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Sonntag, 23. August 2026

The Spiritual Boxer

 
Shawgust 2026

The Spiritual Boxer

Story:

Hsiao Chien (Wong Yu) wird von seinem Meister (Chiang Yang) getrennt. Er zieht allein durchs Land und täuscht diverse Parteien in der Hinsicht, dass er Spirits bekämpfen und befreien kann. Dafür schlüpft er in diverse Identitäten (z.B. Monkey King, God of War etc.). Er trifft auf Jin Lian (Lin Chen-Chi), die ihn unterstützt. Hsiao Chien Bekanntheitsgrad steigt. Er findet viele Schüler (u.a. Addy Sung Gam-Loi, Liu Chia-Liang), die er neu ausbildet. Örtliche Gangster (Shih Chung-Tien, Fung Hak-On) sehen dem Treiben kritisch zu und als sich diese mit zwei gesuchten Kriminellen (Lee Hoi-Sang, Ng Hong-Sang) vereinen, scheint Hsiao Chiens Fassade zu bröckeln…

Meine Meinung:

The Spiritual Boxer gilt als Liu Chia-Liangs (Challenge of the Masters, Heroes of the East, The Eight Diagram Pole Fighter) Regie-Debüt, auch wenn er paar Jahre zuvor bereits für den Film Breakout from Oppression (nebst Gordon Liu und Yang Fan) als Regisseur geleistet wurde. Laut KI wurde Breakout from Oppression jedoch erst nach dem Erfolg von The Spiritual Boxer und Die 36 Kammern der Shaolin veröffentlicht und daher gilt offiziell The Spiritual Boxer als Liu Chia-Liangs Regiedebüt. Der Film markiert auch leichte Ghost-Vibes (noch vor Sammo Hungs Encounters of the Spooky Kind) und gilt als Kung-Fu-Komödie (noch vor Die Schlange im Schatten des Adlers sowie Drunken Master).

Eigentlich wollte ich heute The Flying Guillotine schauen, aber die Disc von Shout Factory scheint irgendwie beschädigt (= unbekannte Disc), was mich sehr genervt und viele Nerven gekostet hat. Also sah ich mir aus einer anderen Shout-Box The Spiritual Boxer an. The Spiritual Boxer empfand ich aktuell als mittelmässig und durchschnittlich. Das lag an folgenden Gründen: Wong Yu (Dirty Ho, Thirteen, Executioners from Shaolin) mag ich in den Shaw Brothers Produktionen weniger als in unabhängigen Eastern von kleineren Studios (z.B. The Young Avenger). Dort nervt er mich weniger. Er gehört nicht gerade zu meinen Favoriten in Sachen Shaw Brothers Darstellern.

Der Plot von The Spiritual Boxer gibt eigentlich nur wenig Kampfszenen her und überzeugen tun eigentlich praktisch nur jene aus dem Finale. Das ist auch schade. Es gibt Längen und der Plot wirkt episodenhaft. Für den Inhalt empfand ich die Laufzeit auch als zu lang. Der Film läuft über 100 Minuten. Da wäre eine Laufzeit von nur 80 Minuten angenehmer gewesen, um den Film actionreicher wirken zu lassen. Nebst dem Finale, in dem u.a. Lee Hoi-Sang (Der Superfighter) als Bösewicht zu sehen ist, hat vor allem der Anfang des Filmes mit Gastauftritten von Ti Lung (Black Magic II), Wilson Tong (The Two Jolly Cops) sowie Chen Kuan-Tai (Ambitious Kung Fu Girl) gut gefallen. Die Kämpfe, vor allem jene im Finale, wurden von Liu Chia-Liang choreographiert.

In weiteren Rollen sind u.a. noch Liu Chia-Liang (zweimal kurz als Schüler von Wong Yu zu sehen), Lin Chen-Chi (Dangerous Encounter - 1st Kind, Haunted Tales) als Tomboy, Fung Hak-On (eher enttäuschende Nebenrolle), Chan Shen (auch ohne wirkliche Kampfszene) und Addy Sung Gam-Loi (nur einmal für einen Bruchteil einer Sekunde zu sehen). Es gibt zudem weitere, spätere Stars in Miniauftritten zu sehen. Diese sind mir jedoch beim Schauen nicht aufgefallen. Dies wären Namen wie Lam Ching-Ying (Mr. Vampire), Eric Tsang (Ghost Punting) sowie Simon Yam (Run and Kill) gewesen. Der Film war so erfolgreich, dass vier Jahre später eine Fortsetzung folgte, die mir gemäss meinem alten Review besser gefiel!

Gefolgt von: Spiritual Boxer, Part II

Infos:

O: Shen Da

HK 1975

R: Liu Chia-Liang

D: Liu Chia-Liang, Wong Yu, Lin Chen-Chi, Chiang Yang, Shih Chung-Tien, Fung Hak-On, Lee Hoi-Sang, Ng Hong-Sang, Ti Lung, Chen Kuan-Tai, Wilson Tong, Chan Shen, Addy Sung Gam-Loi

Laufzeit der US-Blu: Ca. 103 Min.

Gesehen am: Aug. 2011 / Neusichtung am: Aug. 2026

Fassungen: Gesehen via US-Blu-Ray von Shout Factory (Shaw Brothers Classics Vol. Seven) = Uncut, O-Ton, englische Subs, hervorragende Bild- und Tonqualität.

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