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Sonntag, 26. Juli 2026

Evil Dead Burn

Evil Dead Burn

Story:

Alice (Souheila Yacoub) und ihre Familie trauern gemeinsam im Anwesen um Alices Ehemann, den sie heute beerdigt haben. Als die Dämonen von einzelnen Familienmitgliedern Besitz ergriffen, endet die Nacht in einem Gemetzel…

Meine Meinung:

Evil Dead Burn ist der dritte Teil der neuen Evil Dead Reihe nach Evil Dead und Evil Dead Rise. Eine Reihe, die es bisher nicht in meine Sammlung (oder wieder aus meiner Filmsammlung) geschafft hat. Mir sind die alten Filme (Evil Dead 1 + 2) einfach lieber. Mehr Nostalgie, mehr Charme, mehr Sympathieträger (Bruce Campbell). Evil Dead Burn wurde vom jungen französischen Regisseur Sébastien Vanicek inszeniert, der vor einigen Jahren mit seinem Tierhorrorfilm Infested zu überzeugen vermochte. Ich habe Evil Dead Burn am NIFFF verpasst. Die Sichtung holte ich mir heute mit dem Kumpel nach.

Ich habe mich nicht gross um den Film informiert, nicht viel gelesen und den Trailer sah ich gezwungenermassen während der Backrooms Kino-Vorstellung. Einiges, was ich über den Film wusste, gefiel mir nicht (z.B. französische Rap-Musik). Ich war skeptisch. Leider hat mir Evil Dead Burn nicht sonderlich gut gefallen. Für meinen Geschmack handelt es sich um den schwächsten der drei neuen Evil Dead Filme. Der Film war zwar meistens gut gemacht (wobei es auch einige CGI-Momente gibt) und eigentlich nicht wirklich langweilig (dennoch zog sich die 2. Hälfte ewig und ich kämpfte gegen die Müdigkeit), dennoch konnte ich mit dem Film nicht viel anfangen. Mit fast zwei Stunden Laufzeit fand ich den auch klar zu lang (es gibt ausserdem während und nach dem Abspann noch Szenen zu sehen).

Ein Plot ist kaum vorhanden. Die Bild-Optik war mir zu wenig wechselhaft. Die Bilder und Farben zu gleich, zu monoton. Die Kameraführung und Schnitte waren mir oft zu wild, zu hektisch, zu nah dran und/oder dann fanden Gewaltmomente doch nur im off screen statt. Wenn die Dämonen ihre Opfer minutenlang im Haus hin- und her schleudern, kam ich mir mehr vor, als sähe ich mir einen Marvel-Film an, statt einem Horrorfilm. Eine echte Spannung war nie vorhanden und ich fand den Film selten atmosphärisch oder stimmungsvoll. Das Hauptproblem waren jedoch alle Figuren. Die waren alle uninteressant und unsympathisch. Als Zuschauer baute ich zu keinem einen Draht auf und fieberte daher auch mit niemandem mit. Der Film und das Overacting (der Dämonen oder die Familienstreitigkeiten) waren zum Teil zu viel des Guten. Allgemein fand ich die Dämonen langweilig und auch in Sachen Gore und Splatter hätte ich mir, nachdem was ich alles gehört habe, mehr erhofft.

Fazit: Nicht mein Cup of Tea!

Gefolgt von: Evil Dead Wrath

Infos:

O: Evil Dead Burn

USA, Neuseeland 2026

R: Sébastien Vanicek

D: Souheila Yacoub, Luciane Buchanan, Hunter Doohan, Victory Ndukwe, Tandi Wright

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 110 Min.

Gesehen am: Juli 2026

Fassungen: Läuft in den Kinos in einer scheinbar leicht entschärften Fassung (Schnitte für das R-Rating). Ob auf DVD, Blu-Ray und UHD eine Uncut sprich Unrated Fassung erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. In Deutschland soll der Film am 31.12.26 auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen.

Sonntag, 19. April 2026

Lee Cronin's The Mummy

Lee Cronin's The Mummy

Story:

Ein Journalist und dessen Frau gehen durch die Hölle, als ihre Tochter in der Wüste spurlos verschwindet. Acht Jahre später taucht das Mädchen plötzlich wieder bei der Familie auf. Doch sie ist verändert…

Meine Meinung:

Als ich dieses Jahr den Trailer zu Lee Cronin's The Mummy im Kino sah, war ein Kinobesuch beschlossene Sache. Zuvor hatte ich von diesem Titel und dem Namen Lee Cronin noch nie gehört. Der Trailer machte definitiv Lust auf mehr. Richtig gute Mumienhorrorfilme gibt es nämlich viel zu wenige, würde ich sagen.

Gestern sah ich mir den Film, der eine stolze Laufzeit von 133 Minuten beinhaltet, vor meiner 4. von sechs Nächten (ich arbeite als Nachtwache) an. Trotz der langen Laufzeit und der Tatsache, dass ich erst seit 16.00 Uhr wach war, wurde ich im Kino nicht müde. Das spricht für den Film. Vielleicht stimmt das Verhältnis nicht ganz. Am Anfang und Mittelteil ist der Film ruhig erzählt, gegen Ende hin wird es hingegen hektischer.

Wer den Film sieht dürfte sich an Filme wie Drag Me to Hell, Der Exorzist, Das Omen und vor allem die neuen Evil Dead Filme erinnert fühlen. Und das überrascht auch nicht, denn wie ich nach der Sichtung feststellte, handelt es sich bei Lee Cronin um den Regisseur von Evil Dead Rise.

Der Cast war solide. Die zwischenmenschlichen Probleme, die durch den Horror entstehen, wollen aber nicht wirklich zünden. Dazu waren die Entscheidungen, welche die Mutter und der Vater treffen, zu oft nicht nachvollziehbar. Die Kinder spielten fast besser als die Erwachsenen. Einzelne Horrorparts wirkten zudem zu drüber und mehr unfreiwillig komisch, statt zum Fürchten (z.B. die Abdankung der Grossmutter). Und einige Ideen werden nicht in den Plot integriert (der Professor).

Abgesehen von zwei-drei billigen CGI-Szenen (Sandsturm und Kojoten) bietet der Film eine ordentliche Palette an blutigen Splattereffekten, Bodyhorror Sequenzen und, und das freute mich am meisten, viele Ekelszenen, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Zudem sieht der Film allgemein toll aus und ist stark in Szene gesetzt. Das Make-Up (Gesicht) des Kindes hingegen fand ich wenig originell. Solche Fratzen sah man in den letzten Jahren einfach zu oft in dem Genre. Der Inhalt des Filmes ist auch alles andere als originell. Ägypten als Setting war hingegen cool und eine willkommene Abwechslung.

Fazit: Horrorfans können bedenkenlos einen Blick riskieren!

Infos:

O: Lee Cronin's The Mummy

USA, Irland 2026

R: Lee Cronin

D: Jack Reynor, Laia Costa, Veronica Falcón, May Calamawy, Natalie Grace

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 133 Min.

Gesehen am: 18.04.26

Fassungen: In Bern im Originalton mit deutschen Untertiteln und Uncut im Kino gesehen (ab 16 Jahren, während der in Deutschland keine Jugendfreigabe erhalten hat). Soll am 31.12.26 von Warner in Deutschland auf Blu-Ray und Co. erscheinen.

Dienstag, 10. Februar 2026

Demon of Mount Oe

 

Demon of Mount Oe

Story:

Ein Dämon, der auf dem Berg Oe leben soll, versetzt die Gegend in Angst und Schrecken. Es wird erzählt, dass der Dämon seine Gestalt in monströse Gestalten ändern kann. Vor allem auf Frauen hat es der Dämon abgesehen. Ein Samurai (Shintarô Katsu), der sich zudem mit Banditen und mehreren Frauen «rumschlägt», nimmt sich der Herausforderung an…

Meine Meinung:

Nach der Sichtung von The Snow Woman freute ich mich, als Radiance Films eine 2. Daiei Gothic Box veröffentlichte und darin auch Tokuzo Tanakas Demon of Mount Oe zu finden war. Einen japanischen Film von Daiei, den es bis dato ausserhalb Japans nicht offiziell zu erwerben gab. Und der sah, was Bilder, Cover und Monster angehen, vielversprechend aus. Umso enttäuschter bin ich nun nach der Sichtung des Filmes über die Qualität und den Inhalt des Filmes.

Viele Internetseiten beschrieben den Plot um einen Dämon, der von einer Gruppe von Samurai bekämpft wird. Doch das und alle Monsterszenen machen nur ca. 5% des ganzen Filmes aus. Der Rest des Filmes ist langweilig, wirr, verworren, lahm und uninteressant. Der Film läuft dabei auch fast zwei Stunden statt die auf dem Cover angegebenen 83 Minuten. So wird aus einem kurzweiligen Film ein zweistündiger, kaum enden wollender Filmmarathon, der sich deutlich länger als zwei Stunden anfühlte. Die Optik weiss zu gefallen wie auch einige der Effekte (Ochse, Spinne). Aber das war es dann auch schon. Es geht zu 90% nicht wirklich um den "Dämon" sondern um andere Belanglosigkeiten.

Der Film ist sehr dialoglastig, es gibt Intrigen, Liebesgeschichten, uninteressante Figuren, lahme und uninteressante (unblutige) Schwertkampfszenen und vor allem Längen inklusive viele Flashbacks. Es geht primär nicht um eine Samurai-Gruppe, die den Kampf gegen den Dämon aufnimmt, wie der Plot in mehreren Quellen beschrieben wird. Schade. Auch die Darsteller reissen keine Bäume aus. Selbst Zatoichi Star Shintarō Katsu vermag den Film nicht aufzuwerten.

Fazit: Sehr langweiliger Film. Schade um die wenigen tollen Monster- und Make-Up Effekte.

Infos:

O: Ôeyama Shuten-dôji

Japan 1960

R: Tokuzo Tanaka

D: Kazuo Hasegawa, Raizô Ichikawa, Shintarô Katsu, Kojiro Hongo

Laufzeit der UK-Blu: 113:51 Min.

Gesehen am: 10.02.26

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films (Daiei Gothic Vol. 2) = sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, erste offizielle Fassung ausserhalb Japans mit englischen Subs (zum O-Ton), zwei andere Filme und Booklet im Set enthalten. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2026).

Sonntag, 27. April 2025

Traumatika

Brugggore Filmfestival 2025 Spezial

Traumatika

Story:

Alices Vater ist im Besitz einer ägyptischen Skulptur. Diese beinhaltet einen Dämon. Dieser sucht sich Alices Vater als Wirt aus und zwingt ihn, Alices ältere Schwester zu vergewaltigen. Diese treibt ihr ungeborenes Kind, das Resultat der Vergewaltigung durch ihren Vater, ab. Sehr zum Missfallen des Dämons. Dieser zwingt sie, junge Buben zu entführen und ihm zu opfern. Nur einer der Buben, Mikey (Ranen Navat), überlebt. Ca. 20 Jahre später: Alice ist inzwischen erwachsen geworden und hat ihr schreckliches Trauma in Form eines Buches veröffentlicht. Da wird Mikey aus der psychiatrischen Anstalt entlassen…

Meine Meinung:

Über Traumatika, den letzten Film am diesjährigen Brugggore Filmfestival (der um 03.00 Uhr nachts startete), wusste ich kaum etwas. Inhaltlich wusste ich nur, dass es vor allem um das Thema Missbrauch geht und es sicherlich auch schwierige Inhalte diesbezüglich zu sehen gibt. Und das ist in der Tat so: Entführung, Kindesmissbrauch, Inzest (auch wenn der Vater von einem Dämon besessen ist), Vergewaltigung, illegale Abtreibung, Traumata. Wer selbst Opfer eines Missbrauchs wurde, lässt wohl lieber die Finger von diesem Film.

Traumatika ist nämlich kein Film, der das anspruchsvoll angeht, sondern ein Mix aus Okkult-Horror, Exploitation und Slasher-Film. Der Anfang des Filmes wirkte auf mich etwas wie der Start in Der Exorzist. Ein fremdes Land. Vergraben ist ein Objekt der Begierde, welches später das teuflische Böse freisetzt. Waren ägyptische Skulpturen nicht schon in Filme wie Blood Feast 1 + 2 sowie Blood Diner Ursache von Morden, Angst und Schrecken (und viel Spass)?

Der Inhalt von Traumatika ist auf jeden Fall gewagt und kontrovers. Mich haben der Anfang und das Ende des Filmes am besten gefallen. Ich empfand dort auch die Figuren als überzeugend gespielt. Das erste Viertel des Filmes bietet wie das letzte auch Ego-Shooter Perspektiven. Das empfand ich als originell. Im ersten Viertel schafft es der Film zudem wirklich, auch spannend und hier und da sogar gruselig zu sein. Der erste Film, der das am Brugggore Filmfestival 2025 geschafft hat. Bravo! Im Finale gibt es Halloween-Vibes, aber auch etwas unfreiwillig komischen und/oder bitterbösen Humor (dass der TV-Host überlebt und ihre Frage an Alice).

Im Mittelteil hatte der Film Schwächen. Inhaltlich war der Film repetitiv und es wird extrem viel in Zeitebenen hin- und her gewechselt. Das sorgt im Verlauf dazu, dass dem Film Atmosphäre und Spannung geraubt werden. Dazu kommt, dass einige der Figuren einfach schlecht, amateurhaft und unglaubwürdig gespielt wurden, so ausgerechnet Alices Vater oder Alices ältere Schwester. Und daher sind die Szenen mit den beiden auch deutlich schlechter. Technisch ist der Film sehr solide inszeniert und im Finale gibt es Retro-Vibes.

Fazit: Ein Film mit Licht und Schatten!

Infos:

O: Traumatika

USA 2024

R: Pierre Tsigaridis

D: Rebekah Kennedy, Emily Goss, Ranen Navat, Maxime Rancon

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 87 Min.

Gesehen am: Brugggore Filmfestival 2025

Fassungen: Film am Brugggore Filmfestival gesehen = Uncut und in Englisch. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: April 2025).

Freitag, 19. Juli 2024

The Adventures of Chips Malibu: Band 2: Echsen in New Orleans

The Adventures of Chips Malibu: Band 2: Echsen in New Orleans

Inhalt:

«Chips Malibu ist zurück! In seinem bis dato persönlichsten Fall muss er auf einen unfreiwilligen Roadtrip mit einem Dämon und dessen Katze.

Kann er einen Engel besiegen, um seine Großmutter zu retten?

Chips Malibu ist ein (Anti-)Held, der sich dem ethischen Graubereich seiner Gegenwart stellt und versucht, die Vergangenheit als gescheiterter Profisportler hinter sich zu lassen.

In bester Groschenroman-Manier verbinden sich in seinen Pulp-Abenteuern mystische Begebenheiten mit rasanten Actionszenen, sexuellen Begegnungen und überbordender Gewalt.

Band 2 der Chips Malibu-Reihe!

Band 1: Die Insel des Todes ist bei Novo Books im vss-Verlag erschienen.»

Meine Meinung:

Der 2. Band der Chips Malibu-Reihe hat mir besser gefallen als das Erstlingswerk. Der Autor spricht schon von einer 8teiligen Roman-Serie, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Warum auch nicht? Gerne mehr davon. Den 2. Band hatte ich auch schneller verschlungen. Widmete der Autor den ersten Roman seinem Vater («Für meinen Vater, der seine Videokollektion mit mir teilte. Und die Erziehung hauptsächlich den Filmen überließ.»), widmet Jürgen Haberzett das 2. Band seiner Oma. Gespannt, wem in späteren Fortsetzungen Widmungen gelten werden…

Inhaltlich geht es darum, dass Chips Malibu seine Oma retten muss. Warum mir der 2. Band besser gefiel? Hauptgrund ist der Plot. Dieser war surrealer und einfach fantastischer. Zwei Dämonen, ein Engel, kopflose Kinder-Zombies, Leoparden-Gott-Geist, meuchelnde Priester, Endzeit-Szenario und Katastrophen-Film. Sucht es euch aus. Und das alles verpackt in 83 Seiten = sehr kurzweilig und unterhaltsam. Ich mochte auch das Artwork des Romans mehr. Dies überrascht aber auch nicht, da ich Katzen mag und habe.

Einer der Dämonen schlüpft in die Form einer Katze. Der Engel erinnerte mich an Filme (z.B. God’s Army) oder andere Romane (Teratologist von Edward Lee). Was mir am Plot auch gefiel, war die Tatsache, dass auf den Vorgänger aufgebaut wird. Das ist auch gut so und stimmte mich zufriedener, was Handlungen des Antihelden Chips Malibu angehen. Denn seine Tat am Ende des 1. Bandes, die Reporterin zu töten, machte ihn eigentlich unsympathisch. Nun zu wissen, warum er das tat, stimmte mich zufrieden und machte Chips Malibu wieder menschlicher. Und es gibt Hinweise auf Traumata, die Chips Malibu in der Vergangenheit erlebte. Ggf. wird in zukünftigen Romanen weiter darauf eingegangen.

Der Roman endet zwar ziemlich abgeschlossen, aber nicht ganz. Dämon Hiss entkommt. Ob Chips Malibu diesem im kommenden 3. Band nachjagen wird? Und die Dämonen-Katze, von Chips Malibu Oma Ocean genannt, bleibt vor Ort und wird Chips Malibu wohl in Zukunft bei seinen Missionen unterstützen. Erneut fand ich die Ortbeschreibungen oder die Katastrophe am Ende gut beschrieben. Ob der Autor selbst in den USA war? Es werden auch reale Ereignisse erwähnt, z.B. den Hurrikan Katrina. 

Der Plot ist fantasievoll (die Szenerie mit den Haien und dem Seniorenheim fand ich köstlich, kam unerwartet), surreal und unterhaltsam. Starben im 1. Teil einige Affen, sind es hier einige Kinder, die ermordet werden. Und leider einige Leguane, die zerquetscht werden. Nur eins fand ich schräg: warum die Dämonen-Katze ins Flugzeug nehmen mit Transportbox und Ticket, wenn diese doch die Macht besitzt, sich unsichtbar zu machen?

Fazit: Besser als der Vorgänger! Bitte mehr davon!

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: über Amazon im Selbstverlag

Anzahl Seiten: 83

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Jürgen Haberzett

Erschienen: 18. Juni 2024

Freitag, 8. März 2024

A Chinese Ghost Story 3

A Chinese Ghost Story 3

Story:

Mönch Fong (Tony Leung Chiu-Wai) und sein Meister (Lau Shun) begeben sich zum Orchid Tempel. Dumm nur, dass dieser verhext ist. Es tauchen weibliche Geister (Joey Wong, Nina Li Chi) auf und auch ein Baummonster (Lau Siu-Ming) hat es auf die Helden abgesehen…

Meine Meinung:

Der dritte Teil gefiel mir auch früher deutlich weniger gut als seine Vorgänger (A Chinese Ghost Story 1 + 2). Dies hat nun auch die Neusichtung bestätigt. Der Film spielt zwar 100 Jahre nach dem ersten Teil, doch wirkt die neue Fortsetzung mehr wie ein lahmes und wenig originelles Remake statt eine Fortsetzung. Dazu kommt, dass der Cast mit Ausnahme von Joey Wong (Butterfly Sword) und Lau Siu-Ming als Baum-Dämon, ausgetauscht wurde.

Joey Wong agiert einmal mehr sehr souverän, auch Lau Siu-Ming. Wie schon im 2. Teil ist Jacky Cheung Hok-Yau (Tiger Cage) in einer grossen Rolle auszumachen. Er spielt aber einen neuen Charakter und macht in den Kampfszenen eine tolle Figur. Statt Wu Ma und Leslie Cheung sind nun Lau Shun (The Ultimate Vampire) und Tony Leung Chiu-Wai (Hard Boiled) in den Hauptrollen als Meister und Schüler zu sehen. Beide sind solide, aber erreichen nicht die Intensität und Klasse von Wu Ma und Leslie Cheung.

In einer kleinen Nebenrolle ist noch Tommy Wong Kwong-Leung (Justice My Fool) zu sehen. Der Film bietet Action, Monster, eine Liebesgeschichte und Humor. Jedoch gibt es deutlich weniger Action, Fantasy und Monster als in den Vorgängern. Zwar sind die Effekte noch immer stark und die wahren Highlights des Filmes, aber viel zu wenig vorhanden, um den Film als Gesamtpaket qualitativ über das Mittelmass zu hieven. Dazu war der Plot einfach zu lahm und diesmal zu wenig fesselnd.

Fazit: Schlechtester Teil der Reihe. Fans der Vorgänger können dennoch einen Blick riskieren. Erwartungen sollten aber reduziert werden.

Infos:

O: Sin Neoi Jau Wan III: Dou Dou Dou

HK 1991

R: Ching Siu-Tung

D: Tony Leung Chiu-Wai, Lau Shun, Joey Wong, Lau Siu-Ming, Jacky Cheung Hok-Yau, Tiffany Lau Yuk-Ting, Tommy Wong Kwong-Leung, Nina Li Chi,

Laufzeit der deutschen DVD: 104:51 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 22.01.24

Fassungen: Siehe die Vorgänger A Chinese Ghost Story sowohl A Chinese Ghost Story 2.

Dienstag, 16. Januar 2024

Urotsukidōji IV

Japanuary 2024

Urotsukidōji IV

Story:

Unsere Helden um Bujuu, D-9 und diverse Makemono-Krieger begeben sich zusammen mit Himi nach Osaka. Das Ziel: Choujin zu vernichten! Doch bevor sie nach Osaka gelangen, gilt es diverse Gefahren zu überleben...

Meine Meinung (Original OVA Version / OVA 10-12):

Für diese deutsche DVD wurden die drei Original Video Animation zu zwei Episoden zusammen geschnitten mit einer Laufzeit von 61:30 Min. (Vol. 1) und 76:15 Min. (Vol. 2). Wie schon die Vorgänger Urotsukidōji II und III flog auch der letzte «Teil» aus der Sammlung. Überzeugt hatte mich nur noch Urotsukidōji. Urotsukidōji IV würde ich sogar als schlechtesten Teil der ganzen Reihe betiteln, besonders Vol. 1 war einfach langweilig und uninteressant.

Der Hauptplot legt in Vol. 1 nämlich eine ca. 1stündige Pause ein, in denen unsere Helden von Kindern aufgegriffen werden. Diese Welt wird von zwei Brüdern mit magischen Kräften beherrscht. Ihnen dienen Erwachsene für ihre perversen Sex-Spiele (fast eine Porno-Anime-Version der Stephen King Geschichte Children of the Corn). Und der Plot ist einfach langweilig. In den 61 Minuten gibt es zu 99% nur lahme und repetitive (und zensierte) Sex-Einlagen zu beachten. Es gibt vielleicht ganze 1-2 sehenswerte Szenen (eine à la Hellraiser mit Haut abziehen), aber sonst nur pausenloses ficken. Die Hauptgeschichte wird dadurch stark ausgebremst.

Die 2. Hälfte des Filmes macht dann Vieles besser. Die Geschichte schreitet ihrem Ende entgegen. Es gibt einige abgefahrene Monster-Kreaturen, coole Verwandlungen, epische Kämpfe. Genau das, dafür die Reihe meiner Meinung nach steht: tolle Endzeit-Stimmung, Fantasy-Elemente, hier und da Sex und auch Splatter. Das machte Urotsukidōji nämlich so erfolgreich. Die Mischung. Nicht nur das eine, oder das andere. Das Finale war dann leider aber eine kleine Enttäuschung, da extrem unspektakulär. Zudem sind mir viele der Hauptfiguren nur noch wenig sympathisch. Amano z.B. ist praktisch nur noch eine Randerscheinung. Schade!

Fazit: Unspektakulärer und lahmer Abschluss einer an sich nicht uninteressanten Adult-Anime-Reihe!

Infos:

O: Chōjin Densetsu Urotsukidōji: Inferno Road

Japan 1993-1995

R: Hideki Takayama

D: -

Laufzeit der deutschen DVD: 61:30 Min. (Vol. 1) / 76:15 Min. (Vol. 2)

Gesehen am: Sept. 2008 / Neusichtung am: Jan. 2024

Fassungen: Mir lag die Original Video Animation als deutsche DVD von OVA 18 vor = die drei OVA 10-12 wurden hier als zwei Episoden verkauft (Vol. 1 und Vol. 2). Ungeschnitten, aber nicht unzensiert (Fogging-Zensur). Eine Blu-Ray Fassung ist mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2024).

Samstag, 5. August 2023

Amityville II: The Possession

Amityville II: The Possession 

Story:

 

Eine neue Familie (u.a. Burt Young, Rutanya Alda, Jack Magner, Diane Franklin) zieht ins Amityville Haus. Der älteste Sohn wird von einem Dämon besessen und das Grauen beginnt erneut…

 

Meine Meinung:

 

Nach dem sehenswerten Erstlingswerk war eine Fortsetzung schnell beschlossene Sache. Wer konnte ahnen, dass die Amityville Reihe eine der erfolgreichsten Horrorreihen überhaupt werden würde? Der Film hat mir genau so gut gefallen wie der Vorgänger. Beide haben einzelne Stärken. The Amityville Horror fand ich z.B. stimmungsvoller und spannender. Dafür war Amityville II: The Possession schmuddeliger und effektgeladener. Beides mag ich.

 

Regie führt Damiano Damiani, der damit sein US-Debüt als Regisseur feierte. Von Damiano Damiani kenne ich ansonsten einige seiner sehenswerten Ital. Film-Arbeiten wie Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert, Das Verfahren ist eingestellt: Vergessen Sie's! oder Allein gegen die Mafia (Serie). Ansonsten haben noch Namen wie Tommy Lee Wallace (Halloween III – Season of the Witch), Dino De Laurentiis (Death Wish) oder die echten Ed & Lorraine Warren mitgearbeitet (Conjuring 3 hatte, im Nachhinein betrachtet, klare Amityville 2 Vibes).

 

Der Film hat mir gefallen. Ich fand den Streifen unterhaltsam. Viele Dinge wusste ich nicht mehr. Die 1. Hälfte spielt fast ausschliesslich im Gruselhaus. Die 2. Hälfte dann an mehreren Orten, z.B. auch auf der Polizeistation, vor Gericht oder im Krankenhaus. Das Ende hatte The Sentinel Vibes. Die Spezialeffekte sind gelungen. Es wird mit aufblasbaren "Luftballons" gearbeitet. Solche Effekte waren damals in Mode (The Ghost Informer, The Beast Within). Der beste Effekt ist aber das Dämonengesicht, welches zur Geltung kommt, nachdem sich die Haut in Fetzen vom Schädel löst. Sehr cool und genau nach meinem Geschmack!

 

Der Film, der ursprünglich schmuddeliger gewesen sein soll (Rape-Szene, Inzest-Sex-Szene), überzeugt durch einen guten Cast. Jack Magner gibt den besessenen Sohn glaubhaft, Diane Franklin zieht auch in ihrem damals zweiten Film blank und auch die Cops oder Priester agieren gut. Leicht stereotypisch vielleicht, aber das mag ich. Abstriche gibt es beim Filmvater: ein gewaltbereiter Tyrann. Warum hat der Dämon nicht diesen ausgewählt? Seine Wahl wäre aus Sicht des Dämonen nachvollziehbarer gewesen.

 

Zudem hat es mehr Reiz, wenn eine intakte Familie durch den Dämon «zerfällt». In Amityville II war die Familie schon von Beginn an zerrüttet = weniger Reiz. In der Hinsicht gefiel mir der 1. Film besser. In Sachen Effekte und Schmuddel stellt die 1. Fortsetzung jedoch einen der besten Filme der Reihe dar!

 

Fazit: Sehenswerter Spukhaus- und Dämonen-Film!  

 

Gefolgt von: Amityville 3-D

 

Infos:

 

O: Amityville II: The Possession

 

USA, Mexiko 1982

 

R: Damiano Damiani

 

D: Burt Young, Rutanya Alda, Jack Magner, Diane Franklin, James Olson

 

Laufzeit der US-DVD: CA. 104 Min.

 

Neusichtung am: 26.06.23

 

Fassungen: Mir lag die US-DVD von MGM vor = Sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton und englische Subs. Gab es lange Zeit nur zensiert in Deutschland. Von NSM nun aber auch in Deutsch auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Englisch mit Subs).

Montag, 17. Juli 2023

Evil Dead Rise


Evil Dead Rise 

Story:

 

Eine Familie (u.a. Lily Sullivan, Morgan Davies, Gabrielle Echols, Nell Fisher) kämpft in einem Häuserblock gegen dämonische Mächte (u.a. Alyssa Sutherland) und um ihr Überleben…

 

Meine Meinung:

 

Das Remake von Evil Dead gefiel mir nach der 2. Sichtung nicht mehr bzw. nur noch durchschnittlich gut. Evil Dead Rise verpasste ich leider (siehe mehr dazu unter Fassungen). Nun holte ich die Sichtung via Stream nach, nachdem doch so was wie ein kleiner Hype um den Film entstanden ist. Der Film vom The Hole in the Ground Regisseur wurde von Bruce Campbell (Star der Originalfilme), Sam Raimi (Regisseur der Originalfilme) und von Rob Tapert (Produzent der Originalfilme) produziert. Bruce Campbells Stimme ist zudem auf dem Filmtonband zu hören.

 

Gute Vorzeichen? Jein. Der Film kommt nicht in die Sammlung. Ich würde den Film als soliden Durchschnittsfilm bezeichnen. Evil Dead Rise ist für eine einmalige Sichtung gut geeignet. Besser wäre es jedoch gewesen, den Film ohne "Evil Dead" Bezug mit einem anderen Titel zu veröffentlichen. Der Film hat einige Querverweise zu den Original-Filmen. Dem modernen Netflix, TikTok und Co. Konsumierer wird das aber nicht auffallen.  Der Film erinnert zum Teil an Filme wie Der Exorzist, The Grudge, Demons 2 und Shining.

 

Was mich störte war der Start des Filmes. Deplatziert und passt nicht zum Rest des Filmes. Die Kamerafahrt wirkte zu unecht, zu digital, zu modern. Gleiches gilt für die Titeleinblendung. Cool hingegen war der Abspann. Den Plot von der Hütte in einem Wald in ein anderes Setting zu verlegen, fand ich hingegen gut. Eine willkommene Abwechslung. Die Jump-Scares und The Grudge Einflüsse (wie sich die besessene Alyssa Sutherland bewegt) waren aber relativ billig. Schon 100x gesehen. Und auch die Einflüsse von Diversität fallen in mehreren Szenen/Beispielen negativ auf, auch wenn viel harmloser, als z.B. bei Netflix und Co.

 

Ansonsten war der Film technisch stark inszeniert, wenn auch sehr dunkel (Stilmittel?). Der Film unterhält aber und schafft es zuweilen auch, zu fesseln, zu packen und eine gewisse Spannung aufzubauen. Es wird gut unterhalten und ich mochte den langsamen Spannungsaufbau des Plots. In Sachen Gore gibt es auch einiges zu sehen, auch wenn der Film in der Hinsicht dem Hype auch nicht ganz gerecht wird. 

 

Viele Gore-Szenen sind viel zu kurz zu sehen (Schrotflinten-Action im Korridor z.B.) oder der Film in den zu dunkel. Viel Kunstblut wurde eigentlich nur in zwei Szenen gebraucht (die Lift-Szene und in der Final-Szene). Abgesehen davon nichts Besonderes, wenn auch interessant, dass Filme von grossen Studios scheinbar (in Deutschland) nie Zensurprobleme bekommen. Würde ein Independent Filme solchen Gore zeigen, wäre der sicher "nur" über die Schweiz und Österreich Uncut zu bekommen.

 

Fazit: Wird dem Hype nicht gerecht! Fans können zwar einen Blick riskieren, aber ich bleibe da lieber bei den alten Filmen…

 

Infos:

 

O: Evil Dead Rise

 

USA 2023

 

R: Lee Cronin

 

D: Lily Sullivan, Alyssa Sutherland, Morgan Davies, Gabrielle Echols, Nell Fisher

 

Laufzeit der Streaming-Version: Ca. 97 Min.

 

Gesehen am: 23.05.23

 

Fassungen: Der Film lief in der Schweiz, mit Ausnahme des BRUGGGORE Filmfestival, nicht regulär in den Kinos (dafür Schrott wie Winnie the Pooh: Blood and Honey oder Cocaine Bear). Und das BRUGGGORE Filmfestival habe ich dieses Jahr leider verpasst. Daher via Stream gesehen in deutscher Sprache: Uncut, HD, deutsche Synchronisation eigentlich absolut ok und gut mit Ausnahme der Stimme der kleinen Tochter. Wirkt zu alt für das kleine Mädel. Soll von Warner am 13.07.23 in Deutschland auf DVD/Blu-Ray/UHD erscheinen.

Montag, 23. Januar 2023

Urotsukidōji III Review

Japanuary 2023 
Urotsukidōji III
 

Story:

 

Nach dem Ende des 2. Teiles geht es wie folgt weiter:

 

20 Jahre sind vergangen. Amano wartet, bis sich die Prophezeiung erfüllt (Das Erwachen von Chojin). Derweil herrschen Mutanten- und Roboter-Wesen über die nahezu zerstörte Welt. Banden. Frauen werden oft als Sklavinnen gehalten. Cäsar herrscht zusammen mit Faust. Als sich dessen (Roboter)Tochter Alector in "Das Böse des Ostens", Buju, verliebt, eskaliert die Situation, da Cäsar und Faust meinen, dass Buju Kyo-O ist - das Gegenstück zu Chojin. Die Kämpfe beginnen…

 

Meine Meinung (OVA 6-9):

 

Urotsukidōji III kommt nicht an den 1. Teil ran, ist aber etwas besser gelungen als der 2. Teil Grund: es gibt mehr Monster, mehr Dämonen, mehr Kämpfe, mehr Gewalt! Das kam im Vorgänger definitiv zu kurz. Dennoch bin ich noch nicht sicher, sobald ich in einem Jahr noch Urotsukidōji IV schaue, ob die Teile 2-4 in der Sammlung bleiben werden. Der erste Urotsukidōji auf jeden Fall. Da mochte ich die Tatsache, dass viele Menschen und die Settings (Schule). Und, sogar den Humor mochte ich!

 

Urotsukidōji III besteht aus ursprünglich vier OVAs (Original Video Animation). Episoden 6-9. In Deutschland wurden diese zu zwei langen Episoden zusammengeschnitten. Es gibt Abspänne und jeweils Rückblenden auf die vergangenen OVAs. Die Laufzeit beträgt stolze 105:21 und 92:50 Minuten. In meinen Augen zu lang und zu zäh, vor allem auch weil sich der Plot kaum von der Stelle rührt. Dies ist eines der Hauptprobleme des Filmes.

 

In Urotsukidōji III gibt es unendlich viele Figuren: Amano, Mimi, Himi, Kyo-O, Chojin, Buju, Faust (Münchhausen 2), Cäsar, Alector, Naguma, die "Insektenschlampe" und viele mehr (Rebellen etc.). Das Problem ist, dass sich die meisten davon bekämpfen ohne das wirklich was passiert. Stirbt Mal einer, wird der einfach neu gebaut (z.B. Roboter Tochter Alector = schöne Inzest Vibes) oder wieder zum Leben erweckt (Magie). Und dass fast drei Stunden lang = eintönig.

 

Die Settings waren auch relativ lahm. Sex gibt es vor allem in der 2. Hälfte mehr. Jedoch tragen die Szenen oft kaum was zum Plot bei. Die Szenen sind selten wirklich schockierend und/oder erotisch. Eine Szene gefiel mir, da es ein Monster beinhaltet hat, was innovativ war. Hatte fast La Bête Vibes. Zudem gibt es 2-3 Kaiju-Momente mit Riesen-Monstern. Cool waren die Monster, Verwandlungen und Mix aus Mensch-Maschinen (Japaner und Roboter halt). Das war cool, wie auch die Musik: die war auch sehr stimmungsvoll!

 

Fazit: Fans der Reihe schlagen zu, bleibt vorerst Mal in der Sammlung (Mal Sichtung vom Nachfolger abwarten!). 

 

Gefolgt von: Urotsukidōji IV

 

Infos:

 

O: Chôjin densetsu Urotsukidôji 3: Kanketsu jigoku hen

 

Japan 1993

 

R: Hideki Takayama

 

D: -

 

Laufzeit der deutsche DVD: 105:21 Min. &/ 92:50 Min.

 

Neusichtung am: Jan. 2023

 

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD unter dem Titel Urotsukidōji III (Perfect Collection) vor. Es handelt sich um die OVAs 6-9, wobei 6-7 und 8-9 zu je zwei längere OVAs zusammengeschnitten wurden. Deshalb sind auch nur zwei Episoden anwählbar, obwohl das Cover z.B. von "Episode 1-4" spricht, was Verwirrungen auslöst. Die Bildqualität ist sehr gut, es gibt deutsche Subs zum Originalton (Japanisch) und ausser Fogging Zensur ist das Ding auch unzensiert. Soll von Cinestrange in Deutch auf Blu-Ray erscheinen (Ultimate Cut, Artwork von Toshio Maeda, Filmmaterial aus fünf Quellen).

Freitag, 1. April 2022

The Nun Review

The Nun

Story:

 

Nach einem Suizid einer Nonne schickt der Vatikan einen Pater nach Rumänien, um den Fall zu untersuchen. Keine gute Idee…

 

Meine Meinung:

 

The Nun ist ein Spin-off von The Conjuring 2 und wohl der bisher schlechteste Film aus dem «Conjuring» Universum, den ich bisher sah. Zum Glück im Kino verpasst und somit Geld gespart, habe ich mir den Film nun auf Netflix angesehen und muss sagen: The Nun lohnt sich gar nicht! Schlecht, richtig schlecht!

 

The Nun fällt stark ab, im Vergleich zu The Conjuring, Insidious oder Annabelle 2. Patrick Wilson und Vera Farmiga, die Stars aus den The Conjuring Filmen, kommen nur kurz am Anfang und Finale vor. Diese Szenen passen absolut nicht zum Rest des Filmes, sind aber nötig, um den Link zu den anderen Filmen zu setzen (plus die Nonne natürlich). Diese Szenen wirkten wie aus einem Flickwerk von Godfrey Ho und Co.

 

Das der Film so schlecht würde, hätte ich nicht erwartet. The Nun mutet wie eine Direct to Video Produktion statt einer Kino-Produktion an. Der Film wirkt und ist erschreckend billig in Szene gesetzt. Billiger Ostblock-Look, den ich sonst nur von B- oder C-Actionfilmen kenne. Die Schauspieler sind schwach und drittklassig und die Figuren total uninteressant und 08/15.

 

Und das schlimmste: auch die Effekte sind oft billig (wie auch die Settings) und der Film ist zu keiner Sekunde spannend, gruselig oder stimmungsvoll. Die Nonne selbst ist auch überhaupt nicht gruselig in Szene gesetzt. Der Plot steckt voller Klischees und ist spannungsarm und lahm. Die Laufzeit ist für den schwache Inhalt auch zu lang.

 

Fazit: Finger weg! Zeitverschwendung!


Gefolgt von: The Nun II

 

Infos:

 

O: The Nun

 

USA 2018

 

R: Corin Hardy

 

D: Demián Bichir, Taissa Farmiga, Jonas Bloquet, Bonnie Aarons, Ingrid Bisu, Patrick Wilson, Vera Farmiga, Lili Taylor

 

Laufzeit der Netflix CH Fassung: Ca. 96 Min.

 

Gesehen am: Mitte Feb. 2022

 

Fassungen: Gesehen via Netflix Schweiz = Uncut, O-Ton, englische Subs, gute Bild- und Tonqualität. Gibt es in Deutschland auch auf DVD/Blu-Ray (Warner).