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Sonntag, 23. August 2026

Burial Ground

 

Burial Ground

Story:

Diverse Pärchen (Antonella Antinori, Mariangela Giordano, Karin Well) und ein Kind (Pietro Barzocchini) werden auf einem ländlichen Anwesen von Zombies angegriffen…

Meine Meinung:

Ein Raclette-Abendessen mit Freunden förderte im Gespräch den Italienischen Zombiefilm Burial Ground in Erinnerung. Besser bekannt als Die Rückkehr der Zombies. Der Film, der seit dem Jahr 2003 nach wie vor (in Deutschland) beschlagnahmt ist (!!!), ist in meinen Augen nebst Zombi 2 einer der besten Ital. Zombiefilme überhaupt. Heute, einen Tag nach dem Abendessen, sah ich mir den Film nach langer Zeit wieder an und war schlichtweg begeistert.

Ich hatte sehr grosse Freude an Andrea Bianchis (Die Rache des Paten) Zombiefilm. Der Plot ist simpel und der Film kommt schnell zur Sache. Füllszenen beinhalten erotisches Material der diversen Damen wie Antonella Antinori (Maya), Mariangela Giordano (Patrick Still Lives) oder Karin Well und die Figur Michael, gespielt von Pietro Barzocchini, gibt dem Film wunderbare schweinische Exploitation-Vibes, die Kultstatus geniessen. Für die Effekte zeichnete sich Gino De Rossi (City of the Living Dead, Piranha II: The Spawning, Cannibal Ferox) verantwortlich.

Die Spezialeffekte sind eine Wucht. Der Film war blutiger, als ich es in Erinnerung hatte. Teilweise wirkte der Film in seinen Effekten wie ein Zombie 2 oder The House by the Cemetery. Es wurde auch mit echten Tierinnereien gearbeitet, wie es oft in den Filmen von Lucio Fulci zu sehen war. Aber auch Maden, Würmer und Spinnweben sorgen für stimmungsvolle Zombie-Momente. Die Make-Up-Masken sind der Wahnsinn. Das Aussehen der Zombies unterscheidet sich von denen aus anderen Italo-Zombiefilmen. Der Film ist stimmungsvoll, da die Zombies klassisch langsam agieren und z.T. gibt es coole Ideen, wenn die Zombies z.B. auch Gegenstände benutzen (Äxte, Sensen), um ihre Opfer zu kriegen.

Fazit: Must See Titel für Zombie-Fans!

Infos:

O: Le Notti del terrore

Italien 1981

R: Andrea Bianchi

D: Antonella Antinori, Pietro Barzocchini, Mariangela Giordano, Karin Well

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 85:11 Min.

Gesehen am: Vor 2006 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von 88 Films vor = Wendecover, Booklet, Englisch oder Ital. mit englischen Subs, Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität. Als Extras sind vor allem die geschnittenen Szenen (ohne Ton) interessant. In Deutsch gibt es den Film als Die Rückkehr der Zombies in Österreich von diversen Labels auf Blu-Ray (XT Video, Cinestrange Extreme). Die US-Blu-Ray von Severin Films hat zudem viele exklusive Interviews mit Cast und Crew.

Samstag, 22. August 2026

The Brave Archer 2

 
Shawgust 2026

The Brave Archer 2

Story:

Kuo Tsing (Alexander Fu Sheng) wird von Clan Leader Ouyang Fung (Johnny Wang Lung-Wei) und seinem Schüler (Danny Lee) zur Herausgabe eines Manuskripts gezwungen. Dieses soll Kuo Tsing im Gegenzug zur Freilassung seiner Frau (Niu Niu) aushändigen. Doch Kuo Tsings Ehefrau gelingt die Flucht. Bei einer späteren Konfrontation wird Kuo Tsing verletzt. Ihm gelingt die Flucht. Während sich Kuo Tsings im Hintergrund versteckt hält und gesund wird, gehen die Kämpfe der diversen Clans weiter…

Meine Meinung:

Wie schon bei The Brave Archer konnte mich auch die Fortsetzung nach der Neusichtung nicht mehr überzeugen. Ich fand den Inhalt wirr, überladen und schnell war das Interesse an Inhalt, dem Verlauf und dem Film verflogen. Das ist definitiv nicht Chang Chehs (Friends, Man of Iron, Heroes Two) Setting, wo er sich wohlfühlt. Ich empfinde die beiden Filme aktuell als reine Auftragsarbeiten ohne eigene Identität und Seele. Und was merkt man. Dennoch gab es noch zwei weitere Filme, wobei der dritte Teil bei Fans am besten ankommt. Mal schauen.

Zwar ist der Film an sich solide gemacht, aber es gibt keine Highlights. Nichts, was mich wirklich sprachlos zurückliess oder in mir Freude ausgelöst hat. Stumpf nahm ich das Gezeigte neutral zur Kenntnis. Nicht mehr, nicht weniger. Viele der Stars haben nur kleine Rollen oder nerven durch ihr Overacting, durch die Kostüme oder ihr Aussehen. Der Humor war zuweilen peinlich. Die Actionszenen, und das ist der grösste Kritikpunkt, sind auch nur solide. Es gibt keine einzige Kampfszenen die ich als wirklich toll bezeichnen würde. Dazu gab es viele Längen (der Film läuft fast wieder zwei Stunden).

Dazu kommt, dass Star und Hauptfigur Alexander Fu Sheng (The Treasure Hunters, The Fake Ghost Catchers) nach dem Start fast den ganzen Film über versteckt in einem Kämmerchen ausharrt und geheilt wird, während sich der Plot ohne ihn weiterentwickelt. Und vor dem Finale ist der als Gefangener zu sehen. Das ist irgendwie schon schräg. Am besten gefiel mir tatsächlich Venom-Star Lo Meng (Men from the Gutter). Da waren erstmals typische Chang Cheh Vibes zu erkennen. Er taucht jedoch nur im letzten Viertel auf. Johnny Wang Lung-Wei (My Young Auntie) war solide. Der restliche Cast war eigentlich, auch wenn ich viele der Namen gerne sehe, nicht wirklich erwähnenswert.

Fazit: Keine Must See Reihe!  

Gefolgt von: The Brave Archer 3

Infos:

O: She Diao Ying Xiong Chuan Xu Ji

HK 1978

R: Chang Cheh

D: Alexander Fu Sheng, Johnny Wang Lung-Wei, Danny Lee, Niu Niu, Ku Feng, Li Yi-Min, Yue Wing, Phillip Kwok, Tsai Hung, Lo Meng, Kara Hui, Sun Chien, Chan Shen, Lu Feng, Dick Wei, Norman Tsui, Robert Tai

Laufzeit der US-Blu: Ca. 115 Min.

Gesehen am: Jan. 2013 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Shout Factory (The Brave Archer Collection) = O-Ton und englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Als Extras gibt es eine Doku über die Film-Reihe in Spielfilmlänge, in der auch Shaw Stars zu Wort kommen. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2026).

Freitag, 21. August 2026

The Return of the Shaolin Chef

The Return of the Shaolin Chef

Story:

Horim (Elton Chong) ist Koch. Eines Tages tauchen Japaner bei ihm auf, verprügeln ihn und töten seine Frau. Sie halten Horim für den Koch Hwang Hwa-bu (Wang Ryong). Eine Verwechslung. Horim nimmt danach zusammen mit Hwang Hwa-bu eine Stelle als Koch in einem Shaolin-Kloster an. Dort spioniert er, wie Hwang Hwa-bu trainiert. Und Horim versucht, so ebenfalls sein Kung Fu zu verbessern, um sich später für den Tod seiner Ehefrau rächen zu können…

Meine Meinung (Südkoreanische Originalversion):

The Return of the Shaolin Chef ist die Fortsetzung von The Shaolin Chief Cook. Es handelt sich um eine südkoreanischen Kung-Fu-Film von Kim Jung-yong (The Undertaker in Sohwa Province), dessen Film im Ausland vor allem durch die Verschlimmbesserung von Godrey Ho (Lethal Panther, Ninja Terminator) bekannt geworden ist. Von Kim Jung-yong, der viele Filme, die später von Godfrey Ho verunstaltet wurden und sich interessant anhören, liegen mir ungesehen mind. noch zwei Titel vor (Deadly Shaolin Longfist, Arahan). In der Vergangenheit sah ich beim Kumpel Dragon Against Vampire.

Ich wurde durch meinen Filmkumpel aus London und dessen Insta Account auf The Return of the Shaolin Chef aufmerksam. Zudem, als ich auf FB das VHS zum Kaufen sah, hat mein Kumpel aus London den Film auch empfohlen. Das reichte mir aus, den Film zu kaufen und ich habe den Kauf nicht bereut. Ich empfand den Film besser, als ich das erwartet hätte. Die Fassung hat keine Untertitel und obwohl es sich um eine Fortsetzung handelt, kann der Story problemlos gefolgt werden. Anders scheint es bei der Godfrey Ho Fassung zu sein. Die soll, wahrscheinlich durch das Entfernen von und danach neu hinzugefügten Szenen, wirr sein.

Der Film bietet mehr Kämpfe, als ich das erwartet hätte. Und zwar von Beginn an. Der Plot ist simpel. Böse Japaner töten die Ehefrau von Elton Chong, der sich daraufhin einem anderen Chef Koch anschliesst und heimlich Kung Fu lernt, um sich am Ende rächen zu können. Simpel, unterhaltsam und mit vielen sehenswerten Kämpfen. Natürlich gibt es auch Klamauk, aber auch in der Hinsicht war dieser weniger störend, als es z.B. das VHS Artwork suggeriert. Zudem mutet der Film oftmals härter und dramatischer an, als erwartet. Elton Chong macht eine gute Figur und überzeugt in den sehenswerten Kampfszenen. Ich muss versuchen, mehr Filme von ihm, vor allem als südkoreanische Originalfassungen, in die Finger zu kriegen.

Fazit: Für Old School Kung Fu Fans sehenswert!

Infos:

O: Dol-aon sorimsa jubangjang

Südkorea 1982

R: Kim Jung-yong

D: Elton Chong, Wang Ryong, Choe Jeong-il, Jin Nu-ri, Kook Jong-hwan, Kim Hak-jun

Laufzeit der südkoreanischen VHS: Ca. 90 Min.

Gesehen am: Aug. 2026

Fassungen: Mir lag das südkoreanische VHS vor = Uncut, O-Ton Koreanisch, keine Untertitel, gute Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt. Auf dieser VHS befindet sich dien unveränderte Originalversion von Kim Jung-yong und nicht die später erstellte und neu zusammen gebastelte Fassung von Godfrey Ho, die verändert ist (entfernte Szenen, neu gedrehte Szenen, Dubbed, neue Musik etc.).

Mittwoch, 19. August 2026

The Magic Blade

 
Shawgust 2026

The Magic Blade

Story:

Fu Hung Hsueh (Ti Lung) und Yen Nan Fei (Lo Lieh) duellieren sich. Sie gelten Beide als weltweit beste Kämpfer in der Martial Arts Welt. Schon zweimal standen sie sich gegenüber und das aktuelle Duell soll nun einen Sieger hervorbringen. Doch das Duell wird durch Angriffe von Dritten gestört. Die beiden finden heraus, dass es Master Yu (Tang Ching) auf sie abgesehen hat. Er will sie töten und schickt seine fünf Killer (Fan Mei-Sheng, Ku Feng, Norman Tsui, Liu Hui-Ling, Lily Ly) los, sie zu töten. Derweil suchen unsere Helden nach einer spezifischen Waffe, um es mit Master Yu aufzunehmen…

Meine Meinung:

The Magic Blade ist sicherlich einer der besten Filme von Regisseur Chu Yuan (Full Moon Scimitar, The Duel of the Century, Die Bande des gelben Drachen). Ein echter Leckerbissen und Kracher mit einem ultimativ coolen Ti Lung (The Avenging Eagle, The Master Strikes Back, Shatter) als schwarz gekleideter Held in der Hauptrolle (und eine total coole Waffe, die er benutzt). Den Film sah ich seit 16 Jahren nicht mehr und ich wusste absolut nichts mehr über die Shaw Brothers Produktion. Ich war sehr gespannt auf die neue Sichtung.

The Magic Blade ist düster, dunkel und reich an stimmungsvollen und fantastischen Settings, Ideen und fiesen Gegnern, Gimmicks und Waffen. Wer meint, nur in One Armed Against Nine Killers gibt es ein menschliches Schachspiel, der irrt. Und Kannibalen, die ihre Opfer kochen? Gibt es auch hier! Zuweilen kratzt der Film leicht am Grusel- und Horrorgenre. Obendrauf gibt es vor dem Finale einen Hauch Erotik zu sehen. Ansonsten ist das starke Wuxia Action vom Feinsten! Die Optik und diversen Settings sind hübsch abwechslungsreich (aber fast immer passend d.h. dunkel gehalten).

Der Film ist zu keiner Sekunde langweilig. Der Plot ist simpel und Ti Lung Fans kommen voll auf ihre Kosten. Mit Co-Stars und Namen wie Lo Lieh (Clan of the White Lotus, The Concrete Jungle), Fan Mei-Sheng (Die Eroberer, Last Breath), Ku Feng (Mighty Peking Man, The Deadly Breaking Sword), Norman Tsui (Wing Chun, The Challenger) sowie Lily Li (Shadow Girl, One Foot Crane) ist der Film zudem stark besetzt. Praktisch alle der genannten Namen sind Bösewicht im Film (was cool ist). Der Hauptbösewicht hingegen wird von Tang Ching (Rendezvous with Death) verkörpert. Das Finale ist sehenswert.

Fazit: Must See Titel für Shaw Brothers und Ti Lung Fans!

Infos:

O: Tien Ya Ming Yue Dao

HK 1976

R: Chu Yuan

D: Ti Lung, Lo Lieh, Tang Ching, Fan Mei-Sheng, Ku Feng, Norman Tsui, Liu Hui-Ling, Lily Ly, Ching Li, Tanny Tien Ni, Chan Shen

Laufzeit der UK-Blu: 101:11 Min.

Gesehen am: Aug. 2010 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Arrow Video (Shawscope Volume Three) = O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität, Uncut. Als Extras gibt es viele exklusive Extras, u.a. Interviews mit Chu Yuan und Ti Lung. Es handelt sich um eine eigene Restauration seitens Arrow Video = keine Frame Cuts. In Deutschland ist der Film als Der Todesschlag der Stahlfinger von Lucky 7 auf Blu-Ray zu haben (Deutsch/Mandarin mit Subs).

The Secret Shaolin Kung-Fu

The Secret Shaolin Kung-Fu

Story:

Wu Han Wei (Li Yi-Min) arbeitet in einem Restaurant und wird von seinem blinden Grossvater (Ku Cheng) in Sachen Martial Arts ausgebildet. Er soll alle sechs Techniken des Butterfly Kampfstiles lernen. Im Restaurant trifft Wu Han Wei auf einen Bettler (Hsu Pu-Liao), der Wein stiehlt. Daraufhin entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft. Gleichzeitig gerät Wu Han Wei zwischen die Fronten, da im ganzen Ort Bettler abgeschlachtet werden. Damit versuchen Bösewichte, den Anführer des Bettler-Clans aus der Reserve zu locken…

Meine Meinung:

The Secret Shaolin Kung-Fu ist eine weitere Copy-Cats Variante von Die Schlange im Schatten des Adlers. Der Film stammt aus dem gleichen Jahr und stammt von Regisseur Ko Pao (Ninja Kids, The Seven Commandments of Kung Fu) und ist in meinen Augen eine der besseren Kopien des Jackie Chan Klassikers. Dasselbe gilt für Hauptdarsteller und Jackie Chan Klon Li Yi-Min (The 7 Grandmasters, The Mystery of Chess Boxing, Mission Kiss and Kill), der hier eine exzellente Darbietung an den Tag legt. Eastern Fans werden mit dem Film bestens bedient.

Der Film startet mit einem coolen Vorspann, in dem Li Yi-Min bereits seine Kampf Demonstrationen vorführen darf. Allgemein gibt es, gerade im Vergleich zu anderen Filmen dieser Art, hier deutlich mehr Kampfszenen zu sehen. Und das von Anfang an. Somit wird es nie langweilig. Der Plot ist etwas wirr, aber weniger episodenhaft wie in anderen Streifen dieser Art. Zudem gibt es einige skurrile Momente, wenn z.B. ein Mann ohne Arme und Beine in der Gegend rumgetragen wird, diverse Personen konfrontiert die sich dann selbst töten. Im Vergleich zu The Crippled Masters handelt es sich bei dem Krüppel in The Secret Shaolin Kung-Fu jedoch nicht um einen echten Krüppel und kämpfen darf dieser hier auch nicht.

Der Film bietet nebst exzellenten Kampf- und Trainingsszenen auch einige lustige Momente, die halt typisch waren für diese Kung Fu-Komödien. Etwas mehr Härte in den Kampfszenen wären wünschenswert gewesen (immerhin werden viele Mitglieder des Beggar Clans getötet). Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Die Kampfszenen vor und im Finale sind eine Wucht. Nur schon deshalb lohnt sich die Sichtung. Wenn es etwas zu optimieren gäbe, dann die Tatsache, dass bei vielen langen Kampfszenen keine Musik zu hören ist. Das ist schade. Ein fetziger Soundtrack zu den tollen Kampfszenen wäre ein Sahnehäubchen gewesen.

Fazit: Für Old School Kung-Fu Fans Pflichtprogramm!

Infos:

O: Hu Die Shi Ba Shi

HK 1979

R: Ko Pao

D: Li Yi-Min, Chang Chung-Kui, Hsu Pu-Liao, Sun Jung-Chi, Ku Cheng

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 85:46 Min.

Gesehen am: Aug. 2026

Fassungen: Mir lag die südkoreanische VHS von Sam Boo Production Co. vor = O-Ton Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Subs, solide Bild- und Tonqualität, Uncut-Status unbekannt (Sah aber Uncut aus). Es gibt diverse Import-DVDs, jedoch liegen diese nur Englisch Dubbed vor. Es gibt keine Blu-Ray und keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2026).

Dienstag, 18. August 2026

The Duel of the Century

 
Shawgust 2026

The Duel of the Century

Story:

In der verbotenen Stadt soll es zu einem Duell der Schwertkämpfer Shimen Chuei Shiue (Yueh Hua) sowie Ye Gucheng (Jason Pai Piao) kommen. Ye Gucheng soll einen Mord begangen haben, was dieser jedoch verneint. Eine Vergiftung spielt eine Rolle. Detektiv Lu Xiaofeng (Anthony Lau) beginnt zu ermitteln…

Meine Meinung:

Regisseur Chu Yuan (The Convict Killer, Intimate Confessions of a Chinese Courtesan, Bat Without Wings) präsentiert mit The Duel of the Century eine weitere Gu Long-Verfilmung für die Shaw Brothers. Diese sah ich seit Ewigkeiten nicht mehr. Seit Aug. 2012. Ich wusste nichts mehr über den Wuxia. The Duel of the Century ist eine Verfilmung der Lu Xiaofeng Story, die Gu Long über mehrere Jahre hinweg geschrieben hat (1973 bis 1981). Die Hauptfigur ist diesen Geschichten ist die Figur «Knight Detective», die hier von Anthony Lau (The Psychopath, The Brothers, Bloody Parrot) gespielt wird.

The Duel of the Century ist okay und solide, aber kein Meisterwerk. Der Plot ist etwas wirr und überladen, was die Anzahl Figuren, Intrigen und Sub-Plots angehen. Halt typisch für Gu Long Verfilmungen. Meist ist der Film nicht langweilig, auch wenn es hier und da einige sehr dialoglastige und eher wenig interessantere Passagen gibt. Was mir missfiel, wir auch bei der ersten Sichtung (gemäss meinem alten Review), war der komödiantische Einschub von der von Anthony Laus gespielten Figur. Dessen Monologe mochte ich nicht und der Humor fühlte sich unpassend an.

Die Kämpfe und Settings sind schön anzusehen. Alles sehr bunt und fantasievoll. Auch die diversen Kämpfer und die Waffen. Die Actionszenen bestehen vor allem aus Schwertkampfszenen und viel Fliegerei. Nebst Anthony Lau spielen Jason Pai Piao (The Weird Man, Butcher Wing, Kung Fu Stars) und Yueh Hua (Killer Clans, Challenge the Invincible, The Green Dragon Inn) die Hauptrollen. In kleinen Nebenrollen sind Namen wie Sun Chien (Pursuit of a Killer), Yang Chi-Ching (Kuan - Der unerbittliche Rächer) und Walter Tso Tat-Wah (To Kill a Mastermind) zu sehen. Ein weiterer Shaw Brothers Film, der auf den oben genannten Gu Long Romanen basiert, ist Perils of the Sentimental Swordsman, in der die bekannte Figur Lu Xiaofeng durch eine neue Figur, von Ti Lung gespielt, ausgetauscht wird.

Fazit: Besser Perils of the Sentimental Swordsman schauen!

Infos:

O: Liu Xiao Feng Zhi Jue Zhan Qian Hou

HK 1981

R: Chu Yuan

D: Anthony Lau, Jason Pai Piao, Yueh Hua, Ching Li, Linda Chu Hsiang-Yun, Tang Ching, Sun Chien, Yang Chih-Ching

Laufzeit der US-Blu: Ca. 99 Min.

Gesehen am: Aug. 2012 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Shout Factory (Shaw Brothers Classics Vol. Eight) = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2026).

Montag, 17. August 2026

Update

Zu Ehren von Screaming Mad George, dessen Tod (bereits im Feb. dieses Jahres = 10.02.26) heute bekannt wurde, gibt es ein Review zu:


- Curse II: The Bite







RIP


Curse II: The Bite

Curse II: The Bite

Story:

Lisa (Jill Schoelen) und Clarks (J. Eddie Peck) Road-Trip wird zum Höllentrip, als Clark von einer Schlange gebissen und sich danach zu verändern beginnt…

Meine Meinung:

Curse II: The Bite ist die, wie es scheint, nicht offizielle «Fortsetzung» von The Curse aus dem Jahr 1987 (H.P. Lovecraft Story), für dessen Effekte sich Lucio Fulci auszeichnete (und er hat den Film mit produziert.). Eigentlich fast eine internationale Produktion. So verhält es sich auch mit Curse II: The Bite, dessen Herstellungsländer Italien, Japan, Holland sowie USA lauten. Regie führte Italiener Frederico Prosperi, der u.a. Wild Beasts produziert hat. Auch ein Horrorfilm mit Tieren. Ovidio G. Assonitis (Piranha II: The Spawning) hat den Film produziert. Zudem wurde der Film auch mit Geldern aus Japan finanziert.

Apropos Japan: Spezialeffekte-Künstler Screaming Mad George, der für Filme wie Faust: Love of the Damned, Predator, A Nightmare on Elm Street 3: Dream Warriors, A Nightmare on Elm Street 4: The Dream Master, Bride of Re-Animator, Dentist II, The Guyver oder Necronomicon die Effekte und Make-Up Masken und Monster kreierte, war auch in Curse II: The Bite für die Effekte zuständig. Heute wurde bekannt, dass Screaming Mad George, bereits im Feb. dieses Jahres, verstorben ist. Ihm zu Ehren kam es zur Neusichtung von Curse II: The Bite. Vergleiche mit dem Vorgänger kann ich aktuell keine mehr anbringen.

Curse II: The Bite ist solide, aber kein Kracher. Der Film erzählt eine simple Story, die teilweise Motive des Backwood- wie auch Tierhorrorfilmes aufzeigt. Der Film nahm sich für meinen Geschmack etwas zu viel Zeit mit dem Plot. Etwas mehr Effekte und Horror wären schon am Anfang und Mittelteil wünschenswert gewesen. Die Musik empfand ich teilweise als etwas unspektakulär und billig. Die wenigen Effekte, die am Anfang und Mitte des Filmes präsentiert werden, waren auch etwas zu simpel und zu wenig abwechslungsreich. Zudem war der schmutzige Verband eklig und es gab einige eklige Szenen (als Clark damit während der Autofahrt zwischen den Beinen seiner Partnerin rumfummelt).

Dafür wird der Fan im Finale mit hervorragenden Effekten belohnt, die ich so nicht mehr in Erinnerung hatte. Verwandlungsszenen, Verfolgungsjagden, Ekel-Szenen, Fake- und echte Schlangen und teilweise hatte der Film HK-Black-Magic-Horror-Vibes, wenn Clark z.B. Baby-Schlangen erbricht. Es gibt einige herrlich fiese und widerwärtige Szenen. Vor allem wer Angst vor Schlangen hat, dem dürften einige dieser Sequenzen in Schockstarre versetzen. Toll. Es lohnt sich also, zu warten. Der Fan wird im Finale mit sehenswerten Effekten belohnt. Starke Arbeit von Screaming Mad George. Beim Cast hat vor allem Jill Schoelen gefallen, die Erfahrungen im Genre vorzuweisen hat (Chiller, The Stepfather, Cutting Class, The Phantom of the Opera, Popcorn).

Fazit: Tolles Finale!

Gefolgt von: Panga

Infos:

O: Curse II: The Bite

Italien, Japan, Niederlande, USA 1989

R: Frederico Prosperi

D: Jill Schoelen, J. Eddie Peck, Jamie Farr, Savina Gersak, Marianne Muellerleile, Bo Svenson

Laufzeit der US-DVD: Ca. 98 Min.

Gesehen am: Dez. 2007 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via US-DVD von MGM/20th Century Fox. Beide «The Curse» Filme auf einer Flipper-DVD. Uncut, O-Ton, englische Subs, solide Bild- und Tonqualität (Vollbild). Den Film gibt es inzwischen auch auf Blu-Ray (UK, US). In Deutschland bisher nur auf DVD (The Bite). In Deutsch oder Englisch ohne Subs.

Sonntag, 16. August 2026

Update

Bei folgendem Review gibt es untern Fassungen einen neuen Nachtrag und neue Cover:


- Mr. Nice Guy


Kabul Afganisches Restaurant

Adresse: Morillonstrasse 8, 3007 Bern

 

Den sechsten freien Tag startete mit leichten Wohlstandsproblemen. Ich schlief nur vier Stunden und war seit 04.00 Uhr wach. Am Morgen buchte ich das Event mit Yukari Oshima in Nürnberg und das kostete Nerven wegen der SBB, nicht funktionierenden Kreditkarten, falsch gekauften Tickets, der Tatsache, dass ich aktuell mit meinem Telefon nicht telefonieren konnte (ich wollte telefonisch ein Wild-Essen, Nr. 16, reservieren), der Tatsache, dass gewisse Zahlungsmittel neu nur noch via Handy und nicht mehr am Notebook funktionieren und der Info, dass ich auf meinem Konto nicht Mal mehr 17 CHF habe und es noch neun Tage dauert, bevor neuer Lohn kommt.

Am frühen Morgen grillte ich in der Pfanne noch Fleisch, welches ich gestern nicht zu Bekannten, bei denen ich eingeladen war, mitgenommen habe, da ich über 2h bei über 30 Grad unterwegs gewesen bin und ich nicht wusste, ob die (Lidl) Tiefkühltasche ausreichend sein würde (laut KI nicht). Eine grosse Fleischschnecke und drei Bratwürste. Die Schnecke ass ich am frühen Morgen. Vor dem Mittag sah ich mir einen weiteren Shaw Brothers Film an (Mercenaries from Hong Kong). Ich wurde sehr müde. Darauf, das Wohnzimmer zu reinigen (mache ich sonst immer am Samstag), verzichtete ich heute. Es zog mich um 11.30 Uhr ins Bett und ich schlief bis 14.00 Uhr.

Das wirkte Wunder. Danach eine Dusche. Auch das wirkte Wunder. Von der einen Bratwurst biss ich zwei Stücke ab. Das sollte den aktuellen Hunger lindern, bis ich abends mit der Kollegin, ein weiteres Geburtstagsessen, geniessen gehen sollte. Mit ihr ging ich schon öfters in «orientalische» Restaurants (SHAM - CAFÉ RESTAURANT, Yafa Restaurant, Palmera Restaurant plus ein viertes in Zürich, dessen Name ich nicht mehr weiss). Heute war es warm. Ich sah mir noch ca. 15 Minuten Fussball an, ehe es mich ins Restaurant zog. Aktuell habe ich noch 270 CHF in Cash. Das muss bis am 25.08.26 reichen. Das heisst auch Verzicht und keine vier Kinobesuche in der kommenden Woche, wo ich heute erfuhr, dass mein Arbeitsplan nicht geändert wird. Das heisst nach meinem sechsten freien Tag würde ich zwei Nächte arbeiten und danach würde ich schon wieder sieben Tage Frei haben. Cool.

Als ich in Niederwangen in den Bus stieg, traf mich fast der Schlag. Der Fahrer hat die Klimaanlage ausgeschaltet. Dies, so warm es im Bus war, wohl schon den ganzen Nachmittag. Draussen waren über 30 Grad und im Bus war es noch wärmer. Der Schweiss lief und lief. Das gab eine Beschwerde von meiner Seite her. Ich hätte eigentlich bis ins Steinhölzli fahren sollen, aber in Köniz ergriff ich die Flucht, da eine Zumutung aufgrund der Hitze im Bus. Ich fuhr von Köniz nach Monbijou und dieser Bus und danach das Tram waren gekühlt. Eine Wohltat! Die Kollegin erwischte das Tram vorher und wartete nahe dem Restaurant. Als ich ankam warteten wir noch ca. zehn Minuten, ehe wir das Restaurant namens Kabul Afganisches Restaurant betraten (das Restaurant heisst wirklich «Afganisches» statt Afghanisches). Ich hatte einen Sitzplatz draussen reserviert und es war, mit Ausnahme einer Wespe, sehr angenehm (und dem gegenüber liegendem Lokal, wo der Mitarbeiter seinen Sitzplatz mit einem Laubblässer bearbeitet hat!).

 

Zu guten Gesprächen mit der Kollegin bestellten wir folgendes:

 

als Vorspeise zum Teilen

Samosa (2 Stk.)

Knusprig frittierte Teigtaschen gefüllt mit herzhaften Kartoffeln, Erbsen und Gewürzen

8.50 CHF

 

&

 

Bolani (1 Stück)

Gefülltes Fladenbrot mit gebratenen Kartoffeln.

8.50 CHF

 

als Hauptgang

Mantu Fleisch (8 Stück)

Gedämpfte Teigtaschen nach afghanischer Art mit Hackfleischfüllung.

Serviert mit Joghurtsauce und Linsen.

22.50 CHF (die Kollegin nahm die Vegi-Variante)

 

als Dessert

3x Afghanische Glace (mit Rosenwasser und Kardamom) (ich nahm es zweimal)

 

zum Trinken

Cola Zero, Rivella und Afghan çay (mehrfach)

 

Das Totalbetrag war, wenn ich mich recht erinnere, 94 oder 97 CHF (ich gab 106 CHF).

 

 

 

Wir waren neugierig und freuten und auf das Essen. Als wir um 18.00 Uhr angekommen sind, war es draussen schon gut besucht. Das Restaurant sollte auch bis zum späteren Abend, es wurde immer gemütlicher (etwas Wind hier und da), immer wieder Gäste anziehen. Ich war überrascht, da ich dachte, heute sei Sonntag (gibt es ab und zu, wenn Pflegende unregelmässig Arbeiten und so viele Tage am Stück Frei haben). Zu den Vorspeisen, welche wir gewissenhaft geteilt haben, wurden zwei Sossen serviert. Eine Joghurtsauce und eine scharfe Sauce. Die Vorspeisen waren lecker. Samosa habe ich in einer anderen Variante schon Mal aus einem tamilischen Restaurant liefern lassen. Daher war es mir vom Geschmack nicht ganz unbekannt. Es war leicht scharf, aber nicht so stark. Ebenso die scharfe Sauce. Mit den Vorspeisen waren wir zufrieden und auch mit dem Tipp des Kellners, zwei unterschiedliche Vorspeisen zu bestellen. Der Hauptgang war sehr lecker. Ich ass auch eine Teigtasche der Kollegin (Vegi-Variante) und diese war auch sehr gut. Die Teigtasche mag nicht sonderlich speziell anmuten, im Vergleich zu anderen Gerichten auf der Karte. Die Karte und hohe Qualität des Essens laden ein, dass Restaurant mehr als einmal zu besuchen. Eine Dessertkarte gibt es nicht. Es wurde gesagt, dass wir vor dem Dessert zuerst den Tee nehmen sollten. Auch hier wurde vom Kellern logisch begründet (wir hatten schon zum Hauptgang Tee bestellt gehabt). Der Afghan çay Tee war sehr lecker und hat den Durst gut gestillt. Es wurde langsam dunkel und Gäste gingen und neue Gäste kamen. Wir bestellten die afghanische Glace. Die war super lecker. Ich dachte, an dieser wäre etwas Minze oder Zimt. Doch der Kellner erklärte, dass die zwei Hauptzutaten Rosenwasser sowie Kardamom waren. Das Glace war so fein, dass ich danach noch ein zweites Glas für mich bestellt habe. So erfrischend war es! Später liefen wir dann zu sehr angenehmen Temperaturen und dem Nachtleben vom Restaurant in die Stadt, wo wir beide kurze Zeit später unsere Züge Richtung nach Hause nahmen. Das Kabul Afganisches Restaurant war sehr lecker und hat uns beide befriedigt und gut gesättigt zurückgelassen. Der Hauptkellner war sehr authentisch, aufmerksam, informativ und sehr freundlich. Toll.

 

Fazit:

 


Hervorragend

Sehr gut

Gut und solide

Enttäuschend



















Samstag, 15. August 2026

Mercenaries from Hong Kong

 
Shawgust 2026

Mercenaries from Hong Kong

Story:

He Ying (Candice Yu On-On) beauftragt Luo Li (Ti Lung) ein Team (Michael Chan Wai-Man, Wong Yu, Lo Lieh, Johnny Wang Lung-Wei, Nat Chan Pak-Cheung) zusammen zu stellen, um in Kambodscha Gangster Naiwen (Phillip Ko Fei) zu finden…

Meine Meinung:

Mercenaries from Hong Kong fühlt sich nicht an, wie ein typischer Shaw Brothers-Film. Für diese eher späte Shaw Brothers Produktion durfte sich Wong Jing (High Risk, Magic Crystal, The Romancing Star) in Sachen Regie und Drehbuch versuchen. Er, der später in den 90ern vor allem mit derben Inhalten und vulgärem Humor auf sich aufmerksam machen sollte. Nach seinem Regie-Debüt Challenge of the Gamesters (auch für die Shaw Brothers) war Mercenaries from Hong Kong seine dritte Regiearbeit.

Der Plot ist dünn und erinnert an Filme wie Eastern Condors und Co. Der infantile Humor passt nicht wirklich zum Rest zusammen. Der Film wartet jedoch mit einem sehr bekannten Cast auf. Hier tummeln sich Stars wie Ti Lung (The Blood Brothers), Michael Chan Wai-Man (Gallants), Wong Yue (Kid from Kwangtung), Lo Lieh (The Reckless Cricket), Johnny Wang Lung-Wei (Five Shaolin Masters), Phillip Ko (The Criminal), Nat Chan Pak-Cheung (My Neighbours Are Phantoms) sowie in Nebenrollen Yuen Wah (Swordsman) sowie Lee Hoi-Sang (Butcher Wing). Vor allem Fans von Ti Lung und Michael Chan Wai-Man kommen auf ihre Kosten.

Ansonsten ist das wie bei The Expendables. Nicht jeder Star hat gleich viel Screentime und auch während dieser Zweitsichtung empfand ich Nat Chan Pak-Cheung als eher unpassendes Element in dem Film. Trotz Humor und Slapstick konnte ich ihn in dieser Rolle nicht ernst nehmen. Schön waren die Auftritte eines jungen Yuen Wah (Kampf in der Tiefgarage) und Lee Hoi-Sang als mysteriöser Bösewicht im Anzug macht auch eine gute Figur. Es gibt Stunts, Explosionen, Shoot-Outs (leider nicht alle blutig) und kürzere Kampfszenen. Die Actionszenen besorgte Tong Kai (Return of the One-Armed Swordsman).

Fazit: Zwar kein Kracher, aber durch und durch von A-Z unterhaltsam! Und das Staraufgebt macht auch Laune!

Infos:

O: Lip Mo Je

HK 1982

R: Wong Jing

D: Candice Yu On-On, Ti Lung, Phillip Ko Fei, Michael Chan Wai-Man, Wong Yu, Lo Lieh, Johnny Wang Lung-Wei, Nat Chan Pak-Cheung, Yuen Wah, Lee Hoi-Sang

Laufzeit der UK-Blu: 95:27 Min.

Gesehen am: Jan. 2012 / Neusichtung: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen als UK-Blu-Ray von Arrow Video (Shawscope Volume Two) = Uncut, neue Restauration von Arrow Video, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Als Extras gibt es ein ca. 20minütiges Interview mit Tong Kai (allgemein über die Shaw Brothers und nicht explizit über seine Arbeit für Mercenaries from Hong Kong). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Aug. 2026).

Freitag, 14. August 2026

One-Armed Swordswoman

One-Armed Swordswoman

Story:

Li Feng (Cheung Ching-Ching) kämpft gegen Bösewichte und Mörder. Sie nimmt den Kampf gegen die Banden auf, doch nicht immer kommt sie rechtzeitig, um die Unschuldigen vor dem Tod zu bewahren. Doch eines Tages wird sie von einem Gegner, der ein vergiftetes Schwert als Waffe benutzt, überwältigt und als Folge wird ihr der Arm amputiert. Ein mysteriöser Mann, Black Dragon genannt, trainiert sie. Sie schwört Rache an den Tätern…

Meine Meinung:

One-Armed Swordswoman ist Taiwans Antwort auf den Shaw Brothers Klassiker The One-Armed Swordsman mit Superstar Jimmy Wang Yu. Der Film von Chin Sheng-En (Bronze Head and Steel Arm) ist für Eastern Fans sehenswert. Der Film ist ein Mix aus Wuxia und Drama. Der Film legt besonders am Anfang ein Höllentempo vor. In den ersten 30 Minuten gibt es praktisch nur pausenlose Kämpfe zu sehen. So bietet der Film in den ersten 30 Minuten mehr Kämpfe, als andere Filme in den ersten 60 Minuten. Das Budget war klein. Es wurde fast nur Outdoor gedreht.

Der Plot ist simpel und Cheung Ching-Ching (Queen of Fist, The Magnificent Chivalry, Sorrowful to a Ghost) macht als weiblicher Jimmy Wang Yu eine gute Figur. Interessant ist, dass ihr Arm nicht im Kampf abgetrennt wird, sondern von dem mysteriösen Mann, der sie rettet, amputiert wird um die Verbreitung eines tödlichen Giftes zu stoppen (durch eine Wunde am Arm). Bevor 30 Minuten um sind, ist Cheung Ching-Ching schon als einarmige kämpfend zu sehen. Das ging deutlich schneller als im Shaw Brothers Klassiker von Chang Cheh. Die männlichen Figuren wirken mehrheitlich uninteressant (gilt sowohl für Bösewichte wie auch Helden).

Die Kampfszenen sind solide. Es gibt typische Trampolin-Sprünge, einiges an Gewalt (z.T. zensiert oder vor zensiert) und auch auf den typischen Fantasy-Einschlag aus taiwanesischen Eastern muss der Fan nicht verzichten, was einige Ideen und Gimmicks der Gegner oder Waffen angehen. Dieser teilweise fast trashig anmutenden Parts des Filmes macht den Reiz aus und heben den Film in einigen Kampfmomenten auch von anderen Filmen dieser Art (oder aus Filmen aus Hong Kong) ab. Wenn der Film schwächelt, dann im Mittelteil aufgrund mehrere dialoglastiger und zu dramatischer Szenen. Doch dafür entschädigt die erste halbe Stunde, die pausenlos Kämpfe bietet und auch vor dem Finale dreht der Film in der Hinsicht wieder auf.

Fazit: Eastern Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Nu Du Bei Do

Taiwan 1972

R: Chin Sheng-En

D: Cheung Ching-Ching, Tin Ming, Lui Ming, Chiang Ming, Li Chiang

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 83:03 Min. (inklusive einer kurzen Werbeunterbrechung).

Gesehen am: Aug. 2026

Fassungen: Mir lag die südkoreanische VHS von Jeil Home Video Production vor = solide Bild- und Tonqualität, Mandarin O-Ton mit koreanischen Subs, Vollbild statt Widescreen (Vorspann in Widescreen). Deutsche Fassungen (VHS sowie DVD = Li Feng - Die einarmige Schwertkämpferin) und andere Importe (VHS aus Holland) sind zensiert. Die deutsche Fassung läuft nur 75 Min. Es fehlt Handlung und Gewalt (Köpfung, Mord an Kind). In Holland (82 Minuten) fehlt weniger, aber auch da wurde bei der Köpfung oder beim abgetrennten Arm die Schere angesetzt. So auch bei der VHS aus Südkorea, die auf der holländischen Fassung (wohl gleicher Print) zu basieren scheint. Cuts sind mir nur vier aufgefallen: Mord an Kind (wobei länger als bei der deutschen Fassung), Mord an Mutter, Arm wird abgetrennt und Bösewicht wird im Finale geköpft. Eine Uncut-Fassung ist mir nicht bekannt (Stand: Aug. 2026). Selbst das taiwanesische Filminstitut listet den Film mit einer Laufzeit von 74 Minuten. Gut möglich, dass die VHS-Fassungen aus Holland und Südkorea der aktuell längsten Fassung zum Film entsprechen und der Film ggf. schon so für das Kino zensiert wurden.

Hotel & Restaurant Sternen Muri bei Bern

Adresse: Thunstrasse 80, 3074 Muri bei Bern

 

Sommer heisst Geburtstagszeit. Zu viele, die ich alle stemmen könnte. Teilweise auch keine Zeit da NIFFF und/oder Geld sparen. Immerhin folgen eventuell im Sept. weitere Film-Events in Nürnberg oder London (das habe ich definitiv gebucht), eventuell folgen diverse Kino-Besuche (The End of Oak Street, Die Odyssee, Insidious: Out of the Further, Mutiny) und zudem muss ich Geld für den Oktober sparen (Wild-Season). Zum Teil lasse ich Geburtstagsessen auch in den Oktober einfliessen. So nicht das heutige Geburtstagessen, das auf Wunsch in Muri b. Bern ausgetragen wurde. In den Sternen. Da war ich in Vergangenheit schon öfters essen. Das Wild war immer vorzüglich (Link 1, Link 2, Link 3), reguläre Besuche waren qualitativ etwas schlechter (Link).

Aktuell geniesse ich sechs freie Tage = Einkaufen, Wohnung putzen, Wäsche machen, Kino-Besuch (Ice Cream Man), Fussball (Manchester United), Grillieren (Interlaken), weitere Restaurant-Besuche (Afghanisch), Filme schauen, Ferien und Events buchen und planen (Lu Feng Event, erste 15 Wild-Restaurant Daten reserviert, ggf. Event in Deutschland), Sonne tanken. Schön, so viel Zeit zu haben. Diese Woche ist es aktuell auch mit praktisch täglich über 30 Grad sehr warm. Am heutigen Tag stand ich früh auf (nach 05.00 Uhr) und sah mir ab 07.00 Uhr einen taiwanesischen Gangster-Film an, gefolgt von einem Shaw Brothers Film. Dann noch etwas zocken, ehe es mich am späten Nachmittag nach Muri führte. Die Sonne und Wärme taten gut. Ich ass den ganzen Tag praktisch nichts (nur ein Twix und zwei Toast mit Honig). Aktuell hatte ich daher Hunger und freute mich auf das Abendessen.

Via Bus ohne Klimaanlage (oder Fahrer hat es einfach nicht eingestellt) kam ich etwas verspätet vor Ort an. Meine Begleitung war schon dort und entschied sich für einen Platz draussen. Das war, mit einem kleinen Lüftchen, bis auf Wespen und Fliegen, angenehm. Das Restaurant war gut besucht. Meine Begleitung war, da ein Geburtstagessen, eingeladen. Nebst regulärer Karte wurde auch eine Sommerkarte angeboten. Ich bestellte für mich…

 

 

…als Hauptgang

 

Rindsfilet «Café de Paris»

mit zerlassener Kräuterbutter und Gemüse

(bestellen Sie Ihre Wunschbeilage zusätzlich separat dazu)

Wunschbeilage = Pommes

49.80 CHF & 6.50 CHF

 

…als Nachspeise

2x Crema Catalana

20 CHF

 

 

Auf eine Vorspeise habe ich verzichtet. Einerseits zum Sparen, andererseits aufgrund der Hitze. Ich hatte zwar Hunger, aber beim letzten Mal, als ich vor Ort ass, war mir die Portion zu gross. Ausserdem hat mich auch keine der Vorspeisen angesprochen. Ich nahm das Filet medium. Es war gut, aber ich hatte dennoch etwas Mühe, es mit dem Messer zu zerschneiden. Schräg war die Tatsache, dass es a) eine Sosse gab und b) dazu Kräuterbutter. Das hat so nicht ganz gepasst und die Kräuterbutter war, schon total geschmolzen und mehr eine wässrige Flüssigkeit, als sie gebracht wurde. Und schmeckte irgendwie schräg. Es sah so aus, als wäre diese schon etwas länger aus dem Kühlschrank genommen und dann schon geschmolzen, ehe sie an den Tisch gebracht wurde. Die Pommes waren gut und eine gute Portion. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Das Gemüse war solide. Alles in allem war das Essen sehr gut, aber keine Kracher Qualitäten mit Ausnahme der von mir geliebten Crema Catalana. Bis wir das Dessert bestellen konnten, verging viel Zeit. Da das Restaurant gut besucht war, hatten die Kellnerinnen viel zu tun. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen. Müde kehrte ich später nach Hause zurück, wo ich ausserordentlich früh schlafen ging.


Fazit:

 

Hervorragend 

Sehr gut (Nachspeise = Hervorragend)

Gut und solide

Enttäuschend