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Freitag, 2. Juni 2017

Echoes Review

Echoes

Story:

Ein junger Mieter hat nach dem Einzug Visionen aus der Vergangenheit – die in einem blutigen Mord enden. Ob sich die Geschichte wiederholen wird?

Meine Meinung:

Echoes ist nun die letzte Episode der TV Serie Fear Itself. Es bleib auch bei nur einer Staffel. Echoes ist eine sehr mässige, nur durchschnittliche Episode geworden, die man höchstens 1x schauen kann – und auch dann gibt es Längen und nur wenig Gutes.

Das Problem ist, dass der Inhalt nicht neu ist. Im Gegenteil: voller Klischees, schon unzählige Male besser gesehen und/oder gelesen. Dazu kommen Längen und die Figuren sind wenig sympathisch, so dass einem der Verlauf und ihre Schicksale egal sind.

Technisch ist die Episode gut gemacht. Gore darf man, wie allgemein bei der Serie, trotz Director’s Cut Fassung auf DVD, nicht erwarten.

Echoes was zusammen mit New Year's Day die schlechteste Episode der Staffel. Die wirklichen Highlights: Eater, Something With Bite und Skin and Bones.

Infos:

O: Echoes (Fear Itself)

USA, Kanada 2008

R: Rupert Wainwright

D: Aaron Stanford, Eric Balfour, Camille Guaty

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: 29.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Samstag, 27. Mai 2017

The Spirit Box Review

The Spirit Box

Story:

Zwei Mädels kommuniziere Dank einer Art «Hexenboard» mit ihrer toten Mitschülerin, die angeblich von ihrem Lehrer getötet worden sein soll. Nun beginnen die zwei Mädels nachzuforschen…

Meine Meinung:

Diese Fear Itself Episode vom Wrong Turn Regisseur war eine der schwächeren Episoden (zusammen mit New Year's Day und vielleicht noch The Circle, alle anderen sind besser).

Einmal schaubar – hier und da gar minim fesselnd und stimmungsvoll – doch im Grossen und Ganzen eher 08/15, schwach und mit billiger Auflösung und nicht wirklich was Neues bietend. Viele der Inhalte kennt der Fan schon aus anderen Horror/Gruselfilmen, nur deutlich effektiver und besser.

Immerhin ist die Episode nur wenig langweilig, technisch gut gemacht und zumindest die zwei Mädels haben ganz passabel geschauspielert.

Daher kann man The Spirit Box, auch wenn eine der schwächeren Episoden der Reihe, trotzdem einmal gut ansehen da kurze Laufzeit und somit kurzweilig! Die anderen Episoden lohnen sich jedoch mehr!

Infos:

O: The Spirit Box

USA, Kanada 2008/2009

R: Rob Schmidt

D: Anna Kendrick, Martin Donovan, Jessica Parker Kennedy

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: 20.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Skin and Bones Review

Skin and Bones

Story:

Grady Edlund (Doug Jones) scheint in der winterlichen Wildnis verschollen, als er abgemagert zur Ranch zurückkehrt – zu seiner Frau, dessen Kindern, einem Indianer und seinem Bruder. Doch die Nahtoderfahrung hat Grady unmenschlich verändert und bald müssen die anderen um ihr Leben fürchten…

Meine Meinung:

Welch unerwartete Überraschung: Skin and Bones, eine Episode der Fear Itself Serie, war deutlich besser als erwartet und ein richtiges Highlight. Nach Sichtung von 90% der Serie kann ich sagen, dass Skin and Bones ist bisher beste Episode geworden ist und ich denke, dass sie das auch bleiben wird.

Ich hatte grosse Freude während und nachdem Schauen, so dass sich meine Worte sicherlich auch sehr euphorisch anhören. Versucht einfach mit null Erwartungen an die Episode zu gehen, sonst erwartet ihr vielleicht zu viel und werdet enttäuscht.

Inhaltlich ist Skin and Bones nicht neu – man erinnert sich an Ravenous – Friss oder stirb. Doch so viele Filme gibt es nicht mit diesem Thema und Skin and Bones hat mich ausfolgenden Gründen überzeuget und sehr gut gefallen:

- Nicht langweilig und keine Längen
- Legt ein hohes Tempo vor, keine lange Einleitung
- Mag ich das Setting des Filmes
- «Schlangenmensch» und Schauspieler Doug Jones 
   verkörperte den monströsen Grady sehr gut, sieht 
   extrem unheimlich aus
- Der Film ist relativ spannend, unheimlich und  
  stimmungsvoll! Dazu toll gefilmt.
- Gibt es paar fiese Szenen (auch wenn man natürlich
  sichtbaren Gore nicht erwarten darf)

Diese Punkte sorgten dafür, dass ich intensiv unterhalten wurde, so dass Skin and Bones mein Favorit der Serie wurde! Mal schauen ob die letzten zwei offenen Folgen die Qualität von Skin and Bones erreichen können – ich bezweifle es!

Infos:

O: Sick and Bones

USA, Kanada 2008

R: Larry Fessenden

D: Doug Jones, Molly Hagan, John Pyper-Ferguson

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min.

Gesehen am: 17.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Sonntag, 21. Mai 2017

Chance Review

Chance

Story:

Chance Miller (Ethan Embry) hat finanzielle Probleme. Der Verkauf einer Vase soll viel Geld einbringen – doch der Besuch bei einem nicht ganz koscheren Antiquitätenhändler endet anders als geplant…

Meine Meinung:

Chance ist eine solide, kurzweilige und unterhaltsame Fear Itself Episode geworden – so wie die Mehrheit der Episoden. Man darf einfach nicht mit zu grossen Erwartungen an die Episoden gehen und nicht allzu viele Effekte erwarten – dann sollte es mit dem Unterhaltungswert eigentlich klappen.

Chance überzeugt inhaltlich mit einem kranken Mann namens Chance – der scheinbar, so wie es dargestellt aber nicht erklärt wird, an Schizophrenie leidet. Er bringt sich zudem von einer dummen Situation in die nächste – mit tödlichen Folgen. Eine Spannung ist vorhanden, die Figurenzeichnung ist okay und glaubhaft, auch wenn einige Figuren etwas naiv agieren (mehr als nur einmal). Chance hat mich, in seinen Handlungen, oft an den Hauptprotagonisten aus Stuart Gordons King of the Ants erinnert.

Nicht die beste Folge, aber durch und durch okay. Wer die Serie mag, wird auch Chance mögen.

Infos:

O: Chance

USA, Kanada 2009

R: John Dahl

D: Ethan Embry, Vondie Curtis-Hall, Christine Chatelain

Laufzeit der US DVD: Ca. 41 Min.

Gesehen am: 17.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Donnerstag, 18. Mai 2017

The Circle Review

The Circle

Story:

Ein Autor will mit seiner Freundin in einer Blockhütte Inspirationen sammeln, um ein neues Buch zu schreiben. Da trifft unerwartet Besuch ein und der Druck wächst – denn nach seinem grössten Erfolg blieb er seinen Freunden und vor allem seiner Agentin ein neues Buch schuldig. Doch als im Verlauf des Abends zwei junge Mädchen ein von dem Schriftsteller angeblich selbst geschriebenes Buch abliefern, nimmt das Grauen seinen Lauf…

Meine Meinung:

Durchschnittliche Fear Itself Folge, welche man gut einmal schauen kann ohne jedoch irgendwas Originelles oder Neues vor die Glotze zu bekommen.

Dank der kurzen Laufzeit wird man auch solide unterhalten. Solide trifft eigentlich auf alles in dieser Episode zu: solide und durchschnittlich ist die Story, die Darsteller, die Schockeffekte, die Effekte etc. Kommt einmal alles irgendwie bekannt vor (schon nur angefangen was die Blockhütte angeht und das Eingesperrt sein) ohne gross zu fesseln oder den Zuschauer zum Staunen zu bringen. Aber gerade recht, um die Laufzeit bis zum Ende durchzustehen.

Fazit: sicherlich eine der schlechteren Episoden der Fear Itself Reihe – aber es kann ja nicht jede Episode sehr gut oder gut sein. Und: man kann sich The Circle gut einmal anschauen – aber nochmal werde ich mir die Folge wohl nicht mehr geben…

Infos:

O: The Circle

USA, Kanada 2008

R: Eduardo Rodriguez

D: Johnathon Schaech, Ashley Scott, Victoria Pratt

Laufzeit der US DVD: Ca. 41 Min.

Gesehen am: 11.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Montag, 15. Mai 2017

Community Review

Community

Story:

Ein junges Paar zieht in eine Gemeinde in ein Traumhaus – ihr Ziel: eine Familie gründen. Doch die Gemeinde verbirgt ein schreckliches Geheimnis…

Meine Meinung:

Im Grossen und Ganzen bin ich bisher mit der US Serie Fear Itself (kam nach der Masters of Horror Serie) relativ zufrieden, da bisher fast alle Episoden gut bis solide und kurzweilig waren. Auch Community reiht sich in solide und kurzweilig ein.

Zwar nichts Neues, aber unterhaltsam und solide. Quasi Die Truman Show als Horrorversion und TV Episode. Ich mag solche Geschichten, die sich örtlich begrenzen und eine Gruppe/Gemeinschaft mit einem grauenhaften Geheimnis in den Mittelpunkt stellen, aus welchem es kein Entkommen gibt (à la Die Körperfresser kommen).

Langweilig wird es nicht, die Darsteller sind okay, das Grauen baut sich stimmungsvoll und langsam auf = unterhaltsam und kurzweilig. Kann man sich gut ansehen.

Fazit: Bisher lohnt sich die Fear Itself Serie!

Infos:

O: Community

USA, Kanada 2008

R: Mary Harron

D: Brandon Routh, Shiri Appleby, Barbara Tyson

Laufzeit der US DVD: Ca. 42 Min

Gesehen am: 10.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Dienstag, 9. Mai 2017

The Sacrifice Review

The Sacrifice

Story:

Vier Kriminelle befinden sich auf der Flucht. Sie stossen auf ein Fort, welches von mehreren Schwestern bewohnt wird. Da einer der Gangster verletzt ist, suchen sie im Fort Pflege und Unterschlupf. Doch das Fort verbirgt ein schreckliches Geheimnis...

Meine Meinung:

The Sacrifice bietet zwar letztendlich nichts wirklich Neues im Horrorgenre, unterhält aber kurzweilig, solide und unterhaltsam. Wie lautet ein Sprichwort: besser gut geklaut als schlecht erfunden!

Das trifft auf The Sacrifice, eine Fear Itself Episode, sprichwörtlich gut und nachvollziehbar zu. Man ahnt als Zuschauer, dass etwas nicht stimmt und im Fort eine böse Überraschung lauert – aber man weiss nicht sofort welche. Da könnten durchaus einige Optionen auftauchen, so dass eine kleine Grundspannung inhaltlich durchaus gegeben ist. Hintergründe zum Überfall bzw. wovor die Gangster auf der Flucht sind, gibt es im Übrigen nicht.

Es gibt nur wenig Effekte, wobei diese gut gelungen sind (sofern überhaupt zu erkennen, z.B. die Make-Up Maske). Die Episode legt mehr Wert auf Stimmung denn Bluteffekte, was den Unterhaltungswert nicht negativ beeinflusst.

Die mir unbekannten Darsteller agieren glaubhaft, solide und okay. Wenn man nicht allzu hohe und somit unrealistische Erwartungen an die Episode hackt, wird man, zumindest als Horrorfan der alten Schule, gut unterhalten.

Infos:

O: The Sacrifice

USA, Kanada 2008

R: Breck Eisner

D: Jeffrey Pierce, Jesse Plemons, Rachel Miner, Bill Baksa

Laufzeit der US-DVD: Ca. 42 Min.

Review überarbeitet am: 09.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Samstag, 6. Mai 2017

Spooked Review

Spooked

Story

Harry Siegal (Eric Roberts) überschreitet beim Job seine Grenzen, indem er potenzielle Mörder, Erpresser etc. per Gewalt zum Sprechen bringt. Zwar war sein letzter «Fall» durchdurch «erfolgreich» (Sohn eines wichtigen Politikers konnte lebend gerettet werden), doch der Entführer verstarb an den Verletzungen, die ihm Harry zugefügt hat.

Viele Jahre später: Harry arbeitet als Detektiv und ist spezialisiert, Beweise für Scheidungen zu finden, die beweisen, dass die eine Partei Ehebruch begangen hat. Sein neuster Auftrag führt ihn in ein altes, verlassenes Haus, in welchem er Stellung bezieht um Beweise zu sammeln. Doch der Auftrag endet anders, als es sich Harry je hätte träumen wagen…

Meine Meinung:

Spooked hat mir von allen Fear Itself Episoden bisher am schlechtesten gefallen. Als Einzelepisode ist sie jedoch noch okay, solide, durchschnittlich und Dank der kurzen Laufzeit selbstverständlich auch kurzweilig.

Von daher kann man Spooked trotzdem ganz gut schauen. Inhaltlich ist das Problem, dass der geübte Seher das Ende und oder Motive der Auftraggeberin, relativ schnell enttarnen kann. Auch wenn die Szene am Ende nett war und meinem Geschmack entspricht. Es kommt alles in allem etwas zu wenig Spannung und Stimmung auf, um vollends überzeugend zu können. Die Folge legt mehr Wert auf Story und Suspense, denn auf Action, Horror und Gore.

Der Beginn der Story war am besten und von den Figuren agiert Eric Roberts am besten. Die anderen Darsteller (sein schwarzer Kollege, die Auftraggeberin) können ihm nicht das Wasser reichen und sind nicht der Rede wert.

Fazit: Okay aber nicht zu den besten Episoden der Fear Itself Serie gehörend.

Infos:

O: Spooked

USA 2008

R: Brad Anderson

D: Eric Roberts, Cynthia Watros, Jack Noseworthy

Laufzeit der US-DVD: Ca. 44 Min.

Überarbeitet am: 02.04.17

Fassungen: Siehe Family Man.

Donnerstag, 27. April 2017

Eater Review

Eater 

Story:

Eine kleine Polizeiwache: drei Polizisten haben Nachtwache und sollen ein Auge auf den kannibalistischen Serienkiller legen, der bis am Morgen inhaftiert ist, um dann vom FBI abgeholt zu werden. Doch die Nachtschicht läuft anders als geplant…

Meine Meinung:

Die amerikanische TV Serie Fear Itself, die kurze Zeit später nach der 2. Masters of Horror Serie entstand (2008), habe ich seit Erscheinung in meiner Sammlung aber nie zu Ende gesehen. Glaube vor ca. 10 Jahren nur 1-2 Episoden gesehen zu haben – eine war u.a. diese Episode von Re-Animator Regisseur Stuart Gordon (und wahrscheinlich deshalb auch als eine der ersten Episoden getestet).

Meinem alten Review entnehme ich, dass ich die Episode nur durchschnittlich fand. Nun, viele Jahre später und kaum mehr was über den Inhalt von Eater wissend, hat mir die Episode deutlich besser gefallen. Ich hatte vor zehn Jahren wohl einfach zu hohe und falsche Erwartungen (sicherlich auch den Gore-Gehalt betreffend, gemessen an den Masters of Horror Episoden die sicherlich mehr Budget und somit mehr Effekte boten).

Nun sind mir solche Episoden angenehm – da nur schon durch die Laufzeit von ca. 40 Minuten kurzweilig und gut auch durch die Woche schauend. Eater hat mir nun auch sehr gut gefallen. Die Episode erinnert gar ein wenig an John Carpenters Assault – Anschlag bei Nacht. Die Story ist fesselnd, wirklich spannend, sehr atmosphärisch, gruselig und stimmungsvoll. Dies vor allem, weil man nicht weiss, was passiert und wem die weibliche Polizistin noch trauen kann.

Der Kannibale mit seinen Zähnen wird in der Tat schön eklig dargestellt wie auch andere Szenen (Pizza Fressszene z.B.). Der phantastische Teil der Episode und paar schmerzhaft-fiese Szenen runden die gelungene Episode ab, bei welcher nur das Ende etwas zu plötzlich kam bzw. dort geht dann alles ganz schnell und Schlag auf Schlag. Vorher der langsame, spannende Aufbau, dann das zu schnelle Ende.

Dies ist aber nur ein Detail – Eater ist für mich bisher eine der besten und spannendsten Folgen der Fear Itself Serie. Auf Stuart Gordon ist eben Verlass!

Infos:

O: Eater (Fear Itself Serie)

USA, Kanada 2008

R: Stuart Gordon

D: Stephen R. Hart, Elisabeth Moss, Russell Hornsby

Laufzeit der US-DVD: Ca. 42 Min.

Überarbeitet am: 30.03.17

Fassungen: Siehe Family Man.