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Sonntag, 26. Juli 2026

Butcher Wing

Butcher Wing

Story:

Ah Tang (Hon Kwok-Choi) und Lam Sai-Wing (Ng Ming-Choi) haben Stress mit örtlichen Gangstern (Lee Hoi-Sang, Addy Sung Gam-Loi). Wong Fei Hung (Jason Pai Piao) nimmt die Beiden daraufhin als Schüler bei sich auf und unterrichtet sie in Kung Fu…

Meine Meinung:

Butcher Wing ist ein Drunken Master und Die Schlange im Schatten des Adlers Nachzügler. In der First Film Produktion von Gam Ming und Luk Pak-Sang gibt es nichts Neues oder Originelles zu sehen (cool war aber die Musik aus Suspiria, die dreimal vorkommt). Der Film ist kein Kracher, aber auch kein schlechter Film. Butcher Wing ist ein solide Kung Fu Komödie. Der Plot ist simpel und wie schon in Drunken Master und Co. wird hier eine Wong Fei Hung-Geschichte erzählt. Diesmal schlüpft Shaw Brothers Star Jason Pai Piao (Portrait in Crystal, Bolo, Men from the Gutter) in die Rolle des chinesischen Volkshelden.

Er ist ein Plus des Filmes, gerät aber hier und da in den Hintergrund. Sein Kampf im Finale ist eine der besten Szenen des Filmes. Der Finalgegner wird von Lee Hoi-Sang (Fists and Guts, Shaolin and Wu Tang, Shaolin Prince) verkörpert. Auch er macht seine Sache mehr als ordentlich. Schade, dass er im Film nicht mehr Kampfszenen bekommen hat. Jason Pai Piao beisst sich an ihm die Zähne aus. Dass der Held nicht einfach gewinnt, das schätze ich im Kung-Fu-Genre. Die rechte Hand von Lee Hoi-Sang wird von Addy Sung Gam-Loi (The Treacherous Breed, Kung Fu from Beyond the Grave, Fury of a Virgin) gespielt, der immer wieder Kampfszenen zum Besten geben darf.

Die Kampf- und Trainingsszenen sind solide. Gegen Ende werden sie besser und alle Kampfszenen, an denen Jason Pai Piao und Lee Hoi-Sang beteiligt sind, sind sogar sehenswert. Leider nervt der Humor und der englische Dub ist sehr schlecht. Und noch schlimmer ist die Wahl der beiden Helden, die zu den Schülern von Jason Pai Piao werden: es handelt sich um Hon Kwok-Choi (Call Me Dragon) und Ng Ming-Choi (Little Super Man). Beides meiner Meinung nach Schauspieler der C-Riege und wenig sympathisch und nervend. Die Nebenrolle von Cheng Fu-Hung (The Brave Lion) passt hervorragend dazu. Da wäre ein anderer Cast deutlich aufwertender gewesen.

Fazit: Fans von Jason Pai Piao können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Zhu Rou Rong

HK 1979

R: Chin Ming, Luk Pak-Sang

D: Ng Ming-Choi, Hon Kwok-Choi, Lee Hoi-Sang, Addy Sung Gam-Loi, Jason Pai Piao

Laufzeit der US-DVD: 89:21 Min.

Gesehen am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Videoasia vor = Englischer Dub (übel schlecht), Vollbild, solide Bild- und Tonqualität, Ocean Shores Kopie, Uncut-Status unbekannt. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juli 2026).

Samstag, 25. Juli 2026

Drunken Master

Drunken Master

Story:

Wong Fei-Hungs (Jackie Chan) Vater (Lam Kau) soll durch Profikiller Thunderleg (Hwang Jang-Lee) eliminiert werden. Wong Fei-Hung spannt zusammen mit Beggar So (Simon Yuen Siu-Tin), der ihn in Sachen Kung Fu ausbildet, um seinen Vater retten und den Feind besiegen zu können…

Meine Meinung:

Etwa ein halbes Jahr nach dem Erfolgsfilm Die Schlange im Schatten des Adlers startete im Jahr 1978 (im Oktober) der nächste Hit in den Hong Konger Kinos: Drunken Master! Erneut von Yuen Woo-Ping (Blades of the Guardians, The Buddhist Fist) und mit Namen wie Jackie Chan (Der Superfighter, City Hunter), Simon Yuen (Fist of the Double K, The Valiant Ones), Hwang Jang-Lee (Hitman in the Hand of Buddha, Boss) sowie Dean Shek (Mantis Fists and Tiger Claws of Shaolin). Produziert wurde der Klassiker erneut von Ng See-Yuen (The Good and the Bad). Zusammen mit Die Schlange im Schatten des Adlers war der Film ein extremer Erfolg und machte aus Jackie Chan einen Star. Zudem wurden Kung-Fu-Komödien salonfähig. Es folgten unzählige Nachahmer.

Jackie Chan spielt hier den Volkshelden Wong Fei Hung, der später auch von anderen Stars gespielt werden sollte (z.B. von Jet Li in der Once Upon a Time in China Reihe). Und auch die Shaw Brothers sollten in der Hinsicht kurze Zeit später mitmischen = in Martial Club sollte Glatzkopf Gordon Liu in die Rolle des frechen Kung-Fu-Kämpfers schlüpfen, und sich im Finale einen spektakulären Kampf gegen Johnny Wang Lung-Wei liefern. Jackie Chan verkörpert Wong Fei Hung gekonnt. Jackie Chan kann sein Talent (Körperbeherrschung, seine Physik und sein Talent für Humor) gekonnt in den Film einbringen. Der Film bietet eine grosse Anzahl an Kampf- und Trainingsszenen.

Diese wurden von Regisseur Yuen Woo-Ping und Shaw Brothers Star Hsu Hsia (Eine Prise für tödliche Pfeifen) gekonnt choreographiert. Die Kampfszenen sind auf aller höchstem Niveau und steigern sich immer mehr und mehr. Der Film hat allgemein regelmässig Kampf- und Trainingszenen zu bieten, so dass kaum Längen aufkommen. Egal ob mit oder ohne Waffen oder mit Alltagesgegenständen, die in Kampfhandlungen integriert werden, gekämpft wird. Nebst Jackie Chan brillieren in diesen Szenen auch Simon Yuen, der seinen Meister spielt, sowie der koreanische Kicker Hwang Jang-Lee, den ich als Bösewicht immer gerne sehe. Das bekannte Wong Fei-Hung Theme ist mehrmals zu hören.

Wenn ich überhaupt etwas an Drunken Master bemängeln möchte, dann die ansonsten eher unauffällige Musik. Da bot Die Schlange im Schatten des Adlers coolere Musik in den Kampf- und Trainingszenen (oder im Vorspann). Und der Plot ist selbst für diese Art Film ausserordentlich dünn. Hwang Jang-Lee hat eigentlich relativ wenig Screentime und kommt fast nur im letzten Viertel vor. Bis zu dem Zeitpunkt ist eigentlich auch kaum ein wirklicher Handlungstrang ersichtlich. Aber das ist meckern auf hohem Niveau!

Fazit: Zurecht ein Klassiker!

Gefolgt von: Drunken Master II

Infos:

O: Jui Kuen

HK 1978

R: Yuen Woo-Ping

D: Jackie Chan, Hwang Jang-Lee, Simon Yuen Siu-Tin, Dean Shek, Lam Kau, Linda Lin Ying, Chiang Kam, Fung Ging-Man, San Kuai, Tino Wong Cheung

Laufzeit der US-DVD: 111:10 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Columbia TriStar vor = Uncut, Englisch oder Kantonesisch (paar wenige Dialoge sind auch im Canto Track nur auf Englisch) mit englischen Subs. Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut. Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray (z.B. England) und in Deutschland auf DVD (als Sie nannten ihn Knochenbrecher).

Firestorm

Firestorm

Story:

Gangster Cao Nan (Hu Jun) und seine Truppe schrecken bei Überfällen auch vor Geiselnahme und Mord nicht zurück. Inspektor Lui (Andy Lau) macht es sich zur Aufgabe, die Bande zu schnappen…

Meine Meinung:

Firestorm bekam ich geschenkt. Bei Firestorm handelt es sich um einen Film, den ich mir wohl sonst nie angesehen hätte, der nicht auf meiner Wunschliste stand und von dessen Existenz ich nicht Mal wusste. Der Grund ist simpel: was das HK-Kino angeht, interessieren mich fast nur Filme bis 1995. Alles, was danach kam, interessiert mich weniger, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt. Firestorm von Alan Yuen ist am Ende dann auch kein Film für meine (Film)Sammlung.

Firestorm ist für mich im Grossen und Ganzen zu modern. Das heisst auf früheren Klamauk aus 90er Jahren HK-Streifen wird verzichtet. Die Action ist zwar teilweise wirklich toll anzusehen, dennoch gefallen mir auch in dieser Hinsicht die früheren Filme der britischen Kolonie besser. Der Film hat paar nette Schiessereien, wobei vor allem das Ende erwähnt werden sollte. Die Action-Szenen wurden von Chin Ka-Lok (The Iceman Cometh, On the Run, Twinkle Twinkle Lucky Stars) realisiert. Was mir nicht gefiel, waren einigen billig wirkende (CGI?) Effekte (Explosionen, Autocrashs).

Zudem ist der Film hier und da auch etwas übertrieben inszeniert. Nebst Chin Ka-Lok sind die zwei bekanntesten Namen Andy Lau (Lucky Stars Go Places, Magic Crystal, Gameboy Kids) und Ray Lui (Devil Hunters, Hunting List, Fatal Termination). Die spielen beide die Hauptrollen. Michael Wong (First Option, Her Name Is Cat) hingegen kommt gefühlt nur zweimal vor und ist nur kurz zu sehen. Eigentlich nicht erwähnenswert. Der Cast ist im Grossen und Ganzen solide. Die Musik war billig, austauschbar und unauffällig. Was sehr gestört hat, waren lahme Füllszenen, Sub-Plots und zu viel Melodrama und Kitsch.

Fazit: Einmal schauen und vergessen!

Infos:

O: Feng Bao

HK 2013

R: Alan Yuen

D: Andy Lau, Ray Lui, Michael Wong, Hu Jun, Yao Chen, Gordon Lam Ka-Tung, Philip Keung Ho-Man, Jacqueline Chan, Kenny Wong Tak-Ban, Ben Wong Chi-Yin

Laufzeit der malaysischen DVD: Ca. 109 Min.

Gesehen am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die malaysische DVD von PMP Entertainment vor = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juli 2026). In HK ist der Film inzwischen auch auf Blu-Ray raus.

Iron Angels 4

Iron Angels 4

Story:

Nishiwaki Michiko will den Tod ihres Ehemannes (James Ha Chim-Si) rächen und ist hinter den Cops Moon Lee und Sharon Yeung Pan-Pan her. Sie macht sich an den Ehemann (Anthony Tang Ho-Gwong) von Moon Lee ran, um an diese zu gelangen. Gleichzeitig versuchen die Cops, an Gangsterboss Yueh Hua ranzukommen, der Sharon Yeung Pan-Pan erpresst, indem er dessen Vater (Kenneth Tsang Kong) als Druckmittel benutzt, um eine Zeugin (Cheng Yuen-Man) zu eliminieren…

Meine Meinung:

Aka Princess Madam. Iron Angels 4 hat nichts mit der Iron Angels Reihe (Iron Angels 1 + 2 + 3) zu tun sieht man von Moon Lee, dem Genre (Girls with Guns) und dem Herstellungsland Hong Kong ab. Iron Angels 4 ist nebst Angel Enforcers, Lethal Panther, Secret Ninja, Roaring Tiger sowie The Dragon, the Hero einer der besten Filme von Godfrey Ho (The Dynamite Shaolin Heroes, Hard Bastard). Ich sah Iron Angels 4 bisher nur einmal (als UK-VHS). Das ist aber schon 14 Jahre her. Der Film hat die Neusichtung bestanden und ich hatte Iron Angels 4 gar nicht so sehenswert in Erinnerung. Für Girls with Guns Fans ist der Film ein gefundenes Fressen.

Der Film hat mir dabei z.B. deutlich besser als ein Angel Terminators 2 gefallen. Die Action ist hart, rasant und abwechslungsreich inszeniert. Die erste Actionsequenz mit den Motorrädern bietet bereits blutige Shoot-Outs, gefährliche Stunts mit Feuer und tolle Zeitlupenaufnahmen (kommen auch in den späteren Actionszenen immer wieder zum Einsatz). Es folgen später harte Kampfszenen mit oder ohne Waffen, z.T. extrem blutige Shoot-Outs und kleinere, härtere Stunts. Dabei machen Moon Lee (Blood Sister, New Killers in Town), Nishiwaki Michiko (Angel Terminators, In the Line of Duty III) und Sharon Yeung Pan-Pan (Duell der 7 Tiger, Samtpfötchen - Die Kung-Fu Katze von Chinatown) eine tolle Figur. Fans von ihnen werden voll auf ihre Kosten kommen.

Es wird zu keiner Sekunde langweilig. Der Plot ist dünn und es handelt sich um zwei Plots, die zuweilen etwas unglaubwürdig anmuten (wie Nishiwaki Michiko Moon Lees Ehemann verführt) . Aber egal. Die Action rockt derbe! Ich hatte zudem Freude, Nishiwaki Michiko einmal in einer etwas grösseren Rolle erleben zu dürfen. Sie sehe ich auf der Seite der Bösewichte immer gerne. Freude hatte ich als Shaw Brothers Star auch an Yueh Hua (Killer Clans, The Green Dragon Inn, Schweig oder stirb) als Gangsterboss, auch wenn er, aufgrund seines Alters, nicht mehr kämpft. Was die ausländischen Bodyguards angehen, gefällt vor allem der Kampf von Mark Houghton (The Outlaw Brothers, Cheetah on Fire) gegen Sharon Yeung Pan-Pan.

Fazit: Sehenswerte Girls with Guns Action aus Hong Kong!

Infos:

O: Jin pai shi jie

HK 1989

R: Godfrey Ho

D: Moon Lee, Nishiwaki Michiko, Sharon Yeung Pan-Pan, Yueh Hua, Kenneth Tsang Kong, Anthony Tang Ho-Gwong, James Ha Chim-Si, Mark Houghton, Steve Tartalia, Pierre Tremblay, Cheng Yuen-Man

Laufzeit der deutschen Blu-Ray: Ca. 92 Min.

Gesehen am: Sept. 2012 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die deutsche Blu-Ray von Shamrock Media vor = Mediabook mit Booklet, DVD und Blu-Ray. Limitiert. Uncut. HK-Fassung sowie Export-Fassung. O-Ton und deutsche Subs vorhanden. Hervorragende Bild- und Tonqualität. Meine VHS aus England (als Princess Madam) habe ich verkauft/entsorgt.

Donnerstag, 23. Juli 2026

Killer's Nocturne

Killer's Nocturne

Story:

Shanghai in den 30ern:

Yin Li-Shan (Alex Man) kehrt aus Japan zurück und übernimmt vor Ort durch Macht, Geld und Skrupellosigkeit die Kontrolle. Er lässt den «King of Gambler» Law Tin-Bei (Patrick Tse) verkrüppeln und forciert dessen Tod. Law Tin-Beis Sohn (Chin Siu-Ho) schwört Rache…

Meine Meinung:

Killer's Nocturne wurde zu Ehren von Patrick Tse (Challenge of the Gamesters, The Raiders, Rebel from China, Mahjong Heroes) angesehen, der am 16.07.26 verstorben ist. Killer's Nocturne, den ich bisher nur einmal sah (und die Sichtung ist über zehn Jahre her), stammt von Regisseur Nam Nai-Choi (Story of Ricky, Men from the Gutter, The Seventh Curse). Der Film hat die Zweitsichtung bestanden. Patrick Tse spielt eine wichtige Nebenrolle, die weitere Elemente im Plot vorantreibt. Wie in vergangenen Rollen mit viel Gamble-Szenen.

Patrick Tse spielt das sehr solide. Noch besser und intensiver haben jedoch Alex Man (Fatal Recall, The Big Brother, Armageddon) sowie Chin Siu-Ho (Love Me Vampire, Fast Fingers, Ghosts Galore) gespielt. Alex Man mag ich als Bösewicht. Hier spielt er mit sehr viel Boshaftigkeit und viel Overacting. Sein Schauspiel deckt sich mit den Gewaltmomenten ab, die der Film sporadisch bietet. Kampfszenen sind nicht schick und ästhetisch, sondern sollen Tod, Zerstörung und Schmerz verursachen. Dementsprechend dreckig, düster und brutal sind diese inszeniert. Auf Klamauk wird verzichtet.

Chin Siu-Ho macht als Rächer, der praktisch allein und als Einzelgänger agieren muss, nachdem ihm alles genommen wurde (Vater, Freundin…), auch eine gute Figur. Der Film hat nicht viele Actionszenen. Ich würde den Film eher als Gamble-Drama mit sporadischen Action- und Gewaltmomenten betiteln. Ein skurriles Highlight ist jenes, in der Chin Siu-Ho gegen ein Känguru kämpft. Früher dachte ich, dass sei ein Fake- Känguru. Es handelt sich jedoch um ein echtes, boxendes Känguru (es stammte aus dem australischen Tierpark Monbulk Animal Kingdom von Fritz Maarten). Das liess mich fast sprachlos zurück.

Auch wenn der Film immer wieder mit Gewaltmomenten aufwartet, ist in dieser Hinsicht das harte Finale das zweite Highlight des Filmes. In Neben- und Gastauftritten sind dann noch Namen wie Wang Hsieh (verbrennt im Finale), Shum Wai (Leiche landet im Meer), Shing Fui-On (stirbt im Wald), Stanley Fung (Gamble-Szene) sowie Bolo Yeung (toller Kampf gegen Chin Siu-Ho) zu sehen. Die Musik ist unauffällig (und etwas schmalzig und kitschig, aber passend). Im Finale überzeugt an der Seite der Bösewichte Chris Lee Kin-Sang (der in Police Story den Bus-Stunt ausführte und auf dem harten Asphalt landete), der zu Jackie Chans Stuntteam gehört.

Fazit: Vielleicht einer der «normaleren» Filme von Nam Nai-Choi, sieht der Zuschauer vor 2-3 Momenten ab. Dennoch sehenswert!

Infos:

O: Bat ye tin

HK 1987

R: Nam Nai-Choi

D: Alex Man, Patrick Tse, Chin Siu-Ho, Wang Hsieh, Pat Ha Man-Jik, Josephine Lam Kei-Yan, Alex To Tak-Wai, Chris Lee Kin-Sang, Shum Wai, Shing Fui-On, Bolo Yeung, Stanley Fung, Chan Chi-Fai

Laufzeit der HK-DVD: 90:34 Min.

Gesehen am: Mai 2013 / Neusichtung am: Juli 2026

Fassungen: Mir lag die Code-Free-DVD aus Hong Kong von Joy Sales/Fortune Star (The Legendary Collection) vor = Uncut, solide aber hier und da zu dunkle Bildqualität (eine restaurierte Blu-Ray würde ich sofort kaufen), O-Ton und englische Subs vorhanden. Es gibt aktuell keine deutsche Fassung und keine Blu-Ray oder UHD (Stand: Juli 2026).

Montag, 6. Juli 2026

The Furious

NIFFF 2026 Spezial

The Furious

Story:

Ein Vater (Xie Miao) und ein Reporter (Joe Taslim) suchen nach ihrer entführten Tochter (Yang Enyou) bzw. Ehefrau (Jeeja Yanin)…

Meine Meinung:

Um The Furious herrscht zurzeit ein extrem grosser Hype. Ich freute mich einerseits, den Film am NIFFF sehen zu können, auf der anderen Seite war ich die ganze Zeit über skeptisch. Ich las praktisch nichts über den Film, versuchte meine Erwartungen klein zu halten und sah nur den ersten Trailer. Der Film ist eine Co-Produktion aus China, HK (Edko Films) und Japan da Japanischer Regisseur und japanischer Action-Choreograph. Der Film von Kenji Tanigaki wurde fast ausschliesslich in Thailand gedreht. Kenji Tanigaki konnte erst eine Regie-Arbeit verbuchen. Enter the Fat Dragon mit Donnie Yen. Mit Donnie Yen verbindet ihn seine Rolle als Action-Choreograph in Filmen wie Big Brother, Sakra, Special ID oder Raging Fire. Die Choreographie übernahm Sonomura Kensuke, der nahezu unbekannt ist (nur ein Film gelistet = Manhunt von John Woo).

Die Erwartungen stiegen aufgrund vieler überschwänglicher Reviews, Werbemassnahmen und aufgrund des internationalen Casts. Jeeja Yanin (Chocolate, Triple Threat) spielt eine kleine Nebenrolle als entführte Ehefrau von Joe Taslim. Joe Taslim sorgte mit The Raid und The Night Comes for Us für Aufsehen. Er spielt eine der Hauptrollen. Aus Indonesien stammt auch Yayan Ruhian (The Raid 2, John Wick: Chapter 3 – Parabellum), der hier nur eine kleine Nebenrolle als Killer spielt (kommt praktisch nur am Anfang und Finale vor). Aus China stammt Xie Miao, der nebst Joe Taslim die Hauptrolle spielt. Er spielte 1994 (The New Legend of Shaolin) an der Seite von Jet Li (die Kinderrolle). Ich hatte trotz all dem Bedenken = Sollte mich ein zweiter John Wick erwarten? Ich las von CGI-Blut und CGI-Einsatz in den Kampfszenen, auch wenn angeblich kein CGI für die Fights verwendet wurde. Zudem las ich, dass die Actionszenen z.T. übertrieben seien und die Figuren mehr wie Superhelden wirken würden.

Nach der Sichtung muss ich leider sagen, dass der Hype nicht gerechtfertigt und der Film für mich kein Kracher darstellt. Der Film wird auch nicht den Weg in meine Filmsammlung finden und von der Erinnerung her ist der Film definitiv kein The Raid 1 + 2 und auch The Night Comes for Us fand ich nach meiner 2. Sichtung deutlich besser (sollte ich Mal das Review anpassen) und habe ich im Vergleich auch als blutiger in Erinnerung. Der Hauptgrund warum mir The Furious nicht gefallen hat ist die Tatsache, dass mir die Actionszenen des Filmes nicht wirklich gefallen haben. Die waren in der Tat zu übertrieben und sahen hier und da auch unecht und künstlich aus. Zudem gab es mir zu viele Mixed Martial Arts Szenen. Zu viel am Boden robben- und Bodenrutschen (wie oft rutschte da ein Kämpfer dem anderen zwischen den Beinen durch) oder zu viele Körper aufeinander, die dann als «Gegenwehr» oder «Erhöhung», «Leiter» oder «Rutsche» für andere Kämpfer gebraucht wurden. Unrealistisch wurde es im Verlauf auch, obwohl sich der Film am Anfang bodenständiger und realistischer geben möchte. Beispiele? Sturz aus dem hohen Stockwerk oder mit dem Bogen (nicht nur mit den Pfeilen) Leute erstechen. Dazu waren einige Figuren plötzlich fast unverwundbar und der Comic-Charakter hat in der Hinsicht genervt. Das CGI-Blut gefiel mir auch nicht und ich fand leider auch die Bösewichte wenig charismatisch (trotz hier und da Ken Lo Vibes im Finale). Ich konnte die Bad Guys nicht ernst nehmen. Der Film war in meinen Augen z.T. sogar hier und da unfreiwillig komisch (wie der Bösewicht seinen Schwiegervater und alle anderen im Film niedermetzelt).

Der Plot war sehr dünn, was mich nicht störte. Mich störte mehr der Wechsel von Realismus zu Over-the-Top-Action. Einige inhaltliche Entscheidungen gefielen mir nicht (die Polizei greift ein und verhindert somit mehr potenzielle Kampfszenen) und das Aussehen der Gangster in der Szene erinnerte mehr an Mad Max oder einen Troma-Film (oder Punks aus Death Wish). Im Finale hatte es eine lange Szene, in der sich fünf Kämpfer bekämpften. Die gefiel mir gar nicht. Erst als sich die Gruppe aufteilte gab es immerhin zwischen Joe Taslim und Yayan Ruhian einige nette Momente. Abgesehen davon kommen die beiden auch nicht an ihre früheren Actionfilme heran. Die Musik war unauffällig, die Kameraführung immerhin mehr oder weniger übersichtlich. Ob es ein Original-Dub war, weiss ich nicht. Ich habe dazu mehrfach gelesen, dass es angeblich ein von einer künstlichen Intelligenz erstellter Dub (!!!) war! Hätte man im Finale den Comic-Charakter und vielleicht den Pfeilbogen als Waffe weggelassen, so hätte mich das schon leicht positiver gestimmt.

Fazit: Am Ende ist es Geschmackssache und viele Actionfans mögen den Film. Mir hat er leider nicht gefallen. Kenji Tanigaki und Sonomura Kensuke sind halt kein Gareth Evans oder Iko Uwais. Ich bleibe bei The Raid und Co. 

Infos:

O: Huo zhe yan

Japan, HK, China 2025

R: Kenji Tanigaki

D: Xie Miao, Joe Taslim, Yayan Ruhian, JeeJa Yanin, Yang Enyou, Brian Le, Joey Iwanaga, Sahajak Boonthanakit, Manatsanun Phanlerdwongsakul

Laufzeit der Kinofassung: Ca. 113 Min.

Gesehen am: NIFFF 2026

Fassungen: Gesehen am NIFFF 2026 im Originalton und ggf. mit englischen Untertiteln. Soll in Deutschland im Okt. dieses Jahres auf DVD, Blu-Ray und UHD erscheinen.

Donnerstag, 2. Juli 2026

Fist of the Double K

Fist of the Double K

Story:

Offizier Ren Ke-Qiang (Henry Yu Yang) wird beauftragt, in einem kleinen Dörfchen Gangsterboss Long (Huang Tsung-Hsun) zu verhaften. Doch dieser und seine Männer (u.a. Fong Yau, San Kuai) sind bis auf die Zähne bewaffnet und terrorisieren die Bewohner (u.a. Ofelia Yau Wai, Hon Kwok-Choi) der Ortschaft…

Meine Meinung:

Aka Fist to Fist. Vor kurzem sah ich mir Kung Fu Stars an. Nun wollte ich noch den zweiten Film im Set, hier als Fist of the Double K betitelt, ansehen. Gesagt, getan. Bei Fist of the Double K handelt es sich nicht um einen Film von John Woo. Zumindest führte er nicht Regie. Er fungierte jedoch als Assistant Director. Regie führte der mir total unbekannte Jimmy L. Pascual. Die Kampfszenen spendierten Yuen Woo-Ping (Tiger Cage) sowie der Yuen Clan (Shaolin Drunkard). In Gastauftritten sind spätere Stars wie Yuen Wah (Swordsman) zu sehen. Simon Yuen (Against Rascals with Kung Fu) spielt eine Nebenrolle.

Mir hat Fist of the Double K gut gefallen. Besser als Kung Fu Stars. Zudem fand ich den Film besser als erwartet. Die Produktion aus Taiwan erzählt eine unkomplizierte Story. Der Plot ist mit vielen Kampfszenen bestückt. Auf Humor und Klamauk wird total verzichtet. Im Gegenteil: die Bösewichte sind fies und schrecken auch vor versuchter Vergewaltigung einer Blinden nicht zurück. Zudem wartet der Film mit einem hohen Bodycount auf, die Schläge und Tritte sind hart in die Kampf-Choreographie integriert und auch das ein oder andere blutige Detail darf nicht fehlen.

Vor allem gegen Ende dreht der Film in der Hinsicht auf. Vom Gewaltgrad und wie die Kampfszenen inszeniert sind, hat mich der Film an harte Basher à la Tough Guy (auch Yuen Woo-Ping Action Director) oder die 70er Jahre Eastern von Jimmy Wang Yu erinnert. Und das meine ich positiv. Durch den Verzicht auf Humor wird sogar der schlechte englische Dub erträglicher. Henry Yu Yang (The Bloody Fists) gibt einen tollen Helden ab und was die Bösewichte angehen, hatte ich vor allem an Fressen wie Fong Yau (The Awaken Punch) und San Kuai (Killer in the Dark) grosse Freude.

Fazit: Wer harte Basher mag, sollte sich Fist of the Double K nicht entgehen lassen!

Infos:

O: Chu Ba

HK (je nach Quelle), Taiwan 1973

R: Jimmy L. Pascual

D: Henry Yu Yang, Huang Tsung-Hsun, Ofelia Yau Wai, Hon Kwok-Choi, Fong Yau, San Kuai, Simon Yuen, Brandy Yuen Jan-Yeung, Yuen Wah

Laufzeit der US-DVD: 85:18 Min.

Gesehen am: 02.07.26

Fassungen: Mir lag die US-DVD von Ground-Zero vor. Mir ist unbekannt, ob die Fassung zensiert oder verändert ist. In den Gewaltmomenten habe ich keine sichtbare Zensur wahrgenommen. Die Bildqualität ist gut und hat Charme. Nur Englischer Dub. Der Dub ist nicht gut, da der Film aber auf Klamauk verzichtet, ist die Synchro erträglicher als üblich. In Deutschland gibt es den Film von filmArt sogar auf DVD (Titel: Jen Ko - In seinen Fäusten brennt die Rache). In einem besseren Bildformat, mit zwei deutschen Synchros und sogar O-Ton Mandarin (leider ohne Untertitel). Eine Blu-Ray gibt es nicht (Stand: Juli 2026).

Mittwoch, 1. Juli 2026

The Manchu Boxer

 

The Manchu Boxer

Story:

Ein koreanischer Gangsterboss (Kim Ki-Joo) und seine Leute (Sammo Hung, Wilson Tong, Sin Jin-Hui) lassen vor einem Kampfturnier die Konkurrenz töten, damit er sich beim Turnier selbst zum Gewinner küren kann. Als Ku Yu-Changs (Lau Wing) Freund ebenfalls getötet wird (inklusive weitere Opfer, Vergewaltigungen und Suizide), bricht Ku Yu-Chang mit seinem Gelübde (nicht mehr zu kämpfen) und schwört Rache…

Meine Meinung (Extended Version):

The Manchu Boxer ist eine Co-Produktion zweiter Firmen (u.a. Golden Harvest). Einer aus Hong Kong und einer aus Südkorea. Das ist auch der Grund, warum vor Ort in Südkorea gedreht wurde und warum der Film zum Teil einen südkoreanischen Cast bietet. The Manchu Boxer bietet Inhalte, die der Fan aus anderen Filmen bereits kennt (Chinese Hercules, The Big Boss). Mir hat der Film gut gefallen. Ich sah den Film in einer Sammo Hung Collection und ich würde fast sagen, dass es der beste der drei Filme war.

Der Film von Wu Ma (spielt auch eine kleine Rolle, wird aber gleich am Anfang von Lau Wing getötet) und Kim Si-hyun (The Eighth Master, The Uninvited Guest of the Star Ferry) hat mir durch mehrere Faktoren gut gefallen. Zum einen die Drehorte. Das alte, verschneite und felsige Südkorea-Setting ist immer eine willkommene Abwechslung zu den Eastern, die in HK oder Taiwan gedreht wurden. Das gibt einfach schon eine ganz andere Stimmung. Zudem ist der Film ernst, hart, dramatisch, blutig (selbst in dieser noch leicht zensierten Version) und absolut humorlos. Auch das hat gefallen.

Der Plot ist Mittel zum Zweck. Von Lau Wing (Human Lanterns, Bastard Swordsman, The Enchantress) bin ich nie ein grosser Fan gewesen. Hier sollte er als neuer Held etabliert werden, was sich jedoch für Golden Harvest und Lau Wing nicht auszahlte. Ich muss jedoch sagen, dass er seine Sache hier gut macht. Auch an den Bösewichten hatte ich Freude. Der «Oberboss» wird von Koreaner Kim Ki-Joo (Hard Bastard, Fury in Shaolin Temple) verkörpert. Der macht das ok.

Noch mehr Freude hatte ich an Wilson Tong (Snake Deadly Act) sowie Sammo Hung (Shanghai Shanghai) als Kämpfer des Oberbosses. Die spielen japanische Charaktere. Die machen das gut. Sammo Hung war auch für die Action-Choreographie zuständig. Toll war noch das Mädel bei den Bösewichten: die mit Messern bewaffnete Sin Jin-Hui machte Lust auf mehr. Schade, dass sie scheinbar kaum in anderen Produktionen vor der Kamera stand. Welch Verschwendung.

 Fazit: Kung Fu Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Qi Sheng Quan Wang, Daepyeong-won-a

HK, Südkorea 1974

R: Wu Ma, Kim Si-hyun

D: Kim Ki-Joo, Sammo Hung, Wilson Tong, Sin Jin-Hui, Lau Wing, Wu Ma, Jeong Ae-Jeong, Tao Min-Ming, Kao Chiang

Laufzeit der UK-Blu (Extended Version): 92:53 Min.

Gesehen am: 01.07.26

Fassungen: Gesehen als UK-Blu-Ray von Eureka (Triple Threat) = obwohl zwei Fassungen an Bord (Kinofassung und ein Extended Cut) ist die längere Fassung dennoch nicht Uncut. Es fehlen Gewaltszenen (fünf Stück). Die Schnitte fallen aber, kennt man die Uncut nicht, nicht auf. Diese Szenen sind bei der auch zensierten US-DVD von Brentwood Home Video zu sehen (Englisch Dubbed, veränderter Soundtrack, Master sieht massiv dunkel aus, so dass kaum was zu erkennen in den Gewaltmomenten). Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend. O-Ton mit englischen Subs. Schuber, Wendecover und Booklet.

Freitag, 26. Juni 2026

Battle of No Truce

Battle of No Truce

Story:

Ein Verkehrsunfall der keiner war. Korrupte Polizisten. Drogengeschäfte und Skandale. Der Adoptivsohn des Kommissars wird nach dem «Unfall» ins Koma versetzt. Später stirbt er. Um die wahren Täter zur Rechenschaft zu ziehen, wird die Meldung verbreitet, dass der Adoptivsohn um Krankenhaus erwacht sei. Und tatsächlich: ein Killer taucht auf, um den vermeintlichen Adoptivsohn zu töten. Doch dort wartet die Polizei…

Meine Meinung:

Wie ich in den Besitz dieses seltenen Low-Budget-Hong-Kong-Filmes geraten bin, weiss ich nicht mehr. Aufgrund der billigen Optik des Filmes vermutete ich, dass es sich bei Battle of No Truce um einen TV-Film und/oder eine Direct to Video-Produktion handelt. Jedoch meint KI, dass der Film dennoch, wenn auch nur kurz und limitiert, angeblich in einigen HK-Kinos zu sehen war. Bestätigen lässt sich das nicht. Über den Film findet sich Online allgemein nur sehr wenig.

Mit einer Laufzeit von knapp 80 Minuten ist der Film kurzweilig. Vor dem Film gibt es eine Art Zusammenfassung mit den besten Szenen des Filmes. Etwas, was zu der Zeit auch oft in taiwanesischen Filmen so zu sehen war. Battle of No Truce zu folgen, war nicht immer einfach. Es finden sich praktisch keine Reviews zum Film und Inhaltsangaben schon gar nicht. Dazu kommt, dass die Fassung nicht Englisch freundlich war. Und mit Ausnahme von Melvin Wong (Above the Law, Challenge of the Gamesters, The Rape After) kannte ich auch keinen der Darsteller.

Dem Film sieht man sein kleines Budget zu jeder Sekunde an. Dennoch versucht der Film, hier und da Actionszenen zu bieten. Und das gelingt. Daher ist der Film für eine einmalige Sichtung absolut okay und in Anbetracht das Budget auch absolut solide. Es gibt paar Verfolgungsjagden, hier und da einen blutigen Shoot-Out oder paar Schlägereien. Die Szenen im Krankenhaus widerspiegeln sogar das Finale, welches leider relativ schnell vorbei war. Das war etwas schade, da einer der besseren Action-Momente im Film.

Fazit: Zu billig, um in die Sammlung integriert zu werden!

Infos:

O: Xiao xiong mo lu

HK 1993

R: Wai To

D: Kent Tong Chun-Yip, Joan Tong Lai-Kau, Danny Poon Wang-Ban, Melvin Wong, Kei Biu-Law

Laufzeit der HK-LD: Ca. 81 Min.

Gesehen am: 26.06.26

Fassungen: Mir lag die HK-LD von Star vor = Uncut, O-Ton, keine Subs, gute Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2026).

Donnerstag, 25. Juni 2026

Shanghai Shanghai

Shanghai Shanghai

Story:

Shanghai in den 30ern:

Little Tiger (Yuen Biao) sucht in Shanghai nach Glück und Erfolg. Er gerät zwischen die Fronten von Gangstern (Sammo Hung), der Polizei (George Lam) und Untergrund-Kämpfern (u.a. Anita Mui)…

Meine Meinung (Kinofassung):

Als ich im Jahr 2009 Shanghai Shanghai erstmals gesehen habe, war ich davon sehr enttäuscht. Nun sah ich mir den Film erneut an. Shanghai Shanghai war in einem Triple-Set enthalten, und daher sehe ich den Film eher als Bonus an. Da ich den Film bereits einmal sah und um seine Schwächen Bescheid wusste, ging ich diesmal mit den angepassten Erwartungen an den Film, was zur Folge hatte, dass ich diese HK-Produktion heuer leicht besser fand als früher. Dennoch grenzt ein Film mit diesem Cast (Yuen Biao, Sammo Hung, Anita Mui, Lo Lieh, Yuen Tak, Mang Hoi) an Potenzialverschwendung, wenn man das Endergebnis sieht.

Der Plot ist relativ lahm und unspektakulär. Trotz der kurzen Laufzeit von nur knapp 88 Minuten hatte der Film Längen. Für diese Art Film gab es zu viel Handlung, Dialoge und Sub-Plots und zu wenig Action und Kampfszenen. Der Film ist sehr harmlos und der Humor hat, zumindest mit der von Lawrence Cheng Tan-Shui gespielten Figur, nicht funktioniert. Diesen «Sidekick» und Cartoon-Charakter hätte man komplett weglassen können. Andere Momente (George Lam und seine Errungenschaften, die er testet) ebenso. Da wären Straffungen sinnvoll gewesen. Das Finale war leider auch etwas schnell vorbei, was ebenso kritisiert werden kann.

Es sind zwar viele bekannte Namen wie Yuen Biao (Der Superfighter), Anita Mui (Rouge), George Lam (The Owl vs Bombo), Sammo Hung (The Valiant Ones), Shaw Brothers Legende Lo Lieh (Thousand Mile Escort), Mang Hoi (Hitman in the Hand of Buddha) od.Yuen Tak (Dragon from Russia) dabei, dennoch sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Yuen Tak & Mang Hoi sind nur Beigemüse und zeigen nichts von ihrem Können. An Lo Lieh hatte ich Freude, aber er spielt nur eine kleine Nebenrolle. Selbst Sammo Hung hat nicht sonderlich viel Screentime. Die Hauptfiguren sind Yuen Biao, Anita Mui und George Lam. Die wenigen guten Momente beinhalten eine Tanz-Sequenz mit Yuen Biao & Anita Mui sowie den kurzen Endkampf zwischen Yuen Biao & Sammo Hung. Letzterer wurde von einem neuen, unüblichen Voice-Actor gesprochen und hat nicht seine «typische HK-Stimme», was auffallend war.

Fazit: Kein Must See Titel!

Infos:

O: Lyun Sai Ji Neoi

HK 1990

R: Teddy Robin Kwan

D: Yuen Biao, Anita Mui, George Lam, Sandy Lam Yik-Lin, Sam Wong Ming-Sing, Sammo Hung, Mang Hoi, Tien Niu, Lawrence Cheng Tan-Shui, Lo Lieh, Yuen Tak

Laufzeit der UK-Blu (Kinofassung): 87:55 Min.

Gesehen am: Sept. 2009 / Neusichtung am: 25.06.26

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Eureka! (Triple Threat) vor = mit zwei anderen Filmen, Schuber, Wendecover und Booklet in einem Set. Der Film liegt in zwei Fassungen vor. Der regulären Kinofassung und einer verlängerten (Mehr Story und mehr Hintergründe zu den Figuren) Extended Version. Der Film ist Uncut, es gibt O-Ton mit englischen Subs und die Bildqualität ist der absolute Wahnsinn! Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Mittwoch, 17. Juni 2026

The Valiant Ones

The Valiant Ones

Story:

Die Regierung hat ein Piraten- und Japanerproblem. Yu Da-You (Roy Chiao) wird beauftragt, mit Verbündeten (Pai Ying, Hsu Feng, Ng Ming-Choi) den Bösewichten (Sammo Hung, Han Ying-Chieh, Simon Yuen, Mars, Wu Chia-Hsiang) Einhalt zu gebieten und das Problem zu lösen…

Meine Meinung:

The Valiant Ones wurde zu Ehren von Pai Ying (Thousand Mile Escort, Yellow Killer, Hongkong Cop - Im Namen der Rache) angesehen. Der Star, der auch in vielen anderen Filmen von King Hu (Legend of the Mountain, Swordsman, Sons of Good Earth) vor der Kamera stand, starb Ende Mai dieses Jahres (27.05.26). Er spielte unter anderem in Dragon Inn den weisshaarigen Eunuchen und Endgegner. Eine Rolle, die z.B. Donnie Yen im Remake spielte. Zudem stand er auch in Ein Hauch von Zen vor der Kamera. Ich liebäugelte mit Dragon Inn (einer Neusichtung) oder einem der beiden ungesehenen King Fu Filmen, welche noch zur Verfügung standen: The Fate of Lee Khan oder The Valiant Ones. Und entschied mich für letzteren.

The Valiant Ones kann dabei nicht an die King Hu Filme Dragon Inn, Ein Hauch von Zen oder The Legend of the Mountain heranreichen. Das sind auch die bekannteren Titel und diese empfand ich, was ich davon noch weiss und spüre, als interessanter. The Valiant Ones hat seine Schwächen am Anfang und Mittelteil. Dort gibt es meiner Meinung nach doch auch viele lahme und eher uninteressante Passagen. Sprich Längen und auch die wenigen Kampfszenen überzeugen eigentlich noch nicht. King Hu arbeitet hier mit vielen Namen zusammen, die er auch in anderen Filmen einsetzte: Hsu Feng (Assassin), Roy Chiao (The Killer in White), Han Ying-Chieh (The Big Boss) und Sammo Hung (Paper Marriage).

Sammo Hung war auch für die Actionszenen zuständig. In kleinen Neben- und Gastauftritten sind noch spätere Stars wie Mars (Dragon Lord), Yuen Biao (The Young Master) sowie Yuen Wah (Shaolin Prince) zu sehen. Sammo Hung spielt den Hauptbösewicht als Japaner. Er macht das sehenswert. Und Pai Ying spielt den Helden und der, der sich Sammo Hung am Ende entgegenstellt. Das Duell der beiden war sehenswert. Auch die Kulisse. Optisch (Settings, Editing) sind diese, wie immer bei King Hu, überdurchschnittlich gut und originell. Von Hsu Feng hätte ich gerne mehr gesehen. Speziell war es, Simon Yuen (Against Rascals with Kung Fu) in einer eher ernsten Rolle zu sehen. Das letzte Viertel war das Highlight des Filmes, weil rasant, viel Action und keine Längen mehr.

Fazit: Solider King Hu Streifen, aber gehört definitiv nicht zu seinen besten Arbeiten!

Infos:

O: Zhong Lie Tu

HK, TW 1975

R: King Hu

D: Pai Ying, Roy Chiao, Hsu Feng, Ng Ming-Choi, Sammo Hung, Han Ying-Chieh, Simon Yuen, Mars, Wu Chia-Hsiang

Laufzeit der HK-Blu: 108:56 Min.

Gesehen am: 17.06.26

Fassungen: Mir lag die HK-Blu-Ray von Hong Kong Film Archive vor = Schuber, Booklet mit unzähligen Infos (auch in Englisch), Uncut, restaurierter 35mm Print (O-Ton mit festen englischen und chinesischen Subs). In England gibt es eine UHD und in Deutschland ist der Film als Die Mutigen auch auf Blu-Ray zu haben (mit weniger Bild, um feste englische & chinesische Subs nicht im Bild zu sehen). Dazu gibt es 19minütige Interviews mit Cast und Crew (auch mit englischen Subs).

Samstag, 13. Juni 2026

Against Rascals with Kung Fu

Against Rascals with Kung Fu

Story:

Big Dumpling (Fang Cheng) muss mit Schrecken feststellen, dass eines seiner Schafe gestohlen und gekocht wurde. Big Dumpling hat gegen die Täter keine Chance. Als er auf zwei Meister (Shen Lien-Sheng, Simon Yuen Siu-Tin) trifft, lässt er sich in Kung Fu ausbilden, um sich gegen die fiesen und schmierigen Typen behaupten zu können…

Meine Meinung:

Snake in the Eagle's Shadow und Drunken Master haben unzählige Nachahmer ausgelöst. Darunter waren auch viele durchschnittliche aber noch immer solide Titel. Teilweise auch mit Simon Yuen Siu-Tin (Ol' Dirty & the Bastard, Drunken Master Slippery Snake, Sleeping Fist) persönlich. So auch in Against Rascals with Kung Fu. Doch im Gegensatz zu anderen Eastern dieser Art (oder die oben genannten Werke in der Klammer) ist Against Rascals with Kung Fu leider kein wirklich guter Film geworden. Nicht Mal mit zwei zugedrückten Augen.

Against Rascals with Kung Fu von Regisseur Kwan Ching-Liang (The King's Sword) bietet zwei grosse Hauptprobleme. Das erste ist Fang Cheng. Der ist als Held und Jackie Chan Klon eine absolute Fehlbesetzung. Null Ausstrahlung, null Charisma, kein Kung Fu Talent. Auch in den Kampfszenen überzeugt er nicht. Er ist kein Sympathieträger. Im Gegenteil. Er überrascht auch nicht, dass er sonst in Kung Fu Filmen keine Hauptrollen und mehr in anderen Genres (z.B. Gruselfilme) zu sehen war. Zum Beispiel in Streifen wie Shocking!, The Mid-Night, The Ghost, The Old House, The Terrible Night oder Horror Inn.

Daneben gibt es noch ein Kind und wirklich auch schwache Bösewichte. Da wurden irgendwelche C-Namen genommen. Das zweite grosse Problem ist die Tatsache, dass der Film keine, und damit meine ich wirklich keine, einzige gute Kampf- oder Trainingsszene bietet. Das ist schon erschreckend, wenn doch zumindest ein Name à la Simon Yuen Siu-Tin an Bord ist. Der Humor war nervend und unlustig, der Film hatte Längen und es gab zu wenig Kämpfe. Selbst das Finale war total schnell vorbei und von schwacher Qualität. Wer entschieden hat, Fang Cheng als Held einzusetzen, der hat schlicht seinen Job nicht gemacht.

Fazit: Schwacher Eastern der keinen Mehrwert bietet. Wahrscheinlich der schlechteste Drunken Master Klon überhaupt. Kommt nicht in meine Filmsammlung...

Infos:

O: Lao Tou Quan Tou Da Man Tou

HK 1979

R: Kwan Ching-Liang

D: Fang Cheng, Shen Lien-Sheng, Simon Yuen Siu-Tin, Gwan Ging-Fung, Tao Min-Ming, Clement Yeh Chao-Hsu, Sun Lan

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 84:59 Min.

Gesehen am: 13.06.26

Fassungen: Gesehen via südkoreanische VHS von Sam Boo Production = Mandarin mit koreanischen, chinesischen und englischen Subs, durchschnittliche Bild- und Tonqualität (Vollbild statt Widescreen). Alle deutschen Fassungen (Titel: Zwei Dreschflegel schlagen alles kurz und klein) sind zensiert bzw. eine eigene Schnittfassung (es wurde viel Material entfernt und durch Szenen eines anderen Eastern ersetzt). Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2026).

Freitag, 12. Juni 2026

Thousand Mile Escort

Thousand Mile Escort

Story:

Der König will das Land zugunsten der Tartaren verraten. Eine Liste mit Namen ist im Umlauf. Diese gerät an Pai (Pai Ying) und seinen Neffen. Auf ihrer Reise werden sie von Killern und Verrätern (u.a. Lo Lieh) angegangen…

Meine Meinung:

Thousand Mile Escort ist ein Eastern von Hsu Tseng-Hung (The Thundering Sword, One Armed Against Nine Killers, The Invincible Super Guy), der seine Karriere bei den Shaw Brothers startete. Der Film lag länger ungesehen rum. Als ich mich vor der Sichtung über den Film und Plot informierte, las ich vor allem, dass der Plot wirr und der Englische Dub furchtbar sei. Auch Video-Reviews zum Film bestätigten dies. Der Englische Dub von Thousand Mile Escort muss deutlich schlimmer, mieser und nervender sein, als bei den üblichen Englischen Synchronisationen solcher Filme.  In einem Review las ich z.B. folgendes Zitat: «I added a half-star for the lunatic fucking dub my copy has. For example: Irritating Child: "What is a traitor" Our Hero: "A traitor is a dirty motherfucking son of a bitch."».

Thousand Mile Escort ist kein Kracher. Auch meine Version hatte ein Defizit. Zum einen keine englischen Subs, aber vor allem handelte es sich auch nicht um einen Originalton Mandarin-Print. Es handelte sich, wie das leider hier da bei Tai Seng, PAN-ASIA und Co. üblich ist, um einen (neuen?) Kantonesischen Dub. Und das hörte sich auch seltsam und unpassend an, vor allem, da die Schreie im O-Ton belassen wurden. Sicherlich ist die Sichtung somit noch immer angenehmer als mit dem Englischen Dub, aber dennoch nicht 100% optimal. Daher werde ich die Fassung in der Form nicht in die Sammlung stellen, sondern mir in China noch eine Mandarin-Fassung suchen. Abgesehen von den Audio- und Untertitelproblemen hat der Film auch einige Hänger.

Thousand Mile Escort orientiert sich zu einem grossen Teil aus dem Japanischen Film Lone Wolf and Cub. Da kommen mir ansonsten nur The New Legend of Shaolin mit Jet Li und Haruschi – Das blanke Schwert der Rache mit Jimmy Wang Yu in den Sinn. In diesen wird auch aus der japanischen Manga-Verfilmung zitiert und die Helden reisen mit Kindern in der Gegend herum. Einige der Kampfszenen oder die Auswahl der Hauptwaffe von Pai Ying, erinnerte stark an das japanische Vorbild. Was den Plot angeht, kann man sich folgendes merken: Pai Ying (Assassin) = Held. Lo Lieh (The Big Boss Part II) = Bösewicht. Judy Lee (The Lady Constable) mischt auch noch mit. Die Actionszenen sind solide und es gibt mehrere sehenswerte Kampfszenen mit Waffen zu bestaunen.

Fazit: Hardcore-Eastern Fans können einen Blick riskieren, auch wenn kein Kracher…

Infos:

O: Yan Ba Chiu

TW, HK (je nach Quelle) 1976

R: Hsu Tseng-Hung

D: Lo Lieh, Pai Ying, Judy Lee, Michelle Yim, Miao Tian, Fang Mian, Fong Yau

Laufzeit der US-VHS: 85:00 Min.

Gesehen am: 12.06.26

Fassungen: Gesehen als US-VHS von PAN-ASIA = solide Bild- und Tonqualität ohne Subs, Uncut. Leider statt O-Ton Mandarin nur ein (neuer?) Canto-Dub. Bildformat ist ganz leicht breiter als Vollbild. Die HK-VHS ist in Mandarin und ohne Untertitel. Vollbild. Andere Fassungen sind zensiert (DVD aus Holland) oder nur Englisch Dubbed (USA). Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Montag, 8. Juni 2026

The Slaughter in Xian

The Slaughter in Xian

Story:

Captain Ho Yuen Sun (Dung Chi-Wa) will den Tod eines Freundes (Chow Lung) rächen, den ausgerechnet sein Chef Captain Ma (Chui Siu-Kin) befohlen hat.

Meine Meinung:

Die letzten Regiearbeiten von Chang Cheh (Shaolin Temple, Man of Iron, Return of the One-Armed Swordsman) können zwar mehrheitlich nicht mit den alten Werken der Shaw Brothers Legende mithalten, dennoch sind Titel wie Ninja in Ancient China, Hidden Hero, Great Shanghai 1937, The Nine Demons oder den hier besprochene The Slaughter in Xian nicht uninteressant. The Slaughter in Xian, der, wie es scheint, komplett in China gedreht wurde, wartet mit unbekannten aber talentierten Jung-Stars auf.

Nachdem Chang Cheh viele Schauspieler zu Stars machte (Jimmy Wang Yu, Chen Kuan-Tai, David Chiang, Ti Lung, die Venoms etc.), folgt nun seine letzte Garde. Je nach Quellen haben einige der Schauspieler auch mitgeholfen, den Film zu inszenieren. Je nach Quellen und Datenbanken sind zwei bis sogar noch mehr Regisseure gelistet. Der Film hat einen ziemlichen Low-Budget Look, was aber nicht stört. Der Film spielt im vergangenen China. Klassisches Setting. Daher passt das so. Der Film ist kein Kracher, aber Chang Cheh Fans können eigentlich bedenkenlos einschalten.

Alles, was Chang Cheh Filme früher geboten haben, kommt hier zum Tragen (Heroic Bloodshed Momente, blutige Morde, Männerfreundschaft, Aufopferung, Rache-Themen). Was kritisiert werden muss ist die Tatsache, dass der Film nach dem sehenswerten Intro erst Mal einige Längen bietet. Der Plot ist relativ dünn und wenig kreativ. Die ersten 20-30 Minuten muss der Fan warten, danach wird es besser und besser. Die Actionszenen bestehen aus kurzen Kampfszenen und/oder blutigen Shoot-Outs. Die Tötungsszene, vor allem die «Pfählung», ist äusserts blutig und derb anzusehen. Allgemein ist der Film alles andere als harmlos.

Der neue Held wird von Dung Chi-Wa verkörpert, der je nach Quelle auch an der Regie mitwirkte und ansonsten auf jeden Fall auch an den Kampfszenen und der Choreographie mitgearbeitet hat. Dung Chi-Wa spielte auch in weiteren Chang Cheh Filmen mit, die Ende der 80er und Anfang 90er veröffentlicht wurden. Zwar hat ein Dung Chi-Wa, wie schon die Venoms (meiner Meinung nach), weniger Charisma als z.B. ein Jimmy Wang Yu, ein David Chiang oder ein Ti Lung, aber körperlich überzeugt er in den Actionszenen problemlos. Die nötige Physis bringt er gekonnt in die Kampfszenen ein. Das dramatische Ende mochte ich.

Fazit: Solider Chang Cheh Film!

Infos:

O: Xian sha lu

HK, China (je nach Quelle) 1987

R: Chang Cheh, Dung Chi-Wa, Mu Li-Xin, Du Yuming (je nach Quelle)

D: Dung Chi-Wa, Chow Lung, Chui Siu-Kin, Ku Wing-Chuen, Du Yuming, Lok Woon-Yau, Chau Ping, Mu Li-Xin

Laufzeit der HK-VHS: Ca. 101 Min.

Gesehen am: April 2016 / Neusichtung am: 08.06.26

Fassungen: Früher sah ich davon nur ein Bootleg. Diese Disc habe ich schon lange nicht mehr. Die Neusichtung erfolgte via HK-VHS von Universe = Gute Bild- und Tonqualität, Kantonesisch mit festen englischen und chinesischen Subs. Die HK-VCD dürfte identisch sein (Label: Winners's). Dann gäbe es von Universe auch noch eine HK-LD. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Juni 2026).