Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label FFF werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label FFF werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. Februar 2025

Kuso

Kuso

Inhalt inklusive meiner Meinung:

Kuso war einer der Titel, welche ich dazumal 2017 am Fantasy Film Fest in Deutschland verpasst habe. Durch die Ankündigung der offiziellen US-Blu-Ray kam ich nun in den Genuss, den Film anzusehen. Mehr dazu unter Fassungen. Wobei, kann im Falle von Kuso wirklich von einem «Film» gesprochen werden? Die Hintergründe zum Film oder den Machern war mir unbekannt. Bei Kuso handelt es sich nicht um einen Spielfilm mit Plot, sondern mehr oder weniger um ein Arthouse-Musik-Video in Spielfilmlänge, in dem diverse Sequenzen abgespielt werden.

Ich wusste auch nicht, wer Steven Ellison ist. Steven Ellison ist u.a. ein DJ und Rapper, der auch ein Musik-Label gegründet hat. Im Film sind wohl etliche namhafte Künstler aus der Szene anzutreffen. In der Hinsicht und Musikrichtung bin ich jedoch ein Greenhorn, so dass ich dazu keine Hintergrundinfos liefern kann. Ich ging also, und das ist auch nicht schlecht, mit neutralen Infos an Kuso. Die Hintergründe um Regisseur Steven Ellison kannte ich vor der Sichtung nicht. Hat mir Kuso, der sehr eklig sein soll, gefallen?

Leider gar nicht. Kuso gefiel mir aus zwei Gründen nicht. Zum einen gefiel mir die ganze Machart (Optik, Musik, Settings) nicht (wobei es schon 1-2 Sequenzen gab, die optisch cool waren) und zum anderen war mir der Film auch zu wenig eklig. Die ekligen Parts wirkten aufgesetzt oder repetitiv (die ganzen Hautgeschwüre z.B. wirkten auch zu künstlich, zu sauber, zu steril). Die Machart ist natürlich Geschmackssache. Fans der im Projekt involvierten Künstler dürften mit Kuso audiovisuelle Orgasmen erleben.  Die Leidenschaft und Energie, welche ins Projekt geflossen sind, sind erwähnenswert, trafen aber nicht meinen Geschmack. 

Fazit: Wenn ich mir Filme mit Ekel-Faktor ansehen will, die mir persönlich mehr zusagen, dann empfehle ist stattdessen Werke wie Feed oder Pink Flamingos.  

Infos:

O: Kuso

USA 2017

R: Steven Ellison

D: George Clinton, Bus Driver, Tim Heidecker, Hannibal Buress

Laufzeit der Bootleg DVD: Ca. 97 Min.

Gesehen am: 19.12.24

Fassungen: Der Film wurde, wie es scheint, erst Ende 2024 von Vinegar Syndrome bzw. durch eines ihrer Partner-Labels in den USA als Blu-Ray angekündigt. Ich bekam den Film vom Kollegen als Bootleg-Blu-Ray geschenkt = Hervorragende Bild- und Tonqualität, Uncut, Englischer Ton, Englische Subs vorhanden. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Dez. 2024).

Donnerstag, 25. August 2022

My Friend Dahmer Review

My Friend Dahmer

Story:

 

Erzählt wird die Jugendzeit des späteren US-Serienkillers Jeffrey Dahmer (Ross Lynch)…

 

Meine Meinung:

 

Derf Backderf besuchte während der Schulzeit als Jugendlicher die gleiche Klasse wie der spätere US-Serienkiller, Kannibale und Nekrophile Jeffrey Dahmer. Nach Dahmers Tod 1994 begann Derf Backderf an einem Jeffrey Dahmer Comic zu arbeiten, welches später als My Friend Dahmer verkauft wurde (als Graphic Biographies/Graphic Novels). Es zeigt die Zeit Dahmers als Jugendlicher, der nicht so recht ins System passt und aneckt.  

 

US-Serienkiller von dazumal übten einen grossen Reiz aus. Die Presse, Schaulustige und Groupies waren keine Seltenheit. Egal ob die Täter Charles Manson, Ted Bundy oder Jeffrey Dahmer hiessen. Während meines Urlaubes schaute ich die Dokumentation Fresh Meat: Jeffrey Dahmer (A Tubi Original). Die war interessant, wenn auch nicht allzu viel Neues dabei rauskam. Interessant waren aber Interviews mit Menschen, die mit Dahmer zu tun hatten (Drag Queen, Nachbarn, Interviewerin).

 

 

 


 

Desweitern guckte ich mir ein fast zweistündiges Court Video (Trial of Jeffrey Dahmer) an, in welchem die Antwort auf die Frage, ob Dahmer verrückt sei oder nicht, zu beantworten war. In diesen Aufnahmen kommen Polizisten, entflohene Opfer, Psychiater, Dahmer selbst und die Angehörigen von Opfern zu Wort. Aufnahmen, die unter die Haut gehen. Als der My Friend Dahmer Comic im Jah 2017 verfilmt wurde, wurde der Independent Film in Deutschland auf dem Fantasy Film Fest aufgeführt. Durch deren Magazin zum Filmfest wurde ich auf den Film aufmerksam, der seither auf der Wunschliste stand.

 

Nebst diesen zwei Dokus zu Jeffrey Dahmer guckte ich mir also auch My Friend Dahmer an, wenn sich dafür schon Mal gratis die Gelegenheit bietet. Ich fand den Film ok, aber kein Kracher. Viel Neues kommt eigentlich nicht bei raus. Was mich überraschte war die Tatsache, dass im Film Jeffrey Dahmer doch einen grösseren Freundeskreis und diverse Kontakte hatte. Etwas, was in Dokus, welche ich bisher sah, nie ein Thema war. Ob dies stimmt? In einem 1-Stern Amazon Review zur Graphic Novel wird folgendes geschrieben:

 

"I thought that this book would include special moments between Dahmer and his so called "friends" but Backderf even admits that Dahmer didn't really have friends! Backderf even acknowledged that he didn't know much about Dahmer because they weren't very close and rarely spent time together."

 

Auch im Buch The Encyclopedia of Serial Killers (Second Edition) zu Jeffrey Dahmer findet sich kein Wort über Freude während der Schulzeit. Ein anderes, meiner Meinung nach wichtiges Detail, wird im Film hingegen nicht angesprochen: Dahmer wurde 1968 als Junge von einem Nachbarsjungen sexuell belästigt. Ein wichtiges Detail, welches Dahmer für spätere Aktionen in seinem Leben geprägt haben könnte. Dies hätte eigentlich auch irgendwie noch in den Film gehört, auch wenn dieser spezifisch die Jugendjahre beleuchtet.

 

Der Film erzählt nicht von den Taten Dahmers, sondern von seiner Schulzeit. Wie er aneckt und nicht ins System passt. Der Film ist also mehr Biographie, Drama und fast schon Coming of Age Film statt True-Crime-Genre. Dem sollten sich Fans bewusst sein. Wer True-Crime Geschichten à la Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile, Henry - Portrait of a Serial Killer und Co. erwartet, dürfte enttäuscht werden. Der Film endet, als er sein erstes Opfer findet. Im Grossen und Ganzen war der Film zu lang, aber doch ok.

 

Fazit: "Fans" von Jeffrey Dahmer können einen Blick riskieren! Nach der Sichtung kann ich sagen: war ok, Zeit ging beim Schauen vorbei aber kein Film für die Sammlung! 

 

PS: Den Roman Dahmer's Not Dead von Edward Lee kann ich an der Stelle hingegen empfehlen!

 

Infos:

 

O: My Friend Dahmer

 

USA 2017

 

R: Marc Meyers

 

D: Ross Lynch, Vincent Kartheiser, Anne Heche, Dallas Roberts, Alex Wolff

 

Laufzeit der Originalversion: Ca. 107 Min.

 

Gesehen am: Mitte August 2022

 

Fassungen: Im Urlaub in New York im Hotel gesehen (via Tubi Stream über den TV). Uncut und in Englisch. Den Film gibt es bisher nicht in Deutschland (Stand: Aug. 2022). Da müssen sich Fans mit Importen (UK, USA; Australien) begnügen.

Freitag, 22. September 2017

47 Meters Down Review

 
FFF 2017 Spezial
47 Meters Down

Story:

Haibeobachtung im Käfig. Zwei Schwestern lassen sich diese Touristenattraktion nicht entgehen. Dumm nur, als das Kabel reist und der Käfig in die Tiefe gleitet. Sauerstoff ist nur limitiert verfügbar und im Gebiet wimmelt es von Haien…

Meine Meinung:

Auf 47 Meters Down, mein letzter Film an meiner ersten Fantasy Film Fest Erfahrung (das Filmfest läuft noch paar Tage), hätte ich gut zugunsten einer früheren Heimreise in die Schweiz verzichten können.

Den Film kann man einmal schauen, aber mehr nicht. Die Figurenzeichnungen sind 08/15 klischeehaft, Haie kommen über die ganze Laufzeit verteilt nur wenig vor (und dazu noch sichtbar alles CGI Tiere) und die Handlungen und Entscheide, welche die zwei Mädels immer wieder treffen, sind unglaubwürdig und nervend. Wenn ich Sauerstoff sparen müsste, würde ich mich ruhig verhalten - und nicht über die Beziehungsprobleme sprechen und somit Sauerstoff verbrauchen...

Der Film bietet hier und da einige interessante Aspekte, welche Angst auslösen können. Isoliert sein. Auf sich allein gestellt sein. Unwissenheit. Es gibt mehr Gefahren als nur Haie unter Wasser - und zumindest das wurde im Film in einigen Szenen auch schön stimmungsvoll und zumindest auch in einer Szene spannend umgesetzt. 

Das wenige Positive macht den Film aber auch nicht besser, so dass ich 47 Meters Down nicht wirklich empfehlen kann. Da der Low-Budget Film in den USA sehr erfolgreich war, wurde eine Fortsetzung bereits angekündigt (welche wahrscheinlich auch ein höheres Budget haben dürfte). 

Ich denke, die Fortsetzung werde ich mir nicht ansehen...
 

Infos:

O: 47 Meters Down

Dominikanische Republik, Großbritannien, USA 2017

R: Johannes Roberts

D: Matthew Modine, Mandy Moore, Claire Holt, Yani Gellman, Chris Johnson

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 89 Min.

Gesehen am: Fantasy Film Fest 2017 (Sept. 2017)

Fassungen: Gesehen am Fantasy Film Fest 2017. US DVD / Blu Ray erscheint Ende Sept. dieses Monats. In Deutschland noch nicht angekündigt (Stand: Sept. 2017).

FFF Tag 5

Heute hiess es: Check Out! Und zwar um 11.00 Uhr. D.h. vorher aufstehen, duschen, packen, Reviews von gestern schreiben. 

Danach ausgecheckt, Taxi Standorte gesucht, Kaffee getrunken und zum Abschluss vor dem letzten FFF Film nochmals Fleisch essen gegangen - diesmal Filet und 350g. Beilagen, Trinken und Dessert wie paar Tage zuvor - das Fleisch war sehr gut. Restaurant heisst: Maredo. 
 


 
Danach den ersten Film am heutigen Tag geschaut - man konnte schon gut 30 Min. vor Beginn ins Kino. Es hatte nur wenig Publikum was sicherlich der frühen Laufzeit (14.30 Uhr) geschuldet war und auch weil der Film schon lief - es handelte sich um eine Wiederholung.

Den Film hätte ich auch auslassen und früher nachhause fliegen können. Nichts verpasst. Danach ging es via Taxi zum Flughafen. Der Taxifahrer, ein alter, pensionierter Berliner, zeigte sich sehr gesprächig. Sympathischer Kerl gewesen.

Ich konnte nicht abschätzen wie lange es zum Flughafen dauert - Berlin ist gross, der Flughafen nicht zentral gelegen, es herrschte bereits Feierabendverkehr. Trotzdem war ich recht schnell und günstig im Flughafen (Weg damals zum Hotel war länger und teurer).

Ich konnte nach langem Anstehen mit dem Ticket noch nicht durch die Sicherheitskontrollen, was mühsam war. Viel warten - wie ich Flughäfen und Fliegen hasse. Ich denke, nächstes Jahr komme ich mit dem Zug und steuere Frankfurt an anstatt Berlin und fliegen. Drei Stunden hat man bis Frankfurt, rechnet man die Zeit ein, welche man vor und nach einem Flug verschwendet, kommt es aufs gleiche aus. Nur dass es gemütlicher ist und man nicht abstürzten kann. Oder Nachtzug nach Berlin, was im Moment bis 07.10.17 nicht geht da Gleisarbeiten der SBB.

Ich kam trotzdem bisschen früher in Bern an als geplant. Anstatt den 00.04 Uhr Zug schaffte ich es auf den 23.17 Uhr Zug mit einmal umsteigen, warten und Verspätung wegen Bauarbeiten. Von Bern musste auch mit Taxi nach Hause. Halben Tag warten, warten und nochmal warten. Ich kam erst spät zu Hause an - und morgen ist bereits Arbeit wieder angesagt...

Fazit FFF

Hat mir gut gefallen. Mit den Filmen hatte ich etwas Pech. Drei Titel der ca. 15 Filme schaffen es auf meine Wunschliste. Was mir am FFF gefallen hat: wenn man die ganze Zeit über Frei hat kann man ALLE Filme schauen gehen. Das wären über 50 Filme gewesen.  Die Zuschauer nerven nicht. Günstiger als das NIFFF. Viel besser organisiert, keine Pannen, keine Verspätungen, keine grossen Ansprachen. Kino hat eine hervorragende Qualität.

Was schade ist aber verschmerzbar: kaum Festivalcharakter, kaum Gäste. Keine spezifischen Retroperspektiven. Genre mässig weitaus weniger weit gefächert als das, was das NIFFF immer anbietet, welches zudem viel mehr Filme zeigt, und in Neuchatel mit einem schönen See aufwarten kann.

2018 werde ich versuchen das NIFFF und FFF (diesmal komplett = wären über 50 Filme) zu besuchen! Ggf. eben in Frankfurt - oder wenn wieder Berlin, dann mit Nachtzug. Und in Berlin würde ich ein etwas moderneres Hotel buchen - habe gesehen dass es in der Gegend noch welche hätte, welche dann sicherlich auch etwas teurer wären. Das jetzige war okay, aber doch ein bisschen zu alt und schmuddelig (aber absolut ausreichend und halt auch sehr günstig).

Folgende Filme landen auf der Wunschliste:


Donnerstag, 21. September 2017

Psychopaths Review

 
FFF 2017 Spezial
Psychopaths

Story:

Die Hinrichtung eines Mörders ruft in einer Stadt vier Psychopathen und Serienkiller auf den Plan, welche die örtliche Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen…

Meine Meinung:

Der Regisseur vom Carnage Park, der letztes Jahr auch am FFF und am NIFFF lief, bringt mit Psychopaths einen Film auf die Leinwand, in welchem diverse Serienkiller die Helden sind. Ihr tun wird glorifiziert. Sie alle scheinen einem Killer, der eben gerade hingerichtet wurde, zu huldigen.

Der Film erzählt kaum eine lineare Handlung, einen richtigen Inhalt gibt es nicht wirklich und den Film teilweise als Film-Noir und/oder Natural Born Killers Hommage verstanden zu wissen, kommt billig kopiert und schwach daher.

Der Film ist, obwohl eine kurze Laufzeit habend, sehr langweilig. Die Figuren und deren Schicksale gehen einem am Arsch vorbei. In einigen Szenen ist der Film sehr brutal, in anderen jedoch kaum explizit und der meiste Gore findet im Off Screen Bereich statt. So werden auch Splatterfreaks nicht auf ihre Kosten kommen.

Vor allem die pseudo-coolen und philosophischen Sprüche des langweilig wirkenden Sprechers haben genervt wie auch immer wieder das Zeigen des Killers, der zu Beginn des Filmes hingerichtet wird, aber dennoch unbewusst für Angst und Schrecken sorgen kann (auch nicht neu - siehe Filme wie Shocker oder The Horror Show).

Und von den unterschiedlichen Killern konnte auch nur einer überzeugend (und der seltsame Cop war auch noch gut), so dass der Film auch in dieser Hinsicht den Zuschauer nicht positiv zurücklässt. So wundert es auch nicht, dass einige Zuschauer die Vorstellung angesichts des Schlechtseins verlassen haben. Hätte wohlmöglich als Kurzfilm besser funktioniert - aber nicht als Spielfilm mit normaler Laufzeit...

Fazit: Carnage Park war deutlich besser - und schon dieser reichte nicht aus, um in die Sammlung aufgenommen zu werden. Nehmt diese Warnung ernst...

Infos:

O: Psychopaths

USA 2017

R: Mickey Keating

D: Ashley Bell, James Landry Hébert, Mark Kassen, Angela Trimbur, Larry Fessenden, Sam Zimmerman

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 85 Min.

Gesehen am: Fantasy Film Fest 2017 (Sept. 2017)

Fassungen: Gesehen am Fantasy Film Fest 2017. Es sind noch keine DVD / Blu Ray angekündigt (Stand: Sept. 2017).

I Remember You Review

 
FFF 2017 Spezial
I Remember You

Story:

Ein Psychologe und eine Polizistin arbeiten an einem mysteriösen Fall, in welchem den Opfern Kreuze in die Rücken geritzt wurden. Es besteht zwischen den Opfern einen Zusammenhang. Zudem erhärtet sich der Verdacht, dass der Fall etwas mit dem Verschwinden des Sohnes vom Psychologen vor einigen Jahren zu tun haben muss. An einem abgelegenen Ort (verlassenes Dörfchen) wollen ein Pärchen und eine Freundin ein schönes Wochenende verbringen - doch es läuft alles anders als erwartet... 

Meine Meinung:

Auf diesen Film habe ich mich sehr gefreut und ich wurde nicht enttäuscht: der isländische Film überzeugt durch eine spannende, mysteriöse Geistergeschichte, welche in einem Krimi erzählt wird.

Es laufen parallel zwei Geschichten ab, welche am Ende zusammen kommen - plus das Verschwinden des Sohnes welches auch mit dem Fall zusammen hängt. Das ganze ist spannend und rätselhaft in Szene gesetzt. Wer gerne Krimis schaut aber sich auch gerne gruseln lassen will (Geisterfilme), macht mit dem Streifen alles richtig.

Es gibt unheimliche, stimmungsvolle Bilder, welche einem einen kalten Schauer den Rücken runterjagen, aber auch einige wenige tolle Jump-scares, welches richtig gut gelungen sind. Vor allem das verlassene Dörfchen wirkte sehr unheimlich und bot diesbezüglich eine tolle Kulisse. Allgemein gibt es viel vom vielfältigen Island zu sehen - ein tolles Land mit vielen schönen und stimmungsvollen Orten. Viel Natur, welche perfekt in diese Geistergeschichte passt.

Die Darsteller sind mir unbekannt, aber glaubhaft und sympathisch (vor allem der Psychologe und die Polizisten geben ein passendes Duo ab). Die Figuren, auch die Kinder, haben gut gespielt und waren überzeugend.

Alles in allem ein sehr schöner Genre-Beitrag, der es bei mir locker auf die Wunschliste schafft und bisher der spannendste und gruseligste Beitrag am diesjährigen FFF (die fünf Tage betreffend an denen ich anwesend war).

Infos:

O: I Remember You

Island 2017

R: Óskar Thór Axelsson

D: Jóhannes Haukur Jóhannesson, Þorvaldur Davíð Kristjánsson, Ágústa Eva Erlendsdóttir, Anna Gunndís Guðmundsdóttir, Sara Dögg Ásgeirsdóttir

Laufzeit der Kinoversion: Ca. 100 Min.

Gesehen am: Fantasy Film Fest 2017

Fassungen: Gesehen am Fantasy Film Fest in der OV mit englischen Subs. Soll in Deutschland Anfang 2018 von Concorde auf DVD und Blu Ray erscheinen. Nachtrag 29.12.22: Mir liegt inzwischen die deutsche Blu-Ray von Concorde vor = Uncut, Deutsch/O-Ton, deutsche Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität.