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Dienstag, 4. August 2026

Orthodoxy Chinese Kung-Fu

Orthodoxy Chinese Kung-Fu

Story:

Ein Paar bildet ihren Adoptivsohn in Sachen Martial Arts aus. Sie bringen ihm «Orthodoxy Chinese Kung-Fu» bei und lassen ihn danach in die weite Welt ziehen, damit er sich einen Namen machen kann. Er erlebt diverse Abenteuer, bestreitet diverse Duelle und erlernt immer wieder neue Kampftechniken. Diese sind auch dringend nötig, als vor dem Finale sein Meister getötet wird. Daraufhin schwört der Adoptivsohn Rache…

Meine Meinung:

Orthodoxy Chinese Kung-Fu ist ein seltener Eastern, der aktuell in einigen Datenbanken nicht zu finden ist (ofdb, LB), was sich aber noch ändern wird (in der LB sollte er in einigen Stunden bis einigen Tagen auftauchen). Es handelt sich um eine Kung Fu-Komödie aus dem Jahr 1980 aus Taiwan. Regie führte Yu Han-Hsiang (Tai Chi Shadow Boxing, A Brave Girl-Boxer in Shanghai). Der Cast ist mir relativ unbekannt. Keine wirklich grossen Namen dabei. Mir sagen nur Betty Pei Ti (Intimate Confessions of a Chinese Courtesan) sowie Wang Hsieh (The Black Falcon) etwas. Clement Yeh Chao-Hsu taucht, wenn ich nicht irre, nur für den Finalkampf auf. Markantes Äusseres. Ihn sah ich auch in anderen Eastern (Against Rascals with Kung Fu).

Der Film hat mir gefallen. War sehr solide und vor allem unterhaltsam, auch wenn die wirklich grossen Namen und Stars fehlen. Ich bin auch nicht sicher, wen den Helden gespielt hat. Laut einem YouTube Kommentar soll der männliche Schüler von einer Frau (Wei Hai-Min) gespielt worden sein, was ich mir kaum vorstellen kann. Sah zumindest sehr männlich aus. Wei Hai-Min (The 72 Desperate Rebels) ist eine bekannte Opernsängerin- und Schauspielerin aus Taiwan. Und da die Filme auch nicht mit Originaldialogen gedreht wurden, kann es zumindest sein, dass sie einen jungen Kerl spielt. Die Bildqualität der VHS war jetzt auch nicht super scharf, um das perfekt klären zu können.

Auf jeden Fall hat der Schüler seine Sache in den Kampfszenen ordentlich gemacht. Es gibt diverse Wettkämpfe und «Kampfschulen», die zum Zuge kommen. Zum Beispiel eine reine Frauenkampfgruppe oder eine Kampfschule nur bestehend aus Blinden. Am Ende läuft dann doch alles «nur» auf eine Rache-Story hin. Es gibt sicher alle fünf Minuten Kampfszenen zu sehen und der Ton des Filmes ist wechselhaft. Es wird mit und ohne Waffen gekämpft. Im Finale gar brutal, wenn mit Messern gekämpft wird und der Schüler dann den überraschenden Tod seines Meisters und Adoptivvaters rächen muss.

Fazit: Sehr solide und Eastern Fans zu empfehlen!

Infos:

O: Tu bao zi da tong guan

Taiwan 1980

R: Yu Han-Hsiang

D: Ling Yun, Wei Hai-Min, Lu Wei, Hu Chin, Ko Hsiang-Ting, Wei Ping-Ao, Betty Pei Ti, Wang Hsieh, Clement Yeh Chao-Hsu

Laufzeit der südkoreanischen VHS: 86:41 Min.

Gesehen am: Aug. 2026

Fassungen: Mir lag das VHS aus Südkorea von A Joo Video Production vor = Vollbild, solide Bild- und Tonqualität, sah Uncut aus, O-Ton Mandarin mit englischen, chinesischen und koreanischen Untertiteln. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Aug. 2026).

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