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Freitag, 3. Juli 2026

Blades of the Guardians

NIFFF 2026 Spezial

Blades of the Guardians

Story:

China während der Sui-Dynastie:

Dao Ma (Jacky Wu Jing) hat Schulden. Um diese begleichen zu können, nimmt er einen riskanten Job an. Er soll Zhi Shi Lang (Sean Sun Yizhou), einen Rebellenanführer, durch die Wüste führen. Dumm nur, dass diverse andere Parteien (Banditen und Kopfgeldjäger) ebenfalls hinter Zhi Shi Lang her sind…

Meine Meinung:

Blades of the Guardians habe ich mir nur angesehen, da ich auf dem aktuellen NIFFF dazu die Chance hatte. Ansonsten wäre Blades of the Guardians, der in China an den Kinokassen sämtliche Rekorde brach, nicht auf meiner «Watchlist» gestanden. Solche neuen China-Blockbuster sind einfach nichts für mich und treffen nicht meinen Filmgeschmack. Und das, obwohl ein bekannter Cast um Namen wie Yuen Woo-Ping (Fist of the Double K), Jacky Wu Jing (Sha Po Lang, Call of Heroes), Jet Li (Once Upon a Time in China and America, Martial Arts of Shaolin), Nicholas Tse (Raging Fire, New Police Story), Kara Hui (Mrs K, My Young Auntie) oder Tony Leung Ka-Fai (People’s Hero, Double Vision).

Bei Blades of the Guardians handelt es sich um einen chinesischen Blockbuster, und, was ich nicht wusste, um eine Comic-Verfilmung und um einen Wuxia. Regie führte Altmeister Yuen Woo-Ping. Produziert wurde der Film u.a. von Jacky Wu Jing, der die Hauptrolle spielt. Er erinnert mit der Darbietung als Antiheld mit dem Jungen an einen «Lone Wolf». Vergleiche tun sich auf mit der Hauptfigur aus der Lone Wolf and Cub-Reihe. Jacky Wu Jing wird von diversen Parteien begleitet. Dabei erinnert die Figur Zhi Shi Lang an einen Troma-Charakter aus Sgt. Kabukiman N.Y.P.D., was mich total irritiert hat.

Tony Leung Ka-Fai spielt eine grosse Nebenrolle ohne Kampfszenen. Keine Kampfszenen hat leider auch Shaw Brothers Star Kara Hui erhalten. Sie ist allgemein nur kurz zu sehen, vielleicht fünf Minuten. Nicholas Tse spielt auch nur eine grosse Nebenrolle, aber quasi eine der beiden Endgegner am Ende. Er macht das im Film besser als andere. Fast nicht erkannt hätte ich Jet Li, der auch einen Bösewicht spielt. Er wird im ersten Viertel des Filmes gleich von zwei Kämpfern, darunter auch Jacky Wu Jing, bekämpft. Mit seiner Frisur und Bart fiel es schwer, ihn als Jet Li zu identifizieren. Am Ende war es seine Original-Stimme, die ich noch aus den Expendables-Filmen kannte, die mir halfen, ihn zu identifizieren.

Die Comics kenne ich nicht. Daher kann ich keine Vergleiche liefern. Inhaltlich fand ich den Film überladen, die Laufzeit zu lang (inklusive zu viele Rückblenden), der Ton wechselhaft (Mal blutig, Mal lustig) und die Effekte, insbesondere die CGI-Effekte, waren weniger schlecht als erwartet. Yuen Woo-Ping gab diesmal die Kampf-Choreographie ab. Diese übernahm Ku Huen-Chiu (Shadow, Black Mask, Mirage, The Master, Once Upon a Time in China). Leider hat mir eigentlich nicht eine Kampfszene wirklich gut gefallen. Es gab bessere und es gab schlechtere Kämpfe, aber keine einzige würde ich als wirklich gut betiteln. Kein Vergleich mit 60er, 70er, 80er oder 90er Jahre Wuxia. Und den Wüstensturm, der direkt aus Mad Max: Fury Road stammen könnte, hätte es auch nicht gebraucht.

Fazit: Leider kein Must See Titel!  

Infos:

O: Biao Ren

China 2026

R: Yuen Woo-Ping

D: Jacky Wu Jing, Nicholas Tse, Josh Yu Shi, Sean Sun Yizhou, Ci Sha, Tony Leung Ka-Fai, Jet Li, Kara Hui

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 126 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

Mittwoch, 1. Juli 2026

Sorrowful to a Ghost

Sorrowful to a Ghost

Story:

Meng (Ma Chi) führt eine Kampfschule. Meng will demnächst seinen Platz räumen und einen Nachfolger bestimmen. Doch alles kommt anders. Ein rivalisierender Kämpfer namens Dare Devil taucht auf und tötet Meng. Dessen Schüler schwören Rache…

Meine Meinung:

Bei Sorrowful to a Ghost handelt es sich um einen taiwanesischen Wuxia aus dem Jahr 1970 von Joseph Kuo (The Death Duel, The 18 Bronzemen, The Smart Cavalier) und Hsin Chi (Shadow Girl). Da Joseph Kuo, zumindest laut KI, dazumal noch vertraglich an die Shaw Brothers gekettet war, drehte den Grossteil des Filmes Hsin Chi. Joseph Kuo musste nach 16 Drehtagen in Taiwan das Land wieder Richtung Shaw Brothers verlassen. Sorrowful to a Ghost war einer der ersten Produktionen der Firma Hong Hwa International Films (H.K.) Ltd., die dazumal von Joseph Kuo ins Leben gerufen wurde.

Sorrowful to a Ghost ist solide und unterhaltsam. Nicht alles am Film ist perfekt. Es gibt Schatten- sowie Sonnenseiten. Positiv anmerken möchte ich den simplen und unkomplizierten Plot. Dem konnte ich gut folgen, obwohl ich keinen der Schauspieler namentlich aus anderen Filmen kannte. Die Drehorte und vielfältige Natur Taiwans wurde gekonnt und abwechslungsreich eingefangen. Auch die Settings haben mir daher gut gefallen. Passend waren auch die Ernsthaftigkeit und der völlige Verzicht von Klamauk und Slapstick. Der Film ist nicht besonders brutal, aber es gibt einige wenige blutige Schwertkampfszenen. Die Kampfszenen wirkten hier und da noch etwas theatralisch und steif.

Etwas, was mir nicht sonderlich gefiel war die Tatsache, dass einige der Kampfszenen «vor gespult» abgespielt werden, was einfach unecht aussieht. Das mag ich nicht. Abgesehen davon sind die Kampfszenen solide und der Film gefällt in diesen aufgrund der Settings, der Waffen und der Kameraführung. Die Helden fand ich im Grossen und Ganzen wenig charismatisch und sympathisch. Das empfand ich, gerade bei einigen Ende der 60er Jahre Shaw Produktionen, ähnlich. Die Helden Luschen, die Bösewichte überzeugend. So auch hier. Yi Yuan (The Shadow Chaser, A Brave Girl-Boxer in Shanghai, Struggle for a Vengeance) war die perfekte Wahl für die Rolle des Oberschurken.

Fazit: Wuxia Fans können bedenkenlos einen Blick riskieren!

Gefolgt von: The Ghost's Sword

Infos:

O: Gui Jian Chou

Taiwan 1970

R: Joseph Kuo

D: Ma Chi, Julie Lee Chi-Lun, Chang Ching-Ching, Chiang Pin, Yi Yuan, Wei Su, Han Chiang

Laufzeit der HK-DVD: 90:09 Min.

Gesehen am: 30.06.26

Fassungen: Gesehen als HK-DVD von Mei Ah = Code Free, O-Ton, englische Subs, gute und helle Bild- und Tonqualität (aber Vollbild). Zudem habe ich noch eine VHS aus Südkorea von Goldstar Home Video = Mandarin mit koreanischen Subs. Das Artwork der VHS ist sehr schön. Als ich dieses in meinem Urlaub in Südkorea gekauft habe, wusste ich nicht, dass es davon eine Englisch freundliche DVD gibt. Es gibt weder eine Blu-Ray noch eine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Sonntag, 14. Juni 2026

The Flute Player of Wrath

The Flute Player of Wrath

Story:

Bei einem Treffen diverser Clan Führer der Martial Arts Welt soll ein Mitglied getötet werden. Dieser verschwindet jedoch vor der Tötung von der Bildfläche. Später wird er aufgespürt und vor die Wahl gestellt: nur einer darf überleben - seine Frau oder sein Sohn. Er entscheidet sich für den Sohn. Daraufhin muss er mit ansehen, wie seine Frau vergewaltigt und getötet wird. Danach wird auch er ermordet. Als aus dem Jungen ein junger Mann (Yeh Fei-Yang) wird, begibt sich dieser auf einen Rachefeldzug. Die Mörder seiner Eltern sollen sterben…

Meine Meinung:

The Flute Player of Wrath ist ein typischer Anfang der 80er Jahre Wuxia aus Taiwan. Ich dachte zuerst, dass es sich um einen Wuxia mit Meng Fei (Take the Rap, Eagle Flying in September, The Prodigal Boxer II) handelt, da er in mind. einer Filmdatenbank als Star des Filmes gelistet wird. Das ist aber nicht korrekt. Meng Fei spielt nicht mit. Das ist etwas schade, da ich ihn in solchen Filmen eigentlich immer gerne sehe. Der Cast des Filmes von Regisseur Liu Sung-Pai (Bruce Tuan's 7 Promises) ist mir bis auf zwei Gesichter unbekannt.

Wang Hsieh (Fury of a Virgin, The Invisible Terrorist, Right Overcomes Might) spielt eine kleinere Nebenrolle und Wei Ping-Ao (Calamity of Snake, 36 Super Kids, Counter Attack) ist mir zwar namentlich nicht bekannt, aber das Gesicht kenne ich aus anderen Filmen. Er spielte in unzähligen Produktionen mit. Er spielt auch nur eine kleine Nebenrolle und bringt eine Art Comic-Charakter in den Film, der ansonsten relativ ernst in Szene gesetzt ist. Yeh Fei-Yang (Snuff-Bottle Connection, The Shanghai 13, Scorching Sun, Fierce Winds, Wild Fire), der Held des Filmes, macht das solide.

Der Film gefällt durch den rasanten und temporeichen Plot. Der Plot, laut einem Douban Kommentar auf einer Gu Long Story basierend (was KI verneint, was aber nichts heissen muss), war weniger wirr als erwartet. Eigentlich relativ simpel. Eine Rachegeschichte. Natürlich wird im Finale der ein oder andere Twist aus dem Hut gezaubert, aber es geht in der Hinsicht auch schlimmer. Die Settings und Waffen haben mir gefallen und die Kampfszenen waren, was ich in der schlechten Bildqualität erkennen konnte, sehr fantasievoll gestaltet. Langweilig wurde es eigentlich nie und wer gerne 80er Jahre Wuxia aus Taiwan schaut, sollte sich den Film auf die Wunschliste setzen.

Infos:

O: Xue Yu Yuan Yang Duo Hun Di

Taiwan 1981, 1982 (je nach Quelle)

R: Liu Sung-Pai

D: Yeh Fei-Yang, Long Shao-Hua, Wei Ping-Ao, Tien Yeh, Lung Chuan-Jen

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 88:46 Min.

Gesehen am: 14.06.26

Fassungen: Mir lag die VHS aus Südkorea von Sam Boo Production vor = O-Ton Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs, Uncut, schlechte (sehr unscharf und dunkel) Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2026).

Samstag, 13. Juni 2026

Against Rascals with Kung Fu

Against Rascals with Kung Fu

Story:

Big Dumpling (Fang Cheng) muss mit Schrecken feststellen, dass eines seiner Schafe gestohlen und gekocht wurde. Big Dumpling hat gegen die Täter keine Chance. Als er auf zwei Meister (Shen Lien-Sheng, Simon Yuen Siu-Tin) trifft, lässt er sich in Kung Fu ausbilden, um sich gegen die fiesen und schmierigen Typen behaupten zu können…

Meine Meinung:

Snake in the Eagle's Shadow und Drunken Master haben unzählige Nachahmer ausgelöst. Darunter waren auch viele durchschnittliche aber noch immer solide Titel. Teilweise auch mit Simon Yuen Siu-Tin (Ol' Dirty & the Bastard, Drunken Master Slippery Snake, Sleeping Fist) persönlich. So auch in Against Rascals with Kung Fu. Doch im Gegensatz zu anderen Eastern dieser Art (oder die oben genannten Werke in der Klammer) ist Against Rascals with Kung Fu leider kein wirklich guter Film geworden. Nicht Mal mit zwei zugedrückten Augen.

Against Rascals with Kung Fu von Regisseur Kwan Ching-Liang (The King's Sword) bietet zwei grosse Hauptprobleme. Das erste ist Fang Cheng. Der ist als Held und Jackie Chan Klon eine absolute Fehlbesetzung. Null Ausstrahlung, null Charisma, kein Kung Fu Talent. Auch in den Kampfszenen überzeugt er nicht. Er ist kein Sympathieträger. Im Gegenteil. Er überrascht auch nicht, dass er sonst in Kung Fu Filmen keine Hauptrollen und mehr in anderen Genres (z.B. Gruselfilme) zu sehen war. Zum Beispiel in Streifen wie Shocking!, The Mid-Night, The Ghost, The Old House, The Terrible Night oder Horror Inn.

Daneben gibt es noch ein Kind und wirklich auch schwache Bösewichte. Da wurden irgendwelche C-Namen genommen. Das zweite grosse Problem ist die Tatsache, dass der Film keine, und damit meine ich wirklich keine, einzige gute Kampf- oder Trainingsszene bietet. Das ist schon erschreckend, wenn doch zumindest ein Name à la Simon Yuen Siu-Tin an Bord ist. Der Humor war nervend und unlustig, der Film hatte Längen und es gab zu wenig Kämpfe. Selbst das Finale war total schnell vorbei und von schwacher Qualität. Wer entschieden hat, Fang Cheng als Held einzusetzen, der hat schlicht seinen Job nicht gemacht.

Fazit: Schwacher Eastern der keinen Mehrwert bietet. Wahrscheinlich der schlechteste Drunken Master Klon überhaupt. Kommt nicht in meine Filmsammlung...

Infos:

O: Lao Tou Quan Tou Da Man Tou

HK 1979

R: Kwan Ching-Liang

D: Fang Cheng, Shen Lien-Sheng, Simon Yuen Siu-Tin, Gwan Ging-Fung, Tao Min-Ming, Clement Yeh Chao-Hsu, Sun Lan

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 84:59 Min.

Gesehen am: 13.06.26

Fassungen: Gesehen via südkoreanische VHS von Sam Boo Production = Mandarin mit koreanischen, chinesischen und englischen Subs, durchschnittliche Bild- und Tonqualität (Vollbild statt Widescreen). Alle deutschen Fassungen (Titel: Zwei Dreschflegel schlagen alles kurz und klein) sind zensiert bzw. eine eigene Schnittfassung (es wurde viel Material entfernt und durch Szenen eines anderen Eastern ersetzt). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2026).

Freitag, 12. Juni 2026

Thousand Mile Escort

Thousand Mile Escort

Story:

Der König will das Land zugunsten der Tartaren verraten. Eine Liste mit Namen ist im Umlauf. Diese gerät an Pai (Pai Ying) und seinen Neffen. Auf ihrer Reise werden sie von Killern und Verrätern (u.a. Lo Lieh) angegangen…

Meine Meinung:

Thousand Mile Escort ist ein Eastern von Hsu Tseng-Hung (The Thundering Sword, One Armed Against Nine Killers, The Invincible Super Guy), der seine Karriere bei den Shaw Brothers startete. Der Film lag länger ungesehen rum. Als ich mich vor der Sichtung über den Film und Plot informierte, las ich vor allem, dass der Plot wirr und der Englische Dub furchtbar sei. Auch Video-Reviews zum Film bestätigten dies. Der Englische Dub von Thousand Mile Escort muss deutlich schlimmer, mieser und nervender sein, als bei den üblichen Englischen Synchronisationen solcher Filme.  In einem Review las ich z.B. folgendes Zitat: «I added a half-star for the lunatic fucking dub my copy has. For example: Irritating Child: "What is a traitor" Our Hero: "A traitor is a dirty motherfucking son of a bitch."».

Thousand Mile Escort ist kein Kracher. Auch meine Version hatte ein Defizit. Zum einen keine englischen Subs, aber vor allem handelte es sich auch nicht um einen Originalton Mandarin-Print. Es handelte sich, wie das leider hier da bei Tai Seng, PAN-ASIA und Co. üblich ist, um einen (neuen?) Kantonesischen Dub. Und das hörte sich auch seltsam und unpassend an, vor allem, da die Schreie im O-Ton belassen wurden. Sicherlich ist die Sichtung somit noch immer angenehmer als mit dem Englischen Dub, aber dennoch nicht 100% optimal. Daher werde ich die Fassung in der Form nicht in die Sammlung stellen, sondern mir in China noch eine Mandarin-Fassung suchen. Abgesehen von den Audio- und Untertitelproblemen hat der Film auch einige Hänger.

Thousand Mile Escort orientiert sich zu einem grossen Teil aus dem Japanischen Film Lone Wolf and Cub. Da kommen mir ansonsten nur The New Legend of Shaolin mit Jet Li und Haruschi – Das blanke Schwert der Rache mit Jimmy Wang Yu in den Sinn. In diesen wird auch aus der japanischen Manga-Verfilmung zitiert und die Helden reisen mit Kindern in der Gegend herum. Einige der Kampfszenen oder die Auswahl der Hauptwaffe von Pai Ying, erinnerte stark an das japanische Vorbild. Was den Plot angeht, kann man sich folgendes merken: Pai Ying (Assassin) = Held. Lo Lieh (The Big Boss Part II) = Bösewicht. Judy Lee (The Lady Constable) mischt auch noch mit. Die Actionszenen sind solide und es gibt mehrere sehenswerte Kampfszenen mit Waffen zu bestaunen.

Fazit: Hardcore-Eastern Fans können einen Blick riskieren, auch wenn kein Kracher…

Infos:

O: Yan Ba Chiu

TW, HK (je nach Quelle) 1976

R: Hsu Tseng-Hung

D: Lo Lieh, Pai Ying, Judy Lee, Michelle Yim, Miao Tian, Fang Mian, Fong Yau

Laufzeit der US-VHS: 85:00 Min.

Gesehen am: 12.06.26

Fassungen: Gesehen als US-VHS von PAN-ASIA = solide Bild- und Tonqualität ohne Subs, Uncut. Leider statt O-Ton Mandarin nur ein (neuer?) Canto-Dub. Bildformat ist ganz leicht breiter als Vollbild. Die HK-VHS ist in Mandarin und ohne Untertitel. Vollbild. Andere Fassungen sind zensiert (DVD aus Holland) oder nur Englisch Dubbed (USA). Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Sonntag, 31. Mai 2026

The Crane Fighter

The Crane Fighter

Story:

Ein Ming-General (Chin Kang) tötet diverse Rebellen. Einer (Chuan Yuan) überlebt. Als alter Mann eröffnet er später einen Shop, in dem sein Sohn (Ting Wa-Chung) und seine Tochter Ping Erh (Judy Lee) arbeiten. Ping Erh soll verheiratet werden. Bei Show-Kämpfen gewinnt Blue Fan (Raymond Lui) und darf Ping Erh heiraten. Doch die öffentlich ausgetragenen Duelle haben Ping Erhs Vater und dessen Identität verraten, so dass der Feind erneut beginnt, sie zu jagen…

Meine Meinung:

The Crane Fighter, den ich selbst oft mit One Foot Crane verwechselt habe, ist ein Ende der 70er Jahre Eastern mit und von Raymond Lui (Shaolin Invincible Guys, Kendo – Der tödliche Hammer, Honeymoon Killer). Der Film bietet inhaltlich wenig Überraschungen, überzeugt aber durch seine Figuren, die Kampfszenen und eine starke Choreographie. Der Plot ist an sich simpel: böse Ming gegen Rebellen. In der ersten Stunde gerät der Hauptplot aber sehr in den Hintergrund.

Das ist auch der einzige Kritikpunkt des Filmes. In den ersten 60 Minuten bewegt sich der Plot kaum vom Fleck und in diesen sind die Bösewichte nahezu inexistent. Der Film erinnert dabei inhaltlich an andere Eastern wie z.B. Fong Sai Yuk, The Cavalier und den Shaw Brothers Klassiker Executioners from Shaolin. Oft ist der Film zu dem Zeitpunkt auch mehr Komödie, als Kung-Fu-Streifen. Raymond Lui und Judy Lee (Kung Fu - Die Karateteufel, Revengeful Swordswoman, The Unique Lama) harmonieren jedoch prächtig und ihre Kampfszenen sind stark anzusehen.

Zudem mag ich Chin Kang (Shaolin Warrior, Snake and Crane Arts of Shaolin, Dragon Squad) als Bösewicht. Er verlangt unseren Helden im Finale alles ab. Ausserdem sehe ich Chin Kang immer gerne als Bösewicht. Er wurde oft in solchen Rollen eingesetzt. Gegen Ende nehmen die Kampfszenen zu. Es wird mit dem Kranich-Stil gekämpft und die Kampfszenen sind sehenswert. Speziell das Finale war toll und die Zeitlupenaufnahmen waren eine nette Überraschung und brachten Härte und Intensität in den Finalkampf.

Fazit: Eastern Fans greifen zu!

Infos:

O: San Dou Hao Guan Yin

HK 1979

R: Raymond Lui

D: Judy Lee, Raymond Lui, Chin Kang, Ting Wa-Chung, Chuan Yuan

Laufzeit der südkoreanischen VHS: Ca. 91 Min.

Gesehen am: 31.05.26

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von Sam Boo Production vor = Vollbild, solide bis etwas mässige (Nachtszenen) Bildqualität, wahrscheinlich Uncut, O-Ton Mandarin mit koreanischen Subs. Es gibt keine Blu-Ray, keine deutsche Fassung und mir ist ebenso keine Originalversion mit englischen Untertiteln bekannt (Stand: Mai 2026).

Montag, 18. Mai 2026

The Prodigal Boxer II

The Prodigal Boxer II

Story:

Fong Sai-yu (Meng Fei) infiltriert in einer Undercover-Aktion das Anwesen des Bösewichts (Lu Ping). Dessen Mitarbeiter und rechte Hand Kow Lee (Dorian Tan Tao-Liang) erkennt den jungen Helden sofort und will sich mit ihm messen. Nach einem Kampf werden sie zu Freunden und am Ende erkennt auch Kow Lee, dass sein Meister ein Tyrann ist, der aufgehalten werden muss. Treu steht er seinem neuen Freund Fong Sai-yu im Kampf zur Seite…

Meine Meinung (Re-released re-edit/New edit):

The Prodigal Boxer II ist die direkte Fortsetzung von The Prodigal Boxer. In der Hauptrolle kehrt Meng Fei (Take the Rap, Shaolin Hero, Eagle Flying in September) als Volksheld Fong Sai-Yuk zurück. Die Rolle steht im definitiv gut. Regie führt erneut Ulysses Au-Yeung Jun (The Wandering Dragon, Island Warriors, The Ming Patriots). Yasuaki Kurata (Tiger) und Wong Ching (Shaolin Temple) kehren nur in Rückblenden zurück. Neu an Bord sind Dorian Tan Tao-Liang (Tornado of Pearl River) sowie Doris Lung Chun-Erh (keine kampfbetonte Rolle).

Wer den ersten Film mochte, wird auch die Fortsetzung mögen. Mir lag nur die Wiederaufführungsfassung vor. Diese zeigt ca. 30 Minuten des ersten Filmes. Was dabei von der ursprünglichen Version entfernt wurde, ist mir nicht bekannt. Nach dem Start wechselt der Film zu den Szenen des ersten Teiles und zeigt eine Art actionbetonte Zusammenfassung. Daher auch die Szenen mit Yasuaki Kurata & Wong Ching. Dazu wird nett ein Link zur Fortsetzung eingestreut. Plötzlich sehen wir im Finale des ersten Teiles nämlich Dorian Tan Tao-Liang als Zuschauer des Kampfes. Danach wechselt der Film zum neuen Plot.

Und der besteht dann fast nur noch aus Action. Meng Fei muss, bevor er gegen den Hauptboss antreten kann, dessen vier Killer ausschalten. Und wir sehen nach den Flashbacks des ersten Teiles nur noch das plus den Endkampf. Und das war doch ziemlich cool, auch wenn vor allem die von Doris Lung Chun-Erh gespielte Figur ziemlich auf der Strecke bleibt. Die Kampfchoreographie steuerte Lau Kar-Wing (The Fake Ghost Catchers) bei. Die Choreographie war bodenständig, sehenswert und realistisch. Die Duelle muten etwas kürzer an, als im Vorgänger. Dafür wurde der Blutgehalt nach oben geschraubt. Einziges kleines Manko ist, dass Meng Fei die vier Killer relativ schnell besiegt. Da hätte ich mir durchaus härtere, längere und dramatischere Kämpfe gewünscht. Alles in allem aber sehenswert!

Fazit: Fans des ersten Teiles schalten ein!  

Infos:

O: Chuan Ji Fang Shi Yu

Taiwan, HK (je nach Quelle) 1976

R: Ulysses Au-Yeung Jun

D: Meng Fei, Dorian Tan Tao-Liang, Doris Lung Chun-Erh, Lu Ping, Wei Ping-Ao

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 85:50 Min. (inklusive einer kurzen Werbeunterbrechung)

Gesehen am: 18.05.26

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Sam Boo Video Production vor = Mandarin O-Ton mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs, solide Bild- und Tonqualität. Die englischen Subs fehlen nur in den ersten ca. zehn Minuten und in den letzten Dialogen vor der The End Einblendung. Es gibt keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray (Stand: Mai 2026). Der Film wurde nach seiner Erstaufführung später nochmals unter anderem Titel (Young Hero of Shaolin) und mit Archivaufnahmen (in denen u.a. Yasuaki Kurata zu sehen ist) des ersten Teiles neu aufgeführt. Die südkoreanische VHS-Fassung entspricht auch diesem «New Edit».

Samstag, 16. Mai 2026

The Black Enforcer

The Black Enforcer

Story:

Kuan Yun-Fei (Tien Feng) hat 14 Menschenleben auf dem Gewissen und ist auf dem Weg, zum Gericht eskortiert zu werden. Nachts gelingt ihm die Flucht. Doch zuvor töten er und seine Männer die ganze Familie von Kung Tien-Lung (Tang Ching) inklusive vergewaltigen dessen Tochter. Kung Tien-Lung wird verletzt und wandert danach 15 Jahre ins Gefängnis. Danach sieht er die Zeit der Rache gekommen. Derweil lebt Kuan Yun-Fei, der inzwischen erblindet ist, mit seiner Familie ein ruhiges und abgelegenes Leben…

Meine Meinung:

The Black Enforcer war auch einer dieser Shaw Brothers Titel, die es mit Ausnahme der ZiiEagle Fassung nicht auf VCD und DVD gab. Celestial hat um das Jahr 2000 zwar begonnen, ca. 90% aller Shaw-Titel zu restaurieren und auf VCD und DVD zu veröffentlichen, doch einige Titel gingen ihnen, warum auch immer, durch die Lappen. Titel wie This Man Is Dangerous, To Kill a Mastermind, Ghosts Galore, I Will Finally Knock You Down, Dad!Pursuit of a KillerCurse of Evil, Spirit of the Raped, Revenge of the Corpse, Misfire, The Imperial Tomb Raiders, Crazy Nuts of Kung Fu, Karate King, The Psychopath, Mission Impossible, Die Wilden Engel von Hong KongShadow GirlLovers Blades, Die Bande des gelben Drachen oder Na Cha and the Seven Devils.

Dank verschiedenen Labels wie Shout Factory, TVP, Koch Media und 88 Films sind nun einige dieser Filme auf physikalischem Medium erschienen. Einige der oben genannten gab es immerhin auf VHS oder LD. Zu diesen "verschollenen" Titeln gehörte auch The Black Enforcer. Ein Wuxia und eine angebliche Co-Produktion zwischen den Shaw Brothers (also Hong Kong) sowie Südkorea, wobei in Datenbanken nur Ho Meng-Hua (Shaolin Abbot, Shaolin Hand Lock, The Mighty Peking Man) als Regisseur und kein zweiter, koreanischer gelistet wird. Fakt ist, dass scheinbar der Cast während des Drehs ausgetauscht wurde. Gedreht wurde vor Ort im kalten und verschneiten Südkorea.

Der Film ist zwar kein Kracher, hat mir aber dennoch wirklich gut gefallen. Es sind vor allem zwei Dinge, dir mir zusagten. Zum einen die teilweisen Drehorte vor Ort in Südkorea. Die geben dem Film einen anderen Touch. Viele der Shaw-Filme sind reine Studio-Filme d.h. auch alle Outdoor-Aufnahmen sind nicht selten in Studios gedreht worden. So nicht in The Black Enforcer, auch wenn es selbstverständlich auch hier einige Studio-Aufnahmen gibt (z.B. das Finale = die Bildqualität der Blu-Ray ist so gut, dass an der übermalten Wand am Ende sogar Türen zu erkennen sind!).

Der andere Punkt, den ich mochte, war die grimmige Geschichte um Moral und Rache. Und dass sich diese eben oft auch nicht lohnt. Der Film nimmt sich für seine Figuren Zeit, das mochte ich. Einige der Duelle erinnerten an japanische Samuraifilm und/oder den Italo-Western. Tien Feng (The Awaken Punch, General Invincible) gibt einen soliden Bösewicht und Tang Ching (Bat Without Wings, Thirty Six Killers) einen soliden (Anti)Helden ab. Abgesehen von den beiden und von Choe Kwang-Ho haben mir ansonsten die Mädels gut gefallen. Auch in den ethischen Momenten. Da waren die Filmtöchter den Filmsöhnen überlegen. Cliff Lok (The Invisible Terrorist), den ich nicht wirklich charismatisch finde, hat nur eine kleine Rolle bekommen (zum Glück).  Die Kampfszenen sind hübsch blutig umgesetzt worden. Zusammen mit dem Weiss des Schnee ergibt das hier und da eine schöne Ästhetik.

Fazit: Shaw Brothers Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Hei Ling Guan

HK 1972

R: Ho Meng-Hua

D: Tien Feng, Tang Ching, Wang Ping, Fang Jen-Tzu, Choe Seong, Chao Hsiung, Choe Kwang-Ho, Cliff Lok

Laufzeit der US-Blu: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Juni 2015 / Neusichtung am: 16.05.26

Fassungen: Früher sah ich davon eine ZiiEagle Kopie. Nun sah ich den Film via US-Blu-Ray von Shout Factory (Shaw Brothers Classics Vol. 6) = Wohl die erste Heimmedium Version (zuvor gab es weder eine VHS, LD, VCD, DVD oder Blu-Ray Fassung, zumindest nicht von Celestial), O-Ton mit englischen Subs, Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2026).

Donnerstag, 14. Mai 2026

The Blade

The Blade

Story:

Ting On (Vincent Zhao Wenzhuo) rettet die Tochter (Valerie Chow Kar-Ling) seines Meisters (Austin Wai Tin-Chi) und verliert dabei einen Arm und stürzt in den vermeintlichen Tod. Doch Ting On überlebt und bringt sich selbst, auch mit nur einem Arm, eine Kampftechnik bei, die es ihm erlaubt, zu überleben. Denn er kennt nur ein Ziel: Rache am Killer (Xiong Xinxin) seines Vaters zu üben!

Meine Meinung:

The Blade von Tsui Hark (Shanghai Blues, Dragon Inn) stellt ein Remake des Shaw Brothers Klassikers The One-Armed Swordsman mit Jimmy Wang Yu dar. Dem Chang Cheh Klassiker. Der Film entstand 1995 und zu einer Zeit, als das goldene HK-Kino schon fast erloschen war. Die Unsicherheit aufgrund politischer und geschichtlicher Ereignisse (1997 die Rückkehr nach China) wirkte sich auch negativ auf das HK-Kino aus. Zudem liess sich Tsui Hark vom Arthouse-Regisseur Wong Kar-Wai beeinflussen.

Obwohl The Blade teilweise sehr gute Kritiken bekam, nehme ich den Film als überbewertet wahr. Zudem ist The Blade nicht das, was ich von einem richtigen HK-Film der 90er erwarte. Ich sah mir The Blade heute, wenn ich mich nicht irre, zum dritten Mal an. Im Januar 2006 sah ich den Film via UK-DVD und empfand den gemäss meinem uralten Review als gelungen. Als Warner Archive dazumal ihre DVD veröffentlichte, empfand ich The Blade nur noch als mittelmässig. Dies hat sich auch mit der neusten Sichtung nicht geändert.

Somit blieben Tsui Harks beste Filme nach wie vor Titel wie Once Upon a Time in China oder seine ersten drei Titel, die für die New Wave Bewegung immens wichtig waren: The Butterfly Murders, We're Going to Eat You sowie Dangerous Encounter - 1st Kind. Die drei Titel sind für meinen Geschmack nach wie vor die besten Titel, die Tsui Hark realisiert hat. Was mich seit der 2. Sichtung an The Blade am meisten gestört hat, störte mich auch bei der heutigen Sichtung. Trotz angepassten Erwartungen. Die Erzählweise des weiblichen Charakters und ihre Kommentare waren einfach nur nervend. Sie kommentiert das Geschehen und all ihre Szenen hätten entfernt gehört.

Ohne ihre nervenden Momente wäre der Film auch kurzweiliger gewesen. Die Dreiecksbeziehung fesselt nicht und man fiebert mit ihr auch nicht mit. Es ist zwar ganz nett, am Ende als alte Frau in der Rolle der Siu Ling einen Altstar wie Suet Nei (A Mysterious Weapon, Paragon of Sword and Knife 1 + 2) zu sehen, aber im Grossen und Ganzen waren praktisch alle Momente mit Siu Ling und ihren philosophischen Dialogen ermüdend, nervend und zogen den Film unnötig in die Länge. Das war das grosse Minus des Filmes, dessen Laufzeit mit 109 Minuten zu lang ausgefallen ist. Desweitern gibt es vor allem in den ersten 53 Minuten auch kaum sehenswerte Actionsequenzen zu sehen.

Trotz Beteiligung von Namen wie Stephen Tung Wai (Mars Villa), Mang Hoi (The Blonde Fury) oder Yuen Bun (legt auch einen Gastauftritt hin) ist die Choreographie der Kampfszenen so schnell, so verwackelt und so unübersichtlich gefilmt, dass davon oft sowieso so gut wie nichts erkannt werden kann. Drei solche Choreographen an Bord zu haben und dann solche Actionszenen zu realisieren, grenzt schon fast an Arbeitsverweigerung. Dass weitere bekannte Gesichter in Gastauftritten nicht aufgefallen sind, überrascht bei der wilden Kameraführung nicht. Da wären u.a. auch CAT. III Psycho William Ho Ka-Kui (Daughter of Darkness) und Ngai Sing (Flash Point) zu sehen gewesen.

Dennoch hat mich die wilde Kameraarbeit in den Kampfszenen diesmal nicht mehr sonderlich gestört. Da konnte ich die Erwartungen anpassen und damit meinen Frieden tätigen. Denn rein optisch ist der Film halt schon auch sehr gelungen und düster. Es gibt einige innovative Kamerafahrten die im Mix aus Geschrei, Chaos, Blut und Schlamm (zudem ohne einen Funken Humor inszeniert) bestens funktionieren und in der Tat einen interessanten Mehrwert darstellen. Vincent Zhao Wenzhuo (Once Upon a Time in China 4 & 5, Fong Sai Yuk) gibt alles und am meisten Freude hatte ich an Xiong Xinxin (Once Upon a Time in China and America) als Bösewicht. Der hat mich schon bei der ersten Sichtung absolut überzeugt und der Finalkampf allein empfand ich schon immer als sehenswert. Da kommen Samurai- und Italo-Western Vibes zum Tragen! Sehr cool!

Fazit: Ein Film mit Licht und Schatten. Für mich leider nur eine durchschnittliche Arbeit, die aufgrund des Finalkampfes und der Optik des Filmes knapp in der Sammlung bleibt…

Infos:

O: Dao

HK 1995

R: Tsuo Hark

D: Vincent Zhao Wenzhuo, Valerie Chow Kar-Ling, Xiong Xinxin, Austin Wai Tin-Chi, Moses Chan Ho, Suet Nei, William Ho Ka-Kui, Michael Tse Tin-Wah, Ngai Sing, Yuen Bun

Laufzeit der US-DVD: Ca. 106 Min.

Gesehen am: Jan. 2006 / Neusichtung am: 14.05.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Warner Archive vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs. In Deutschland gibt es den Film nur in Deutsch auf DVD (Titel: The Blade - Das zerbrochene Schwert). Die deutsche Synchronisation soll «miserabel» sein. Wer eine Blu-Ray möchte, muss nach USA oder England schauen (The Criterion Collection).

Donnerstag, 30. April 2026

Secret of the Chinese Kung Fu

 

Secret of the Chinese Kung Fu

Story:

Chang Chi (Sze-Ma Lung) treibt auf offener See, ehe er von zwei Schwestern (u.a. Hsia Ling-Ling) gerettet wird. Er wird von den Mädels gesund gepflegt, nimmt in der kleinen Ortschaft einen Job an, trichtert den Bewohnern Selbstvertrauen und Kampfunterricht ein und legt sich mit dem lokalen Gangster (Lo Lieh) an. Dieser lässt japanische (Wong Lik, Lung Fei) und thailändische (Jack Long Shi-Chia, Blacky Ko Shou-Liang) Kämpfer «einfliegen», damit sie den Helden beseitigen…

Meine Meinung:

Aka Secret of Chinese Kung Fu. Bei Secret of the Chinese Kung Fu handelt es sich um einen 1977er Eastern aus Taiwan, der leicht an Filme wie Seven Samurai, The Chinese Boxer oder The Big Boss erinnert. Regie führte Sung Ting-Mei (The Traitorous, The Deadly Silver Spear). Von den drei Filmen, welche ich nun insgesamt von Sung Ting-Mei kenne, ist Secret of the Chinese Kung Fu der schwächste der drei Titel.

Das lag an der Tatsache, dass die ersten Filmhälfte relativ lahm war. Zudem gab es in dieser Hälfte auch Längen, der Plot ist relativ wenig originell und vor allem lag es daran, dass mir Sze-Ma Lung (The Snake Girl Drops In, The Green Dragon Inn, The Smart Cavalier, One Foot Crane) als Held nicht überzeugte. Vom Aussehen und vom Charisma her. In den Kampfszenen war er solide. Schon beim Vorspann zeigt er Kampfdemonstrationen und seine Kampfeinlagen, vor allem in der 2. Filmhälfte, waren solide und sehenswert. Auf Humor wird verzichtet, wobei einige der Bösewichte mit einem Overacting agieren.

Die Musik war Standard und Lo Lieh (The Golden Triangle, Kiss of Death, Dragon Swamp) gibt einmal mehr einen souveränen Bösewicht ab. Schade ist, dass er nur im Finale kämpfen darf. Das war etwas schade und leichte Potenzialverschwendung. In Nebenrollen als ausländische Kämpfer sind Jack Long Shi-Chia (Mystery of Chess Boxing), Blacky Ko Shou-Liang (Imperial Sword) und Lung Fei (Gold Constables, The Great Cheat, Tough Duel) zu sehen. Dabei macht vor allem letzterer als japanischer Meister eine gute Figur.

Fazit: Solider Eastern, aber kein Kracher!

Infos:

O: Wu Xing Ba Quan

Taiwan 1977

R: Sung Ting-Mei

D: Sze-Ma Lung, Hsia Ling-Ling, Lo Lieh, Lung Fei, Huang Fei-Lung, Jack Long Shi-Chia, Blacky Ko Shou-Liang, Wong Lik

Laufzeit der HK-LD: 86:35 Min.

Gesehen an: 30.04.26

Fassungen: Gesehen via HK-LD von Ocean Shores = sehr gute Bild- und Tonqualität, Mandarin oder Englischer Ton ohne Untertitel, Uncut. Zudem befindet sich das Englisch Dubbed VHS aus Holland von Dragon Video in meinem Besitz (und wird nicht gesichtet werden, da nur Englisch Dubbed. Es befindet sich ein zweiter Film auf dem Band = The Invisible Terrorist). Eine DVD gibt es in England. Die ist aber nur Englisch Dubbed. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: April 2026).

Mittwoch, 29. April 2026

The Invisible Terrorist

The Invisible Terrorist

Story:

General Chao Ting-Bing (Wang Hsieh) wechselt die Seiten und setzt nun die Ming-Rebellen im Shaolin Tempel auf die Todesliste. Es gibt eine Liste mit Namen. Diese wird von den Rebellen jedoch in drei Stücke verteilt und befindet sich nun im Besitz der besten Kämpfer der Rebellen (Carter Wong, Cliff Lok, Wen Chiang-Long), die nun von der Regierung zur Jagd ausgeschrieben werden…

Meine Meinung:

The Invisible Terrorist bietet zwar inhaltlich nichts Neues und die ewigen Twists, Betrügereien und Seitenwechsel der Beteiligten, dennoch ist die Mitte der 70er Jahre Produktion aus Hong Kong von Regisseur Chan Siu-Pang sehenswerte Kung-Fu-Unterhaltung. The Invisible Terrorist war scheinbar sein Regiedebüt, ehe er später noch Filme wie Shaolin Death Squads, The Mysterious Heroes, Brutal Sorcery oder Curse inszeniert hat. Daneben ist er in vielen Filmen auch als Martial Arts Director gelistet (Raiders of the Shaolin Temple, Lackey and the Lady Tiger, Shaolin Kung Fu Mystagogue).

Was mir am Film sehr gefiel war die hohe Anzahl von Kampfszenen. Das hat mich überrascht. Es gibt von Beginn an bis zum Ende, praktisch pausenlos, alle fünf Minuten Kampfszenen zu sehen. Mit oder ohne Waffen, sonderbaren Waffen, Gruppen- oder Einzelkämpfe. Das war toll und der Cast kann sich dabei auch sehen lassen. Es waren viele bekannte Namen wie Carter Wong (Killer from Above), Cliff Lok (Kung Fu Genius), Lo Lieh (Bullet for Hire), Doris Lung Chun-Erh (7 Men of Kungfu), Chin Kang (Shaolin Warrior), Lung Fei (Shanghai Massacre) oder Wang Hsieh (Cantonen Iron Kung Fu) dabei. Dass mit so einem Cast ein vielversprechender Kung Fu Film bei rauskommt, überrascht nicht.

Gut war auch der komplette Verzicht auf Humor und die Tatsache, dass am Ende praktisch alle tot sind. Das Finale war cool und hatte starke Samurai- und Italo-Western Vibes. Ich fand es auch originell. Vom Cast sind folgende Namen nur kurz zu sehen: Doris Lung Chun-Erh (hat auch keine kampfbetonte Rolle), Lo Lieh (scheidet gleich am Anfang aus) und auch Lung Fei ist nur kurz zu sehen. Bei den Bösewichten überzeugen ansonsten Wang Hsieh als weisshaariger General und Chin Kang mit Schnauz. Carter Wong ist sehr solide und Cliff Lok nervte mich hier weniger, da ernste Rolle. Die Settings sind hübsch abwechslungsreich und jeweils passend ausgewählt.

Fazit: Sehenswerter Eastern!

Infos:

O: Tin Law , Fei Qui , Chik Yeung Hung

HK 1976

R: Chan Siu-Pang

D: Carter Wong, Cliff Lok, Lo Lieh, Doris Lung Chun-Erh, Chen Hui-Lou, Chin Kang, Lung Fei, Wang Hsieh

Laufzeit der chinesischen VHS: 76:26 Min.

Gesehen am: 29.04.26

Fassungen: Gesehen als VHS aus China mit Omni Video Cassette Kartonpackung = im Originalton Mandarin mit englischen und chinesischen Subs. Das VHS selbst ist eine Kopie und könnte ggf. auch nicht ganz komplett sein (76:26. statt 80 Min.). Eine bewusste Zensur fiel mir aber nicht auf. Die Bild- und Tonqualität sind solide. Die VHS aus Holland von Dragon Video (zusammen mit Secret of the Chinese Kung Fu auf einem Tape) wird nie geschaut werden, da Englisch Dubbed. Zudem könnte es zensiert sein (73 Min. während die HK-VHS 80 Minuten läuft). Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2026).

Sonntag, 5. April 2026

Shaolin Vs Manchu

 

Shaolin Vs Manchu

Story:

Ricky soll der neue Abt des Shaolin Klosters werden. Das passt nicht allen in den Kram. Als er eine Frau vor den Manchus rettet und von dieser später der Vergewaltigung bezichtigt wird, verlässt er den Shaolin Tempel. In der Zeit plant ein Verräter (Andy Tam Tak-Shing), den Shaolin Tempel von innen heraus zu zerstören. Als die Mehrheit der Mönche im Tempel von den Manchus getötet werden, kommt es im Finale zum Kampf zwischen Ricky und dem Verräter…

Meine Meinung:

Bei Shaolin Vs Manchu handelt es sich um einen Mitte der 80er Jahre Streifen (sieht jedoch wie ein 70er Jahre Film aus HK aus) aus Taiwan (eine Datenbank gibt auch Hong Kong an, aber es ist definitiv eine taiwanesische Produktion) von Max Lee Chiu-Chun (Who Cares). Dieser hat scheinbar nur vier Filme realisiert, einer davon liegt mir noch ungesehen vor (Ruthless Family). Der Film verzichtet auf bekannte Namen. Inhaltlich erinnert der Film an grosse Klassiker, Vorbilder oder Nachzügler wie The Shaolin Temple (Jet Li), Shaolin Temple (Shaw Brothers), 36th Chamber of Shaolin (Gordon Liu) oder die taiwanesische Produktion Shaolin Temple Strikes Back.

Vom Cast kenne ich wirklich niemanden. Namen wie Ling Man-Hoi (Angel Terminators), Andy Tam Tak-Shing (The Nocturnal Demon), Suen Kwok-Ming (auch der Martial Arts Regisseur des Filmes), Lee Kin-Hing (That's Money) oder Chou Chang-Hua (The Naval Commandos) sind mir unbekannt. Die Stars machen ihre Sache aber mehr als ordentlich. Es kam sogar ein kleines Kind vor (am Anfang und im letzten Viertel). Das hat leicht genervt und brachte eigentlich keinen Mehrwert in den Film. Und es ist kein kämpfendes Kind, dafür war es deutlich zu jung. Mit abgesehen den ersten Szenen mit dem Kind, wird auf Humor verzichtet.

Die Musik besteht aus 08/15 Klängen. Optisch ist der Film schön in Szene gesetzt und erinnerte mich am meisten an The Shaolin Temple mit Jet Li. Auch das Aussehen der Kämpfer erinnerte an den Klassiker (oder auch an Shaolin Vs. Lama). Der Film lag mir nun in einer Französisch synchronisierten Fassung vor. So konnte ich den Dialogen nicht folgen, aber ich las vor der Sichtung über den Film und dessen Plot. Im Gegensatz zu anderen Fassungen läuft dieser Print jedoch nur knapp mehr als 70 Minuten. Es fehlen also Szenen. Das machte den Film jedoch sehr kurzweilig. Die gesamte Inszenierung ist solide. Mehr Kämpfe hätten dem Film gutgetan. Was vor allem dominiert hat, sind Trainingsszenen.

Fazit: Solide Eastern Unterhaltung mit dem bekannten 08/15 Plot, den Kung Fu Fans i.d.R. werden…

Infos:

O: Huan Wo Shao Lin

HK, Taiwan (je nach Quelle) 1984

R: Max Lee Chiu-Jun

D: Ling Man-Hoi, Tam Tak-Shing, Sun Kuo-Ming, Lee Gin-Hing, Chow Cheong-Wa, Ban Sang

Laufzeit der DVD-R: 72:48 Min.

Gesehen am: 05.04.26

Fassungen: Mir lag eine DVD-R vor, die ich von einem Sammler aus Deutschland erhalten habe = Kopie der franz. VHS-Fassung (?). Vorteil: Widescreen (4:3) statt Vollbild. Franz. Dubbed (On-Screen-Titel = Defi sanglant = «Blutige Herausforderung»). Lief nur 72 Minuten. Dürfte zensiert sein, da die US-DVD länger läuft (87 Minuten). Diese ist aber nur in Vollbild. Es gibt noch eine DVD in England (auch nur Englisch Dubbed und vermutlich auch nur in Vollbild). Es gibt keine deutsche Fassung, keine Blu-Ray und eine Fassung in Mandarin mit englischen Subs ist mir ebenso nicht bekannt (Stand: April 2026). Selbst Bootleg DVDs, welche ich in taiwanesischen Auktionshäusern finde, sind nicht im Originalton.

Mittwoch, 1. April 2026

Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin

 

Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin

Story:

Pai Yung Feng (John Cheung Ng-Long) macht es sich zur Aufgabe, seine Schwester (Yu On-Kei), die als Prostituierte in einem Bordell arbeitet, freizukaufen. Auf dem Weg dorthin rettet er die Kellnerin Shuang Shuang (Sarina Sai Zhu-Juan) vor aufdringlichen Kerlen, die später alle tot im Wald gefunden werden. Darunter ist auch der Sohn von Hung Chun Piao (Dean Shek). Hung Chun Piao plant nun, Pai Yung Feng zu töten, da er meint, dass dieser der Mörder ist. Doch wer ist in Wahrheit der mysteriöse Killer?

Meine Meinung (SPOILER):

Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin lag seit 2017 ungesehen rum. Erst durch einen neu entstandenen Kontakt zu einem Deutschen Sammler wurde ich indirekt motiviert, den Film anzuschauen, jedoch in einer anderen Fassung (mehr dazu unter Fassungen). Bei Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin handelt es sich um einen Ende der 70er Jahre (1977) Eastern aus Hong Kong von Goldig Films (The Gold Connection, Cunning Kids, Two Wondrous Tigers).

Der Film von Simon Chui Yee-Ngau (auch Action-Regie) und Cheung Sum (war auch für das Drehbuch zuständig) wartet mit John Cheung Ng-Long (The Eagle's Killer, Kung Fu Master Named Drunk Cat, The 36th Chamber of Shaolin) als Star auf. Er hat in einigen Filmen, die von Goldig Films produziert wurden, mitgewirkt. Einer seiner bekanntesten Titel dürfte Snake in the Monkey's Shadow sein. Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin hat mir sehr gut gefallen. Der Film ist aus mehreren Gründen erwähnenswert, die ich so nicht erwartet hätte.

Zum einen die Rolle von Dean Shek (His Name Is Nobody, A Better Tomorrow 2, By Hook or by Crook). Dean Shek spielt oftmals übertriebene Comic-Charaktere. Dass er auch ernstere Rollen spielen kann, ist mir bewusst, auch wenn ich dies selten erlebt habe (z.B. in The Bravest Fist nebst Michael Chan Wai-Man). Hier spielt er nicht nur eine ernste Rolle, sondern auch den Hauptbösewicht. Und er macht das ausserordentlich gut. Seine Kampfszenen, egal ob mit oder ohne Waffen oder sonstigen Überraschungen (einem Krug aus giftigem Wein), sind stark choreographiert und im Finale gibt er einen harten Brocken ab.

Auf Humor und Klamauk wird im Film verzichtet. Ganz ohne kommt der Film dennoch nicht aus. Wobei es mehr ein Overacting ist, welches einige der Handlanger von Dean Shek an den Tag legen. Vor allem dann, wenn es um die Vergewaltigungen von der von Sarina Sai Zhu-Juan gespielten Figur geht. Da drehen die Herren im Film durch (Mimik, Lachen etc.). Sehr übertrieben und cartoonhaft dargestellt. Aber alles in allem ein ernster Eastern. Dazu passt dann auch der Genre-Mix. 

Der Film ist nämlich ein Genre-Mix aus Kung-Fu-Streifen, Monster-Film (an der Stelle will ich auch nicht mehr verraten, aber die Auflösung ist unglaublich amüsant und innovativ) und Rape & Revenge-Inhalten. Einige Zuschauer haben die Menge an Vergewaltigungen im Film kritisiert, aber am Ende wird deutlich, dass es mit dem Plot und dem Verlauf des Plots zu tun hat. Ein unschönes, aber wichtiges Merkmal der Geschichte. Hut ab vor der mir unbekannten Darstellerin Sarina Sai Zhu-Juan (The Dragon Lives Again, Hot Blood), die dabei gut agiert hat. Da auch die Kampfszenen und die Waffen, welche die Kämpfer brauchen, rocken, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen!

Fazit: Sehenswerter Kung-Fu-Film, der leider viel zu wenig bekannt ist!

Infos:

O: Huet Hoi Tong Long Chau

HK 1977

R: Cheung Sum, Simon Chui Yee-Ang

D: John Cheung Ng-Long, Yu On-Kei, Sarina Sai Zhu-Juan, Dean Shek

Laufzeit der DVD-R-Fassung: 95:44 Min.

Gesehen am: 01.04.26

Fassungen: Mir lag seit 2017 ungesehen eine US-Bootleg-DVD rum. Diese ist, wie ich nun getestet habe, Englisch Dubbed und kommt nicht in die Sammlung. Warum nicht? Von einem Kumpel aus Deutschland habe ich eine selbst gebastelte Version als DVD-R erhalten. Diese hat mehrere Vorteile wie z.B. Widescreen Bild (Master = franz. VHS = Mantis, le tigre de Shaolin) und diverse Audio-Optionen. Für mich war vor allem der Mandarin-Track ausschlaggebend. Dazu gibt es zwei englische Untertitelspuren (einmal in Weiss, einmal in Gelb). Die Fassung findet sich inzwischen auch auf YouTube. Offizielle, mir bekannte Fassungen sind die VHS aus Frankreich (kostet auf Ebay ca. 100 Euro), eine VHS aus Algerien (Englisch Dubbed mit franz. und arabischen Subs) und eine US-DVD (Englisch Dubbed). Zudem gibt es noch eine UK-DVD von Vengeance Video. Dort ist mind. auch englischer Ton enthalten. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: April 2026). In China und Taiwan finde ich nur Bootlegs (Taiwan) und auf dem chinesischen «YouTube» auch nur Mandarin Ausgaben (jedoch ohne irgendwelche Subs und in Vollbild).