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Sonntag, 12. Januar 2025

Cobra 2

Japanuary 2025

Cobra 2

Story:

Polizist Cobra Kumera (Jiro Tamiya) rettet eine Geisel. Danach gibt es mehrfach Attentatsversuche auf ihn. Er beginnt in dem Fall, in dem es auch um Erpressung, Korruption und vergangene Geschichten geht (im ersten Film hat Cobra eine Frau erschossen, welche ihn töten wollte, und dessen Schwester will sich nun rächen), zu ermitteln und nimmt den Kampf gegen die Gangster auf…

Meine Meinung:

Bei Cobra 2 handelt es sich um einen japanischen Action-Gangster-Streifen aus dem Jahr 1976. Es handelt sich um eine Shochiku-Produktion. Andere Filmdatenbanken geben als Herstellungsland noch Hong Kong an. Dies konnte ich jedoch nicht weiter verifizieren und nehme an, dass dies eine falsche Info ist. Cobra 2 ist, wie es der Titel schon sagt, eine Fortsetzung. Den ersten Film (= Angry Cobra: Kill the Witness) kenne und habe ich nicht. Cobra 2 lag nun vier Jahre ungesehen rum. Ich gewann das VHS aus Holland bei einer Auktion.

Jetzt stellt sich die nicht unwichtige Frage, ob der Vorgänger gesehen werden sollte oder nicht. Schlecht wäre es selbstverständlich nicht, aber es ist nicht zwingend notwendig, um dem Plot im 2. Film zu folgen. Das wirklich relevante, dass Cobra eine Frau, die er liebte, erschoss, um nicht von ihr getötet zu werden, wird klar und verständlich in Rückblenden dargestellt. Simpel. Diese Szenen im 2. Teil (die rächende Schwester der toten Frau aus dem Vorgänger), erinnern leicht an James Bond und Co. Sie verfallen dem japanischen Super-Bullen. Die Darsteller sind solide, es gibt einige, wenige erotische Nacktszenen.

Die Action-Sequenzen sind abwechslungsreich. Es gibt Verfolgungsjagden, echte Stunts und Explosionen, Kämpfe mit Judo-Einlagen, hier und da einen blutigen Shoot-Out. Nichts Besonderes für heutige Verhältnisse (bis auf die echten Szenen mit Explosionen und Feuer, die nicht aus CGI bestehen), aber durch und durch ok, solide und abwechslungsreich. Der ganze Film lässt sich mit diesen Worten beschrieben. Langweilig wurde es kaum und der Film ist ok, aber dennoch zu wenig aussergewöhnlich, um in (meine) Filmsammlung integriert zu werden.

Infos:

O: Utareru mae-ni ute!

Japan 1976

R: Umetsugu Inoue

D: Jiro Tamiya, Tadao Nakamaru, Yôko Yamamoto, Kumi Taguchi, Keiko Matsuzaka, Janet Yata, Yoko Isono, Isao Tamagawa

Laufzeit der holländischen VHS: 90:35 Min.

Gesehen am: Jan. 2025

Fassungen: Mir lag das VHS aus Holland von Sunrise vor = solide Bild- und Tonqualität, Englischer Dub (schlecht) mit holländischen Subs. Wahrscheinlich Uncut. Andere Fassungen (vor allem Englisch freundliche) sind mir nicht bekannt (Stand: Jan. 2025). Der Film lief in Deutschland im Kino (als Cobra - Entführung in Tokio).

Sonntag, 14. März 2021

The Strange Love of the Vampires

The Strange Love of the Vampires

Story:

 

Catherine (Emma Cohen) verliebt sich in Grafen von Weinberg (Carlos Ballesteros) und zieht zu ihm ins Schloss, ohne zu wissen, dass er eigentlich ein Vampir ist und im Schloss bereits seine Brut wartet…

 

Meine Meinung:

 

The Strange Love of the Vampires ist ein spanischer Vampirfilm und leider ein kaum empfehlenswerter dazu. Zum einen war die Bildqualität der VHS so schlecht, dass ich zur Hälfte des Filmes so gut wie nichts erkennen konnte, da so dunkel. Das trübt den Filmgenuss.

 

Auf der anderen Seite ist The Strange Love of the Vampires einfach nur eines: total langweilig! Nach der Beschreibung zu urteilen (Buch Die Angst sitzt neben dir) habe ich einen Mix aus Jess Franco und Jean Rollin in «billig» erwartet.

 

Soll heissen: weibliche Vampire, Sex, Erotik, Schmuddel. Aber auch davon gab es reichlich wenig zu sehen. Jess Franco und/oder Jean Rollin Qualitäten werden zu keinem Zeitpunkt erreicht. Der Film bietet so gut wie keinen Mehrwert. Die Story ist weder stimmungsvoll, noch spannend, noch interessant, noch fesselnd.

 

Die Darsteller sind bemüht und solide. Die Frauen (Emma Cohen) teilweise immerhin hübsch anzusehen und hier und da flimmert ein Hauch Erotik durch. Effekte/Blut darf man so gut wie nichts erwarten und/oder sind wegen der Dunkelheit des Bildes nicht zu erkennen.

 

Fazit: Gefiel mir leider nicht. Dieser Blindkauf lohnte sich nicht...

 

Infos:

 

O: El Extraño amor de los vampiros

 

Spanien 1977

 

R: León Klimovsky

 

D: Tota Alba, Carlos Ballesteros, Barta Barri, Roberto Camardiel, Carmen Carro

 

Laufzeit der holländischen VHS: Ca. 83 Min.

 

Gesehen am: 29.12.20

 

Fassungen: Mir lag das VHS aus Holland von Sunrise Tapes vor = Uncut, Englischer Dub, holländische Subs, grottenschlechte Bildqualität. Teilweise so dunkel, dass man nichts erkennt. In Deutschland Uncut auf VHS zu haben unter dem Titel Blutsauger. Eine DVD/Blu-Ray scheint es nicht zu geben (Stand: Dez. 2020).