Ich Gegensatz zu Yukari Oshima, die am 26.09. noch am Weekend of Hell zu Gast sein wird (in Düsseldorf, ca. vier Stunden mit Zug/Auto von Nürnberg entfernt), trat ich meine Heimreise an. Wieder via Zug. Aus der Schweiz gibt es (laut KI) keine Direktflüge (mehr). Aus Zürich gibt es nur noch Flüge mit einem Zwischenstopp und die Preise sind dabei deutlich teurer, als das, was ich für meine Zugfahrten gezahlt habe (Spartickets). Gestern war ich fix und fertig, aber auch sehr entspannt. Und dank dem vollzogenen Wetterwechsel waren die Kopfschmerzen verflogen. Ich schlief irgendwann zwischen 21.00-22.00 Uhr ein und stellte den Wecker auf 05.00 Uhr. Ich erwachte hier und da und seit 04.00 Uhr war es mit Schlafen vorbei. Mein Zug sollte um 08.00 Uhr starten. Ich plante in Nürnberg am Bahnhof noch mit dem restlichen Geld (20 Euro) Kaffee zu kaufen. Zuhause habe ich kaum mehr Kaffee und in der Schweiz kostet der paar Franken mehr. Zudem müsste ich dann nach der langen Zugreise in Bern nicht noch einkaufen gehen und könnte direkt nach Hause. Der Lidl in Nürnberg am Bahnhof öffnet um 06.00 Uhr. Ich verliess das Hotel um 06.15 Uhr. Der Angestellte war sichtlich leicht verletzt, dass ich nicht noch vor Ort frühstückte, was von Herzen kam. Das machte das Hotel St. Peter menschlich und sympathisch. Im Dunkeln lief ich zum Bahnhof. Dort kaufte ich im Lidl meinen geliebten Kaffee und Sandwiches Geflügel. Letzteres gedacht für die Heimreise, aber es sollte am Montagabend dann erst mein Abendessen werden.
Jetzt hatte ich noch ca. 4-7 Euro. Damit kaufte ich mir im Starbucks meinen geliebten Cheesecake und sah draussen den Massen zu, welche zum und vom Bahnhof strömten. Leider reichte es nicht mehr für eine Café Latte. Für 3.20 Euro kaufte ich mir danach noch ein zuckerfreies Red Bull. Inzwischen ist die Dunkelheit dem Tageslicht gewichten. Für den Moment gestärkt wartete ich ab ca. 07.30 Uhr auf der Gleis auf meinen Zug. Dieser fuhr pünktlich. Mein Hinterteil tat mir jedoch bald vom langen Sitzen weh. Heute war ich zu müde, um zu lesen. Ich war Online unterwegs und las diverse Film- und Fussball-Homepages (Manchester United). Ich hatte diesmal einen tollen Fensterplatz und konnte auch einfach die Umgebung anschauen und in Tagträumen verweilen. Der Hunger kehrte bald zurück und mein letzter Bananenriegel schaffte Abhilfe, bis ich Frankfurt erreichte. Dort hatte ich ca. 50 Minuten Pause und ich bekam die Info, dass der Zug ca. zehn Minuten später abfahren würde. Geld für Essen und Trinken war keins mehr da. Ich wusste, dass ich noch ca. sechs CHF auf meiner PostCard haben müsste. Also ging ich in den Burger King an die Bestelltafel und bestellte mir einen einzelnen Cheeseburger. Und siehe da: den konnte ich noch kaufen. Das ist nicht immer der Fall mit meiner Karte im Ausland. Das tat gut. Danach hiess es im vollen Zug ab nach Bern. Die Verspätungen wurden kurz vor Basel aufgeholt. Dann das: die Schweizer Verbindung in der Schweiz fiel aus. Aber in Basel SBB wurde direkt bei unserem Gleis ein Ersatzzug zur Verfügung gestellt, so dass ich (im total überfüllten Zug) Bern pünktlich erreichte. Dort musste ich zu Lärm von Bauarbeitern am Bahnhof noch ca. 15 Min. auf meinen Zug ausharren, ehe ich noch ca. 10 Minuten Fussweg vor mir hatte.
Bevor ich diese Berichte schrieb, waren noch andere Tätigkeiten
an der Reihe: 20 Minuten Durchzug-Lüften, Katzenkisten erneuern, Trinkwasser
der Katzen wechseln, Katzenkotze putzen (frisch), Film-Zimmer und Bett absaugen
und vor allem endlich ein Kaffee geniessen! Zudem habe ich ausgepackt und die
signierten Items neu ausgestellt. Bei der Gelegenheit sah ich, dass ich
unbedingt abstauben müsste. Aber wer hat schon für alles Zeit? Der erste
Bericht war schnell geschrieben. Der zweite zog sich (trotz zweitem Kaffee),
vor allem bekam ich dann wirklich auch Hunger. Also ass ich zu einer Folge Banshee:
Small Town. Big Secrets die Sandwiches, welche ich morgens kaufte um mich zu stärken.
Zudem wurden heute Kühe vor meiner Wohnung auf die Weide geführt. Das ist immer
nur einmal im Jahr und die Glocken der Kühe, das Geräusch, empfinde ich als
sehr entspannend. So freue ich mich jetzt schon auf einen langen und tiefen
Schlaf. Da ich morgen mit Nachtdienst starte, kann ich lange schlafen. Optimal
wäre ein 10-13stündiger Schlaf bis am und/oder nach dem Mittag. Bekomme ich
vielleicht auch hin. Die Filmbörse hat sich für mich persönlich aufgrund Yukari
Oshima gelohnt. Ob ich die Börse ein anderes Mal besuchen werde? Ich weiss es
nicht. Nach einem entspannten Ausschlafen komme ich bald zum Punkt, wo ich die
nächsten Filme und Cover aussuchen muss, wenn es nächstes Wochenende heisst, ab
nach London:-)








Wie immer cooler Erlebnisbericht. Ja, es ist schwierig auf einer Börse nur einen Film zu kaufen:-)
AntwortenLöschen