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Samstag, 21. Februar 2026

The First Omen

The First Omen

Story:

Die junge Nonne Margaret (Nell Tiger Free) reist aus den USA nach Rom, wo sie einem Kloster beitritt. Bald schon merkt sie, dass dort merkwürdige Dinge vor sich gehen…

Meine Meinung:

The First Omen habe ich dazumal im Kino verpasst. Dafür sah ich damals den ähnlich gelagerten Immaculate. Und Immaculate hat mir deutlich besser gefallen als The First Omen. Wir schauten The First Omen zu dritt und wir fanden den alle schlecht. Leider. The First Omen erzählt, wie der Titel schon andeutet, die Vorgeschichte des Horrorklassiker The Omen. Letzterer ist zusammen mit Der Exorzist wohl der beste Film dieser Art und löste mehrere Fortsetzungen aus.

Mit einer Laufzeit von zwei Stunden ist der Film viel zu lang geworden. Es hätten locker 30 Minuten oder so entfernt werden können, ohne dass etwas Wichtiges aus dem Film geflogen wäre. Der Plot kommt nicht vom Fleck, ist spannungsarm (dass Damien am Ende geboren wird ist ja klar) und Twists sind vorhersehbar (wer die Mutter von Damien sein wird). Die erste Hälfte des Filmes ist schlecht und einfach stinklangweilig. Ich bin fast eingeschlafen.

Leider sind auch die Figuren allesamt mässig gecastet. Vor allem Lead Nell Tiger Free war eine schlechte Wahl. Unglaubwürdig und überfordert. Ihre Possession Darbietung im Finale war dreist und einer Isabelle Adjani nicht würdig. Ich kenne sie nur aus der Serie Too Old to Die Young, die ich auch schlecht fand. In dieser spielt sie die minderjährige Freundin eines Cops. Leider gibt es keine einzige Figur, die im Film wirklich interessant erscheint oder gut gespielt ist.

Zu sterile, saubere Bilder, zu viele nervende Kinder und billige CGI-Momente (brennende Nonne) inklusive vorhersehbarer Jump-Scares plus einen uninteressanten Soundtrack (nur im Finale gibt es die Musik aus The Omen zu hören) sind weitere Defizite dieses Filmes. Gut waren 2-3 Szenen wie z.B. die Geburtsszene, die Margaret beobachtet, bevor sie in Ohnmacht fällt. Laut Regisseurin Arkasha Stevenson sollte die Szene eine Kritik darstellen, wie Frauen (Körper) als Objekte dargestellt werden. Weniger Botschaften und stattdessen mehr Grusel, Stimmung und Qualität wären wünschenswert gewesen…

Fazit: Langweilig und nicht zu empfehlen. Ich gehöre definitiv zum Team Immaculate!

Gefolgt von: The Omen

Infos:

O: The First Omen

Italien, Kanada, Serbien, USA 2024

R: Arkasha Stevenson

D: Nell Tiger Free

Laufzeit der UK-Blu: Ca. 119 Min.

Gesehen am: 21.02.26

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von 20th Century Studios vor = Schuber, Uncut, O-Ton, englische Subs (auch Deutscher Ton ist dabei), Region-All-Disc.

Neukauf

Stadt des Bösen

Nachdem ich Jenseits des Bösen beendet habe (Review), bestellte ich gleich die Fortsetzung Stadt des Bösen. Diesen Roman fand ich, wie bereits den Vorgänger, günstig auf eBay. Bestellt und heute erhalten. Allerdings habe ich jetzt schon einen Stephen King Roman (Blutige Nachrichten) begonnen, so dass ich mit dem Lesen von Stadt des Bösen warten «muss». Aber die Vorfreude steigt bereits jetzt:-)

The Legend of All Men Are Brothers

 

The Legend of All Men Are Brothers

Story:

Ru Zi-Sun (Lin Hsieh-Wen) wird von Offizieren verhaftet. Tattooed Dragon (Leung Kar-Yan) befreit ihn. Ru Zi-Sun trifft auf seinem Weg auf Lin Chong (Tien Peng). Dieser wird zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt und verhaftet. Als sich daraufhin seine Frau suizidiert, planen Ru Zi-Sun und Lin Chong Rache an den Hintermännern. Doch bevor sie an diese kommen, gilt es, eine ganze Gruppe von aussergewöhnlichen Kämpfern auszuschalten…

Meine Meinung:

The Legend of All Men Are Brothers war ein Blindkauf während meinem Urlaub in Südkorea (2019). Ich wusste nichts über den Film. Als ich den Film vor paar Jahren digitalisiert habe, staunte ich nicht schlecht, als im Finale sogar ein Monster-Baby auftauchte! Ich wurde neugierig. Leider hat die Videokassette Bildstörungen und das ausgerechnet im Finale, wo der Film seine besten Szenen beinhaltet. Nun sah ich mir den Film an und wurde vor allem dank dem Finale belohnt. Muss man gesehen haben um es zu glauben.

Bei The Legend of All Men Are Brothers handelt es sich um einen Mitte der 80er Jahre Film aus Taiwan von und mit Tien Peng (The Swordsman of All Swordsmen, The Shaolin Kids, Love and Sword). Dieser kommt im Film jedoch erst nach ca. 43 Minuten vor. Zuvor geht es um den Mönch, gespielt von Lin Hsieh-Wen (Lucky Seven 2, Wandering Swordsman, A Heroic Fight). Dieser spielt auch die Hauptrolle. Andere Namen wie Leung Kar-Yan (Profile in Anger) oder Shaw Brothers Star Jason Pai Piao (Twins of Kung Fu) haben nur kurze Gastauftritte.

Der Hauptplot kommt daher spät zum Tragen. Zuvor sind es mehr in sich abschliessende «Episoden», die den Film ausmachen. Die Hauptpersonen sind Tien Peng und Lin Hsieh-Wen. Die tun sich zusammen, trennen sich aber immer wieder, um später wieder zusammen zu finden und sich gegenseitig zu retten. Der Film soll angeblich auf dem Water Margin/All Men Are Brothers Geschichte basieren. Keine Ahnung, ob das stimmt. Auf jeden Fall handelt es sich um einen schrägen Film.

Der Film weiss durch einen überraschend überdurchschnittlich hohen Ekel-Faktor (bzw. Humor) zu gefallen (Sputum, stinkende, schmutzige Füsse, Exkremente, Schweine-Kopf, lebende Maden werden in Gesichter und Münder des Gegners befördert etc.). Der Film dreht im Finale auf, wenn unser Helden-Gespann gegen diverse innovative Bösewichte wie einen Krüppel, einen Schwulen, eine Leiche und dessen Monster-Baby und gegen einen «Drunken Master» kämpfen müssen (der Schwule wird dabei politisch unkorrekt getötet). 

Die Make-Up Effekte der kämpfenden Leiche (Fratze mit lebenden Maden darauf) und dem Monster-Baby sind genau nach meinem Geschmack. Das Monster-Baby wird in gewissen Kommentaren sogar als Alien tituliert. Es kann auch sprechen. Da fühlte ich mich an Critters und Gremlins erinnert. Die Kampf-Qualität, Kampf-Choreographie, der Einsatz von unterschiedlichen Waffen und Gimmicks sticht in den Kampfszenen im Finale positiv hervor. Ein Finale, welches einen Film positiv aufwertet!

Fazit: Allein aufgrund des Finales sehenswert!

Infos:

O: Shui Xu Wai Zhuan

Taiwan 1984

R: Tien Peng

D: Tien Peng, Lin Hsieh-Wen, Leung Kar-Yan, Jason Pai Piao

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 85:18 Min.

Gesehen am: 21.02.26

Fassungen: Mir lag das VHS von Seo Jin Trading Co., Ltd. aus Südkorea vor = Vollbild und ggf. noch gezoomt, um eventuelle englische und chinesische Untertitel aus dem Bild zu stossen, Mandarin O-Ton mit koreanischen Subs, sehr gute Bildqualität. Leider in den letzten zehn Minuten (ausgerechnet beim Kampf mit dem Monster-Baby) mit Bildstörungen. Die US-Fassungen (DVD, VHS) unter dem Titel Secret of the Water Technique sollen in Mandarin mit schlecht lesbaren englischen Subs sein. Die Bildqualität soll gemäss LB-Kommentaren nicht sonderlich toll sein. Das VHS aus Taiwan ist in Mandarin mit englischen Subs (auch Vollbild) und soll eine gute Bildqualität haben. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Feb. 2026).