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Donnerstag, 23. Dezember 2021

Demon City Shinjuku Review

Demon City Shinjuku

Story:

 

Kyoya und ein Mädel machen sich in die Dämonen-Stadt Shinjuku auf, um dort Bösewicht Rah zu finden und den Weltuntergag zu stoppen. Die Tore zur Hölle sind fast geöffnet und in der Stadt wimmelt es von Monstern…

 

Meine Meinung:

 

Demon City Shinjuku ist eine Anime-Verfilmung von 1988 und war zu Jugendzeiten einer der ersten Animationsfilme dieser Art, welchen ich sah nach Titeln wie Apocalypse Zero, Vampire Hunter D oder Urotsukidoji. Demon City Shinjuku ist absolut schaubar und solide, aber kein Kracher.

 

Der Plot ist relativ eindimensional und erzählt, einmal mehr, vom Weltuntergang und vom Kampf gegen Gut gegen Böse. Interessant ist, dass dieser diesmal nicht n Tokyo direkt, sondern im Bezirk Shinjuku ausgetragen wird. Mit einer Laufzeit von nur knapp 70 Minuten ist das Ganze relativ kurzweilig.

 

Was den Plot betrifft hätte ich mir jedoch mehr Action, mehr Monster, mehr Verwandlungen und mehr Splatter gewünscht. Demon City Shinjuku war in der Hinsicht doch relativ zahm und Monster hätte es mehr geben dürfen. Das Finale fand ich leider sogar unspektakulär und enttäuschend.

 

Was die Charakterisierung und Darstellung der Figuren angehen haben mr eigentlich nur die zwei Hauptpersonen (Kyoya und das Mädel) gefallen. Leider taucht nach einiger Zeit noch ein kleiner, nervender Junge auf, was ich nicht abkann und die Bösewichte waren relativ schwach charakterisiert und kamen nicht sonderlich böse oder diabolisch zur Geltung. Nebenfigur Mephisto bringt immerhin etwas Rätselraten ins Spiel (welcher Seite gehört er an?).  Die Animationen hingegen selbst sind schön gezeichnet. Der Stil gefällt mir.

 

Fazit: Kein Kracher aber ok. Anime-Fans können durchaus einen Blick riskieren!

 

Infos:

 

O: Makaitoshi Shinjuku

 

Japan 1988


R: Yoshiaki Kawajiri

 

D (Sprecher): Takeshi Aono, Hideyuki Hori, Banjô Ginga, Hiromi Tsuru, Kiyoshi Kobayashi

 

Laufzeit der US-DVD: 77:32 Min.

Neusichtung am: 23.10.21

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Central Park Media / U.S. Manga Corps vor = Uncut, Englisch/Japanisch mit englischen Subs, gute Bild- und Tonqualität. Gibt es inzwischen auch in Deutsch auf DVD (auch mit Option Jap. mit deutschen Subs). Eine Blu-Ray scheint es bisher wohl nur in Japan zu geben (Stand: Okt. 2021).

Donnerstag, 30. April 2020

M.D. Geist Review

M.D. Geist

Story:

In der Zukunft: die nahezu gesamte Menschheit ist vernichtet. Grund: die Menschen waren im Krieg gegen Maschinen und Roboter zu schwach. Zufällig gelangt M.D. Geist (Most Dangerous Soldier) auf die Erde. Dieser verfügt über übermenschliche Kräfte, welche die Schlacht gegen die Gegner der Menschen entscheiden könnte. M.D. Geist nimmt den Kampf auf…

Meine Meinung (bezieht sich auf den Director’s Cut):

M.D. Geist ist ein Mitte 80er Jahre Science-Fiction Endzeit-Anime und Kurzfilm (etwas weniger als 50 Minuten Laufzeit) den ich seit 14 Jahren nicht mehr gesehen habe. Ich bin kein grosser Fan und Kenner, was Animes angehen. Es gibt jedoch paar Titel, die stehen in der Sammlung, da sie teilweise durch die Inhalte, Settings oder Grausamkeiten nicht weit vom Horror-Genre entfernt sind. Dem Genre, mit welchem ich Filme zu schauen begann.

Einer dieser Titel war auch M.D. Geist. Dieser hat die 2. Sichtung bestanden. Der Film ist kurzweilig, erinnert aber hier mehreren Szenen an The Terminator. Zufall? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Im weiteren Verlauf der Story entwickelt der Film jedoch seine eigene Endzeit-Action-Variante. Statt Dämonen sind es hier Menschen in Robotern und/oder Anzügen, die sich bekämpfen. M.D. Geist fährt also mehr auf der Science-Fiction Schiene als auf einer Horror-Fantasy-Endzeit-Schiene.

Die Figuren sind zwar wenig sympathisch und Dämonen sind mir allemal lieber als Roboter, dennoch gefällt M.D. Geist durch den Endzeit-Inhalt, die Animationen (fand ich mega cool) und harmlos ist der Film auch nicht geworden – es gibt vereinzelt einige recht blutige Szenen zu sehen. Das Ende kam überraschend aber dürfte dann wohl in Teil zwei (da offenes Ende) fertig erzählt werden.

PS: Ein weiteres grosses Plus: der Soundtrack – diesen finde ich stark, besonders das Lied «Merciless Soldier» hat es mir angetan.

Fazit: Kann man sich als Fan von 80er Jahre Animes ansehen! Kein Kracher, aber gut.


Infos:

O: Sôkihei M.D. Gaisuto

Japan 1986 / 1996 (DC)

R: Hayato Ikeda, Kôichi Ôhata
D: (Stimmen): Norio Wakamoto, Fumi Hirano, Hideyuki Hori, Banjô Ginga

Laufzeit der US-DVD: Ca. 47 Min.

Gesehen am: April 2006 / Review überarbeitet: 19.03.20

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Central Park Media / U.S. Manga Corps vor = Teile eins und zwei Uncut (= DC), im O-Ton und mit englischen Subs auf einer DVD. Auf einer 2. Disc gibt es Bonusmaterial. Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut. PS: Der DC wurde erst 1996 veröffentlicht. Fehler in den Animationen wurden korrigiert und neues Material (ca. fünf Minuten) wurde hinzugefügt.