich mehr zu sehen als blutige Attacken auf Menschen = diese finden meist im off screen statt und/oder man sieht das Resultat). Handgemachte Critters = toll!

Ansonsten geht man mit dem Zeitgeist, viel moderner Humor (abgestimmt auf die heutige Jugend und Social Media), viele Klischees (Trauern und Dramatik um Tod der Mutter, Onkel als Cop, der sich Schuld gibt und trinkt etc.), billige Musik und das wenige Budget sieht man dem Film irgendwie an (Edit bei Mike Mendez). 

Dazu wird dreist aus Gremlins geklaut (der weibliche, gute und «weisse» Critters). Immerhin ist nach dem Ende wirklich Schluss – und zwar schnell (da könnten sich die südkoreanische Filmemacher eine Scheibe von abschneiden).

Fazit: Kann man sich als Critters Fan durchaus einmal ansehen, Wunder sollte man jedoch nicht erwarten...

Infos:

O: Critters Attack!

USA 2019

R: Bobby Miller

D: Tashiana Washington, Dee Wallace, Jaeden Noel, Jack Fulton, Ava Preston, Leon Clingman

Laufzeit der US-DVD: Ca. 89 Min.

Fassungen: Mir lag die US-DVD (nur die Disc, vom Kollegen geschenkt bekommen da DVD / Blu-Ray Combo Fassung) vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Label: Warner. Es gibt noch keine deutsche Fassung (Stand: Nov. 2019).

Montag, 5. Juni 2017

Killers Review

Killers

Story:

Odessa und Kyle James (Dave Larsen und David Gunn) haben ihre Eltern erschossen und sitzen im Todestrakt. Ihnen gelingt die Flucht. Sie setzen sich in eine typische US Kleinstadt bzw. Vorort ab – bei der Familie Ryan (Damian Hoffer, Nanette Bianchi, Renee Cohen, Burke Morgan, Chad Sommers) und nehmen diese als Geiseln während die Polizei und Co. (Wendy Latta) schon nach ihnen sucht. Doch die Ryans sind keine gewöhnlichen Nachbarn...

Meine Meinung:

Mike Mendez Killers stellte das Regiedebüt (Langzeitfilm betreffend) des damaligen knapp 20jähigen Regisseurs dar und wurde, vor allem in Europa, ein grosser Erfolg der sogar an diversen Film Festivals zu sehen war.

Der Independent Film wirkt zwar wie Filme des Quentin Tarantino und/oder Oliver Stones Natural Born Killers, vor allem was die Coolness, die Kamerafahrten und die lässigen Dialoge angehen, gewinnt aber im Verlauf der Story an genug Eigenständigkeit, sodass der Film sich nicht der Vorwurf gefallen lassen muss, eine billige 1:1 Kopie eines grossen Vorbildes zu sein.

Vor allem die Idee, dass die überzeichnete Vorstadt-Spiesser Familie Ryan selbst für die Killer zu einer tödlichen Gefahr werden, fand ich originell und unterhaltsam. Man darf den Film jedoch zu keiner Sekunde ernst nehmen. Wirklich schockierend ist der Film, der sehr oft gar parodistische Züge annimmt, nicht wirklich. Dafür gibt es paar Dialoge und Szenen die zum Schmunzeln anregen, wobei einige Dialoge und Szenen auch etwas schlecht gealtert sind d.h. ich heute weniger lustig finde als z.B. noch während meiner Jugendzeit.

Die No Name Darsteller haben mir hingegen durchs Band gut gefallen. Machen allesamt einen grossartigen Job. Das Review bezieht sich auf die reguläre Fassung – es gibt noch einen Director’s Cut mit einem bösen Ende, welches mir hingegen auch zusagt (und welches mehr in Richtung Horror geht). Teilweise soll die Fassung etwas dunkler sein und auch andere Musik haben – wobei mir die Musik der regulären Fassung gut gefällt.

Ich denke man muss den Film schon früher gemocht haben, damit man Killers auch heute noch etwas abgewinnen kann – denn fürs heutige Publikum würde der Film wohl zu uninteressant und zu billig gelten.

Fazit: Für mich noch immer Mike Mendez (The Demon Hunter) bester Film!

Infos:

O: Killers

USA 1996

R: Mike Mendez

D: Dave Larsen, David Gunn, Damian Hoffer, Nanette Bianchi, Renee Cohen

Laufzeit der deutschen DVD: 83:06 Min.

Gesehen am: In meiner Jugendzeit das erste Mal

Überarbeitet am 01.05.17

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Laser Paradise vor = Uncut, O-Ton, Subs, gute deutsche Synchro, solide Bildqualität. Digipack. Es befindet sich auch der Director’s Cut an Bord – dieser jedoch nur in Englisch mit Subs.