Bei folgendem Review gibt es unter Fassungen einen neuen Nachtrag und neue Bilder:
Film Reviews zu Filmen aus den Genres Horror, asiatischem Kino, Action etc. Alte Reviews & Berichte der HP www.reviews.ch.vu werden nach und nach auch hochgeladen und wenn nötig komplett überarbeitet.
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Freitag, 28. August 2026
Battered Flesh
Battered Flesh
Story:
Berta (Esperanza Roy) wird verurteilt und landet im Frauengefängnis. Ihr Umfeld (Ihr Vater) leidet darunter und auch aufgrund des gesellschaftlichen Wandels. Berta verliebt sich im Gefängnis. Ob ihre Liebe eine Zukunft haben wird?
Meine Meinung:
Battered Flesh ist ein durchschnittlicher Film aus Severin Films Box Exorcismo: Defying A Dictator & Raising Hell In Post-Franco Spain. Der Film wirkte teilweise, auch wenn ich die deutsche Serie abgesehen von TV-Vorschauen nicht wirkliche kenne, wie die auf RTL gelaufene Hinter Gittern – Der Frauenknast Serie. Ich denke, dass die Soap-Opera Elemente ähnlich klischeehaft sein dürften, wie in Battered Flesh. Das ging mir beim Schauen des Filmes durch den Kopf. Dieser Vergleich.
Dennoch bietet Battered Flesh einige nicht uninteressante Punkte, die ihn dann, vor allem gegen Ende, sicherlich davon abheben. Und natürlich ist der Film in Sachen Nacktszenen und einer gewissen Erotik (in einigen, wenigen Szenen) sicherlich explizier als die erwähnte Serie, die auf RTL zu sehen war. Battered Flesh ist auch daher nicht uninteressant, da der Plot scheinbar auf einem echten Fall zu beruhen scheint. Das wird am Ende deutlich. Und es handelt sich um ein wirklich fieses und nihilistisches Ende.
Der Film ist ein Mix aus Drama und WIP-Film. Es gibt die typischen WIP-Elemente, jedoch in viel abgeschwächter Form und aus einer Zeit erzählt, in der sich das Franco-Regime dem Ende näherte. Dessen Tod wird im Film sogar kurz erwähnt. Die mir unbekannten Darstellerinnen machten einen soliden Job. Je nach Szene, die gespielt wurde, wirkte das Overacting unfreiwillig komisch, nicht realistisch oder toll gespielt (das letzte Viertel). Vor allem die Suizide im Film wirken realistisch und ungeschönt.
Fazit: Ein Film mit Licht und Schatten!
Infos:
O: Carne apaleada
Spanien 1978
R: Javier Aguirre
D: Tota Alba, Jesús Alcaide, Trini Alonso, Pilar Bardem, Gloria Berrocal, Esperanza Roy
Laufzeit der US-Blu: Ca. 99 Min.
Gesehen am: Aug. 2026
Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin
Films (Exorcismo: Defying A Dictator & Raising Hell In Post-Franco Spain) =
Hervorragende Bild- und Tonqualität, Spanischer O-Ton, englische Subs, Uncut.
Andere Fassungen sind mir nicht bekannt (Stand: Aug. 2026).
The City of the Dead
The City of the Dead
Story:
Studentin Nan Barlow (Venetia Stevenson) begibt sich auf Rat ihres Professors (Christopher Lee) nach Whitewood, um dort in Sachen Hexen zu recherchieren. Sie verschwindet, was danach ihren Freund auf den Plan ruft, der sich um den Verbleib von Nan sorgt und ebenso nach Whitewood reist…
Meine Meinung:
The City of the Dead war der zweitletzte ungesehene Film aus Severin Films All The Haunts Be Ours: A Compendium Of Folk Horror Vol. 2 Box, den ich mir heute Morgen angesehen habe. Es handelt sich um eine britische Produktion aus dem Jahr 1960. Nicht um eine Hammer Produktion, sondern um eine Vulcan Films Produktion. Ob ich schon Filme dieser Produktionsfirma sah, ist mir nicht bekannt. Dennoch reichte es aus, Hammer-Star Christopher Lee (The Bloody Judge, Die Rache der Pharaonen, Dark Mission) für eine Hauptrolle zu gewinnen.
The City of the Dead ist nebst Titeln wie Edge of the Knife, The Ninth Heart, The White Reindeer, To Fire You Come at Last oder Beauty and the Beast einer der soliden Durchschnittsfilme in der Collection. D.h. kein Kracher, aber auch kein Flop. Der Film ist, auch durch den unkomplizierten Plot und die kurze Laufzeit, kurzweilig. Durch die s/w-Bilder und vor allem durch den vielen Nebel (da sieht im Vergleich sogar ein Film à la Conquest dagegen alt aus) ist der Film optisch gelungen. Auch der Vor- und Abspann ist stimmungsvoll gehalten.
Im Vergleich zu diversen Alternativtiteln (z.B. Hexen: Quälen - Schänden - Töten) ist der Film jedoch sehr harmlos. Gut möglich, dass da ein Link zu Mark of the Devil hergestellt werden sollte. Reines Marketing der deutschen Verleiher. Nicht das erste Mal und oft auch amüsant, aber kann natürlich auch falsche Anreize und Erwartungen schüren. Der Film ist optisch zwar nett, aber inhaltlich relativ spannungsarm inszeniert. Eine richtige Spannung kommt nicht auf. Das Schauspiel der Beteiligten ist zwar solide, mutet aber auch etwas angestaubt, steif und hölzern an. Wer gerne alte britische Grusel- und Gothic-Filme hat, kann sicherlich einen Blick riskieren.
Infos:
O: The City of the Dead
Großbritannien 1960
R: John Llewellyn Moxey
D: Venetia Stevenson, Christopher Lee, Patricia Jessel, Dennis Lotis, Tom Naylor
Laufzeit der US-Blu: Ca. 78 Min.
Gesehen am: Aug. 2026
Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Severin Films (All The
Haunts Be Ours: A Compendium Of Folk Horror Vol. 2) = Uncut, O-Ton, englische Subs,
hervorragende Bild- und Tonqualität. Es gibt viele Extras (Audiokommentare,
Interviews etc.). In Deutschland als Stadt der Toten auf Blu-Ray zu haben
(Deutsch/Englisch, keine Untertitel).



