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Freitag, 4. September 2026

Thunderclap

 


Thunderclap

Story:

Heavenly Demon (Chen Kuan-Tai) erwacht aus einem erzwungenen Schlaf. Meister Sage Chaoyan (Ku Feng) und sein Team (u.a. Hon Kwok-Choi, Rita Yeung Ching-Ching, Wong Lik) wollen ihn aufhalten. Zwei Freunde (Max Mok, Robert Mak Tak-Law) geraten zwischen die Fronten…

Meine Meinung:

Thunderclap, ein sehr seltener Shaw Brothers Film, da bisher ausserhalb der ZiiEagle Box nicht veröffentlicht worden (wie auch Titel wie Misfire, Curse of Evil, Revenge of the Corpse oder Spirit of the Raped), wurde zu Ehren von Chen Kuan-Tai (Blood Brothers, Long Road to Gallantry, I Will Finally Knock You Down, Dad!) angesehen, der leider Anfang Sept. dieses Jahres verstorben ist. Thunderclap ist ein solider Wuxia, aber definitiv kein Kracher. Die Tatsache, dass der Film teilweise auf der Meta-Ebene angesiedelt ist (der Regisseur spricht immer wieder zum Zuschauer, kommentiert die Handlung oder Figuren) und das eigentlich offene, abrupte Ende, gefielen mir aktuell nicht mehr.

Immerhin wusste ich darüber aufgrund meiner Erstsichtung und anderen Reviews Bescheid und ging mit angepassten Erwartungen an den Film. Regie führte Tony Leung Siu-Hung (Guns of Dragon, Satin Steel), der eben auch immer wieder mit klassischem Kostüm und Sonnenbrille in kurzen «Pausen» auftaucht, und zum Publikum fachsimpelt. Gewagt, wurde das zugelassen. Auf der anderen Seite haben die Shaw Brothers ein Jahr später ihre Kinoproduktionen eingestellt. Tony Leung Siu-Hung machte danach vor allem als Choreograph oder Action Director Karriere (in Filmen wie In the Line of Duty III, Deadly Dream Woman, Magic Crystal).

Und die Action- und Kampfszenen, alle sehr fantasievoll und rasant gefilmt und in Szene gesetzt, überzeugen auch in Thunderclap, auch wenn die Kampfszenen oft künstlich beschleunigt wurden. Zudem wäre eine etwas grössere Anzahl an Kampfszenen wünschenswert gewesen. Die Szenen mit Chen Kuan-Tai und Ku Feng (The Great Cheat, No Guilty) gehörten zu den besten Momenten des Filmes. Sie kämpfen auch einmal gegeneinander und abgesehen von den Kämpfen zu Beginn oder später gegen die Hexe, war das dass kleine Highlight eines ansonsten durchschnittlichen, soliden Filmes. Der Hauptplot ist an sich interessant, wird aber immer wieder durch das Duo Max Mok und Robert Mak Tak-Law gestört.

Deren Szenen haben eigentlich immer wieder Tempo rausgenommen oder für lahme Füllszenen gesorgt. Zudem ist Max Mok (Usurpers of Emperor's Power, No Way Back) eigentlich nie am Kämpfen und Robert Mak Tak-Law (The First Vampire in China, Return of the Demon) hat meistens in den humorvollen Szenen genervt, statt für Humor gesorgt (Ausnahme sind ein-zwei Momente mit der Hexe, die wirklich lustig waren). Die Mädels haben allesamt stark agiert, sowohl in den Kampf- wie auch in den schauspielerischen Momenten. Ein Name, den ich sonst immer sehr nervend finde, Hon Kwok-Choi (The Reckless Cricket, We're Going to Eat You), ist ausgerechnet in diesem Film Mal in einer anständigen, deutlich ernsteren Rolle zu sehen, auch wenn ich ihn aufgrund seines Outfits fast nicht erkannt habe. Lustig und was für ein Zufall! Der Film hätte definitiv mehr Potenzial gehabt, dennoch können Shaw Brothers Fans natürlich bedenkenlos einen Blick riskieren!

Infos:

O: Pik Lik Lui Din

HK 1984

R: Tony Leung Siu-Hung

D: Chen Kuan-Tai, Tony Leung Siu-Hung, Ku Feng, Max Mok, Robert Mak Tak-Law, Hon Kwok-Choi, Rita Yeung Ching-Ching, Wong Lik, Lau Yuk-Pok

Laufzeit der ZiiEagle Fassung: Ca. 86 Min.

Gesehen am: Juni 2015 / Neusichtung am: Sept. 2026

Fassungen: Ich sah den Film via ZiiEagle Box = Celestial Master aber qualitativ runtergerechnet da so viele Filme in der Box (= nur gute Bildqualität). Nur Mandarin Ton mit englischen Subs. Machte einen unzensierten Eindruck. Abgesehen davon wurde der Film scheinbar bisher nirgends veröffentlicht (Stand: Sept. 2026).

Freitag, 3. Juli 2026

Deathstalker II - Duell der Titanen

Deathstalker II - Duell der Titanen

Story:

Der Deathstalker (John Terlesky) rettet Reena die Seherin (Monique Gabrielle), die in Wahrheit eine Prinzessin ist, und verspricht ihr, ihr zu helfen. Ein böser Zauberer (John Lazar) hat ein Ebenbild (Monique Gabrielle) von ihr kreiert und will Reena töten...

Meine Meinung (Director’s Cut):

Mit Deathstalker kam ich zum ersten Mal durch das Brugggore Filmfestival in Kontakt, als dort der neue Film mit Daniel Bernhardt aufgeführt wurde. Zuvor war mir diese Film-Reihe um die alten «Deathstalker» Filme nicht bekannt. An besagten Filmfestival hatte es eine Filmbörse, wo ich mir spontan Deathstalker II - Duell der Titanen gekauft habe. Den sah ich mir nun an, da eine kurze Laufzeit und ich einen Film gesucht habe, der nicht länger als 80 Minuten laufen würde (wegen dem anstehenden Fussballspiel Spanien vs. Österreich). Deathstalker II - Duell der Titanen läuft im Director’s Cut nur 77 Minuten und passte perfekt in die kurze Lücke zwischen Abendessen und Fussball.

Deathstalker II - Duell der Titanen hat mir sehr gut gefallen. Ich habe in letzter Zeit selten einen Film gesehen, der von Anfang an so kurzweilig, lustig und einfach total unterhaltsam war. Ich ging ohne Erwartungen an den Film und der grosse Unterhaltungswert des Trash-Filmes hat es mir angetan. Dieser Director’s Cut läuft kürzer als die Kinofassung. Szenen wurden aus Straffungsgründen entfernt und das scheint dem Film nun gut zu stehen, der u.a. von Roger Corman (Frankenstein Unbound, Piranha, Carnosaur) produziert wurde. Ich fühlte mich bestens unterhalten. Das Tempo des Filmes ist von Beginn an hoch.

Im Vergleich zum ersten Teil, den ich nicht kenne, soll diese Fortsetzung viel lustiger und ironischer ausgefallen sein. Und genau dort hat mich der Film auch abgeholt: die Sprüche regen zum Schmunzeln an, die Figuren und deren Overacting haben mir gefallen, es gab einige coole Settings (hatte hier und da Die Insel der Riesendinosaurier Vibes) und Fantasy-Momente inklusive etwas nackte Haut. Auch an den zwei Hauptfiguren hatte ich Freude. John Terlesky machte seine Sache und sein Zusammenspiel mit Monique Gabrielle sehr gut. Letztere und ihre fast kindliche Art des Schauspieles war für mich fast das Highlight des Filmes. Und die Musik fand ich sehr cool. Eine Szene hat mich sogar an Lucio Fulcis Das Haus an der Friedhofsmauer erinnert und im Abspann gibt es Outtakes à la Jackie Chan Filme.

Fazit: Fantasy- und Conan-Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Deathstalker III

Infos:

O: Deathstalker II

USA 1987

R: Jim Wynorski

D: John Terlesky, Monique Gabrielle, John Lazar, Marcos Woinsky, María Socas, Toni Naples, Dee Booher,

Laufzeit der deutschen Blu (Director’s Cut): 77:27 Min.

Gesehen am: 02.07.26

Fassungen: Gesehen als deutsches Mediabook (DVD, Blu-Ray, Booklet) von White Pearl Classics / daredo = Nebst Kino-Cut (nur auf der DVD) befindet sich hier der Director’s Cut im Set (Blu-Ray), den ich mir auch angesehen habe. Uncut, Deutsch/Englisch (ohne Untertitel), hervorragende Bild- und Tonqualität. Die deutsche Synchronisation ist gelungen.

Mittwoch, 13. Mai 2026

Stadt des Bösen

Stadt des Bösen

Inhalt:

«Der gewaltige Kampf zwischen Gut und Böse, von dem Barker in «Jenseits des Bösen» erzählt, ist aufs neue entbrannt. Schauplatz der furchtbaren Konfrontation mit den Mächten der Finsternis ist Everville, ein geheimnisvoller Ort der Magie und der Mysterien, wo Vergangenheit, Gegenwart und Traumwelt auf wunderbare Weise ineinander verschmelzen. Everville öffnet die Türen zu einer neuen Realität, die voll phantastischer Möglichkeiten ist - ein Reich der Mythen und Abenteuer, der Schrecken und Visionen.»

Meine Meinung:

Jenseits des Bösen war einer der besten Romane, welchen ich in den letzten Monaten gelesen habe. Umso schöner war es, als ich sah, dass es eine Fortsetzung namens Stadt des Bösen gab. Dieses begann ich kurz vor meinem Trip nach London zu lesen und habe ich nun vorletzte Nacht auf der Arbeit (ich arbeite als Nachtwache) beendet. Stadt des Bösen hat mir genauso gut gefallen wie der Vorgänger. Da die Figuren bekannt sind, wirkte das Lesen wie ein Klassentreffen mit alten Bekannten. Es kommen jedoch auch neue Figuren dazu.

Austragungspunkt der neuen Geschichte ist die Stadt Everville (übrigens auch der Originalname des Romans). Der Roman beginnt fesselnd. Der Inhalt ist spannend. Als Leser fiebert man den diversen Parteien mit. Der Inhalt ist sehr phantastisch. Es geht erneut um die Magie, die Kunst und die Essenz. Es wird diesmal mehr Zeit in der Essenz verbracht als im ersten Roman. Ich mag Kleinstadt-Settings und obwohl der Film auch andere Orte beleuchtet, findet die Mehrheit der Handlung ist der Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, statt. Und das mag ich. Zudem bekommt die Figur Harry D'Amour auch mehr Zeit eingeräumt (der ist in Lord of Illusions die Hauptfigur = motiviert, den Film aufzufrischen).

Die neuen Figuren sind auch sympathisch. So auch die neuen Bösewichte. Zudem werden einige Geheimnisse gelüftet, die ich so nicht erwartet hätte. Der Roman, die Beschreibungen der Kreaturen und/oder der zwei Welten ist sehr fantasievoll. Wer solche magischen «Märchen» mag, kommt mit Stadt des Bösen voll auf seine Kosten. Der Roman endet zwar mit einem Art Happy End, aber auch offen. Diverse Schicksale sind ungeklärt und der Kampf von Gut gegen Böse ist definitiv noch nicht zu Ende erzählt. Clive Barker sieht sein Werk als Trilogie an. Der dritte Band ist leider noch nicht geschrieben, und das obwohl Stadt des Bösen nun schon ca. 30 Jahre alt ist. Der Roman hat mich auch motiviert, Barkers Gewebte Welt aufzufrischen. Das habe ich letzte Nacht zu lesen begonnen und freue mich, erneut in eine märchenhafte Fantasywelt eintauchen zu können!

Fazit: Lesenswert!

Infos:

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 779

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Clive Barker

Erschienen: 2. Auflage 1995 (Deutsche Erstausgabe)

Sonntag, 26. April 2026

Deathstalker

Brugggore Filmfestival 2026 Spezial

Deathstalker

Story:

Der Deathstalker (Daniel Bernhardt) kommt in den Besitz eines Amuletts. Auf dieses haben es etliche Monster und Geschöpfe abgesehen. Derweil macht sich der Deathstalker zusammen mit Freunden (Christina Orjalo, Laurie Field) auf den Weg, das Königreich zu retten…

Meine Meinung:

Auf Deathstalker freute ich mich am diesjährigen Filmfestival. Es war auch einer der wenigen Titel, die mir im Voraus schon ein Begriff waren. Vor kurzem wurde der Film nämlich von Shout Factory auf Blu-Ray veröffentlicht und der Film stand so oder so auf meiner Wunschliste. Daher war der Kinobesuch eine beschlossene Sache. Deathstalker ist ein Remake eine Roger Corman Trash-Produktion, der dazumal nach dem Erfolg von Conan der Barbar ins Leben gerufen wurde und es auf drei Fortsetzungen brachte. Regie führte Steven Kostanski.

Steven Kostanski dürfte Horrorfans ein Begriff sein. Er realisierte nicht uninteressante Filme wie The Void, Leprechaun Returns, Father’s Day oder Manborg.  Zudem ist Steven Kostanski auch ein Spezialeffekte und Make-Up-Künstler (für etliche Produktionen, in denen er selbst Regie führte oder für Filme wie In a Violent Nature oder Scared Shitless). So erhoffte ich mir in Deathstalker auch die ein oder anderen sehenswerten Effekte und Monstermasken. Und als zweites Leckerli ist der Schweizer Daniel Bernhardt (Nobody, Nobody 2, John Wick) als Deathstalker in der Hauptrolle zu sehen.

Ich kenne keinen der Original-Deathstalker Filme. Mir hat dieser neue Deathstalker gut gefallen. Aus einer neutralen Position gibt es ggf. Punkte, die kritisiert werden könnten (keine Nacktszenen, zu lustig, die Musik fand ich unauffällig). Mich haben diese Punkte aber alle nicht gestört. Der Film war unterhaltsam und wie nicht anders erwartet gibt es etliche coole Monster-Effekte, Kostüme, Make-Up Masken und roter Lebenssaft zu sehen, der vergossen wird. Alle Effekte hatten Charme und das eine Monster hat mich sogar an einen Boss aus einem möglichen SNES-Game erinnert. Toller Retro-Charme. Daniel Bernhardt war solide, auch wenn er nicht allzu viel von seinen Martial Arts Künsten zeigen darf.

Fazit: Auf Steven Kostanski ist Verlass! Wer Genres à la Conen der Barbar und Co. mag, dürfte mit Deathstalker viel Freude haben!

Infos:

O: Deathstalker

Kanada, USA 2025

R: Steven Kostanski

D: Daniel Bernhardt, Christina Orjalo, Paul Lazenby, Nina Bergman, Laurie Field

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 102 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2026

Fassungen: Gesehen am Brugggore Filmfestival 2026 in Englisch. Uncut. Den Film gibt es seit Mitte Feb. in den USA und Kanada auf Blu-Ray. Es gibt noch keine deutsche Fassung (Stand: April 2026). 

Sonntag, 22. März 2026

Meow!: Cats in Horror, Sci-Fi, and Fantasy Movies

Meow!: Cats in Horror, Sci-Fi, and Fantasy Movies

Inhalt:

"Meow! Cats in Horror, Sci-Fi, and Fantasy Movies is the ultimate movie guide for cat lovers and cinephiles. Whether you are a fan of spine-chilling horror, fantasy worlds filled with cats, or the sudden thrill of a cat jumpscare, this comprehensive book has everything you need.

Explore an extensive list of cat horror movies that will leave you on the edge of your seat. From the eerie and mysterious to the downright terrifying, our furry friends are the central figures in these hidden gems and cult classics.

But the magic does not stop at horror. Meow! also delves into the most famous cat-centric sci-fi and fantasy movies. Find cats that have inspired fantastical adventures, mythical journeys, and futuristic sagas. This guide highlights a curated selection of films where cats play pivotal roles, embodying everything from magical felines to alien beings.

Key Features:

🐈Extensive Cat Movie List: A meticulously curated list of horror, sci-fi, and fantasy movies featuring cats (including short films), perfect for those seeking a thrilling feline fix or want to know more about the roles of cats in fantasy realms and futuristic adventures.

🐈Best Cat Moments: Detailed descriptions of iconic cat jumpscares and other memorable cat scenes, short films, and TV episodes that have left audiences gasping.

🐈Behind-the-Scenes Insights: Fascinating trivia and behind-the-scenes stories about the making of these movies.

🐈Recommendations and Reviews: Expert reviews and personal recommendations to help you choose your next movie night pick.

Whether you are searching for the purr-fect horror movie, are interested in the role of mythology in these tales, or love all things feline, Meow! is your go-to resource. Get your copy today!"

Meine Meinung:

Auf Vanessa Morgan wurde ich durch das BIFFF aufmerksam. Dort sah ich als Katzenvater eines ihrer Bücher zum Verkauf (= Avalon) und ich sah sie beim Event mit Fabio Frizzi (Masterclass = sie stellte ihm die englischen Fragen). So war mir Vanessa Morgan, ein Katzenfan, eine Festival-Mitarbeiterin und eine Autorin (von Büchern mit Titeln wie When Animals Attack: The 70 Best Horror Movies with Killer Animals), ein Begriff. Doch erst einige Jahre später stiess ich Online zufällig auf ihr Buch Meow!: Cats in Horror, Sci-Fi, and Fantasy Movies. Und ich fand das Konzept und die Idee, vor allem, weil ich selbst auch Katzen habe, cool, amüsant, interessant und innovativ. So kaufte ich mir das Buch über Amazon England (zum Glück habe ich in England ein Postfach, die hätten nämlich nicht in die Schweiz verschickt).

Der Hauptteil des Buches zeigt chronologisch (von alt zu neu) Filme aus besagten Genres (Fantasy, Sci-Fi und Horror) auf, in denen Katzen eine Rolle spielen. Danach gibt es noch kurze Filmvorstellungen, in denen Katzen vorkommen, aber eher «untergeordnete» Rollen einnehmen. Vanessa Morgan hat nicht alle Filme selbst gesehen, sondern durch Gast-Autoren, Filmwerke zusammentragen lassen. Erwähnt werden das Jahr (wobei ich nie weiss, ob das Herstellungs- oder Veröffentlichungsjahr des Filmes gemeint ist), der Titel, der Regisseur und das Herstellungsland. Dann folgt i.d.R. eine Inhaltsangabe und danach folgt die Meinung/Review der Autoren gepaart mit Hintergrundinfos zu Film und Produktion. Und Bilder und Plakate werden ebenso gezeigt. Ich freute mich, mir Filmtitel für die Wunschliste zu notieren. Auf der anderen Seite empfand ich es als interessant, als ich auf Filme stiess, welche ich schon in der Filmsammlung habe.

Ich war auch überrascht, dass doch einige Titel dabei sind, die ich in dem Buch nicht erwartet hätte. Titel wie Kuroneko, A Haunted Turkish Bathhouse, A Remodeled Beauty, Housu, Evil Cat, The Cat oder Men Behind the Sun. Bei anderen Titeln wie Friedhof der Kuscheltiere, Schlafwandler (Stephen King), The Black Cat (Edgar Allan Poe) oder Felidae war ich hingegen nicht überrascht, diese anzutreffen. Ebenso Filmtitel mit Katzen in Gastauftritten wie z.B. Re-Animator, Devil Cat, Two Evil Eyes, Alien, Night of the Creeps oder die kultige Katze mit dem Geburtstagshut aus The Sentinel («Jezebel»). Interessant ist, dass die Autoren im Buch zum Titel A Remodeled Beauty erwähnen, dass es eine Chinesisch synchronisierte Fassung mit englischen Untertiteln geben soll. Das dürfte die weltweit einzige Fassung mit englischen Subs sein. Bei der koreanischen Version (die es nur als alte VHS gibt) fehlt viel bewegtes Material. Ob dieses ominöse VHS mit englischen Untertiteln gar länger wäre? Filmhistorisch eine interessante Frage.

Der Zufall wollte es, dass ich dieses VHS dann auch tatsächlich fand (es ist eine VHS aus Taiwan). Und zwar auf dem Insta Account meines London-Dealers. Sehr cool. Nebst mehreren Cat Ghost Filmen aus Japan wandern diverse Titel auf meiner Wunschliste. Titel wie The Cat Who Wore Sunglasses, Morgiana, Night of a 1000 Cats, The Cat Creature, Blacker Than the Night (Original & Remake), The Legacy, Mr. Patman, Night Evil Soul, Lily C.A.T., diverse familienfreundliche Animes, Strays (bekam ich Mal als defekte LD), Kat, The Cat (Südkorea) oder Meow (Rape & Revenge Titel aus Indien). Bei einigen Titeln bin ich dabei aber auch noch sehr unsicher. Ebenso bei Low-Budget Kram wie Zombie Cats from Mars und Co. Darunter fallen auch einige Kurzfilme. Davon bin ich eigentlich kein Fan, aber mind. einen werde ich mir (Online) sicherlich ansehen. Und einen Titel sah ich Ende letzten Jahres: den seltenen pakistanischen Film The Cat Beast! Auf diesen wurde ich auch nur dank dem Buch aufmerksam. Auch Zufall, dass mein Filmkumpel den als Original-VHS in der Sammlung stehen hatte.

Für Horror-, Fantasy- und Sci-Fi Fans, vorausgesetzt der Leser mag Katzen, ist das amüsante, abwechslungsreiche und informative Pflichtlektüre!

Infos:

In Deutschland erschienen: Nein

Sprache: Englisch

Verlag: Moonlight Creek Publishing

Anzahl Seiten: 319

Roman/Sachbuch: Sachbuch

Art: Taschenbuch

Autor: Vanessa Morgan

Erschienen: 2024

Dienstag, 10. März 2026

Conquest


Conquest

Story:

In einer barbarischen und animalischen Welt, in der das Gesetz des Stärkeren regiert, ziehen zwei Männer (Andrea Occhipinti, Jorge Rivero), durch Schicksal vereint, durch die Welt, um diese vor dem Bösen (u.a. Sabrina Siani) zu befreien…

Meine Meinung:

Conquest wird von vielen Fans belächelt, als schwacher Fulci-Film oder als Trash angesehen und betitelt. Ich kann dem nicht zustimmen. Es ist unendlich viele Jahre her, seit ich mir diesen Film, eine italienisch-mexikanisch-spanische Koproduktion, angesehen habe. Heute hatte ich Lust darauf und habe die Sichtung nicht bereut. Conquest gefiel mir heuer sogar noch besser als früher. Ich sah mir den Film heute erstmals in Deutsch an. Die Synchronisation ist dem Englischen oder Ital. Dub klar vorzuziehen.

Ob der Film eine Conan (Conan der Barbar, USA 1982) Kopie ist, ist mir nicht bekannt. Jedoch ist das gut möglich. Lucio Fulci sprang schon auf andere Trends auf (z.B. folgte auf Dawn of the Dead Zombi 2). Conquest spielt in einer eigenen, nicht definierten Welt. Dem Film gelingt es, eine wunderbare Endzeit- und Fantasy-Stimmung zu generieren. Dies durch klug eingesetzt Stilmittel wie z.B. die Kameraoptik oder den Einsatz von viel Nebel. Die Settings sind abwechslungsreich, muten surreal und traumhaft an. Die Bilder sind stark und die Settings abwechslungsreich.

Dazu kommt, dass der Film viele charmante Effekte, Kostüme und Monster nach meinem Geschmack bietet. Es gibt diverse Ungeheuer, die Zombies ähneln, aber per se keine wirklichen Zombies sind. Zu der bösen Monster-Truppe gehören auch Kreaturen, die aus Star Wars entsprungen sein könnten (ein umgewandelter, monströser Chewbacca), fischartige Monster und eine fast splitternackte Anführerin, die den ganzen Film über eine Maske trägt (und erst im Finale ihr tolles Make-Up-Monster-Gesicht präsentiert). Hier und da schmust sie mit einer Schlange.

Dazu gibt es einige CGI-Laser-Effekte. Wenn unsere Helden den Pfeilbogen als Waffe einsetzen, so sind das ebenfalls charmante Effekte nach meinem Geschmack. Es gibt eine Szene, da waren die Effekte in der Tat «billig ins Bild kopiert». Dann, als unsere Helden in Deckung gehen und von unzähligen Pfeilbögen der Bösewichte beschossen werden. Das war die einzige Sequenz, welche tricktechnisch nicht genügt hat. Ansonsten waren es tolle Make-Up Kreationen, Masken und Kostüme. Für Lucio Fulci Verhältnisse mag es zwar eher harmlos zugehen, aber es gibt dennoch auch einige sehenswerte Splattereffekte und genug nackte Haut zu sehen, um Euro-Cult Fans zufriedenzustellen.

Der Film legt ein angenehmes Tempo an den Tag. Der kaum vorhandene Plot bietet immer wieder Verschnaufpausen. Dank den tollen Settings, den soliden Leistungen der Darsteller um Andrea Occhipinti (Der New York Ripper), Jorge Rivero oder Sabrina Siani (Aenigma) inklusive der tollen Musik von Claudio Simonetti (Mother of Tears) überzeugt der Film auch in diesen ruhigeren Momenten. Das Finale hätte etwas effektiver und länger ausfallen dürfen, aber im Grossen und Ganzen bietet Conquest ein unterhaltsames Sehvergnügen. Gehört Conquest also zu den schwächeren Filmen von Lucio Fulci (Lizard in a Woman's Skin, The House by the Cemetery)? Ich sage nein!

Fazit: Italo-Fantasy vom Feinsten!

Infos:

O: Conquest

Italien, Spanien, Mexiko 1983

R: Lucio Fulci

D: Andrea Occhipinti, Jorge Rivero, Sabrina Siani

Laufzeit der deutschen DVD: 85.00 Min.

Gesehen am: 27.07.04 / Neusichtung am: 10.03.26

Fassungen: Früher sah ich den Film via US-DVD von Anchor Bay oder Blue Underground. Als 84 Entertainment dann eine Fassung in Ital. mit Subs anbot, kaufte ich den neu. Die heutige Sichtung erfolgte daher über das deutsche Mediabook von 84 Entertainment. Der Film liegt in zwei Fassungen vor (regulär und als Grindhouse Version). Dazu gibt es ein Booklet und eine Soundtrack CD mit der Musik von Claudio Simonetti. Das Set wurde am Brugggore Filmfestival von Claudio Simonetti signiert. Der Film liegt in Deutsch, Englisch oder Ital. mit deutschen Subs vor. Ich sah mir den Film erstmals in Deutsch an und die Synchronisation ist gelungen und qualitativ besser als der Englische oder Ital. Dub. Wer eine Blu-Ray möchte, muss zur neuen US-Ausgabe von Cauldron Films greifen. Die haben den Film mit einer Soundtrack-CD, mit einer Bonus-Blu-Ray, einer Blu-Ray (Film) und einer UHD (Film) veröffentlicht. Dazu Ital./Englischen Ton mit englischen Untertiteln und vielen Extras (unzählige exklusive Interviews).

Dienstag, 17. Februar 2026

Jenseits des Bösen

Jenseits des Bösen

Inhalt:

Randolph Jaffe (später der Jaff genannt) arbeitet in einem Postzentrum und kommt einer mysteriösen, möglichen Verschwörung um einen Geheimkult und einem magischen Geheimnis «die Kunst» betreffend, auf die Spur. Er tut sich mit dem Wissenschaftler Richard Fletcher zusammen. Dieser erschafft den Nuncio, der beide verändert. Randolph Jaffe will mit der Macht des Nuncio Böses bewirken, während sich Fletcher ihm entgegenstellt. Ein Kampf folgt, dessen Fortsetzung in der Stadt Palomo Grove und mit den Kindern von Flechter und Jaffe weitergeführt wird…

Meine Meinung:

Jenseits vom Bösen, dessen Originaltitel The Great and Secret Show lautet, wurde mir von einem Freund empfohlen.  Ich war erstaunt, dass der Roman von Clive Barker (Die Bücher des Blutes IV-VI, Cabal, Gewebte Welt, Hellraiser, Nightbreed, Die Bücher des Blutes I-III) nicht mehr erhältlich war d.h. nach Veröffentlichung im Januar 1990 erfolgte später keine neue deutschsprachige Auflage. Das ist schon speziell. Speziell ist auch, dass der Roman, zumindest in der deutschsprachigen Ausgabe, keine Zusammenfassung bzw. Inhaltsangabe bietet. So wusste ich gar nicht, um was es bei diesem Roman ging.

Ich begann daher voller Überraschung mit dem Lesen. Und ähnlich wie Clive Barkers Gewebte Welt ist Jenseits des Bösen ein absolut komplexes Werk voller fantastischer Inhalte, welches sich über mehrere Jahrzehnte und Welten und mit einer grossen Anzahl von Figuren befasst. Das macht das Lesen, vor allem zu Beginn, nicht immer leicht verständlich, da der Leser bei der Sache sein muss. Es lohnt sich auch, keine grösseren Pausen beim Lesen einzulegen und sich auf dem Plot zu fokussieren. Es nach einer gewissen Zeit, kristallisiert sich mehr und mehr eine Art Haupthandlung heraus.

Ich fand den Inhalt absolut faszinierend, fesselnd, episch, märchen- und fantasievoll. Für mich stellt Jenseits des Bösen zusammen mit Gewebte Welt die bisher beste Arbeit von Clive Barker dar, welche ich bis dahin gelesen habe. Auch besser als seine Werke, die später verfilmt wurden (z.B. Cabal oder Hellraiser). Letztere finde ich sogar auf eine Art und Weise, zumindest als Romane, überbewertet. Da fand ich die Filme schon immer besser, vor allem Hellraiser. Jenseits des Bösen ist packend und lohnt sich, entdeckt zu werden. Es lohnt sich, dran zu bleiben und nicht entgeistert aufzuhören, nur weil der Inhalt sonderbar, komplex und vielleicht zuerst kompliziert anmutet.

Was ich erst nach dem Lesen erfuhr ist die Tatsache, dass es sich bei Jenseits des Bösen um den ersten Band der «Buch der Künste» Trilogie handelt. Dessen Fortsetzung habe ich soeben bestellt. Der dritte und letzte Band hingegen ist noch nicht geschrieben. So freue ich mich auf die Fortsetzung. Ob diese den hohen Qualitäts-Standard weiterführen wird? Es bleibt zu hoffen! Clive Barker Fans sollten sich Jenseits des Bösen unbedingt auf ihre Wunschliste setzen! Es lohnt sich!

Gefolgt von: Stadt des Bösen

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 713 Seiten

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Clive Barker

Erschienen: 01.01.90 (Deutsche 1. Auflage) (Das Original erschien 1989).

Donnerstag, 5. Februar 2026

Lion Man

Lion Man

Story:

Ein König wird ermordet. Dessen Sohn Süleyman (Cüneyt Arkin) wird im Wald versteckt und wächst zusammen mit Löwen auf. Als Erwachsener schwört Süleyman an den Mördern seines Vaters, die nun die Welt regieren, Rache…

Meine Meinung:

Lion Man bekam ich geschenkt. Es handelt sich um einen Mitte der 70er Jahre Film aus der Türkei mit dem fleissigen Cüneyt Arkin in der Hauptrolle. Da ich Turkish Star Wars mit Cüneyt Arkin unglaublich toll fand, freute ich mich auf die Sichtung von Lion Man, auch wenn ich nie das Ausmass an Fantasy und Verrücktheit aus Turkish Star Wars erwartet habe. Dass die Fassung jedoch nur in Englisch vorlag, hat meine Vorfreude etwas getrübt. Die Vertonung der Fassung tat ihr übriges dazu (mehr unter Fassungen).

Aber auch abgesehen von diesen zwei Details empfand ich den Streifen, der an Ital. Sandalenfilme und Tarzan erinnert, als leicht enttäuschend. Zwar gibt es ab einem gewissen Zeitpunkt viel Action in Form von Kämpfen, aber diese sind relativ repetitiv, lahm, unspektakulär und harmlos ausgefallen. Richtige Effekte gibt es eigentlich fast nur im Finale zu sehen (Tötungsszene des Hauptbösewichtes). Ansonsten gibt es hier und da etwas rote Farbe als Blut zu sehen, aber nichts, was vom Hocker haut. Cüneyt Arkin hat seine Sache aber gut gemacht und seine Krallen erinnerten ans Kung Fu-Genre. Ich denke, davon wurde der Film z.T. sichtlich auch beeinflusst.

Das Interesse während dem Schauen wurde kleiner und kleiner und wirkliche Freude kam selten auf. Dennoch ging die Zeit vorbei. Ich denke, in Türkisch oder sogar Deutsch wäre der Film möglicherweise besser gekommen. Oder wenn andere Musik benutzt worden wäre. Die Musk war nämlich leider praktisch das Schlechteste am ganzen Film: diese empfand ich als total unpassend, billig und sehr nervend. Und leider auch sehr repetitiv. Und wenn die Musik den Zuschauer schon vergrault, dann kann der Inhalt noch so gut sein (und das war der halt auch nicht). Und leider sind die anderen Charaktere relativ öde, so dass dem «Lion Man» auch ein ebenbürtiger Gegner fehlt.

Fazit: Geschmackssache. Fans von Cüneyt Arkin können einen Blick riskieren, ich hingegen bleibe in Zukunft bei Turkish Star Wars!

Infos:

O: Kilic aslan

Türkei 1975

R: Natuk Baytan

D: Cüneyt Arkin, Bahar Erdeniz, Yildirim Gencer, Cemil Sahbaz, Reha Yurdakul

Laufzeit der Fan Edition: 85:35 Min.

Gesehen am: 04.02.26

Fassungen: Gesehen via Turkish Fan Project = sehr gute Bild- aber leider sehr schlechte Tonabmischung = Dialoge sehr leise, Geräusche und Musik gleichzeitig viel zu laut, leider nur in Englisch (der käme in Türkisch oder Deutsch sicher besser). Gibt es in Deutschland sogar von MT Films / Cargo Records auf DVD (Deutsch/Englisch). Im Ausland (USA, UK) gibt es auch Blu-Ray Fassungen. Diese sollen aber zensiert sein und der türkische O-Ton fehlt. Laut AI sollen bei den Blu-Ray Prints 17 Sekunden an Kämpfen fehlen, da ein 35mm Print benutzt wurde, wo diese 17 Sek. fehlen. Angeblich soll der Film früher 109 Minuten gelaufen sein. Solche Fassungen finde ich jedoch nicht. Die gängigen Fassungen laufen ca. 85 Minuten. Gut möglich, dass nur Handlung fehlt.

Sonntag, 18. Januar 2026

The Three & Half Dumb Kung-Fu Girls

The Three & Half Dumb Kung-Fu Girls

Story:

Lady Shui und Chief Huo wollen sich beide zu den Anführern und Beschützern des Dorfes wählen lassen. Da taucht De Flato (Li Min-Lang) auf, der sich suizidieren möchte. Die Schülerinnen von Lady Shui und Chief Huo (Elsa Yang Hui-Shan, Sun Chia-Lin, Wu Jia-Shan) retten De Flato mehrfach vor dessen Tod. Scheinbar wurde De Flatos Ehefrau von King Oolong Lair entführt. Die Mädels machen es sich zur Aufgabe, die Ehefrau zu retten. Ein mysteriöser Bettler (Yueh Hua) beobachtet die Situation…

Meine Meinung:

Aka Kung Fu Girls. The Three & Half Dumb Kung-Fu Girls ist eine Ende der 70er Jahre Kung Fu Komödie und eine Hwa Liang Movie Company Ltd. Produktion (The Thrilling Sword) von Chen Chun-Liang (King of the Children, The 3-D Army, The Child of Peach) aus Taiwan. Der Film wartet mit einem Frauenpower-Cast um Elsa Yang Hui-Shan (The Guy with Secret Kung-Fu), Sun Chia-Lin (The Iron Monkey) und Wu Jia-Shan auf. Wie das kämpfende Mädchen heisst, konnte ich hingegen nicht verifizieren. Yueh Hua (The Green Dragon Inn) spielt eine Nebenrolle.

Von dieser Kung Fu Komödie habe ich nicht viel erwartet und wurde positiv überrascht. Das jedoch nicht aufgrund der Kampfszenen. Diese waren eigentlich nie spektakulär und viel zu wenig vorhanden. Nein, The Three & Half Dumb Kung-Fu Girls gefiel mir aufgrund des (für Kung Fu Verhältnisse) innovativen Plots, des Inhalts und vor allem aufgrund des Humors und seiner extrem grossen Albernheit. Der Film war in der Hinsicht so drüber, dass der Film wirklich amüsant und lustig war. Was musste ich schmunzeln. Und im Finale werden dann noch mehr skurrile Einfälle aus dem Hut gezaubert. Muss der Fan gesehen haben, um es zu glauben.

Die Mädels als Leads haben eine gute Figur gemacht. Die waren alle vier total überzeugend, sympathisch, haben toll miteinander harmoniert und ihre Szenen waren lustig und charmant. Dass ein gewisser Fantasy- und Zauber-Aspekt in den Plot und die Kampfszenen integriert wird, vor allem im letzten Viertel, empfand ich als cool. Der eine Zauberer bot z.B. eine eindrückliche «Zatoichi» Performance. Die war klasse und sehenswert. Der Ober-Boss mit Maske war so crazy. Vor allem in Kombination mit der Musik und mit dem Klamauk. Da wird dann sogar noch in der Luft gekämpft. Und als dann noch der Frosch aus Shaolin Drunkard auftaucht, werden auch noch Kaiju-Fans befriedigt. Der Plot war wirklich nicht vorhersehbar. Eine der lustigsten Szenen war jene im Bordell, indem sich zwei der vier Mädels als Prostituierte und eines der Mädels als Mann verkleidet tarnen, um De Flatos entführte Ehefrau zu finden.

Fazit: Spassig und sehenswert! Da freue ich mich auf die noch nicht gesehene Kung Fu Komödie Three Shaolin Musketeers mit Lo Lieh, der ebenfalls von Chen Chun-Liang stammt!

Infos:

O: Hu Tu Da Xia San Ge Ban

Taiwan 1978

R: Chen Chun-Liang

D: Elsa Yang Hui-Shan, Sun Chia-Lin, Wu Jia-Shan, Li Min-Lang, Yueh Hua, Lee Teng-Tsai, Yu Bong

Laufzeit der südkoreanischen VHS: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 17.01.26

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von A-Joo Video Production vor = O-Ton Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs, Vollbild, solide Bildqualität. Das VHS aus Taiwan hat auch englische Subs, während die US-Ausgabe von Rainbow Audio & Video in Kantonesisch Dubbed vorliegt. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2026).

Donnerstag, 15. Januar 2026

The Ninth Heart


The Ninth Heart

Story:

Student Martin (Ondrej Pavelka) macht es sich zur Aufgabe, eine Prinzessin (Julie Juristová), die unter einem Bann eines bösartigen Magiers (Juraj Kukura) leidet, zu retten…  

Meine Meinung:

Nach Beauty and the Beast der zweite Titel von Juraj Herz in Severin Films Box-Set All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2. The Ninth Heart ist ein Ende der 70er Jahre Märchen, welches eine spätere Neusichtung verdient. Denn nicht alles an The Ninth Heart hat mir gefallen. Ich bin aber sicher, dass mir der Film bei einer zukünftigen Sichtung mit angepassten Erwartungen mehr zusagen wird. Der Film, dessen Intro toll anzusehen ist (gezeichnete Animationen mit Herzen und Skeletten), hat seine schwächste Phase in den ersten 30-45 Minuten.

Zwar werden in dieser Zeitspanne die Figuren eingeführt, aber abgesehen davon kommt der Plot kaum zum Zug. Es findet kein Verlauf statt und speziell der Humor in diesen Szenen nervt und auf Dauer kommt Langeweile auf. Die Darsteller um Ondrej Pavelka, Anna Malová oder Josef Kemr machten jedoch einen glaubwürdigeren Eindruck als jene, die in Beauty and the Beast zu sehen waren. Auch Juraj Kukura als böser Zauberer gefiel, während die Prinzessin, gespielt von Julie Juristová, etwas blass charakterisiert wird und abfällt. Das Ende war in der Hinsicht auch vorhersehbar, aber dennoch schön.

Die besten Momente hat der Film im letzten Viertel. Wenn sich Martin ins Schloss und die wundersame «Unterwelt» und «Kammern» des Magiers begibt, sind das durch und durch sehenswerte, fantasievolle, märchenhafte und stimmige Sequenzen und Settings, die es lohnt, mehrfach zu entdecken. Diesen verdankt es der Film auch, dass ich mich später an eine sichere Zweitsichtung wagen werde. Was zudem erwähnt sein sollte, ist auch die perfekte Musikuntermalung dieser Szenen. Das pochende Herz in der Tonspur war superb. Allgemein war die Musik passend und klasse.

Fazit: Nicht uninteressantes Märchen!

Infos:

O: Deváté srdce

Tschechoslowakei 1978, 1979 (je nach Quelle)

R: Juraj Herz

D: Ondrej Pavelka, Julie Juristová, Juraj Kukura, Anna Malová, Josef Kemr, Frantisek Filipovský, Premysl Kocí

Laufzeit der US-Blu-Ray: Ca. 92 Min.

Gesehen am: 15.01.25

Fassungen: Gesehen als US-Blu-Ray von Severin Films (= All The Haunts Be Ours: A Compendium of Folk Horror Vol. 2) = O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut. In Deutschland als Das neunte Herz als DVD zu haben (nur Deutscher Ton).

Montag, 5. Januar 2026

The Miracle Fighters

The Miracle Fighters

Story:

Sorcerer Bat (Yuen Shun-Yi) will den Tod von Kao Hsiung (Eddy Ko) und will zudem durch den jungen Prinzen an die Macht kommen. Kao Hsiung nimmt daraufhin den jungen Prinzen als Geisel, um entkommen zu können. Auf seiner Flucht stirbt der junge Prinz. Viele Jahre später gelingt es Sorcerer Bat und seinen Leuten (u.a. Brandy Yuen Jan-Yeung, Tino Wong Cheung) Kao Hsiung zu finden. Dieser lebt inzwischen mit Shu Gut (Yuen Yat-Choh) zusammen. Sorcerer Bat will an Shu Gut ran um diesen als Prinz auszugeben. Als Kao Hsiung getötet wird gelingt Shu Gut die Flucht. Er flüchtet zu einem alten Mann (Leung Kar-Yan) und einer alten Frau (Yuen Cheung-Yan), von welchen er im magischen Martial Arts unterrichtet wird. Am Ende kommt es an einem Turnier zum Duell gegen Sorcerer Bat…

Meine Meinung:

The Miracle Fighters ist der Auftakt in eine fantastische, originelle, fantasievolle, irrwitzige und innovative Film-Reihe, die Humor, Martial Arts und magische Inhalte miteinander verbindet. Dahinter steht der Yuen-Clan (Six Directions of Boxing, Heroes Among Heroes, The Champions). Diese nahmen auf dem Regiestuhl Platz, haben die spektakulären Kampfszenen choreographiert und haben im Film auch mitgespielt. Das gilt auch für die sehenswerten Fortsetzungen, von denen vor allen die ersten beiden dem ersten Film in Sachen Originalität und Unterhaltungswert in nichts nachstehen.

The Miracle Fighters, in dem Yuen Woo-Ping (Tough Guy, Magnificent Butcher, Wing Chun) Regie führte, wurde zu Ehren von Yuen Cheung-Yan (The Buddhist Fist, The Big Deal, Drunken Tai Chi) angesehen. Dieses Multitalent starb Anfang 2026. Er spielt hier eine Frau. Etwas, was er u.a. auch in der Fortsetzung tat. Er ist einer der Brüder von Yuen Woo-Ping. Er spielte in unzähligen Filmen mit (A Heroic Fight, Lucky Diamond), war für die Action-Choreographie zuständig (Madam City Hunter, Deadly Dream Woman) oder führte selbst Regie (Live Hard, Funny Ghost).

Ich sah The Miracle Fighters seit ca. 15 Jahren nicht mehr. Der Film hat die Neusichtung bestanden. Der Mix aus Fantasy, Zaubereien und Kung Fu macht unglaublich viel Spass. Vor allem die ganzen Gimmicks, welche in die Kampfchoreographie integriert wurde, hat unglaublich viel Freude und Spass bereitet. Es gibt so viele sehenswerte und bizarre Highlights, dass es schwer fällt zu sagen, welches die Beste-Szene war. Der Film steigert in der Hinsicht sein Tempo immer mehr und mehr. Das Finale, in dem Yuen Yat-Choh ein Turnier beschreitet und am Ende Bösewicht Sorcerer Bat gegenübersteht, ist ebenso ein Spektakel seinesgleichen, welches einfach nur unterhält und toll anzusehen ist.

Der ganze Cast um Yuen Cheung-Yan (RIP), Yuen Yat-Choh (Dreadnaught, In the Line of Duty 4, Challenge of the Gamesters), Eddy Ko (Challenge the Invincible, Sleeping Fist, The Postman Fights Back), Yuen Shun-Yi (Tiger Cage III, Two Toothless Tigers, Snake in the Eagle's Shadow), Leung Kar-Yan (Kaum zu erkennen) oder Brandy Yuen Jan-Yeung (Doppel-Rolle) überzeugen in ihren Rollen. Es ist dem Cast und der Qualität ihrer Arbeit anzusehen, dass diese bereits öfters zusammen vor und hinter der Kamera standen. Der Film wirkt wie ein Familientreffen (ist der Yuen Clan natürlich auch) und ebnete danach weiteren ähnlich gelagerten Filmen den Weg.

Fazit: Ein doch in meinen Augen unterschätzter und zu wenig wertgeschätzter Film!

Gefolgt von: Shaolin Drunkard

Infos:

O: Kei Moon Dun Gaap

HK 1982

R: Yuen Woo-Ping

D: Yuen Shun-Yi, Eddy Ko, Yuen Yat-Choh, Leung Kar-Yan, Yuen Cheung-Yan, Brandy Yuen Jan-Yeung, Tino Wong Cheung

Laufzeit der HK-DVD: 96:00 Min.

Gesehen am: Okt. 2011 / Neusichtung am: 05.01.26

Fassungen: Mir lag die Code Free HK-DVD von Joy Sales / Fortune Star (The Legendary Collection) vor = Schuber, solide Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs, Uncut. In den USA gibt es den Film von Eureka inzwischen auf Blu-Ray: Uncut, O-Ton, englische Subs, restauriert und mit exklusiven Extras. Ggf. werde ich über ein Upgrade nachdenken. Eine deutsche Fassung gibt es nicht (Stand: Jan. 2026).

Samstag, 20. Dezember 2025

Witch Edited

Witch Edited

Story:

Der Prinz der Hölle (Ben Lam) verliebt sich in eine irdische Frau. Er überredet seine Eltern (u.a. Angela Mao) sich auf Erden als Mensch tarnen zu dürfen und seine Geliebte kennenzulernen. Er will, dass sich diese aus freien Stücken ihn in verliebt. Er wird dabei von May (Lam Wai) begleitet. Derweil treibt jedoch auch ein Geist, der Männer ermordet, sein Unwesen, der während dem Liebesspiel zuschlägt und den Opfern das Blut aussaugt…

Meine Meinung:

Auf Witch Edited, dessen On-Screen Titel lediglich Witch lautet, wurde ich aufmerksam, als ich das US-VHS (als The Ghost Bride) während einer FB-Auktion sah und diese nicht gewann und/oder verpasst habe. Es handelt sich um einen typischen «Cheapie» aus Taiwan, wie sie Anfang der 90er Zuhauf entstanden sind. Ein Mix aus Ghost-Story à la A Chinese Ghost Story, dümmlichem Klamauk und Soft-Sex als Füllszenen.

Der Film, der mit einem relativ bekannten Cast aufwartet, immerhin sind hier Namen wie Lam Wai (Bloody Brotherhood, Code of Honor, No Guilty), Ben Lam (Shadow Cop, Blood Sister, The Romance of the Vampires), Jack Long (Kung-Fu Wonder Child, School for Vampires, The 3-D Army) sowie Angela Mao (The Swift Shaolin Boxer, Bandits, Prostitutes & Silver, Kung Fu Zombie - Der Gorilla mit der stählernen Klaue) zu sehen, hat die Sichtung nicht bestanden. Der Film kommt knapp nicht in die Sammlung. Angela Mao hat mit Ausnahme des Finales keine Actionszenen abbekommen.

Die Story wirkt wenig originell, unzusammenhängend und der Humor nervt. Die wenigen eingestreuten Action- und Fantasy Szenen sind zwar solide und es ist cool, immer wieder Musik aus A Nightmare on Elm Street zu hören, aber eigentlich gibt es keine einzige wirklich tolle Actionszene zu sehen. Zwei Actionszenen, darunter das Finale, waren besser, werden aber durch den wirren Plot, den doofen Humor und vor allem durch schwache Leistungen von Ben Lam und Lam Wai getrübt. Ben Lam und Lam Wai sehe ich doch lieber in ernsten Rollen, als Bösewichte oder als Antihelden.

Ein Minus war auch der Dub. Es handelt sich um einen taiwanesischen Film und Originalton wäre Mandarin. Die mir vorliegende Videokassette war hingegen in Kantonesisch. Und der Dub hörte sich unecht und billig an. Praktisch jede Stimme gleich, so dass ich es schwer auseinander zu halten war, welche Figur was gesagt hat. Zudem sind bei einigen Dialogen die Kampf- und Hintergrundgeräuschen (oder die Musik) viel leiser abgemischt, so dass kaum zu hören. Das hat total genervt. Ich denke sogar, dass das nebst der schwachen Leistung von Ben Lam und Lam Wai der Hauptgrund ist, warum der Film nicht in die Sammlung aufgenommen wurde. In Mandarin hätte ich den Film wohl knapp behalten…

Fazit: Wer sich an uninteressanten Charakteren, dümmlichem Klamauk und dem billigen Dub nicht stört, kann einen Blick riskieren!

Infos:

O: Gui Niang Zi

HK, Taiwan (je nach Quelle) 1992

R: Mark Lung Goon-Mo

D: Bai Yuchen, Lam Wai, Gam Chi-Gei, Ben Lam, Angela Mao, Pang San, Jack Long, Mark Long

Laufzeit der HK-VHS: 86:04 Min.

Gesehen am: 28.11.25

Fassungen: Mir lag die HK-VHS von Mei Ah vor = sehr gute Bild- und Tonqualität, Kantonesisch Dubbed statt O-Ton Mandarin (was genervt hat, zumal einige der Hintergrundgeräusche und Musik bei den Dialogen viel leiser zu hören sind) und englische Subs, Uncut (wirkte nicht zensiert und trotz CAT. III Freigabe gibt es jede Menge nackte Haut zu sehen). Es gibt auch eine VCD (vom gleichen Label) und eine US-VHS (Tai Seng) mit alternativem Titel (The Ghost Bride). Eine LD scheint es auch noch zu geben. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Nov. 2025). Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Nov. 2025).

Freitag, 12. Dezember 2025

Devil’s Sword

Devil’s Sword

Story:

Die Königin eines Krokodil-Kultes (Gudi Sintara) entführt einen Mann. Dessen Freundin und Mandala (Barry Prima) wollen diesen befreien. Dazu braucht Mandala aber das «Devil’s Sword» und auch andere finstere Gestalten sind hinter diesem her…

Meine Meinung:

Auf die neue Sichtung von Devil’s Sword, eine Rapi Films Produktion, freute ich mich. Ich sah den Film seit unendlich langer Zeit nicht mehr. Und das hat sich auch etwas gerächt. Falsche Erwartungen und so. Ich hatte den Film noch etwas abgedrehter und blutiger in Erinnerung. Daher muss ich sagen, dass der Film nicht ganz an die Rapi Films Kracher wie The Warrior, Mystics in Bali oder The Queen of Black Magic herankommt. Schlecht ist Devil’s Sword, übrigens eine Comic-Verfilmung, was ich nicht wusste, bei Leibe nicht.

Der Film lief, laut Produzenten des Filmes, auch sehr gut, was zur Folge hatte, dass er auch ins Ausland (z.B. Deutschland) verkauft wurde. Und mit Barry Prima (Tarzan Raja Rimba, Red Devil Fight, Special Silencers) ist natürlich das damalige Aushängeschild von Rapi Films als Hauptfigur und Star dabei. Auch Co-Stars wie Gudi Sintara (Escape from Hellhole), Advent Bangun (The Hungry Snake Woman) oder H.I.M. Damsyik (Lady Terminator) waren damals im Rapi Films Universum Zuhause.

Obwohl der Film nicht ganz das The Warrior Niveau bietet, bietet er genug Abgefahrenes, um kurzweilig zu unterhalten. Klar, etwas mehr blutige Effekte in den Kampfszenen und charmante Monster- oder Fantasy-Elemente hätte es vertragen dürfen. Aber auch so gibt es genug, um den Zuschauer bei Laune zu halten. Nebst den Fantasy-Elementen hat sich der Film ansonsten sichtlich am Hong Kong-Kino der 70er und 80er orientiert. Es wird viel gekämpft (alles sehr solide) und einer der Gegner von Barry Prima hat sogar eine fliegende Guillotine, die im Film mehrfach zum Einsatz kommt. Sehr cool.

Fazit: Für Fans von Rapi Films uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Golok setan

Indonesien 1984

R: Ratno Timoer

D: Gudi Sintara, Barry Prima, Advent Bangun, Enny Christina, Rita Zahara, Kusno Sudjarwadi, Kandar Sinyo, H.I.M. Damsyik

Laufzeit der US-Blu: Ca. 101 Min.

Gesehen am: Juli 2006 / Neusichtung am: 06.11.25

Fassungen: Mir lag für eine 2. Sichtung die neue US-Blu-Ray von Terror Vision vor = Schuber, neues 2K Master, erstmals O-Ton mit englischen Subs. Der Film ist Uncut. Das auf dem Cover erwähnte Making of ist nicht zu finden, dafür gibt es drei Interviews (mit dem Produzenten sowie mit Barry Prima und Gudi Sintara). Das neue HD-Master von Rapi Films wirkt leicht enttäuschend d.h. zu dunkel und zu wenig farbintensiv. Ich denke, da hatte selbst die Mondo Macabro DVD die Nase vorn. Das nahm ich schon bei anderen HD-Mastern von Rapi Films war (z.B. Sundel Bolong). Selbst Mondo Macabro sagt, dass Rapi Films HD-Master z.T. enttäuschend seien. Das war auch der Grund, warum Mondo Macabro für ihre The Warrior Blu-Ray Vö ihre alte DVD selbst restauriert haben und/oder das auch mit ihren bald erscheinenden Mystics in Bali und The Queen of Black Magic Releases (Blu-Ray) machen, statt auf Rapi Films HD-Master zurückzugreifen. Ihre eigenen Restaurationen waren schlicht besser. In Deutschland inzwischen auch Uncut auf DVD zu haben (Deutsch/Englisch). Titel: Der Herr der Krokodile - Devils Sword.