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Mittwoch, 31. Dezember 2025

The Masks Review

The Masks

Story:

Du Rong (Chen Hung-Lieh) ist auf der Suche nach einem Schatz. Es gibt zwei Münzen. Werden diese vereint, führen sie den Besitzer zum Schatz. Du Rong geht sogar so weit, seine Ehefrau (Wang Li) und Tochter zu töten. Doch auch weitere Personen wie Xin Xin (Kuo Li-Ling) oder Lin Da (Ma Sha) sind hinter dem Schatz her. Durch List und Täuschungen versuchen sie, sich gegenseitig zu täuschen und zu ermorden…

Meine Meinung:

The Masks ist ein unbekannter und seltener Film. Der englische Titel The Masks ist dabei auch besser gewählt als der Originaltitel ins Englische übersetzt (= Women's Forbidden Zone). Der Film, der in vielen Datenbanken gar nicht erst gelistet wird (ofdb, imdb, LB und auch in Douban ist er nur ohne englischen Titel gelistet), scheint es nur als VHS in Südkorea zu geben. Immerhin wird dort sogar der englische Titel auf dem Artwork erwähnt und sogar die Bilder, sowohl Front- wie auch Backcover, stammen vom eigentlichen Film.

Trotz den englischen Subs, die die Videokassette bietet, war dem wirren Plot nicht immer gut zu Folgen. Natürlich, die nicht gerade umwerfende Bildqualität und die Tatsache, dass die englischen Subs an den Seiten stark beschnitten sind inklusive dem Spielt mit Doppelgängern und Masken tragenden Personen, halfen auch nicht unbedingt dazu, die Sache einfacher und verständlicher zu machen. Und trotz Namen wie Chen Hung-Lieh und Ma Sha, die ich beide immer gerne als Bösewichte sehe, war der Film relativ lahm, abstrus und hanebüchen.

Chen Hung-Lieh (The Lantern Street, The Devil, Come Drink with Me) spielt eine der Hauptfiguren und quasi den Bösewicht, der auch über Leichen geht (die Szene im Spital bzw. der Irrenanstalt waren durch das Overacting der Frauen jedoch nervend). Er spielt hier mit Schnauz und bekommt im Finale die beste Szene spendiert, wenn eine Mumie (!!!) erscheint, welche via telepathische Kräfte dafür sorgt, dass sich Chens Herz (!!!) aus dessen Brustkorb befreit und der Mumie in die Hand fliegt, welche davon genüsslich ein Stückl frisst (auch eine der Bilder auf dem Backcover der VHS). Unpassende, aber coole Szene. Wohl eine Illusion. 

Ma Sha (Golden Fists of a Duo, Make a Right Decision, Mad Rose) spielt die zweite grosse (männliche) Hauptrolle. Ihn sah man in der Zeit in vielen Taiwan Black Movies. Hier spielt er nicht per se einen Bösewicht, auch wenn er eine Frau foltert, um an Hintergrundinfos zu gelangen. In einer Nebenrolle (als Grossvater in der Höhle im Finale) ist noch Wang Hsieh zu sehen, der auch öfters in Taiwan Black Movies (Fury of a Virgin) oder sogar in Shaw Brothers Filmen (Queen Hustler) zu sehen war. Die Figuren werden jedoch von einem verwirrenden Drehbuch und einer unlogischen Szenenabfolge im Stich gelassen. Es wird übrigens bis am Ende nie geklärt, um was für einen Schatz es denn eigentlich gegangen wäre (und gefunden wird der auch nicht).

Fazit: Trott bekanntem Cast Mittelmass. Hat aber seine Momente und die Szene mit der Mumie war köstlich und amüsant! Warum gabs nicht mehr davon?

Infos:

O: 女人禁地

Taiwan 1983

R: Liu Yang

D: Chen Hung-Lieh, Ma Sha, Kuo Li-Ling, Wang Li, Wang Hsieh, Sung I-Fang, Chin Po

Laufzeit der koreanischen VHS: Ca. 85 Min.

Gesehen am: 30.12.25

Fassungen: Gesehen als südkoreanische VHS in Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs. Statt 2,35:1 in Vollbild. Die Bildqualität ist mittelmässig bis akzeptabel. Oft sind die englischen Untertitel da weisser Hintergrund oder zu unscharf, nicht lesbar (und natürlich an den Seiten stark beschnitten). Machte einen unzensierten Eindruck. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Dez. 2025).

Montag, 27. Januar 2025

Little Flying Dragon

Little Flying Dragon

Story:

Ein weisshaariger Bösewicht (Chan Sing) wird von diversen Personen bekämpft: zum einen von einem kleinen Jungen mit Axt bewaffnet und mit magischen Kräften ausgestattet sowie dessen Meister, dann von Chi Kuan-Chun und Doris Lung Chun-Erh. Und Chen Kuan-Tai und ein kämpfender Gorilla mischen auch noch mit…

Meine Meinung:

Little Flying Dragon ist ein seltener Film aus Taiwan. Die Produktion aus dem Jahr 1982 bietet einen interessanten Cast und einen fantasievollen Inhalt. Leider fand ich zu der Produktion von Dai Peng Film Co. keine Hintergrundinfos. Ich sah den Film zudem in Mandarin ohne Untertitel und ich fand auf die schnelle im Netz auch keine Inhaltsangabe. Soll heissen, der Plot und die Motive waren mir nicht wirklich bekannt.

Gut ist, dass ich immerhin die Schauspieler kenne und diese auseinanderhalten kann. Bis auf Ma Sha (Golden Fists of a Duo, Mad Rose, The Guy at Simenting) habe ich alle erkannt und konnte sie zuordnen. Das half. Das, was ich sah, erinnerte mich an die japanische Comic-Verfilmung Watari, the Ninja Boy. Kleiner Junge als Hauptfigur, mit Axt bewaffnet, er wie auch seine Gegner beherrschen Magie. Zudem war auch die Musik, wenn ich mich nicht irre, aus einem japanischen Film geklaut: Ninja Scope. Zudem ist einmal das Pink Panther Theme zu hören…

Der Junge spielt die Hauptfigur. Chan Sing (Die Todespagode des gelben Tigers, Die Rückkehr im Schatten des Adlers, The Legendary Strike) den Hauptbösewicht. Da es gleich mehrere Figuren mit weissen Haaren zu sehen gibt, kann das für Greenhorns auch zu einem Problem führen. Er spielt auf jeden Fall den Hauptbösewicht. Die anderen Namen, vor allem sehr Shaw Brothers lastig, sind nur sporadisch zu sehen und Nebenrollen. Da hätten wir Lung Fei (Eunuch of the Western Palace), Doris Lung Chun-Erh (The Jade Fox), Chen Kuan-Tai (Butcher) sowie Chi Kuan-Chun (Shaolin – Eine Faust die tötet). Chi Kuan-Chun sieht man von den vier am Meisten. In welcher Beziehung sie zu dem Jungen stehen, ist mir nicht bekannt.

Der Film ist zwar nicht unbedingt ein Kracher, aber sehr solide und wartet mit charmanten Effekten und Fantasy-Szenen nach meinem Geschmack auf. Soll heissen: Laserstrahlen, Feuerspucken, einige wenige blutige Kampfszenen und ein Gorilla-Kostüm d.h. ein kämpfender Gorilla kommt auch vor (gabs ja im Eastern schon 1-2 zu sehen, z.B. in Bruce Lee the Invincible oder Shaolin Invincibles). Sympathisch. Die Kostüme sind auch bunt und fantasievoll und die geklaute Musik passt immer gut zum Gezeigten. Und das Wichtigste: es ist fast immer was los, der Film ist kaum langweilig. Klar, als Kung Fu-Film Fan hätte ich von Chen Kuan-Tai und Co. gerne mehr gesehen, aber es ist halt so, wie es ist.

Fazit: Trashige Fantasy aus Taiwan!

Infos:

O: Xiao Fei Long

HK 1982

R: Tu Lu-Po

D: Chi Kuan-Chun, Chen Kuan-Tai, Chan Sing, Lung Fei, Doris Lung Chun-Erh, Ma Sha, Liao Li-Chun, Li Chin-Chan

Laufzeit der VCD aus China: Ca. 87 Min.

Gesehen am: 29.11.24

Fassungen: Gesehen als VCD aus China = O-Ton Mandarin, keine Subs, Vollbild, solide Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Nov. 2024).

Donnerstag, 25. Juli 2024

Golden Fists of a Duo

 


Golden Fists of a Duo

Story:

George (Liu Shang-Chien) kehrt an seinen Heimatort zu seiner blinden Mutter und seinem jüngeren Bruder Jimmy (Eagle Lee Siu-Fei) zurück. Er beginnt eine neue Stelle bei Mr. Lee (Yi Yuan) und verguckt sich in dessen Nichte Nancy (Lily Lan Yu-Li). Jimmy arbeitet derweil zusammen mit seinem Kumpel Alan (Ma Sha) als Gangster. Als Jimmy Mr. Lee töten soll, eskaliert die Situation…

Meine Meinung:

Golden Fists of a Duo ist ein unbekanntes Crime-Drama, welches zu den damaligen «Taiwan Black Movies» gehört. Filme mit moralischem Zeigefinger, die den Zuschauern aufzeigen, dass sich Kriminalität nicht lohnt. Dazu gehört der Anschluss an eine Gangsterbande, das Morden, Schlägereien aber auch Themen wie Drogen oder Glückspiel. Der Film ist ein Action-Drama. Es gibt nicht allzu viel Action, und meist auch harmlos und unblutig. Regie führte Chang Chih-Chao (The Mob Family, Handsome Vagabond).

Dennoch vermag Golden Fists of a Duo zu unterhalten. Das liegt am glaubhaften Cast und den Figuren, die sie verkörpern. Die Figuren sind dem Zuschauer nicht egal und so war es ein kluger, wenn auch wenig origineller Schachzug, die Storyline um zwei Brüder zu schreiben. Einer erfolgreich, der andere nicht. Beide geraden unfreiwillig aneinander. Dann gibt es noch Heroic Bloodshed Momente (Bruderschaft, Verrat) zwischen den von Eagle Lee und Ma Sha gespielten Figuren, auch wenn diese etwas kühl wirken, da Ma Sha eigentlich nur wenig Präsenz geniesst.

Zudem hätte ich Ma Sha lieber als Bösewicht gesehen. Das kann er einfach. Hier kommt er definitiv zu kurz. Ansonsten können die Stars um Ma Sha (The Mad Rose, I Want to Be a Good Person), Eagle Lee (The Guy at Simenting, Virago), Liu Shang-Chien (The Thrilling Sword, The Witch with Flying Head) oder Lily Lan Yu-Li (Fury of a Virgin, Deadly Duo) auf viel Erfahrung im Genre zurückblicken, was man der Produktion auch positiv ansieht. Die Actionszenen, die meist aus Prügeleien bestehen, sind solide in Szene gesetzt. Jene im Regen mit Slow-Motion Einsatz, waren optisch sogar richtig sehenswert inszeniert. Schade, dass es nicht mehr davon gab.

Fazit: Fans solcher Taiwan Black Movies können durchaus einen Blick riskieren!

Infos:

O: Xian hei an tiao zhan

Taiwan 1981

R: Chang Chih-Chao

D: Eagle Lee Siu-Fei, Liu Shang-Chien, Ma Sha, Hsieh Wan-Yi, Lily Lan Yu-Li, Chiang Yu, Yi Yuan, Kao Ming

Laufzeit der ägyptischen VHS: 86:26 Min., inklusive vier Werbeunterbrechungen während (!) dem Film (für Zigaretten, Seife, Staubsauger und Chips)

Gesehen am: 15.05.24

Fassungen: Der Film ist selten. Ich sah einmal eine VHS aus dem Libanon, welche ich verpasst habe und schlug später bei dem VHS aus Ägypten zu: k.A. ob Uncut/Cut und/oder im Gegensatz zur Originalversion verändert, 1,33:1, Englischer Dub mit arabischen (?) & franz. Untertiteln, gute Bild- und Tonqualität. Das Band musste ich in ein anderes VHS-Gehäuse stecken (siehe VHS-Abenteuer - 4. Teil). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt. Ich finde Online keine einzige Inhaltsangabe zum Film = seltener Titel.

Donnerstag, 2. März 2023

Mad Rose Review



Mad Rose

Story:

Lu I-Chan wird von einem Unbekannten (Ma Sha) vergewaltigt. Sie sinnt auf Rache. Zusammen mit anderen Frauen/Opfern tut sie sich zusammen, um sich an vergewaltigenden Männern zu rächen. Hauptziel ist aber Ma Sha. Männliche Opfer ruft jedoch auch die Polizei (u.a. Ng Yuen-Jun) auf den Plan…

Meine Meinung:

Mad Rose ist ein Taiwan Black Movie à la Underground Wife, The Nude Body Case in Tokyo, Don’t Love Any Stranger, The Lady Avenger, Who Knows About Me, The Guy at Simenting, Fury of a Virgin, Kill for Love, Golden Fists of a Duo oder Virago. Was ist ein Taiwan Black Movie? Ende der 70er und Anfang der 80er wurden B-Filme mit diversen Inhalten wie Sex, Gewalt, Rape & Revenge, Selbstjustiz, Exploitation aber auch Themen wie Glücksspiel, Liebesgeschichten, Dramen und Sozialkritik (quasi gegen das Gesetz zu verstossen lohnt sich nicht!) auf de Menschhit losgelassen, nachdem die Zensur (im Film/Kino) gelockert wurde!

Oft mit/von bekannten Namen wie Ma Sha (angeblich ein Real-Life Gangster), Eagle Lee, Elsa Yang (The Woman from Hell), Wang Kuan-Hsiung (Chase Step by Step), Chester Wong Chung-Gwong (Butcher), Chen Sing (Die Depesche des Todes), Ulysses Au-Yeung Jun (The Woman from the Hell), Lu I-Chan oder Chang Chih-Chao (Handsome Vagabond). Es sei jedoch zu sagen, dass die Filme dennoch meist, gerade im Bezug mit anderen Ländern, noch relativ harmlos und zahm waren. Richtig derb blutige wurde es selten, explizit schon gar nicht und nackte Tatsachen sind praktisch, trotz hier und da Rape & Revenge Inhalten, Fehlanzeige.

Im Vergleich zu Mad Rose gibt schlechtere aber auch bessere solche Filme. Was man Mad Rose nicht vorwerfen kann ist, dass er langweilig ist. Da geht die Post ab und das Ganze ist mehr oder weniger relativ unterhaltsam und kurzweilig, auch in der Mandarin Fassung mit (für mich unverständlichen) koreanischen Subs (ggf. wurde das Vollbild noch gezoomt, wer weiss das schon). Der Film ist zwar wenig explizit, sah aber, und das überrascht, Uncut aus (die Koreaner zensieren nicht selten willkürlich).

Lu I-Chan trommelt im Film eine ganze Frauenbande zusammen, die Selbstjustiz verüben (hatte was von den Mädels im The Dignified Killers Finale). Während der Rape und/oder den Action-Szenen hört man Dauerschleifen-Musik aus Dawn of the Dead. Ein weiteres Musikstück konnte ich nicht zuordnen, kam mir aber auch sehr bekannt vor. Teilweise auch trashig und unfreiwillig komisch (die "Trainingsszene", welche an Virago erinnert). Ma Sha war als Gangster, Frauenschläger und Vergewaltiger-Hauptbösewicht fies sympathisch. Starke Leistung von ihm. Oben ohne kamen sogar Michael Chan Wai-Man Vibes auf (dank den Tattoos).

Fazit: Solider Taiwan Black Movie!

Infos:

O: Fen Nu De Mei Gui

Taiwan 1982

R: Chester Wang Chung-Kuang

D: Lu I-Chan, Ma Sha, Ng Yuen-Jun,

Laufzeit der koreanischen VHS: 89:07 Min.

Gesehen am: 17.11.22

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von Sam Boo Production vor = Wahrscheinlich Uncut, Vollbild (vielleicht noch gezoomt), O-Ton, koreanische Subs. Daneben gibt es noch VHS aus China (keine englischen Subs, zensiert), HK (dito, aber weniger stark zensiert) und eine Uncut DVCD (China). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Nov. 2022).

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Deadly Silver Angels Review

Deadly Silver Angels

Story:

Zwei Triaden-Clans bekämpfen sich. Lau Pak (Elsa Yang) trauert am Grab ihres Vaters, der von Triaden-Boss Lau (Wang Hsieh) getötet wurde. Lau Pak will Rache. Dafür lässt sie Kämpferinnen ausbilden. Derweil gibt es nach wie vor blutige Auseinandersetzungen zwischen den Triaden. Ein Undercover-Agent (Eagle Lee Siu-Fei) ist ebenfalls involviert und ebenfalls hinter Lau her…

Meine Meinung:

Weiterer Anfang 80er Jahren Crime/Triaden-Film aus Taiwan von Regisseur Chang Chih-Chao (Handsome Vagabond, The Mob Family) mit Star Elsa Yang (The Nude Body Case in Tokyo, The Challenge of the Lady Ninja, The Woman from Hell) in der Hauptrolle der international (leicht verändert) von IFD Films & Arts vertrieben wurde.

Die Story ist zunächst einwenig wirr und konfus. Man sollte auch gar nicht zu stark versuchen, die Figuren auseinanderzuhalten und wer jetzt genau wen und warum bekämpft. Hauptplot ist Elsa Yang auf Rachewegen plus der Undercover-Cop. Es gibt weitere Nebenplots (zwei Brüder die sich bekämpfen, da sie nicht wissen, dass sie Brüder sind und eine weitere Girl-Gang, welche sich Elsa Yangs Gruppe anschliessen, nach Kampf am Strand).

Nach Logik sollte man nicht suchen. Die Entwicklung der Geschichte wird im Verlauf jedoch immer besser und klarer. Selbes gilt für die Action-Szenen. Eine spektakuläre Choreographie sollte man nicht erwarten. Allgemein sind die Action-Szenen nur wenig spektakulär. Vor allem am Anfang. Doch auch diese steigern sich qualitativ. Es gibt blutige Shoot-Outs (wenig), amüsante Trainingsszenen am Strand, Frauenkämpfe (am Strand) und Messer-Kampfszenen (blutig und am meisten vertreten, beste Szenen: Finale!). In einer Szene sind auch Motorräder Inhalt einer Action-Szene (Angriffe auf Triaden-Boss Lau).

Die Leistung der Darsteller reicht von gut, okay, naiv bis zu nicht weiter erwähnenswert. Am besten waren Wang Hsieh, der eine Gangster-Bruder und Elsa Yang als Lead (auch wenn mir ihre Frisur nicht gefällt). Ihre Fans kommen, vor allem Dank der Rache-Action in der 2. Filmhälfte und dem Finale, voll auf ihre Kosten.

Fazit: Elsa Yang Fans greifen zu!

Infos:

O: Yan Zhi Hu

Taiwan 1981

R: Chang Chih-Chao

D: Elsa Yang, Wang Hsieh, Eagle Lee Siu-Fei, Ma Sha, Chiang Tao

Laufzeit der jap. VHS: Ca. 86 Min.

Gesehen am: 19.10.19

Fassungen: Mir lag das VHS aus Japan vor = Uncut im Sinne der IFD Films & Arts Version (mit hinzugefügter Nackt-Szene zu Beginn, die jedoch nur mit Fogging Zensur vorliegt) und weniger Handlung als die Original-Taiwan-Fassung, Englischer Dub, jap. Subs, gute Bildqualität. Es gibt keine deutsche Fassung und eine O-Ton mit englischen Subs Fassung scheint es nicht zu geben (Stand: Okt. 2019).

Mittwoch, 14. Juni 2017

Make a Right Decision Review

Make a Right Decision

Story:

Zwei Freunde kommen aus dem Gefängnis. Lyon und Sean. Der eine kehrt zu seiner Familie zurück, der andere stellt sich in den Dienst der Triaden. Beide Schicksale kreuzen sich und Sean hilft Lyon aus der Patsche. Doch erst als es sich eine vergewaltigte Frau zum Ziel macht, Sean dafür und für den Tod ihrer Liebsten zu rächen, kreuzen sich Lyons und Seans Wege wieder – diesmal jedoch als Gegner…

Meine Meinung:

Ähnlicher Film wie Handsome Vagabond, Underground Wife, Who Knows About Me und I Want to Be a Good Person d.h. ein taiwanesischer, früher 80er Jahre, Low-Budget Gangsterstreifen.

Zum Glück war Make a Right Decision, der zumindest in der taiwanesischen O-Ton Fassung nichts mit IFD Films & ARTS (lt. Reviews ist es ein Film von Joseph Lai und IFD Films – zumindest in der Taiwan DVD Fassung davon nichts zu erkennen – eventuell stammt die Englisch Dubbed Fassung von ihm und wurde verändert?) zu tun hat, einer der besseren seiner Art und zusammen mit den oben erwähnten Who Knows About Me und Underground Wife der beste der oben genannten Filmtitel.

Die Story ist etwas wirr und viele der Darsteller sind auch in den anderen genannten Filmen zu sehen. Trotzdem kann man der Story besser folgen als z.B. in Handsome Vagabond (weil teilweise die Bildqualität so schlecht und viele Frame Cuts weil Master schlecht). Die Action ist zudem definitiv besser, mehr vorhanden und auch effektiver und blutiger (auch wenn die mir vorliegende Fassung leicht in Gewalt- bzw. Action zensiert ist, mehr dazu unter Fassungen) in Szene gesetzt. Auch das Thema Rape & Revenge kommt erneut zum Einsatz. Das Finale ist sehenswert und blutig geworden.

Zudem war auch die Bildqualität besser und der Film gut schaubar. Die Zeit ging vorbei und daher kann ich den Film allen Fans des früheren 80er Jahre Taiwan Kinos nur empfehlen!

Infos:

O: Hong Se Nü Sha Xing

Taiwan 1981

R: Chester Wong Chung-Gwong

D: Ma Sha, Li Hsiao-Fei, Chen Hung-Lieh, Cui Shou-Ping, Yuen Sam

Laufzeit der TW DVD: 85:53 Min.

Gesehen am: 08.05.17

Fassungen: Mir lag die DVD aus Taiwan vor = Gute bis hier und da durchschnittliche Bildqualität, O-Ton, englische Subs. Jedoch in Gewalt leicht zensiert – in dieser Fassung aber noch immer gut schaubar – bis auf eine Szene keine deutlichen Schnitte erkennbar, wenn man es nicht weiss. Uncut in Sachen Action und Gewalt ist u.a. die Englisch Dubbed Fassung aus den USA unter dem Titel Fighting Duel of Death die jedoch dafür an Handlung (fünf Minuten) zensiert sein soll. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2017).

Sonntag, 12. März 2017

Handsome Vagabond Review

Handsome Vagabond

Story:

Sean Lee Siu Fei und Ma Sha sind Freunde und gehören zu zwei verschiedenen Gangs. Intrigen, Morde und ein unter Zwang hervorgebrachter Vertrag Sean Lee Siu Feis Bruder betreffend hetzen die beiden Clans gegeneinander auf. Doch Sean lee Siu Fei und Ma Sha halten zusammen. Sie entführen vom Boss die unter Zwang unterzeichneten Papiere und wollen diese dazu verwenden, dass der Boss Siu Feis Bruder (der verschleppt wurde) wieder freigibt…

Meine Meinung:

So irgendwie soll die Inhaltsangabe sein! Durch keine englischen Angaben auf der DVD, durch eine sehr schlechte Bildqualität, durch ein extrem mieses Bildformat, bei welchem sehr viel Bildmaterial an den Seiten und dementsprechend auch von den englischen UT verloren gehen, wechselnden Zeitsprüngen in der Story und Fehlern im Master (wohl ein uraltes VHS Master aus Taiwan, sehr viele Jump Cuts die wohl ganze Handlungsszenen betreffen und nicht nur paar Frames) war es nicht einfach der Story zu folgen. Schnell sind zwei Hauptdarsteller (einer trägt meist einen Schal und mit ihm ist sicher der «Handsome Vagabond» gemeint) ausgemacht und dass diese wohl die guten sind und der eine Gangsterboss der Bösewicht.

Wie viele anderen taiwanesische Filme zu dieser Zeit (Underground Wife, Who Knows About Me, I Want to Be a Good Person), siehe die Filme in der Klammer, ein Low-Budget Film und viele der Stars sind auch in den anderen Streifen dabei (so kommt auch Judy Juliet Chan Lai-Wan wieder vor).

Der Film ist teilweise schlecht geschnitten, Budget schien minim, die Story ist wenig originell und im Gegensatz zu Who Knows About Me hält sich der Film auch mit Gewalttätigkeiten in Grenzen.

Ich habe jedoch auch nicht mehr erwartet und finde den Film als Fan des taiwanesischen Kinos trotzdem interessant. Eine Art Zeitgeist die zeigt, wie sich das Kino Anfang der 80er Jahre in Taiwan entwickelte nachdem die Zensur und politische Lage sich veränderten – viele Filmemacher legten danach los und boten viel Trash, Sex und Gewalt (z.B. viele billige Jimmy Wang Yu Filme etc.). Das, was vorher nur gedacht aber «Dank» der politischen Lage (Diktatur) / Zensur und staatlich geführten Produktionsfirmen/Geldgebern nicht ging war nun völlig okay – doch es brauchte natürlich auch paar Jahre bis sich das gewandelt hatte – und diese Filme hatten teilweise eben kaum Budget.

Der Film ist okay und wegen oben genannten Gründen interessant. Es wird relativ viel gekämpft, wenn auch recht unblutig und nicht wirklich ästhetisch oder schön choreographiert. Trotzdem gibt es einige Stunts (z.B. auf den Baumstämmen oder von dort nach unten in den Schlamm geworfen zu werden) und zumindest im ersten Viertel bei der Parade auch tolle Kung Fu Demonstrationen zu sehen (schade hat man diese Leute nicht als Hauptdarsteller genommen).

Fazit: Nur für Fans von Underground Wife und Co. interessant, alle anderen schalten schnell ab.

Infos:

O: 怒女金剛

Taiwan 1982

R: Cheung Chi-Chiu

D: Eagle Lee Siu-Fei, Ma Sha, Juliet Chan Lai-Wan, Chuen Yuen

Laufzeit der TW DVD: Ca. 90 Min.

Gesehen am: 17.02.17

Fassungen: Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2017). Mir lag die DVD aus Taiwan vor = Schuber, O-Ton, feste englische UT, grauenhafte Bildqualität, stark gezoomt, so dass sehr viel an Bildmaterial links und rechts verloren geht (und somit auch englische UT). Dazu viele Jump Cuts, die sicher einige Minuten ausmachen und nicht nur Frames. Beispiel: Am Ende ist anstatt The End nur The E zu lesen. Als Master diente wohl die VCD aus Taiwan (welche wohl von einem VHS gemastert wurde). Es scheint sicherlich noch eine Englisch Dubbed Fassungen zu geben (siehe YouTube Ausschnitte).