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Sonntag, 15. Februar 2026

Bloody Hero

Bloody Hero

Story:

China während der Japanischen Besatzung: Verräter arbeiten für die Japaner und machen einfachen Farmern das Leben schwer. Fong Tai-Yun (Little Unicorn) lässt sich von lokalen Gangstern, die auf ihrem Anwesen Opium anpflanzen wollen, negativ beeinflussen. Nicht so Fong Tai-Yuns Bruder (Meng Fei). Dieser sagt den Gangstern (u.a. Ernie Ortega) den Kampf an…

Meine Meinung:

Aka The Bloody Hero. Aka Blood Hero (On-Screen Titel der holländischen Betamax). Dieser Film, wahrscheinlich eine Co-Produktion zwischen den Philippinen und Hong Kong, hat mir gut gefallen. Als ich mir die Rückseite der holländischen Betamax (via App) übersetzen liess, dachte ich noch an die 08/15 Story mit den bösen Japanern. Doch diese spielen in Bloody Hero nur eine kleine, untergeordnete Rolle und kommen zu 90% gar nicht vor. Und solche Inhalte mag ich weniger.

Daher fand ich das nicht schade. Es geht mehr um zwei Brüder und eine lokale Gangster-Bande und einer der Brüder lässt sich «auf die dunkle Seite der Macht» ziehen. Zumindest vorübergehend. Damit bringt der Film etwas mehr Anspruch und Dilemma mit sich, als andere Basher aus der Zeit. Der Film hat am Anfang und im Mittelteil auch einige Längen und die von Little Unicorn (Shaolin Drunk Fighter) gespielte Figur war zunächst wenig sympathisch. Die anderen Helden, darunter Meng Fei (The Prodigal Boxer, Take the Rap, Shaolin Hero), machten ihre Sache hingegen von Anfang an überzeugend.

Ich fand den Film besser, als ich das erwartet hätte. Besonders das Philippinen Setting hat es mir angetan und war eine willkommene Abwechslung zu den Filmen aus Hong Kong oder Taiwan aus der Zeit. Zudem war der Film gegen Ende hin humorloser und härter, als ich dies erwartet habe. Es wird allgemein fast durchgängig auf Humor verzichtet, doch im letzten Viertel nehmen die langen und harten Kampfszenen mehr und mehr zu, so dass Kung Fu Fans bestens bedient werden. Die Musik ist fetzig. Typisch für die 70er Jahre.

Fazit: Sehenswert für Basher-Fans!

Infos:

O: 唐山阿弟, Tang Shan a di

Philippinen, HK (je nach Quelle) 1975/1976 (je nach Quelle)

R: Chik Yiu-Cheong, Danny Ochoa

D: Little Unicorn, Meng Fei, Ernie Ortega

Laufzeit der holländischen Betamax: 91:58 Min.

Gesehen am: 15.02.26

Fassungen: Mir lag die Englisch Dubbed Betamax aus Holland von Video 49 vor = Scheint in Widescreen zu sein in Englisch mit holländischen Subs. Sah Uncut aus. Gute Bild- und Tonqualität. Der Dub ist mässig. Ich habe jedoch schon üblere Englisch gesprochene Fassungen gehört. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2026).

Iron Angels III


Iron Angels III

Story:

Moon (Moon Lee) nistet sich in einer thailändischen Terrororganisation ein, um deren Anführerin (Katy Hickman) und ihre Truppe unschädlich machen zu können. Dabei wird sie von ihrem Team um weitere «Angels» (Alex Fong, Ralph Chan Shing-Gwai, Kharina, Mark Steinborn) unterstützt…

Meine Meinung («Unrated» Fassung):

Iron Angels III macht, wie bereits die zwei Vorgänger (Iron Angels und Iron Angels II), Spass. Der Film stammt erneut von Teresa Woo bzw. Dang Tak-Wing und Stanley Tong Gwai-Lai (The Stone Age Warriors, Project S, First Strike) und aus den Vorgängern kehren immerhin noch Moon Lee (A Serious Shock! Yes Madam!, Blood Sister, The Nocturnal Demon), Alex Fong (Cheap Killers, The Killer from China, Devil Cat) sowie Kharina zurück. Leider gibt es kein Wiedersehen mit Elaine Lui. Der Film legt diesmal vor allem Wert auf Moon Lee (Anfang) und Alex Fong (Mittelteil).

Der Film bietet tolle Actionszenen. Diese bestehen als knackigen, harten Kampfszenen mit oder ohne Waffen, Ringduelle oder Gruppenkämpfe. In denen machen vor allem Moon Lee und Alex Fong eine gute Figur. Moon Lee darf dabei auch mit Nunchakus kämpfen. Alex Fong überzeugt vor allem in dem spektakulären Ringkampf gegen Thailänder Panna Rittikrai (Bangkok Knockout). Letzterer gilt quasi als Mentor von Ong-Bak und Tom Yum Goong Star Tony Jaa (Striking Rescue, Paradox). Iron Angels III wurde z.T. in Thailand gedreht. Dort spielt die Handlung. Einem bekannten Gesicht wie Panna Rittikrai dann eine längere Kampfszene zu schenken, war ein gekonnter Schachzug der Macher.

Der Film unterhält. Der Plot ist nur Mittel zum Zweck. Der Beginn im Zug ist fast etwas zu viel des Gutes, was Moon Lees Darbietung angeht. Warum sie dann z.B. im Finale nicht mehr mitwirkte, war für mich unverständlich. Im Netz finden sich auch keine Infos dazu, warum sie dort gefehlt hat (war sie z.B. verletzt?). Das Finale bietet viele blutige Shoot-Outs, aber leider keine Kämpfe. Die Bühne gehört dort Alex Fong und Ralph Chan Shing-Gwai. Letzterer ist nebst Gweilo Mark Steinborn der 2. Comic-Charakter im Film, der hier und da nervt. Aber in seinen Actionszenen überzeugt er. Der Cast ist allgemein sehr international. Kharina, die schon im 2. Film mitwirkte, stammt aus Thailand und die blonde Anführerin der Terrororganisation, gespielt von Katy Hickman, wurde durch ein Inserat in einer San Francisco Zeitung auf das Projekt aufmerksam. Abenteuerlich!

Fazit: Vielleicht nicht mehr ganz so toll wie die beiden Vorgänger, aber dennoch für Fans von Moon Lee und Co. sehenswert!

Infos:

O: Tian shi xing dong 3

HK, Thailand (je nach Quelle) 1989

R: Teresa Woo

D: Moon Lee, Katy Hickman, Alex Fong, Ralph Chan Shing-Gwai, Kharina, Mark Steinborn, Panna Rittikrai

Laufzeit der deutschen Blu-Ray («Unrated» Fassung): 92:07 Min.

Gesehen am: Feb. 2012 / Neusichtung am: 14.02.26

Fassungen: Früher sah ich den Film via deutsche DVD. Inzwischen habe ich die US-Blu-Ray von Vinegar Syndrome in der Sammlung. In der ist aber «nur» die reguläre HK-Fassung enthalten. Daher kaufte ich mir für die Sammlung die neue deutsche Blu-Ray von Shamrock Media. Diese haben aus Extra-Material (ca. 30 Sek. an z.T. blutigen Shoot-Outs aus einer singapurischen oder malaysischen Fassung) eine Langfassung gebastelt. Diese wurde im deutschen Mediabook (DVD, Blu-Ray, Booklet) als «Unrated» Fassung tituliert und liegt u.a. im O-Ton mit deutschen Subs vor. Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Als Extras gibt es im Booklet ein schriftliches Interview mit Katy Hickman, welches informativ ist.

Battle Drone

Battle Drone

Story:

Eine Gruppe Söldner (Dan Southworth, Louis Mandylor, Richard Alan Reid, Jason Earles, Natassia Malthe) bekommt es mit Killer-Robotern zu tun...

Meine Meinung:

Battle Drone bekam ich vor einigen Jahren geschenkt. Nun holte ich die Sichtung nach. Battle Drone war ein mir unbekannter Filmtitel. Der Film von Mitch Gould stellt einen Direct to Video Mix aus Action- und Sci-Fi dar. Der Plot, in dem Menschen gegen Maschinen kämpfen (à la The Terminator, RoboCop, Monsters of Man, Robotrix, Nemesis), ist nichts Neues, aber immer gern gesehen und unterhaltsam. So war Battle Drone dann auch anspruchslos unterhaltsam, aber am Ende auch nichts Spezielles. Soll heissen kein Film für meine Sammlung.

Dafür bot mir Battle Drone dann doch zu wenig Spektakel und vor allem zu wenig Abwechslung. Der Film hätte für meinen Geschmack auch gerne härter ausfallen dürfen. Der Film und die Actionszenen sind sehr harmlos. Zudem sind die Actionszenen auf Dauer sehr repetitiv und ermüdend. Vor allem die Stilmittel (Zeitlupenaufnahmen etc.) hat der Zuschauer irgendwann satt. Was pseudo cool wirken soll, wird zunehmend unspektakulär, auch wenn die Actionszenen an sich cool inszeniert sind. Einige CGI-Effekte die Roboter betreffend, wirkten billiger.

Der Plot ist absolut 08/15 und zum Teil unglaubwürdig. Die Figuren haben mir nicht Besonders gefallen. Mit Ausnahme von vielleicht Louis Mandylor, den ich aus den Scott Adkins Filmen The Debt Collector, Avengement, Debt Collectors kenne, war keine einzige Person dabei, dir mir sonderlich sympathisch oder mit der ich mit gefiebert habe. Austauschbare Truppe. Vor allem die lustigen Dialoge und One-Liner waren zum Teil etwas peinlich und nervend, vor allem von Jason Earles (den konnte ich als Söldner sowieso nicht ernst nehmen).

Fazit: B-Action Fans können einen Blick riskieren, für meinen Geschmack jedoch nichts fürs meine Filmsammlung…

Infos:

O: Battle Drone

USA 2018

R: Mitch Gould

D: Dan Southworth, Louis Mandylor, Richard Alan Reid, Jason Earles, Natassia Malthe

Laufzeit der holländischen DVD: Ca. 93 Min.

Gesehen am: 14.02.26

Fassungen: Gesehen via holländische DVD von Source 1 Media = Uncut, O-Ton Englisch mit/ohne holländische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland von Sony auf DVD oder Blu-Ray zu haben (Uncut, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs).