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Freitag, 16. Januar 2026

King Kong gegen Godzilla

Japanuary 2026

King Kong gegen Godzilla

Story:

Aliens versuchen mit einem Roboter-Godzilla (= Mechagodzilla) die Erde zu erobern. Doch Godzilla und Co. sagen ihnen den Kampf an…

Meine Meinung:

Aka Godzilla vs. Mechagodzilla. King Kong gegen Godzilla ist der 14. Godzilla-Film der langlebigen Reihe um die Monster-Echse. Diese Fortsetzung gehört zu den besseren und hat mir gut gefallen. Der Film hat die 2. Sichtung bestanden. Wichtig ist der Film auch aus historischer (Godzilla Franchise) Sicht, denn es sollte, wie der englische Titel (Godzilla vs. Mechagodzilla) bereits verrät, das Debüt von Mechagodzilla werden. Ein Godzilla-Klon-Roboter der Aliens, der auf der Erde zuerst Unruhe stiftet, ehe sich die Monster gegen ihn wenden.

Mechagodzilla sollte danach noch in weiteren Godzilla-Fortsetzungen eingesetzt werden. Der Godzilla-Roboter war beliebt und populär. King Kong gegen Godzilla, der in Deutschland eine hervorragende deutsche Synchronisation erhalten hat, ist bisher eine der besseren Fortsetzungen der Reihe. Erfreut war ich vor allem über das anfangs hohe Tempo des Filmes. Hier gibt es keine lange Einleitung. Es geht schnell zur Sache. Dafür gibt es im Mittelteil die ein oder andere lahme Füllszene, wenn die Menschen in den Plot integriert werden. Diese sind halt immer zweitrangig. Der Fan schaut die Filme aufgrund der Monster, nicht wegen Menschen.

Jun Fukuda hat dabei ganze Arbeit geleistet. Seine Erfahrung aus vergangenen Godzilla-Arbeiten (Son of Godzilla, Godzilla vs. Gigan, Godzilla vs. Megalon) sieht man King Kong gegen Godzilla zu jeder Zeit an. Wenn etwas kritisiert werden kann, dann der etwas schwache und unspektakuläre Vorspann. Und auch die Musik war wenig erwähnenswert. Das Niveau eines Akira Ifukube (Godzilla, Frankenstein Conquers the World, King Kong Escapes) wird dabei nicht erreicht. Die Darsteller waren solide. Die Highlights waren die Monster-Kostüme, die diversen Monster (Kämpfe), die Zerstörungen und die Effekte. Stark! Nebst Godzilla und Mechagodzilla tummeln sich hier noch folgende Monster: King Caesar und Anguirus.

Fazit: Jedem Godzilla-Fan zu empfehlen!

Gefolgt von: Terror of Mechagodzilla

Infos:

O: Gojira tai Mechagojira

Japan 1974

R: Jun Fukuda

D: Masaaki Daimon, Kazuya Aoyama, Akihiko Hirata, Hiroshi Koizumi, Reiko Tajima, Hiromi Matsushita

Laufzeit der deutschen DVD: 80:49 Min.

Gesehen am: Feb. 2008 / Neusichtung am: Jan. 2026

Fassungen: Für meine frühere Erstsichtung lag mir dazumal die US-DVD von Columbia TriStar (Titel: Godzilla vs. Mechagodzilla) vor. Für die Neusichtung lag mir die deutsche DVD von Anolis im Steelbook vor. Dort gibt es u.a. die japanische Originalfassung im O-Ton mit deutschen Subs zu sehen. Die Bild- und Tonqualität sind gut. Die deutsche Synchronisation ist zudem hervorragend. Anolis hat den Film inzwischen auch auf Blu-Ray veröffentlicht.

Underworld Beauty

Japanuary 2026

Underworld Beauty

Story:

Dieb Miyamoto (Michitarô Mizushima) hat es nach seiner Gefängnisstrafe auf Diamanten abgesehen, die er vor seiner Verhaftung versteckt hat. Zudem will er Mihara (Tôru Abe), der beim damaligen Raub verletzt wurde, helfen. Doch Yakuza Boss Ôyane (Shinsuke Ashida), der die Diamanten für sich haben will, spielt ein doppeltes Spiel mit Miyamoto und Mihara. Daraus resultiert Miharas Tod. Miyamoto plant zusammen mit Miharas Schwester (Mari Shiraki) die Diamanten zurückzuholen…

Meine Meinung:

Underworld Beauty ist ein Frühwerk von Seijun Suzuki (The Incorrigible, Teenage Yakuza, Story of a Prostitute), der später einige Kracher wie Tokyo Drifter, Branded to Kill, Youth of the Beast und Detective Bureau 2-3: Go to Hell, Bastards! inklusive Arthouse Filme wie Yumeji und Co. auf die Leinwand gezaubert hat. Underworld Beauty ist ein in s/w gedrehter Ende der 50er Jahre Streifen und gehört zum Sub-Genre Japanese Film Noir mit Figuren aus der Gangster- und Yakuza (Unter)Welt.

Leider hat mir Underworld Beauty nicht sonderlich gefallen, so dass der Yakuza-Streifen nicht in meine Filmsammlung integriert wird. Der Film war mir schlicht zu alt und zu harmlos. Die Inszenierung wirkte auf mich angestaubt, hölzern und öde. Der Film war schlicht und ergreifend einfach langweilig. Dazu gehörte auch die Musik, die mir nicht gefiel. Die war auch lahm und eher nervend. Auch der Cast konnte mich grösstenteils nicht überzeugend. Mit Abstrichen gefällt Mari Shiraki, die aber von einem schwachen Drehbuch ausgebremst wird.

Der Film hat praktisch keine Action-Szenen. Im Finale gibt es ansatzweise so was wie eine Schiesserei zu sehen. Aber auch diese kann den Film nicht besser machen. Allgemein sind die s/w Bilder schick anzusehen und z.T. stimmungsvoll eingefangen worden. Die Optik und Kameraeinstellungen lassen das Talent, welches Seijun Suzuki später einen Karriereschub vollbringen sollten, hier und da aufblitzen. Alles in allem kann ich den Film jedoch nur Hardcore Seijun Suzuki-Fans empfehlen.

Infos:

O: Ankokugai no bijo

Japan 1958

R: Seijun Suzuki

D: Michitarô Mizushima, Mari Shiraki, Tôru Abe, Shinsuke Ashida

Laufzeit der UK-Blu: 87:09 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Radiance vor = Wendecover, Booklet, Uncut, O-Ton mit englischen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Als Extras gibt es u.a. einen Kurzfilm von Seijun Suzuki. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2026).

Battle Creek Brawl

Battle Creek Brawl

Story:

Jerry (Jackie Chan) und seine Freundin (Kristine DeBell) geraten zwischen die Fronten von zwei Gangstern (José Ferrer, Ron Max). Jerry wird auserwählt, an einem Kampfturnier teilzunehmen. Das Hauptziel ist es, Kiss (H.B. Haggerty) zu besiegen…

Meine Meinung:

Battle Creek Brawl ist zwar kein Kracher in der Karriere des Jackie Chan (Who Am I?, Police Story, The Protector), aber aus zwei Gründen ist der Film dennoch interessant. Zum einen deshalb, weil sich Jackie Chan hier erstmals selbst spricht. Es ist seine Stimme, die im Originalton (Englisch) zu hören ist. Das sollte dann erst wieder in Police Story 3 der Fall sein. Ansonsten wurde er, wie das im HK-Kino der Zeit üblich war, gedubbed. Der zweite Punkt betrifft die Drehorte und Settings. Es wurde versucht, Jackie Chan in den USA als Star zu etablieren. Damit war Jackie Chan nebst Alexander Fu Sheng (Chinatown Kid), Bruce Lee (The Way of the Dragon), Mang Hoi & Bruce Leung (Kidnap in Rome) und Michael Chan Wai-Man (Adventure in Denmark) einer der ersten, der sein Glück im Ausland versuchte. Etwas, was später noch andere Stars tun sollten (z.B. Jet Li in The Master oder The Final Defector).

Battle Creek Brawl ist eine Co-Produktion zwischen den USA und Hong Kong. Der Film wurde u.a. mit Mitteln aus Hong Kong von Golden Harvest produziert. Jackie Chan spielt die Hauptrolle und Regie führte Robert Clouse der zuvor bereits mit Bruce Lee in der Hinsicht einen ähnlichen Film drehte = Enter the Dragon. Er schien also der richtige Mann, einen Cast aus den USA und HK vor der Kamera zu vereinen und damit erfolgreich zu sein. Der Erfolg blieb jedoch aus. Jackie Chan wurde damit in den USA nicht zum gefragten Star, wie erhofft. Abgesehen von Jackie Chan ist der Cast ansonsten zu 90% Amerikanisch. Es sind mir unbekannte Namen, die hier mitwirken. Der Film spielt im Chicago der 30er Jahre.

Ich sah Battle Creek Brawl seit 19 Jahren nicht mehr. Wie ich bereits erwähnte, gehört der Film nicht zwingend zu den Highlights in Jackie Chans Karriere. Die Musik (Jazz) war nervend und repetitiv. Auf Dauer konnte ich die Klänge nicht mehr hören. Jazz gefällt mir persönlich nicht. Nicht meine Musikrichtung. Das ist natürlich Geschmackssache. Auf der anderen Seite ist der Film anspruchslos kurzweilig. Der Einbezug von Gegenständen in die Kampf-Choreographie war schon hier amüsant anzusehen, auch wenn Jackie Chan leider nicht selbst die Kampfszenen steuern oder inszenieren durfte. Die Kampfszenen sind daher deutlich langsamer und auch einige Stufen unspektakulärer ausgefallen, als im damaligen HK-Kino, was wohl auch am US-Cast lag.

Die Figurenzeichnung, gerade jene der bösen Kämpfer, war zum Teil schräg (der küssende Wrestling Bösewicht). Ob das so ein Wrestling-Ding ist? Und ob Jackie Chan wusste, dass seine Filmfreundin (Kristine DeBell) vier Jahre zuvor in einem Comedy-Sex-Musical (Alice in Wonderland: An X-Rated Musical Fantasy) in den US-Kinos grosse Erfolge feierte? Die Disc hat Unmengen an Extras, u.a. auch mit Beteiligten wie besagte Kristine DeBell. Auch ihr Filmdebüt wird dabei nicht ausgelassen. Die Extras muss ich aber noch schauen. Jackie Chans limitiertes Englisch in der Produktion anzumerken. Seine wenigen Dialoge wirkten dabei wie jene von Arnie in Terminator. Möglichst wenig Dialoge und in vielen Szenen wird nonverbale Kommunikation vorgezogen.

Fazit: Jackie Chan Fans können einen Blick riskieren!

Infos:

O: The Big Brawl

HK, USA 1980

R: Robert Clouse

D: Jackie Chan, Kristine DeBell, H.B. Haggerty, Mako, José Ferrer, Ron Max

Laufzeit der US-Blu: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Jan. 2007 / Neusichtung am: 15.01.26

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Shout Factory = The Jackie Chan Collection: Volume 1) = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, O-Ton (ist Englisch = Jackie Chans erster Film, in dem seine echte Stimme zu hören ist) und englische Subs vorhanden. Dazu viele exklusive Extras, u.a. Interviews mit dem Produzenten, mit Jackie Chan, mit Kristine DeBell, eine über 60minütige Doku über Jackie Chan etc. In Deutschland als Die große Keilerei Uncut von Splendid auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Englisch mit deutschen Subs).

Sternen Muri

 
Sternen Muri

Adresse: Thunstrasse 80, 3074 Muri bei Bern

 

Mitte Januar war ein weiteres, nachträgliches Geburtstagsessen geplant. Mit anderen Worten: ich wurde eingeladen. Inzwischen habe ich mich in meiner neuen Stelle (als Nachtwache in einem Pflegeheim) gut eingelebt. Aktuell arbeitete ich gerade sechs Nächte am Stück (noch eingesprungen), aber im Vergleich zum alten Arbeitgeber ist der Arbeitsaufwand massiv kleiner. Aktuell fühlt sich die Arbeit noch wie Ferien an. Ich fühle mich wohl. Nach sechs Nächten hatte ich jedoch nur 1.5 freie Tage zur Verfügung, was nichts ist. Ob ich nach sechs Nächten gut den Rhythmus würde wechseln können? Ich schlief 3h30Min. und stand vor dem Mittag auf.

Ich schaute mir noch einen Film an und ging am späten Nachmittag Richtung Restaurant. Auf der Online-Karte sah ich, dass sie sogar noch ein Gericht mit Wild hatten (Hirschfiletmedaillons auf Pilzrahmsauce mit Rotkraut, Marroni, Preiselbeer-Birne, Rosenkohl, Kürbis und Wirz, Beilage Spätzli dazu + 6.50 CHF). Das würde ich nehmen, dachte ich mir. Die Vorfreude war gross. Immerhin war ich schon mehrfach im Sternen in Muri essen gewesen (Link, Link und Link). Als Vorspeise, so dachte ich, würde ich den Ziegenkäse nehmen. Etwas, was ich auch in den letzten Monaten zweimal probiert hatte. Ich kam pünktlich an. Den Tisch, den wir bekommen haben, war leider an einem relativ lauten Ort. Zusammen mit dem gedämpften Licht, der Tatsache, dass ich sechs Nächte gearbeitet, nur 3.5 Stunden geschlafen und heute nur wenig getrunken hatte, löste in mir Schwindel aus.

Als meine Begleitungen ankamen dann die negative Überraschung. Die Online-Karte des Restaurants war nicht mehr identisch mit der vor Ort. Das ist, doch gerade für ein schickes und teures (Hotel)Restaurant schade. Und leider standen weder die Hirschfiletmedaillons noch der Ziegenkäse als Vorspeise auf der Speisekarte. Das war nach meiner Vorfreude definitiv eine kleine Enttäuschung. Ich entschied mich daher für folgendes aus der aktuellen Karte (Saisonale Karte). So bestellte ich…

 

 

…als Vorspeise

Pilz-Bruschetta mit Schnittlauch (Als kleine Portion)

gedünstete Pilze mit Zwiebeln auf getoastetem Brioche

16.00 CHF

 

…als Hauptgang

Kalbsschulter-Braten mit Morchelsauce, Rotkraut und Marroni

38.00 CHF

Beilage Kartoffelstampf

8.50 CHF

 

 

…als Dessert

Crema Catalana

9.50 CHF

 

 

Leider konnte mich der heutige Besuch nicht mehr ganz so begeistern wie in der Vergangenheit. Das lag aber auch an mehreren Faktoren. Nebst der Tatsache mit dem Schwindel haben sicher auch die ungünstige Tischauswahl und die Enttäuschung über die nicht identische Speisekarte dazu geführt. Als Vorspeise nahm ich das gleiche wie letzten Oktober zur Wild-Season. Damals habe ich von der Vorspeise nichts erwartet und wurde positiv überrascht. Heute hatte ich viel erwartet und wurde enttäuscht. Ich weiss nicht Mal warum. Die Vorspeise war gut, aber irgendwie fühlte es sich nicht mehr so toll an, wie im Oktober. Das Brot war zu hart, das Essen wurde schnell kalt, die Portion war mir für eine Vorspeise zu gross. Das sorgte dann leider auch für eine peinliche Situation den Hauptgang betreffend. Die Portion war mir viel zu gross. Ich hatte kaum zu essen angefangen, da hatte ich schon praktisch das gesamte Hungergefühl verloren und quälte mich mit dem Essen. Und der Berg auf dem Teller sollte nicht kleiner werden. Kalbsschulter-Braten ist halt definitiv kein Filet und das Fleisch war mir fast zu viel und zu fest. Den Kartoffelstock habe ich lieber fluffig und für meinen Geschmack gab es viel zu viel Rotkraut. Ich hätte besser ohne Rotkraut bestellen sollen. Es kam, wie es kommen musste. Ich liess mir das Essen einpacken. Es wäre sehr schade gewesen, den Teller so zurückzugeben. Zudem hatte ich jetzt noch zweierlei Reste für den Freitag und Samstag (= wieder einspringen auf Arbeit). Immerhin beim Dessert wurde ich nicht enttäuscht. Die Crema Catalana war, wie zuvor, ein Genuss. Danach ging es mit Bus und Zug nach Hause, wo ich mir noch einen Jackie Chan Streifen ansah und dann um Mitternacht für erfolgreich fünf Stunden schlafen ging.

 


Fazit:

 

Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend