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Sonntag, 21. Juni 2026

Ghost of Kasane Swamp

Ghost of Kasane Swamp

Story:

Ein Sohn eines Samurai wird informiert, dass sein Vater unter mysteriösen Umständen zu Tode kam. Der Sohn findet heraus, dass sein Vater selbst seine Ehefrau und einen blinden Geldeintreiber getötet und die Leichen durch zwei Komplizen in einem Sumpf hat verstecken lassen. Der blinde Masseur hatte viel Geld. Die Frage stellt sich jetzt: Wo ist das Geld und wer hat es?

Meine Meinung:

Ghost of Kasane Swamp stellt ein Remake dar (Original = The Ghost of Kasane aus dem Jahr 1957) und anscheinend, wenn das stimmt, was ich gelesen habe, die letzte Produktion der Daiei Studios. Ich fand den Film solide und unterhaltsam, auch wenn es eigentlich nur sehr wenig Ghost-Szenen in dem Film zu sehen gibt. Der Plot wirkt hier und da etwas überladen. Vor allem am Anfang und Mittelteil geht die Post ab und unzählige Figuren tauchen auf. Dennoch kann dem Treiben gut gefolgt werden, auch wenn es im Verlauf auch noch einige Sub-Plots zu sehen gibt.

Der Film ist zuweilen stimmungsvoll inszeniert, aber nur wenig gruselig. Bei zwei Ghost-Szenen empfand ich die Musik als billig. Der Sumpf selbst kommt nur vereinzelt vor. Die Zwischenmenschlichen Beziehungen, Motive und Intrigen dominieren das Geschehen und überwiegen die kleine Anzahl an Rache- und Ghost-Szenen. Der Film ist allgemein toll inszeniert und die Schauspieler machte ihre Sache ordentlich. Ich fand es gut, dass auf Klamauk verzichtet wurde. Ein Nachteil ist, dass sich keine Gefühle gegenüber den Figuren einstellen.

Das aufgrund der Tatsache, dass alle, und damit meine ich wirklich alle Figuren im Film Dreck am Stecken haben, andere übers Ohr hauen und durch und durch unsympathisch charakterisiert sind. Es gibt keine Guten oder Helden in der Geschichte. Es wird allgemein ein depressives und düsteres Weltbild dargestellt, welches deprimierend erscheint. Da überrascht es dann eigentlich auch nicht, wenn Betrug, Gewalt, Rache, Hintergedanken, Verrat und Tod die Folge sind und die Geister daher auch in den Hintergrund geraten.

Fazit: Fans von klassischen jap. Geisterfilmen können einen Blick riskieren!

Infos:

O: Kaidan Kasane-ga-fuchi

Japan 1970

R: Kimiyoshi Yasuda

D: Saburô Date, Kenjirô Ishiyama, Teruo Ishiyama, Reiko Kasahara

Laufzeit der UK-Blu: 82:34 Min.

Gesehen am: 21.06.26

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films (Daiei Gothic Vol. 2) = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2026).

Montag, 16. März 2026

The Haunted Castle

 

The Haunted Castle

Story:

Ein blinder Mönch wird ermordet und dessen Leiche versteckt. Ein Lord begehrt dessen Schwester als Konkubine. Als diese gezwungen wird, sich dem Lord zu fügen, begeht sie Harakiri und lässt eine Katze als Geist auf die Täter und Mörder ihres Bruders los…

Meine Meinung:

The Haunted Castle sah ich mir via Radiance Films Blu-Ray (Daiei Gothic Vol. 2 Box) an und im Gegensatz zu Demon of Mount Oe hat mir der richtig gut gefallen. Ich sah bisher ca. drei bis fünf japanische Cat Ghost (Bakeneko: A Vengeful Spirit, Ghost Story: Depth of Kagami, The Ghost Cat and the Mysterious Shamisen, Black Cat Mansion, A Haunted Turkish Bathhouse) Filme und in meinen Augen ist diese 1969er Version abgesehen von Kuroneko der bisher beste Cat Ghost Film aus Japan, den ich sah. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich wurde positiv überrascht.  

Der Film stammt von Tokuzô Tanaka (The Whale God), der auch den bereits erwähnten Demon of Mount Oe realisiert hat. Der Cast um Kōjirō Hongō (Gamera: Guardian of the Universe), Rokkō Toura (Death by Hanging), Kōichi Uenoyama (Youth of the Beast), Ikuko Mōri (Yokai Monsters: 100 Monsters), Akihisa Toda (Outlaw: Gangster VIP), Akane Kawasaki (The Return of Sister Street Fighter) oder Yūsaku Terashima (Children of Hiroshima) agieren zwar solide, aber was die Figuren angehen, hat der Film sein grösstes Defizit (zum Glück bietet der Film davon sehr wenig). Es ist simpel: die Figuren sind dem Zuschauer relativ egal. Die Figuren sind wenig sympathisch. Das ist vielleicht das einzige Schwachstück des Filmes inklusive des Endes.

Aber abgesehen von diesem Detail ist der Film sehenswert. Mit einer Laufzeit von nur knapp 80 Minuten wird es kaum langweilig. Als der Spuk dann losgeht, ist eigentlich pausenlos Gruselunterhaltung garantiert. Der Film und dessen Stärken liegen dann vor allem an seiner Optik und den Bildern. Der Film ist wunderschön gefilmt, so dass viel stimmungsvolle Gruselparts entstehen. Mit wenig Einsatz und klugem Einsatz von Schatten werden atmosphärisch dichte Bilder geschaffen. Gepaart mit blutigen Szenen, tollen Make-Up Masken und einem starken, immer passenden und unheimlichen Soundtrack (auch das Intro in den Film ist bereits mehr als gelungen) macht das The Haunted Castle zu einem intensiven und schönen Cat Ghost Streifen!

Fazit: Eine der besten Horrorfilme von Daiei Film.

Infos:

O: Hiroku kaibyô-den

Japan 1969

R: Tokuzô Tanaka

D: Kôjirô Hongô, Naomi Kobayashi, Mitsuyo Kamei, Yôko Atsuta, Yûtarô Ban, Jun Fujikawa

Laufzeit der UK-Blu: 82:31 Min.

Gesehen am: 16.03.26

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films (Daiei Gothic Vol. 2) = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: März 2026).

Dienstag, 10. Februar 2026

Demon of Mount Oe

 

Demon of Mount Oe

Story:

Ein Dämon, der auf dem Berg Oe leben soll, versetzt die Gegend in Angst und Schrecken. Es wird erzählt, dass der Dämon seine Gestalt in monströse Gestalten ändern kann. Vor allem auf Frauen hat es der Dämon abgesehen. Ein Samurai (Shintarô Katsu), der sich zudem mit Banditen und mehreren Frauen «rumschlägt», nimmt sich der Herausforderung an…

Meine Meinung:

Nach der Sichtung von The Snow Woman freute ich mich, als Radiance Films eine 2. Daiei Gothic Box veröffentlichte und darin auch Tokuzo Tanakas Demon of Mount Oe zu finden war. Einen japanischen Film von Daiei, den es bis dato ausserhalb Japans nicht offiziell zu erwerben gab. Und der sah, was Bilder, Cover und Monster angehen, vielversprechend aus. Umso enttäuschter bin ich nun nach der Sichtung des Filmes über die Qualität und den Inhalt des Filmes.

Viele Internetseiten beschrieben den Plot um einen Dämon, der von einer Gruppe von Samurai bekämpft wird. Doch das und alle Monsterszenen machen nur ca. 5% des ganzen Filmes aus. Der Rest des Filmes ist langweilig, wirr, verworren, lahm und uninteressant. Der Film läuft dabei auch fast zwei Stunden statt die auf dem Cover angegebenen 83 Minuten. So wird aus einem kurzweiligen Film ein zweistündiger, kaum enden wollender Filmmarathon, der sich deutlich länger als zwei Stunden anfühlte. Die Optik weiss zu gefallen wie auch einige der Effekte (Ochse, Spinne). Aber das war es dann auch schon. Es geht zu 90% nicht wirklich um den "Dämon" sondern um andere Belanglosigkeiten.

Der Film ist sehr dialoglastig, es gibt Intrigen, Liebesgeschichten, uninteressante Figuren, lahme und uninteressante (unblutige) Schwertkampfszenen und vor allem Längen inklusive viele Flashbacks. Es geht primär nicht um eine Samurai-Gruppe, die den Kampf gegen den Dämon aufnimmt, wie der Plot in mehreren Quellen beschrieben wird. Schade. Auch die Darsteller reissen keine Bäume aus. Selbst Zatoichi Star Shintarō Katsu vermag den Film nicht aufzuwerten.

Fazit: Sehr langweiliger Film. Schade um die wenigen tollen Monster- und Make-Up Effekte.

Infos:

O: Ôeyama Shuten-dôji

Japan 1960

R: Tokuzo Tanaka

D: Kazuo Hasegawa, Raizô Ichikawa, Shintarô Katsu, Kojiro Hongo

Laufzeit der UK-Blu: 113:51 Min.

Gesehen am: 10.02.26

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films (Daiei Gothic Vol. 2) = sehr gute Bild- und Tonqualität, Uncut, erste offizielle Fassung ausserhalb Japans mit englischen Subs (zum O-Ton), zwei andere Filme und Booklet im Set enthalten. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2026).

Dienstag, 20. Januar 2026

Japan Organised Crime Boss

Japanuary 2026

Japan Organised Crime Boss

Story:

Kôji Tsuruta (Tetsuo Tsukamoto) wird nach acht Jahren Gefängnis entlassen. Das Yakuza-Mitglied findet sich mitten in einem Yakuza-Krieg wieder. Zwei Banden kämpfen um die Vorherrschaft in Yokohama. Als Kôjis Boss ermordet wird, tritt er in dessen Fussstapfen und nimmt den Kampf auf…

Meine Meinung:

Japan Organised Crime Boss ist ein weiterer Yakuza-Film von Kinji Fukasaku (Wolves, Pigs and Men, Yakuza Graveyard, Hokuriku Proxy War). Die Ende der 60er Jahre Produktion hat mir sehr gut gefallen. Inhaltlich hat mich der Streifen an Kinji Fukasakus Film-Reihen Battles Without Honor and Humanity sowie New Battles Without Honor and Humanity erinnert. Japan Organised Crime Boss geht es ernster, dramatischer und ruhiger an, als andere Yakuza-Filme des Regisseurs.

Der Film hat einen simplen Plot, der mir jedoch, auch aufgrund der tollen Figurenzeichnung und der Dramatik, gut gefallen hat. Dazu passt dann auch das nihilistische, aber für Kinji Fukasaku typische und wenig überraschende Ende. Tetsuo Tsukamoto gibt einen wunderbaren Lead ab. Er, der noch an Ideale, Ehre und Ehrenkodexe denkt, sieht sich Mitten in einem Yakuza-Krieg wieder, der seine Opfer fordert. Stark gespielt. Auch der restliche Cast um Ryōhei Uchida, Bunta Sugawara und Tomisaburō Wakayama überzeugt. Der Film ist toll besetzt.

Bunta Sugawara (Street Mobster, Cops Vs. Thugs), oft im Yakuza-Kino von Kinji Fukasaku Zuhause, ist diesmal nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen. Ryōhei Uchida (Bakeneko: A Vengeful Spirit, Yakuza Wolf 2, Samurai Wolf), der Tetsuo Tsukamoto Blutsbruder spielt, macht das sehr gut. Ihm zur Seite steht der durchgehallte Yakuza-Boss Miyahara, gespielt vom grossartigen und wandelbaren Tomisaburô Wakayama (Sympathy for the Underdog). Spielte Tomisaburô Wakayama in Sympathy for the Underdog einen einarmigen, so spielt er hier einen drogensüchtigen Boss. Ein einarmiger kommt im Plot von Japan Organised Crime Boss dennoch auch zum Zuge. Die Action-Szenen sind blutig anzusehen und der Film ist optisch allgemein wunderschön anzusehen (vor allem die Sequenzen im Regen).

Fazit: Für Kinji Fukasaku und Yakuza-Fans Pflichtprogramm!

Infos:

O: Nihon boryoku-dan: Kumicho

Japan 1969

R: Kinji Fukasaku

D: Tetsuo Tsukamoto, Bunta Sugawara, Ryôhei Uchida, Noboru Ando, Tomisaburô Wakayama

Laufzeit der UK-Blu: 96:17 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Mir lag die UK-Blu von Radiance vor = Wendecover, Booklet, Uncut Fassung, O-Ton, Englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt ein Extra, indem Kinji Fukasaku über sein Leben erzählt. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025).

Freitag, 16. Januar 2026

Underworld Beauty

Japanuary 2026

Underworld Beauty

Story:

Dieb Miyamoto (Michitarô Mizushima) hat es nach seiner Gefängnisstrafe auf Diamanten abgesehen, die er vor seiner Verhaftung versteckt hat. Zudem will er Mihara (Tôru Abe), der beim damaligen Raub verletzt wurde, helfen. Doch Yakuza Boss Ôyane (Shinsuke Ashida), der die Diamanten für sich haben will, spielt ein doppeltes Spiel mit Miyamoto und Mihara. Daraus resultiert Miharas Tod. Miyamoto plant zusammen mit Miharas Schwester (Mari Shiraki) die Diamanten zurückzuholen…

Meine Meinung:

Underworld Beauty ist ein Frühwerk von Seijun Suzuki (The Incorrigible, Teenage Yakuza, Story of a Prostitute), der später einige Kracher wie Tokyo Drifter, Branded to Kill, Youth of the Beast und Detective Bureau 2-3: Go to Hell, Bastards! inklusive Arthouse Filme wie Yumeji und Co. auf die Leinwand gezaubert hat. Underworld Beauty ist ein in s/w gedrehter Ende der 50er Jahre Streifen und gehört zum Sub-Genre Japanese Film Noir mit Figuren aus der Gangster- und Yakuza (Unter)Welt.

Leider hat mir Underworld Beauty nicht sonderlich gefallen, so dass der Yakuza-Streifen nicht in meine Filmsammlung integriert wird. Der Film war mir schlicht zu alt und zu harmlos. Die Inszenierung wirkte auf mich angestaubt, hölzern und öde. Der Film war schlicht und ergreifend einfach langweilig. Dazu gehörte auch die Musik, die mir nicht gefiel. Die war auch lahm und eher nervend. Auch der Cast konnte mich grösstenteils nicht überzeugend. Mit Abstrichen gefällt Mari Shiraki, die aber von einem schwachen Drehbuch ausgebremst wird.

Der Film hat praktisch keine Action-Szenen. Im Finale gibt es ansatzweise so was wie eine Schiesserei zu sehen. Aber auch diese kann den Film nicht besser machen. Allgemein sind die s/w Bilder schick anzusehen und z.T. stimmungsvoll eingefangen worden. Die Optik und Kameraeinstellungen lassen das Talent, welches Seijun Suzuki später einen Karriereschub vollbringen sollten, hier und da aufblitzen. Alles in allem kann ich den Film jedoch nur Hardcore Seijun Suzuki-Fans empfehlen.

Infos:

O: Ankokugai no bijo

Japan 1958

R: Seijun Suzuki

D: Michitarô Mizushima, Mari Shiraki, Tôru Abe, Shinsuke Ashida

Laufzeit der UK-Blu: 87:09 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Radiance vor = Wendecover, Booklet, Uncut, O-Ton mit englischen Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. Als Extras gibt es u.a. einen Kurzfilm von Seijun Suzuki. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2026).

Dienstag, 6. Januar 2026

Yakuza Graveyard

Japanuary 2026

Yakuza Graveyard

Story:

Detektiv Kuroiwa (Tetsuya Watari) verliebt sich in die Ehefrau eines Yakuza-Bosses. Dem Yakuza-Boss der Nishida Gang. Der Boss sitzt im Gefängnis, als sich Kuroiwa in Keiko (Meiko Kaji) verliebt. Derweil bahnt sich zwischen der Nishida und dem Yamashiro Gang ein Krieg an und auch die Polizei ergreift Partei für eine der beiden Gangs…

Meine Meinung:

Yakuza Graveyard ist ein weiterer Yakuza-Film von Kinji Fukasaku (The Boss's Head, Graveyard of Honor, Tora! Tora! Tora!). Diesmal konnte mich seine Arbeit jedoch nicht überzeugen. Das hat mich überrascht und das kam unerwartet. Der Plot war nichts Besonderes. Die Inhalte kennt der Fan irgendwie schon, wie auch die Musik, die sich gefühlt immer nach der Battles Without Honour and Humanity Klängen anhört. Was ich dem Film positiv anmerken muss, sind einige optische und psychedelische Spielereien mit ungewöhnlichen Kameraeinstellungen und dem Spiel mit Farben.

Aufgrund der Tatsache, dass es eher wenig Action gibt (auch der Blutgehalt ist niedrig), kommt es zu Längen. Die Liebesgeschichte und Dramatik haben nicht funktioniert. Das wirkte nicht glaubhaft und steril. Diese Szenen haben nichts in mir ausgelöst. Der Funke sprang nicht rüber. Zudem fand ich Tetsuya Watari und Meiko Kaji (Female Prisoner #701: Scorpion) in ihren Rollen als Leads schwach. Und auch in der Hinsicht war ich überrascht, vor allem von der Leistung und Darbietung von Tetsuya Watari. Das hat er in anderen Werken (Tokyo Drifter, Outlaw: Gangster VIP) deutlich besser gemacht.

Leider waren auch die anderen Figuren nicht interessant. Tetsuya Watari soll zwar cool wirken (trägt fast immer die Sonnenbrille), aber er war am Ende nur ermüdend und nicht wirklich sympathisch. Zuweilen wirkt der Film auch etwas zu lustig und das Ende war wenig überraschend und vorhersehbar.

Fazit: Schafft es leider nicht in meine Filmsammlung!

Infos:

O: Yakuza no hakaba: Kuchinashi no hana

Japan 1976

R: Kinji Fukasaku

D: Tetsuya Watari, Meiko Kaji, Hideo Murota, Tatsuo Umemiya

Laufzeit der UK-Blu: Ca. 96 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Radiance vor = Uncut, O-Ton, englische Subs, sehr gute Bild- und Tonqualität. In Deutschland unter dem gleichen Titel von REM auf DVD erschienen.

Freitag, 2. Januar 2026

The Bride from Hades

Japanuary 2026

The Bride from Hades

Story:

Schullehrer Shinzaburo (Kojiro Hongo) wird von einem weiblichen Geist (Miyoko Akaza) verführt. Im Glauben, dass es sich bei der Frau um einen Menschen handelt, lässt Shinzaburo die Nähe des Geistes zu. Selbst als sein Umfeld den Geist bemerkt und Vorkehrungen trifft, um den Geist zu vertreiben, will Shinzaburo an den nächtlichen Treffen mit ihr festhalten…

Meine Meinung:

The Bride from Hades von Regisseur Satsuo Yamamoto ist der beste Film aus Radiance Films Daiei Gothic-Box. Der Film aus dem Jahr 1968 erzählt zwar nicht unbedingt einen neuen Plot und ich fühlte mich an den vor nicht allzu längerer Zeit gesehenen Nang Nak erinnert, dennoch vermochte der Film zu überzeugen. Von Regisseur Satsuo Yamamoto kenne ich nur einen Beitrag zur langjährigen Zatoichi-Reihe. Ansonsten bin ich mit dessen Arbeiten nicht vertraut. Er scheint jedoch keine weiteren Grusel- und Horrorfilme realisiert zu haben. Schade.

Der Film ist überzeugend gespielt. Auch wenn zwei wichtige Nebenfiguren etwas an ihrem Overacting «kranken», agiert der Rest glaubhaft und überzeugend. Miyoko Akaza (Lady Snowblood) als weiblicher Geist und Kojiro Hongo (Gamera: Guardian of the Universe, The Whale God, Yokai Monsters: Along with Ghosts) als tragisch Auserwählter «Nobelmann» sind gut gecastet, auch wenn letzterer im Vergleich zu Miyoko Akaza etwas abfällt. Sein Zerfall ist jedoch gut gespielt und dokumentiert. Bei The Bride from Hades handelt es sich, wie der Name der UK-Edition bereits verrät, um eine Daiei Produktion. Die waren vor allem für ihre Filmreihen wie Zatoichi, Gamera oder Daimajin bekannt.

Der Film punktet durch seine Inszenierung. Die Kameraarbeit ist gelungen. Zusammen mit den unheimlichen Bildern (vor allem bei seinen Ghost-Szenen), einer klug eingesetzten Kameraführung und der Musik, gelingt es dem Film, eine quälend langsame und unheimliche Stimmung zu generieren. Der Film ist einfach schön gefilmt und herrlich atmosphärisch und stimmungsvoll anzusehen. Zudem waren die Figuren am überzeugtesten, was die drei Filme aus der Edition angehen. Niemand, der mich genervt hat. Top.

Fazit: Fans von klassischen Gruselfilmen kommen mit The Bride from Hades auf ihre Kosten!

Infos:

O: Botan-dorô

Japan 1968

R: Satsuo Yamamoto

D: Kojiro Hongo, Miyoko Akaza, Hajime Koshikawa, Kō Nishimura Mayumi Ogawa Takashi Shimura Atsumi Uda

Laufzeit der UK-Blu: 88:35 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Gesehen als Daiei Gothic (Box) als UK-Blu-Ray von Radiance Films = O-Ton, englische Subs, Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2026).

Hokuriku Proxy War

Japanuary 2026

Hokuriku Proxy War

Story:

Yakuza Kawada (Hiroki Matsukata) hat einen Disput mit seinem Boss, der sich nicht an Versprechen hält. Kawada holt sich diese mit Gewalt. Mr. Yasuhara schwört Rache und setzt ein Kopfgeld auf Kawada aus. Die Kanai Gruppe um Boss Kanai (Sonny Chiba) sieht das grosse Geld und Kanai schickt 50 Killer los, um sich Kawada zu schnappen…

Meine Meinung:

Hokuriku Proxy War ist ein weiterer Yakuza-Film von Kinji Fukasaku (Battle Royale 2, Crest of Betrayal, Virus). Das soll Kinji Fukasaku letzter Yakuza-Film gewesen sein, der sogar einen Mord inspiriert haben soll und/oder umgekehrt auf einem Mord beruhen soll. Es handelt sich natürlich um eine gängige Yakuza-Geschichte, wie Fans sie aus anderen Filmen von Kinji Fukasaku kennen. Am ehesten hat mich der Film an Battles Without Honour and Humanity erinnert, was die chaotische Kameraarbeit in den Actionszenen und z.T. die Musik angehen. Und dank dem verschneiten Setting kamen auch Tokyo Drifter Vibes auf.

Ich würde sagen, dass der Film etwas weniger ernst wirkt als andere Gangster-Filme des Regisseurs. Ob dies gewollt oder durch das Overacting ungewollt ist, sei Mal dahingestellt. Ich ging mit etwas falschen Erwartungen an den Film. Sonny Chiba, der eine kleine Nebenrolle spielt, erwartet ich in einer grossen Hauptrolle. Aber das ist nicht korrekt. Er bekommt nur wenig Szenen, keine Action-Szene spendiert und schade ist die Tatsache, dass er, nachdem seine Figur verhaftet wurde, auch nicht mehr vorkommt. Das passt allgemein zum offenen Ende, das mir nicht gefallen hat.

Sonny Chiba (Doberman Cop, The Golden Bat, Legend of the Eight Samurai) spielt einen Yakuza Boss und fällt vor allem durch seine extravaganten Kleidungstil auf. Die Hauptrolle spielt Hiroki Matsukata (Cops vs. Thugs, Battle of the Dragons, New Battles Without Honor and Humanity). Er macht das gut und mit all seiner Erfahrung. Er spielte in unzähligen Yakuza oder Ninja-Filmen mit. Dennoch fühlt der Zuschauer, dass er nie Angst um die von Hiroki Matsukata gespielte Figur haben muss. Er steht über allen und gerät nie ernsthaft in Gefahr. Das wirkt in der Tat zu cartoonhaft, um wirklich eine Spannung zu generieren. Dennoch ist überraschend für dramatische Szenen gesorgt, was die Frauenrollen angehen. Und diese funktionieren gut.

Fazit:  Wer das Yakuza Kino von Kinji Fukasaku mag, dürfte nicht enttäuscht werden!

Infos:

O: Hokuriku dairi sensô

Japan 1977

R: Kinji Fukasaku

D: Hiroki Matsukata, Sonny Chiba, Yumiko Nogawa, Mikio Narita, Yôko Takahashi, Takeo Chii, Tatsuo Endo

Laufzeit der UK-Blu: Ca. 98 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Gesehen als UK-Blu-Ray von Radiance Films = auf 3000 Stück limitiert, Wendecover, Booklet, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität, diverse exklusive Extras (Interviews). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025).

Sympathy for the Underdog

Japanuary 2026

Sympathy for the Underdog

Story:

Nach zehn Jahren Gefängnis kehrt der ehemalige Gangster-Boss Gunji (Kôji Tsuruta) in die Freiheit zurück. Sein damaliger Feind hat nun das Sagen, seine Territorien übernommen und führt ein gigantisches Gangster-Syndikat. Gunji beschliesst, sich eine neue Truppe aufzubauen und danach Okinawa anzusteuern…

Meine Meinung:

Sympathy for the Underdog ist sehenswertes Yakuza-Kino des japanischen Ausnahme-Regisseurs Kinji Fukasaku (Swords of Vengeance, Street Mobster, Battle Royale), der viele Yakuza- und Gangsterstreifen realisiert hat. Sympathy for the Underdog gehört dabei sicherlich zu den besten Werken des fleissigen Japaners. Ich hatte an dem Film und den Figuren grosse Freude. Im Vergleich zu anderen Filmen von Kinji Fukasaku, die im Yakuza-Universum angesiedelt sind, geht es in Sympathy for the Underdog weniger komplex und immer verständlich zu und her.

Ob der Film wirklich in Okinawa gedreht wurde oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Das Setting wirkt aber authentisch und ist die perfekte Wahl, für eine Gangster-Geschichte. Zudem ist das hier das erste Mal in einem japanischen Film, in dem auch von Personen vom «Mainland» gesprochen wird. Etwas, was ich sonst nur aus dem Hong Kong Kino kenne, wenn sich in diesen Filmen z.B. Gangstern oder Polizisten aus China nach Hong Kong «verirren». Das fand ich amüsant.

Der Plot ist simpel und nichts Neues. Dafür sehr unterhaltsam und cool inszeniert. Das gilt auch für die Figuren. Speziell zwei Namen möchte ich erwähnen. Zum einen Kôji Tsuruta (Killer’s Mission). Die Hauptfigur des Filmes. Er, der immer eine Sonnenbrille trägt ist die Coolness in Person. Egal in welcher hitzigen Situation er sich befindet. Wie er mit dem Gegner verhandelt und/oder Forderungen stellt, liess mich schmunzeln. Ultra coole Darbietung. Kôji Tsuruta trägt den Film allein. Seine Männer sind solide, fallen aber, vor allem im Vergleich, etwas ab. Ungesehen liegt mir noch Japan Organized Crime Boss vor. Auch von Kinji Fukasaku. Und der wird im Japanuary folgen…

Der zweite Name, der mir grosse Freude bereitet hat, war Tomisaburō Wakayama (Zatoichi and the Chest of Gold, Samurai Reincarnation, Eight Men to Kill). Der Star der Okami-Reihe, besser bekannt als Lone Wolf & Cub. Er spielt den Boss in Okinawa. Den einarmigen Boss. Er hat was von einem «Comic-Charakter» aufgrund seines Aussehens: nur ein Arm, Narben im Gesicht, mit Granaten bewaffnet. Eine auffällige und intensive Erscheinung.  Toll, ihn hier als Gangster-Boss zu sehen. Ich hatte an jeder Szene mit ihm Freude.

Die Darsteller haben ihre Sache im Grossen und Ganzen alle ordentlich gemacht. An der Frauenrolle hatte ich auch Freude. Sie hatte etwas Tragisches an sich, vor allem bei dem Ende. Wer das Kino von Kinji Fukasaku kennt, dürfte in etwas erraten, wie der Film endet. Das ist vielleicht das einzige kleine Manko des Filmes: das Finale ist vorhersehbar und ¨überrascht nicht. Im Gegenteil: es wird genauso eintreffen, wie erwartet. Die wenigen Action-Momente (vor allem Shoot-Outs) sind blutig geraten.

Fazit: Für Yakuza- und Kinji Fukasaku Fans uneingeschränkt zu empfehlen!

Gefolgt von: Gambler's Counterattack

Infos:

O: Bakuto gaijin butai

Japan 1971

R: Kinji Fukasaku

D: Kôji Tsuruta, Tomisaburō Wakayama, Noboru Ando, Akiko Kudo, Hideo Murota

Laufzeit der UK-Blu-Ray: 92:53 Min.

Gesehen am: Jan. 2026

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität, diverse Extras (Booklet, Audiokommentar etc.). Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2026).

Donnerstag, 16. Oktober 2025

The Snow Woman Review

Horroktober 2025

The Snow Woman

Story:

Zwei Holzfäller (u.a. Akira Ishihama) geraten in einen Schneesturm. In einer Hütte finden sie Unterschlupf. Nachts erscheint ihnen ein weiblicher Geist. Nur einer der Holzfäller überlebt die Begegnung. Dieser muss dem Geist das Versprechen abgeben, niemandem davon zu erzählen. Sonst käme das seinem Todesurteil gleich. Der Holzfäller heiratet später Yuki (Shiho Fujimura). Sie bekommen ein Kind. Als es zu einem Duell mit einem Meister-Künstler kommt (wer eine schönere Figur schnitzt), wird das Ehepaar auf eine harte Probe gestellt…

Meine Meinung:

Regisseur Tokuzô Tanaka hat einige interessante Filme realisiert. Er war im Kaiju-Genre zu Hause (The Whale God) und vor allem im Samurai-Genre (es steuerte mehrere Zatoichi Fortsetzungen bei, u.a. New Tale of Zatoichi). Wenn ich mir seine Filme ansehe, sind weitere interessante Filme dabei, die ich mir Mal vorsorglich auf die Wunschliste setzte: The Demon of Mount Oe (Samurai vs. Ghost Ox und Ghost Spider), Secrets of a Woman’s Temple (Nunsploitation) oder Haunted Castle (Cat Ghost). Spannend. The Snow Woman, im 3er Set von Radiance Films enthalten, hat mir dabei besser als The Ghost of Yotsuya gefallen.

Wichtig ist zu wissen, dass die Snow Woman nach dem Start des Filmes erstmal lange in den Hintergrund gerät. Akira Ishihama (Orgies of Edo, Harakiri), der die männliche Hauptperson spielt, baut sich eine Familie auf. Es geht dann um andere Probleme. Er und seine Frau hausen in einfachen Verhältnissen, führen aber eine gute Beziehung und lieben sich. Als die von Akira Ishihama gespielte Figur eine Holzfigur schnitzten muss und dabei ein angesehener und reicher Künstler als sein Gegner auftritt, wird das Leben des Pares auf die Probe gestellt.

Denn der reiche Künstler verguckt sich in Shiho Fujimura, welche die Ehefrau von Akira Ishihama spielt. Shiho Fujimura (Gemini) spielt das ebenso stark. Vielleicht gibt es bei den «Bösewichten» Abstriche, da etwas wenig charakterisiert. Die Snow Woman taucht hier und da Mal auf, aber ansonsten muss sich der Zuschauer bis zum letzten Viertel des Filmes gedulden, ehe die Snow Woman wieder in Erscheinung tritt. Ich empfand den Film als stimmungsvoll, dramatisch und tragisch.

Dennoch hätte der Plot und Verlauf für meinen Geschmack noch tragischer und trauriger enden dürfen. Ein mehr düsteres Ende hätte meinem Geschmack mehr entsprochen. Das hätte Pluspunkte gegeben. Ob das aktuelle Ende ein Happy End darstellt oder nicht (oder auf eine Art und Weise), darüber kann man streiten. The Snow Woman ist ein ruhiger Film, der mit schönen Bildern, atmosphärisch dichten Momenten und einer soliden Musik von Akira Ifukube (Godzilla Fantasia, Godzilla) zu unterhalten weiss.

Fazit: Für Fans von klassischen Ghost Filmen aus Japan zu empfehlen!

Infos:

O: Kaidan yukijorô

Japan 1968

R: Tokuzô Tanaka

D: Jun Fujikawa, Shiho Fujimura, Tatsuo Hananuno, Sen Hara, Akiyoshi Haruta, Machiko Hasegawa, Akira Ishihama

Laufzeit der UK-Blu: 79:32 Min.

Gesehen am: Okt. 2025

Fassungen: Gesehen via UK-Blu-Ray von Radiance Films (Daiei Gothic Box) = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität. Als Extras gibt es Specials mit Masayuki Ochiai und Lafcadio Hearn. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Okt. 2025).

Samstag, 13. September 2025

Nomad Review

Nomad

Story:

Zwei Pärchen (Pat Ha Man-Jik, Leslie Cheung, Cecilia Yip Tung, Kent Tong Chun-Yip) geniessen das Leben, lieben sich, haben Träume. Sie verbringen die Zeit auf einer Insel. Vor der Küste befindet sich ihr Segelboot. Die Nomad. Auf dieser befindet sich Shinsuke (Stuart Ong), der kurz zuvor aus Japan nach Hong Kong kam. Auf der Flucht vor der Japanese Red Army…

Meine Meinung:

Die letzte Sichtung von Nomad, einem New Wave Film aus dem Jahr 1982 und einer Hong Kong Produktion, ist 13 Jahre her. Dazumal gefiel mir der Film nicht wirklich. Jedoch waren auch andere Gründe dafür verantwortlich, an deren Einfluss ich nichts ändern konnte. Die Fassung war zensiert und die Inhaltsangabe der HK-DVD soll falsch und nicht sinngemäss gewesen sein (gemäss meinem alten Review), so dass ich dazumal mit falschen Erwartungen an den Film ging.

Regie führte Patrick Tam, der schon die sehenswerten Filme The Sword, Love Massacre sowie My Heart Is That Eternal Rose realisiert hat. Nomad reiht sich gut in diese Titel ein und der Film hat mir heuer in einer würdigen Fassung auch deutlich besser als früher gefallen. Der Film, der 1983 an den HK-Film Awards für 14 (!) Preise nominiert war, gefällt durch seinen Genre-Mix (Drama, New Wave, Coming of Age, Love-Story), seine visuellen Einfälle (die dank der neuen Restauration auch voll zur Geltung kommen) und einem starken Cast von dazumal noch neuen, unverbrauchten Jung-Darstellern.

Leslie Cheung (Rouge, A Chinese Ghost Story 2, Little Dragon Maiden) ist sicher der bekannteste Name, der im Film mitspielt. Aus ihm sollte ein grosser Star werden und dank seinem tragischen und zu frühen Ableben geniesst er bei vielen Fans Kultstatus. Interessant, dass er hier schon homosexuelle Tendenzen an den Tag legte, die er später auch in anderen Rollen (und/oder im echten Leben) ausleben sollte. Kent Tong Chun-Yip (Red Spell Spells Red, Vengeance Is Mine) war ebenso überzeugend und stark waren auch die Mädels um Pat Ha Man-Jik und Cecilia Yip Tung.

Das war die zweite Rolle von Cecilia Yip Tung (Esprit D'amour, Coolie Killer) und die erste Rolle von Pat Ha Man-Jik (Profile in Anger, My Name Ain't Suzie). Beide spielen sehr verschiedene Persönlichkeiten und beide machen das absolut überzeugend. Starke Leistungen für dazumal neue und junge Darsteller. Als Japaner und in einer Nebenrolle ist Stuart Ong (Robotrix, Maybe It's Love) zu sehen, der seine Sache auch ordentlich macht.

Fazit: Optisch wunderschön und die letzten fünf Minuten sind ein starker Tonwechsel und an Dramatik kaum zu übertreffen!  

Infos:

O: Lie huo qing chun

HK 1982

R: Patrick Tam

D: Leslie Cheung, Pat Ha Man-Jik, Cecilia Yip Tung, Kent Tong Chun-Yip, Stuart Ong, Yu Ka-Man

Laufzeit der UK-Blu: 92:40 Min.

Gesehen am: Jan 2012 / 2. Sichtung: 13.06.25

Fassungen: Die alte HK-DVD war zensiert. Ebenso die jap. DVD, die aber scheinbar länger lief und/oder gewisse zensierte Szenen als Bonus auf der Disc hatte. Nun hat das UK-Label Radiance Films den Film als 4K Restauration und als Director’s Cut veröffentlicht = 4K-Restauration, Uncut-Fassung, Booklet (mit Interview), diverse Extras, O-Ton, Subs. Die Bild- und Tonqualität sind der Wahnsinn und das kommt dem Film und der Farbgestaltung sehr gut zu stehen. Was die Extras angehen empfand ich jenes von Tony Rayns am besten. Warum? Der zeigt sogar Szenen einer Workprint-Fassung mit alternativen Szenen, die auch im DC so nicht zu sehen sind (Leslie Cheung hört die Musik seiner Mutter und masturbiert dazu). Spannende Hintergrundinfos. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Juni 2025). Zusammen mit My Heart Is That Eternal Rose in einem Set veröffentlicht worden.

Freitag, 1. August 2025

Black Tight Killers

Black Tight Killers

Story:

Photograph Hondo (Akira Kobayashi) wird Zeuge, wie Stewardess Yoriko (Chieko Matsubara) von einer Gruppe Frauen entführt wird. Hondo macht es sich zur Aufgabe, herauszufinden warum und Yoriko zu retten…

Meine Meinung:

Black Tight Killers ist ein japanischer James Bond Klon aus dem Jahr 1966. Der Film stammt von Regisseur Yasuharu Hasebe (Terror – Die Rocker von Japan, Die Nackten und die Bestien, Female Prisoner #701 Scorpion: Grudge Song) und wartet mit bekannten Namen wie Akira Kobayashi (The Boy Who Came Back, Tokyo Mighty Guy, Police Tactics) oder Chieko Matsubara (Tokyo Drifter, Outlaw: Gangster VIP, New Battles Without Honor and Humanity 3: Boss's Last Days) in Hauptrollen auf.

Der Trailer sah ganz fetzig aus, doch leider gefiel mir der Film zu wenig gut, um in die Sammlung aufgenommen zu werden. Dem Film kann nicht viel angekreidet werden. Black Tight Killers ist an sich unterhaltsam und kurzweilig. Längen gibt es eigentlich nicht. Die Stärken des Filmes liegen in seiner visuellen Optik und seiner Bildsprache. Dafür ist der Film auch am meisten bekannt. Auch schauspielerisch gibt es nichts zu klagen.

Der Plot ist an sich aber schwach und zu sehr an James Bond orientiert (oder auch das Ende). Die Figuren wechseln zu schnell die Seite und die Dialoge sind teilweise hölzern. Was mir persönlich gar nicht zusagte, war die Musik. Die gefiel mir nicht und entsprach nicht meinem Geschmack. Und daher hatte der Film schon aufgrund dieser Tatsache allein für mich verloren. Und dass sich die Entführerinnen dann alle, eine nach dem anderen, für Hondo opfern, empfand ich als unrealistisch und schräg. Das nahm dem Film potenzielle Action-Sequenzen. Letztere sind zwar originell (mit Gimmicks, Waffen und Outfits) aber im Vergleich zu anderen Filmen aus dieser Zeit (Branded to Kill und Co.) sehr unspektakulär inszeniert.

Fazit: Geschmackssache. Ich bleibe da persönlich lieber beim Kino von Seijun Suzuki!

Infos:

O: Ore ni sawaru to abunaize

Japan 1966

R: Yasuharu Hasebe

D: Akira Kobayashi, Chieko Matsubara, Mieko Nishio, Kozue Kamo, Akemi Kita

Laufzeit der UK-Blu-Ray: Ca. 87 Min.

Gesehen am: 14.05.25

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Radiance vor = Booklet, Wendecover, O-Ton, englische Subs, Uncut Fassung, hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt einen Audiokommentar und ein Interview mit dem Regisseur als Bonus. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Mai 2025).

Mittwoch, 7. Mai 2025

Eight Men to Kill

Eight Men to Kill

Story:

Geheimagent Shikoro Ichibei (Tomisaburô Wakayama) wird beauftragt, eine gestohlene Ladung Gold zu finden…

Meine Meinung:

Eight Men to Kill ist nach Ling Fung - Das glorreiche Schwert und The Fort of Death der dritte und letzte Teil der japanischen «The Bounty Hunter Trilogy» mit Superstar Tomisaburô Wakayama (Samurai Reincarnation, New Battles Without Honor and Humanity 1, Okami - Das Schwert der Rache) in der Hauptrolle. Im Gegensatz zum Vorgänger führte wieder The Street Fighter Regisseur Shigehiro Ozawa (Sister Street Fighter: Fifth Level Fist) Regie. Das zahlte sich aus. Der Film ist dem lahmen Vorgänger überlegen.

Nach dem zweiten Teil hatte ich schon leichte Bedenken und Befürchtungen, dass sich auch die nächste Fortsetzung als «Miss» darstellen würde. Zum Glück war das nicht der Fall. Der Plot ist sehr simpel und im Grossen und Ganzen ist der Film unterhaltsam. Etwas, was ich sehr mochte, waren die vielen Italo-Western Vibes. Die waren ziemlich cool. Zudem macht Tomisaburô Wakayama als Antiheld, wie schon in den Vorgängern, eine starke Figur. Sehr überzeugend. Sowohl in den Action-Momenten, wie auch schauspielerisch.

Auch der restliche Cast ist gelungen. Die Action-Szenen bestehen aus wenigen Shoot-Outs (relativ unblutig und nicht wirklich effektiv) und wenigen Schwertkampfszenen. Diese sind sehr blutig geraten. Das gefiel mir auch. Der Film wartet zudem mit einem Schuss Sex, nackter Haut und Sleaze auf. Es gibt eine Kampfszene, die fast eine nackte Frau beinhaltet. Das erinnerte an Filme wie Ninja: The Final Duel und Co. und machte die Szene definitiv sehenswerter. Etwas, was leicht enttäuschend war, war das Finale. Das war, bis vielleicht auf die Szene mit dem Jungen, doch etwas schwach und unspektakulär.

Fazit: Sehenswerter Abschluss der Bounty Hunter Reihe!

Infos:

O: Shokin kubi: Isshun hachi-nin giri

Japan 1972

R: Shigehiro Ozawa

D: Tomisaburô Wakayama, Sayoko Katô, Minoru Ôki, Shigeru Amachi, Maki Kawamura, Tatsuo Endô, Toshihaki Minami, Kenji Imai

Laufzeit der UK-Blu: 88:02 Min.

Gesehen am: 16.02.25

Fassungen: Gesehen via The Bounty Hunter Trilogy (UK-Blu-Ray von Radiance Films) = Uncut, hervorragende Bild- und Tonqualität, O-Ton und englische Subs vorhanden. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Feb. 2025).

Freitag, 10. Januar 2025

The Fort of Death

Japanuary 2025

The Fort of Death

Story:

Bauern und Bewohner des Enoki Dorfes planen, eine Festung zu bauen, um sich schützen zu können. Der Aggressor ist der Lord, der Geld braucht, um sein Schloss umzubauen und erhöht die Steuern massiv. Jene, die nicht zahlen können, werden abgeschlachtet. Da gelingt es einem Dorfbewohner, Kopfgeldjäger Ichibei Shikoro (Tomisaburô Wakayama) zu finden. Dieser nimmt an, die Dorfbewohner vor dem Lord und seiner Leute zu schützen…

Meine Meinung:

Nach dem Erfolg des ersten Teiles (Ling Fung - Das glorreiche Schwert) folgte mit The Fort of Death der zweite Teil der «Bounty Hunter» Trilogie mit Tomisaburô Wakayama (Okami – Das Schwert der Rache), der übrigens auch den Titelsong sang. Leider hat mich die Fortsetzung von Regisseur Eiichi Kudo enttäuscht, dessen 13 Assassins wohl sein erfolgreichster Film war der von Takashi Miike eine ein Remake erfuhr.

The Fort of Death erinnert inhaltlich an den lahmen und überbewerteten Seven Samurai. Ich weiss, dass der Film als Klassiker gilt. Aber ich wurde mit dem Film nicht warm. Und daher empfand ich den Plot in The Fort of Death als langweilig. Es passiert wenig und es gibt praktisch keine Highlights. Es dauert fast bis in die 34. Minute, bis wir die erste Action-Szene zu sehen bekommen. Das Problem ist, dass es vor allem Massenszenen sind. Und keine Duelle Mann gegen Mann.

Die Massenszenen waren unspektakulär und lahm. Die Waffe von Ichibei Shikoro, einer Waffe à la Django, sorgt zwar für einen hohen Bodycount, auf der anderen Seite fallen da mehrheitlich die Gegner einfach ohne sichtbare Treffer, sprich billig, nicht effektiv und unblutig, um. Da hätte ich mir lieber blutige Samurai-Kampfszenen gewünscht. Zwischendurch folgt Mal immer wieder etwas Plot oder Komik (Ichibei Shikoro der den Penis eines Pateinten untersucht oder sich gegen «läufige» Frauen zur Wehr setzen muss). Das einzige Action-Highlight ist jenes, in welchem Ichibei Shikoro nachts im Wald gegen einzelne Attentäter kämpft. Und da wurde auch mit blutigen Details nicht gespart.

Fazit: Tomisaburô Wakayama ist toll anzusehen. Leider wird der Film durch ein lahmes Drehbuch und zu wenig effektive Actionszenen im Stich gelassen. Ich hoffe, dass der 3. Teil besser werden wird!

Gefolgt von: Bounty Hunter 3: Eight Men to Kill

Infos:

O: Gonin no shokin kasegi

Japan 1969

R: Eiichi Kudo

D: Tomisaburô Wakayama, Kanjuro Arashi, Seizo Fukumoto, Goro Ibuki, Eizo Kitamura, Asao Koike

Laufzeit der UK-Blu: 97:39 Min.

Gesehen am: Jan. 2025

Fassungen: Mir lag die "The Bounty Hunter Trilogy" Box von Radiance Films vor. Alle drei Teile in einer Box. Wendecover, Booklet, in Japanisch mit Englischen Subs, Uncut, gute aber mir zu dunkle Bild- und Tonqualität. Im Gegensatz zum Vorgänger ist The Fort of Death nicht in Deutschland veröffentlicht worden.

Donnerstag, 9. Januar 2025

I, the Executioner

Japanuary 2025

I, the Executioner

Story:

Eine Frau wird getötet. Die Polizei findet am Tatort Namen der Kolleginnen des Opfers. Sind sie in Gefahr? Was hat der Fall mit einem Suizid eines 16ährigen zu tun, der paar Tage zuvor in den Tod sprang?

Meine Meinung:

I, the Executioner kaufte ich aufgrund einer vielversprechenden Forenbesprechung. Auch abgesehen davon wird der japanische Schwarzweissfilm aus dem Jahr 1968 mit Gialli und dem Film-Noir in Verbindung gebracht. Ein gutes Zeichen? Leider nicht. Mir hat der Film von Regisseur Tai Kato überhaupt nicht gefallen. Das UK-Label Radiance Films hat sich nun mehreren Filmen von Tai Kato angenommen. I, the Executioner fungiert dabei für mich als Warnung, so schnell keinen Blindkauf mehr zu tätigen, was die Arbeiten des Regisseurs angehen.

Ja, der Film hat selbstverständlich einige schöne und stimmungsvolle Momente. Die Japaner können so was und die Kameraführung und einige der Einstellungen sind sehr schick eingefangen worden. Vor allem in Kombination mit der Tatsache, dass es sich um einen Schwarzweissfilm handelt. Aber abgesehen davon hat mich der Film mehrheitlich genervt und gelangweilt. Es passiert kaum etwas in dem Rape & Revenge Streifen, so dass der Film als Schlaftablette geeignet ist. Das Schicksal der Figuren war mir egal.

Der Plot ist arg unglaubwürdig, auch wenn der Twist seiner Zeit sicherlich voraus war. Die Darsteller sind solide, aber mehr auch nicht. Die Figuren sind wenig interessant und dass zum Teil vorhandene Overacting wirkte sich negativ aus. Der Plot und Verlauf geben nicht viel her. Die Identität des Killers wird von Beginn an gezeigt, so dass kaum eine Spannung aufzukommen vermag. Am schlimmsten und was mir nicht gefiel, war die Wahl der Musik: furchtbar!  Makoto Satō, den ich aus vielen anderen Filmen kenne (z.B. Message from Space), verliert das «Schauspielduell» an Chieko Baishô.

Fazit: Zeit- und Geldverschwendung!

Infos:

O: Minagoroshi no reika

Japan 1968

R: Tai Kato

D: Chieko Baishô, Yuki Kawamura, Sanae Nakahara, Ranfan Ô

Laufzeit der UK-Blu: 90:34 Min.

Gesehen am: Jan. 2025

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray von Radiance Films vor = Wendecover, Booklet, O-Ton, englische Subs, Uncut-Fassung, hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025).

Mittwoch, 8. Januar 2025

The Ghost of Yotsuya

 

Japanuary 2025

The Ghost of Yotsuya

Story:

Oiwa (Yasuko Nakada) erlebte eine Fehlgeburt. Die Ehe zu Samurai und Ehemann Iemon (Kazuo Hasegawa) ist danach trist und gefühlslos. Oume (Yôko Uraji), die schon länger ein Auge auf Iemon geworfen hat, sieht sich bestätigt, als sie von Iemon von einer Horde betrunkener Männer gerettet wird. Um den Weg für Oume frei zu machen, wird Oiwa von Vertrauten von Iemon, ohne dessen Wissen, vergiftet. Nach dessen Tod erscheint sie als Geist, um Rache zu üben…

Meine Meinung:

Yotsuya Kaidan ist eine in Japan extrem bekannte, populäre und weit verbreitete Ghost-Story. Egal ob in Filmen, Serien, Animes oder Mangas, fast jeder kennt dort die Geschichten von Oiwa und Iemon. Vergleichbar mir der Wong Fei-Hung Legenden, welche wohl jeder Chinese kennen dürfte. So stelle ich mir den Bekanntheitsgrad vor. Allein im Jahr 1959 wurden mehrere Filme mit dem Titel The Ghost of Yotsuya gedreht. Zum einen der hier besprochene Film von Regisseur Kenji Misumi (Hanzo the Razor: Sword of Justice) oder die Shintoho Film-Produktion von Nobuo Nakagawa (Jigoku).

Es geht um Oiwa, die meist durch den Ehemann oder im Auftrag des Ehemannes (Iemon) vergiftet wird und danach als Geist Rache nimmt. Eigentlich sehr simpel. In dieser Version von Kenji Misumi ist der Haupttäter nicht Iemon. Das ist vielleicht die einzige Neuerung, welche er der ansonsten bekannten Story hinzufügt. Ich sah bisher zwei Filme mit dem Thema: Crest of Betrayal von Kinji Fukasaku (der integrierte dazu noch den 47 Rōnin-Plot) und Takashi Miikes Over Your Dead Body (wobei ich hier noch nie den Director's Cut sah). The Ghost of Yotsuya ist in der neuen Daiei Gothic: Japanese Ghost Stories Box von Radiance Films enthalten.

Um ehrlich zu sein, finde ich die Story relativ lahm und unspektakulär. Haute mich nicht vom Hocker. Ähnlich nehme ich die Nosferatu Storyline wahr. Die kennt man. Lahm und unspektakulär. Beim Schauen von The Ghost of Yotsuya fühlte ich mich sofort an Crest of Betrayal erinnert. Man wartet dann einfach ab, bis im Finale die Ghost-Szenen in Erscheinung treten. Diese sind solide, stimmungsvoll und schön gefilmt. Die Samurai-Schwertkampfszenen hingegen waren unspektakulär. Da sieht man dem Film sein Alter einfach negativ an. Abgesehen davon passiert nicht wirklich viel Interessantes.

Es wäre anders, wenn ich mit den Figuren, mit Oiwa und Iemon, mitgefühlt und mit gefiebert hätte. Doch das war beides nicht der Fall. Beider Hauptfiguren fand ich nicht wirklich sympathisch, so dass das gezeigte wenig gefesselt hat. Ihr Schicksal war mir gleichgültig. Das ist natürlich schade, wenn dem Zuschauer die Hauptfiguren nicht am Herz liegen. Dann können auch keine Emotion und keine wirkliche Dramatik, die der Zuschauer fühlt, auf die Figuren oder umgekehrt übertragen werden. Und der historisch zwar realistische Einsatz von "Ohaguro" (Zähne der Frauen werden schwarz gefärbt) war zwar passend und authentisch, aber jedes Mal, wenn Oiwa den Mund öffnete, sah das einfach wenig einladend aus. Sie sah dadurch ungepflegt aus, was sie nochmals unsympathischer machte. 

Fazit: Ich hoffe, dass die anderen zwei Filme in der Box mehr bieten werden…

Infos:

O: Yotsuya kaidan

Japan 1959

R: Kenji Misumi

D: Kazuo Hasegawa, Yasuko Nakada, Yôko Uraji

Laufzeit der UK-Blu: 83:29 Min.

Gesehen am: Jan. 2025

Fassungen: Mir lag die UK-Blu-Ray Box «Daiei Gothic - Japanese Ghost Stories» von Radiance Films vor = drei Filme plus Booklet in einer Box mit Schuber und Wendecover. Zu The Ghost of Yotsuya = Uncut, sehr gute Bild- und Tonqualität, Jap-. O-Ton, denglische Subs, exklusive Extras (u.a. zur legendären Ghost-Story um Oiwa).  Es gibt keine deutsche Fassung (Stand: Jan. 2025).