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Donnerstag, 14. Mai 2026

Class of 1999

Class of 1999

Story:

1999:

Unter der Leitung von Dr. Bob Forrest (Stacy Keach) werden Roboter (Patrick Kilpatrick, Pam Grier, John P. Ryan) als Lehrer eingestellt, um das Gewaltproblem an Schulen zu lösen. Doch als es unter den Schülern zu Toten kommt, will der Rektor (Malcolm McDowell) das Programm stoppen während sich die Roboter-Lehrer mit Gang-Anführer Cody (Bradley Gregg) anlegen…

Meine Meinung:

Mark L. Lester (Showdown in Little Tokyo, Commando, Truck Stop Women) tut es wieder. Nach seinem Class of 1984 aus dem Jahr 1982 drehte er acht Jahre später diese Fortsetzung/Remake. Der Film spielt in einer leicht entfernten Zukunft (1999), in denen das Land vor Ganggewalt erschüttert wird. Mark L. Lester verbindet somit Motive des Sci-Fi-Filmes (Roboter) mit den Themen B-Action und Selbstjustiz. Erneut spielt sich der Plot mehrheitlich in einer Schule und in Klassenräumen ab. Class of 1999 ist ein sehr unterhaltsamer B-Actionfilm.

Ich sah den Film ewig nicht. Ich mag Selbstjustiz-Inhalte und diese klassischen, kitschigen Filme, in denen klischeehafte Figuren das bekommen, was sie verdienen. Natürlich wird alles mit einem grossen Augenzwinkern und viel Overacting erzählt. Die Figuren, speziell die Gangs, könnten aus Troma-Filmen stammen. Der Inhalt ist spassig, mehr oder weniger unterhaltsam und regt zum Schmunzeln an. Für einen B-Actionfilm gibt es im Verlauf auch bessere Actionmomente, als erwartet (Stunts und Explosionen mit echtem Feuer).

Dass Mark L. Lester ansonsten im Actionfilm Zuhause ist, sieht man der Produktion jede Sekunde an. Die Roboter-Effekte, die selbstverständlich an Terminator, Nemesis und Co. erinnern, sehen für diese Art Film sehr gut aus. Die Make-Up-Effekte, speziell im Finale, sind cool. Die drei Lehrer sind die heimlichen Stars des Filmes und werden überzeugend vom Trio Patrick Kilpatrick (The Toxic Avenger, The Cellar, Alarmstufe: Rot 2), Pam Grier (Coffy, Nico, Pet Sematary: Bloodlines) sowie John P. Ryan (Futureworld, Death Wish 4: The Crackdown) gespielt.

Die Jungschauspieler fallen im Vergleich mit den älteren Kollegen etwas ab. In grossen Nebenrollen sind sogar noch bekannte Namen wie Malcolm McDowell (, Halloween, 31, Halloween II) sowie Stacy Keach (Slave of the Cannibal God) zu sehen. Für die tollen Effekte waren u.a. Eric Allard und Rick Stratton zuständig. Die haben ihr Können in vielen Filmen unter Beweis gestellt (Sleepwalkers, Windtalkers, Alien: Resurrection, Demolition Man). Auf diversen Blu-Ray Fassungen geben sie zudem exklusiven Einblick in ihre Arbeit in Class of 1999.

Fazit: Für Mark L. Lester Fans zu empfehlen!

Gefolgt von: Class of 1999 Part II

Infos:

O: Class of 1999

USA 1990

R: Mark L. Lester

D: Stacy Keach, Bradley Gregg, Malcolm McDowell, Patrick Kilpatrick, Pam Grier, John P. Ryan, Traci Lind, Joshua John Miller, Darren E. Burrows, Sharon Wyatt

Laufzeit der jap. DVD: 96:02 Min.

Gesehen am: 22.12.2004 / Neusichtung am: 14.05.26

Fassungen: Mir lag die japanische DVD von Beam Entertainment vor = Uncut, gute Bild- und Tonqualität, nicht anamorph, Englisch/Japanisch ohne englische Untertitel. Inzwischen gibt es davon auf DVD sowie Blu-Ray sicherlich qualitativ (Bildformat, Untertitel, Bildqualität, exklusive Extras) bessere Alternativen (Vestron Video / Lionsgate, Nameless).

Mittwoch, 18. November 2020

Black Cat Mansion Review

Black Cat Mansion

Story:

Ein Arzt reist mit seiner an Tuberkulose erkrankten Frau in deren Heimatdorf, wo sie sich erholen und er eine Praxis für die Gemeinschaft einrichten wird. Doch bald schon werden sie von einem Katzen-Geist heimgesucht…

Meine Meinung:

Nobuo Nakagawa, Regisseur von Jigoku, war vor allem für seine Horrorfilm der 50er und 60er Jahre bekannt. Black Cat Mansion ist ein sehr stimmungsvoller, unterhaltsamer und Dank der kurzen Laufzeit auch kurzweiliger Cat Ghost Film, den man sich als Fan des Genres ansehen kann. In meinen Augen der 2. beste Cat Ghost Film aus Japan (nach Kuroneko) den ich bisher gesehen habe.

Interessant ist, wenn man mit Filmen aus Südkorea vergleicht: Black Cat Mansion (1958) wirkt dabei im Vergleich zu A Bloodthirsty Killer (1965) um Jahre reifer, aufwändiger, bietet mehr Effekte & Qualität obwohl sieben Jahre älter als der südkoreanische Film. Das Kino aus Japan war dazumal dem koreanischen Film in Sachen Budget, Effekte & Technik um Lichtjahre voraus.

Black Cat Mansion bietet solide Darsteller-Leistungen, eine typische Ghost Cat Story ohne grössere Überraschungen und viele stimmungsvolle Bilder (Nebel, Krähen, Katzen…). Dabei ist der Film sehr schön eingefangen und gefilmt. Optisch interessant ist die Tatsache, dass der Film teilweise in s/w ist und teilweise in Farbe. Das gibt ihm optisch das gewisse Etwas.

Fazit: Für Fans von klassischen Horrorfilmen aus Japan uneingeschränkt zu empfehlen!

Infos:

O: Bôrei kaibyô yashiki

Japan 1958

R: Nobuo Nakagawa

D: Toshio Hosokawa, Midori Chikuma, Yurkio Ejima, Keinosuke Wada, Ryozaburo Nakamura

Laufzeit der jap. DVD: 67:23 Min.

Gesehen am: 03.08.20

Fassungen: Meine DVD aus Griechenland war defekt, so dass ich den Film als jap. DVD von Beam beim Kollegen gesehen habe = gute Bild- und Tonqualität, Uncut, O-Ton und englische Subs (nur die Erstauflagen). Eine Blu-Ray und/oder deutsche Fassung scheint es nicht zu geben (Stand: Aug. 2020).