Adresse: Weiersbühl 8a, 3635 Uebeschi
Heute nahm ich es ausserordentlich gemütlich. Ich stand nicht zu früh auf und schrieb danach noch zwei Berichte. Das tat ich bis am Mittag. Für Filme oder weitere Folgen von Fauda war keine Zeit. Nach dem Mittag war Fussball angesagt. Manchester United sollte in London gegen Chelsea verlieren. So war es dann auch. Der englische Kommentator hat das folgerichtig erkannt («a halloween horror show for Manchester United»). Danach konnte ich noch ca. 30-45 Min Broforce zocken, bevor ich meine Wohnung, an Halloween, verliess. Heute zog es mich erneut nach Thun. Dort würde ich von meiner besten Freundin, mit welcher ich schon in Nidwalden essen ging, abgeholt werden. Ich war zudem eingeladen, da noch mein Geburtstagsgeschenk. Essen würden wir im Gasthof Weyersbühl. Dort waren wir dieses Jahr bereits zu dritt essen (war mein Geburtstagsgeschenk für letztes Jahr). Insgeheim erhoffte ich mir, wie schon gestern, eine hervorragende Küche.
Ich hörte mir noch einen Mondo Macabro Podcast an, in dem informative Hintergründe zu The Black Magic with Buddha sowie The Magic Curse, kommuniziert wurden. Von wo die diversen Fassungen und Extra-Szenen stammen etc. Sehr spannend. Danach ging es, bei sonnigem Wetter, nach Thun. Es war kälter als erwartet und bald würde die Sonne untergehen. Im Zug las ich Coven in Abwechslung mit dem Manchester United Forum weiter. In Thun wurde ich mit dem Auto abgeholt und danach fuhren wir gleich weiter Richtung Restaurant. Ich freute mich. Als wir ankamen, es war kurz vor 18.00 Uhr, sahen wir uns noch kurz die ruhige, entspannte und schöne Umgebung an. Im Restaurant war noch niemand. Wir sassen diesmal in der Gaststube. Das Ambiente hat Charme. Zu guten Gesprächen und einem schönen Abend bestellte ich mir als…
…Vorspeise
Kürbissuppe
frisch und
schmackhaft
9.50 CHF
…Hauptgang
Rehschnitzel an
Whisky-Wild-Sauce
Alle Wildgerichte mit hausgemachten Spätzli, Rosenkohl,
Rotkraut, Maronen und Früchte
Ich nahm es mit einer
Pilz-Wild-Rahmsauce
47.50 CHF
…Dessert
Vermicelles mit
Meringue und Rahm
14.50 CHF
&
Marroni Mousse
??.?? (stand nicht auf der Speisekarte)
Die Kürbissuppe war eine Kürbiscremesuppe. Diese stand sogar
zwei Mal auf der Speisekarte mit jeweils einem Franken Unterschied. Warum? Ich
weiss es nicht. Diese Vorspeise schmeckte mir vorzüglich. Es
war die bisher erste Kürbiscremesuppe, welche auch Croûtons beinhaltet hat. Es war
eine kleine Suppe, fast mehr Creme als Kürbissuppe. Aber für das kalte Wetter
draussen perfekt geeignet. Ansonsten empfand ich die Wildkarte als relativ
klein. Da wir keinen Rehrücken (für zwei Personen) vorbestellt hatten, kam für
mich als Hauptgang nur das Rehschnitzel in Frage. Schnitzel hatte ich in den
letzten 23 Tagen verhältnismässig wenig, so dass ich mich freute, ein Schnitzel
zu kosten. Die Whisky-Sauce passte mir nicht und es war schön, dass ich zum
Gericht eine Pilz-Wild-Rahmsauce nehmen dufte. Der Hauptgang war sehr lecker,
auch wenn das Fleisch etwas zarter hätte ausfallen können. Auf den ersten Blick
macht das Gericht nicht einen üppigen Eindruck, aber auf den zweiten Blick gab
es doch genug Fleisch, so dass es eine sehr gute Portion war (die danach noch
Platz für das Dessert bot). Alles in allem sehr fein, aber nicht gänzlich
hervorragend. Abgesehen vom Fleisch, dass etwas zarter hätte sein dürfen, kann ich
keine Optimierungspunkte benennen. Die Dessert-Auswahl war stark. Es dauerte
sehr lange, bis wir Dessert bestellen konnten. Dass es zu längeren Wartezeiten
kommt, war schon im Sommer, als wir hier essen waren, der Fall. Die Vorspeise
und der Hauptgang wurden jedoch sehr schnell serviert, da wir praktisch die
ersten im Restaurant waren. Danach sollte es voll werden. Teilweise standen
Menschen wie bei einer Rolltreppe Schlange, um an ihre Plätze geführt zu
werden. Daher verständlich, dass danach die Wartezeiten zunahmen. Das Marroni Mousse
war fein, aber relativ dickflüssig für ein Mousse. Ich hätte es mir «luftiger»
erwartet. Es war auch gut sättigend. Danach war das Vermicelles mit Meringue
und Rahm an der Reihe. Das Vermicelles war hervorragend und das bessere der
beiden Desserts. Allgemein gab es viele leckere Desserts zur Auswahl (Gebrannte
Creme, Panna Cotta, Schokoladenmousse). Beim Zahlen war die Wartezeit auch
wieder sehr lang. Die Freundin zahlte mit der Karte und es war nur ein
Kartenleser vor Ort, der im oberen Stockwerk länger in Gebrauch und somit
besetzt war. Danach fuhren wir nach Thun an den Bahnhof, wo ich ca. 12 Minuten
später mein Zug nach Niederwangen nahm. Um ca. 23.40 Uhr kam ich Zuhause an und
schrieb noch nachts diese Zeilen.
Fazit:
Hervorragend
Sehr gut
Gut
Enttäuschend



























