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Mittwoch, 29. April 2026

Libido

Libido

Story:

Christian Coreau (Giancarlo Giannini) ist ein traumatisierter junger Mann, seit er als Kind mit ansehen musste, wie sein kranker Vater seiner Mutter während einer S/M-Session umgebracht hat um sich danach selbst das Leben zu nehmen. Um sein Trauma bewältigen zu können, macht sich Christian zusammen mit seiner Ehefrau, seinem Anwalt und dessen Frau auf den Weg, den Ort des Schreckens zu besuchen. Keine gute Idee…

Meine Meinung:

Libido ist ein s/w-Gothic-Mystery-Thriller, der auch als Giallo betitelt wird. Der Film erinnert an spätere Werke aus Italien mit Carroll Baker (A Quiet Place to Kill, Knife of Ice, The Fourth Victim) und stammt von den Regisseuren Ernesto Gastaldi sowie Vittorio Salerno (Die grausamen Drei, Betrachten wir die Angelegenheit als abgeschlossen). Die Mitte der 60er Jahre Produktion ist zwar durchaus solide, bringt dem Genre aber nichts Neues.

Der Film punktet vor allem durch seine Optik und die Bilder. Die wurden stimmungsvoll und stark eingefangen. Der Film ist solide gespielt. Die vier Hauptfiguren werden von Luciano Pigozzi (Zombi 3, Seven Deaths in the Cat’s Eye, The Last Hunter), Giancarlo Giannini (der es sogar nach Hollywood geschafft hat), Dominique Boschero sowie Mara Maryl. Letztere, das «blonde Gift», bringt leider unnötigen Klamauk und Slapstick in den Film, so dass selbst ihre Szenen wenig erotisch wirken. Der Humor wirkt unpassend.

Der Film ist allgemein sehr konservativ und harmlos. Effekte, Blut oder Sex dürfen nicht erwartet werden. Das Drehbuch überzeugt nicht und es gibt am Anfang und Mittelteil viel zu viele Längen. Und wenn am Ende das Tempo erhöht wird, ist der Film kurze Zeit später schon vorbei. Die Musik war unspektakulär. Das fiese Ende war ganz okay und nett, aber rettet den Film nicht. Für mich war der Film zu alt, zu unspektakulär und zu langweilig.

Fazit: Kein Film für die Sammlung!

Infos:

O: Libido

Italien 1965

R: Ernesto Gastaldi, Vittorio Salerno

D: Giancarlo Giannini, Dominique Boschero, Luciano Pigozzi, Mara Maryl

Laufzeit der US-Blu: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 29.04.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Severin Films vor = Schuber, Englisch/Ital. Audio mit englischen Subs und als Extras gibt es u.a. ein Interview mit Regisseur Ernesto Gastaldi. Die Bild- und Tonqualität sind fantastisch. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: April 2026).

Montag, 9. März 2026

Ein Mann wie Dynamit

Ein Mann wie Dynamit

Story:

Warren Stacey (Gene Davis) ist ein irrer Frauenmörder. Die zwei Cops Leo Kessler und Paul McAnn (Charles Bronson, Andrew Stevens) kommen ihm auf die Schliche, doch durch einen Behördenfehler (Bronson hat Beweise gefälscht) kommt Warren frei und bedroht Bronsons Tochter Laurie (Lisa Eilbacher). Bronson wird vom Dienst suspendiert und macht es sich zum Ziel, Warren zu schnappen…

Meine Meinung:

Ein Mann wie Dynamit ist eine weitere The Cannon Group, Charles Bronson (Death Wish, Das Gesetz bin ich, Rivalen unter roter Sonne, Spiel mir das Lied vom Tod) und J. Lee Thompson (Death Wish 4, The White Buffalo) Zusammenarbeit. Ein Mann wie Dynamit ist in meinen Augen einer der besten und unterhaltsamen Filme mit Charles Bronson. Der Film geht diesmal Wege eines Slasher-Films vermischt mit Krimi- und Selbstjustiz-Motiven. Inspiriert wurde der Film von den Taten von Ted Bundy sowie Richard Speck.

Ich genoss jede Minute dieses Filmes. Das Katz- und Mausspiel zwischen Charles Bronson und Gene Davis ist ein vergnügliches Szenario. Dass Gene Davis der Mörder ist, daraus wird kein Geheimnis gemacht und Bronson kommt ihm relativ schnell auf die Schliche. Der Film bietet viel Exploitation und Sleaze. Die Morde sind blutig und es gibt viel nackte Haus zu sehen, sowohl von den Opfern wie auch vom Täter. Gene Davis tötet im Film nackt. Die Darbietung und das Overacting von Gene Davis und die Konfrontationen und Dialoge zwischen ihm und Charles Bronson (die Verhöre) laden zum Schmunzeln ein.

Gene Davis hat mich in seiner Rolle und von der Optik her an Mark Cheng erinnert, der auch oft in Hong Kong Psychopathen darstellte (Raped by an Angel, A Taste of Killing and Romance). Er spielte später erneut an der Seite von Charles Bronson (Messenger of Death). Lisa Eilbacher (Beverly Hills Cop) spielt die Tochter von Charles Bronson. Sie macht das sehr souverän. Wilford Brimley (The Thing) spielt Charles Bronsons Boss. Er hat mich in anderen Rollen und Filmen genervt (Harte Ziele). Charles Bronsons Partner wird von Andrew Stevens gespielt, der sich in Bronsons Tochter verguckt und umgekehrt. Auch er stand schon mit Charles Bronson vor der Kamera (in Death Hunt).

Die Action-Szenen bestehen hier mehr aus Morden oder der Jagd nach Opfern. J. Lee Thompson war auch im Horrorgenre tätig (er führte im kultigen Happy Birthday to Me Regie). Daher überrascht es nicht, dass er die Slasher-Parts wunderbar inszeniert hat. Im Finale, wenn Gene Davis ins Frauenstundenheim einbricht und dort mehrere junge Frauen verzweifelt und verängstigt um ihr Leben kämpfen, dann ist das eine wunderbar intensive, stimmungsvolle und höchst spannende Szene, in die J. Lee Thompson seine ganze Horrorerfahrung einfliessen lässt plus die Verschmelzung von Fiktion und Realität (siehe Ted Bundy und Richard Speck Taten).

Fazit: Must See Titel für jeden Charles Bronson Fan!

Infos:

O: 10 to Midnight

USA 1983

R: J. Lee Thompson

D: Charles Bronson, Andrew Stevens, Gene Davis, Lisa Eilbacher, Katrina Parish, Shawn Schepps, Wilford Brimley

Laufzeit der deutschen DVD: 98:02 Min.

Gesehen am: Aug. 2008 / Neusichtung am: 09.03.26

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von MGM vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit diversen Subs (ich schaute in Englisch mit englischen Subs). Gibt es inzwischen in Deutschland auch auf Blu-Ray (von Wicked-Vision Media).

Sonntag, 8. März 2026

The Soul Guardians

The Soul Guardians

Story:

Eine Polizeieinheit stürmt das Lager eines satanischen Kultes, nur um festzustellen, dass alle Mitglieder tot sind. Durch Suizid. Ein schwangeres Opfer schafft es bis ins Krankenhaus. Dort stirbt sie, ihre Tochter kann aber gerettet werden. 20 Jahre später sucht die dunkel Macht nach der jungen Frau, um durch ihren Körper wiedergeboren zu werden. Ehemalige Sekten-Anhänger sterben, die Polizei ermittelt und mehrere «Soul Guardians» setzen such zum Ziel, die junge Frau vor den dunklen Mächten zu schützen…

Meine Meinung:

Als ich 2008 in Hong Kong war, kaufte ich, so viel ich noch weiss, über 100 Filme. Auch einige VCDs. Das waren zu einem Teil reine Blindkäufe. So einer war The Soul Guardians. Bei The Soul Guardians handelt es sich um einen Ende der 90er Jahre Film aus Südkorea, der vor allem für seinen teilweisen Einsatz von CGI-Effekten das damalige Kino in Südkorea revolutioniert haben soll. Wer jetzt vermutet, dass es sich bei The Soul Guardians um eine «CGI-Schlacht» handelt, der irrt.

Ich fand den Film solide. Ich fühlte mich gut unterhalten. Die erste Disc (meiner VCD-Version) war dabei etwas unterhaltsamer und bot mehr Action. Der Film erinnerte mich zwar an Filme wie Sieben, Warlock – Satans Sohn kehrt zurück und Co., machte das aber ganz ordentlich. Besser gut geklaut als nicht, würde ich meinen. Jedoch stimmt das so nicht ganz: es handelt sich beim Film um eine Verfilmung eines in Südkoreas populären Romans (Toemarok). Die CGI-Effekte haben 90er Jahre Vibes, so à la Buffy - Im Bann der Dämonen. Die fliegenden Messer haben mich vor allem an oben genannten «Warlock» erinnert. Eine Einstellung vom besessenen Kind erinnerte mich zudem an der 80er Jahre Horrorstreifen Evilspeak.

Der Film bietet einen guten Mix aus Okkult-Thriller, Krimi, Action- und Horrorfilm. Hier und da erinnerten mich einzelne Szenen auch an Sci-Fi Momente aus Matrix oder Terminator, wo einige Sequenzen fast 1:1 aus den Klassikern stammen könnten. Oder die Kleidung. Oder der Dauerregen. Das Böse kommt hier in diversen Formen. Zum einen kann es auch Objekte und Gegenstände befallen und töten, zum anderen in der Form eines Killersoldaten. Daher wirkt der Film auch kurzweilig, abwechslungsreich und unterhaltsam.

Der Cast besteht aus Namen wie Kim Roi-ha (Memories of Murder), Ahn Sung-ki (Musa), Shin Hyun-jun (Shadowless Sword), Lee Ki-young (A Bittersweet Life) oder Lee Beom-soo (The City of Violence). Der weibliche Hauptstar Chu Sang-mi, feierte 2000 mit Say Yes grosse Erfolge. Einen Film, den ich nicht kenne, nun aber viel Gutes gelesen habe = Wunschliste. The Soul Guardians kommt in dieser Form (VCD, kein DTS-Ton, keine englischen Untertitel, leicht zensiert) nicht in die Sammlung. Wäre mir für die Sichtung z.B. die DVD aus Südkorea zur Verfügung gestanden, hätte ich den Film behalten. So bin ich jedoch unschlüssig, ob ich neu kaufen werde oder ob es bei dieser einen Sichtung bleiben wird.

Fazit: Fans von südkoreanischen Horrorfilmen können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Toemalog

Südkorea 1998

R: Park Gwang-choon

D: Ahn Sung-ki, Shin Hyeon-joon, Choo Sang-mi, Oh Hyeon-cheol, Chu Sang-mi

Laufzeit der HK-VCD: 49:51 Min. (1. Disc) / 47:21 Min. (2. Disc)

Gesehen am: 08.03.26

Fassungen: Mir lag die HK-VCD von Winson Entertainment vor = solide Bild- und Tonqualität, O-Ton mit chinesischen Subs (nicht Englisch freundlich), ca. 34 Sekunden zensiert (0.5-1 Sek. Gewalt, Rest = Sexszene). Qualitativ am besten dürfte die DVD aus Südkorea sein (DTS-Ton, Uncut, englische Untertitel). Die deutsche DVD (als Soul Guardians - Die Seelenwächter) hat zwar auch O-Ton, aber keine Untertitel. Es scheint keine Blu-Ray zu geben (Stand: März 2026).

Samstag, 28. Februar 2026

An Ideal Place to Kill

An Ideal Place to Kill

Story:

Englänger Dick Butler (Ray Lovelock) und seine dänische Freundin Ingrid Sjoman (Ornella Muti) düsen mit ihrem Sportwagen durch Italien und verkaufen dafür Nackt-Fotos von Ingrid, um sich ihren Trip finanzieren zu können. Als das Benzin ausgeht, finden sie sich auf dem Anwesen von Barbara Slater (Irene Papas) wieder. Doch diese öffnet ihnen nicht, also brechen Dick und Ingrid, auf der Suche nach Benzin, in die Garage ein. Keine gute Idee…

Meine Meinung:

Bei An Ideal Place to Kill handelt es sich um eine italienisch-französische Co-Produktion von Umberto Lenzi (Eaten Alive, Cannibal Ferox, Die Gewalt bin ich, Labyrinth des roten Todes, Der Vernichter). Ich war skeptisch und habe nichts erwartet, da mir die letzten Filme von Umberto Lenzi, welche ich sah (seine Carroll Baker Arbeiten), nur wenig gefallen haben. Ich wurde zum Glück positiv überrascht. An Ideal Place to Kill besser als die Carroll Baker Filme und der Film landet in der Filmsammlung.

Trotz dem Hippie- und 1969er Zeitgeist nervt das Setting nicht. Ray Lovelock und Ornella Muti überzeugen mit ihrem Ferien-Trip und ihrer Art, Geld zu verdienen. Der Film ist in der Hinsicht weniger schmuddelig, als erwartet. Ein gewisser Erotikfaktor ist hier und da gegeben. Je nach Fassung dürfte jedoch auch unterschiedliches Bildmaterial existieren (Mal mehr oder weniger explizit). Als ich gelesen habe, dass Ornella Muti beim Dreh erst 16 und/oder 17.5 Jahre alt war, dachte ich mir, nicht schon wieder. Was finden die Italiener nur an Nacktszenen mit Minderjährigen?

Jedoch wurden sämtliche Nacktszenen gedoubelt. Das gilt nicht nur für die Szenen mit Ornella Muti, sondern auch für die Szenen mit Irene Papas (Don’t Torture a Duckling, 1931: Once Upon a Time in New York). Antonia Santilli (The Boss) stellte für die wenigen Nacktszenen ihren Körper zur Verfügung. Der Cast hat mir gefallen. Ornella Muti sieht nicht nur gut aus, sondern spielt auch toll. Zudem harmoniert sie prächtig mit Ray Lovelock (Let Sleeping Corpses Lie, Tote pflastern seinen Weg, Eiskalte Typen auf heissen Öfen). Letzterer passt perfekt in solche «rebellische» Rollen.

Der Plot nimmt sich Zeit. Die Musik passt gut zum Zeitgeist und ich empfand den Film als spannend. Lange weiss der Zuschauer nicht genau, wo die Reise hingeht. Es gibt einige kleinere Twists und coole Kameraeinstellungen. Besonders der nächtliche Ausflug inklusive Messerattacke und Gegenschnitte auf die Krähen, Eulen und Vögel war toll anzusehen. Sehr stimmungsvoll. Dieser Moment hätte jedem Giallo gutgestanden und zeigt, dass Umberto Lenzi auch in dem Genre Zuhause war. Das Ende war hingegen vorhersehbar, dennoch mochte ich es.

Fazit: Euro-Cult Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Un Posto ideale per uccidere

Frankreich, Italien 1971

R: Umberto Lenzi

D: Ray Lovelock, Ornella Muti, Irene Papas

Laufzeit der US-Blu: 89:36 Min.

Gesehen am: 28.02.26

Fassungen: Mir lag die US-Blu-Ray von Mondo Macabro vor = Region-All-Disc, Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, Englisch/Ital. mit englischen Subs, exklusive Extras (u.a. ein Interview mit Umberto Lenzi und X-Rated deleted scenes). In Deutschland leicht zensiert (u.a. eine Sexszene) unter dem Titel Deadly Trap auf VHS zu haben.

Mittwoch, 11. Februar 2026

The Treacherous Breed

The Treacherous Breed

Story:

Leader Cop (Addy Sung Gam-Loi) ist sicher, dass der neue Ehemann seiner Cousine ein Frauenmörder ist. Nach der Hochzeit kommt es zu mysteriösen Vorfällen im Anwesen von Leader Cops Cousine. Er und sein Team beginnen zu ermitteln…

Meine Meinung:

The Treacherous Breed ist ein seltener Film, der in einigen Datenbanken nicht zu finden ist (Letterboxd, ofdb). In anderen Datenbanken gibt es keine Reviews (imdb) und auch auf YouTube finde ich den Streifen nicht. Das Artwork der VHS sieht toll aus. Als ich den angeboten bekam, schlug ich zu. Es handelt sich um einen Anfang der 80er Jahre Thriller aus Taiwan von Regisseur Chung Gwok-Yan (Hong Kong Butcher). Die Hauptrolle und Action Choreographie übernahm Addy Sung Gam-Loi (The Black Dragon vs. The Yellow Tiger), der schon in weiteren Filmen von Chung Gwok-Yan vor der Kamera stand (Vier Schlitzaugen rechnen ab, 0.38, Hired Guns).

The Treacherous Breed ist kein Kracher. Und ist weniger gut, als das reisserische VHS-Artwork weismachen will. Der Film ist durchschnittlich und teilweise ähnlich vergleichbar mit Chung Gwok-Yans Hong Kong Butcher. Der Inhalt von The Treacherous Breed ist nicht zwingend neu und die Auflösung auch nicht. Der Film, der westlich wirken will und der Musik aus ausländischen Filmen klaut (bin nicht 100% sicher, aber meine Musik aus Freitag der 13. oder einem anderen US-Horrorfilm aus der Zeit im Film wahrgenommen zu haben), wirkt trotz dieser Bemühungen vor allem eines: langweilig und hier und da auch unfreiwillig komisch (z.B. die erste, lange Autofahrt zu seiner Cousine).

Es gibt Längen und Highlights sind rar gesät. Die Figuren und Inszenierung wirkten schludrig und naiv. Die wenigen Actionmomente (paar Prügeleien) sind oft kaum er kennen, da bei Nacht spielend und zu dunkel. Addy Sung Gam-Loi ist jedoch bemüht und gibt alles. Sein Fleiss, Einsatz und Motivation will ich dem Film nicht absprechen. Seine Schlussszene war zudem überraschend, auch wenn sie drüber war. Eigentlich unglaubwürdig, auf der anderen Seite braucht es auch Mut, so eine Szene zu schreiben, auch wenn sie nicht so wirkt, wie sie eigentlich wirken sollte. Aber sicher ein Moment, der kurz in Erinnerung bleibt.

Die anderen Figuren spielten zum Teil solide, zum grossen Teil laienhaft. Der bekannteste Name nebst Addy Sung Gam-Loi dürfte Eagle Lee sein. Er spielte damals in vielen Taiwan Black Movies mit (The Guy at Simenting, Golden Fists of a Duo, Make a Right Decision). Richtige Horrorparts gibt es selten, Blut oder Gore darf mit Ausnahme von 1-2 Szenen nicht erwartet werden und auch was Sleaze und Nacktszenen angehen, bleibt es mit Ausnahme einer Szene (in welcher sicherlich ein Body-Double eingesetzt wurde) harmlos (Shootings mit Bikini tragenden Frauen). Kein Film für die Sammlung. Allerdings, sollte ich den nicht verkaufen können, kann ich mir dennoch vorstellen, den als Unikat in der Sammlung zu lassen. Vorerst.

Infos:

O: Hei se de hun li

Taiwan 1982

R: Chung Gwok-Yan

D: Addy Sung Gam-Loi, Ko Chun-Hsiung, Gua Ah-Lei, Eagle Lee Siu-Fei, Homer Cheung Hung-Cheong, Lai Kim-Hung, Liu Meng-Yan, Tian Tian

Laufzeit der mir vorliegenden VHS: 86:45 Min.

Gesehen am: 11.02.26

Fassungen: Mir lag eine VHS vor, die aus China oder HK stammt (Label laut Übersetzer: Haiya Trading Company). Der Film ist statt in Widescreen in Vollbild und liegt in Kantonesisch mit festen englischen und chinesischen Untertiteln vor. Die Bildqualität ist, bis auf Nachtszenen, gut. Es scheint noch eine VHS in Südkorea zu geben. O-Ton müsste eigentlich Mandarin sein, da Film aus Taiwan. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2026).

Freitag, 23. Januar 2026

The Housemaid


The Housemaid

Story:

Millie Calloway (Sydney Sweeney) wird bei dem Ehepaar Nina (Amanda Seyfried) und Andrew (Brandon Sklenar) Winchester als Nanny angestellt. Keine gute Idee…

Meine Meinung:

Als ich The Housemaid von Paul Feig (von ihm kenne ich nur Spy = den habe ich als lustig in Erinnerung), nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Klassiker aus Südkorea, im Kino sah, wusste ich nur drei Dinge über den Film. Erstens: Es handelt sich um eine Roman-Verfilmung (diesen kenne ich nicht). Zweitens: die Hauptdarstellerin aus Immaculate (Sydney Sweeney) spielt auch hier eine der Hauptrollen. Drittens: in einem Forum las ich einige Spoiler freie Zeilen zum Film, die vielversprechend tönten. Mehr wusste ich nicht. Weder Plot (wobei ich dies beim Titel erraten konnte) noch Trailer waren mir bekannt.

Leider ist aus der Roman-Verfilmung kein guter Film geworden. Der Inhalt basiert, wie bereits erwähnt, auf einem Roman, dessen 08/15 Inhalt vorhersehbar und für Gen Z Frauen (was dem Film zu jeder Sekunde anzusehen ist) geschrieben wurde. Dessen «Erfolg» wurde durch Social Media gehyped (wohl ein Zeitgeist Phänomen wie in der Vergangenheit bei der Bibel oder Mein Kampf) und ist zu vernachlässigen. Der Film und auch die Bilder dazu sollen lediglich junge Menschen, die sich von X, TikTok und Co. blenden lassen, beeindrucken. Daher sehen der Film und die Figuren auch uninteressant, oberflächlich und austauschbar aus.

Der Plot ist absolut unglaubwürdig (die Polizistin im Finale und ihre Vernehmung) und voraussehbar. Twists gab es eigentlich keine. Wer noch nicht durch Social Media verblödet ist, wird die «Twists» schnell ausmachen. Die lange Laufzeit (der Film läuft über zwei Stunden) tut ihr übriges dazu. Vor allem die ersten ¾ waren sehr öde und langweilig. Die Musik-Wahl gefiel mir persönlich gar nicht und war absolut schrecklich. Eine echte Spannung ist nicht auszumachen und die Figuren, die aus der Social Media und Influencer Hölle stammen könnten, sind dem Zuschauer total gleichgültig. Der Film wirkt gegen Ende mehr und mehr unfreiwillig komisch.

Fazit: Geld- und Zeitverschwendung!

Infos:

O: The Housemaid

USA 2025

R: Paul Feig

D: Sydney Sweeney, Amanda Seyfried, Brandon Sklenar

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 131 Min.

Gesehen am: 23.01.26

Fassungen: In Bern im Kino gesehen = Uncut (ab 16 Jahren), Englisch, mit deutschen Subs. Die deutsche Disc (Blu-Ray, UHD, DVD) soll am 01.05.26 erscheinen (Stand: Jan. 2026).

Mittwoch, 31. Dezember 2025

The Masks Review

The Masks

Story:

Du Rong (Chen Hung-Lieh) ist auf der Suche nach einem Schatz. Es gibt zwei Münzen. Werden diese vereint, führen sie den Besitzer zum Schatz. Du Rong geht sogar so weit, seine Ehefrau (Wang Li) und Tochter zu töten. Doch auch weitere Personen wie Xin Xin (Kuo Li-Ling) oder Lin Da (Ma Sha) sind hinter dem Schatz her. Durch List und Täuschungen versuchen sie, sich gegenseitig zu täuschen und zu ermorden…

Meine Meinung:

The Masks ist ein unbekannter und seltener Film. Der englische Titel The Masks ist dabei auch besser gewählt als der Originaltitel ins Englische übersetzt (= Women's Forbidden Zone). Der Film, der in vielen Datenbanken gar nicht erst gelistet wird (ofdb, imdb, LB und auch in Douban ist er nur ohne englischen Titel gelistet), scheint es nur als VHS in Südkorea zu geben. Immerhin wird dort sogar der englische Titel auf dem Artwork erwähnt und sogar die Bilder, sowohl Front- wie auch Backcover, stammen vom eigentlichen Film.

Trotz den englischen Subs, die die Videokassette bietet, war dem wirren Plot nicht immer gut zu Folgen. Natürlich, die nicht gerade umwerfende Bildqualität und die Tatsache, dass die englischen Subs an den Seiten stark beschnitten sind inklusive dem Spielt mit Doppelgängern und Masken tragenden Personen, halfen auch nicht unbedingt dazu, die Sache einfacher und verständlicher zu machen. Und trotz Namen wie Chen Hung-Lieh und Ma Sha, die ich beide immer gerne als Bösewichte sehe, war der Film relativ lahm, abstrus und hanebüchen.

Chen Hung-Lieh (The Lantern Street, The Devil, Come Drink with Me) spielt eine der Hauptfiguren und quasi den Bösewicht, der auch über Leichen geht (die Szene im Spital bzw. der Irrenanstalt waren durch das Overacting der Frauen jedoch nervend). Er spielt hier mit Schnauz und bekommt im Finale die beste Szene spendiert, wenn eine Mumie (!!!) erscheint, welche via telepathische Kräfte dafür sorgt, dass sich Chens Herz (!!!) aus dessen Brustkorb befreit und der Mumie in die Hand fliegt, welche davon genüsslich ein Stückl frisst (auch eine der Bilder auf dem Backcover der VHS). Unpassende, aber coole Szene. Wohl eine Illusion. 

Ma Sha (Golden Fists of a Duo, Make a Right Decision, Mad Rose) spielt die zweite grosse (männliche) Hauptrolle. Ihn sah man in der Zeit in vielen Taiwan Black Movies. Hier spielt er nicht per se einen Bösewicht, auch wenn er eine Frau foltert, um an Hintergrundinfos zu gelangen. In einer Nebenrolle (als Grossvater in der Höhle im Finale) ist noch Wang Hsieh zu sehen, der auch öfters in Taiwan Black Movies (Fury of a Virgin) oder sogar in Shaw Brothers Filmen (Queen Hustler) zu sehen war. Die Figuren werden jedoch von einem verwirrenden Drehbuch und einer unlogischen Szenenabfolge im Stich gelassen. Es wird übrigens bis am Ende nie geklärt, um was für einen Schatz es denn eigentlich gegangen wäre (und gefunden wird der auch nicht).

Fazit: Trott bekanntem Cast Mittelmass. Hat aber seine Momente und die Szene mit der Mumie war köstlich und amüsant! Warum gabs nicht mehr davon?

Infos:

O: 女人禁地

Taiwan 1983

R: Liu Yang

D: Chen Hung-Lieh, Ma Sha, Kuo Li-Ling, Wang Li, Wang Hsieh, Sung I-Fang, Chin Po

Laufzeit der koreanischen VHS: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 30.12.25

Fassungen: Gesehen als südkoreanische VHS in Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs. Statt 2,35:1 in Vollbild. Die Bildqualität ist mittelmässig bis akzeptabel. Oft sind die englischen Untertitel da weisser Hintergrund oder zu unscharf, nicht lesbar (und natürlich an den Seiten stark beschnitten). Machte einen unzensierten Eindruck. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Dez. 2025).

Montag, 8. Dezember 2025

Mother of a Different Kind Review

Mother of a Different Kind

Story:

Krankenschwester Lam Sau Mei (Petrina Fung Bo-Bo) dreht nach dem Tod ihres Sohnes durch. Sie macht Inspektor Cheung Hung (Lau Ching-Wan) dafür verantwortlich und will sich an ihm rächen…

Meine Meinung:

Shaw Brothers Legende David Chiang (Kuan - Der unerbittliche Rächer, Die Todespagode des gelben Tigers, The Six Directions Boxing) führte in ca. einem Dutzend Filme Regie (z.B. in A Mad World of Fools oder The One Armed Swordsmen). Mother of a Different Kind aus dem Jahr 1995 markierte seine letzte Regie-Arbeit. Mother of a Different Kind ist ein nicht uninteressanter Mix aus Thriller und schwarzer Komödie, wobei ich den Film nicht wirklich als Komödie ansehe. Das ist dann schon mehr dem Overacting zu verdanken und einigen inhaltlichen Twists.

Mother of a Different Kind ist nicht allzu bekannt. Das kann auch daran liegen, dass ab Mitte der 90er Jahre die filmische Qualität von HK-Produktionen abnahm. Die Ungewissheit, was die Zukunft bringen würde (1997), war allgegenwärtig. Zum anderen gibt es von dem Film, wie es scheint, keine DVD-Ausgabe (nur eine VCD und LD, ggf. noch eine VHS). Somit wurde der Film auch nicht einem breiten Publikum zugänglich. Schlecht ist Mother of a Different Kind nicht, aber auch weit davon entfernt, in die Sammlung aufgenommen zu werden.

Der Plot wirkt hier und da arg konstruiert, übertrieben und das Ende gefiel mir nicht. Auch sonst sind einige der Handlungen der Figuren schlicht unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Im Grossen und Ganzen geht die Zeit beim Schauen aber vorbei und da der Film teilweise, wie bereits erwähnt, unglaubwürdig ist, kommt es aber hier und da auch zu einigen inhaltlichen Überraschungen, die man so nicht erwartet hätte. Zudem ist das Tempo des Filmes, vor allem in der ersten Hälfte, hoch. Lau Ching-Wan (The Third Full Moon, Expect the Unexpected, Detective vs. Sleuths) macht einen soliden Job.

Fazit: Geschmackssache. Mir hat der Film zu wenig gut gefallen, um in die Sammlung integriert zu werden.

Infos:

O: Bat Yat Yeung Dik Lut Lut

HK 1995

R: David Chiang

D: Petrina Fung Bo-Bo, Lau Ching-Wan, Veronica Yip Yuk-Hing, Annabelle Lau Hiu-Tung, Michael Tong Man-Lung

Laufzeit der HK-LD: Ca. 60 Min. (1. LD), Ca. 38 Min. (2. LD)

Gesehen am: 26.09.25

Fassungen: Mir lag die HK-LD von Cameron Entertainment vor = der Film wurde auf zwei LDs aufgespielt, O-Ton, englische Subs, Uncut, gute Bild- und Tonqualität. Gibt es in Hong Kong noch von Mei Ah auf VCD. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Sept. 2025). Leider hatte die LD Laserrot und ich musste nach ca. 20 Minuten Sichtung auf Online-Fassungen (die eine schlechtere Bildqualität hatten), ausweichen.

Samstag, 22. November 2025

Holly Roman Besprechung

Holly

Inhalt:

«SOBALD MAN MEINT, MAN HÄTTE DAS SCHLIMMSTE GESEHEN, WAS MENSCHEN ZU BIETEN HABEN, STELLT MAN FEST, DASS MAN SICH GEIRRT HAT. DAS BÖSE IST EINFACH GRENZENLOS.»

Meine Meinung:

Holly ist eine ursprüngliche Nebenfigur der Romane Mr. Mercedes (plus Fortsetzungen) sowie Der Outsider. Stephen King fand an ihr solchen Gefallen, dass er ihr in Holly einen eigenen Roman widmete. Den habe ich nun gelesen und komme zum Fazit, dass mir Holly im Grossen und Ganzen etwas weniger gut als Mr. Mercedes sowie Der Outsider gefallen hat. Das lag an diversen Dingen, die mich am Roman etwas gestört haben.

Einige Dinge waren meiner Meinung nach unnötig und hätten inhaltlich weggelassen werden können (Tod von Hollys Mutter). Das trug nichts zur Story bei, sondern hat den Roman nur auf Seitenanzahl gebracht. Die Szenen haben immer wieder Risse in den eigentlichen Verlauf des Plots gerissen. Was mich auch störte war die Tatsache, dass Holly am Ende gerettet werden musste. Dass einige der Nebenfiguren in den Hintergrund geraten (Jerome Robinson) fand ich auch schade. Stattdessen bekommt dessen Schwester einen viel wichtigeren Sub-Plot, dessen Inhalte mich am Anfang auch wenig gefesselt haben.

Weiterhin störte mich die Verschmelzung von politischen Ansichten von King, der fiktiven Story und realen Ereignisse wie der Corona-Krise. Welche politischen Ansichten ein Künstler verfolgt, hat mich als Leser nicht zu interessieren. Ich will mich vom Künstler abgrenzen. Es gibt viele Künstler, die Dreck am Stecken haben (Klaus Kinski, Roman Polanski), aber dessen Werke dennoch für sich gesehen eindrücklich sind. Was Künstler privat für Ansichten haben, hat mich nicht zu interessieren. Das immer wieder zwischen den Zeilen lesen zu müssen, sah ich als negativ an. King geht dazu nach dem Roman noch ein und erklärt sich.

Der Plot ist abgesehen davon interessant, wenn auch weniger schrecklich und böse, als erwartet. Zudem nicht unbedingt neu. Experimente, Kannibalismus, Mad scientist Motive. Wer das mag, wird Holly mögen. Ich mochte das alte Kannibalen Ehepaar und die Tatsache, wie sie sich intellektuell als was Besseres sehen und wie sie insgeheim von oben herab auf andere schiessen. Das fand ich amüsant. Zudem wird noch Bezug zu einem weiteren Stephen King Roman genommen, in dem Holly einen Fall bearbeitet. Das müsste Blutige Nachrichten sein. Den werde ich mir auf die Wunschliste setzen. Indem wird auch u.a. Bezug zu Der Outsider genommen.

Fazit: Schwächer als die anderen Romane mit Holly, aber noch immer gut lesbar und unterhaltsam!

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 636

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Stephen King

Erschienen: 3. Auflage 11/2024 (Ursprünglich 2023)

Donnerstag, 6. November 2025

Mr. Merceds

Mr. Merceds

Inhalt:

«Ein Mercedes S 600 rast in eine Menschenmenge. Es gibt viele Todesopfer; der Fahrer entkommt. Der Wagen wird später gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske; das Lenkrad ziert ein grinsender Smiley. Monate später meldet sich der Massenmörder und droht ein Inferno mit Tausenden Opfern an.»

Meine Meinung:

Mr. Mercedes ist Stephen Kings Auftakt in der «Bill-Hodges-Serie» und stellt den «1. Band» dar. «Finderlohn» ist die Fortsetzung und der eigentliche Plot mit «Mr. Mercedes» endet erst in «Mind Control» (à la Patrick lebt). Die Buch-Reihe wurde als Mr. Mercedes als Serie verfilmt. Drei Staffeln. Die Serie sah ich mir an und mochte vor allem die 1. Staffel. Daher holte ich mir auch den Roman. Zum Vergleichen. In dem Roman kommt in der 2. Hälfte auch Holly vor, die Stephen King danach auch in Der Outsider einbaute. In Holly, einem Roman den ich als nächstes lesen werde, bekommt sie sogar ihre ganz eigene Geschichte als Hauptperson.

Mr. Mercedes hat mir auch als Roman gut gefallen. Die Serie wurde, um es auf eine ganze Staffel zu bringen, hier und da erweitert. Bill hat in der Serie nicht nur Jerome und Holly an seiner Seite, sondern auch eine Nachbarin. In der Serie hat er ein Haustier (Schildkröte), im Roman nicht. Desweitern bekommen auch Bradys Arbeitskollegen mehr Zeit in der Serie. Alles in allem wurde die Serie gut mit fiktiven Momenten aufgepeppt, die gut zum eigentlichen Plot passen. Das einzige Detail, welches in der Serie stört, war die Tatsache, dass Bill deutlich mehr ein selbst bemitleidender Alkoholiker ist, als er das im Roman ist. Schön zu sehen, dass das im Roman kaum eine Rolle spielt. Und das Finale (der Ort, wo es stattfindet), wurde für die Serie angepasst. 

Wer gerne Krimis und Thriller liest, die realistisch inszeniert sind (hier mehr True-Crime und Terroranschläge-Vibes), jedoch mit z.T. speziellen Figuren aus dem Stephen King Universum, wird mit Mr. Mercedes eine kurzweilige und spannende Lektüre vorfinden. Ob sich die Fortsetzungen lohnen? Das ist Geschmackssache. Da mir schon die Verfilmungen nur wenig zusagten, verzichte ich gerne auf die weiteren Romane…

Fazit: Stephen King Fans zu empfehlen!

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Heyne

Anzahl Seiten: 590

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Stephen King

Erschienen: 6. Auflage 08/2019 (ursprünglich 2014

Dienstag, 4. November 2025

The Haunted Villa Review

Horroktober 2025

The Haunted Villa

Story:

Während der Nachtschicht vergewaltigt der verheiratete Arzt Dr. Han (Kung-Won Nam) die Krankenschwester Kyung-Ah. Sie wird schwanger. Als sie nicht abtreiben will, kommt es zum Handgemenge. Die leblose Kyung-Ah versenkt Dr. Han in einem Brunnen. Doch damit hat der Spuk für ihn noch kein Ende…

Meine Meinung:

The Haunted Villa kommt nicht in meine Filmsammlung. Der Anfang der 80er Jahre Film aus Südkorea war dazu zu unspektakulär. Ausserdem ging ich mit falschen Erwartungen an den Film. Es handelt sich nämlich nicht wirklich um einen Ghost-Film (was ich mir jedoch erhoffte), was dem Zuschauer auch während der Sichtung schnell klar wird. Der Film ist relativ zahm und vor allem repetitiv. Da kein Ghost-Setting gibt es leider auch nur wenig stimmungsvolle Momente.

Was solche angehen blieben mir nur der Beginn (Gewitter, Regen), die Nachtschicht (mit dem dramatischen Ausgang des notgeilen Arztes) und das Finale (wieder Gewitter & Regen) in Erinnerung haften. Sonst erinnert der Film deutlich mehr ans Ital. Giallo Genre oder an Mystery-Thriller à la Umberto Lenzi. Jene mit Carroll Baker, in welcher Paranoia und Betrug oft eine Rolle spielen und am Ende ein Twist den anderen jagt, was wahre Täter, mehrere Täter oder Motive angehen.

Das Ende gefiel mir nicht wirklich, auch wenn ich einen Ausgang dieser Art erwartet und habe kommen sehen. Richtige Highlights sind zäh und die Szenen sind immer die gleichen und repetitiv. Aufgrund von fehlenden englischen Untertiteln sind auch die Motive der Figuren nicht 100% klar (warum zeigte die Krankenschwestern den Arzt nicht einfach an?). Die mir unbekannte Darstellerin, die die Krankenschwestern spielte, die später via Rasiermesser Jagd auf den Doc macht, spielte das ordentlich. Sie war die beste Figur im Film, was das Schauspiel angeht.

Regie führte Lee Doo-yong, der auch einige Martial Arts Filme realisiert haben soll. Darunter interessante wie Returned a Single-legged Man: 2, der mich vom Titel und der Prämisse (der Held verliert ein Bein) an The One-Armed Swordsman erinnert. Ansonsten dürfte Nam Koong-won der wohl bekannteste Name der Produktion sein. Er, welchen den Arzt spielt, hat eine grosse Karriere mit vielen Rollen vorzuweisen (A Woman After a Killer Butterfly, A Bloodthirsty Killer, Space Monster Wangmagwi). Wer die Krankenschwester spielt, konnte ich hingegen nicht in Erfahrung bringen.

Fazit: Den fand ich, genau wie seine Vorbilder (Carroll Baker «Gialli»), unspektakulär. Zwar nicht wirklich langweilig, aber auch nicht sonderlich toll. Wurde nach London verkauft! 

Infos:

O: Gwihwa sanjang

Südkorea 1981

R: Lee Doo-yong

D: Kung-Won Nam, Yang-ja Jin, Han Eun-jin, Kim Yun-mi

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 86:36 Min.

Gesehen am: Okt. 2025

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS von Dong Yang Production vor = Vollbild, gute Bild- und Tonqualität, sah Uncut aus, Koreanischer Ton und keine Untertitel. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Okt. 2025).

Mittwoch, 24. September 2025

Crawlspace Review

Crawlspace

Story:

Ein Psychopath (Klaus Kinski), fasziniert vom Tod und eine dunkle Vergangenheit habend, spioniert, entführt und tötet Hausbewohner…

Meine Meinung:

Crawlspace wurde zu Ehren von Sergio Salvati angesehen. Es ist unendlich viele Jahre her, seit ich den Film zuletzt gesehen habe (irgendwann vor 2006). Sergio Salvati starb vor einigen Tagen (17.09.25). Wer war Sergio Salvati? Ein Italienischer Kameramann, der vor allem für seine Zusammenarbeiten mit Lucio Fulci bekannt wurde. Er machte sich dank Kultklassiklern wie The Beyond, Zombi 2, City of the Living Dead oder The House by the Cemetery einen Namen und dank ihm gab es diese schaurig-stimmungsvollen Bilder in den oben genannten Filmen zu sehen. Er fing diese ein.

Leider kommt sein Talent hier nur beschränkt zum Einsatz. Die Settings (Schächte und Mietwohnungen) sind limitiert und eintönig. Die Arbeit von ihm ist solide, aber mehr nicht. Kein Vergleich zu seinen Ital. Arbeiten. Dasselbe gilt für die (wenigen) Effekte, die von John Carl Buechler (Friday the 13th Part VII: The New Blood, To Die For, Prison) und seinem Team realisiert wurde. David Schmoeller, der Regisseur, hat vor allem für Full Moon Features Filme gedreht (das Studio von Charles Band). Crawlspace ist hingegen keine Full Moon Features Produktion, auch wenn Charles Band als Produzent zur Seite stand.

Ich nehme stark an, dass das grösste Budget für Klaus Kinski (Creature, I Am Sartana, Your Angel of Death, Leichen pflastern seinen Weg) «geopfert wurde». Die Dreharbeiten mit ihm sollen schwierig gewesen sein (überrascht das jemanden?). Hat der Film die Neusichtung bestanden? Leider nicht wirklich. Der Film ist nicht wirklich gut. Völlig uninteressante Charaktere, spannungsarme und klischeebeladene Story, billig wirkende Musik und auch das Schauspiel der Figuren haut nicht vom Hocker. Kinski wirkt lustlos und gelangweilt (nur bei seiner Heil Gunther Szene musste ich Schmunzeln). Gegen Ende dreht der Film zwar auf, dann ist es aber schon zu spät.

Fazit: Mittelmässig! Besser Sleep Tight, der ein ähnliches Thema beinhaltet, schauen!

Infos:

O: Crawlspace

USA 1986

R: David Schmoeller

D: Klaus Kinski, Talia Balsam, Barbara Whinnery, Carole Francis, Tane McClure

Laufzeit der US-DVD: 80:19 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: 21.09.25

Fassungen: Mir lag die US-DVD von MGM vor = Double Feature mit The Attic, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, englische Subs vorhanden. Gibt es inzwischen auch on Deutsch Uncut (früher als Killerhaus aber auf Blu-Ray inzwischen mit dem Originaltitel) und auf Blu-Ray (interessant ist, dass weder die Blu-Ray aus den USA, England noch Deutschland Untertitel zum Hauptfilm bietet).

Freitag, 22. August 2025

Garou

Garou

Inhalt:

«Endlich ist es soweit. Die Schafe von Glennkill erkunden Europa. Gemeinsam mit ihrer neuen Schäferin Rebecca beziehen sie im Schatten eines französischen Schlosses ihr Winterquartier. Dann sterben plötzlich im Wald Rehe eines unnatürlichen Todes. Ein Werwolf, murmeln die Ziegen von der Nachbarweide. Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst? Doch spätestens, als ein Toter unter der alten Eiche liegt, ist klar, dass auch Hirngespinste tödlich sein können. Die Schafe heften sich auf die Spur des Garou und versuchen, mit Schafslogik, Mut und Kraftfutter sich selbst und ihre Schäferin zu retten.»

Meine Meinung:

Garou ist die Fortsetzung von Glennkill, den ich vor ca. zwei Wochen zu Ende gelesen habe. Dass es eine Fortsetzung geben könnte, wird am Ende von Glennkill angedeutet (die Reise nach Europa). Der Roman stammt wieder von Leonie Swann. Der Plot spielt diesmal in Frankreich, nicht mehr in Irland. Der Roman trägt diesmal den Zusatztitel «Ein Schaf-Thriller». Es hat sich gelohnt, Garou so schnell nach Glennkill gelesen zu haben. Mir hat Garou deutlich besser gefallen als der Vorgänger.

Bei Glennkill war alles noch neu. Ich musste mich (im Vorgänger) erst an den Stil gewöhnen, die Dinge aus der Sicht der Schafe zu sehen. Ihre Schlussfolgerungen («Schafslogik»), die ganzen Wortspiele. Im 2. Roman kennt der Leser die Schafe. Es bedarf keine lange Einführung mehr. Zudem bekommen auch die anderen Schafe diesmal deutlich mehr Platz und Raum zur Entfaltung. Die Idee, auch noch Ziegen in den Plot zu integrieren (und wie sich die Schafe und Ziege gegeneinander provozieren) war sehr amüsant zu lesen. Tolle Wortspiele und viel Witz. Und auch die neue Schäferin wächst dem Zuschauer ans Herz. Auch ihre Mutter harmoniert gut mit ihr.

So ist für Abwechslung gesorgt. Schafe, Ziegen, Menschen und mehrere Sub-Plots laufen im Finale zusammen. Ich empfand den Roman sogar spannender als der Vorgänger. Im Vorgänger gab es mir auch zu viele Erinnerungen und Wiederholungen («das klügste Schaf aus…»). Das war hier nicht mehr der Fall. Ich wurde mit Garou bestens unterhalten und habe den Roman ca. während zwei Wochen verschlungen. Von mir aus könnte es gerne eine weitere Fortsetzung geben. Die ermittelnden Schafe sind mir regelrecht ans Herz gewachsen!

Infos:

In Deutschland erschienen: Ja

Sprache: Deutsch

Verlag: Goldmann

Anzahl Seiten: 413

Roman/Sachbuch: Roman

Art: Taschenbuch

Autor: Leonie Swann

Erschienen: Dez. 2011 (6. Auflage)

Samstag, 12. Juli 2025

The Rule of Jenny Pen

NIFFF 2025 Spezial

The Rule of Jenny Pen

Story:

Ein ehemaliger Richter fristet seinen letzten Abschnitt in einem Altersheim. Durch einen Schlaganfall und dessen Folgen ist er eingeschränkt. Er erkennt, dass ein Psychopath im Altersheim sein Unwesen treibt (ein anderer Heimbewohner). Dieser hantiert mit einer Handpuppe, terrorisiert die anderen Bewohner und dessen Folgen reichen soweit, dass es sogar zu Todesfällen kommt. Die Pflegenden schenken ihm keinen Glauben? Wie soll er ihn stoppen?

Meine Meinung:

Als ich das Programm für meinen NIFFF Besuch 2025 zusammenstellte, ging mir The Rule of Jenny Pen durch die Lappen. Erst als ich das Programm vom Kumpel, der aus Zürich an NIFFF stiess, studierte, wurde ich auf The Rule of Jenny Pen aufmerksam. Da der Film erst um 17.00 Uhr starten sollte, lag einer Sichtung nichts im Weg. Ich hatte zwar noch Nachtdienst, aber ich schlief danach nur bis am Mittag. Mit anderen Worten: zeitlich reichte es mir problemlos, am Nachmittag für die 17.00 Uhr Vorstellung nach Neuchatel zu reisen.

Als ich den Trailer zu The Rule of Jenny Pen anschaute, empfand ich das Gezeigte als interessant. Gerade für mich als Pfleger (Dipl. Pflegefachmann sagt man in der Schweiz) war das Setting natürlich interessant. Ich glaube, ich kenne keinen Film, der in einem Altersheim handelt und einen Psychothriller-Plot erzählt. Nur schon diese Prämisse hievt den Film inhaltlich über den Durchschnitt da definitiv kein 08/15 Plot. Obwohl der Film per se nicht wirklich ein waschechter Horrorfilm ist, kann das Gezeigte definitiv als Horror beschrieben werden.

Der Film aus Neuseeland zeigt die Machtlosigkeit und Handlungen in einem Pflegeheim gekonnt auf, auch wenn das im Film zum Teil noch relativ schön dargestellt wird. Der Film unterhält, auch wenn es inhaltlich am Ende paar Hänger gibt d.h. sich der Film dann zog etwas in die Länge zog. Zu dem Psychopathen hätte es gerne etwas mehr Hintergrundinfos geben dürfen. So bleibt alles etwas wage und im Kopf des Zuschauers (Interpretationen). Alles in allem ist The Rule of Jenny Pen aber toll anzusehen, technisch versiert und mit den mir unbekannten Geoffrey Rush sowie John Lithgow (Pet Sematary) stark besetzt.

Fazit: Stark gespielter Psychothriller im unangenehmen Setting!

Infos:

O: The Rule of Jenny Pen

Neuseeland 2024

R: James Ashcroft

D: John Lithgow, Geoffrey Rush, Nathaniel Lees, Thomas Sainsbury, Maaka Pohatu

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 104 Min.

Gesehen am: NIFFF 2025

Fassungen: Am NIFFF 2025 im O-Ton mit franz. & englischen (!!!) Subs gesehen. Uncut. Es gibt noch keine DVD, Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2025).

Montag, 5. Mai 2025

Thrilling Story

Thrilling Story

Story:

Carries (Carrie Ng) Ehemann wird vermisst. Die Polizei ermittelt, findet aber keine Hinweise. Plötzlich steht ein unbekannter Mann (Stanleys Fung) bei Carrie in der Wohnung, der sich als ihr Ehemann ausgibt. Er kann sich ausweisen und auch das Umfeld bestätigt Stanley als Carries Ehemann, bis auf Carrie, die eine Krise erleidet. Droht Carrie den Verstand zu verlieren?

Meine Meinung:

Bei Thrilling Story handelt es sich «nur» um einen TV-Film, was man der Optik des Filmes auch ansieht. Ich wurde durch ein deutsches Forum auf den Film aufmerksam. Der Film von und mit Stanley Fung (To Hell with the Devil, Twinkle Twinkle Lucky Stars, The Inspector Wears Skirts) wartet mit einem interessanten Plot auf und Stanley Fung Mal in einer ernsten, eventuell Bösewicht-Rolle zu sehen, machte den Reiz aus, den Film zu erwerben. Die Fassung hatte keine Untertitel, so dass es nicht einfach war, den genauen Motiven zu folgen. Daher liess ich mit dem Google Übersetzer (Bilder) die Inhaltsangabe der Rückseite der Laserdisc übersetzen. Das war einerseits gut, auf der anderen Seite wird dort, ohne zu übertreiben, der ganze Plot bis zum Ende gespoilert. Nun wusste ich also über den Inhalt, ohne noch überrascht zu werden, Bescheid.

Es handelt sich um einen Thriller. Fast ein kleines Kammerspiel zwischen Stanley Fung, der sich als Carrie Ngs Ehemann ausgibt, und Carrie Ng (Angel Hunter, Thunder Cop, Naked Killer). Letztere spielt das sehr gut und Fans von ihr werden voll auf ihre Kosten kommen. Aus heutiger Sicht könnte der Film sogar sozialkritisch angesehen werden (toxische Beziehung und die Folgen). Auch Stanley Fung spielt gut. Daran hatte ich aber auch keine Zweifel. Der dritte bekannte Name ist Melvin Wong (We're Going to Eat You). Der spielt aber nur eine kleine Rolle und kommt nur in einer Flashback-Szene vor.

Fazit: Der Film ist absolut ok, aber nichts, was ich nochmal schauen muss. Daher nur für Sammler von Carrie Ng und Stanley Fung interessant.

Infos:

O: Wei qing gao yang

HK 1993

R: Stanley Fung Sui-Fan

D: Stanley Fung Sui-Fan, Carrie Ng, Melvin Wong, William Cheng Wai-Ming, Che Wan-Si, Fong Yue

Laufzeit der HK-LD: Ca. 74 Min.

Gesehen am: 10.02.25

Fassungen: Mir lag die HK-LD von Mei Ah vor = Canto/Mandarin ohne Subs, k.A. ob Uncut (chinesische Datenbanken geben eine längere Laufzeit an und auf YouTube sagen einige, dass die Mei Ah Fassung um 18-20 Minuten zensiert ist), sehr gute Bild- und Tonqualität. Von Mei Ah gibt es den Film auch auf VCD. In China gibt es davon auch mehrere VHS, eine VCD und eine LD-Fassung. Eine der VHS ist legal und dürfte von chinesischen Mei Ah Sub-Label stammen. Auf dem offiziellen Mei Ah YouTube Kanal kann der Film gratis und mit englischen Subs angesehen werden. Es gibt keine DVD, keine Blu-Ray, keine UHD und keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2025).

Samstag, 5. April 2025

Knife of Ice

Knife of Ice

Story:

Die stumme Martha Caldwell (Carroll Baker) besucht ihren Onkel in Spanien, als im Umfeld plötzlich ein mysteriöser Mörder umhergeht. Die Polizei ermittelt und verdächtigt einen Satanisten…

Meine Meinung:

Der Kauf der Lenzi/Baker Giallo Collection war ein Fehlkauf. Orgasmo war noch ganz ok und nett, aber A Quiet Place to Kill sowie So Sweet…So Perverse waren schwach. Knife of Ice ist tatsächlich der 2. beste Film im Set, aber auch alles andere als ein Kracher. Die Filme sind alle im Grossen und Ganzen nicht wirklich toll, sehr unspektakulär und haben meiner Meinung nach mit dem wirklichen Gialli Genre kaum was gemein.

Es handelt sich mehr um Mystery-Erotik-Thriller/Krimis. Zu Beginn von Knife of Ice wird Edgar Allan Poe zitiert. Ob es sich um eine Verfilmung einer Edgar Allan Poe Geschichte handelt? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass diese Umberto Lenzi (Labyrinth des roten Todes, Das Schlitzohr und der Bulle, Ghosthouse) Filme nicht in die Sammlung aufgenommen werden. Dafür waren die Filme mit der Amerikanern Carroll Baker zu lahm, zu schwach und zu uninteressant. Schade.

Knife of Ice hebt sich von den anderen Filmen in der Box, zumindest inhaltlich ab. Und war optisch schön und z.T. stimmungsvoll (die Flucht des Satanisten nachts im Regen) gefilmt. Abgesehen davon darf der Zuschauer hier keinen Sex, keine nackten Tatsachen und keinen Tropfen Blut erwarten. Die Morde geschehen alle im off screen. Und Tierfreunde dürften sich aufgrund der Szenen mit dem Stier aufregen…

Fazit: Lenzi/Baker Giallo Collection = keine Must Have Titel….

Infos:

O: Il Coltello di ghiaccio

Italien 1972

R: Umberto Lenzi

D: Carroll Baker, Agustín Bescos, Sergio Ciani, Fabián Conde, José Marco Davó

Laufzeit der US-Blu: 91:35 Min.

Gesehen am: 18.01.25

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray Box von Severin Films (Lenzi/Baker Giallo Collection) = Englisch/Ital. mit Subs (Subs schaltet es nach jedem neuen Kapitel wieder ab), Uncut (Film sehr harmlos, könnte auch ab 12 Jahren freigegeben sein), hervorragende Bild- und Tonqualität, vier Filme und z.T. Soundtrack-Discs in einem Set. Region-A-Discs. Es gibt einen Comic, vier Karten und Interviews (u.a. mit Umberto Lenzi) als Bonus. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025).