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Freitag, 17. Februar 2023

Die 120 Tage von Sodom Review

Die 120 Tage von Sodom

 

Story:

 

Vier reiche Männer (Paolo Bonacelli, Giorgio Cataldi, Aldo Valletti, Uberto Paolo Quintavalle) lassen in Italien zur Nazizeit Jungen und Mädchen (Dorit Henke, Renata Moar, Franco Merli) in ein Schloss entführen, um sie dort zu quälen, zu erniedrigen und sie für ihre Gelüste zu gebrauchen. Diverse Erzählerinnen (Hélène Surgère, Elsa De Giorgi, Caterina Boratto) erzählen in einem streng kontrollierten Tagesablauf Geschichten von Passionen, welche sie in ihrem Sexleben als Prostituierte erlebt haben…

 

Meine Meinung:

 

Nachdem ich nach vielen Monaten endlich Die 120 Tage von Sodom zu Ende gelesen hatte, war nun die Zeit der Neusichtung zum Film an der Reihe. Pier Paolo Pasolini, von dem ich sonst keine Filme kenne, nahm sich der kontroversen literarischen Vorlage von de Sade an und hat den Stoff verfilmt. Der Inhalt wurde in die Nazi-Zeit verfrachtet, was eigentlich gut passt: mehr Kontroversen! Zum Film und die Hintergründe gibt es viele Aspekte, Facetten und Theorien (Kritik am Faschismus oder der kapitalischten Gesellschaft der 70er Jahre).

 

Da Pier Paolo Pasolini am 02.11.75 getötet wurde, kann er selbst dazu keine Auskunft mehr geben. Sein Tod ist ebenso mysteriös und kontrovers, wie seine Arbeiten. Bis zum heutigen Tag. Die 120 Tage von Sodom darf als gelungene Verfilmung bezeichnet werden, an welcher auch de Sade selbst seinen "Spass" gehabt hätte, wenngleich der Film weitaus weniger explizit ist, als der Roman. Gewisse Dinge lassen sich halt einfach nicht 1:1 verfilmen.

 

Der Film wurde auch zur Zielscheibe von Behörden – Zensuren, Indizierungen und Verbote waren die Folge. Inzwischen ist dies in vielen Ländern jedoch kein Thema mehr – mehr dazu unter Fassungen. Dem Film sieht man seinen Arthouse-Charakter definitiv an. Der Film ist gelungen, aber nichts mehr, was ich in der Sammlung stehen haben muss. Dazu fand ich einige Szenen einfach doof, peinlich, laden zum Fremdschämen ein und das Schauspiel einiger Beteiligten war hier und da in einzelnen Szenen wenig glaubhaft. Man sieht es, dass teilweise Laien-Darsteller benutzt wurden.

 

Mutig waren die Darsteller, welche die Opfer spielten. Namen wie Dorit Henke oder Renata Moar. Auf der anderen Seite haben diese Erfahrungen mit dem Ital. Erotikfilm/Exploitation-Film der damaligen Zeit. Man sah die beiden z.B. in Filmen wie Der Tod trägt schwarzes Leder, Vrouwenkamp oder Krankenschwestern-Report. Die vier adeligen Perversen werden von Paolo Bonacelli (Caligula), Giorgio Cataldi, Aldo Valletti (Salon Kitty) und Uberto Paolo Quintavalle dargestellt. Davon hat mich Aldo Valletti nicht überzeugt. Interessant ist, das bis auf Paolo Bonacelli die Namen der vier Lüstlinge kaum grosse Karrieren im Film/Kino-Geschäft hatten.

 

Im Gegensatz zu de Sades Roman wird im Film der Inhalt zu Ende erzählt – und diese Szenen, in denen der Zuschauer in die Rolle eines Voyeurs gesteckt wird, sind optisch und stimmungsvoll sehr gelungen. Sehr intensiv und definitiv nichts für Zartbesaitete. Auch die Musik passt. Die Schlussszene lässt Interpretationen offen. In den Szenen zuvor kommt fast ein wenig Cannibal Holocaust und Emanuelle in America Stimmung auf. Ein Film, der quasi zur richtigen Zeit entstanden ist und über den auch heute noch kontrovers diskutiert wird.

 

Fazit: Gelungene Verfilmung von Marquis de Sades Die 120 Tage von Sodom. Wer den Roman mag und/oder interessant findet, sollte den Film zumindest auch Mal gesehen haben. 

 

Infos:

 

O: Salò o le 120 giornate di Sodoma

 

Frankreich, Italien 1975

 

R: Pier Paolo Pasolini

 

D: Paolo Bonacelli, Giorgio Cataldi, Aldo Valletti, Uberto Paolo Quintavalle, Dorit Henke, Renata Moar, Franco Merli, Hélène Surgère, Elsa De Giorgi, Caterina Boratto

 

Laufzeit der deutschen DVD (1. Auflage): 110:56 Min.

 

Neusichtung am: 08.02.23

 

Fassungen: Mir lag zuerst die UK-DVD von BFI vor (Ital. mit englischen Subs, Uncut) und danach die deutsche DVD von Legend. Wie ich nun feststellte, ist deren 1. Auflage um einen Monolog zensiert. Die 2. Auflage ist Uncut. Liegt wohl am Master = auch im Master aus den USA (Criterion von MGM) fehlt diese Szene. Die DVD von Legend hat eine solide Bild- und Tonqualität. Jedoch ist diese nicht mehr zeitgemäss. Auch ist das Bild nicht anamorph. Die deutsche Synchronisation ist hingegen gelungen. O-Ton und Subs wären auch vorhanden. Fans sollten die UK-Blu-Ray kaufen und/oder auf die kommende deutsche Blu-Ray von Wicked Vision warten. Eine DVD aus Japan habe ich schon seit langem verkauft.

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Faust: Love of the Damned Review



Horroktober 2021

Faust: Love of the Damned

Story:

John Jaspers (Mark Frost) verkauft seine Seele M (Andrew Divoff). Damit erhält er Superkräfte und rächt sich an Gangstern (Francisco Maestre) am Tod seiner Freundin (Jennifer Rope). Danach will John nicht mehr töten – doch dies muss er laut Vertrag. Er zieht sich den Zorn von M auf sich, während eine Therapeutin (Isabel Brook) und ein Polizist (Jeffrey Combs) versuchen hinter das Geheimnis von John Jaspers zu kommen…

Meine Meinung:

Faust: Love of the Damned ist eine Comic Verfilmung der Comics des Duos Tim Vigil und David Quinn und die erste Produktion der durch Brian Yuzna (Necronomicon) und Julio Fernandez gegründeten spanischen Filmschmiede Fantastic Factory, welche es leider inzwischen nicht mehr gibt. Dies war 2000 der Fall und danach folgten weitere Genre-Produktionen wie z.B. Beyond Re-Animator oder Dagon wobei die Produktionen am Ende immer billiger wurden (Rottweiler, Beneath Still Waters etc.).

Faust: Love of the Damned muss fast als deren beste Produktion angesehen werden, auch wenn es bereits hier an Zeit und Budget mangelte, wie Brian Yuzna in einem Interview verrat (zu lesen im Booklet der deutschen Legend-DVD). Das sorgte schlussendlich auch dafür, dass der Film weniger blutig ausgefallen ist als die Comics, die für ihren extremen Gewalt- und Blutlevel bekannt sein sollen.

Der Film, der vom Plot her an Filme wie The Crow erinnert, gefällt mir trotzdem. Trotz der Tatsache, dass ich die Comics nicht kenne und kein Freund von Heavy Metal bin (= der Soundtrack des Filmes). Aber ich mochte z.B.  das Gummi-Kostüm des Anti-Helden, die handgemachten Splatter-Effekte, Re-Animator Star Jeffrey Combs in einer Nebenrolle, einige schleimige Effekte von Screaming Mad George (die Verwandlungsszene von Mónica Van Campens Brüsten und Hinterteil hat Society Niveau und war grosse Klasse) und vor allem Wishmaster Star Andrew Divoff als Bösewicht "M" gefiel mir sehr gut.

Allgemein gefielen mir die Bösewichte besser: Jeffrey Combs Wandel im Film kommt ihm entgegen, Andrew Divoff als Bösewicht ist so oder so zum Zunge schnalzen und Monica Van Campen war ebenfalls stark anzusehen. Die Figuren, die sie verkörpern, sagten mir mehr zu als die Helden-Figuren gespielt von Mark Frost oder Isabel Brook. Nebenrollen sind gut besetzt. Leider gibt es im Finale ein CGI Monster (dafür war die Schlangen-Szene toll und ohne CGI!!!). Wäre das mit altmodischen Effekten à la Children of the Corn 3 entstanden, hätte es Extra-Punkte gegeben!

Fazit: Alles in allem ein sympathischer Film à la Dagon und Co.

Infos:

O: Faust: Love of the Damned

Spanien, USA 2000

R: Brian Yuzna

D:  Mark Frost, Andrew Divoff, Isabel Brook, Jennifer Rope, Jeffrey Combs, Monica Van Campen, Francisco Maestre

Laufzeit der deutschen DVD: 96:45 Min.

Gesehen am: Jugendzeit / Neusichtung: Okt. 2021

Fassungen: Mir liegen die DVD aus Spanien* (von Filmax) und die deutsche DVD** von Legend vor = ** Uncut, Deutsch/Englisch mit deutschen Subs, gute Bild- und sehr gute Tonqualität. Dazu gibt es die Soundtrack CD, Spezialverpackung (limitiert auf 3000 Stück) und ein Booklet mit unzähligen Extras über den Film plus Interview (U.a. Brian Yuzna). *Die spanische DVD behalte ich aus nostalgischen Gründen (kaufte diese als Jugendlicher in meinem Urlaub in Spanien, noch bevor es die Legend Disc gab). Gibt es von (Japan) Shock in D auf Blu-Ray.

Freitag, 18. Januar 2019

Santa Sangre Review

Santa Sangre

Story:

Fenix (Adan Jodorowsky/Axel Jodorowsky) muss mit Kind mitansehen, wie seine Mutter (Blanca Guerra) sexuelle Affären zwischen ihrem Ehemann (Guy Stockwell) und einer Zirkusangestellten (Thelma Tixou) aufdeckt. Das hat zur Folge, dass Fenix Mutter die Arme abgetrennt werden und sich sein Vater danach selbst tötet während seine Affäre, die tätowierte Frau samt Anhang (Faviola Elenka Tapia/Sabrina Dennison), verschwindet. Fenix landet in der psychiatrischen Anstalt wo er als junger Mann ins Leben entlassen wird – doch als er auf seine Mutter trifft, beginnt ein blutiger Rachefeldzug…

Meine Meinung:

Arthouse Regisseur Alejandro Jodorowsky, der nur eine kleine Anzahl Filme drehte aber damit Weltruhm erreichte (vor allem dank seinem surrealistischem Western El Topo), landete 1989 nach längerer Filmpause (über zehn Jahre) ein gelungenes Comeback, welches sich sehen lassen kann!

Mit Hilfe von italienischer Finanzkraft in Form von Claudio Argento, dem Bruder des legendären Ital. Filmemachers Dario Argento, schuf der Chilene Alejandro Jodorowsky Santa Sangre, in welchem er mind. in einer Szene dem Ital. Giallo Tribut zollte (der ersten Morde ist Spitzenklasse gefilmt und eingefangen worden – könnte aus einem Ital. Giallo stammen).

Der Film, ein Mix aus surrealistischem Rachefilm, Giallo, Drama und Liebesgeschichte, könnte man genau so gut wie folgt umschrieben: ein durch und durch fantastisches, absolut surrealistisches Märchen! Denn so wirkte Santa Sangre auf mich: wie ein Erwachsenenmärchen – wunderschön und voller optischer Kraft und Präsenz!

Der Inhalt ist zweitrangig – aber der surrealistische Hauch des Filmes ist einzigartig und stark. Dies gab dem Film eine ganz besondere Note. Man fiebert mit – eine schöne Liebesgeschichte mit untypischem Happy End gibt es auch. Die Figuren sind mysteriös, sonderbar, reizvoll, stechen ins Auge – da gibt es viele verschiedene Figuren, egal ob Taubstumme, sektenartige Charaktere, Kleinwüchsige, Zirkusvolk oder die schrille Thelma Tixou als tätowierte Frau und Affäre – die leider Anfang 2019 verstorben ist – ihr zu Ehren wurde Santa Sangre nach über zehn Jahren auch wieder gesichtet.

Zwar scheidet sie ab Mitte des Filmes aus – aber ihre Präsenz durch ihren Körpereinsatz und die Tattoos sind in Erinnerung bleibend! Auch die anderen Darsteller machen einen grossartigen Job. Man nimmt jeder Person ihre Rolle ab. Sehenswert gespielt, optisch absolut passend. Alejandro Jodorowsky lässt auch viele Familienmitglieder auflaufen, wenn es um die Rollenverteilung geht (Adan Jodorowsky, Axel Jodorowsky) und jeder erfüllt seinen Job mit grosser Präzision, viel Leidenschaft und Temperament (Blanca Guerra).

Dazu gibt es viel Zeitgeist-Geschichte (Sozialkritik, Kritik an der Kirche), persönliche Einflüsse (Alejandro Jodorowsky arbeitete früher auch als Clown bei einem Zirkus), exotisches Mexiko-Flair und einen tollen Soundtrack inklusiver hörenswerter Musikuntermalung und Gesang!

Fazit: Es ist lange her, seit ich die Filme von Alejandro Jodorowsky gesehen habe (bisher blieb es bei Erstsichtungen, die über zehn Jahre her sind). Nach erneuter Sichtung von Santa Sangre kann ich sagen, dass mir dieser Film auch heute noch sehr gut gefallen hat – wenn nicht sogar besser als früher! Ein durch und durch besonderer und interessanter Film, in dessen Welt es sich einzutauchen lohnt!

Infos:

O: Santa Sangre

Italien, Mexiko 1989

R: Alejandro Jodorowsky

D: Adan Jodorowsky, Axel Jodorowsky, Guy Stockwell, Blanca Guerra, Thelma Tixou, Faviola Elenka Tapia, Sabrina Dennison

Laufzeit der deutschen DVD: 118:05 Min.

Gesehen am: Februar 2007 / Review überarbeitet: 16.01.19

Fassungen: Mir lag die deutsche DVD von Legend vor = Uncut, Booklet, gute Bild- und Tonqualität, Deutsch/Englisch mit dt. Subs. Wurde in deren Reihe Kino Kontrovers (Nr. 6 der Reihe) veröffentlicht. Wer eine Blu-Ray möchte muss zu Importen greifen (USA, Frankreich, England, Japan).

Dienstag, 10. Oktober 2017

Versus Review



Versus

Story:

Ein entflohener Häftling (Tak Sakaguchi) und eine Frau (Chieko Misaka) auf der Flucht vor Gangstern, der Polizei, einer übermenschlichen Macht und Zombies – sie kämpfen in einem Wald um ihr Überleben…

Meine Meinung:

Mit dem japanischen Low-Budget Zombie-Splatterfilm Versus gelang Regisseur Ryûhei Kitamura im Jahr 2000 nach mehreren Jahren Drehzeit der grosse Durchbruch. Danach war der Weg frei, die Budgets wurden grösser, Produzenten unterstützen Ryûhei Kitamura der mittlerweile nach einigen japanischen Arbeiten (Alive, Aragami, Azumi, Sky High, Godzilla: Final Wars, LoveDeath) auch in Hollywood Filme dreht (Midnight Meat Train, No One Lives).

Versus zähle ich nach wie vor, obwohl seit vielen Jahren nicht mehr gesehen, zu seinen besten Werken in welchen er sich unabhängig und mit gutem Cast – so richtig austoben konnte. Sein Stil wird dabei von Darsteller Tak Sakaguchi geprägt, welcher wirkliche Martial Arts Techniken gekonnt einsetzt inklusive grosser Coolness und genug Charisma, um den Film auch alleine tragen zu können. Doch auch die anderen Figuren sind allesamt bestens ausgewählt und durch und durch sympathisch und auch Humor und Slapstick in den Film bringend.

Nochmal zu Tak Sakaguchi: dieser hat, zumindest in Japan, eine kleine Karriere gestartet inklusive Regie-Arbeiten in Low-Budget Streifen (Samurai Zombie: Headhunter from Hell, Mutant Girls Squad oder Yakuza Weapon), weitere Rollen in Filmen wie Azumi 2, Death Trance, Shinobi, Tokyo Gore Police oder Deadball. Ein weltweiter Erfolg à la Versus konnte er jedoch nicht mehr verzeichnen, doch agiert er heute auch als Action Director und Choreograph – was er auch dem Erfolg mit Versus zu verdanken hat.

Der Film spielt praktisch nur im Wald – doch dank cooler, blutiger Action, vielen Zombies, Blut, originellen Einfällen, Film-Zitaten, sympathischen Figuren und Humor wird der Fan nahezu ununterbrochen bis zum Ende unterhalten – so dass die ca. zwei Stunden fast, mit paar einzelnen Ausnahmen, wie im Fluge vergehen! Das Ende ist offen – ein offizieller 2. Teil ist jedoch bis heute nie erschienen (eigentlich schade! Das Endzeit Setting hätte auch hervorragend gepasst).

Infos:

O: Versus

Japan 2000

R: Ryûhei Kitamura

D: Tak Sakaguchi, Yuichiro Arai, Hoshimi Asai, Toshiro Kamiaka, Takehiro Katayama, Motonari Komiya

Laufzeit der US DVD (The Ultimate Versus Version): 130:34 Min.

Gesehen am: Jugendzeit

Review überarbeitet: 16.09.17

Fassungen: Mir lag die US DVD von Tokyo Shock vor – die Ultimate Versus Fassung im schwarzen Steelbook. Der Film ist Uncut und unterscheidet sich von der regulären Fassung. Es gibt teilweise andere Bildfarbfilter, neue Vorspänne, neue Action und Gore, neue Musik. Mir gefällt der Film in dieser Fassung gut. Diese Fassung ist bisher in den USA und Frankreich zu erwerben. In Deutschland ist der Film bisher nur auf DVD von Legend und nur in der regulären Fassung zu haben. Dazu sei gesagt, dass die Tin Box Legend Fassung vom Bild her viel zu dunkel ist, so dass in einigen Gore-Szenen kaum etwas zu sehen ist. Die Leih Fassung unterscheidet sich (weil Farbfilter nicht im Film integriert waren oder so was) und gefiel mir von der Bildqualität her besser, da heller. Wer jedoch die US DVD kauft bekommt auch ein helles Bild, welches jedoch heute im Blu Ray Zeitalter nicht mithalten kann – jedoch handelt es sich bei Versus auch um einen Low-Budget Film. Der Film liegt in Japanisch vor (DD 6.1) und lässt es so richtig krachen. In dieser Hinsicht überzeugt die Tokyo Shock DVD, welche auch englische Subs, eine Englische Sprachfassung und zwei DVDs voller Extras bietet, vollkommen. Nachtrag 29.01.21: für eine Neusichtung lag mir neu die UK-Blu Ray von Arrow Video vor. Inhalt: Booklet, Schuber, zwei Scheiben (einmal die reguläre Uncut, einmal der The Ultimate Versus), sehr viele Extras, Uncut, jap. O-Ton und englische Subs. Besonders die reguläre Fassung dürfte nie besser ausgesehen haben! Die Filter sind weg, das Bild ist schön hell (was mich schon immer an der Legend aus der Tin-Box massiv störte = so stark abgedunkelt, dass das Bild darunter litt). Der The Ultimate Versus Cut liegt in weniger "guter" Qualität vor was am Ausgangs- und Drehmaterial lag = die Fassung war aber auch sehr gut schaubar!